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Wiener Morgenzeitung · 1924-05-30 · Heft 1900 (30.5.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1900 (30.5.1924)
Date
1924-05-30
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Netze'S Mett, Fveiiatz Wiener Morgenzeitung. M. Mai im Nr. IM Mitteilungen aus dem Publikum. r Parfümerie „LORRfllN** Savonnerie Führende Marken: Eau de Cologne Russe Eau de Cologne Chypre Creme Lorignon Creme Lorignon-Chypre Lorrain-Toiletteseife, Badeseife, Speikseife Rasiersetfen in Stangen OrlDflnln und Würfeln < Taborstrasse Nr. 93 ---------------- Telephon Hr. 424-65 -------------- j Alleinerzenger der bestbekannten Wien, : * Gleichenberg in Frühlingspracht. Aus Gleichenberg wird uns geschrieben: Der Kurort ist schon recht belebt. Autos und Wage«.bringen täglich viele Gäste über der: malerischen Dachsberg, Der schöne Weg durch den Hochwald Mtzückt jeden Reisenden, der das erstemal vom Bahnhof Feldbach durch das kühle Klausenthal, vorbei an dem hochragenden Grasenschlosse von Gleichenberg, zum Kurorte fährt. Ueberall hört man von den Gästen schon nach wenigen Tagen des Aufenthaltes das Lob über die raschen Heiler folge bei Kehlkopf-, Hals-, Bronchialleidenden, Emphysematikern, Herzleidenden, bei Nachwirkungen der Grippe. Viele Kurbedüwtige finden Erleichterung ihrer behinderten Atmung in den pneumatischen Kammern, in denen sie täglich 1,8 »Me Olucht «ach Venedig". Modernes Ttzoakr. Dieses 'Stück Georg.Ka>i serschesvundere ich. Cs .ist nicht ohne Arithmetik gearbeitet Auch die ToM chtüngen Johann Sebastian Bachs sind es nicht (wenn^es gestattet ist, kleineres Mt weit größerem zu vergleichen). Es gilt der Liebe und Leid-dnschast, spielt in einer einzigen traumhaften venezianischien ddacht und ist von einer sachlichen, streckenweise nüchtern anmutenden Knappheit, die mit der üppigen Schönheit, dem. bunten . Glanz des Ortes der Begebenheiten zu djshavmonireren scheiinft Mer ist das SolNett,^der durch Selbstzucht in best'nmnte strenge Form gezwängte Bierzehnzeiler nicht just ein 'italienisches Gedicht? Hie? G Ballung, wirklich komprimierter, herzhafterog; hier ist Knappheit Stjl —. nicht Handwerk. Die gesiebten Worte lösen sich heiß von gepreßten Lippen. * Zwei historische Pariser Gestalten: George Saud, die ^OSfiMa uitt> dabei lesen, schreiben, die Damen auch Handarbeiten ver-; . ^ieratm aus Paris nach Venedig, um von rhr loszukommen. Der George Sand hat die Schroilbseder die Fähigkeit zur Liebe genommen und bloß .den fragwürdigen AugenbUcksgeuuß der Hinga'be belassen. LiobeAbeAchung ist ihr schon im Keimen Stoff für Novellen, Romane, Boulevardstücke. Sie braucht dringend für BevmfszwM Abenteuer, wie der Tageskritiker die Premieren. Jede Um armu'Ng .wertest sich ihr in Romankapittl für Gazetten um, jede Lisbesekstafe in eine taugliche. Bühnenszene. Und was Müsset mit der Sand köstliches Erlebnis zu zweit war, -wurde .später zum A'bendamüsement für tausend entzückte Thsaterlbvsucher. Es geschah ihm Mt George Sand, wie es —umgekehrt — der Eleonore Düse mit Gabriele d'An- -nümzio geschah. Da ging Müsset nach Venedig durch. Mir daß er nicht 'bedachte, für findige Verfasserinnen von SchNsselromcrnen liege Venedig nicht außerhalb der Welt. Da kommt sie auch schon mit einer' entzückten Begleiterin auf einer Gondel durch die nächtliche Lagune und nistet sich in seinem Vene zianischen Dichtecheime ein. Weiberkünsten ist Dichteradel nicht gewachsen, und schon sinkt er in ihre Arme. Aber ein Gott hilft ihm rechtzeitig, zu sagen, woran sie leidet. Zu erfahren, daß sie ausgeschlossen ist von der Liebe, geht der berühmten Pariser Zeitungskorrespandentin und Schriftstellerin mche. Es ergibt-sich die Möglichkeit, die Probe auf das ExenWl zu machen. Müsset, der Feinnervige, ward krank' an'der ihm-nachtzereMm PÄrsit Lrterätin ÄidHe bändelt mit 'dem Acht an, der zu dem Ohnmächtigen be- Mfen vmrde. Dieser kennt weder .deir Na- Men Müsset, noch'-— man'^denke! -—'den oft'gedruckten Namen George Sand. Hier also ist-das Weib auf sich seW gestellt,. U-nd sie feffelt-ihn an.sich,Mn italienischen Acht, der just aus den Armen einer schönen, begehrenswerten Frau kckn, gibtsich, ihm und-fühlt im GlückesrauM daß sie noch lichen kann. .. Sie. ju'belt. Wo bleibt die Weisheit ihres Freundes Muffet? , Der Dichter'behält natürlich recht. Er «war Zeuge der Ware und erweist ihr nun im Schlußakt, daß auch dieses Erlebnis für sie nur „Romanstofs" war. Vielleicht gellet es ihm auch nur zu guter Stunde, eine echte Passion durch Dialektik zu eristicken. Wie es auch sei, armer verläßt die Sand nach dieser Nacht das venezianische Dichte Heim -und eilt nach Paris. Zu Flaubert. können. Bald wird ein gutes Kurorchester und eine Operetten- und Lustspieltruppe Unterhaltung bieten. Für den geschichtlich bewanderten Frentden enthalten diealten Stä d t chcn üer Umgebung, Feldbach, Fehring, Radlersbürg, die schönen Schlösser und Burgen, viel interessantes. * Der ungarisch-tschechische Bahnverkehr. Aus Budapest, lwttd uns gemeldet: Im Verkehr UnMMs mit der Tatra und umgekehrt werden vom 1. Fma. bis 15. Septembcw dwekte Speidvagen zwischen Budapest und - Popradsthsai verkehren. In der Resattan Budapest—Karlsbad weirdetzst direkte Schlafwagen 1. und 2. Klasse: geführt. Auch demt viermal wöchentlich verkehrenden Schnellzug Athen—Budapest—'Prag werden Schlafwagen angeschlossen. * Ein neuer Bezirkshauptmarm in Baden. Aus Baden bei Wien wird uns gemeldet: Hosrat Dr. Adolf Pilz, bisher Leiter der Bezirksyauptmaunschaft Mödling, wurde vom Landeshauptmann zum Leiter der Bezirkshauptmannschaft Baden berufen. * Tanzinstitnt Hermann Brau», 11. Bez., Reindorfgasse 42. •- (Entgettlich.) Eereme, Barträge und Versammlungen. I ü d i s ch e r F r a u e n b u « d. Mittwoch den 4. Juni, V*ß Uhr abends, Generalversammlung im Festsaale des Klubheimes, 8. Bez., Bennoplatz 1. Vorher Vortrag r „Betrachtungen zum SchewuoÄfeste" (Esther Rapaport-Mieses); Rezitation; Rechenschafts- und Tätigkeitsbericht; Wahlen« Eventualia. Eintritt frei. Gaste willkommen. — Akademisch er Verein H e ch a w e r. Heute, 8 Uhr abends, allgemeine Versammlung, nur für Mitglieder. Erscheinen Pflicht. — Die E s per ant o-.. Manife fi a t i o n der freien esperantifiische» Arbettsgemeinschaft findet Samstag den 31. d. um 7 Uhr abends im Festsaale der Bezirksvertretuug, 9 Bez., Wahringerstraße 43,. statt. Fest», rednerMPwf. -O. Simon, Prof. Dr. H. IMRezitationen r O.' Krizkova und Sems Weingast. EintM ftei! Gäste willkommen! - U r a n i a. Heute, b Uhr (Großer Saal): Mit-den Zugvögeln nach Afrika. 6 Uhr lKurssaal): Prof. Dr. A. Cer.ny: Bilder aus der Tierwelt der Heimat. 6 Uhr (Klubsaal): Univ.- Lehor Ferd. Matras r Sprechkms. XU. 1/a8 Uhr (Großer Saal): Ing. EmibF. M e d i n g e r r Der drahtlose Telephonie- Sender. Vz8 Uhr (Klemer Saal) r Univ.-Doz. Dr. msä. und phil. Paul Schilder: Körper und Seele. VI. >/,8 Uhr (Kurssaal) : Univ.-Prof. Dr. L. Kober: Geologische Heimatkunde von Wien und Umgebung. II. 7*8 Uhr (Kludsaal): Karl Likör Humoresken und Skizzen. l/a8 Uhr (Mikroskopiersaal) r Hochschulprösessor Dr. Otto P o r s ch r Heimisches Blütenleben. I. Tramrversammlung. Sonntag den 1. Juni um halb 11 Uhr vormittags wird im Saale des Zentralkinos, 2. Bez.. Taborstraße 6, eine Trauerkundgebung für den kürzlich in Jerusalem Hingeschiedenen Drohobyczer Zaddik, Rabbi Chajim S ch a p i r a, stattfinden. Redner: Oberrabbiner Dr. C h ä j e s, B. Iahr und S. R a p p o p o r t. Unter Mitwirkung des Oberkantors Frankel. Eintritt ftei. Die Talmud-Thora des 3. Bezirkes veranstaltet im Bethaüse, 3. Bez., Hetzgasse 40, eine Reche. von Vorträgen über Pirke Aboth. Morgen Samstag, 5 Uhr nachmittags, spricht Herr Dr. Albert Wein e r. Gäste willkommen. Pfarrer Berendt Aber den Zionismus. Heute 8 Uhr, halt der Vorsitzende der Jerusalem-Fürsorge in Berlin, Herr Pfarrer Berendt, im Hötsaale des histologischen Institutes, 9.Bez.,Schwarzspanierstraße 17,1.Stock, einen Lichtbilderd o r t r a g über „Die Berechtigung des Zionismus vom christlichen Standpuntt". An msere A. LMimente«! Am L Juni 1924 beginnt ein -neues Wonnement auf die .Wiener Morgenzeitung". Wr ersuchen, die Bezugsgebühren rechtzeitig einzuzchlen damtt die Zustellung des Blattes keine Unterbrechung erleide. BezttssgebShren ab I. Funk 1884: Abonnement für Wien (zum Abhol«» im Expedit oder in einer DerfchleißskeHe) >*•»»•• a > i ,,, , 51* 35.000*— An Me zlonMÄe» BeziMeMonen und Sondervereinr. Ueber Beschluß des Lokalkomttees findet im Laufe deS Monats Juni ein Schekel-Drive statt. ES ist Pflicht sämtlicher zionistischen Organisationen und ihrer Mitglieder, sich in den Dienst dieses Drives zu stellen. '• Der Schekel ist die Grundlage des Bekenntnisses zum Zionismus. Jeder organisierte Zionist hat die Pflicht, den. Schekel nicht nur für sich allein zu kaufen, sondern in allen seinen Bekanntenkreisen regst» Propaganda für den Schekel zu betreiben. Unser Landesverband hat im . letzten Jahre zttka 27.000 Schekalim aufgebracht. Diese Zahl muß auch h e u e r a u f g e b r a ch t w e r d e n. Sämtliche zionisttfchen Bezirkssektionen und Sonbervereine haben dafür Sorge zu tragen, daß der Schekel-Drive in ihren Bezirken auf das beste vorbereitet wird. Die Schekelaktton wird mit Ende Juni abgeschlosien r es ist daher diese noch zur Verfügung stehende Zeit für einen intensiven Schekelverkauf aufs intensivste auszunützen. Die Bezirkssektionen haben ehestens Aus« schußsitzungen einzuberufen, bei denen die notwendigen Vorarbeiten zu besprechen und einzuteilen sind. . Wir appellieren an alle Gefinnungsgenosien, sich mit allen Kräften in den Dienst der Schekelaktion zu stelle«, die die Grundlage jedweder zionistischen Organisationsarbeit ist. Für d as Zionistisch e L and eskomitee: Oberbaurat Stricher monattich DaS Abonnement wolle geMigst liegenden Verfchleißstelle erneuert und falls dottfelbst erlegt werden. Oesterreich movatNch ...... Tschecho-Slowakei monattich. . . f ole« mouaiüch ........ «grstaVien mvnastich...... Deüstchlaub monattich . ... . . Rumänien monatlich . . . ... . SoUand monatlich . . . . . . . Natten monatlich.. . . Schmerz monatlich . . Frankreich monattich Belgien monatlich . England monattich. , Amerika monattich. rechtzeitig in der nächstdie BezugSgebühr gleich- «. 35.000«— Reise und Sommeraufenthalt RESTAURANT UND PENSION streng M ARKOVICS streng Sommerbetrieb ab 1. Mai eröffnet! ------ Telephon Nr« 262 10654 agano Pension A. Kempler, Villa Frederlco (Aufsicht Rabbiner Dr. Brom, Luzern) 10693 Stelermarks herrlichster Erholungsort ‘Sanatorium SCHWEIZERHOF, Wetzelsdorf bei Graz Chefarzt: Med. Rat KÜRT LINNERT Für Rekonvaleezante, Magendarmkranke, Blutarme, Spitzenkatanhe Prächtige Lage, vorzügliche Verpflegung, Diätküche, alle einschlägigen Kuren, Schwimm* und Sonnenbad, Saisonkonzerte, Sommerfrische; 1069$ Orth, Gasthaus Stern in Bad Tatzmännsdorf, Burgenland wen eröffnet! •ZM Hamstern, wird weiter in Män-nevarmeir Romanistofse lschech» Sf. .......Zloly . . . . . . Dinar . . . . . Goldmark ..... . . . >. Lei ...... holl. st. ....... . Lire Schweizer Franken . . franz. Kranken . . . belg. Kranken . . ... Schilling .Dollar 18.- 3.50 00.- 4.— 150.- 1.50 12.- 4- 12.- 12.- 3.- 1.- Mlftellen: Für das Zionistische Ing. Freundlich Dr. Löwenherz Lo kalko miteer Hans Stäupt Vesterreichifches Postfparkattenkonfo 150.693. Hchechv-stowakisches Postsparkastenkonto (Prag) 59.531... Polnisches Pöstsparkastenklmfo (Warschau) 190.227. Denisches Pöstschechkönio (Berlin A 7) 108.722. BnmSnien und Bukowina: SstbanK A. G. in Eernanlt und deren Filialen. Schweiz r Schweizer Bolfisbank in St. Gatten. Jugoslawien r PvstsparKassenhvMv (Zagreb) 40.085. Italien: Sveiefa di Eredilo Commerciale Triesle, Bia Mazzini 39. Die BerwaNnng -er „Wiener Morgenzeitung" Wie«, II., Taborftraße 1—3 Ttfwtra 4MWr«4». Renata M o r d a s. Rsgie ist LnßewvdeMch m\b der intime Raum dieses Theaters gibt ihm Möglichkeit, ferne Kunst zu entfalten. Lückenlos, wie bei forgl'ichster Einlegearbeit, schließen sich die oft Ivinzigen Teile des Dialogs ineinander, dynamisch und melodisch ist jedes Wort Vollwertig eingesügt. And wie er die Schauspieler eiWustvMmen weiß, merkt man etwa an Herrn Rhoden, der.aus dsm modernen Französischen kommt, wie es Jarno in -er Josesstadt pflegte. Blanche Dergan, eine Tragödm von ' hohem Rang, überrascht und bezwingt in der Hauptrolle .durch die Kunst, mit der sie Text mit Bewegung des Körpers, insbesondere aber Mt dem Ausdruck ihres Men Angesichts, in Einklang dringt. Don schöner, durchaus angebrachter Verhaltenheit der, Müsset Friedrich Hoelzlins, ausgezeichnet gesprochen der Brüder des Herrn Joses Zetenius und wirklich bezwingend Wioe Lach in der Rolle einer Frau, die um den GebieAen ckämW, Immer geringer wird in Wien die Zahl der Schauspielerinnen, die sich mit dieser leider selten beschäftigten Künstlerin messen können. Ein wenig matt Herr Emil Ritter (akbe-r von guter Haltung), voll Verdienst Max Wittmann in einer Episode, auch Roft'Paulh durchaus am Platz. . Es war einwunderschöner?lbend. __ Otto Abeles. Neueinstudierung von „Ztittnn und Isolde". Der neue DiEor Dr. Fritz Stieidry hat sich als Dirigent des neueinstudierten „Tristan" dem PuAibum der Volks-, oper vorgestellt. Ist es der neue Bösen, ber bekanntlich immer gut kehrt oder beginnt an der Voltsoper wirtlich eine neue Aera der 'Arbettssreudigkeit? Der Orchestevblwng war kMM wiedeozuertennen, die Musiker — allen voran -die Streicher — spielten mit Wärme und Schwung, auch die Sänger gaben ihr bestes, und so schien ein neuer Geist in das alte, arbeitsscheue Haus eingeHogen zu sein. Hoifsen wir, daß die Begeisterung, die der neue Direktor in der „Tristan"°MiHHrung bei allen Mitwirtenden. entfacht hat, kein leeres TheaterseMr ist und daß Dr. Stiedrh einen Teil seines imposanten Zlrbeitsprogvammes für die nächste Saison—die Zahl und die Wahl der Novitäten ist ungemein erfreulich — auch wirklich durchsetzen wird.; Die Isolde des Abends, Frau Rantzau, bemühte sich um sorgfälttge Deklamation, ihr dramatischer Pulsschlag ging lebhafter als sonst, wenn auch ihr Phlegma ihr niemals große dramatische Kraiftausbrüche ermöglicht. Den Trtstan sang' schlecht und recht Herr L euer als Gast. Seine- Stimme scheint größer und auch brüchiger als früher, dem edlen Hellden bleibt er iin Spiel und Erscheinung alles schuldig. Schlicht und gütig sang Herr Bau mann den König Marke, Herr Jergor als Kurvenäl überragte das Volksopernnilveau, eine trefsliiche Brangäne war Frau Bes alla. Der beste Solist war freilich das von Dr. Fritz Stiedrh geleitete Orchester und das gut besuchte Haus wußte dafür dem Dirigenten Dank. - ftb. , A«r de« Aeatem. In der V ö'l k s o v er geht heute i e SßaUii c* in Szene. Dirigent: Herr Karl F r i d e r i ch a. G. — Morgen gelangt „L o h e n g r i n" zur Aufführung. Theater in der Josesstadt. Heute, '/s8 Uhr, ,,A imec". — Morgen, ‘/*8 Uhr, „DerDienerziveier Herren". Verleihung des Ehrenpreises der Stadt Wien. Die aus dem Vorstand der Künstlevgenossenschaft und vier DslSAverten der Gemeinde Wien' bestehende Jury hat den ■ alljährlich für die Frühjahrsausstelluing iim Künsölechauise zur VerteAung gelangenden Preis von fünf Mllionen dem Maler Adolf Curry verliehen. Erich Mann und Steffy Landeis gelben Mittwoch den 4. Juni um halb 8 Uhr im Kleinen Konßerthaus-. faul Linen Vortragsabend, an dem sie Dichtungen von Goethe, Liliencron, Dehmel, Rilke, 'Cgolkor und M o ch o r zu Gehör bringenwerden-. Karten an der KonzerchmisLalle.

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