Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1900 (30.5.1924)
- Date
- 1924-05-30
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/2979076-2980834-2980983--19144-3006267- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
-ÄWkW^r^ '.^DWillr^iNW MN 4}:.i.y m> tm Gien, Fveitag ■’V:v. v. Wiener Morgettreitutts. so. Mail« *m*\ Alle Arten von Bankgeschäften Kommandite der Kroatischen Eskömptebank, Agram Wien, I. Seitzergasie 4 Telephone » 60*4-82, 60-4-93, 63-4*85, 64-4-42, 68-4-78, 69-4-82 10465 Kredit- und rabfn)Se Warengeschäfte Telegrammadresse: f rapobank Sic allgemeine Wirtschaftslage Polens. Aus W a r s ch a u wird uns geschrieben: Die allgemeine Wirtschaftslage Polens Hat sich in den setzten Wochen bedeutend verschlimmert., Trotz Einführung der neuen Währung macht sich ein Horrender Geldmangel fühlbar. Die Bevölkerung muß alle Barmittel für Steu-erzwecke und die Vermögensabgabe bereit Halten und auch die letzte, panikartige Wlvürt8beweguyg..'^S. KmsnivechrS auf allen polnischen GMtenplätzen steht damit im Zusammenhänge.- Jeder Her sein. Vermögen in Effekten angelegt hat, ist gezwungen, dieselben zu verkaufen, wenn er nur etwas Geld braucht, denn trotz' vielseitiger Bemühungen ist es bis -heute noch, nicht gelungen, den Aktienlombard wieder in Anwendung zu bringen. Die Banken Haben sich dazu bereit 'erklärt, verlangen jedoch von der Regierung die dazu nötigen Kredite. Die Regierung kann diese aber nicht gewähren, -da sie selbst für die wichtigsten Industriekredite keine Mittel -hat. Die Emissionsbank emittiert nur 300 Millionen Zloty, um eine KOprozentige Deckung in Gold und Valuten fiir die ausgegebenen Banknoten zu besitzen, j^ür die Bevölkerung Polens (30 Millionen) ist dies ein zu niedriger Betrag. Auch dem Geldmangel ist es zuzuschreiben, daß aus allen größeren Industriezentren täglich Meldungen von zahlreichen Insolvenzen ein-lausen. Sowohl in ^Warschau, Lodz, Krakau wie auch in Lemberg laufen täglich Hunderte von Wechselprotesten ein. Das Interessanteste dabei ist, daß nicht nur neue, im Kriege entstandene Firmen um das Ausgleichsverfahren ersuchen, sondern auch alte, angesehene Firmen, die aber infolge Mangel an Bargeld, trotzdem die Aktiva bei weitem ihre Passiva übersteigen, ihren Verpflichtungen nicht Nachkommen können. Auch in der Bankenwe.lt beginnt man mit dem Abbau, des Konjuukturappavates. Alle Institute reduzieren ihr Personal. In Wavschau sind zirka 2000 Beamte entlassen worden^ Die Regierung hat in kleinere Banken, die bereits wanken, Kontrollkommissär hineingesetzt, um die Bevölkerung zu" Auch die gesamte polnische Industrie leidet -unter diesen Verhältnissen. Die mächtigste polnische Industrie, die oberschlesische Hüttenindustrie, hat durch ihre Vertreter, die in Kattowitz eine Konferenz im Mai abgelhalten haben, beschlossen, infolge andauernder Stagnation und Absatzstockung im Inlande und infolge der Unmöglichkeit des Exportes hoher Produktionskosten halber, ihre Betriebe teilweise ernzustellen und die Produktion einzuschränken. In der metallurgischen Industrie leiden die Maschinen- und Waggonfabriken, die für Lieferungen an den Staat eingerichtet sind, am meisten. Im Rahmen des Sanierungsprogrammes hat der Staat alle Bestellungen storniert und nur unbedeutende gelassen. Den Lokomotive sabriken sind Aufträge auf 8 bis'12 Maschinen im Jahre geblieben. Kein Wunder, daß die FahrNen nur zwei bis drei Tage in dev Woche arbeiten. Die unhaltbaren VerhMnisfe bei der Ausgabe von Pässen, d eren Preiserhöhung in ganz Europa Widerhall gesunden hat, sollen in Miy-e eine günstige Aenderung erfahren. Der Ryanza-usschuß des Sejm bereitet ein neues Paßgesetz vor. Dieses soll die letzten Erhöhungen der Gebühren ausgiebig hercchsetzem Für Auslandspässe soll ein Tarif von 80. Zloty eingeführt werden. Auch Visa für Ausländer sollen einer Verbilligung unterliegen . , Die Vorbereitungen zur Eröffnung der Bank für Landwirtschaft, die aus der Fnswn aller staatlichen Banken entstehen soll, und speziell den KreditAweckett gewidmet sein soll, sind bereits beendet und die Statuten bewilligt. An der Spitze dieser Barck soll als Präsident der gewesene Finanzm-ini-ster Steczkowskr siehett. Zum Generaldirektor wurde der. jetzige Direktor dev Bodenbank in Warschau, Korwln- SzhrnanowE, ernmmt. ' m. s. Verband der österreichischen Kunstgewerbe-, Teppich- und JnnendekorationSfirmen. Morgen um 4 Uhr nachmittag findet im NrederRterveichiWn Gewerbwerein, 1. Bez„ Gschenbachßll, die konMnierende GMeralversammlung statt. Der »and hat sich die Wahrung der wirtschaftlichen und Standesinteressen dieser Branchen zur Ausgabe gestellt, ferner 'bezweckt erp Kollektiv-Messebeschicknugen und Ausstellungen inr In- und Auslande zu veranstalten. Das Bureau befindet sich 6. Bvz., . Mariachilfevstraße 31. Me Erhöhung des Steffi mch fLeezolles. Den Gegenstand Äner BersauvmiluUg ideS BevbandeS der Kaffee- und Teeiittporteure Mete die im neuen Zolltavifentwuvf vorgeschem stärke Erhöhung des Zolles auf K >affe «. u n d T e.e.. Die Dersämmlmig ncchm fMendv Resolut,wy einstimmig an: Zur Whaften Uebevvasch-ung aller Fachkreise ' ' ' tolltartfenttvurff ■ eine erhebliche Erhöhuni eezolles. Es handelt-, sich hier um reine! ' keinerlei inl-Mche ErMgerinteresten zu können auch nicht als Instrumente M Har. >kiNgen' bMündet worden. lÜMerdies waren sie schön bisher in voller GMtzavität' au entrichten und belasten den Konsum in ' -außerordentlichdrückender Weise. Die jetzt gchlanie weitere ■ Steigerung bedeutet also nichts anderes als eine neuerliche Verteuerung des LebensaufwandeS gerade der mittleren und unteren Volksschichten, für die Kaffee und Tee doch uueutbehr- Iliche Lebensmutes sind. Während in England die Devise aus- Mnen WamveS. bringt der neue des Mafst-e- und tlnMlle, es sind diese Zölle verbilligen, soll.es -in Österreich neuerlich, beträchtlich verteuert werden und dies ohne jeden hinreichenden Grund. Denn, abgesehen davon, daß der Genevalkommissär die jetzt öfters befolgte Methode der Sanierung des Budgets durch rücksichtslose Steigerung der Einnahmen . ohne Minderung der Ausgaben Nls verfehlt verurteilte, hat der! Finauizminister erst vor einigen Tagen öffentlich erklärt^ er -brauche keine Erhöhung der gegenwärtigen Zölle, da ihr Ertrag befriedige. Wozu also die nicht zu rechtfertigende Steigerung der Zölle .auf Kaffee und Tee, wozu eine Maßnahme, .bei der, auch Pie Erreichung des finanziellen Zieles — die EinUahmenstergernng — schr fraglich -ist? Denn bei Kaffee und Tee, deren Einfuhr durch die Wirt,schastÄvise fortgesetzt/im Rückgang begriffen ist, , dürfte, durch die neuerliche Verteuerung mit weiteren Konsum- und Einsuhreinschränkungen zu rechnen sein, so daß trotz des. höheren Zollsatzes ein Ausfall -im Zollerträgnis ' zu gewärtigen ist. Aus allen diesen. Gründen. .gibt der Verband, oer Erwartung * Ausdruck, daß der Nationalrat die geplanten Zollerhöhungen, welche sich als eine schwere. .Bedrohung, der Ävnsum* interessen breiter Schichten darstellen, nicht zum Gesetze werden lassen -wird ' ■ J ' Besitzwechsel bei der Wien-Florr-sdorfer Mineralöl-A.-G. Durch'den Tod des bekannten Bankiers G a>r.t enberg ist,, wie die „Neue Wirtschaft" meldet, .auch ein Besitzwechsel in größeren Aktionpaketerr der Wien-Flovidsdocher MinevaWabrÄ.. notwendig geworden. Die FamMe Gartenberg konnte infolge der bedeutenden anderweitigen Engagements, welche das Bankhaus Gartenberg ei.ngsgangen war, die großen Pakete dieser Aktien nicht behalten. Die Pakete wurden vom Verwaltungsrotsmitglied Hartenstein übernommen, welcherseinerzeit die Gründung der Floridsdorfer A.-G. durchgefüht hatte. Bekanntlich hat das Bankhaus GartenMg st'imrzeit gemeinsam mit der Verkehrsbank an der Kotierung' der Mtien an der Wiener Börse mito-etoilrlt Daß sich durch diesen Besitzwechsel irgend welche Aenderungen in der Gestion der Mmeralölfabrik ergeben werden, ist schr unwahrscheinlich, da die. jetzigen Besitzer mit dem Unternehmen schon seit langem in Verbindung sichen. Die Floridsdorfer Mneralöl-A.-G. .macht jetzt eine gewisse Krise durch, da'sie nicht über genügende RvhAmengen verfügt. Wohl wurde seinerzeit in Tricht eine Anlage zur Verarbektunig amerikanischen Rohöls errichtet, doch hoben die Verhandlungmit den Amerikanern zu keinem Resultat geführt. Die Folge -davon ist, daß die Floridsdorfer derzeit infolge Rohölmangels ihren Betrieb eingestellt hat. Die neueinyefuhrte Verzollung^ von Rohöl dürste ebenfalls nicht gjünst^ rnttf die weitere Betrisbsfühmng einwirken. Dieser Umstand dürste dqzn geführt haben, daß der Kutrs der Aktie des Unternehmens ständig im Abbrocksln begriffen ist. Russische HMdelsrspkefsttRen gegen Deutschlmrd. DaS Mloskauer iKommisiaviat für Außenhandel hat eine Reihe von Verträgen des ruMchen ^nAwirtschastsvevLandes mit deutschen' Firmen, bei denen landwirtschaftliche! Maschinen bestellt worden waren, nicht bestätigt. Ebenso wurden die Verhandlungen über ein Zollabkommen mit Deutschland bis zur Beilegung des dentsch-mMchen ^Konfliktes vertagt. . , Die WarenmSrkte. >' (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Starke. Die Tendenz ist andauernd steigend. Es mtieren: Hochprimd Karioffelstärkemehl 8600 K., Weizenstärke 8800 K., Kernweizenstarke 2800 K., Maispuder 7480 K., Hochprima Maisbrockenftärke 8506 K., Hochprima Dextrin 11.000 K., Kartoffelstärke-Sirup 9400 K., Traubenzucker 9000 K., Reisstärke 8500 K. Auf den d e u t s ch e n M L r k t e n konnte der dringenden Nachfrage der Verbraucher nach Kartoffelmehl bei den kleinen Beständen aus der zweiten Hand und dem geringen Vorrat des Syndikats nur genügt werden durch Heranziehung ausländischer Ware, speziell aus Holland und Polen: Die Preise zogen nicht unwesentlich an. ES notieren Frachtparität Berlin oder Stettin bei Waggonbezug (pro 100 Wogramm brutto einschließlich Sack): Superior Kartoffelmebl 38.80 Goldmark, I 36 Goldmark, Superior Derttin 52 Goldmark, Holland fordert je nach Marke für Kartoffelmehs Superior 20 bis 21 holl. fl. ab Holland, polnische Ware kostet ab Polen zirka 17 Pfund. : Leber. ' " Auf dem nordamerikanischen Ledermarkte ha' in der letzten Zeit eine fteundlichere Sttmmung Platz gegriffen. Sohlleder ist noch vernachläffigt, während in' Oberledern sich der Verkauf belebt hat. ES gingen in schwarzen Ledern größere Partien aus dem Markte, wobei jedoch eine Besserung der Preise noch nicht zu erzielen war. Auch in Sattler-Pottefeuillensw. Ledern hat sich der Verkehr belebt, aber noch flotter ist das Geschäft in Lackledern. Aus dem englischen Markte beginnt bas Geschäft sich ebenfalls zu beleben. ES sind wieder größere Verkäufe an alle Käuferklassen erfolgt. Ein Teil der KMdschaft beginnt bereits, sich für den Herbst einzudecken. Die Ausstellung fühtte bisher bereits zahlreiche Käufer nach London. Auch der R o h h ä u t e m a r k t läßt. eine Pefefttgung erkennen. Auf dem holländischen Markte ist es Noch nicht : viel lebhafter geworden. Es drücken größere Bestände auf den -Markt, so daß auch die Preise sich nicht entwickeln können. Die Fußballer-Olympiade. Große lleberraschungen. - Ungarn und Belgien geschlagm! (Eigendicnst der „Wienar Morgelrzeitung".) Das olympisch« Fußhalltu rwier wu-rve gestem in Paris mit vier 'SpftilM forpgesietzt, dir Mm TeÄ gÄM'Mge U-eberraschMitzeic -brachten. So wrrche >Ungiarn van Aegypten 0:8 geschlagen. Noch jschlechter erg-mg es dem SiMr d-er Antwerpener OlymyrOe/ BeWen, der von Schweiden 1:8 vernichtend .gesäDgen wurhe. In den beidtzn ühviigen Spiel-en siegten erwWtü-ngsgvMb IWguay Mein -Amerika. 3:0 und Italien gegen Luxomvurg 2:0. Nachstchmd bie Berichte. Ae^y^ten—3 r Ö (1 r 0). Durch diese ' Niederlage schied ein ernster Favorit aus dem olymp!ischm WÄchewerb. Man hatte alliMroin mit dem sicheren Weg der Ungcrm gerechnet, doch erwies es sich^ daß diche der SchnMMt und Energie der AegyWr nicht gewachsen Waren. Letztere spielten mit einer noch nicht geischenen BegsÄsöevung. Ihr -bester Mirnn war e-i-n Negernlamens Salimon, der mls Vertvid'iger ganlz fahHaffte LÄsttmgen bot. Salmoin O' ei«" Miß von 'Mstailt.wnd ^Madies 'ftinlk wie ein Wiesel. Die- UWavn hattien das Pe-ch, beim .Stande 1:0 einen Wfmeter-stoß M vergeben. , - > Mie.'Asgypter erzielen in^der 7. Mmnte durch HvHimm das' erste Tm. Baild darauf wird den Ungarn tzin Wljmreterstoß AUlgösproche-n, doch veüMt Braun das ZU. Nach Svrtentvechstl erhöht Ibaahmt'in der 10. Minu-te dm Vorsprung und R-vcck stM in der 14. Mninte das Gndvesüttat her. Die Ungarn kämpfen mA dem Mut der DeMveMnnig. doch Mnen sie Ms. RWMt mch' " ." ... Schwederr-^Belsien 8 r 1' (4 :ÖJ* Auch in Äesem Tröffen lvüvbe der Favorit geschlagen. Die Schwedert-.. hekundeien während des garten Spieles eine erdrückende Ueberl-egenheit. Irr der achten Minute verschuldet der Linke.Verteidiger, der'BelHer Berbeeck, ein Eigentor. Rydgll^. der rechte ^Verbindungsstürmer der Schweden, 'erhöht -den V'orspvu.vfl in der 2t. Minut e auf 2:0. Drei Minuten spater ist der AnkSautzen der Sisger erfolgreich und knapp vor der Panse ergieü der R-echtsaußen Brommesson ein prächtiges Tor. Schon.in der ersten Minute nach, Seitetiwechi'el bringt KaufM) den Stand auf 6:0. Rydall ist in der 16. Minute der Schütze des sechsten Tores. Nun wird iin von Kaufeld erzieltes Dor vom Schiedsrichter nicht anerkannt. In der 32. Minute gelangen die Belgier, zu ihrem Ehre.rttreffer.. Die. Schweden sind aber in der 96. Minute noch M»Hal -erfolgreich,-. Uruguay—Nordamerika 8-.r v (3:0). ' Äl^Gieher'mihll^-,^ vgr - dar' PÄuse äW« Sie' SHsÄteina-n^ diesetz.Wt. dflrch AstWat^ -Pet-väno Und 'Couefüo drei Tore. Mich MtenWeWI veWilgtHn' sie sich "da- "mit, chre -GMer 'i-n Schach zü Wien. ' 1,, ZiEell—SUMMburg Ä:Ä (2rÜ). ' Die JMener siegen sicher. BMukier-i erzielte in der 17. M-nüte 'dgs erste Tor Wo Dellavalle ist knapp vor der Paust zupt zweiten Male erschgreich. , Wissenswertes. Die SHwoi;, die bokanutliich gegen Tjchccho-iLlMÄ-kei a»n Mittwoch 1:-1 spi-elt-e, hat Mgsn die Eckischetdunsen des Schiedsrichters -Anderson Prüdest echoibett. Sie VchäUpW nam» lich, daß der Schi-Mrichte-r^ Mi bMUWngSvolle FM-sv begangen "habe. So soll der EHmeterstoß, der den Tschechen den Ausgleich brachte, ungerechtfertiG vechÄngt worden sein. Weiter bchaupten die Schwöitzpr, daß' ein Dor, das der Schiedsrichtsr nicht anerkannte, von ihnen den Reigckn entsprechend' ffsien wurde, am OfymPiatnrnier m> st. Die Pariser Blätter bezeichnen ldsti« rrchtstlvtigt hart. Sowohl die Schweitz als Gtrlase als um Ach me Tfchecho- Slöwaken halben das Ersuchm gestellt, daß Herr Anderson heMe ihr WedchWungssPiel nicht lÄtvnsoll. Fußball. “ Die gestrigen Kußbnllspiele. - Im. eirrzigen, zwischenstaaMchen Spiel des Tages evsochk Rapid Wer MaÄabi (Brünn) einen kMppen Sieg. Die beiden Meisterfchastsispiele endeten tovlos. Der HMe Mßerfolg der AmatMve kommt schr Mervaschend. Die Bienna hat dadurch um einen BerlinsMnkt weniger als die Ober St.-Veiter. Nachstchend die Berichte: Rnprö—Mnkkabi (Bvttnn) 3 r 2 (S r i). Die Brünner verschulden ei» Eigentor. Rapid-Platz, 16.000 Zuschauer, Schiedsrichter Haberleitner. R apid: Kolm; RegWÄ, Dittrich; Richter, Brandstetter,'Wagner; Wondraf. Wesstlyk, Knchan, Bauer, Wessely. MiaTkkabi: Zsigmondy; Balosits, S. Weiß; Menczer, A. Weiß, Borger; Razso, Molsburg.".-, SMoffY, Ockvedy, Reisner. , Rapid erfocht gestern Wer den Brüimer NäaAabi einen einwandfreien Sieg, der dom Spielverlauf entsprechend war. Die Hüttüdorlstr hätten vielleicht einen zGernmäßig deutlicheren Erfolg verdient, da sie weit rrehr im Angriff lagen als ihre Gegner. Trotzdem rann man ■, stststellen, daß die Wiener nür der UipgaMMWett emes Gegners, der, vollkommen freistehend, den-Ball ins eigene Tor beförderte, den Sieg verdanlken. Dieser scheinbare Wtt>erspruch findet dadurch eine Eökläruna, daß die Hütteldovstr Smmner jede Schußfähigbeit vernüffen ließen. Im Felde sPiM der Rapid-A-n griff zeitweise sehr gefällia. Wia-n sah so manche, technische Feinheit, doch fehlte chm jegliche Durchschlags. und Schußikrwft. Knchan führte den Angriff schr geschickt, er ist aber heute doch nur Mohr ein VernnM-er und kein AuM'chrer. Seine beiden Nebenleute verstandet es aber nicht, die von Kuchanl heransgear'beitiLten Chancen entsprechend auMnützen. Bauer ist zu weich und Wessely? zu ungeschickt. Nur die beiden Flügelsttir-nrer wunden ihrer Ausgabe voll und ganz gerecht. Der euerg-ifchere Weffely wW diesmal der .Erfolgreichere. Dl-e Deckung Wd die