Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1900 (30.5.1924)
- Date
- 1924-05-30
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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!„ HKe 6_ Wien, Freitsy. PalSftina-Budget und Beamtensrage. I e r u is a l c nt, Mitte April 1934. - Jhr^Korrespoivdeut hatte eilte Iluterreduug mit dem Schatzmeister der ZwnWrscheu Exe-kutive in .PaWtina, Dr. va.n Briresla-nd der sich girr Frage des Mdgcls in folgender Weise äußerte: Der Zionistische Kongreß hat das ordentliche jährliche Palästina-Budget mit 397.000 Pfd. St. festgesetzt. Gegen diesen allzu hohen Budgeworanschtag habptr Mster Rottenberg de Lieme und ich Stellung genominen rmd eine ^egeuresolution unterbreitet, di« der Kongreß ablehnte. Es lotirbc der Vorschlag unterbreitet, die Höhe des Budgets im '.Einklänge mit den voraussichtlichen Einnahmen festzusetzen. Leider hat der Kongreß diese Argumente nicht erwogen und ließ sich von Achlagworten leiten. Bon diesem festgesetzten Budget erhält London 15.000 Pfd. St., so daß für das gesamte Palästina-Budget 382.00 0 Pfd. St. übrig bleiben. Bringt nran noch iit Abzug einige Posten, wie Uwversirät, die nicht direkt zur Auszahlung gelangen, dann bleiben als endgültiges Palästina-Budget 31.500 Pfund S t t x 1 i n g m n n a tl ich. Statt dessen erhielt die palästinensische Exekutive in den ershen sechs Monaten 150.000 Pfund Sterling. Schon im -Oktober teilte die Londoner Erekucive mit, daß bloß 26.000 Pfd. Sti monatlich überwiesen werden können, wobei die .Hoffnung ausgesprochen wurde, die fehlenden monatlichen 5500. Pfd. St. ab Jänner nachzuzahien. Ende Dezember kam von London die Mitteilung, daß bis zum 1. April nicht mehr -als 26.000 Pfd. St. monatlich überwiesen werden können. Heute besteht keine A u s s i ch t, daß eine Nachzahlung der monatlicheit Differenzen erfolgen wird. Dieser gange Fragenkomvler wurde dem Aktionskomitee vorgelegt, ohne daß rtivas Wesentliches unterrwmmen wurde. Wie schon oben angeführt ivurde, erhielten wir in beu ersten sechs Monaten -150.000 Pfd. St., >vas um 6000 Pfd. St. weniger ausmachr, als die festgesetzten 26.000 Pfd. St. monatlich. Das Mtiouskonntee hat, wie gesagt, keine Reduzierung des Budgets durchgeführt, sondern die Sachlage dem Wirtschaftsrat und der Exekutive zum „Studium" bis Ende Mai übertvieseü. / 7. ■ . Die Folge dieser Wirtschaft ist. daß bis heute keine wirklichen Reduktionen im Budget durchgeführt wurden. Was geschah, ist nur das eine, daß Zahl ungenau?- ge schoben wurden. Man arbeitet mit vollem Budgetetat, was die Vergrößerung des Defizits zur Folge hatte. Infolge der dilatorischen Behandlimg der Budgetfrage wurde das Defizit vergrößert, die Schuldenlast vermehrt, was die Entwicklung im kommenden Jahre gefährden kann. Es ist ausgeschlossen, Ende Mai das Budget zu reduzieren. Was nun geschehen kann, ist, die Lehre für die Zukunft .zu.ziehen, eilt Minimum im Palästina-Budget . festzusetzen. Die allgemeine Meinung in der ziomstischeu Oeffentlichkeit geht dahin, daß ein minimales Budget dem Keren Hajessod die Werbekraft nimmt, was aber nicht zutrifft, ivenit ein Maximalbudget festgesetzt wird, das auf die Phantasie der Massen wirken muß. Das ist entschieden ^ine fatale Politik. Wir müssen endgültig aus^ der T e fizitwirtschaft he r ans kommen, und uns nach der Deckle strecken. Die Lanze Arbeit gerät in Stockung, «venu man den Beamten ,tnd Lehrern monatelang ihre Gehälter nicht anszcchlt. Dies brü^t Verluste durch Kreditsvckttlationen, Unkosten für Zinsen, schlechte Waren Mr teures Geld. ' Wenn.man mehr Geld eümimntt, als das Minimal-. budger bestimmt, dann kann man neue, gesunde, ökonomische Bedingungen schaffen, neue Siedlungen gründen, mit kleinereu Mitteln auf gesünderer Basis. Aus der Bergangenheit muß ntan lernen, wie eine gesunde Wirtschaftspolitik m Lrez-Jsrael zu machen ist. Ueber die Beamtenfrage wurde viel! un-smniges Zeug geschrieben. .Tatsache ist, daß man zur -Verwaltung eines Budgets von 397.000 Pfd. St. einen guten und starken Bea'mtenapparat habenmuß. Für die VerwaltuygSfpefen ist der -Betrag von -12.000 Wd. St. vorgesehen worden. Es wurde das MmrirwstraÄlrsbrchgdt von der früheren Kongreß Periode in der HÄHe von 18.000 Wd. St. auf die oben angeführten <12.000 Pfd. St. x&ü$eti Dies trwies sich als unmöglich. Soll' dis Arbeit tadellos durchze führt werden, dann'dürfen unsere Beamten nstht hungern. In jedem modernen Staat, bei jeder größeren Organisation betragen die Berwaltungsspesen 4 bis 5 Kwz-mk. -Bet der zionistischen Administration machest dÄ Verwaltuttgssvesen 2 bis 2,5 Prozent aus, was keineswegs als zu hoch angesehen werden kann. Me jüdiM öffentliche Meinung ist gerne zur -Beämtenkritik geneigt, Irrffefct es muß' offen gesägt werden, daß' mit dem Wachsenunserer Organisation auch unser Berwaltungsapparat gleichen Schnitt halten muß, was bei und keineswegs zutrifft. Das Arbeitspr og ramm n^k'chst und b^r Berw.ältn ngsapparot wird' verkleinert. Das ist entschieden ein lmgestmder Zustand. Es find bei uns keineswegs zu viel Beamte. 'Die Salärs sind' klein und mit den wenigen Kräften wird das möglichste erreicht. Es wäre in dieser Frage weniger Kritik und' mehr praktische Arbeit erforderlich. _ Dr. M. % Die Wemindustvie in Paläftma. Die WeinprodMion^M Palästina betrug -im Jahre 1930 2/579.478 Liter, im Jahve .1921 3163.081 Liter, im Jahre 1922 2,779.731 Liter und im Zähre -1928 2M6.4W Ater. In dem am 31. Mäpz WA) endenden Geschäft ssahr wurden 1,794.038 Liter in: Werte von 8Z.017 Wund aus ge führt; in dem am A. Mägz 1921 endenden GckschWsWr 1^65.677 Liter im Werte von 60.409. Pfund; in den neun Monaten bis zum 81. Dezember 4M 886.186 Liter (39.728 Pfund): m dem «nt 81. Dchernlber 1902 endenden Geschäftsfahr 2,704.651 Ater (58.838 Pfund) und iöt dem am A. Dezember 1923 endenden GäfchäWahr 1-836P6A Liter (Wert 4 3.038 P f ti n b), : ME» 30'. M»i Mt ' fcU’ Sie valöstineufische klekttiziWrsrage vor dem intenumoaalm Gerichtshof. . Aus dem .Haag smkdet I. -T. SC.t An: 16. Juni -wird vor dem internationalen Gerii chtshof tim Friedenspalast zu Haag am-Prozeß staMinden, dev: .das folgende zu° gründe lie^n wird: Im Jahre 1914 erhielt ein Grieche namens Mavrommatis Konzessionen für die Anlage und Mploitievung von elieiktrischen Straßenbahnen, clM-rffchem Licht nsw. Während des Krieges hotten die Engländer die Arbeiten teilweise ausführen lassen (?) unter angeblicher Benützung von Mavrommatis' Plänen. -Nachher machte die Zionistische Organisa t iou A-nspvuch auf die Konz-essionen. -Adavrommatis verlangte Schadenersatz, welcher ihn: - sowohl von den Zionisten als von der englischen Regierung verweigert wurde. Er wandte sich sodann an die griechische Regierung, die nun auf Grund des Pa-läftiuaMcmdats die Sache vor den internationalen Gerichtshof gebracht >ht, nachdem die englische Regierung die Ueberantwortung der Sache an ein Schiedsgericht abgelÄhnt hat. (Die Meldung zeichnet sich nicht durch besondere Klacheit aus. Mm: könnte.nur annehmen, daß es sich hier um das Ruchenbevgsche Elektristzierungsprvjekt handelt.) Ruthenöergs ELektrisizierurtgswerk unsd die Brarrdeis-Gruppe. Wie gemeldet wurde, hat.das amerikanische Joint Distribution Committee sowie -das Palestiue Devel-opm ent Co u n eil (Br-andeis -Gruppe) beschlossen, dem R-u-t-henbergschen ElÄktrWerun-MintLmchm!e.n m Pa« lästina eine bedeutende Summe zur Verfügung zu stellet:. Rmnnchr versendet das Pa-lestine DovÄcchment Couneil eilt Commrunigue, in weilchem es heißt: „Di-o Ausführung des Rucheckbe-rg-Präj-Ätes gut Schaffunig hydroelektriischer Kräfte -am Jordan ist rmnanchr -g esi ch er t. Auf -einer Lestungssitz-ung des Councils am 6. Mal wurde nach einem Bericht des aus Palästina zurückgekehrten Mitgliedes Bernarld We-xner einstimmig beschlossen, daß sich das Coumil an der Fmantzl-erung -der „Palsstine Electric Corporation" betoi-li-ge und daß die Herren Wexner und Dr. Löwensteiin ein Komitee 'm London bvlden und «die Vollmacht erhalten, die Berthaitdlmtgen und die Vovbere.it.ullg für die Ausführung des PrchcÄes durchzusühren." Ein weiteres gestern bei uns cingelangtes Courmrunguc des Pälestme Developmcnt Connell berichtet, daß an der Finanzierung des Ruthen'bevg-.Untemehmcns vier Gruppen -in gleicher Weise ilm-tarbeiten sollen: Baron Edmond de Rothschibd durch idic P i c^, die Jüdische K o-l o it ia lbank in Lockdon, der Londoner Economic Board for Pcrlestine lrnd -viertens die amerikanische Gruppe, die sich zu« samrnsnjfetzt ans der ANfbauabt-ellung des Io i nt D. C. und den Zeichnern der vom Päl-estlne DckoMpment Council (Brand ei s -,G r n!p p e) herausgegsbenen -ZertWate. Ein -göwisser' Teil des Unternähmens soll.durch SchMscheine einer offitziell'en britischen Agetttux (?) finantziert werden. Nach dam Bericht der BrandsisMrlchpe 'beträgt die Teilnahme Amerikas bisher mehr .als eine halbe Million Dollar, wozu noch die vom Jo i-ni! itMichnetön 200.000 Dollar kommen. Da die Be-teitligung der Jüdischen Koilonralbanlk und der anderen Teilnehmer ist^n sei-t längerer Zcht bsstsht, ist nunmehr bloß die TÄlnahme der..Bra«,de!rs-G'r'.u-p.pe neu hinMigÄommen. Die von -ihr bisher -aufaeibvachte Summe reicht Mach bei weitem nicht -aus, mn die Dlttchführlmg des Ge-amtpvajMes zu ermöglichen. Je-enfalls sei vermerkt, daß das. Communique die. Durchführung. dcs- Untemehmens- - als gestch-ert bezeichnet. _,. Die palästinensische Valuta. Wie ,^M-estine" erfährt, hat die von der Regierung cillgefttzte Kommisfion ihre Alberten bereits.abgeschlossen und ihre M^chaunng in einem Bericht niedergelLgt. <$& verlautet, daß das englische Pfund der Valuta äls .Einheit zugrunde gelegt werden wird. Das Pfund soll in 10 Dinar zu 100.Centi-m-es geteilt tmrden. Die halben Dmare und Vierteldmare werden in SWer, die kleineren Münzen.in anderen Metallen geprägt werden. : Die Kommisiton schliug vor, daß die Noten von der palä'-- stineMchen Regierung emittiert werden und daß die ägyptisch« Valuta erst drei Monate nach Ausgabe de« paläftirrenstschen Valuta emgezogen werde, mn den Umtachch der Noten -zu ermöglichen. Die neue Valuta soll ihre Deckung in. englischen Bankuoien-echcrlten. Die palSsttnenfische Jn-usivivVank. Nachdem die Statuten der Bank von der Regierung bestöW.worden sind, fa-nb <mt 6. d. die Gründungsversammlung der )Bdnik statt. Laut Beschluß des 13. AvngrcsfeZ übernimmt die' Zionist-isjche Organisation Men im Gefaimtbetrag von 10.000 Pfund Sterling. Die Bank wird von einem gemeinsamen Komitee des Jndustviellenverbandes, der Vereinigung der Arbeitgeber und der Organisationamerikanischer Juden in Palästina gegründet. Weberei „Lodziyh" in Tel-AMw. - Dieser Tage fand in Del-Awiw die Grundsteinlegung der Weberei ,Podzioh"-statt, die von einer Gruppe Lodz-er Industrie l l er gebaut.wird. Die Gründer des Unternehmens ststd^ÄuSge-richn-ete Fachleute, verfügen über das entsprechende Kapital und über genaue Kenntnis des palästinensischen Marktes. Es ist darum zu hoffen, daß «das Un-ternchmen Erfolg haben wird. ' BttufSgliederuua der paläftiuenfischen Judenheit. Die siMche BevMerung PaMi-nas, deren Zahl auf 1001)00 geschätzt wüL, wird nach ihrer Betätigung in die folgeirden Kategavien eingeteilt: 20 Prozent in den landwirffchaWichen Sied«. uMgen. 18 Prozent in Handel und Transport, 12 .Prozent freie Berufe und Beamt«. 10 Prozent in Fabriksbetrieben, 10 Pro- 'gent in KleiMndustvie. 3 Prozent Eden ungelernte Arbeiter 'in-Bau- und anderen Mtevnchnmngen, A) Prozent ohne irgend welche bestimmte Beschüstigung. Die Chaluzbewemmg in Rußland. Am 6. Juni findet in Moskau di« allr^frsche EhaluzronferenA'fWt. Die - Chaluzovganffrtio« in der Ukraine bat bei der ukvcnmschen Regierung mn mt Konzeffio« für woperativ« Betätigung auf tituufyfnaidn wo MMmrrsMksrlilkyvm vkokw, uNgeina)! irw . darauf ein« ablehnend^ AntMA eMal-ten« Konferenz der Achduth Haawodah. Die Achduch HaM« dah, die palästineMchs T-ochterpartvi des tziEiWchFvgialM scher: Welw erb a rides Poale Zion, schloß um 20. d. ihr«, AM seveniz in Eu-C!harod. Der Dammg wchnten inngchM 80 Delegierte >aus -allen Teilen IPalastiMs, -ebenso zaWreM Beisucher und Pvessevertveter, bei. Biel SluifmerBsänrlSsit WA>. anet-e die KonifererH -der TätiiAeit der pMstmeMchen Ä.V beit-erorganisMon Wstadruch) -als Ilut-evrrchmeM >frw öffentr liche Avbeit -im Lame. Erörtert wurdest ferner die ^iehM gen gwischen der Mischen und a-r>abisch-vn AribMepschM und die Frage der Bereinigung -der zimristischen MrbMe« part-eierr in der gMAon -Welt. Es wrwd« bchchlofs-en, daß du BereinignU'g der P-o-a-le Zion und d-cr ll!tnk-e.H Zaire Zion -rmmMelbar siMMiudeu habe Mit >dem Vvv. behM, daß es der Zaire Zior: frei bleibt, chre -evgenü reue. Tä-biK-eit soriMsühren. Es wurde fevrrer bchDosisw G e >m e indesiedLu n g e u -rrud A rb eiitvvv o t st üvE in Pallästiu-a zu yBindktr. Ein weiterer Beschluß süMSt W terr-iitoria-le Autonornie für die paGMMlW' Julde-rrheit. Ein Antrag lde^ Herrn Kapllanski,. -derz h» Gmsetzrma eines po-lästineinsiischen P-arl-am-ou4S aris yjwik Häuls-ern 'betrifft, wurde -abg«-lehnt. WaJ .; D« Jnteruationale Gewerkschaftskongreß in Bien mck die jüdische Arbeiterorganisation Palästinas. .Die Leitung bei Allgemeinen Arbeiterorganisation Palästinas hat die Genosfer. Golomb, Dov Hos, D. S-werdlosf und Strumpf als Delegierte zun: Internationalen GelverN schaftskongreß entsandt. Gusta Strumpf wird als Bertretevii» der Arbeiteroraamfation au: Internationalen Frauenkongvrß der Gewerkschaften, der Ende Mai stattfindet, teilnchmen. Palästina auf der Genier Ausstellung. Auf der WeLß ausstellung der K o o p e r a t i v g -e n o s s e n f ch a f t e «, d » am 15. Juni in Gent eröffnet wird, werden ^SolÄbonch" „Haurer-kas hachaklai" -(landwirffchaffliche KooperaW-ej Hamaschbir (Konsu-mgenossensch-aft), die Arbeiterkrankenkasfei und die Kulturfektion der allgeme-inen ArbeiterorzcmffatM vertreten fein. Ein neues Patentrecht in Palästina. Eine Bermduung de' Regierung kündigt au, daß das alte ottomanische Patentrech vom Jcchre 1680 curßer Kraft gesetzt und durch das LUgil-i-sW Patentrecht ersetzt wird. Die Bestimmung ist toott be< sonderer Wichtigkeit, weil das ttürkische Patentrecht stark a l t e t ist, den Schatz für Warenmarken nicht ken-n-t ultd der^ Bedürfnissen lange nicht mehr -eirtspvach. Die Zigarettenfabrik „Kadimah" j« Jerusalem, dke W drei Monaten eröffnet wurde, prosperiert ausgezeichnet. hm:d sind 25 Arbeiter in der Fabrik beschäftig. Statistik über Nechalal. Das KolonisaiionsdcharlemonD Zionistischen Palästina-Exekutive v-eroffeMicht isvlgerchj ittteressante StatffM über Nahalal: Die Gesamtzahl! der d«9 angefiedelten Personen beträgt 264, damniter W MLunev 88 Frauen,. 50 Knaben und 60 Mädchen. Hiervon falle« «M Männer unter 71 Frauen unter die Kategorie der Arbeiter. Dn> in -der Saison 1022 bis 1923 LMvrerte Fläche war 2540, d-ft in der Saistm 1923 bis 1924 kultivierte 7400 Dunaim mwW Diese setzt sich wie fotzt zustrmmenr Feldfrüchte: GetkÄSde LAS Dunam, Futter 13S0 Dm:-aim, Gemüse 295 Dunam; WüiLaysNg HolKäume (Eukalyptus) 330 Dunam, Wern 170 Dunam, <mbgtä Öbstbaume 65 Dunam. An Gebäuden gibt eS 67 Wohrchäussrj 71 Ställe (aus Beton) nckd 43 Speicher. An Bich beWdenstch im Besitz der SiedVer 73 Maultiere, 51 ZuchMhe -Mt 19 Käh bern, 67 palästinensifche Kühe mit 56 Kälbern, Geflügel RÄ Stück und 98 Bienenkörbe. An lairdwirtschafNchm Gerät« sind vo-chand en 81 Pflüge 26 Eggen und 39 Karrem Me orthodoxen E^rehmlgsanstalten der Zionistischen Exekutive!m gegenwärtigen Schmjahr. Gemäß dem Bchchürß der Londoner Kcmferenz von 1920 wurde Ibvim Waad Hachi- -muh (Emiehnngs-amt) ein besonderer Schulrat lfü-c die trvßjfr doxen Schulen, dve dam Schmnetz der Zio-mstiischon ^Mr-tÄoe angchören, gegründet. Dielser Schusjrcrt fetzt sich zur HWste -cmL "den Wsrtretern der.Oüthod^ im Wcvad Hachinuch -und M HäWe aus Vertretern des Msr-achi Mammen. Die EchuMn' weis-sn -gute pädagoMche Erfolge auf. Ihr Stveben -ist, da^ Lehrziel der Men Ät-mm'd-Lhora mit mödemen pädagogischst Mvt-teln zu erreichen und den Zögli-ngen die tim Leben -noLwvn-. digen Kenntnisse Zn vermitteln. Das L-chrepstimimir Sn hat bereits zwei Jahrgänge für -reff erklärt, dsrew ltrienken mit Erfolg in den orthodoxen Schulen PÄastÄvaK tätig sind. Ueber die ^röiffnung einer LehreriuneulbUMr^ anstalt deZ MiSvachr haben wir an dicher Stelle bereits be^' richtet. Das vrt-h-odoxe Schuliwerk umfaßt 9 Kindergarten mit! 14 Lchvern und 4SI ZöglingLn, 20 TaLmud-Dhora-s, hmr-gsweise BMAschulen mit 93 Lehrern und Ll.91 SchiAeru^, einig Gewerbeschule in Jaffa mit 3 Lchrern mtb 20 S-chWwÜl und -ein LchrechewMar in Jerusalem mit H Lchvem mch; 109 SchüleM. J-rrsgies-amt 31 E-vK.i-ehuujgsäupa.t''' ten mit 120 tLehr-ern und 3107 Schülle-vtr. Kottzerttournee in GMäa. Die KMursko-mmrsfümder AllgöMLinm Arb-siierovganffation veva-ustMeie sine Reihe Ar'« bei-tsÄonserte in Dagania, Km-erech, Jabireel, Kffar GAeadi, DÄ-Josef, BcchomM, Nahallal. Gn jüdische, Friedensrichter bei der Jerusalemer Stadt« gemeinde. Der Jude A. Spvvta wurde vom High Cvmmiffioreer zum Friedensrichter im GerichtÄbezirk -dex Jerus-Mmev' M-MgLütLiude -ermnut. Das landwirtschaftliche Museum im ersten Halbjahr 3684. Das 'landwMchcM-rchs Mus-eum wies heuer mit 4000 Besuchern aus Europa, AmrrAa, Südasvi!ka> A-ustralieu und Japan, die -größte Bwuchszalhil seit seinem Be-stasnide auf. Das Mujs-eum hat TM vechlofs-en-en Halbjahre viel Material neu er-woübcn. Mdter, anderem v-erstem-svt-e Wa-nzen und Früchte -und ein-e Samim^ , ilnug von SeidslwlLUpeu. Ein Wortführer der Brandeis-Gruppen über das Palästina-Problem. Der GenercMfekvstär der a-merikan-ischen Bvandgis-Gvuplpeu, I. de H>a-as, hat soeben eine voir dev ,Mew-Novk^ Palelsbine Deve-Wpmorrt iLeague" herausgegebäne dem Palästma-Proibleu: gewidmeten Brckschüre erscheinen lassen,' in der er die wi-rtschaftliche Seite des Paläst:na-Au>fbau-es bespricht. Das. Schristchen weist aujf verischiedeue Fragen hin, die a-tls zion-Wcher Seite wiederhol,t e-vörtern wurden, und entihält kaum -etwas Neues oder der Lluffassung der leitenden Zionistischen Kreise Widersprechendes, wahrend sich nicht j-eds oor darin ench-alienen ökonomischer: Behauptungen theoretisch rechtfertigen läßt. Am wertvollsten darin -ist der HiMveis autf. die Notwendigjkei't der Schaifs-uing eines AbfatzmarTLes für Palästina, bezichnngswoffe des nichtigen Ms-ahurarktes. In Palästina weiß -nran zu wenig, was und wo gchucht wi-td, und richtet die Produktion zu wenig darauf, am. Es ist nötig,, die jeweMgen Marlktbedürfnisse nach Typem Mengen, Qualitäten ulsw. genau zu erfassen. ~: Eine neue Zeitschrift des Hechaluz-WeltverbaudeK. Seit Aiariz d. I. «vscheiart M Warschau u-nter dem Dit-e!l ,-Hechal-utz" in hebräischer Spmche -eine Zsitschnist des GelEriboindeS Hechaliuz. Sie wvmmt irr ArWellr und Niachvich.ten zu allen Fm-gen der Emwandevung und Borbeve-vtimg Stellung und! -inlform-iert -ausgelzeichnet «über di« FortjschM-te des ChalWgedanlkens >m der gm:«zen Welt. Di« Ze-i-tschvift hat M AMma ai:ch üi-n« Wbte-ihmg tzn jüdischer Sprache. - — ' 1