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Wiener Morgenzeitung · 1924-05-30 · Heft 1900 (30.5.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1900 (30.5.1924)
Date
1924-05-30
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Em, ^eVstz Sur MLMv -MHDeMWM' m SM IN» Änei 8 Vte Notmse aus Palästina, welche iibereinstinunend von tatet Seite, von allen Mischen Orgarchl'ttir.nen des Landes Wicht Mtetzt von der.Leitung des Indischen N ati v- K-lsondevgchm, daß bereits -alle verfügbaren Böden in ämMmg Hvnonmrön, daß absoluter Boden Mangel pschtunddaß sich gegenwärtig die Möglkchlen zu relativ ^^'Nst^en Bodonkäu-sen ergibt, haben das Augenmerk wieder s die Notwendigkeit gelenkt, die Frage der Bodenerwerbung den Mittelpunkt der Mischen Anstv-'ngnngen zu rucken, 't erscheint es, als hätte -man Me' Zeitlang die zentrale Weit -dieses Problems aus dem Auge verloren, und es Keldavf hier wohl keinie-v weiteren -Begründung, daß die Frage es UusibauS -eines Mischen Palästina mit dem Bodrnerwrrb m Lande schtechteMngs stcht und Mt. Das gesamte Aufbau- -werk mutz in der Lust hängen bleiben und seinen Sinn ver- ^iersn, -wenn.es nicht gelingt, auf dem Wege des BodeniMy-erbS ständig Md ohne Unterbrechung fortznschreiten, Wcher der einige Weg ist, um Palästina im wirklichen Sinm Misch zu -maäM. Es ist daher überaus zu begrüßen,! daß der Repräsentant des Jüdischen Nationalfonds, der Manu, dessen jahrzchntelange Aribeit ausschließlich von dem Gesichtspunkte der „GeMth Haarez" (Erlösung des Bodens) geleitet wird, Ussischkin, sich Wer Drängen Mer jüdischen Schichsten von Ervz Israel zu einer AufflärnngSrmd Weubereise 'durch.die Länder Europas entschlossen hat, um der jüdischen sMAl „dm Gchvei des Jischuw nach Boden" zu vermitteln [w& Ms die Dringlichkeit angestrengter Leistungen für das iiMM» Instrument.natio-Mm Bodenerwerbs in Palästina, de» Iüdis che u, Nat 4 onahfvu.ds, hinzuweism, desfen Gtngängö dt der Letzten Zeitwohl einigermaßen angewachsen 'isM jedoch bei weitem nichtauSveichen, um.großzügige Boden« zu j' In diesem Zusa-mmenhanige.muß' auch auf sine Frage lhMjÄviesen werden, welche von besonderer Mchtigkeit ist: -die iFratze der pMstinensischen -Sitoats- und Brachl8nshereian.- Die Ziomstffche -Exekutive hat sich wiederholt in lder Richtung bemüht, die Verwaltung Palästinas zur Erifullung der diesbezüglichen, im Mandat voherg-esehenen Per-!Michtungm zu.veranlassen, ohm hierbei biÄhrr einen Erfolg! exwicht zu haben, ES ist Kuzngeben, daß! -di« Angelegenheit iPchtMcht zu behandeln ist, weil sie ne'ben .dem ökonomischm Huch einen -politischen Charakter hat. Die Katastriemng Palästinas ist noch -Nicht völlig durchgesührt und so könnten sich iWht Von arabischer ' Seite private Ansprüche auf Böden ^'Ntelden, deren oft fadenscheinige Begründung nicht glatter-!dmgs KU.ülbechrüsm ist. Andererseits abeu hat es die Palästina- ^Regierung vorgezogen, den besten Teil der Domänen-- -gründe im Jovdauta'l und bei Be-th Scheaw an arabische sMieinbesttzer zu--vemgeben und hat damit einen Borstoß' unter-- inommen, der mit den Bchimmungen des Mmdates nicht in - GMmg Ku bringen .ist, dessen Artikel 6 folgendermaßen .hautet: .,Me Verwaltung Palästinas soll unter der Sicherung.!'batz die Rechte und die Lage anderer De-che der- Bevölkerung -nicht beeinträchtigt werden, Mische Einwanderung unter ge*! eigneten BedinWngen-evleichtern und in Zusammenarbeit mit >der «in Artikel 4 «erwähn t>m ,/FeWish A ge ne y" eine ge-!schlossene AnsiMung von Juden auf dem Lande, mit Ei «n« ischluß der nicht für öffentliche Zwecke erfor-' idevlichen Staatsläudereieu und, Brachlän-; de »eien, .ermutigen". Nach den Informationen der engli- ,sichen RegierrMg sallm 990.600 Dunam Boden in StaiatsLesitz; was -ferner die nichtkultivierten Goden betrifft, welche der zitierte Artikel des -Mandates als ^BrachländEien" im Ktge hat, sv sind ungefähr 8 0 Prozent d-tzs gesamten Bodens -Palästinas als Brachb öden arrzusehM, in vinem Umfang von über 16 Millionen Dunam («wchl einschließlich TvanS* lwrdaniens). so daß die Regierung -diese Böden im Sinne deS i Maichates der jüdischen Bewirtschaftung überweisen müßte, « ES ist Mar, daß diese Angstegönheit von der Leitung der Monistischen Geschäfte nicht mrs -dem Auge gelassen werden 'darf, Hex eS tft ungewiß, -weM eine Entscheidung ''diesbezüglich zu erwarten -Ist. Uan so notwendiger ist es, daß - auf jüdischer Seite mwerzügllich «alle Bemühungen einsetzen,! um Mttel für BodenLauf raschest «bereitzlsitellen, und es tut j not, daß -diüfe Arbeit mit aller noMendigen Großzügigkeit anj gegWtzen werde, um der -Aktion UsfiWins von Vornehevekü!dte richtige Resonanz und >dm wünschenswerten Erfolg zu - sichern. - __ Die Besprechung der Mitglieder des Zionistischen AktionD* iomiteeö in Jerusalem.. Anläßlich der Besprechung, die die zu Pessach in Jerusalem weilenden Mitglieder des Aktionskomitees mit den Vertretern des Waa>d Haleumi hatten, forderte Bureaus ln London, das die Vertretung — gmnjation bei der britischen Regierung zu Übernehmen hätte. Vor allem aber Msfe der K eren Hajes so d nach PaWm Die Lage des vaMinenstschen ArbettSWUÄtes. Die Lags auf dem PalÄstinenistschen! Mberts-markt Hai eine extreme Aenderung erfahren. Seit der «großen Ginwan-- derung, die in der Nachkriegszeit einsetzte, litt das Land dauernd urrter -der Arbertslosig'kit, die den ganzen Jijschu'w in,Atem hielt. Entgegen der ursprünglich ins Auge gefaßten Anftedl'Uug der Ehaluzim in der Landwirtschaft wurde der größte Teil in den Städten belassen, wo sie «oft auf Gelegenheitsarbeiten angewiesen waren. Auch in der Stadt konnten nicht alle vorhandenen Arbeitskräfte Beschäftig«ung finden. Man begnügte sich mit Kurzarbeit, und wo auch diese nichaufzutveiben war, mit Vorschüssen und Darlehen dev Ar boiterorganifation. Der Uebevschuß an Arbeitern «war s' groß, daß im vorigen Jahve 4m Bausache ein förmlicher Kampf um den Arbeitsplatz Mischen den Arbeitern der Allgemeinen ArbeitevovWBsation' und denen des Msvachr ausgefochten wurde. In Arb-eiterkreisen hörte man teiwen anderen Wunsch als den nach Arbeit überhaupt, hinter dem als ZnkunftStraum das Ideal der MsiMungm der Landwirtschaft zurücktrat. Darum empfand man es in PMstina als eine große Erleichterung, als die großen Verträge mit den Dabakjändlern des Auslandes abgeschlossen wurden. Man errechnete, wieviel Arbeiter 'beim TabaMm Arbeit finden könnten, und fand, daß alle im Larch>e befindlichen Arbeitslosen Bechäftigumg finden werden und darüber hinaus noch Kr etliche tausend Einwanderer Platz sein werde. Schon der Gedanke daran, daß die Arbeitslbsigkeit mit einem Schlag ihr Ende finden werde, faszinierte, mehr noch die Möglichkeit einer Neueinwanderung. Indie palästinensische Arbeiterpresse, die in der letzten Zeit stark verärgert und pessimistisch 'war, kehrte die Stimmungder Nachkriegszeit wieder: Um s-o schwerer empfindet man jetzt die Enttäuschung darüber, «daß nicht die gesamte Arbeiterschaft dem Ruf, die Stadt zu verlassen, «Folge leistet. Biele kamen wohl dem Rufe in die Kolonien zuvor,, aber immerhin blieb noch ein- Teil der Arbeiter in den Städten und zieht die Kuvzarbieit, -beziehungsweise die Arbeitslosenunterstützung in der Stadt den Tabakavbeiten vor. GZ stellt sich heraus, daß das lange Warten aus die immer wieder versprochene Ansiedlung wie die ArbeitslosenuntersNtzung einen Deil dev Arbeite^chafi ungünstig beeinflußt hat. Aber ebenso enttäuscht ist man in Palästina über den geringe n Z u z u g von Ghaluzim E der Galuth. Man meint, daß dk übertviebemn Nachrichten über die ArbeiOlosigkeit und die Krise im Lande das übrige -dazugetan ha- «ben, um einen Teil derjenigen, die sich Kr Palästina vorbereitet haben, abzuschvecken. Immerhin ist KU bedenken, daß die -Zeit feit dem Umschwung zu Hirz ist, als daß sie schon - die Einwanderung aus der Galuth beeinfiussen könnte. Die Offenheit der PaWinensifchen Arbe itevs«chtaft verdient besonders hervorgehoben zu werden. Ma«n sucht nichts zu vertuschen; im Gegenteil wird das Vorgehen eines Teiles dev Arbeiterschaft, der ja Vers ch windend klein ist, verurteilt. Die Arbeiterorganisation zieht auch die Legittmationen jener Mitglieder ein, die im Genüsse einer ArbeitslosenunterMtzung gestanden sind und sich zur.Arbeit am Tabakbau nicht gemeldet haben. Auch wurde die Darlehenskasse für Avbeftslofe geschlossen. . Ms ein: Erfolg des Kampfes für ,Wische ArbE -verdient die Bereitwilligkeit aller Wischen Kolonisten- bis auf dir in Rifchon le Zion —, Wische Arbeiter zu beschäftigen, gewertet W «werden. ,; In Zusammenhang mit der neu g-sschaffemtt Situation hat die Palästinensrsch-zio!Nlstische, Exekutive der Zionistiischen Organisation verschiedene Maßnahmen ergriffen. Es wurden, wie bereits gemeldet, 960 EinreisebewilliMngeN'an die einzelnen PMftina-Memter versandt. Allen Neuankommmden wird sofort Arbeit zugowtesen, wie jetzt überhaupt kein Allkommender auf Arbeit «wartet. Auch wurden für diele Touristen, die-im Lande Beschäftigung fanden, Gesuche um AufenthaltsbewllliM«ng emgereicht. Die MnWndrxlMg. M den drei Monaten Z.'uuler bis März >d. I. wurden in Palästina 1406 neue Einwanderer und 106 palästmenstsche Heimkehrer -vegisteterit. Die Neueiw Wanderer bestehen -ans 598 Männern, 42 Frauen und 406 Kindern. Unter ihnen gibt es 267 Familien mit 880 «Seelen. Die «größte Zahl der Einw-anderer stellte Polen (394) und Nuß land (478). Die Ausgaben des zionistischen Emwandevungs erfüb _ _ oldberg Ms Amerika betonte, daß die Anrerikaner; -btc ersten waren, die diese Forderung gestellt haben; er hoffe, daß man die UeverMrung des Keren Hajessod nach Palasttm aus der nächsten JahreSlonser-enz werde durchsetzen können. , .; sich damit, daß im Jänner und Februar keine neuen Einreise bewiMgungen evtcklt wurden. Interessant ist, daß zahlreiche Touristen bei der Regierung um die Bewilligung., d ständigen A u f e n t h a l t e S im Lartee angefucht haben. Eine neue Erscheinung im palästinensischen Wort biM die Tatsache, daß im hmrigen Jahre zum ersten Male Juden versucht habest, nicht nur lan-dwirtschastliche Wt'M zu exvor« tieren, soUder-rv auch Jndnstviepwdmte, wie Schokolade Seis-e, chemis" ~ potamiem und Fikzhüte nach Sh«ri'e . _ ten. Wohl handelt es sich hier vorM mvAeim Quantitäten, aber die Tatsache verdient ins-oferne vertzeichnit zu werden» als hier, ein neues Prinzip zum DurchMPe'gelängt fft. che Produkte, :welche nach Meso» ^Persien gingen; Leder,'Strohnrte 'en, Stickäveie-n nach Aeghp Eine. Regierungskommisfion für admjnistrMve Reforen in PalWüia. Dbs Palästüm-Regiernng hat eine Kam» Das amerilllnische Judentum und PMtiua. Dr. Weizmanns Rückkehr nach London. Aus London.wird uns gemeldet: Anläßlich der Rückkchr Dr. Weizmanns aus Amerika veranstaltete die Zionistische Exekutive in London unter dem Vorsitz des ExministerS Sir Alfred Mond -ein Begrüßungsbankett. Sir Mond wies in seiner Evöffnungsvede d-anaus hin, daß Dr. Weizmann das drittelnal in Amerika gelvesen war und daß jedesmal die Er. folge sichckaver werden. Palästina sei heute kein Experiment '.nchr, sondern eine voBlendete Tatsach e', und «die Zioni- «ische Organisation werde imlner mchr als ein int>egrievend»r .Bestandteil beim Aufbau des Landes anerkannt. Irrfeiner Er- «n.brvung e-riklärte Dr. Weizmann, man könne die Hoffnung msspvechen, daß der Kerien Hajessod in der diesjährigen Kampagne gen>ügend. Geld ausbri-ngen werde, um die Arbeit ruhig und ungestört - in diesem Jahre fortAuführen. Wichtiger noch sei, daß in Amerika große Beveitschast zur Zuammenarbsit mit den Zionisten .geischaffen wor«den sei, und disses Kapital werde vielleicht in Zukunst noch weit.mehr geben als dse bisher-von Amerika beigestellten Summen. Das bisher -in Palästina Erreichte sei e-in Faktor, welcher die jüdische und nicht-Mische öffenMche Meinung Amerikas sehr stavk.'beeinslusfe. Dias amerikanische Judentum, das erst auf dem Wege fei, sich i-st zu fürden, begreife-heute die Notwendigkeit des Aufbaues Pallästinas, mch auch die Mchtzionfften Vevstchen, daß auch die e-rsoltgveichsten Bemühungen in Amerika nur PalliativmiM snd.. Ich glaube, erklärt Dr. We-izmanin, die amerikanischen Juden sind sich dessen bewußt, daß der Aufbau Palätinas -in 30 Jiahrendur'ch-gesührt werden kann, wenn sich die-Gesamtheit des amevikanischen Judentums hierauf konMirievt. Ob dies richtig ist oder nicht, möchte ich nicht sägen, aber in Amevifa hat -man solche Begriffe. Er glaube, der Dag sNi sehr nahe, -da alles JMsche in Amerika seine Kraft aus den. Palästina-Aufbci'u -werfen wevde und daß der Weg zu ein-ev ehrlichen Zusammenarbeit zwischen Zionstten und Nichtzionisten gebahnt sei. Bei gutem Willen werden wir «imstande sein, alles, was im --amerikanischen JudeMrm -aufbauend und jüdisch ist, aus der Pl a t t -s orm des Mandats $u vereinigen. Dp. RupPiA übev seine Eindrücke in Wmerika, Dr. Ruppin, -der-vor kurzem aus Amerika -nach Palästina zurückgetehrt ist, erklärte ornem Mitarbeiter des „Haarez", er habe Amerika in der UcherzenWng verlasien-, .daß dort das Wische Aufbauwerk treue Frnnde und Förderer chäbc. Sem vornchMcheZ.Interesse galt Bodenkäufen awerik-auischer Juden in Palästina sowie der Schaffung von /Kreditbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. In diesem Zusammenhang sei.auf dk Schaffung -der Juv estme-nt Comp-anh zu verweisen, und er nehme an, daß die Gesellschaft Hte Tätigkeit baldigst ausneihmen -werde. Es wurde. bÄßanntlich vortzeschlagen, daß ' ihr Ansaugskapitäl 5 MMone« Dollar bilden solle. Es sei richtig,-daß die Gesell« schast sichere JnveMionÄmÄglichk-elten finden werde, dies aber nur dann, wenn ihr.der Keren Hajessod den Weg ebnen und alle „nationalen" Ausgaben übernehmen wende. Nur durch Zusammenarbeit beider Institutionen könne ein ganzes Wer-k «entst eh-en,-andererfeitswerde dße -Investment Comp>any den Keren Ha-jessod von seinen JnvffMMsauSigahen e«ntlasten. Dieser s-Mst werde durch die -neue Schöpfung -eher gefördert als. gehindert werden und Mv'i-nue mue Männer und die Synrpathien neuer Kreise. Als Direktor der Patestinie Land Development Company hpt Dr. R-uppinmit der -Gesellschaft Khilliath Zion größere BvdenveMussv'ert-räge abgeschlossen. Die Gesellschaft geht daran, in der Nähe von Tel-Awiw die Kolonie „Herzlich* M glürteen. A-merikänische Fin auzkreiHie zeigen großes Interesse für die «Handelstätigkeit in Palästina und estrige Banken höben 'sich bereit erklärt,' -800.000 -Dollar M e«rste.Hypotheik für den Bau von Ha-n'dels-zenire n in JevusaLvm mte Haifa'zur Verfügung zu stellen. men missten ernaunt, die über administrative Reformen beraten soll. Der Gorteevueur von Je-vuisalvm Sir-St-orrß^itzychestMer;'4. ... Gründung einer Zigarettenfabrik in Amerika zur Verarbeitung palästinensischer Tabake. Der Grvßindustt keile Samuel Lublin e r aus Berlin, der bekanntlich die ganze dsesjährige Ernte an gMäischem Tabak erworben hat, hat ' soben alle Vorbereitungen für die 'Gründung einer Zr g aret« tensabrikinAm-erika zur Verarbeitung palästinensischer Tabake getvos-fen. In diesen Tagen gehen sämtliche -hierzu ersörde-Mchen -Maschinen -in -Begleitung des technischen Personals nach New-Novk ch.. Der amerikanische -Zionisteirführer Ab. Goldberg, der soeben aus Palästina zuvückgekchrt ist und der dort auf Veranlassung von Herrn Lubliner das Tabak« ' unternehmen studierte, ist zum Vertrauensmann bestimmt und vdn «ihm mit Vollmachten für die Durchführung - dieser für Palästina so wichtigen.Mion versehen Wochen-,Gleichzeitig hat Herr Lubliner mit Herrn Goldberg als Vertreter der Zion Commonwealth,'die jetzt im Begriff ist, eine größere Siedlung «in der Nähe von DelMviw zu -errichten, eine Vere-» barung getroffen, -wonach er sich im Interesse -dieser 'vredlun,^ .bereit erklärte, die von der Siedlung gepflanzten Tabake unter dfn gleichen Bebi-ngunge-n und mit den gleichen Vorschüssen ab» «zunchmen, wie er es bei den Kolomsten m Galiläa getan hat. Kereu Hajettch in Palästina. Aus der «letzten Sitzung des Zentralkomitees deS Keren Hajeffod in Palästina wurde über -den Keren Hasessod in -Palästina referiert. Bisher-hat sich das Komitee mn der Einziehung dervoviährrgen Zeichnungen «m .den eiMlnen palästinensischen Kolonren sowie mit der Aufbringung neuer'. Zerchmmgen in Jerusalem besaßt. Die allgenteme, Keren . WessM-Kampagne soll in Palästina nach, der - endwtltigen LigMano-n des Keren Hageuläh einsetzen. Bisher --hat aas Komitee in Jerusalem Zsichnungen im Betrage svon 1440 Psirnd und Bareinnchmen in der .Hohe von 500 Pfund l LLiiell

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