Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1899 (29.5.1924)
- Date
- 1924-05-29
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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.WlOlN.'P-sVM' '-\W Vf'111!'; v Wien, Donnerstag Wiener Morgenzaituns. 29. Mar im Tagesbericht. die Aameavflanze - ei» betrogener Betrüger. Ich weiß, alle halben schon von den steffchfress-enden .Pflautzen gehört. Es wäre <#> Werflüssiig, erst zu erzählen, daß es PMrzen.güfbi^ die lebende Tiere toten Sonnen nnd sie dann auffressen. Verdauen und auiffressen. Das ist Ätteressani, weiter nichts. An tieferer Bedeutuing gewinnt die Sache erst, wenn wir hören, wie sich ■ di-e Siete dazu stellen; die Tiere, die es angcht. Die Kamnenpstanze ist so ein Fleifchsresser. Auf raiffrnierte WeHe lockt sie die BmtÄtier« an sich. Irr den Tropen, wo sie wächst, ist es heiß und ständig Wassevnot. Jede Wasserlache, jede Pfütze hat SeltewheitÄvert und wird 'begierig von Den Tieren, besonders den kleinen Ju.setten» aus-gssiucht. Die Kannenpflanze läßt aus sich Wasserreservoirs heranswachsen, eben die Hr den Namen ssteNdenden Kannen. Drin sammelt sich Regenwasser an und die Pflanze scheidet in 'die Behälter noch weichin duftenden Honigstoff ans und noch etwas: Verdauungssäfte. Gerade solche, wie sie der tierische und menschliche Magen hat, mit dem eiweiß,spaltenden und zerfetzenden Pepsin. Die Tiere kommen natürlich in Scharen herbeigeflogen, teils MN zu naschen, teils mn zu trinken, teils um darin 51t lvohuen. Alle fallen auf den Betrug im buchstMichen Sinn herein. Sie werden regelrecht verdaut unid in den Pflanzeuikörper aulsgesogen.. Der Spieß hat sich diesmal uimgedrcht. Die Pflanze war machtiger als das Tier. Während sonst nur die Pflanze die Beute des Tieres ist, revanchiert sich die Karmenb'lume für das Leid ihrer Mitschwestern, die wegen ihrer Unschuld «und Güte in die GMichtbücher und Tiermägen kommen. Mer da Mts nichts. Das Tier ist ja doch mächtiger als die Pflanze. Die kleinen Stechmücken halben sie übertrumpft. Eigentlich nicht sie selbst» sondern ihre Jungen, die im Wasser lebenden Mückenlarven. Auch sie kamen ein. Die Mutter legte nichts Böfses ahnend die Eier in die Mördergrube, die Kannen-- falle. Die windigen Mücken krochen ans den Giern. Unbequem war es ja da. Mallgsum stinkende Jauche mit ganz und halb« verwesten Kadavern und dem Aergsten, dem Derdauungssaft. Me Mückenlarven halben aber eine starke Natur. Wo anders gcht es Ahnen auch nicht viel besser. In gWigen -Fabriks« abwässevrh Ar verpesteten Tümpeln kamnren sie vor und leben gesund, VÄs An Mavsten Wasser. Die Mückenlbarve überwand und mÄsterte auch die große Aufgabe. Sie Welt allen Gefahren Eder KannLUpflanze stand. Zisch mchr, sie zog sogar sckbWchtigen VorE daraus. Was der KMneüpflantze recht, ist der Stechmücke bMg. Mes, was in de» Hexenkessel Mt, ist nunmehr auch Bettte der Mückenlarven. Mt der Verbauung brauchen sie sich auch nicht mehr Plagen, die Wanze sorgt ja dafür. Das ist fcfo Macht in der Natur. Gleiches wird mit Gleichem vorgMen. Der Bstvugvr Wink» betrogen. Die so geniailen Mücken Lichen der: Zratuicharschern keine Ruhe. Wie Machten sie das? Unld «8 zvitzte sich, daß das Wunder Weder nicht von der Soebs, sondern vom Körper voMvacht wurde. Der ÄSvPer hat Äe Mtnativon Ar dem zersetzenden .MnMnwasisr erlkannt und wachte das ÄnM Beste dagegen. Er bildete, M Gegenmittel gegen das Pepftn. Dev sonst alles vsödaueuds Salft wurde an dem GegmM im MückeMcher machtlos, wie die harwilvseste Fl-WgM. BewM". Man tat großes Stück Eiwsltz Ar Magensaft. Das Gilwe'iß begann sich zu gsrisetze» Md Kr zeHalle». Das Pepsin, tat fefoa MSung. Nun wurden gerqueffchte Mücken MS dev KanMupflainze düGrg etan. Was geschah? Die WsrdMuwg stand sofort M. DaS Peipstn wurde durch das Mückenextrakt PavalMsri^ nnMMch gewacht. Wis WEN« AnpaffnnlgSWMt! in der Natur .geht!-Dis fchwarotzenden Mückenlarven sahen bald alnderz «rS, als >dio draußen. Ihre Farbe schwand, sie wurden Wendens Weiß, so wie dis Bandwürm-er in Unserem Leib. Die Natur ist wie der Wiener Fiaker, sie »chraucht keikntz» Richter nicht". Sie schafft sich Mt GerechtliMt. Mich -MM, d er Vergleich ist herabwürldigend. Ich würde gerne ckne andere Gerechtigkeit heranjKichen, aber das Wort ist im Munde des Wissenschaftlers verpönt. Auch! so ein Kannenpflantzen-Betrug. Walter Finkler. „Sie Todesstrahleu." Aus Lorchon wird uns telegraphiert: Die Aussichten für den Erfinder der Todesstrahlen, Grindell Matthews, haben' sich wesentlich verschlechtert. Die Vertreter dreier briüscher Finanzgvuippen erzielten wenige Minuten vor der gestrigen Abreise Matthews ein gerichtliches Verbot für den jeglichen B e r k a u f d e r. E r f i n d u n >g an Frankreich, ohne daß std ihre Zustimnrung dazu geben würden. Die Regierung veröffentlicht eine Mitteilung, wonach die Prüfung der Erfindung nichts ergab, was den Ankauf.?mch die Regierung notwendig machen würde. Kennworthy interpellierte heute im Unterhaus in dieser Angelegenheit, In der Antwort, die Marinestkretär Leachgab, wird erklärt, daß das Marineamt gegen die Erfinder generiöser ist als irgend- Wer1 anderer. MmschenraÄ i» Chicago. Maü« tim »a«ve. - Eftmord eine» MEÄrWera. Aus New--Work wird uns gemeldet: Wie die Blätter aus Chicago, melden, häufen sich in dieser Stadt in den letzten Tagen die Fälle von Menschenraub. So wurde vor einigen Tagen eine junge En-laicherirr, Miß Nelly Taylor, die sich bei Freunden zu Besuch aufhielt, von Banditen entführt. Drei Männer kamen i n einem Automobil bei dem Hause vorgefahren, wo Miß Taylor wohnte, und verlangten sie zu sprechen. Als das junge Mädchen aus dem Tore trat, packte sie der eine der Männer und warf sie ins Automobil, welches mit höchster Geschwindigkeit davonfuhr. Me Bemühungen der Ehicagoer Polizei, die Spur der Menschenräuber auszufovschen, sind bisher erfolglos geblieben. Man befürchtet, daß Mß Taylor dasselbe Los widerfahren ist, wie dem Sohn des Millionärs I a k o b F r a n k, der ebenfalls vor einigen Tagen entführt und ermordet wurde. Der Uhrensabrikant Frank hat mittlerweile einen anonymen Brief erhalten, worin ihm ang^droht wird, daß man a.ß ch se i n e Tochter entführen werde, falls er mcht die PommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmsmmammmmammmmBma ten Schwierigkeiten hatten die Flieger bei Nacht zu kämpfen, wenn die Flugzeuge vor Anker lagen. Im Hafen von Sitka rissen sich die Wasserflugzeuge im Sturm los und drohten zu zerschellen. lizei veranlaßt, die Untersuchung wegen der Gntfühmn- und Ermordung des jungen Robert Frank ernznstrllen, Das Haus des Millionärs wird derzeit von zahlreichen Polizisten und Detoktws bewacht. Demgegenüber hat der Chef dev Chieag0e r. Polizei gleichfalls einen anonymen Brief erhalten, der folgenden Wortlaut hat: ,>Jch bin der Mörder des kleine« Roh-ert Frank. Wenn Sie diesen Brief erWten, bin ich bereits tot, da ich die Absicht.habe, Selb stmo.rd' zU begehen. Jch. bedauere es tief, diese unmenMiche Dat begangen zu haben." Der Brief trägt die Unterschrift: ,Mrn Mann» der tief b ereut." Gin verwegener BankenrauH. Farmington (Illinois), 27. Mai. In eine MW Bank drang heute eine Frau, , . . . die ein kleines Kind ans dem Arme hielt, ein und zwang mit v 0 r g e h a l t e n e nr R e v 0 l v e r bH Angestellten zur Auslieferung von 1800 Dollar. Sie entkam in einem AutomoM. Ne Wlfcher der englischen Psundnoten. Nach einem im Sicherheitsbureau erngetroffenen Berichte der Agramer Polizeidirektron, der sich mit der Verbreitung der falschen englischen Pfundnoten in Jugoslawien besaßt, wurde die JNscherwerkstatte in Triest bei einer Hebamme namens Tenee entdeckt. In Wien wurden, wie kürzlich gemeldet, der LebensmittÄagent Eugen Klink, der Filmagent Edmund Sgalai und ihre Komplicen .Hermann Waitz und Otto H o s b au e r beim Wechseln von falschen Fünspsundnoten verhaftet. Auch in Agram und Triest wurden mehrere.Verhaftungen vorgenommen. Frau Tence ist geflüchtet. Reue Luellenfunde in Bad Hall. Die feit einiger Zeit m Bad Hall betriebenen Bohrungen führten, zu Ergebnissen, welche die bisherigen weit 'hinter sich fassen. Wie das „Linzer VolkMatt" meldet, ist eine sehr «eiche mid ausgiebige Quelle <erbohrt worden, deren Wassermenge die der anderen Quellen von Bad Hall um ein VlÄfacheZ übertrifft. Der Gehalt der neuerbohrten Quelle an Kochsalz und Brvmsalz erreicht die höchste Zahh bis Bei Jodque ll en überhaupt bekannt geworden ist. Bei dieser Tiefbohruug, die bis auf^ mehr ÄS 280. Meter gebracht worden ist, stieß man in 200 Meter Liefe auch auf LreMbares Erdgas, dessen Menge bisher stetig zugenommen hat. Die Bohrung wird weiter fortgesetzt, zumal eine geologische Neuaufnahme durch den Geologen Dr. Fried l üu allgemeinen nicht nur die Richttzkeik der schon von anderen Geologen gemachten Beobachtungen bLstätigt, sondern auch neue Tatsachen zutag« gefördert hat, hie wissenschastM und praktisch von großer Bedeutung sind. die nachts überhaupt nicht geführt wurde«, wird «üttmehr die. > Straßenbchn bis V-il Uhr nachts verkehren. Da ein Teil der Straßenbahner mit der , passiven Resistenz drohte, weil nnter anderem die Forde«wg der.Edv>' stellung neuen Personals und eine entsprechende Bezahlung der Nachtüberstunden nicht bewilligt worden war, wurde« . Verhandlungen eingeleitet, die gestern nachmittags begannen und günstig^ stehen. Im Zusammenhangs damit tauchen Gerüchte von edt«« Fahrpreiserhöhung auf. Dr. Seipel Wer Mieterschutz und Arise. In einer Verisammlung auf der Wiede« konstatien- Bundeskanzler Dr. Seip el mit sichMcher Schadenfreude, daß es die SogiaLdemokraten jetzt nicht gerne haben, wenn man vom Mieterschutz spreche. „Sie sind in der Frage des Mietrnrechtes", sagte er, „nervöZ geworden, als vor einigen Wochen' eine WordMng von Hausbesitzern verlangte, eine Kommission^ ernzujsetzen, in der Hausbesitzer und Mieter zugleich-mir' den Vertretern aller.Wirtischaftsgvuppen zur Reform des Miet?ngesetzes die geeigneten.Vorschläge evstatterr sollen.'Eine 'große Vermidevunig iist aber auch auf der anderen Seitezu beob- - achten, die Hausbesitzer, und die Mieter finden sich doch schon leichter am.. Beratungstisch zusammen und es sM sich die Cckenntnis durch» daß nicht die Hausbesitzer die. Feinde der Mieter sind, sondern daß beide gemeinsame Feinde in deiren haben» die auf dem Umwege Wer die starre Aufrechterhaltung des Mieterschutzes die Häuser sozistlis i e r e n wollen. Dabei müssen unter ■ den verschiedensten Titeln die Mieter immer mchr zahlen, chne daß der Hausbesitzer mchr bekommt." BezüMch der Wirtschastskrtse meinte der KanKer, daß das A e r g st e s ch 0 n ü b e r w u n d e n ist. „Die jüngste Krise war ein Rückschlag, sie hat uns wirtschaftlich und in unserem Ansehen geschadet, aber w i r kommen darüber weg!." : .* Der «eltrmMug. Aus New - Ao rk wird uns telegraphiert: Die amerikanischen Flieger in Tokio erklärten vor japanischen Pressevertretern, daß ihr Flug über Le« Still.en Oztz.a« die weftaus schlimmste L eilst recke des WeltmndflugeS gewesen sei. Während der ganzen Ueberquerung deS Süllen Ozeans erblickten die Weger niemals die Sonne. Stürm, Regdn, S'chnee uud Nebel stellten dje größten Anftrde-- mngen an die. Nerven der Flieger: Bei dem Fluge entlang der Zduste von Alaska gerieten die Flugzeuge wiederholt' in dichtes Schneetreiben» so daß die Flügel des Aero-- plans vollständig verschneit und vereist vmvden. Mit den orbß- Am UllvoMtigleit erschaffe«. Das nicht genug verdcmvnenswerte Spiel mit Schußwaffen hat gestern abends wieder ein Todesopfer gefordert. In seinem Wchichause, 3. Bez., Klimschgasse 40, spielte gestern gegen hcM 9 Uhr abends der Hiffsarbeiter Ferdinand Pell .mit emem.geladenen Trommelrevolver. Plötzlich gina ent Schuß Lös und die Kugel drang 8er im Haufe wohnhaften. 3^Hmgen HNfSaübeiterm Ichanna B l a t f ch i k unterhalb he? .KMopses in den Hals. Sie stürzt« zusammen und ein iujsfvmn drang aus dem Halse. Die Rettuugsgessllschaft wurde hemfen, doch fand der Arzt die Frau schon tot. Pell wyche $ök Kommissirriat gebracht, Oetzen ihn ist die'StrafarytZhaWung eingeleittet. Dsk BetrrÄrvttlSllgenmg aus der ötrabeubahn. Ab Montag den 2. Juni. > ' ■ 'In der Freitagsttzung des Gemeinderates wird der Antrag der Direktion der städtischen Straßenbahnen zur Verhandlung ge lanM, wonach für 22 Linien der BetriebSschlvß auf i 2 Ü h r na ch.t S verlegt werden soll. Die Aur'wchl der Linie« ist derart getroffen worden, daß die Verteilmg auf das ganze.. Petz möglichst gleichmäßig ist. Die einstündtge BetriebSverl längerung mit BetriebSschluß um .12 Uhr nachts, wich für folgeirde Linien beantragt r A, B, 0, T (diese Linie wird als Matz für die Linien ll und dt eingeführt). 5, 8, 13, Iltz, 28, 81, 86, 38, 41, 48,48, 49, 82, 58, 62, 63, 67, 71, 74 (Ersatz für die Linie F). Außerdem wird die Betriebsdauer einzelner vor 11 Uhr nachts schließenden Linien um eine halbe Stunde verengert werden. Ans einigen Linien (4, 48, 51, 80, 217, 317), Pboto^ M Kinoapparate ■owle säxntllehtt B«dMftiM,tik«l Photohaus „NELLY« s HEINRICH LOSTEN Wien, n. Rotensterngasse 28 Auearbellunsen u. Vergrösserungen Die täglichen Selbstmorde. Di« 26jährige Kellnerin Framziska P. hat sich gestern M einem Fenster ihrer im dritten Stockwerke gelegenen Wohnung auf die Straße gestürzt und ist mit entern Bruch des Schädel« gmrides» einem offenen Bruch des rechten OöttschenkelS und einem Bmch des linken Oberavnves bewußtlos liegen geblietztn. Auf dem Ottakringer Friedhase ncchm gestern die 27jöhrige Private Anna T. -aus unbekannter Ursache Lysol, Die 22jährige Hilssavbeiterin Stephanie D. sprang gestern wegen FamÄieuzwistes vom dritten Stock fn dm. Hof und evktt einen BMch der Leudenwivbeffaule. Die 39jährige Beamteusgattin Antonie . G. nahm gestern wegen KranchÄt Lysol und .wurde von der MtungSgesellschaft ins Allgemeine KvanSeuhaus gebracht, Der 17jährige Student Arno E., ein Berliner, der?.ch» wie berichtet, am 27. d., nachts, im Prater, «irre Stufet in den Kopf gejagt hat, ist bald darauf im Rudoffsspitstl gestorben. Er hat die Tat aus Kränkung über Vorstellungen der Mutter wegen Nichtbesuches des Unterrichtes gemacht.. tzrkrallkung von Wkellerdwm w einem - krholuugsheim. Uns Graz wird uns gemeldet: In.der Kuranstalt Eggeuherg bei Graz, die von einer Wener Kvankenkaffe übernommen und m ein Echolungsheim umgewandelt wurde, ist von 100 Frauen aus Wien eine große Anzahl in der letzten 'Nacht an VergrftmrgsLvscheinüngen erkvantt. ES wurde «ine genaue Untersuchung angeordnet, die ergeben soll,, ob es. sich um Vergiftungen infolge Benützung neuest, ve^rnkten.Geschirres oder um Eckrankungen infolge des Zustandes des TriMvassers haMlt, das vielleicht eine vorübergehende Trübung erfahren haben könnte. Die im Erholungsheim sich befindl'ichen Frauen haben sich gestern bereits etwas echolt, während der Zustand der schwer erLrankten Frauen, die ins. Grazer Landesspital gebracht werdest mutzten, noch bedenklich ist. Die Aerzte hoffen aber» daß sie genesen werden.