Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1896 (26.5.1924)
- Date
- 1924-05-26
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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WMU yfcrf* ,_m hatte» »ahluugSunfähig wurde. Er ist Inhaber 8>§ AerostmnwvmS. dsrReggendorser Jndustriewerkr sowie her Zeitschriften ,/Die Seife" und „Export und Industrie". Trotz furchMrer Ueberschulduivg hat Trebitsch im Jahre 52A. «m Dämchen von 2 Millionen tschechischen Kronen ausge- MMnen, Kr das er die Reggendorfer Jnidnstvkwerke, ein Haus k, der Zentagasst und seinen Beffitz in Theben belastete^ Utzbvv 7V Zeugen sind vorgeladen. .Leben/*) DaS Mische Kleinstadtleiben, ruS dem einst Mendele die VoAAseeitt hrrvoaholte, verflüchtigt sich allmählich in den neuesten Schöpfungen jüdischer Dichter und so tritt an Stelle eines urwüchsigen Lebens, dar in Eigenart aufleuchtet, Nachahmungstrieb und blasses Epigonentum. Es soll natürlich nicht geleugnet werden, daß auch in der Mischen Literatur allmenschliche Problematik zum Durchbruch gelangen mutz (und etwa in den Werken eines Opatofchu in meisterhafter Weise gelangt), doch bedarf e§ großer dichterischer Begabung, um an dieser Klippe zwischen der „jüdischen Gass'" und den Wellen der europäischen Literatur nicht zu stranden. Dem Roman Grodzenskys gebricht eS an Stärke und Straffheit der Konzeption und es entsteht eher ein Zerrbild europäischen Gefühlslebens, ohne dessen Gebundenheit an Zeit, Umgebung und Jdeenkreis. In losen Bildern wird hier daS Schicksal eines verkrüppelten Künstlers entrollt und eigentlich retrospektiv sein Leid geschildert. Daß ein hoffnungsvoller Maler unter die Straßenbahn gerät und als Krüppel mit dem nackten Lecke« davonkommt, mag ja menschlich sehr bedauerlich sein. Künstlerisch bleibt es belanglos, wenn lediglich das Mitleid durch grell realistische Schilderungen des Unfalles, des Krankenhauses und des Genesungsprozesses aufgepeitfcht wird. Warum dieser Roman ,sieben" heißt, ist nicht recht verständlich. Gefühlsergüsie und bloße Betrachtungen machen noch lange daS Leben nicht aus, und was aus der seelischen Wandlung des Helden, der sich allmählich zur Arbeit und neuem Hoffen aufschwingt, geschildert wird, ist allzu vage, um als künstlerischer Niederschlag deS Lebens zu gelten. Sowohl Emanuel, der Held des Romanes, wie auch seine Geliebten Ester und Schoschana, huschen schattenhaft vorbei, debattieren, philosophieren, schreiben ellenlange Briefe, ohne daß ihre Eigenart oder gar leMiche Existenz irgendwie zur Geltung gelangt. Ueberdies verwässert der Künstler Emanuel den lobenswerten Optimismus, zu dem er in allzu redseliger Sentimentalität gelangt, indem er ohne innere Notwendigkeit BuddhaS Lehrsatz ,^8eben ist Liebe, Liebe ist Leid, Leben ist Glück", zur Richtschnur seiner Existenz erwählt. Buddha in Ehren, aber viel überzeugender hat diesen Spruch Maupassant in seinem ,Zeben" oder Karolenko in seinem genialen ,Milchen Musiker" künstlerisch verwertet. Nur dort, wo sich der Verfasser auf die realistische Schilderung der Vorgänge im Operationssaal, Spital ufw. beschrankt, wirkt er packend. Kaum versucht er jedoch in die Tieft der Gefühlsregungen seines Helden ernzudringen, verblaßt das BW und vmd von Sentimentalität überwuchert. Ein Talent, welches unzweffelhaft in der realistischen Kleinmalerei der Mischen Städtchens stch auswirken könnte, versandet im Chaos allgemeiner Pvobleme. Daß dieser Roman in einer Vorrede als Meisterwerk gepriesenwird, scheint nur durch eine Begriffsverwirrung jüdischer Kritiker erklärlich. Jedes Dichterwerk muß individuelle A. I. GrodzenSky: en Schriftstellerverbandes. ,KÄen", Wilna-Verlag des _Wiener Morgenzeitung.__ Eigenart bekunden. Wo diese schliß erscheint nur ei« Spiegelbild abgelauschter, fremder Wesenheit. DaS ,Leben" Grodzenskys ist ein prachtvoller Maupassant, der von Schalom Asch parodiert wird. Ein Zwitterding. ' , ' Z. F F- * Vortrag JaLottnslhS. Der angeküWigte Portrag Wladimir JabotiuSkys in . der Union Mpanola Mer die - GÄdeutung der Gchhaiden. Kr das jüdische Aufbauwerk findet morgen DienStag um halb 7. Uhr im Vereinslokale (S. Be-., Hotel Continental) statt. Wir verweisen auch aus unsere nt spanischer Sprache abgesaßte Notiz im Inseratenteil. * Wettbewerb siir den Neubau des Innsbrucker Hauptbahnhofes. Gestern wurde die A u 8 st e l l u n g der Wett« bewerbsentwürse für den Neubau des Innsbrucker Hauptbahnhoses eröffnet. * Die Autoraftrei. Gestern früh fuhr der Chauffeur Wachowitz, der sich in sehr schneller Fahrt befand und einem entgogenkommenden Autotaxi nicht rasch ausweichen konnte, in das Geschästslokal Feldmann. Ecke Bennogasie und Josesstädterstraße, hinein, zertrümmerte das Portal und beschädigte die Waren. Das Automobil wurde auch beischädigt. Beide Automobile sind sehr rasch urtb ohne ein Huppenzeichen zu geben gefahren. * Eine halbe Stunde in ErstickungSgefahr. Auf hem Platze, 9. Bez., Salzergasse 22, wird ein Neubau mrsgeführt. Als gestern der Brupolier mit den Unterminisvungsarbei-ten der alten Kellermaue-rn fertig war und daran gehen wollte, die Kellerdecke zum Einstürze zu bringen, stürzte plötzlich die Decke mit dem darauf lastenden Erdreich zusammen und begrub den 28jährigen Gerüster Wglrer Hermersan, dev nicht rechtzeitig zur Gerte springen konnte. Cr wurde vollständig verschüttet. Die Feuerwehr wurde alarmiert. Nach harter Arbeit gelang es der Feuerwehrmannschast, den Mann freizubekommen. * Tanzinstitut Hermann Braun, 14. Bez., Reindorfgafle 4L. _ (Entgeltlich.) Redigiert von Dr. Sanel Beer. tm Das appetitlose Kind. Klagen über mangelnde Eßlust der Kinder hört der Arzt fast in jeder Sprechstunde. Da erfahrt man auch, daß die Mutter sich mit dem Kinde alle erdenkliche Mühe gebe, aber dieses esse nur sehr weftig und erbreche, wenn man die zwangsweise Fütterung fortsetze. Diese Appetitlosigkeit findet man nicht allein im sogenannten Spielalter der Kinder von zwei bis sechs Jahren, sondern häufig genug auch bei Schulkinder». Wenn man sich solche Kinder ein wenig näher ansieht und etwas von dem Milieu zu erfahren sucht, in d«n> sie leben, so findet man, daß es sich, nmst um einzig^ Kinder handelt, um deren Wohl und Wehe dhe Eltern beständig in Angst und Sorge sind. Diesen verwöhnten Kindern wird in allen Belangen nochgegeben, sie kommen bald darauf, ans welche Weise sie alles durch fetzen können. Sie terrorisieren geradezu ihre Umgebung, die sie beständig in Unruhe und Aufregung versetzen. Da solchem Kinde alles zur Beifügung steht, allerlei Nahrungsmittel, viel Spielzeug, kurz, alle Wünsch« erfüllt werden, wird eS frühzeitig abgestumpft und launisch. Solche Kinder haben nicht einmal die Lust und die Zeit 8um Essen, auch da wollen sie unterhalten werden, es muß ihnen vorgespielt oder vorgetanzt werden. DaS Essen gcht langsam vor sich, weil die Kinder schlecht kauen und die 28. 19S4 Nr. 18W Speisen lange im Munde behalten, bis sie sie schlucken Solche Kinder sind meist erblich belastet undstammen aus nervösen Familien. Das .nervöse Milieu bringt nicht die nötige Geduld und die nötige Autorität dem Kinde gegenüber ans. Daher sind diese Kinder meist blaß, Mager und zeigen verschiedene Zeichen von nervösen Erscheinungen. Sie sind leicht erregbar, exschreckbar, ihre Stimmung ist wechselnd, sie schlafen auch schlecht und träumen viel. Die Muskulatur ist schlaff. Mit der Deutung dieser besprochenen Appetitlosigkeit der Kinder als einer nervösen Veranlagung und als; Folge falscher Erziehung ist dieses, für das Gedeihet der , Kinder wichtige Problem nicht erschöpft. Der. Arzt darf stG mit dieser Feststellung nicht zufrieden geben, sondern muß sehen, ob die Appetitstörung nicht etwa doch auch in einem bestimmten organischen Leiden'begründet ist.! Es ist auch dem Laien geläufig, daß viele Krankheiten lcmge. Zeit verborgen verlaufen uttb stch in urv-i bestimmten Zuständen, wie leichter Ermüdbarkeit, Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit, äußern. Solche Zeichen soll«: nicht vernachläßigt werden. <5tokann länger dauernde Appetitlosigkeit auf einen beginnenden LungensPitzenkatarH oder eine Drüsenerkrankung der Kinder zurückgesührt werden. Aber nicht allein Tuberkulose, Skropheln, sondern auch ein sich hinschleppender Blasen- oder-Nievenkatarrh, eine stärkere Blutarmut können anfangs bloß unter dem Bilde der gestörten Eßlust verlaufen. ' - > Nicht zu vergessen sind gewisse Erscheinungen der Pubertät, die ganze Umstellung de« körperlichen und seelischen Zustandedie bisweilen, zu einer Störung in dev Nahrungsaufnahme führt. ‘ Der Arzt darf aber auch nicht allen .Schilderungen der Eltern über die mangelnde Eßlust der Kinder vollen! Glauben schenken. Manche Mütter haben ganz falsche Vorstellungen über die Quantität der Nahruirg, die ein Kind in einem bestimmten Alter zu sich nehmen soll. Die Mitteilungen der bekannten Frauen sind meist übertrieben, und geben oft Anlaß zur Konsultation eines Arztes. ' Schon bas Aeußere eine- Kindes, sein Gewicht, wird im allgemeinen dem Arzte zur Orientiernng dienen, ob daö Kind wirklich, appetitlos, in der Fplge cckso unterernährt! oder abgemagert ist. ' Der Arzt findet oft genug das appetitlos«, untere ernährte Kind ganz gut anssehend und enffprecheniv an Gewicht, so daß er die Angaben der Mutter, die die Quantitäten der aufgenommenen Nahrung nicht genau kennt, nicht bestätigen tarn. Was insbesondere bet Säugling betrifft, so setzen in letzter Zeit die Mütter einen besonderen Ehrgeiz darein, stark gemästete Kinder zu haben.! Man hat früher sicherlich so viele überernährte Kleinkinder nicht gesehen. Neuerdings werden die Säuglinge mit verschiedenen .Butter- und Mehlgemischen überfüttert. EL ftagt sich, ob eine solche Mast zuträglich ist. Keineswegs' kann diese vom ärztlichen Standpunkte gutgeheißen werden. Wir sehen solche Kinder gerade eher Infektionen erliegenj, weil ihre Widerstandskraft eher vermindert ist. Die Ueber* fütterung führt sogar Meist schließlich^ zu Darmstörungen, die das stind stark gefährden. Also, einfach«, geregelte Kost! der Kleinsten ist am zuträglichsten. Die Kinder vom zweitem Mffee-RIile SfOTf£i Als Gast des Wiener Konzertvereines führte der holländische Kapellmeister Dirk Fock ein Programm vor, welches ganz auf den äußeren Glanz hergerichtet war: Beethovens „Fünfte", Tschaikowskhs „Pathetique" und Wagners Tannhäuser-Ouvettüre sind so dankbare, in jedem Orchester abgespielte Virtuosenstücke, daß es schwer ist, aus ihrer effektvollen und überlegenen Wiedergabe Schlüsse auf den Persönlichkeitswert eines Dirigenten zu ziehen. Immerhin ist bei dem holländischen Kapellmeister — einem Mengelbqrg-Schüler, der schon in Amerika und Deutschland erfolgreich gewirkt hatte — eine rein handwerksmäßig den Durchschnitt weit überragende Begabung und Routine sofort zu erkennen. Er vermag die Wiener Schlamperei nnt dem berüchtigten eisernen Besen aus dem Orchester herauszusegen und erobette mit seiner ehernen Rhythmik, seiner energischen Dynamik und der Plastik seiner Orchesterbilder im Sturme die Sympathien des Publikums. Freilich ging der Holländer mit einer derart deutschen Strammheit ins Zeug, daß aus dem Marsch der „Pathetique" fast ein preußischer Parademarsch wurde, wie ihm ja Überhaupt die slawische Seele Tschaikowskhs weit entrückt zu sein scheint. Im Mitz und Dviurer des Orchesterkampfes weiß er seinen Mann zu stellen, hingegen trat in Beethovens Anibante und in Tschaikowskhs Abagio eine merkliche Gefühlsqrmnt zutage, die vielleicht imr die Folge eines ersten Debüts war. Sollte der begabte Dirigent wirklich dazu berufen sein, unseren Ferdinand Löwe im Konzertverein teilweise zu ersetzen, so wäre ein neuerliches Gastspiel mit Werken erwünscht. Anläßlich einer Trauerfeier für Eleonore D u s e gedachte Richard Specht tu den einleitenden Wotten des hehren Künstlertums und der hohen Frauenwürde der großen Tragödin. Wenn es seinen Wotten nicht gelang, dem Schmerz der gebildeten Welt um die erhabene Künstlerin »oT* ’ A'-s^'-uck zu vevleihen, so vermochte es um so mehr dr M:°P, r.?r^''ch)s Reich dort erst beginnt, wo Worte ihre Herrschaft einbüßen: Das Berdffche Recsli'nm, das bekanntlich dem Andenken eines anderen großen italienischen Künstlers — Älefsandvo Manzoni — gewidmet ist, ist nur um einige Jahre jüngeh als Verdis „Mda^, deren holde Opernmelodie alle Finsternisse des Requiems aufhellt. Reinste und erhabenste italienische Belcanto-Kunst, echte Musik des Südens, sinnlich heiß wie die mütterliche Erde, der sie entsprossen) mtb ewig jung, so weit es bei dem raschen Eiltempo Msever Kunst eine Eivirsteit gibt. Freilich sagt Verdi in Werfels Utnitivem Verdi-Roman: „Ja, alle Wirkungen werde» naturgemäß innerhalb einiger Jahre langweilig. Man muß neue erlisten. Das ist der ganze ästhetische Fottschritt!" Die Allsführung des Requiems enlbehtte twtz des italienischen Dirigenten Edoardv Granelli und trotz der südlichen Temperatur im Saale der südlichen Lebhaftigkeit. Mit viel Geschmack und Gefühl sangen die Damen Mihaesek und Anday, deren junge Altstimme immer schöner und reicher erblüht, schwächer waren die Tenor- und Baßsoli mit den Herren Mai kl und No rVert-besetzt, auch im Philharmonischen Chor stellten die Männer cm Zahl und Gewicht das schwächere Geschlecht. DäS Symphonieorchester erwachte nur dann und wann ans seinem Sommerschlaf. * Für ein von. der Jüdischen Berlagsanstatt („I u w a l") veranstaltetes Konzert war eine Reihe der besten jüdischen Künstler zur Mitwirknirg aufgeboten: Die Damen Hanna Schwarz, Klara Kwartin und Herr! Gerson M arg ul ies — mit einer Träne in der Sttmme — sangen mrt Begeisterung jüdische Lieder, Rudolf K o l isch, der überall Kr moderne Musik eintritt, spielte Geigenstücke, der ausgezeichnete Dirigent S. BraslavSky wirkte an der Spitze eines kleinen H a k o a h-Streichyrchesters, und, Erna Gal erwies sich neuerlich als feinfühlige Begleiterin. Es gab lauter nroderne jüdische Musik, oder sagen wir lieber, lauter Kompositioiten moderner, jüdisch ftihlender , Musiker. Es ist Wahl schwer, bei dieser Stilmischung von europäischen Formen und Ausdrucksmitteln, tmffischen Einflüssen, Orientalismen und allgemein modemen Musikvokabeltt, baspezifisch Jüdische herauszusinden, baS sich, dem frommen Gefühl übrigens leichter offenbart als dem! kritisch schürfenden Verstand. Eine gewisse Dumpfheit und Schwerrynt, welche von des Lebens Schattenseitenvon Veösvlgung und Freudlosigkeit erzähl^ schlingt um di« in Form und Inhalt, in Material und Technik so verschiedenartigen Gebilde ein gemeinsames Band. Ueb-erraschend die mannigfachen Ankläng« an Mahler- -und an Mendelssohn in diesen kleinen, vorwiegend melodisch,en Sätzchen, derent oft rührende Melodik mchi immer viel zu viel mit europäischer Harmonik 'und moderner Akkordik beschwert ist. Mit tiefer Ergttffenheit lauschte man den Gegenstücken von Achron^ etwa dem eigenwilligen Rhythmus der volkstümlichen Melodie im „Hebräischen Tanz", od.:r dem ganz wundersamen, von alten Zeiten erzählenden „Märchen", oder dem Liede „Das Täubchen flog", in dessen Melodik und- Begleitung man den Flügelschlag eines gefangeiten, sich nach Frecheit sehnenden Wes-ens zu vernchmen meint. An volkstümlicher Melodik reiche Lieder von Mi ln »er, kleine, Harmbose ÖrchesterstÜche von K re in (einem hochstrebenden Kourponistett, der schon symphonische Dichtungen und eine Art jüdischen Requiems geschaffen hat), von Zeitlin und Schitomirsky, und empfundene Lieder von Engel und Ko Pit vervollständigen das Programm des inter-- essanten Konzertes, welches wohl noch keine jüdische Musik brachte, jedoch von dem Ringen der netM Generation nach eigener, jüdischen Ausdrncksmitteln und von ihrer S,ehnfucht nach einer eigenen jüdischen Tonsprachr Kunde gab. Und schon darum ist dieses ideale Streben, ob es nun seit: fernes Ziel erreicht oder nicht, jeder geistigen und materiellön, Unterstützung wett! Der zahlreiche Besuch und die tiefe Tcilnaihme des Publikums zeugten Kr das starke Ji:t? affe weiter Kreise an der saugen, künstlerischen Bewegung.