Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1896 (26.5.1924)
- Date
- 1924-05-26
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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MB Wen, Montag Wiener Mongenzeitung. 26. Mai 1924 Seite 8 W zum sechsten Lebensjahre solltm vor allem an ein« strenge Einteilung der Mahlzeiten gewöhnt werden. Der Appetit der Kinder wird meist durch die Zwischenmahlzeiten^ die Leckereren und Süßigkeiten bringen, verdorben. Es sollte Überhaupt das Essen der Kinder nicht zum Familienereignis gestempelt werden. Cs tut bisweilen ein bißchen weniger Aufmerksamkeit not? Einem bereits -verwöhnten Kinde gegenüber hilft selbst der. Versuch eines energischen Auftretens seitens der 'Muttsp nicht mehr, hier hilft nur vollständiges Entfernen des Kindes. in eine fremde Umgebung für kurze Zeit. Besonders der Kontakt mit anderen, gleichaltrigen Kindern ist anzustreben.' Wenn auch der Verschreibung irgendeines appetitanregenden Medikamentes, sei es Eisen oder Arsen, nicht entgegengetreten wird, so darf man sich davon nicht viel versprechen, sondern muß größeres Gewicht auf genügend langen Aufenthalt der Kinder in frischer Luft legen. Nebenbei versuch? mht e3\ nttt systematischer jAbhärtunF, mit Luft- und Sonnenbädern, aber all dies in vorsichtiger, langsamer Dosierung. Denn die blutarmen, schwächlichen Kinder könnten sonst Schaden erleiden. Sv ist das Problem des aöpetitlosen Kindes in erster Linie eine Frage der Erziehung, und des Verständnisses der kindlichen. Eigenheiten. Amtlicher Fragekastm. Keuchhusten Ein absolut sicherwirkendes Mittel gegen den Keuchhusten Mt es vorläufig nicht. Deshalb die Hunderte von angepriesenen Heiftnitteln. Welches im einzelnen Fall doch «ine Besserung herbeiMrt, hat der Arzt m entscheiden. — K. L. Wenn das. Kind gedeiht, so tut das häufige Erbrechen kleiner Mengen nicht dm. Das kommt bei vielen Kindern vor Dpeikinder). Bei schlechtem Allgemein-ustand liegt wohl schlechte Art der Ernährung oder organisches Leihen, vor. — Krön. Nach ihren Angaben käme Schallerbach Tarmensdorf in Betracht. — Skrofulöse. Am besten Aufenthalt am Meere in Grado (Italien), verhältnismäßig nicht teuere Kur. > Schach. Me Zuschriften sind' zu richten an Fritz I g % I, Wien, 2. Bez., Praterstraße 41. AufgwVe Nr. 4. Von Konrad E r l i n (KaganS Schachnachrichten). Schwarz: Kä3, L fa. 4, Ls 6, d 6, f 5, g4, g& (7 Steine). - Schwarz: S .') Aus einer Sinmltandorstellung Meister SpielmaNttS im Wiener Schachklub gegen acht starke Amateure, wovön er 6 gewann 1 remisierte und obige Partie verlor * a) In Betracht kam SXL, DXS, Lg4, und Schwarz behält das Läuferpaar. _ 5) Ein Febler, der eine Figur kostet. Betracht kommt dagegen 8Xk2, wobei Schwarz für 2 leichte Figuren Turm und 2 Bauerm eintauscht. Versucht Weiß mit 17?D l8 den Springer n fangen,- gerät er durch Te8 in eine mißliche Lage; z. B. i’äl'. Sei, unb^Schwarz behält den Bauern, über TXIyTXeS *ub Schwarz gewinnt noch den L b 3 dazu. Alts btt SchachseMorr der Hakoah. 1. Stand der 9 Runde l Die Fuhballerolympiade. Sie Tvanier geschlagen! - Stallen, Achecho-Slowalei, Amerika arid Schweiz gewinnen Ihr» Spiele. Evfatzmann für Katz gefunden hat. .Fried, der sich bisher, all guter FlügMufer erwiesen hat, debütierte mit gutem Erfolg am linken Flügel. Nach der Panse -hatte er die anfängliche Be, fangenheit abgelegt. Er zeigte dann, alle Vorzüge eines guten Mge-lstürmers. Er flankte genau-und verstand es überdies a b c d e 1 g h Weiß. Weißt Ke7, D dl, Lc8, h2, Be5, d2 (6 Steine). Matt in drei Zügen. Partie Nr. 7. Weiß r Dunlelblum. — Schwärzt Spielmann.') Budapester Eröffnung. t d2—d4 S g 8—f 6 18. K g 1-—H 1 ItvSXkL 2. c2—-ei «7-sb 19. väl-dt f 7—f 6 3. d4Xe& Sf 6—g4 20. T f 1X14 -D h 4t—i g 8 4. Sgl—f3 Lf 8—c5 21. T f 4—f 8 Dg 3—eB 5. s8—s8 S b 8—c 6 22. D d4—d 8 Deß-e7 6. 8dl—a3 Sg4Xe5 23. T^l-el De7-d7 7. U1-e2 d7-d6 24. IkS-d8 TI8—d8 8. 0-0 0-0 25. Tel-dl a6—a4 9. a 2— a 3 a7—a5 26. b 8—b 4 Dd7-s6 10. b 2-b 3 , S e 5X18 27. D d2—J4 d6-d5 11. Le2Xf 3 . S c 6—eB 28. D f4-f3 T & 8—c 8 12. Lcl-b2 Dd8-h4 29. c4Xd6 c6Xd5 ' 13. S c 3—d5 c7—c6 30. Td8Xd5 Td8Xd& 14. S d5-f 4 Le 8-g 4') 3i: DfÖXdÖ DeßXdB 15. LfSXg* 8sbXs4 32. Td iXäB und gewinnt 16. h2—h 3 Sg4Xe3?*) - Vach längerem Kampfe. 17. f2Xe3 Lö6X®8 t - Gestern begann die Fußballerolynchiade, die überraschenderweise beiiy Publikum noch Mnig Interesse fand, -Den besten Besuch hatte das Spiel zwischen Italien und Spanien aufzuweffen. Dem /Kressen wohnten nämlich 700 Zuschauer bei Bei den übrigen Spielen hatten sich nur 3000 bis 4000 Zuschauer emgefunden. Die Kämpfe.verliefen im aWmeinen den Erwartungen entsprechend. Nur im Spiel Italien- Spanien hatte man den-Spaniern die günstigeren Siegesaussichten zugebilligt. .Immerhin kann der Erfolg der Italiener.. nicht als U Überraschung gewertet werden. Italien—Gpanierr 1: v (0: v). Dieses Spiel fand in Colömbes unter der Leitung deS Franzosen Hawik' statt und brachte den überraschenden Sieg der italienischen Auswahlmannschaft. Die ungemein hart trainierten Italiener spielten sehr schwungvoll und gaben 'den gefürchteten Spaniern einen durchaus ebenbürtigen Gegner ab. Zur Halbzeit stand das Tressen 0 :0 und auch die zweite Spielzeit schien kein Ergebnis bringen zu wollen. In der letzten Minute unternahmen die Italiener einen Vorstoß und Balanciert schoß aus größerer Entfernung aufs Tor. Der Spanier Ballana wollte den Ball ins Feld zurückstoßen, aber das tückische Leder sprang von seinem Fuß ins Tor. In dar 60. Minute wurde der Zenterhalf der Späniere ausgeschlossen^ aber trotzdem die Spanier mit zehn Mann weiterkämpften, drängten sie^bis zum Schlüsse. Tschecho-SlowaM—Türkei 5:2 (3rv). Im Stade Bergehre standen einander die Mannschaften von der Dschecho-Slowakei und von der Türkeli gegenüber. Die Tschechen traten in folgender Anstellung an: Staplik, Hoher!, Hoher 2, Kromholz. Pleticha, Mährer, Stapl. Sedlaoek, No- Vak. Capek, Jellinek. DaS von dem Norweger Mdersen geleitete Treffen steht die Tschechen gleich in Front, die auch während des ganzen Spieles -überlegen bleiben, ohne aber in allen Mannschaftsteilen voll entsprechen zu können. So hatte die Verteidigung bedenkliche Schwäche-momente und beide Tore verschuldete Hoher- 1. Auch di« Halvesreihe konnte nur zeitweise gefallen. Pleticha war m der Deckung der beste Mann. -Die Stürmer, die -sich oft die Bälle.selbst holen mußten, zeigten ein durchWagSkräftiges Cp iel.. schöne KombiMtivinszüge sah man nur Wen. Dis zur Pause konnten Stapl, Nüvak und Capek den Tschechen einen Vorsprung von drei Toren sichern. Nach Halbzeit können die Mrken aus einem Fehler Hohers durch Allentorrv und Jzmvd (,,Elfer") Ävei Tore aufholen. aber zwei wertere Treffer der Tscheche« durch Sedlacek bringen diesen den -sicheren Endevfolg. Schweiz—Litauen 9 r V (4: V). Die Schweizer bestätigten ihre am letzten Sonntag in Zürich gegen die Ungarn gezagte gute FvM und erfüllten die in sie gesetzten Grwa-rt-unjM' Die Rchräsentativen Litauens waren für die an harte Kämpfe gewohnten -Schweizer keine gleichwertigen Gegner. Die schwache GeaeNwirkungder Hintermannschaft Litauens lief den Angriff der Schwerer zur dollen Entwicklung kommen.. Sturzenecker und Mbegten, arbeiteten in ausgezeichneter Manier. Vor der. Pause schossen der Reihe nach Sturzenecker,-Mtrich, Mbe-glen und Sturz'enecker die Tore. Rach der Pause bcherrschten die Schweizer bestärk 6, Engel 5 plns Hängepartie, Schwatz 4'/,. Düs Neben turnier ist bereits m Ende und teilen Dr. Schwarz und M. Solo' moniea den ersten Preis., Eine ideale Felderbezeichnung. Außer der üblichen Buchaben und Zahlewbezeichnung könnten die 64 Schachfelder zur wigen Erinnerung noch mit den Namen der bedeutendsten Schachmeister, Problemkomponisten und Erfmder von Gröff« ungen bezeichnet werden. In Betracht kommen Pbilidor, lndersen, Morphy, Steinitz, Pillsburu .Lasker, CapManca, schlechter, Loyd, Nmk. Das Feld d 5 konnte nach Lovez, daS retb b 4 nach Evan entsprechend des charakteristischen Eröffnung^ rgeS benannt werden. ^ren kamen: Abbeglsn (8), Ram- "iedsrichter Mora. der daS Feld und zu Tov ssitzr und Sturzenecker (2). Amerika-Estland 1:0 (1: y). Die Amerikaner, di« ihr fußbaUportliiches Debüt in Europa feierten brachten «ine Entitäufchung, wogegen die Estländer'sich überraschend Mt schlugen. Der einzige Treffer des Tages kam durch einen Elfmeterstoß zustande, den Si rüden ausführte. - SchteidSrichter war der Belgier Putz. Die gestrigen Spiele. In den beiden Mfchenstaatlichen Kämpfen erfochten die Wiener Vereine schönr Stege. Die Eupspiele brachten -ichoferne eine Ueborvaschnwg, als der Wiener SpoMub vom W. A. C. .aus dem Cuptoetwewerb gedrängt wurde. Hakoah—Makkabi (Brünn) 3:1 (2:6). Ausgezeichnete Stürmerleistungen der Hakoah. Hako-ch-Platz. 4000 Zuschauer. Schiedsrichter Grünbaum. Hakoah: Bär, Vogelfänger, Beer, Duldig; Scheuer, Grünfeld; Heß, Gold. Pollak; Neufeld, Häusler, Grünwald. Schwarz, Fried. . ■»». Markabi: ZsrgmoM); Menger, Wetß I.; Borger, Wöiß G., Weiß A.; Raszo, Breuer, Nikolsburger, CMlossy, Reismr. - Die Hakoah erfocht gestern einen bedeutungsvollen Sieg, - co—.<> ... -—-i, daß ihr die akkabt fehlten ,,.. . . .. r ungarischen Nationalmannschaft nach Paris mitgenracht haben, der Verein geriet aber nicht in Verlegenheit, da er neu-e PerstärEungen aus dem -nichtfüdischen Lager herangezogen hatte. Der Sieg der Hakoah war aber auch ms dem Grunde bedeutungsvoll' weil sich dre Mannschaft von der besten Seite zeigte. Dr Erfolg der Ktirauer war . vollkommen verdient und er wäre zifsernmäßig noch eindrucksvoller -gewesen, wenn nicht der gegnerische ‘£ot> Mann Hsrgmondh eine derart hervorragende Leistung-geboten hätte. Die Hakoah hat. im letzten Moment alle , nur halbwegs verfügbäreü Leute. mobMiew. -Die Mannschaft war gegen die letzten' Spiele, nicht wieoer zu evkennen. Sie war von einem imbedingten' Sitzgeswillen bsseelt und jeder einzelne kämpfte mit dev größten Aüfopfernüg. Eine ganz hervorvagende Leistung Hot der Angriff, der keinen schwachen Punkt cnffwies. Vielleicht am erfreulichsten war die Tatsache, daß die Haftiah endlich eineN sich in ausgezeichneter Verfassung. Auf seinen DrWeilläufen schüttelte er wiedecholt seine Gegner ab, und nur der bravourösen Abwehravbeit Zsigmmdys hatte es der Makkabi zu -verdanken, daß Grünwald nicht zu Tovchven gelangte. Häusler wurde allen Anforderungen restlos gerecht. Der von ihm erzielte Treffer war sehenswert. In glänzender Verfassung besand sich auch Neufeld, der -nach der Panse fast, mühelos an seinen Gegnern vorbeikam. Sehr brav hielt sich in der Deckung Gold, der den Mgewohnten Mittelläuferposten einnahm. Er vollbracht« eine ganz kolossale Arbeitsleistrmg. Die beiden Flügelläuser befriedigten, doch beging Heß seinen alten Fehler, -dem gegnerischen Flügelstürmer mcht die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. In der Verteidigung konnte man nach langer Zeck wieder Scheuer begrüßen. Wenn er geste-rn auch noch sehr „vorsichtig spielte, so zeigte er poch seine-bekannten taktischen Fähigkeiten. Hoffentlich wird er ba-ld wieder der Me sein. Grünfeld bestätigte seine in den letzten Spielen bekundete gute Form. Der Tormannposten wies eine recht bnnieKBetsetznng auf. Beim Anpfiff stand der von Hazarr übernouMene Spieler Bär..im Gehäuse. Er hatte über Pech, daß er, noch bevor man über sein Können irgend ein Urteil sich bMden konnte, eine Prellung des Handgelenkes erkitt, so daß er ausscheiden mußte. An seine Stelle trat der Reslevvevertsidiger Vogelfänger, der eine Pracht, volle Prade zeigte. Vogelfänger spielte aber nur kurze Zeit,, da de Reservetormann Beer büld gefunden war. Dieser -Spieler bekam wieder Nasenbluten, so daß der untrainierte Duldig zur Pause einspringen mußte.- Der Bvünner Makkabi hatte zvieder «me ganz ausgezeichnete Mannschaft zur Stelle. Er konnte wohl diesmal kem ähnlich gutes Spiel als bei seinem letzten Antreten auf Wiener Boden vyuführen, doch war dies weniger auf das eigene mindere Können, als aus die gegnerische Einwirkung zurückzuführen. Der Angriff der Gäste führte einsehr flüssiges Kmnbinationasspiel vor, wobei jeder einzelne S-övmer gutes technisches Können verriet. Der Angriff, war überaus rasch. Die beiden Flügelstürmer zeichneten sich besonders aus. Das Jnnentrio verriet die typisch ungarische Schule, es bewies auch ihre Mängel, da es bis auf Nikolsbuvger vor dem geig* nerrschen Tor recht unentschlossen war. - Die DeAuug war schwacher als jene auf der Gegenseite. Sehr gut schlug sich vor der Panse der linke Läufer, doch war er. nach Setten- Wechsel mit seiner Kraft zu Ende. Die VerteidiMW hatte im Tormann eine überragende Kraft. Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß die Mannschaft als. Ganzes sehr hoch emgeschätzt werden muß. Leider spielten einige ihrer Leute ausgesprochen derb. , „ '■ . Die Hakoah hatte vor der Pause dm starken Wind zum Bundesgenossen. Sie liegt auch sofort im Angriff. Der . Brunner Makkäbr kann sich nur gelegentlich befreien. Scharfe üdei von Nsufeld,' Schwarz und" Fried werden vom aegne- Tyrmann abgewehrt. - Bei einem Zusammenstoß mit Nttolsbnrger wich Bär verletzt und muß ausscheiden. Sein Nachfolger Vogelfänger wehrt einen scharfen Schuß von Srklyssh mit viel Geschick ab- In der 37. Minute, täuscht Häusler seine Gegner und verschafft seinem Verein mit einem scharfen Schuß die Führung. Bald darauf erzielen die Gäste ein Tor, das aber, da die Meitsvegel verletzt wurde, nicht anerkannt wird. Knapp vor Halbzeit wird Grünwald im Strafraum regÄwidrig zu Fall gevvacht. Schwarz verwandelt den Mmeterstotz, so daß die Hakoah mit 2:0 Toren führt. Nach Seitenwechsel kommt dm Gasten der heftige rnückenwind zugute. Trotzdem vermag sich die Hakoah bald zu befreien. In der 9. Minute wehrt Duldig einen Freistoß p; kurz ab, so daß Nikolsburger den Ball ins Netz drücken kann.. Die Hakoüh gÄvinnt immer mehr die Oberhand/ wobei der gesamte - Angriff ein wundervolles Zusammenspiel varführt. Eine gelungene Mion schließt Nvufeld mit einem schönen Torschuß ab. Gegen Schluß des Spieles wird Grünwald von Mengzer empfindlich verletzt und muß ausscheiden., ■ Seine Stelle nimmt Wortmann 8 -ein. Der Makkabi ist mit seiner Kraft zu Ende, doch die Hakoahner haben mit ihren Schiissen viel Pech. Vor diesem Spiel standen einander die Reserven von Hakoah und Amateure im fälligen Meisterschastsspiel gegenüber. Die Krieauer untevlagen mit 0:1 Toren. Rapid-MktoLimMzroV 2:1 (1:0). Wieder die alte Rapid-Mannschaft. Viktoria: Benda; Stehlik, Paulin 1; Suchy, Pau- Rapid: Kolar; Dietrich, Regnart; Wagner. Brandstetter, Richter: Wessely, Bauer, Kuthan, Wcsselik, Wondrak. Viktorra: Bcnda; SteWk, Paulin 1; Suchh, Panlin 2, König; Skoda, Kristal, Slezak, Severin, Märisch. Die Räpidmannschaft gÄvinnt immer mehr und, mehr ihr altes Aussehen. Gesternwaren bereits wieder alle seinerzeit ausgetretenen Spieler außer Nihsch, der nicht in, Wienweilt, für die Hütteldorfer tätig. Am wertvollsten erwies sich die Arbeit Wondraks, auch Bauer gefährdete oft das Tor der Tschechen. Brandstatter war in der zweiten Halbzeit^ fertig, hingegen arbeitete Richter bis zum Schluß schr gut. Did Verteidigung bot eine Durchschnittsleistung. . Die Tschechen sind eine sympathische, faire, schnckle Mannschaft, die der Sparta oder der Slavia an Stärke bedeutend nachsteht. Am '&cften hielt sich die Verteidigung, auch der Mittel- . läufer arbeitete, besonders nach der Pause, sehr gut. Der An* - griff ist schnell, aber im Torbereich unbeholfen. MllSMSt Att ':'A ^nfocc-n : Alle Atien von Kommandite der Kroatischen Eskomptebank;Agram Wien,i.|eitzmatie 4 Bankgeschäften. Telephone: 60-4-82, 60-4-93, 63-4r85, 64-4-42, 68-4-78, 69-4-82 (Ecke Bognergasse beim Oraben) Kredit- und Warengeschäfte 10463 Telegrammadresse r Frapobank