Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1895 (25.5.1924)
- Date
- 1924-05-25
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Veite 10 Men, Sonntag "_ Letzte Nachrichten SchmShrmg der ungarischen Nation. Budapest, St.'Mll. (Tel. der „3Br. Morgenzeitimg".) ßot toidcti Jahren wanderte der ungarische Ingenieur Arpad T olna i nach England aus, von wo er sich nach Slcgypten begab. Dort schielt er den Aulftrag gmn Ban einer Wasserleitung in Jerusalem, den er größtenk'its mit ungarischen Hilfskräften zur Ausführung brachte. Während seines Aufenthaltes in der Hauptstadt Palästinas erwies sich Tolnai den bei Hm um Arbeit oder Unterstützung vorsprechenden Landsleuten gegenüber jederzeit! gefällig. Als ihn dort wieder einmal mchrere Ungarn besuchten, ließ er sich mit ihnen in ein politisches Gespräch ein. Unter seinen dauraligen Zuhörern befand sich, auch Oberleutnant Nikolaus Szabo. Nach Beendigung des Wasserwerlbaues kam Tolnai vor einiger Zeit zum Besuch seiner hier lebenden Verwandten nach Budapest, wo er gestern durch einen Detektiv stellig gemacht und der Ober- - stadthanptmannschast vorgefrchrt wurde. Er hat sich.auf Gruyd einer Anzeige des genannten Offiziers wegen Schmähungen der. ungarischen Nation und Beleidigung des Gmwerneurs zu verantworten. Tolnai stellt jede Schuld in Wrede und beruft sich auf sein patriotisches, imgarnsreuMiches Verhalten, das er jederzeit bekundet habe. Auch durch seine technischen Leistungen habe er dem ungarischen Namen im Ausland nur Ehre gemacht. Im Detektivberichi wird Tolnai als „zionistisch .gesinnt" bezeichnet. Da Oberleutnant ^abo seine Anschuldigungen aufrecht erhält, wurde Tolnai in Verwahrung s h a ft genommen. - Die KSuMchteit der französischen Presse. Paris, 24. Mai. In dem Verlöunwungspvozeß des „Matin" gegen Suwarin und den Leiter der „Hu-- manite" wegen BeröffeMichung von Artikeln über die angebliche Käuflichkeit der französischen Presse und besonders des „Matin", hat das Gericht Suw-arin zu 200 Franken Geldstrafe und zu 10.000 Franken Schadenersatz, und den Leiter der „Humanite" zu 200 Franken Geldstrafe verurteilt. Im Interesse der Beruhigung hat das Gericht entschieden, daß eine Veröffentlichung des Urteiles'nicht zu u-solgen habe. ' Mimsterrat in Bukarest. (Eigendienst der „Wiener Morgengeitung".) Bukarest', 24. Mai. Nach der Ankunft des Känigspaares boxt der Auslandsreise wurde ein M i n i st e r r a t abgehalten, in welchem Mnrster des Aeußevn Du ca über die Resultate-der Besuche in de« ausländischen Hauptstädten berichtete. Ein offizielles Communiq-ue erklärt, daß die Beziehungen zwischen Rumänien und den Verbündeten Großmächten durch diese Besuche noch intensiver geworden sind. Die Zeitungen fügen hinzu, daß Minister Du ca gleichzeitig die Unmöglichkeit derKonirahierung einer Anleihe im Aus lande durch Rumänien betont habe. In einer Sitzung der liberalen Partei hielt Mnisterprästdent Ionel Brat rann eine große Rede, in welcher er erklärte, die liberale Regierung denke nicht daran, die Macht zu verlaßen, sondern sei entschlossen, ihr Programm voll durchzusetzen. Falls die Opposition durch Ruhestörungen der Regierung Schwierigkeiten zu bereiten beabsichtige, so sei er entschlossen, Ausnahmsgesetze zur Sichemung der Ordnung zu schaffen. Kleine Chronik. * Liebesiragodie auf hoher See. Die Passagiere, die an Bord des fränkischen Dampfers ,Lwduna" von Cherbourg aus die Ueberifohrt nach New-York machten, waren Zeugen eines sensationellen Vorfalles. Mitten auf hoher See sprang plötzlich ein reicher Herr aus Chicago namens Hilton über Bord, nachdem er bei der AbenIdtafÄ der ersten KaKte erklärt hatte: „Sie soll sich nicht umsonst über mich lustig gemacht lydbv?.. Ich bin es müde. mich von ihr am NarrensM herumsühren zu lassen und werde Schluß machen." Kurz darauf sch man. wie der junge Mann das Geländer überstieg und ins Wasser sprang. . Es wurden sofort zwei Boote kliavgemacht, di« im Lichte der Scheinwerfer das Wasser a'bsnchteu; döex trotz zweistüMgen emsigen Suchens fand man keine Spur des Verschwundenen. Dagegen fand man in der Kajüte des SÄbstmörders einen haWfertigen Brief, der an ein jundes. Mädchen gerichtet war, dessen Namen zu nennen der Kapitän sich weigerte. * Die verfilmte Welirevolutio». - Bereits im Vorige« Jahr wurde in Moskau die „Welttevolutton" als Film gebracht. Sie muß aber nicht besonders überMgend ausgefallen sein, Md so hat man sie Heuer wiederholt.. Die «Prawda" veröffentlicht darüber einen ansifühplichen Bericht, dem Kr entv.chmen ist, daß die Kve'iie Aufnahme besser gelang, wenn auch nicht defektlos. Gut seien die »WiMtimmigen DeMamationen» die Losungen in Weiß und Rot". Weiter werden hervovgehoben der „Chor des Kapitals" ünd des »F^Mmtem", lder Sturm der „Zitadelle des Kapttals", der aber zu «Hch, ohne Schluß und ohne Mut vor sich ging. An den Bochühvurvgeu^ die im Zentrum Moskausistattstntden, nahmen 1000 Arbeiter und Svwaten IM. Die MEenarrmigemmts wurden von M Regisseuren gÄettvt. Die Herstellungskosten waren nur gering,, weil die großen Moskauer Trusts die nötigen Ma< teriÄlien bsigHeuevt hatten und die Sra-isten nichts kostetet« 'die Aufnahme geschah am 1. Mai. * „Der Brahms unter den Weinen" Mn Frankfurter Kaufmann, der die Musik liebte, aber weder auf diesem Gebiete noch auf dem des Weines „Kenner" war, hatte eines Dages den Komponisten Johannes Brahms zu Gast. Bei Mch ließ er dir teuerste Sorte Weines aus seinem Keller vetQett, und um den Tonsetzer besonders zu ehren. sagte er» M chm anstoßend: „Dieses Glas trinke ich mit Stolg. Es ist der Brahms unter meinen Weinen" Brahms ver'beugte' sich, trank a» meinte lächelnd: „Schr diel Ehre, aber — wollen Sü aMte KMr den Beschrwen kommen lassen?" Wrener MürgenzettstnA_ (Die nachstehenden Ankündigungen sind entgeltlich.) --- Personalnachricht. Med. Dr. Jaro Hecht ordiniert nach seiner Krankheit wieder 2. Bez., Taborstraße 48, Tel. " ° «. Gerugroß AttiengeseUschast. ist durch , das 'liebenswürdtgs Entgegeulommen der DivMou des Zirkus „Zentral" in der Lage, Mch dieise Woche die entzückenden Löwenbabys in stilvollem Rahmen einer WüstenoekorMM zu zeigen. - * Die Firma Boritzer, 6. Bez., Mariahilferstraße 105, teilt uns mit, daß fte-den Lesern der „WienerMorgenzeitung" Möbel aller Art und in jeder Preislage gegen bequeme Zahlung zu Kassapreisen abgibt. Schekelzahler haben besondere Preisnachlässe. Beachten Sie die Preise für Leinenwaren im Waren Haus.Brüder S ch i ff m a n n, 2. B e z., T a b o r str a ß e 48. Webe . . ... . pro Meter 10.500 K. 8.500 K. 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Bchnck übernommen und dadurch fein bekannt swßes Vager' in seftrsten, handrahmengenHten SHuhm durchetne neue Spezialität vergrößert. * Hotel samt Haus und Wohnung, Leopoldstadk, 30 Zimmer, neu eingerichtet, zu verkaufen. SÄkstrefleLtanten melden sich Theresien-Kino, Mariahilferstraße 70, Krischen 8 und 9 Uhr abends. * Im altbekannte» Tapezierermöbelhaus M. Weitz, 2. Bez.; Darwingasse 39 (Ecke Novdbahnstraße), kaufen Me erstklassige Ottomanen, Eisen-/, MefsrÜg-, Patentmöbel nsiv. in evsmassiger Ausführnng zy äußevordattUch billigen Preisen. Vereine, BortrSge und BersMMlMgeu. H ech al«z,O »sterretchtsch er Landesverband. Die Sich« findet nächsten Samstag de» 81. ch. statt. — AkademifcherFritdenSLund. Dienstag n« 7Uhr abends spricht im Hörsaal 33 der jur. Fakultät der Universität UtÄ.- Dozenttu Dr. Christtue Lonaillov Wer .PaMSmuS in der Dichtung. Gäste wMommen. — Zionistische Jugendgrnppe Leopold st adt. Heute vormittags Sammlung für den NationalfondS im Atlantis-Kino, 4. Bez., Wiedener Hauptstraße 108. Sammler erscheine» praeise 10 Uhr zuverlässig im Kino. Heut^ V,2 Uhr, Ausflug auf die Rohrerhütte. Treffpuntt V.3 Uhr Schottentvr. Abmarsch präzise V,2Uhr. — Jung Juda, Jnaendbund. Heute «m 7 chr abends im Lokale der VolkSbwKothek Zion, 2. Bez„ Glockengaffe.30, sechste ordentliche Generalversammlung. Dienstag um V,7 Uhr im Heim, 2. Bez» Große Schiffgaffo 2, Heimabend der Gruppe Dollertplatz. Mtttvoch um 7 Uhr gemetofamer Heimabend der MädchenMppen. — Wiener Freiwilliges RettungSinstitnt. Dienstag um 7 Uhr Vortrag des Chefarztes Dr. med. Karl P a » e s ch Wer ^Operieren oder nicht" im Gesellenvereine, 6. Gumpendorserstraße 39. Freitag um 7 Uhr abends spricht Dr. P a « e s ch im Lehrerseminar, 18. Bez.. Semverstraße 45, Wer das Thema ,Jn welchen Fällen können Operationen vermiede» werden? . — Zi0 nistisch e Sektion VI/VM, 8. JötL Bennoplatz 1 Dienstag, acht Uhr abends, Vortrag des Herrn Oberbaurates Ing. Robert S ti i ck e r über aktuelle jüdische Tagessragen. U t a n i «. Heute >/,3 Uhr (Großer Saal)r Unser Alpenvolk und seine Lieder. VS Uhr (Kleiner Saal)r Die Hohen Tauern. M (Kleiner Saal) t Opernkonrerte XM. Die Königin von Saba, b Uhr (Großer Saal):. Großwildjagd in Afma. l/,6 Uhr. (KmSsaMr Schriftstellerin Helene Gegen baue rr Die Dona« vo» Paffau bis Wien in Sage und Geschichte. V,8 Uhr (Großer Saal) Dr. Josef Bergauer: Aus Raimund uud Nesttoy. (Alt-Wiener Theater ll.) ^/,8 Uhr (Kleiner Saal): Max Millenkovich-Morold: Das schöne Schwabenland. */,8 Uhr (Kurssaal) Schriftsteller Dr. Hans Nüchtern: Schweden, wie es scheint und wie eS ist. VS Uhr (Klubsaal): Vortragsabend Lothar L i n h a r d tr Exotische und groteSke Dichtungen. Jüdischer Nattonalfonds Keren Kajemeth l'Jstüel. Der .erfolgreiche Film des Jüdischen NationalfondS „Eine Reise durch Erez Israel Im Jahre 1923" wird heute, ViH Uhr vormittags, im AtlantiS-Kino vorgeführt; den begleitenden Vortrag hält der Präsident der Hakoah Herr Dr. I. H. K ö r n e r. Kartenvorverkauf im Sekretattat der Hakoah, 1. Bez„ Wiesingerstraße 11 (Cafe Atlashof), und für den X./XI. Bezirk bei Hch. Weiß, i0. Bez., Laxenbmgerstraße 75. Karten vo» 6000 K. aufwärts sind von 9 Uhr vormittags an im Kino zu haben. Jüdisches srealghmnasiwn, Me», 2. Bez., Casiellez« gaffe 35. AümMmgen für die erffte bis sechste Klaffe täMch (außer Samstag) in der Zeit zwischen 12 und 1 Uhr in der Direkttonskanzlei. , Zionistische Frauenorgamsation. Mittwoch, um 6 Uhr nachmittags im Landeskomitee, 2. Bez., Taborstraße 20a, Sitzung der Vertreterinnen aller Bezirke. Nayalal-Sammelbogen sind mitzubringen. Haruach. In der Vereinigung jüdischer Forsche?, Schriftsteller und Künstler spricht Dienstag, 7 Uhr abends, der Sejmdeputierte Dr. I. Schipper über - „Die Knltlirströnningen im polnischen Judentum" 25. Mai 192?_. - . Nr. Mnftlerhaus. Bühne und AM tk. Aus mehr Mer als würdiger Gewohnheit ströntt jerteS Wien, das schau, und kauftustvg ist, in die UusistMruHsMe des iKünsilechauises, um sich, seinen eigenen» von Banalität kränlkebnden Konservatismus zu sehen, zu verihätscheln, großzuziehen. Und die diesmal nur spärlich auiftauchende Affiche „Antzekauist" ist bloß ein Zeichen mangelnder ^Kaußkraft, nicht aber etwa ein Symptom der Besinnung oder gar der Abkehr von der Konvention. Die Solidität der Malerei, die Bravheit im HaMvevklichen wird die Waumre des Genius, die rücksichtslose Fixierung des Erlebnisses niemals ersetzen. Da sind wir gerade — beim Erlebnis! Leider liegt hier keines vor, nur das Streben nach einer lanOverligen, bewußt forcierten, bürgerlichen Klassizität, einer Kunst also, die sich dem BMunigsideal der geselffchaMchen Haltung ihrer Zeit woWemperiert anpaßt. Nichts Undurchsichtiges, nichts Mystisches, nichts expvessioniistisch Durchfühttes dringt über die Höhe des Alltags, einzelne Stürmer lassen um so krasser die Banalität der Durchschnittsware erkennen Int. Bereich der Künsttechäusler gilbt es keine grobe Pöbelhastiigjkeit, nur die Tendenz zum Gefälligen des Gegenstandes. Eine gesellschaMch hochgezüchtete Banalität. macht sich breit, schielt nach Erfolg, nach — Bestellung. Die Porträtisten sind keine Sinnierer, nicht einmal KoNstatierer, sie wirken öfsenblich, gesellschaMch, repräsentativ, Unerbittlichkeit in der Darstellung würde sie ins Dunlkel stoßen ans dem Licht, um das sie wie Motten taumeln. Was soll man beispielsweise zum Porträt der Frau St, des Eduard Verth (Nr. 127) sagen? Was hat dies noch mit Kunst zu tun — die Protziigjkeft eines MNeuS» für das es nicht einmal in der Zeit eine Entschuldigung gibt! Oder etwa zn den Wendstimmungen des Eduard Kasparides, (272 »nfr 274), die unwahre, verlogene. Kuliffenromanttk hervoribvingen, mit der er nicht einmal mehr den ^!Gavtenilauhe"-SPießef Muffen kann! 650 Objekte, ein Riesenkuchen mit wenig Rosinen, die man nnr unter dem Zwang der härtesten Verantwortung herausfischen kann. Die Plastik stcht diesmal cmif einem höheren Niveau. Vor allem Josef Heu mit ^Steribeude Kraft", ein Werk, das an den „Stepbenden Gallier" erinnert, mid mit „Jünger Jchünnes" und ,^VerKveiiflnng"; Josef Murmanns Meta", eine BerschmelAuW von Barlach und Archipenko, Karl Fra las lyrisch gedachter .^Beethoven", ein prächtiges ElfenbemIbMn-is von H. K. Scho hg, Von '$ba Schwetz-Lehmaun eine Porzellanftgur Mädchen mit Rosen", enMckend in dev Linie, nenzMiches Rokoko, eine charMtzristische PortvätMste aus Terrakotta von Hermann Helles rme BWUTSftgür »Das Leid" VM- Jostf Riedl, unter Rvdins Einfluß erstanden und schließlich, neben Josef ' Hün das beste plastWe Werk der Ausstellung, pWeilblicher Torso", eine HoWasttk von Oskar Jchg, die uns den Glauben an ein Aufwärtsschretten der Wiener. Kunst wieder gibt^ Wir wollen nicht analysieren. Das, würde ein Wrrwarr ergeben nnd niemandem von -Nutzen sein. Bügmögen wir uns mit der Hervochebung einzelner Wepke^- die das ln der ©jnr Leitung Gesagte bestäti gen sollen. Adolf Curry: unverwaffert, nach Stil strebend, um. konvMtionell, ein Mann, der sich durchsetzen wird. ,/Donimermorgen" und ,MMsgunig" wertvoll. Johann Nepomuk Geller, breit und sicher im Markt in Salzburg". Karl Fahriuger dem rein Malerischen zugeneigt. John Quiney Adams -trotz blendendster MÄUoiMt unwahr, dort, wo er Laszlo kopieren will/ verWfcht^ Vinzenz Borgon ein moderner Landschafter. Windhager als Portvätist noch in der Form befangen. Albert Ja ne sch, wen« auch keine starke Individualität, technisch Möistechajft, von sicherem Blick und einer Delikatesse in der Farbengebung, die die Äberraischendsten Wirkungen hervorbri-ngl, fein Selbstportrat ein Muster erst« klaffiger Porträtkunst. Gmanuel Baschny noch immer in die Wolken verliebt. Mfred Milan und Hans Frank beweisen überb'-gene Stimmungssichecheit, Josef Josts „Calville" und „Küchensttlleben" virtuos hingemalt, Flelß durch Können überdeckt, Josef Schuster in seinem kleinen BMdchen großzügiger Miniaturist, „Das heilige Movgenmahl" von A. D. Goltz bei aller Verzücktheit der Figuren uLchtem, gute Porträts von Darw Rappapor^ Ernst Mandler, Heinrich Rauchiinger, Frau Maria Rofsnihak-Hatschek (trotz veralteter Manier malerisch schlagkräftig), Jehuda J pstein (besonders das Damenporträt verblüffend), Ednmn-d Pick-Morino, Laizar Krestin (charakteristisches Selbstporträt), gut» Arbeiten-von W. V. Kr auSz, Rudolf P. Hirschenhauser, Rauchiniger, Ferdtnaud Michel/ Oskar Larsyn, Karl Maria May und Thomas Lettner, Unter den wenigen, an denen ein hMes Jahchundert europäischer Malerei nicht spurlos vovMrgsgangeu ist, befindet sich Egge Sturm -Sk r-l a. Sein „Lesendes Mäd« chen", das MindeMdM »Der junge Sturm" und „Mädcheü mit Laute" versöhnen mit den vielen Meten. EuMerich Haas bringt ein Oeligomällde großen Formats: „Kr-iegsge« fangen". Hiev spürt man Kraft, lebendige Anschauung, tiefftri Psychologie und — Malerei/ Zum Schluß noch Demeter Kokos „Ziegetchirttn". Ein wundewoll breit gemaltes Bild, auf der Linie Zügel-Liebevmann liegend, das beste Bild der Ausstellung. Koka kann gewiß sein, daß er den vorn Küifftlerhaus auKgesetzten BolkSpreis nicht bekommen wird. ' . Oskar Rosen seid ..