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Wiener Morgenzeitung · 1924-05-25 · Heft 1895 (25.5.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1895 (25.5.1924)
Date
1924-05-25
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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im Men, Sonntag . gegen den akademischen Semt dre.ser Hochschule. Der Kläger erhM gegen den Senat den Vorwurf, dieser habe ihm den Titel Privatdozent nur deshalb verweigert, Weil me edyLiseimitische« Studenten der Höchste für Liefen Fall iE Streik gedroht haben. -eine tzinignns zwischen AM und Lndendoch. Berfttt. 24. Mar.. In der deutschvölkischen Presse wird die Meldung der deutschnationalen Blätter d e m e ntiert^ daß vme Einigun g zwischen Tirpitz und LydSv da r ff stattgefunden habe. Ludendorff habe mit -Wmir<Ä v. Tirpitz nur eine einzige Unterredung, und zwar vor den Reichstagswahlen, gehabt. Dev Generäl stehe nach wie vor auf dem Standpunkt, daß die Erfüllung sp p'litikund insbesondere das S ach v e rst ä u d i g e n g utoiWen abAnlehnou sei. Er habe geglaubt, in der UniLrvedtMg mit Tirpitz bei diesem die gleiche Auffassung seststellen z u können. Die deutsch v ölkisch e Partei werde ein Kabinett Tirpitz nur unterstützen, wenn es mit der bis!-- herigen deutschen Außenpolitik radikal zu brechen entschlossen ist» '_ aonnmmMche Liirinszene» int Bremer Senat. Bremen, 24. Mail. Die hsutige MvgevschäMsitzung wurde durch,die Mmmnnilsten g>es prengt. Der Senat hakte die AOMgeA dev Bsaimten mit 48 Stunden wöchent- Kch fesigeW, vwlbeii die ArböttstzM getM wecheu foMe. Me KoMaWÄsM -und die SogiMsmokraten v!eÄangten die BeibchcWnjg der durchgchenden ArlbeitHeit. Die KommnunLsten brächten! eiinsn M!i!ß> traue-ns-- antrag FDe» den Senat €»iatu Da dieser Antrag erst in vierzehn %tt M BechcvMung kommen sollte, protestier^ ten die KamNAMen dlaigegen durch Lärmszenen, so daß sich der Wäsident genöttgt sah, die Satzung z u WWM. Me Uugaristze Ratkonalkmnk gegründet. Popovies zum Präsidenten gewählt. Budapest.' 24. Mai. Heute fand in Anwesenheit der ^ervorragerckstsr Vertreter der Finanzwelt die konstituierende Generalversammlung der Ungarischen Nationalbank statt. In der EMnungSrede wies Finanzminister Baron KvrÄnyi bLrachf Pn> daß dev heutig« Tag einen Wendepunkt in der W'trtschaftZgeslüichte Ungams bedeute. Me stärffte SWle der wirtschaftlichen Rekonstruktion Ungarns ist bl« UkMtsHr MMmaWänk. Sie wird ein Mittel und eine UMmtte baKy sein, daß Ungam sein wirtschaftliches Leberr staMsiemr kann, um die Produktion m eiu novmaleS DchAvyfftt zu lEen. Was Geld ist in einer gewissen Hftksicht b& NÜUSbirnck hier W'r rtfchttftsikrHfLdaL. Nation. Dies« These b'estchk jedoch! Mv daun zu Rech^ tvemt wkr dem Gelde die nötige WerWSMng eutgegsEugen. Wr miWn mit däm g-rSßkan WertrÄUen der Tatigküll der Ungarischxn Miionalbänk eük-- gegeMickM. M» könne» Euf düs Vertrauen des MMnLes nur d'Lm mWtz wenn die iWässche Ration die Warck MeWA Md ebenso wenn sie jener Konzeption chvri WerWWtg gewähr^ WZ Grund' deren wir das FM! Lus der heutigen fchwcköchän Läge Nsfretm wvÄen. Aus dem Tagebuch des Seel SttSfeunaun.*) Bo» Jakob KrairSz. " 9. " WieüsÄöhett Ä'Nd Di'sputatton M dem Lehrer und Abschied von chm. Kmvm war meine Ankunft in der Jeschiwähstadt bekamt gÄoovden, da durchschwirrten die wildesten Gerüchte die Judengasse. Im BetWamidrasch wurde meine 'Geschichte so erMt: „Der JttHhatsich vor zwölf Jahren, von einer inneren göttlichen Stimme getrieben, in eine Berghöhle zurückgezogen und die ganzen Jahve als Einsiedler gelebt und „gelernt". Wir wissen doch, daß der Jluj 'schon vor zwölf lehren ein solcher Gaon war und die irdischen Wesen zugängliche Lehre in solchem Maße ausgeschöpft hatte, daß es keinen Menschensohn mehr gab, der ihm noch Neues, ihm Unbekanntes zu lehren vermocht hätte. Deshalb ist er auf den Ruf des Allwissenden aus dem GesellschaMreis der Menschen mit begrenztem Wissen ausgeschieden, ein Perusch, ein Abgeschiedener geworden, und hat in jener Höhle von dem Sender alles Wissens unmittelbar sozusagen einen Privat-Schiur, ein Privatissimum, über alle jene Wissensgebiete empfangen, die sonst jedem Sterblichen verborgen bleiben. Und jetzt ist der Jluj wieder unter die Menschen gegangen, um seine Ausgabe als Auserwählter Gottes in der Verkünldmtg der Lehre zu erfüllen. > Bei den AbeNdzusammenkünften des jüdischen Handwerkervereiues wußttn sie es anders. Dort stellte Mechel, der Flickschneider, der in den „ersten Häusern" der Stadt verkehrte, die Geschichte meines plötzlichen AustauchenS so dar: ■ ,Jhr erinnert euch doch' noch au jenen aufsehenerrLgen-- den Vorfall, der sich einige Tage vor dem geheimnisvollen Verschuürvde» des Jluj, an einem Samstag nachmittags, im keinen Bech-Hamidrasch neben der Schul ereignet hatte. Rabbi JWia Grünwald — die Erinnemirg an den Gerechten fär-zum Segen! —.hieltän Gegenwart der bedeutendsten Dalmudgelchrten einen halachischen Vortrag, heften, schwungvoller, scharffiuniger Ausbau, die Zuhörer - *) Siche ,Me«se Movgen>zeit.mg" vom W. Mär:. 6., IS./ SO-, 27. April, 4? ttnfo 18. Mai. Wrerrev MorsenLeikttng. ’ Mar i^= .,..Sette 8, Ae letzte» Kurse. Radiodienst der „Wiener Morgenzettung"? London,. 24. Mai. - D e v i s e nschlußkurse: Prag >,iU, »ailulliamu &x~rtf -'SSWui)Vf>u Xiwar/ , fots 17%lL Berlin 18,45 Billionen, Wien 307.600, Achen 225*/,. Wechselkurse. New-Aork 43,45, Paris 80,40, Brüssel 93,62»/«, Berlin 18.600 Billionen, Rom 98.60, Schweiz 24,69»/,, Amsterdam 11,62, Madrid 81,64, Men 309.000. Stockholm 16,85, Christiania 81,27»/„ Kopenhagen 25.76, Helsinafors 137,12V-, Warschau ^22,60, Wen^ 227,50, Bukarest 932,50, Prag 147,25, Verkauft wurden 2000. Budapest 380 -iS 460.000. Baumwolle: Liverpool: importiert 444 Ballen. Amerikanische stieg um 12 Punkte. Full Middling 18,22. Brasilianer um 21. ägyptische um 10, ostlndische uuverändett, amerikanische Termin war anfangs 6 bis 13 Punkte höher. Der Markt schloß fest. Frühere .Termine 22, spatere 15 Punkte höher. Mai 17,66, Juli 17,08, Oktober 15,20, Jänner 14,64. Aew-Bork» 24. Mai. (Radio.) Devisenschlubkurse: Taggeld nominell, Wechsel auf London 4,34,50, 60 Tage-Wechsel 4,31,50, Paris 5,39, Amsterdam 37.33, Prag 2,94%, Berliner Schlußkurs 23% bis 23*/„ Silber 68%. Auf seinen Antrag wurde sodann einstimmig Alexander v. P v p o v i e s zum P r ä s i den te n gewählt. 1 Re internationale Frauenliga gegen den fftrtifemjtfrnroo, Washington, 23. Äi. (I. T. A.) Der hier tagende Kongreß der internationalen Frauenliga, an welchem dreißig Länder aus allen Weltteilen vertreten sind, widmete seine letzte Sitzung der Frage des A'ntisem'vtismu's und nahm eine scharfe PwtestvesMttion gegen alle diejenigen die die Ausbreitung des AnttsenEsiMUs in Europa fördern. In der Diskussion wurde auch darauf hingewiesen, daß der europäische Antisömitismus m dem amerikanischen Milliardär Md Autofabvikanten Henry Ford eine große Stütze hat. Die Präsidentin der internatlonaleu FmueMga, Mrs. Adam's, die auch den Vorsitz auf dem Kongreß führte, erklärte, daß das Internationale Amt in Genf Schritte gegen den AnttsemittsArüs' unternehnten wird. Es werden an alle Abteilungen der Liga Fragebogen über den Antisemitismus in ihren Gegenden versendet werden. * : > Re sechste internotianole Arbeitchmferenz. Aus Genf wird uns berichtet: Im Wut tritt hier die sechste internationale Arbeitskonfevenz' zusammen. Gegenwärtig gchoren ihr 56 Staaten alsMtglieder an; dir einzigen wirtschaftlich bedeutenden Staaten, die noch fern* stehen,-sind Rußland und die Vereinigten Staa-' t e n. Die Konferenz kann zweierlei ÄÄen arbettsvechtttcher BeschNfte fassen, nämlich Entwürfe intermttionccker Uebereinkommen, die, um wirksam zu werden, der Ratifikation ' bedürfen, sowie VovWäge für die innere Gesetzgebung der Mitgliedftaaten, womit das Zustandekommen ßtthlich übereinstimmender sozialpoWscher Reformen .ohne vertragsmäßige Bindung erstrebt wird. Bisher sind bereits über dreißig derartige fozialpolitische Maßnahittctt von den AvbeiLLkorkferenzen beschlossen worden. Auf der sechsten Konferenz werden folgende Gegenstände behandelt werden: 1. Die Nutzung der Freiheit der Arbeiter. 2. Die Mttchbehandkmg einheimischer und ausländischer Arbeiter bei Entschädigung von Avbeitsunfälleu. 3. Die vierundzwanMtündige wöchenNche Ruhezeit in Glasfabriken und Wannemsen. 4. Die Nachtarbeit in Bäckereien. Uebevall, wo dev Grundsatz .des. Achtstundentags durchgesuhrt wurde, war einer dersÄnläsie für die Verkürzung der Arbeitsdauer das Bestreben, den Arbeitern genügend freie Zeit zu sichern. Eine zweckmäßig e N u tz u n g der freien ZÄt ist nun aber sowohl im Jntereffe der Mgemeinheit wie inr besonderen Interesse der Arbeiter gelegen. Doch ist nicht etwa' beabsichtigt, daß auf. dem Gebiete der Versuch gemacht werden kann, die Staaten in Form eines interMttonalen UchereinkoMnens zu verpflichten. Dazu sind die VerMtnisie von Land zu Land zu sehr verschieden. Der Verwaltungsrat des Internationalen Arbeitsamtes enrpfiehlt deshalb der Konferenz lediglich die allgemeinen Grundsätze für den Erlaß nationaler Gesetze oder deren Vervollkommmng zu bestimmen, krleichternng der nngnrischen zallvisttation. Bplvapest, 24. Mai. Zur Erleichterung der Zoll» Visitationen auf. den Schnellzügen im Verkehre zwischert Wien und Budapest tretetr vom 1. Juni d. I. vngefangetl ne ue Bestim mungen ius Leben. Die Reisetwen werden "in separaten Waggons untevgebvacht, und mit Austrahme eines einzigen Zuges, wo die Zvlluntersuchung im Zuge selbst Vovsenommen wich, erfolgt die Zollrevision im Budapesttt QWchtchof. Durch diese Maßnahme soll das lästig- Warten in der Grenzstation vermieden werden. Wiener chriftlichsozinler Harteirat. Der Wiener christlichsozickle Parteirat versammelte sich gestern znr Entgegennahme eines Berichtes über die Regierungsvorlage, betreffend den n e n e n a u t o u o m c n Zolltarif. Das ausgegebene Kommunique besagt: Des Referat hierüber erstattete der Obmann der Parteileiturig, iAbtzsordneter Kün schak. Der Parteirat nahm deit Bericht zur Kenntttts und gab seiner Befriedigung, darüber Ausdruck, daß es den christlichsozialen Mgeochneten in den jBorverhatwlungen mit der Regiertmg gelungen ist, eine' Herabsetzung insbesondere der Lebensmittelzölle, gegem'il'et dem Reft-veMenentwurf zu ertvirken. vevblüKe. Da erW sich plötzlich der Jluj und demolierte Mit einem Satz, mtt einsm Zttat das kunstvoll auMührte . iGsbaude Mit Mcher überzeugendev Wucht, daß jeder der Aniwchnden glaMe, das Getöse der zusammenstürzeuden Walken des PraWmres zu hören. Rabbi Jesaia und die übrigen Gelehrten Men bleich und spmMos, niemand wogte ein Wort der Erwiderung, keiner traute sich in die' Arem dieses pilpulistrschen Wettkampfe's einzutveten. Nur Berl Jluj stand mit leuchtenden Augen aufrecht da, sprach imnrerzu mit unheimlicher Leidenschaft, mit unverhohlener Freude über seinen Triumph: ein Snnson des Wissens, der Mit seinen Geistesblitzen einen Tempel stolzer Oberflächlichkeit zerstört hat. Ihr erinnert euch auch daran, wie Rabbi Jesaia, der herrliche, kraMvotzende Mann, noch am selben Tage so schiwer erlkrantte, daß wir alle in den Tempel liefen, mu für seine Genesung, für sein teures Leben zu beten, TehiMnr zu sagen. Damals erschien einer der Ahnherren des Riobbi Jesaia, der bedeutendste Zadik der Familie, dem Schwerkranken im Traum und sprach zu ihm: Jesaia, mein Sohn, Ueisch vo>n. meinem Fleische, Geist von meinem Geiste, beruhige dich! Der Mgütige hat dich geprüft, du mußt die Prüfung genau so irr Deumt ertragen wie daß er dir keinen männlichen Nachfolger beschiedm hat, der dem Jluj gleichkäme und urit ihn: in geistigen Wetttampf treten könnte. Aber der Allvater will der Verdienste der Väter wlegen nicht, daß der feit Jahrhunderten verehrte Naure der Grünwalds, die Mehrer der Mischen Lehre, verdunkelt werde. Berl Jluj wird dich nicht mehr in den Schatten stellen. Sei stark und fasse Mut! Ihr wißt, tvas dann kam: Rabbi Jesaia wurde gesund und Berl Jluj verschwand aus' unserer Stadt. Jetzt verstehen wir auch, was die Worte des RoM Jesaia, mit denen er fast zwölf Jahre nach jenem unvergeßlichen Vorfall seine teure Seele aushauchte, zu bedeuten haben: „Berl Jluj, du kannst wieder kommen.. So kam jetzt Berl Jluj wieder und mein Weib, Mrl, soll mir lebtzrr und gesund sein, hat sogar von der KoHm der Frau Gvünwald gehört, daß die Witwe des Mbbi Jesaia sich Berl Jluj als Schwiegersohn einsetzeu will . . In der Wciberschul wußte man es besser, ivarnm ch nach zwölf Jahren zurückgekchrt bin. Den Weibern erzählte Chaitsche, die Vorbeterin, die den Frauen, die weder beten noch Techina lesen Io nuten, gegen ein bescheidenes Monatsgehalt an Samstagen und Feiertagen vorzn beten i pflegte, di« folgende „Iva-Hre" Geschichte-. „Ihr wißt, wie schiwer uns der Allmächtige seit einigen JHrett heimsucht. In Verschiedenen Gemeindet: Wen die RaWmer über ddacht den Verstand verloren und begannen — wegen urssever vielen großen Sünden — das Ehrffkentum zu -veM-nden. Langsam, wie man das Gift einträuM, erüfveutdeten sie ihre GeMinde idem Judentum. Bis Gott die Augen der Vernünftigen öffnete und diese sähen, daß der -Führer, dsm sie sich anvevtrauten, sie dem Abgrunde und dem Verderben zuführe. Da stellte es sich heraus, daß diese Gottverlassenen bezahlte Knechte von Missionären sind, die der Ewige zu unserer Prüfung über uns geschickt hat. Viele Töchter in Israel sind auf solche Weife dem Glaüben ihrer Väter untreugewordetr. U«ud es waren gerade große Gelehrte, die der Mvater in srinem uuerforschlichen Ratschluß als Werkzeuge für seine Hcmrfuchung auserfehen hat. Berl Jluj ist auch ein solches be- Nagenswerte's Wertzeug. Bor zwölf Jahren wurde er plötzlich von dem bösen Geist besessen und ich erinnere mich rtoch. w'e Bendett Schulklopfer mit Entsetzen erzählte, wie Berl Jluj auf seiner Wauderutrg. immer schrie: Weg von den Büchern! W»g von den . Büchern! Nun'ist es gar kein Zweifel, daß Berl Jluj, von dem bösen Geist getrieben, zwölf Jahre lang die Schule der Abtrünnigen mitge macht -hat und jetzt als Missionär durch die Lande zi-eht, um öle Schwachgläubigen: nach sich zu zioheu. Besonders auf unsere Töchter hat auch er sein Netz ausgeworfen. lind — hier schlug Chaitsche klagende, mahnende Töne au: Ihr Mütter 4n Israel, Tochter von Zion, hütet euch vor Verl Jluj und dem böfttt Geist, der ihn treibt und der euch ins Verderben führen will,. Auch unter den Führern der Genreinde wirkte mein Erscheinen stk der Stadt wie der Vorbote eines Unglücks, so sehr, daß der VoLstcher sich beeMe, eine Sitzung des Vorstandes einzMrUfen, um 'die Sache zu besprechen. ,/Jch komme au's Budapest", begann der Vorsteher sein Referat, „und sah tiefe Trauer unter unseren gläubigen Brüdern in der Hauptstadt. Die Robbmerfabrik >r Ungläubigen, das Seminar, richtet furchtbare Verheeri-ngen in unserer Jugend an. Junge und altere Bachurim strömen dieser Anstalt des U-nglaubens zu. Sie begnÜMr sich nicht damit, selbst mit den'Gesetzen der Thora zu brechen, sondern jjie'ijeu mit demselben Fanatismus, mit dem sie früher- Tag und Nacht dem Studium der Lehre oblngen, jetzt von Stadt zu Stadt und verkünden den Bachurim das

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