Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1893 (23.5.1924)
- Date
- 1924-05-23
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Skr. 1893 ' *>a Oken, Frelrüg Bereine. BoEW md Bersammlmgen. * «i ^, VC m ü ch e Sekt i o n d e r H t t ach d u t h, Zirkusgasse Z8. Heute spricht Dr. Martha H o fm ann über^Gandht und Lagore". Beginn püEch 7 fc Sonntag Ausflug! -- Hechaluz, österreichischer Landesverband. Morgen, 7,8 Uhr abends, Sich ah im Heim des Jüdischen JugendvundeS des Menorcch, Wim, 6. Bez., Amerlinggasse 19, 2. Stiege. Technisches Museum. Morgen, 6 Uhr nachmittags, Führungsvortrag von Kustos Dr. Ing. F. Seblaeekt ^Wasserstoff md Sauerstoff". Sonntag, 10 Uhr, im großen Höraal Lichtbildervortrag von KustoS Ing. Boroevier Technischer Monatsbericht über neue Erkenntniffe und Erfindungen". . Jüdischer Nationalfouds Keren Kajemeth ^Israel. Der erfolgreiche Film des Jüdischen NatianalfondS „Eine Reise durch Erez Israel im Jahre 1923" wird Sonntag den 25. b., 7,11 Uhr vormittags, im Atlantis-Kino vorgeführt; den begleitenden Vortrag hält der Präsident der Haroah Herr Dr. I. H. K ö r n e r. Kartenvorverkauf im Sekretariat der Hakoah, 1. Be»., Wiesingerstraße 11 lCafL Atlashof) und für den X./Xl. Bezirk bet Hch. Weiß. 10. Bez., Laxenburgerstraße 75. Am Tage der Vorführung sind Karten von 6000 K. aufwärts von 9 Uhr vormittags an im Kino zu haben. Rekonvaleszentenheim Philanthropia für jüdische Frauen, Men, 13 Bez., Lainzerstraße 172. wurde nach der Renovierung wieder eröffnet. Einige Plätze zu ermäßigten Regiepreffen sind für Mai und Juni noch zu.besehen- Unentgeltliche Stellenvermittlung des Jüdischen Hochs« schulausschusses, Hofmeister, Hauslehrer mit Kenntnis fremder Sprachen auch für Nachhilfeunterricht in allen Mittelschulfächern (Philosophen, Pädagogen), erstklassige Kräfte füt kommerzielle . Unternehmungen und AdvokaturSkan-leien (HandelShochschüler, Juristen) Pribatsekretäre vermittelt prompt und unentgeltlich Jüdischer HoLschulausschuß, 9. Bez., Zimmermannvlatz 8. Telephon r 25-2-26. Telephonischer Aufruf genügt. Bühne und Kunst. Mralm Mose Lilien. " Zu seinem 60. Geburtstage. Wenn mir das Arrangement von Ephraim Mose Aliens Geburtstagsfeier übertragen worden wäre, hätte ich nach einem jüdischen Knaben gesucht, -er des Künstlers Zeichnung zu Morris RosenMs Gedicht ,Ma Jingale" ähnlich sieht. Ich glaube, ein so schöner 'Knabe, mit dunkelleuchtenden Augen, von seidenen Wimpern überschattet, mit feinen Schlafen, mit deiner Stirne und mit frischen geschürzten Lippen wäre unter östlichen Judenkindern unschwer zu finden. Dem kleinen Gratulanten hätte ich ein Blumengewinde in die Hände gedrückt, üppig und bunt angeovdnet, wie es die Blumen- und Früchterahmungen vieler seiner Kunstblätter find. So wäre er bei Meister Litten, dem Fünfzigjährigen, eingeltreten,■ um ihm den Dank des jüdischen Volkes zu bringen. Lilien wurde zunächst durch seine Zeichnungen zu dem Balladenbuche ,^uda" des großen deutschen Lhrikers Bövries Freiherr» von Münchhausen bekannt. In dem einleitenden Gedicht dieses berühmten Buches ruft Münchhausen die Juden auf, sich auf die Schönheit der' biblischen Zeit zu besinnen; - s - - Zurück zur Schönheit längst gesungener Malmen, Zurück zum heiligen Bach bei Anatoth, Zurück zu deiner Heimat Balsam-Psalmen, Zurück zu deinem alten großen Gott." Wie hat der polnische Jude' Lilien diesen Ruf befolgt und wie herrlich gelang es chm, sich in die Vergangenheit zuvückzuträumen! Die Jugend von heute kann kaum ermessen, welchen Eindruck auf die Jiinglinge von damals vor allem diese Illustrationen LilienS machten. Eine reiche Welt von Menschen und Tieren, südliche Blütenpracht und Palmenhcrine, Heiligkeit und Sinnenrausch, mystische Verzückung und Liebesekstase, Prophetenzorn und Heldenkraft, Mttagshelle, Abendglut, tveiter Sternenhimmel — alles mit den kargen Mitteln des Schwarz-weiß-Künstlers gestaltet, plastisch und bis in die zartesten Nuancen getönt". Die Bewunderung für Lilien verstärkte sich, als Berthold F e i w e l 8 Nachdichtung der Lieder Morris R osenfelds mit Illustrationen von Lilien erschienen. In diesem Werke hat Lilien das ostjüdische Antlitz mit großer Liebe verewigt und gelegentlich verklärt: Die Feinheit und Würde der Greffengesichter, die bescheidene Anmut der Frauen, vor allem aber das ostjüdische Kind. Später hat sich Alien wieder, in die Zeit des biblischen Judentums versenkt und das große Weä seiner Bibel- ■ illustvatioven geschaffen. Von einer Studienreise durch Pa- - lästina brachte er nebst Anregungen für sein Gibelwerk eine große Zahl reifer Zeichnungen und Radierungen mit, die heute das jüdische Haus schmücken. Wie denn überhaupt Meister Lilien das .Glück hatte, rascher Resonanz zu finden als andere bedeutende bildende Künstler. Er hat auf Kosten seiner Popularität niemals gesündigt und man darf diesen inbrünstig und verantwortungsvoll schaffenden Inden einen Erzieher seines Volkes zur Kunst nennen. Dieser Ehrentitel, der ihm wohl gebührt, ist die würdigste Auszeichnung, die ihm an seinem 80. Geburtstage zukommt. O. A. Berneuil-GaWiel im Modernen Theater. „M« Coultnt bc Bars»»!-." Run halben wir ein Sechstel der BerneuHchen Komödien/ gchchen: durchwegs wohltemperierte, einer höheren (nicht tieferen) Logik unterworfene Stücke, die alle den Zauber sranzösitscher Grazie und lieblicher Lustigkeit gemeinsam haben. ,Ma Cochine de Varsevie" ist um einen Grad toller gestimmt. Gin enfaUt terrible gaukelti durch die drei Akte, amüsant, temperamentvoll, keck und schelmisch: die exotische Frau! Glvire Popesev, der sin glänzender Ruf vorauSgeigangen war, läßt ihrem Temperament die Zügel schießen, LouiS Kerntüril als Liebhaber, Anldvse Terroy alS Gattin, der WtzachiM Jetzn AIh ett bettKgmcher Mtz Wrogmer; MM Nienee MoHtzeAz'ettü«s? -- ein köstliches Biereck, das sich.wohlgefällig in seine urspüngliche Form Mückkristallisievt.Man'belachtL die Drolerien des Dialogs, freute sich 'am flotten Tempo der Darstellung und nahm von der Berneuil-Truppe, Meraus gut gelaunt, Abschied. o. r, «US der Boltsover. Pläne des Direktors Stiedry. Der neue musikalische Leiter der Volksoper, Doktor Stiedry, der in den ersten Tagen des Mai die Mitdirektion übernommen hat, empfing gestern Vertreter der Presse, um sich über seine Pläne und Ziele zu äußern. Er betonte, wie undankbar die Aufgabe sei, unmittelbar vor Abschluß des Spieljahres - in die Leitung eines Operninstituts einzutreten. Herr v. Weingartner wolle zwar in dem. von ihm verlassenen Institut nicht wieder dirigieren, doch,hoffe Direktor Stiedry KUvevsichtttch, ihn umzustimmen und ihn im Laufe, der nächsten Spielzeit am Putte wieder begrüßen, zu können. I n f o l g e d e S monate weisen Wechsels der zur Verfügung stehenden Kräfte sei an eine Reorganisation schon jetzt nicht zu denken, ganz abgesehen von der Sonvmerszeit, die für interessante Werke nicht günstig sei. Trotzdem beabsichtige die Direktion, Massenets ,M e rthe r" und SmetanaS u ß" in den nächsten Wochen neu einzustudieren, Gr betont, daß die Bolksoper über ä u ß e r st tüchtige und hervorragende Kräfte verfüge, die er jeder Aufgabe für gewachsen erachte. Was die besonderen Pläne für die nächste Spielzeit betrifft, gedenken die Direktoren, vor Weihnachten das folgende Programm durchführen zu können: - Mitte September Millöckers ,P e t t e l st u d e n t", Mitte Oktober Schreckers „Dörfer «e K l a n g" — diese beiden Werke als Beitrag der Volksoper zum Wiener Theater- und Mnsikfest; im November Verdis „Sforza d e l d e st i n o", in dramaturgischer Einrichtung von Franz Werfel, und Braunfels' „D i e Vögel"; im Dezember.in szenischer wie musikalischer Neugestaltung „Die Meistersinger von Nürnberg" und Pfitzners Weihnachtsoper ,,D a s C h r i st e l f l«i ir. Für die zweite Hälfte der Spielzeit find ins Auge gefaßt . als Neustudierung: Handels ,Iulius Caesar", Mozarts „Ido me ne o" (neu übersetzt und eingerichtet), Dschrikowskys ,Pique Dame", Verdis Simone Boeeonegra" (Werfel); als Novitäten: Gals „Die heilige Ente", Ja-naeeks „Abenteuer des Herrn Broneek", Prohaskas Made leine Guim a r d" (falls eine Vertreterin der ganz eigenartigen Titel- Partie bis dahin gefunden wird), schließlich Einakter, die ein Bild der internationalen, modernsten Bestrebungen geben sollen, von S t r a v i n s k Y, R a v e l, B u s o n i („Arlecchino"), Bartok, Hindemith, Krenek, Oroß und so weiter. Direktor Stiedry wird zum ersten Male am 28. Mai a!ks Dirigent von „Tristan und Isolde" am Dirigentenpult erscheinen. ' Das Programm, das Direktor Stiedry vorlegt, ist zwar sehr umfassend, aber bei gutem Willen durchführbar. Es' ist immerhin zu begrüßen, daß. Stiedry gewillt ist, der. Bolksoper unabhängig von der StaatSoper eigene Wege zu weisen und der modernen Oper, die in dem reaktionären Wien immer und immer wieder vernachlässigt wird, eine Stätte zu bereiten. - -.- i 6ln Fntennezro im Rairnnnd-Aeater. ] ’ . Vor Beginn der gestrigen Erstausführung von „K omvdie um Rosa" trat der Autor Fred Antoine Anger« m a h e r vor den Bochang und d e m e n t i >e r 11 die Nachricht der gestrigen MmdMtter, er hätte sich geäußert, der Premiere fernbleiben zu wollen, weil die Regie seine Intentionen nicht berücksichtigt Halde. Ueber die Premiere selbst — die Angelegenheit ist recht unwesentlich — berichten wir morgen. . Aus den Ämter«. B u r g t H e a t e r. Morgen, 7 Uhr, „H e r o b e r u n d Mari am ne". ' A k a d e m i e t h e a t e r. Morgen, 7*8 Uhr, „D e r Z e r r i s s e n e" von Jühantt N e st r o y. Vo l k S o p e r. Heute „HoffmannS Erzählungen". Morgen HaleviS „Die Jüdin". — Fräulein Klara Must l wird am Montag als Harriert in FlotowS „M a r th a" gastieren. ' D eutscheS Volkstheater. Morgen, 7 Uhr, Uraufführung von Shaws Burleske „D er B o xkamp f". Vorher die Komödie des selben Autors „Der Man« des Schicksals". TheaterinderJosefSstadt. Heute, Uhr, „D ameKobold". Samstag, l/»8 Uhr, „AimL e". Im Raimund-Theater beginnt Irene T r i e s ch in der kommenden Woche ein auf zehn Tage berechnetes Gastspiel, in dessen Verlauf sie ihre berühmten Rollen, uno zwar „R o Sm e r S h o l m", „H t b b a Gabler" und „Ror a" zur Darstellung bringen wird. Emmy K o s a r h, welche durch Erkältung einige Tage ge- Sen war, ihr Gastspiel als „G r ä f t n M a r i z a" zu rechen, ist wieder vollkommen hergestellt und tritt ab heute allabendlich im Th e a-t.er an der Wien auf. Hubert Mar i s ch k a spielt ebenfalls heute, ferner Montag, Mittwoch und Freitag der nächsten Woche, Ernü K i r a l h alle Nrigen Tage die Rolle beS Bela Törok. M o d e r n o S T h .e a t e r. Der Erfolg, den dar Lustspiel „Mb Gouiine d« V inovie" erzielte, hat die Direktoren veranlaßt, noch vier Abschiedsvorstellungen ju geben. Diese finden heute um ^/,8 Uhr, SamStag um 7 Uhr und 10 Uhr und Sonntag um l/,8 Uhr statt. W i e n e r K.o m ö d i e n h a u 8. Sonntag J& e r rs ch äst licherDiener gesucht". Montag und Dienstag «D a » M ä delvomAlsergru n b" mit Mizzi Zwerenz, Mittwoch das Wiener VolkSsckck mit Gesang „Eine Mit T a l e n t" von O. F. B e r g. S8. Mar im Seite 7 ~s Reise und Sommeraufenthalt £ #gaM-?aradiso!SM*i»S Pension A. Kempler, Villa Frederico (Aufsiehi Rabbiner Dr. Brom, Ltuaro) St. Moritz-Bad -lDD (SCHWEIZ) Hotel Edelwelss (Besitzer: L. Bermatiü) Eröffnung: 15. Juni ässssss 90 Betten // Schöne Gesellschaftsräume Bad Belchenhall mtmmmmmmmmmmmmmmmmKmmmmmmmmmammmmm Restaurant u, Pension I. Bermann ■mr geöffnet ab 15. Mai Massige Preise // Streng // Wiener Küche Emil Pirchan. Der Altmeister der österreichische« Malerei, Prof.. Emil Pirchan, der letzte lebende Schüler Karl RahlS, feiert heute seinen 60. Geburtstag. Pirchan ist der Vertreter des großen klassischen Stils, der sich in Oesterreich auch im Bühnenbilde ausgeprägt Hai. Französische Kunst in Wien. Unter dem Titel „Die Pariserin und die französische Landschaft" wurde gestern eine Ausstellung neuer französischer Malerei in der Galeere Lebel auf dem Kolowratring eröffnet Außer Gemälden, Zeichnungen und Radierungen ist auch eine kunstgewerbliche KoueAtion (Lattque, Gonpy und Lenoble) bemerkenswert. Genossenschaft der bildenden Künstler Mens. Der Ehrenpreis der Stadt Wien wurde in der 'Liesjährigen FrühjahrSauSstellung dem Maler Adolf Curry zuerkannt. Beethovens „Neunte" in PariS. Aus Paris wrÄ unS berichtet: Zum ersten Male nach dem Kriege wurde rm Theatre des Champs ElhseeS Beethovens neunte S y m p h o n i e mit dem Schlußchor in deutscher Sprache aufgsführt. William Mengelberg an der Spitze des Gebouw «Orchesters und des Toonkonst-Thores aus Amsterdam Mete daß Konzert, dessen Pvoaramm mit der Wiedergabe der ersten Beechoverffchen Sympyome eingelertet wurde Der Dirigent wie das Sottsten-Ouartet, daS aus den Damen Peltenburg und. Durigo und den Herren Urlus und. DenhS bestand, wuvde lebhaft.geserert Eine neu« jüdische Oper. Im KaminSkr-Theater Jn Warschau fand, wie man unS won dort berichtet, dre Nraufsühruna der neuru jüdischen Dper „David und Bech-Seba" von M. Broderson. Musik von- Henoch Kohn. ..statt. Die Kritik nimmt daS Smrk, wohlwollend auf. bemängelt SMtssaal. Sie Gommunlfte« gesen die Wiener Polizei. Der Vorstand des StrafbezivkSgerichteS t, Hoftat Doiktor Höflmayer, hatte gestern Wer einen gegen Iden vera>nt. wörtlichen Redakteur der .Koten Fahne" gerichteten Preßprazeß zu dechandÄn. Gegenstand der durch den ersten Staatsanwalt Dr. Schwarz vertretenen Klage Wdeten M Artikel, die im Vorjahrs in der „Roten Fahne" veröffentlicht waren und die zumefft schwere Angriffe gegen die Wiener Polizei im «allgemeinen wie auch gegen de« Präsidenten Schober im besonderen, weiterauch Angriffs gegen die Wehrmacht enthielten. Insbesondere wurde in mchreren Artikeln unter Hinweis auf die bekannten Ereignisse, die sich im Vorjahre anläßlich der Abhaltung der Versammlungen von Hakenkreuzlern in mehreren Wiener Bezirken abispielten, der Polizei ein parteiisches Vorgehen vorgrworfen und die Polizei beschuldigt, daß sie die Hakenkreuzler begünstigt habe, während sie gegen die politischen Gegner der Hakenkreuzler, insbesondere gegen die KommuuisiM mit brutaler Gewalt vorgegangen seien. Der angeklagte Redakteur, verteidigt von Dr. S ch ö n h o f, hatte für den Inhalt dieses Artikels den Wahcheitsbeweis angetreten. Cs wurde in Führung des Wahrheitsbeweis>es zunächst der Ratioualrat Dr. Julius Deutsch als Zeuge vernommen. M er bei Abgabe seiner Generalien nach seiner Konfession büftagt, angab, daß er konfessionslos sei, stellte der Richter an ihn die Frage, welche seine frühere Religion War. Dr. Deutsch erklärte, daß diese Frage wohl mit dem Prozesse nichts zu tun habe und er die Antwort auf diche Frage verweigere. Ueber die Vorgänge anläßlich der Hakenkveuzleüversammlung in Hernals gab Doktor Deutsch an, daß damals nach mehrfachen bei ihm eingelaufenen Beschwerden die Polizei ohne Grund allzu scharf gegen Passanten vorgegangen sei und daß mehrere Leute sich beschwerten, daß sie damals von der Polizei grundlos allzu schärf zurückgedrängt Md auch geschlagen worden seien. In einem zweiten' in der Richtung des Vergehens der Aufreizung nach § 306 Str.-G. inkriminierten Arffkel wurden mit Bezug ach. dir Ereignisse, die ' sich am 8. Mai voriger JabreS in Meidling anläßlich einer Versammlung der Haken kreuzler abgespielt hatten, gegm die «Polizei gleichfalls heftige Angriffe erhoben.