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Wiener Morgenzeitung · 1924-05-23 · Heft 1893 (23.5.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1893 (23.5.1924)
Date
1924-05-23
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Gerte 8 Wien, Freitag Wiener Mörsenzeitung. Ld. Mär 1S&1 Nr. MS <'*; --Zer zu diese« Pun?:e vernommene Natü.nalrat Deutsch -ab an, es 'sei ihm dann von Leuten mitgeteilt worden, daß die Mache Passanten geschlagen habe. Die Sache sei dann auch öffentlich tznr Spräche gekommen und Polizeipräsident Tchc» der habe Mt erklärt, daß der damalige Po'lizeifunktionär Polizeirat B t illeba ch e r zu den: Dienst bei öffentlichen Zusammenstößen nicht geeignet fei. . Es gelangen dann die in einem inkrmnnierten Artikel der Polizei zum Vorwurf gemachten Ereignisse anläßlich einer Versammlung -der Hakenkreuzler in Favoriten zur Erörterung, der welchen Ereignissen bekanntlich der Eisenbahner Still durch mehrere Revölvevschüsse den Tod fand. In dem mkriminierten Artikel hieß es, daß die Ordner nach Rücksprache mit der Polizei zurückg^ogen wurden, daß alber die Zürücktzichung der Ordner Kr die Polizei das Signal zum Angriffe war, die mit gezogenem Mel auf die Arbeiter losging. Mehrere von der Verteidigung in diesem Punkte zum Wahrheitsbeweis geführte 'Zeugen gaben an, daß tatsächlich die Wache, nachdem sich die Ordner zurückgezogen.hatten, gegen die Arbeiter ilosgegangen seien und daß auch dann eine Abteilung' Wache, ohne jeden Anlaß, ins Arbeitecheinr cingedrunaen seien. Der als Zeuge dernonnnene Hofrat der Polizei Dr. Michael Sk übel gab an, daß er anläßlich der Demonstrationen in Favoriten als Kommandant der berittenen -Abteilung tätig gewesen fei. Nach dem Abtzug der Ordner sei idie Menge sehr ÄMessiv geworden, er hocke sich schließlich veranläßt gäschen, «den Befehl zur Räumung der Straßen zu geben, nachdem die angssammelte Menge der Aufforderung auseinandeMgehen, nicht Folge geleistet haue. Die Wache sei damals von Demonstranten mit Steinen beworfen worden. -In einem weiteren Artikel wurde unter anderem der Polizei vorgeworfen, daß sie seinerzeit? o nt nt u n i st t f ch c Führer unter der ungarischen Räteregierung in Gefängnissen oder, im Irrenhaus interniert habe, ferner, daß sie sogar durch ausländische Polizeiorganc hier lebende Kommunisten habe überwachen lassen. Es wurde dabei insbesondere auf die Internierung Belä Kuns in einem Pavillon am Steiichof hingewiesen. Der Rüseren-l der Staatspolizei, Regierungsrat Doktor P.r efls e r, wurde vom Verteidiger Dr. S ch ö n h o f gefragt, ob eine Verbindung der österreichischen Staatspolizei mit Bu l g a r -i e n, I u g o 'f l a w i e n und Italien bestehe und" ob es richtig fei, -daß sogar ausläMsche Polizeiorgane zur Ueberwachung hier lebender Kommunisten herangezogen wurden. Der Zeuge erklärte, es sei -a u s g e s ch l o s f e n, daß - ausländische Organe zu einer amtlichen Funktion der Polizei hier zugezo-gen werden. '.Der Kommunist Kvritfchvner sagt aus, daß vor zirka rkemt Monaten die hiesige Polizei einen ausländischen Flüchtling an die steirische Grenze gestellt habe, dieser Flüchtling sei dann von der Gendarmerie in Steiermark an die Horthh-Rcgiernng in Angarn ausgeliefert und. zum Tode verurteilt worden. Weiters eMärte der Zeuge, daß sich hier der bekannte m o narch istisch e Agitator, Oberikleutnaut Lechner, mit Wissen der Polizei kurze Zeit aufgehälten und.unter fremden Namen in den VerfanMungen der NätMaksozfäWen als Redner ausgetreten sei. Pach.tyehvstündiger Dauer wurde Meßlich die -Der. Handlung zirr Vorladung weiterer Zeugen vertagt. w„ ■ < —-— GefÄschte Aktien als Deckung für ein Darlehen. Hermann L r s s e r hatte von dem Kaufmann Wilhelm Klein ein Darlehen von 35,000.000 K. aufgenomnren, wobei er erklärt-, daß er es firr einen Wien Holz- und KchlechaMer vLnvtige, jedoch den Namen des «igenilichen Schuldners nicht nannte, trotzdem Klein denselben erfahren wollte EM bei etner -Prolongation eines Teiles des Darlehens, bei Mcher etn ktlvzfrrstiyer Wechsel gegeben worden war — ‘ das^)arlehenIvarmit sechs XommsmUts der Kroatischen Eskomptebank, Agram Wien, I. Seltxergawe 4 Alle Arten von Bankgeschäften Telephone: 60-4-82, 60-4-93, 63-4-85, 64-4-42, 68-4-78, 69-4-82 10(65 Kredit- und Warengeschäfte Telegrammadresse: Frapobank tergaiie ade») Boltswirt. List eb gegeben hatte, als Deckung einen Posten Aktsten der RoiPther' .Bergbaugefiellschaft gegeben hatte, die als Deckung für das Darlehen von Lisser an Klein gegeben worden war. Im Zuge eines strafgerichtlichen Verfahrens wegen Betruges gegen L e i st e r, der durch gefälschte Frachtdnzsden-Kaustnann Schick um 12 Millionen Kronen' gennö digt-'haben^ soll, kam bei der Polizei zwischen Klein, Schick - L-lster ein Uebereinrbmmen zustande, laut welchem Klein den vchtck schadlos Hielt und sich durch -den Aktienbesitz einerseus ' s~m. *.-L r r. ~ ^*cn >ollte, von welchem Ausgleiche auch.Llster Kenntnis hatte. Als nun Klein., die Rossitzer «kt-.en Verkäufen wollte, stellte sich heraus, daß diese Aknen gefatscht waren. Leister, der zwar -bestritt, die FMchung vorgenomipLn^ zu haben und sie selbst als Deckung in Brünn anlazltch einer anderen Transaktion «Halten haben will, wurde voni W-ener L.anSesgevichie wogen Betruges zu f ü n i*;2') u M-?rMl-en schweren Kerkers verurteilt.. Dre Ichuldner^ wegen, des Schadens auf >», HU'IV VvPHl yj t ursprünglichen Darlchensdreinia Millimrs^» ffwrAb. Dar-lehensnehmer auftrat. Hinrichtung eines Juden in Lodz. Letztett - Samstag morgens wurde der neunzohnjAirig'- Jude Samuel Engel im Lodzer Gefängnis hingerichtet. Engel hatte vor kurzem den pol ritschen Geheimagenten Luczak im Stadipar-k medergeschossen. As -er verhaftet wurde, sagte er, er habe als pMi- 'chsr Patriot'/dLm ÄucZickk,!de-r MNrMM'istilschL jeistei-. .Knä Lektion geben wollen. Die Staatsanwa.. schau beschuldigte Engel, daß er im Auftrag -einer -kommunistrichen OrgaustatWN den Geheimpcüigisten getötet hat. Die Verhandlung, die' arn 15. Mai stattfand, hat keine Klarheit erbracht. Das Gericht verurteilte Engel zum Tode. Das Gnadengesuch des Verteidigers lohnte der Staatspräsident Wv-tcrechvwskh ab, woraufhin das Urteil am Samstag vollzogen wurde. Engel -verlangte vor der Hinrichtung nach t\rtm Rabbiner. Die Forderung wurde echüllt. Der DGnquent sprach als letzte Bittr aus, daß man!chn ans einem Mi* schm Fnkdhof zu Grabe bringen -möchte, Die Wirtschaftslage Pole««. Von SeWnschef Dt. Hermamr Schwarzwald, der Anglo-Austriän Bank Ltd.. Niederlaffung Wen, Herr Sektionschef Dr. Schwarz Wa ld,, der vor kurzem eine Reise nach. Pplen unternommen hat, hatte die Freundlichkeit, einem unserer Mitarbeiter eine Unterredung zu -gevMren, der wir das Folgende entmhmen: Von meiner Reise nach Polen habe ich den denkbar besten Eindruck nach Haufe gebracht. Die -polnische Regierung geht dem Währun-gsproblem mit einer selben gesehenen Energie zu Leibe. Die Notenpresse ist tatsächlich stillgelegt und an der Aus'balanciexung -der Staatsfinanzen wird rastlos gearbeitet. - Daß diese Sanierung für die Bevölkerung mit schweren Lasten verbunden ist, kann man als unvermeidlich bezeichnen. Die verschiedenen Steuern und Abgaben, rnsöesouderL die Besteuerung des Vermögens, werden als sehr drückend empfunden, lassen sich aber wohl kaum vermeiden. Die Folge des Steuerdruckes ist eine große Kreditbedürf'tigkeit der Industrie und -des Handels, die jedoch bisher a-us den Mitteln des Landes selbst so weit als möglich gestillt wurde. Hervorgchoben muß werden, daß Polen v o rläufig z u-rSa nie rung sein er Finanzen uv ch keine Ausländsanleihe in Anspruch genommen 'hat. Ein günstiges Moment für -die Wirtschastsentwickl-ung des Landes ist der de saeto stark betriebene Handel mit Rußland. der besonders als .Schleichhandel" größere Formen Emmmt als -man allgemein M glauben geneigt ist. Sobald die finanzielle Gesundung des Laiches weiter fortgeschritten sein wird, dürste auch das Auslandskaprtal feine Chancen -wahrnehmen, die in drestm reichen Lande fe-hr große sind.' Besonders als Kreditgeber kann das Muslä-tch in Polen Großes leisten. Ae Mngel des gerichtliche« Ausgleichrverfahrenr. Vorschläge zur Abwendung Ser WtzMSe. Die 'KE-torensektisn des Vereines der deutschos^r-!' retchischen Ledergrotzhäudler versendet eine Kuikchgsbung, in welcher sie unter anderem erklärt: Durch die E i n s ch a l t u ng d e s g e r -i ch k l i ch e tz Ausgleichsverfahrens sind eine Meng« IU e b e l st ä n d e zutage getreten. Vor allem wird der persönliche Kontakt mit den Schuldnern ausgeschaliet und alle jene psychologischen Momente wirkungslos gemacht,-welche an die kaufmännische Ehre des Schuldners appellieren.^ Wahrend nämlich früher durch Vertrauensleute der Gläubiger (Kreditorenvereme und dergleichen) di« Aktiven und Passiven des Schuldners geprüft wurden, üben jetzt gerrchtsbestellle Ausgleichsverwalter diese Funktion aus, die vielfach' voll- 'kommen b r a n ch e n u n k u n d i g sind. In früheren Zeiten 'wurden bei Konkursen die Wünsche der Gläubiger in vieler Beziehung berücksichtigt, indem vertrauenswürdig« und branchenkundige Leut« als Masftverwalter zugeliassen wurden, die e's als ihre beste Aufgabe betrachteten, di« 'Liquidation der Masse mit den geringsten Kosten und 'besten Ergebnissen durchzuführen. Beim gerichtlichen Ausg l e.i.ch s v « r f a h r e n dagegeni st d i« Mit w i rkungder Gläubiger vollständig ausgeschalt e t-; .'wiederholt kommt es vor, daß renitente und fvaudulöse Schuldner jede Auskunft den GläMgern verweigerten; sietun dies in der begründeten Annahme, daß erstens' inner- '.WbHer drei Monate, bis zu welcher die «De -Tag- .Wrt im Ausgleichsverfahren festgesetzt wird, g«Mg Wegenheit zu finden fein dürfte, sich durch listig konst-rnie-rte Fälschun-gen der Passiven herauszureden, daß zweitens'die Gläubiger an der Erstattung von Ävasanzeigen mangels der nötigen Informationen beh i n dort find, daß-drittens sich die allgemeine Erregung der GjßÄdbiger-. kreise überhaupt legen werde, daß es viertens gelingen werde, durch!Versprechung von Sondervorteilen an einem Ter^ 'der Gläubiger die übrigen durch erkaufte Stim'men zu einer ünbillig niedrigen Quote zu majorffieren. - , Me Verwahrlosung der kaufmännischen Vlorak gewisser SAÄnevkreife ist 'Manchmal eine so krasse, daß sie im gerichtlichen Ausgleichsverfahren Manifestationsei de über 'die Höhe der Masse anbieten,'-obwohl durch die AusglenDverwalter bereits das Vorhandensein eine^ vielfachen Wrtes konstatiert wurde. Wiederholt wurden Schuldner, die sich. m redlicher Weise mit ihren Gläubigern außevg«richtjlich' rangieren wollten, durch zweifelhafte Elemente aüS den Kreisen der Ausgleichsverwalter zu einem gerichtlichen Ausgleich bewogen, bei denen diese das Arrangement zu einem geringeren Teile der ursprünglich angeöotenen Quote versprächen, durchzuführen. DaS gerichtliche A u Sgleich's der fahren ist überhaupt zu langatmig und kompliziert; je länger -das Verfahren da uert, um so mehr b?M.W§?t sich der Wert der Masse. Zur Behebung dieser Uebelstande schlägt die Kredit torensektion des Vereines der deutschösterreichistzen Leder-. gvoßhäMer vor: 1. Die Liquidation der Masse müßt« durch erfahrene, branchenkundige Kaufkeute in sehr kurzer Frist duvchgefnhrt werden; die Maren stnd deren Beurteilung unmöglich branchemmkundigen Leuten überlassen werden kann. 8. Das gerichtliche Ausgleichsverfahren müßte Entweder ganz verschwinden oder durch ein verbessertes ersetzt werden. Bor allem müßte die Einführung einer Mnimalquote von 40 Prozent als Conditio sine qua non -für einen gerichtlichen Ausgleich gelter^ Fern-er -müßte das gerichtliche Ausgleichsverfahren bei Verdacht strchrechMcher Verfehlungen von Amts wegen unterbrochen und das Material an die Staatsanwaltschaft abgetreten werden, damit es dev Schuldnern nicht gelänge, schädliche Abmachungen mit einem Teile der Gläubiger auf Kosten der anderen zu trefft«. 3. Geldschulden an Verwandte dürfteit nur (vor allein sttm-mrechtl-ich) berücksichtigt werden, wenn der vollkommene sichere Beweis für ihre Richtigkeit erbracht würde. Wieder^ holt versuchen nämlich Schuldner, sich solche zu konstruieren, um den gerichtlichen Ausgleich zum Schaden der wahren Gläubiger widerrechtlich auf niedriger Bast's durchzuführen. 4. Die Behörden wären anzuweifen, bei Strafanzeigen, welche von 60 Prozent der Gläubiger erstattet werden, mit sofortiger Haft gegen dev Schuldner vorzugchen, damit es den mit den Schuldner zufammenspielenden Gläubigern unmöglich gemacht -würdesich durch Verschleppung von Warenvorräten und sonstigen betrügerischen Verabredungen auf Kosten der anderen sicher. 22 . Mai 21. Mal Geld Ware Geld Ware 26650— 26750— 26600— 287CO— 872— 876— 872— 876— 872— 876— 872— 876— 16.63 16.95 16.60 16.90 3314— 3326— 3244— 3256— 0.78 0.84 0.78 0-84 33t— 336— 343— 345.— 9680— 9720— 9680— 9729.— 11880— 11S20.- 11980— 12020— 3097O0— 310700— 309500— 310500— 9680— 9720— 9680— 9720— 3159— 3171— 3139— 3151— *' 70935— 71165— 70935— 71185— 4017— 4033—, 3872— 3883— 2107— 2117— 2105— 2115— 508— 512— 508— 512— * 18570— 18630— 1857Ö— . 18630—; 12665*— 12615—, 12565— 12615— Levisen« und Baluteokurse. (Mitgeteitt von der Oesierreichischen Rrtionalbank.) Vista Attaterto« I» 1 hoU. Gulden Agram 1 fug. Kronen . . .; Belgrad 1 Dinar . . . .; Berlin* I deutsche Reichsmark Brüssel 1 belgische Francs Budapest. 1 ungarische Kronen Bukarest 1 Lol ...... Christian!« 1 norweg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London 1 Pfund Sterling >. . Madrid 1 Pesetas . , , . , Mailand 1 Lire ...... New York 1 Dollar. , ,; . Paris t Francs. Prag 1 tschecho-slow. Kronen Sofia 1 Lewa ...... Stockholm 1 schwedlseheKronor Warschau** 1 polnische Mark. Zürich l schweizerische Francs Noten Amerlkan, Noten v. 5 Dollar aulwi „ .» . kleinere . . . Belgische Noten 100 Francs . , Bulgarische Noten zu 1000 Leva . » » » 100 » . _ . » kleinere. . . Dänische Noten 100 Kroner , . Deutsche Noten*.. . » 100 » » . » » kleinere* ... Engl, Noten von 5 Livresf, autw, t> » kleinere ..... Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. , » , kleinere , . . Jngosl. Noten tragest, zu 1000 Dinar » » » 100 »; .» » kleinere . Norwegische Noten 100 Kroner , Polnische Noten **.. i, » kleinere** . . . Rumänische Noten zulOOO u.SOOLel . kleinere . . . Ruse. Noten (Roman,) zu 900 Rubel > » m 100 ... kleinere . . Schwedische Noten lOOKronOr , Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw. Heinere 70460.— 7<m—• 7C460.— 70360,— 70760.— 70360.— 3270.- 3300.— 3200.- 494.- SQ2_, 454.- 474!— Ä- 474!- 11740.- 11820,- 11840.— 16.10 16.50 16.10 15.90 307900.- 307700.- 3965.- 2*350.- 3160.- 3130.- 859.- 9560.- 76.- 71— 330— 310— 16.30 309530— 3Ä9100— 3995— 2*550.- 3180— 3150— 875— 865 irr 9640— 82— '77— 334— 314.- 15.90 307700— 3075CÖ— 3845— 26300—' 3(50.- 3120.- 867,— 8L7.- 9560.— 76— . 71— 328— 318— 70860— 75760— ■ 3230— 502— 482- 11920— 16.50 lü*30 309300.- 309100— 3875— 26500— 3170— 3140— 873— 863— 8640— 82— 77— 342— 322— 18360— 18465,- 18369— 12460— 1254(1— 12480— 9560— «3640— 9560— 2102— 2118— 2092— 2097— 2113— 2087— 0.75 0.81 0.75 Ungar. Noten (neue Em.1 zu lOOOKr. » nt UMOQ Kr. ... » » kleinere ..... * Für 1000 ».-Mark, *» für 10.000 poln. Mark. 0.70 0.76 0.7* 18460— 12540— 8640— 2108— 2103.— 0.81 Im Steigerung der französischen Franken. Infolge Interventionskäufen für Rechnung der Bänque de France '-in Re'w« Aovk stieg der französische Franken aus 566.50. — Auch in -Zürich stieg im Zusammenhang mit die er >' Aktion in Amerika > der Franken von 30.40 auf 31.45, .nachdöm ex schon einen Kurs von 31.80 erreicht hatte. Ausschluß einer Firma aus der Wiener Börse. Die Dis« ziplinarkommissron der Börsenkammer hat sich^ vorgestern auch mit einem Isevt 'längerer Zeit schwebenden Prozeß gegen eine Börsenfirma befaßt, me beschuldigt war. den Emwänd von Spiel und Wette gemacht au haben. Es ist dies die- Firma Kary «. Co. Im Laufe der BerhaMlungen hat Kary dartzulsgen versucht, daß der Einwa-nd Nicht von ihm, sondern'von einem seiner Kompagnons gemacht worden ssr, allein dräft Ausflucht wurde, nicht als stichhältig angvs-öhen. Die Disziplinarkommission hat -aus diesem-Grunde die dauernde AuZschließung des Chess der Firma Kary vom Börsenbesuch ausM-wchen.! Ausgleich-Versuche insolventer Banksirmen. Der Firma Kettner u. Co. wurden zur BezahlunaMvon der Firma anszufolgenden Depots ihrer Kunden 83 Milliarden durch Vermittluna.des Bamenverbandes zur Borsügpng gestellt, so daß .alle Menten, die Wertpapiere dort erliegen haben, Aussicht genießen, zu diesen zu kommen. — Der in Hast, befindliche Richard Leinkauf, Bank- und Kommissionsgeschäft, 1. Bez., Rathansstraße 5. Mt seine Passiven mit 8, dre Miven mit 2 Ml- -ttavden an und bret-et 16 Prozent, zcWbar sechs'gleichen Raten, /deren erste zwei Monate nach Emtrstt per.Rechtskraft

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