Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1893 (23.5.1924)
- Date
- 1924-05-23
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2979076-2980834-2980976--19048-3006164- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
. 8 _Wen, Fresiag BeS Völkerbundes vermittelt itnb mit dem Völkerbund - die Anttpüthje. d^p,.Schwätzexpresse findet. Die Presse ' hat den Zionismus totschlveigen wollen, und er ist ein Bestandteil des internationalen Rechtes geworden, hat der jüdischen Allgemeinheit die Anerkennung ihres Rechtes aus Land und Freiheit errungen. Die Prelle ' spricht nicht gerne vom Völkerbund, und er ist doch die übernationale Instanz, die sich dem Krieg widersetzt, und die, wenn sie aUKge-llant werden wird, den Frieden Mit inappelabler .Gewalt schassen wird. umi Änatole Ftanee an die amerikanischen Frauen. Laudon, 28. Mai. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitung".) Der ^Manchester. Guardian" veröffentlicht folgenden Pries, den Anatvle FrauLe an die amerikanische Frauengruppe gerichtet hat, die Frankreich besuchte und eine Summe in Amerika gesammelten Geldes mitbrachte, das zum Wiederaufbau det zerstörten Gebiete bestimmt war. ,M ist Mir erzählt worden," schreibt der Dichtet, „daß Sie Nicht die Begrüßung eines alten Mannes zurückweisen würden, der, nachdem er alle Schrecknisse seiner Zeit durchlebt hat, zuletzt zu der Erkenntnis gekommen ist, daß eine' Ehre Regierung nur durch das Volk und für das' Volk besteht. Sie kommen'aus einem reichen Lände zu einet Nation, auf der der Druck eines.fatalen Sieges' lastet, und me unter diesem'Unglück mehr leidet, als es ihr. Stotz erlaubt, zuzugeben. Sie kommen,'um uns bei dem. MederachböU unserer zerstörten Gebiete zu helfen. Ich heiße' Sie willkommen, aber selbst, wenn die letzten Ruinen und Zeugen des Krieges beseitigt sein werden, so wird damit: noch nicht alles getan sein. Sie sind Frauen und die Frauen sind edler als die Männer: Retten S ie die Menschheit! Ihr FraUeN müßt das Ungeheure angreiftn/ das sie bedroht- Ihr müßt den Krieg gegen d e n K r i e g führen Und der Krieg, den ihr führt, muß ein Krieg bis zum Tode sein! Haßt den Krieg mit-unversöhnlicher Leidenschaft! Haßt und offenbart seine Verbrechen! Haßt ihn auch,.'Wenn.er euch in der Glorie des Sieges sich naht. Haßt ihn, wenn er mit Lorbeer bekränzt wird! .Euer Haß soll ihn zerstören. Tötet ihn! Sagt nicht, daß dies unmöglich sei, daß es so lange Krieg MebeN habe, wie es Menschen gegeben hat, und daß die Völker sich immer feindlich gegenüberstehert werden. Nationen werden nicht immer, fovtleben. O, Frauen, Mütter, unsere Enkelkinder 'werden die Vereinigten Staaten-Europas sehen, die Weltrepublik. Edle Frauen, geht.durch die Welt und predigt in diesen Worten! Dann werdet W Europa retten und werdet ihm das Glück bringen-!" m Paris, 28. Mai. Der Lertungsausschuß der so z i a-r, tistisch-r epü b l i!a ni.s ch en P a r t e.i nahm eine Resolution an, worin der' Entschluß aüsgedrückt wird, die bisherige Politik f.ortzusetzen. In der «Entschließung wird eine Zusammenf'assuttg aller Republikaner, die ohne'Vorbehalt'die -LaieNgesetzgebung annehmen, befürwortet und. ein Paktieren Mit den revolutionären Internationalisten abgelehnt. Die Partei werde nur eine Regierung unterstützen, die entschlossen sei, eine natidnale'P'olit'i'k zu machen, und werde den Grundsatz des Privateigentums gegen die Kollektivisten Und Kommunisten verteidigen. Lloyd George für den Liberalismus. Löttdött, 22. Mai. (Del. d. „Wr. Movgenzeitung".) Heute nachmittags ist in Brighton der 43. Parteikongreß der Liberalen eröffnet worden, an dem mehr als 1600Delegierte teilnahmen. Lloyd George erklärte in seiner Rede unter anderem, es sei notwendig, den Liberalismus in Europa' Und in det'' ganzen Welt zu stärken und ins rechte Licht zu rückeNi' Die Konservativ « tt seien gegenwärtig ebenso sch iwächli ch, wie sie in der Regierung gewesen seien. Die Arbeiterpartei dagegen verfolge eine ivHre Angstpolitik. , ' .———- ' - ' i 2er General als bolfchewiklfcher Agitator. ' Konsiantinopel, 28. Mai. (Tel. d. - ,Mr. Morgenzeitung".) Hier wurde der russische General Tennenberg unter dem Verdacht bötschewMscher Propaganda verhaftet. Bei der Hausdurchsuchung in der Wohnung des Generals wurden Bewerfe dafür gefunden, . daß er aus Moskau große Geldsummen für Agitationszwecks erhalten hatte. Der General wird mit einer Anzahl änderet russischer Propagandisten aus der Türkei ausgewiesen Werden. Jnsultierung des französische« Konsulats i« Karlsruhe. Karlsruhe, '22. Mai. Heute nachts ist am Haust des französischen Konsulats das W ap> p e n s ch i l d des Konsulats von unbekannten Tälern beschädigt und der Messingtürschild gestohlen worden. Die Strafverfolgung ist eingeleitet. Kahr will verdienen. Berlin,. 23. Mai. Nach einer Korrefpondenzmeldung aus München habe von Kahr in einem Gesuch an das 'bayrische Kabinett erklärt, er könne von seinem Posten als Regierungspräsident ML zurücktreten, wenn er den vollen Gehalt bekäme. Mt einer Pension von jährlich 7000 Mark könne et nicht leben. Wiener MMMnzelLung. Sie letzten Kurse. Radiodünst dtzr „Wiener Morgßnzeitnng^.i Loudott, 28. Mai. (Radio.)^ Ler AksieMüE w«r heute schwächer. Es fanden sehr getiüge Käufe statt.,. Auf allen Abteilungen des Marktes zeigte sich Rerbösität. BesöttverS in englischen Eisenbahnen und ausländischen Anleihen. Peiroleumaktiett verloren.etwas öött der Men StimMng der letzten Tage. Aus starke Käufe deS Kontingents stieg Silber uw */,* PtNce auf 84*/« pro Unze. Gold sättt um 1 Pence auf 94,9. Oesterreichische Anleihe 94,75, tschecho-slowakische Anleihe 99, Central Minnings 10V, ex Dividende, General Minning 12, Debeers 12'/,, Rio Tinto 32'/^, Diamond 16»/,, Bodenkredit 19, Shell 4'/z, RohalDutch 38V,. B a u m w ö l l e eröffnete 3 Vunste niedriger. Msi 17,81 Juli 16,92, Oktober 15,6, Zänner 14M, Mrz 14.40. Berkanst wurden 4000 Bällen. Schlnßr Mat 17,78, IM 16,96, August 16, Jänner 14'45, März 14,41. Zucker: Raffinierte Ware sofort lieferbar, nur .in geringen Mengen zu denselben Preisen verkauft, weißet Java, Mai» Juni 23,3. Juni-Juli 26,6, Juli-AUtzUst 29,1, ftattw Kötd London. Tschecho-slowakische Granulate Juni 26,6, franko. HäM» bürg, amerikanische Granulute Juni 26,9, frmkö LöNdön. Weißer Terminmarkt allgemein.ruhig. Mat 24,7V», August 23,3 bis 33,1V», Dezember 20,9. . MetaÜckMk r Ächset 61.65 bis 61,7.6, 3 Monate 63,2,6 bis . 62,7, Zinn irregulär 206, 3 Monate 205,10 bitz K6.16, Blei englisches 30,6, ausländisches- 29 bis 27,17,6, Messing ausländisches 30,7,6, Aluminium inländisches 126, üUSläMscheS lZO. Amerika n.i s.ch e E f f e k t eu k u r s e r Canadian Pacisic 149,27, United States Steels 97, UM« Päcisie 132V„ Royal Dutch 34Vz, Shell 88->/g. . LöndoN, 22. Mai. D e v i s e tt s ch l N ß E U r.s er P'tag U7% New-York 4,36, Paris 77.75, Brüssel. 92, Rom. 98,25, Zürich 24,63, Madrid. , 61,50, Amsterdam 11,668, Kopenhagen 25,755 Chrtstiania 31,875, Gtückhokm 16,898, Helstngfors 174,25, Berlin 18-/. 'BilltöneN, Wien 310.500. Paris. 23. Mai. (Radio.) ,Der Fall der Devisen schreckte noch mehr al8 Mn Vortage das Publikum vom Geschäfte zurück. Die fortwährenden Schwankungen halten die große Masse ab, Papiere zu kaufen, da düs Publikum üt unsicheren Zeiten immer Barbestände vorzuziehen pflegt. Französische Renten waren schwach, ebenso französische Bankenwerte. Pekroleumpapiere waren still, aber behauptet. In der Kulisse waren einige Werte sehr fest, auch russische Zndustriewerte fkeundUch. Debeers dagegen ' im starken .Rückgangs iüfölge.des Pfundkütses. . . - . Wechselkurse t London' 77,60, New-Hork 17,77, Mett 28,26, Prag 52,75, Bukarest 8,36. Paris, 22. Mai. (Radio.) EffektettschlNßkurse r Büttqtte de France —,. Pragobanka 695»-^-, Credit LyoNdis 1618, Suez 13,100, PtatiNe 74h, Dabtöwa 776, Vayqne Ottümätte 768, Central MiMg 676, 18 Tinto 2568. Le Rüphta Russe -400, Sueeetie d'Etzhpte 1015, Baku 2495, CMchöttes fin- 164,—, Ehartered. 57,50,.. Debeers. ötditt. 987, Goldstekds. 76.«-, Httäncharas.294, Jägers Fotttaitt 23456. Malatea dtdiN. 137.-^, Maltzoff 423, Mexican Eagle 78,—, Padäng 881,---, Rüttd Föntain 82,60, Randmine 232,—, Gilda plana l62.90MMMYikS 138.60^: Tubi.ce soie 618,-, Utah. Covper 1260,. Shell 360,^-, Royal Dut^ 60,266, BrMüh geurrale ' Äew-Vorki 22. Ptai> (Radios HeviseMlußkursei^Taggelb 6%, Wechfe! Mf. LöttdM 4-36,66, 66 TtzgeMechsel 4,32, Paris 6,46, Amsterdam. 87,36, Pratz 2,96, Berlitter SchlußkürS 23»,j M 83»/,, Mer-66^. Mürfchak» 22 Mai. Der erste Ausweis der Banka PolSki verzeichnet. einett -Goldböriat vmi 70,6- Milliönett -Zloty- Devisem Vorräte in der. Höhe vo.n 20? Millionen, ein Wechselpörteseulle in der Höhe von 1l8 Millionen, einen Notenumlauf von 111 Millionen. Die Metall- und Devisendeckung beträgt demnach 284*/* des gesamten Umlaufes einschließlich des Markumlaufes von 363 Millionen, was seit der letzten Dekade sine Zunahme bütt46»/- bedeutet. - - - , - - -- - - - ---- -----' - Herabketzung der griedeusstander der tschechv« slowaklscheu Armer. Prag, 28. Mai. Das PcwlameM wird nach sMM Meder« zusaltt-mentritt einen GesetzentMlvf vechandM, in dem eins Herabsetzung des FvieLensst'andes der Armes vorgesehen wird. Das bisherige Gesetz läuft nämlich ab und es wird deshalb Provisorium vom 1. Oktober 1924 bis AMt SO. September 1925 geschaffen, und zwar sollen vom 1. Oktober 1924 bis .81. März 1926 der - Frstdenssiand 150.600, und von diesem Tage bis zum 3Ö. September. 1925 90.000 Mann betragen. Durchschnittlich wird also der Stand 125.000 ausmachen, während bicher ein Friedensstünd von 160.660-gesetzlich festgelegt war. Der ungarische GeueraHommMr. (Eigendienst der „Wiener MorgenzeiiMg".) Budapest', 22. Mi. Mr. Jeremias Smith, 8sr nngatsiche VölkeMMommisiär, - der bisher ein prächtiges Appartement im Erdgeschoß des Hotels „Hnngarva" bewohnte, hat >dem ,Mz Ujs^ zufolge die Hotel-direkiiön ve-rstäwdigt, daß er von nun ab fttt 4. Stöck zu wohnen wünscht.. Tatsächlich - >hat er gestern das Zimmer Nr. 428 im 4. Stockwerk des Hotels „Hungaria" bezogen. Smith erklärteer könne es dm Finanzen, des ungarischen Staates nicht M« muten, daß Ungarn für ihn fürstliche Appartements bezahle. Die Sparsamkeit müsse in Ungarn bei den obersten Funktionären ^beginnen. . , , ,:.U' i Sk ssougrader AMe. Budapest, SS. Mi. (Lei. d. ,Mr, MorgeWitung".). Die Akten in der Strafsache des Esongrader Bombtzrt« atteritäter sind beim Gerichtshof von ÄolnoE eingetrosstn, der nunmehr statt des Szegediner Gerichtes die weitere Untersuchung in der Angelegenheit durchsiihren wird. Die An« k'logeschrist dürfte noch vor dem Sommer fertiggestM und die HauPtverhaMung im September äbgelhalten. werden, falls die Verteidigung keine Einsprache erhebt. Sämtliche Verhafteten m der Angelegenheit -befinden sich nach in , Szegedin, -■ 23. Mi i m i i -!i|« Bubonenyeft in LüMän. Moskau, 22. Mai. Ml, d. ,/Wr. Einer Meldung der „JswMja" zusW greift ist )ie BuboneNpesi'uM sich. Die Epidemie hat.M Wt Mer Vorbereitungen filr Genf. Das Normalbuvgtt. > Der 'Hauptausschuß hielt gestern eine SiHmg,. an ds^ Bundeskanzler Dr. Seipel, ViPMzler Dr. Frank/ Bundesminister des Aeußern Dr. Grüuberger und Dr. Seipel berichtete über die A u f st e l l u N g e i n e s Rormalbndgets, das dem VvKerbund'srat. in Genf vorgelegt werden, wird. Ueber die Mitteilungen des Bun-' deskanzlers entspann sich, eine Debatte, an 'der sich die Mtdnetett Dt. Bauer, Dr. Danneberg, Dr. Di nghöfer, Dr. Gürtler Und Seitz beteiligten. Auf die' an die Regierung gerichteten Anfragen gaben Bundes- - kanzler Dr. Seipel und Finanzmi-mster Dr. Kienböck die eM sprechenden Aufklärungen. Der Hauptausschuß 'beschloß die -nächste GltzüNg Montag den 26. d., 10 Uhr vormittags, abzuhalten. Es handelte sich, wie wir erfahren, vorerst um eine'- inföMierende -Aussprache Wer das Rormalbud ged Dve Mit der prMsörischen Delegation des -BöKeVbundes vereinbarte Maximalausgabentziffer von 350 MiNonD- Goldkronen ist nämlich langst überholt und es soll eingeholt werden, besten Ausgabensette sich wohl aüf.' mehr als eine halbe Milliarde GoMronen be^ lausen wird. Die genaue Höhe der genommenen AüHabenfeite des Normalbudgets steht noch nicht ganz fest, da die Detailnach'weifUUgeN der.einzelnen MtUifteriett noch nicht vollzählig vorliege'n. Daher begnügten sich ^er ÄmrdeskaNKler wie der -FinüNKMiNistev Mit zienÄch aWmei-n ge-, haMnen MrtteilNngen. . . Manrminifter Sr. Kienbvil über de« Zoll' tnrif. In einer DersaMMMg des WsUchs-oziailen Vereines Innere Stadt sprach BuMsminsiterfÜr -Fftlmtzen Doktor Kienbö-ck über den neuen Zvlltari^ und Mtzte unter anderem folgendes aus:- i ■': ' ■ ' Mch dem Zerfall des alten Reiches MÜW eS von vornherein für jeden Einsichtigen Kar sein, daß ein * wirkliches Gedeihen unserer Wirtschaft -mit dem Züstande der VerkchrsfteMit wenigstens tn dm GobW' VeMiW §** twesen wäre, das srüher Mt dem fttzttzett GMete Oester--' eine VrtschstMche Nnheit dargesteN M. Alle ÄMnger'des Schutzzollsystems im alten Oesterreich Mßten eigentlich für das neue Oesterreich Freihändler sein. In der Dat hat.sich Oesterreich auf seiner Seite ganz ans den Standpunkt gestellt, daß wir Mser Heil tn der Verkchrsifreiheit erblicken müssen. DÜ anderen Staa«. den waren aver nicht dieser Meinung. lZur Charakteristik des neuen -Zolltarifs, möchte ich an erster Stelle betonen, daßex nicht etwa aus stüaissittvyziellen Gesichtspunkten erklärt -werden darf. Die Zvllein-' nahmen nach dem jetzigen Tarif, wenn er auch für unsere. Berhältniste nicht paßt, sind zi emlich bedeutend e<. Auch vom Standpunkt unserer VMrbundgläu!bigsr sind, unsere Zolleinnahmen meh^x al's hinreichend. Es ist -wichtig, das festzustellen, weil davaus hervorgeht, daß dieser Zolltatif im^ wesentlichen als. eure wirtfchafts- Pvlitische Maßnahme angesehen werden muß. Die Zölle müsten sowohl für-den Zweck der tatsächlichen MwendMg als auch für den Zweck, eine Grundlage für die Handelsvertragsverhändlungen zu bilden, so gestellt sein, daß die Intevesten der österreichischen Wirtschaft dabei ihre Berücksichtigung finden. Eine sehr schwierige Frage istdie der sogenannten Agrarzöille. Die Landwirtschaft hüt sich auf den Stand- Punkt gestellt, sie wolle das Frethandelsprogramm atzeptierien, wenn aber von fetten der Industrie und des Gewerbes Schutzzölle für industrielle -und-gewerMche Produkte verlangt werden, dann verlange sie auch einen Schutz für ihm Eyzsugntffe» Der neue Zoll wird von. lanwkrtschaftlicher Seite als Viel zu niedrig bezeichnet, um der Landwirtschaft einen entsprechenden.Schutz zu Wir bleiben nach wie vor durchdrungen von der UeberteuMng, -daß ein viel freierer, nicht durch Zölle gehemmter Verkehr viel zweckmäßiger und unserer Wirtschaft vielt dienlicher, wäre, Er wir dürfen mit Rücksicht auf -das Verhalten der anderen Maien unserer Wirtschaft gewiste Ver- ^idigungsmittel nicht entziehen. Dabei sagen wir neuerlich, ■ daß eS nns sehr wünschenswert, ja notwendig erscheine, daß die ganzen Staaten in Mitteleuropastich entschließen, ihre, Zollschranken albzubauen und dem höchstverdeMchen Shstem der MMM Verbote ein Ende zu bereiten. . Wir sind gegenwärtig intensiv' mit - der Frage des Normalbudgets beschäftigt. Unser Interesse -liegt im Sten Maße'darin, daß wir emsig die'Bvrau-S^ un gen schaffen, bei deren- Vochandensein .die V ö lk e r b u u dt o n t r o l l e z e i t g e r e ch t r n t fall l e y! wird. Daher müssen wir unsere Arbeit auf diesi BorauS-- fttzung konzentrieren. Wir müssen eiste strenge Politikbei Hau'Shaltens auch weiterhin befolgen. Die bi-heoigen Vr-- fahrungen sind durchaus ermutigend. '