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Wiener Morgenzeitung · 1924-05-17 · Heft 1887 (17.5.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1887 (17.5.1924)
Date
1924-05-17
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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"v Mett, . '; Wien, 17. Mai. * D«S erste Opfer der Badezeit. Der IHäihrigo Bürger- Wker RüdM Weiß badete vorgestern nachmittags in einem Wasserarm der Donau rm Jmmdationsgchiöte untv ertrank. Seine Seiche wurde geborgen. * Herichttma einer Aniolinie NmwaK>egg—Sophienalpe. Heute wird die neue Autylmie Endstation Neuwaldegg (Linie 43>-^SoPhienalPe in Betrieb gesetzt. Die Wagen der« kchren ab NeuSvaldegg um 6,IL. IS, 16 Und 16 Uhr. * Zwei italienische Monitors jn Wien. Gestern in den Mt«n Abendstunden sind auf der Fahrt von Bratislava flhvei Mienifche Monitor« Md Kvar ein Kanonenboot und ein Torpedoboot auf der Dona« in Wien ei ngei raffen und haben bst d«r Gtadlauechvücke angelegt. Während das Torpedoboot bei Stadlau vor Anker Äieb, ist nun das Kanoneichoot, das zwei Offiziere und 88 Manu mit sich führt, in den Donauikanal ein* gefahren und hat bei der Donaudamvff'chWhrtSstation bei der Asperrchvucke heigelegt. Die Boote Werben zirka 10 Tage in Wien, da einige Reparaturen vorgenommen wevd müssen. * CrWhüua der Merpreffe. Wie ein gäriges Abendblatt erfahren haben soll, planen die Bierbrauer eine Erhöhung der Preffe um 50 Prozent. Düse Absicht wird damit begründet, daß die Brauereien ein höhevgradiges Bier emougen wollen. Die Gastwirte werden diese Erhöhung auf 60 Prozent steigern- Zu welchem Zeitpunkt diese Preissteigerung in Kraft treten soll, ist noch nicht fOgeiseht. * Bunte Bühne. Heute wird die Bunte Bühne im Prater iLmiu-ng Direktor Kronau) mit einem Frühlinqsfe-st der Wiener Bühnenkünstler eröffnet. Das Erträgnis dieses Festes ist dazu bestimmt, einen Fonds ins Leben zu rufen, der jenen Schauspielern'und Schauspielerinnen zugute kommen soll, die durch die beabsichtigte vorzeitige Schließung und spätere Eröffnung einiger Wiener Theater im Herbst schwer betroffen, sein werden. Die namhaftesten Künstler Wiens wirken bei diesem Fest Mit. Eine besondere Zugkraft werden di« Vorträge eines Riesenchors bilden, der aus dem Chore der Staatsoper, der Vokksoper und den Chören sämtlicher Wiener Operettentheater zusaarmengchellt ist. Mit Ausnahme der raservierten Sitze im Freilichttheater und mit Ausnahme der Sitze im sogenannten Mascotte-Dheater wird nirgends ein Zuschlag zum Entrittsgeld eingchoiben werden. Die Eintrittskarte kostet 20.000 Kronen. ■_ (Nachfolgende Notizen bis zu her Rubrik „Vereine" sind erttgeltlich.) * Tanzinstitut Hermann Brau», 14. Be;.. Reindorfgasse 42. ,* Hotel samt Haus und Wohnung, Leopoldstadt, 80 Zimmer, neu eingerichtet, zu verkaufen. SeWstrostektanten mchden sich THeresiew-Kmo, Mariahilserstraße 70, zwischen 8 «nd 9 IHr abends, ,* Besuchet Mffch Königs HsrreMe-ildechaus, 15. Bez., Mavichifferstraße 179. Auch ZchAmgserleijchterunge-n. Vereine, BortrSge «nd Versammlungen. A k a h « p i s ch e S « kt i o n - e r H i t a ch d ut h, 8. Bez., Zirkusgaffe 83. Heute vy» 7 bis 8 Uhr hebräische Vorlesung (Her-berg), von 8 Uhr Vortrag (Dr. Martha Hofmann).— Zionistisch-akademisch er Verein Genlah. Heute, 7 Uhr abends, im Zionistischen Landrsk-mitee, % Bez,, Tgboxstraße 20a. ZulMmenkunft. Erscheinen aller Mitglieder Pflicht. — Lese-undRedehallejjidifcherHochs ch ü l e r. Heute, */*8 Uhr abends, Referat Dr. Siegmund H i r s ch h o rn r Der Weltkongreß der jüdischen Studentenschaft. -7. Der Verband jüdischer Ingenieure und Techniker für den Ausbau Palästinas veranstaltet Montag den 19. d., 7*8 Uhr abends, in seinem Verbandsheim, ß. Ber„ Bennoplatz 1. einen Vortrag des Dr. chem. Schieber über »Industrielle Probleme in Palästina". — Zionist ischeSektron Zwischenbrucken, 80. Be-., Aflerheiltgenplatz 3, CafL Park. Heute ab 3 Uhr Zusammenkunft der Mitglieder. Montag den 19. d. präzise um 7,8 Uhr abends AuSschußsitzuna. — Kulturgruppe der Zionistischen Bezirks* Sektion XX, 20. Bez., Karl Meißlstraße 6. Heute, 4 Uhr nachmittags, Fortsetzung der Diskussion über Gründung einer Chflluz-Kwuzah. — Sephardisch*akademischer VereinEsperanza. Heute, 8 Uhr abends, im Vereins« lokal Vortrag (in deutscher Sprache) des Herrn Benjamin Aktien über „D e r j ü d i s ch e S tu d e n t e n-W e l t* kongreß in Antwerpen". Gäste willkommen! — Zionistische Arbeiterpartei Httachduth. Heute, 7,4 Uhr nachmittags, Waghsitzung im Cafö Arkaden (Uut* verfitätsstraße). Leopold st LdterBolkSheim, 8. Bez., ZirkuS* gqffe 48. 7 Uhr t Kapellmeister Viktor Korda r LeitgedMken der alten und neuen Musik. Eintritt stet. * --A Sü-ifches 2l«algym«afi»m, 2. Bez., Wien, Castelle-* gaffe 35. Anmeldungen für die I. bis VI. Klasse werden in der Direktionskanzlei täglich zwischen 12 und 1 Uhr entgegen* genommen. Komitee für da» arbeitende Grez Israel. Wie in de» meisten Ländern der Galuth wurde auch in Wien ein Komitee für das arbeitende Erez Israel gegründet, in welchem die verschiedenen Arbeiterorganisationen vertreten find. Das Komitee hat sich mtt den verschiedenen Ländern der Galuth bereits in Verbindung gesetzt und wird sich in nächster Zeit durch eine Reihe von Versammlungen an die Wiener indische Oeffentlichkeit wenden, um ein reges Interesse für seine äußerst wichtigen Aufgaben zu erwecken. DaS Komitee hat seinen Sitz, 2. Bez., ZirkuSgaffe 33, 1. Stock. Sprechstunden des Sekretär-r Dienstag, Donnerstag, und Samstag in der Zeit von 6 bis 8 Uhr abends. 'Mener Wir berufen für Dienstag den 2Ü. d., 6 Uhr abends, in den Gihnngssaal der Israelitischen Kultusgemeinde eine Konferenz der Mitarbeiter an der österreichischen Palästina-Woche ein. Tagesordnung: 1. Bericht über die 'österreichische P»l8stlua-Woche und ihr Ergebnis. Erstattet von Herrn Dr. Nahum lauer. 2. Aussprache Mer die Keren Hajessod-Arbeit in Oesterreich und ihren Ausbau. Zn dieser Konferenz ergehen keine gesonderten Einladungen. Wir erwarten, daß alle Mitarbeiter zuverlässig erscheinen. Das Präsidium der Oesterreichischen Keren Hajstsod-Kommiffion. An die Bezirksleiterk Sämtliche Bezirksleiter werden ersucht, das ganze in ihren Händen befindliche Material bis längstens Montag den 19, d. im Bureau des Keren Hajessod abznliesern, da nur ans Grund dieses Materials der Bericht für die oben anMndigt? Konferenz der Mitarbeiter sertiggestettt werden kann, An sämtliche Mitarbeiter in den Bezirkenr Es ist Unbedingt erforderlich, daß jeder Mitarbeiter sein Material bis längstens morgen Sonntag feinem Bezirkslriter aushSn« digt und mit ihm abrechnet. zionistischer Landerlomitee für Sesteneich. Wie das Zionistische Landeskomitee mitteilt, hat <8 im Vereine mtt dem Lokalkomitee für das Jahr 1924 nachstehende Schekelkontingente für die einzelnen Organisationen festgesetzt, deren Absatz eine zionistische Ehrenpflicht dieser Organisationen sein muß. Sektion I 800 Schekel: Sektion II 4000 Schekel r Sektion UI 1500 Schekel; Sektion 1V/V 400: Sektion VI/yiH 2000; Sektion IX 2500; Sektion X/XI 1500; Sektion Xli/XV 600; Sekion XVI/XVII 800; Sektion XVIII 200; Sektion XIX 300; Sektion XX 4000; Praterseklion 2000: Turn» und Sportvereine 4000; Jehuda Halewi 300; akademischer Landesverband 3000; Sektion Zwischenbrücken 300; Sektion Breitensee 100; Frauenorgcmffation 1500. Im Hinblick oarauf, daß die Jahreskonferenz unmittelbar bevorsteht und von dem Ergebnis bei Schekelsammlung die Stärke der Vertretung der österreichischen Zionisten auf der JahreSkonferenz abhängt, wird den Organisationen, resp. den Schekelreferenten auf das dringendste nahegelegt, die kurze noch zur Verfügung stehende Zeit aufs eifrigste zu benützen und die emgesammelten Beträge dem Landeskomitee zwecks Uehep* Weisung an die Exekutive ahzuführen. * Montag, 7 Uhr abends, findet eine Sitzung des Landerkomitees statt. Vorträge irr Bethäusern. Heut« Samstag, 6 Uhr abends, finden folgende Keren Hajessod-Versammlungen in Bethänsern statt; Machsike Hadath, 2. Bez., Schiffamtsigasfe 80; Refereutenr Adolf Pinkas und Dv. Eh. Tartakywer. Liwjath Chen, 2. Bez., HollaMtraße 2; Referenten; Rudolf Müller und Prof. M. Rath. Achwa Werenth, 2. Bez., Tahovstvaße 69; Referenten; M. D. Groß und Redakteur N. M. Racker. Sadagoraer Klaus, 2. Bez., Herminengaffe 8; Referenten; M. H. Landau und Sz. Horowitz. Agudas Achim, 8. Bez., Hamurerpuvgstalltzaffe 8; Referenten: M. D. Groß und D. Nehenzahl. Osch Chesed, 2. Bez., Schiffamtsgaffe ö; Referentmr Dr. S. Knopfmacher wfo Dr. Leopold Sofer. Schomer Israel, 3. Bez., Hetzgasst; Referenten: B. Jahr und Dr. Z. F. Finkelstein. Bety Jizchgk, 2. Bez., Erlafstraße 21; Referenten; M. Scharfstein und Lehrer Aron Schwertfinger. B'uai B'rith, 20. Bez., Kavajangasse 20; Referenten Ludwig Bato und M. Gerstel. Beth Jakob, 9. Bez., Müllnergasst; Referenten: Rabbiner M. H o r o w r tz mH Mn.-R. Moses Weiner. Ansche Emes, 10. Bez., Favoritenftvaße; Referenten: Dr. Robert Weiß und Prof. Artur Freud. Emes Wefcholanm, % Bez., Große Schiffgasse 24; Referenten: LM Taubes und Dr. S. Knopfmacher. Mikdasch Meat, 2. Bez., Kleine Schiffgafse 8; Referenten: D. Nebenzahl und Adolf Pinkas. BethauS, 8. Bez., Ennsgaffe 17; Referenten M. Schärfste in und Dr. Israel Waldmann. Ansche Dath Wazedek, 20. Bez., Traunfelsgasse 3; Referenten M. Ungarfeld und Dr. N. M. Gelber. Schomre Hadath, 20. Bsz., Mtckhgasfe; Referenten: I. S. Retter und Dr. MichaÄ Steinberg. .......... •M. Mar ISN ■ m ne und Kunst. Sie LrM als Mn. Neue Wiener Bühne. : 4 f Unter allen Dulus, die auf der Bühne Männer ver» mchtem ist die der Maria Orska bestimmt das gefährlichste Biest. In: Prolog zum ,/Lrdgeist" (dem ersten Teil der Lubu-Tvagödie, der gestern in Szene ging) wird 8atu, das unschuldig-schuldige Weibtier, als furchtbare Schlange angMOigt. In dieser Darstellung tritt ein Schlangenpaar männermordend in Mion: Die Orska spielt die Lulu mit den Beinen und ist des Erfolges sicher. Die kindlich unbeteiligte Stimme, das Me, grausame, das gefräßige Feuer der Augen evhöht die Wirkung. Niemals ist das Spiel ihrer Blicke, der Klang des Organs von untertänigem Verlangen irritiert. Niemals also zeigt sie jene Blöße, welche das Weib zur Sklavin des Mannes macht. Nicht eurmal, wenn das letzte Opfer, der Doktor Schön, zur Strecke gebracht ist, und Lu'lu, nach dem nächsten Manne greifend, ausruft, dieser, der da erschossen liegt, sei der einzige gewesen, den sie geliebt habe, ist dle Stimme von Rührung und Trauer übermannt. Eine meisterliche Leistung. Auch sonst eine gute Aufführung, bis auf den völlig verhauten Rodrigo des Herrn Behal. Und Herr Stahl- Nachbaur, der Spielleiter und Darsteller des Doktor Schön, sollte niemals vergessen, daß die prägnante Sachlichkeit des Wedelindschen Dialoges höchste Deutlichkeit de- Sprechens erheischt. Die Premiere Litt unter szenischem Üitgenlach. Luln stürzte am Schluffe des dritten Aktes, von Männerarmen umgarnt., mit dem Tisch um, <mf dem stk hockte, und man fürchtete, sie werde nicht weiter spielen können. Dafür kam Dr. Schön, der sie so schmerzhaft zu Fall gebracht hatte, um den Knalleffekt des Schlußaktes. Der Revolver in Lulus Händen wollte trotz verzweifelter Anstrengung nicht losgehen und Herr Stahl--Nachba>u» mnßte ungetroffen sterben, O. U. Modernes Theater. verneuils „Un jeune menage". Eiile Komödie ohne Dreieck, ohne Intrige welch groß» Seldstbeschränkung für einen französischen Autor, sie zu schreiben! Louis Bernenll hat es gewagt und ein amufsntes, trotz; der Alltagsfabel keinen Augenblick langwelliges Stück auf die Bühne gestellt. Der Garepn Robert verahschichet feine Freundin und heiratet Madeleine. Das Ehepaar gerät in Konflikt, Es versöhnt sich und reift häuslichem Glück entgegen. Der Freund Felix ist der platonische Begleiter der Spannung und Äsung. C'est tout. Das beschwingte Tempo erhalt der DreiMer durch einen wchltemperierten Dialog und jene Klarheit der Gefühlsäußerungen, die ihre Grazie in erster Linie der sranzöskschen Sprache und der Sprache Verneuils verdankt. W ist ein Vergnügen, kluge, gereffte, durch keine Sentimentalität belastete' Menschen reden zu hören, Menschen, die zwar Jugendtocheiten begchen können, aber niemals den Geschmack und das ungeschriebene Gesetz seelischer Diskretion verletzen, Verneuil begnügte sich mit Andeutungen, sparte mit Gesten. Mme. Danjon reizend als Umworbene, W aller Nervosität hcherrscht in ihrer verletzten Eitelkeit. Mr. S k y s delikate Komik hat sich längst schon die Empathien des Wiener PMikums erworben. Nach Schluß hatte man daß Gefühl, den Abend in guter Gesellschaft verbracht zu haben. Man war dankbar hierfür und verabschiedete sich bstfallSklatschend von den Parffer Gästen, o. r. KalleMaurftellung Han« Alexander Brnnner. Reiben der spielerffchen Leichtigkeit und lässigen Grazie, die die alte Wiener MaMtur teils liebenswert, teils verdächtig macht, zeigt sich bei einzelnen Künstlern ein sachlicher Ernst, der bei aller Kritik Aufmunterung verdient, Denn die Strenge der Ansfassung und das Betonen des Unkonventionellen schafft dje Gefahr einer Jsoliercheit, der nur kräftige Ehavaktere stand, halten. Der junge Wiener Maler Hans Alexander Brunner, noch in der äußeren Entwicklung bogriffen, aber feines Weges sich wohl bewußt, trägt die schönsten Keime in sich: eine technisch einwandfreie Borbildung durch die gediegene Schule Jettmars, Pochwalskis und Jungwirths, und den Sinn für eine natürliche, durch keine Schlagworte getrübte Auffassung. Er malt Bilder echten Stils, das Malerische herausbilden-, ohne Lüge mtb Konvention, und verzichtet lieber aus Wirkungen, wenn sie nicht durch das ObjM selbst gegeben sind. Die Darstellungen der Mpenwelt, stille Hof- und Straßenszenen beMgen Temperament und Können, das Zusammendrangen des Stoffes in eine streng geschlossene Komposition, die Durchbildung der Details, ohne in Manier zu verfallen, das sinngemäße Vermeiden toter Punkte auf breiten Vordergründen — lauter Symptonre echtester Künstlevschast. Die KanH^ümg Richard Schmal hat dem hoffnungsvollen Brunner einen geschmackvollen Rahmen für seine Kollektivausstellung geboten. o. r Me jüdische WandetlnnstvnsWung. Ende diffes Monats wird in Berlin eine Mische Kunst aussiellung eröffnet, welche eine Wanderausstellung werden soll. Von Berlin soll dieselbe zunächst nach Frankfurt, Leipzig und anderen deutschen Zentren gchen, von dort nach O e st e r r e i ch, der Dschecho-Slowakei, Polen, Paris, London, Vereinigte Staaten. Von Mischen Künstlern, die sich an der' Ausstellung beteiligen, sind zu nennen: Aus Frankreich: Eis« , sing, ManoMtz, Foder, H. Lspschitz, Marek Swark, Pailes, Kremin, SoUtin, Band, Moudzain, MeMZ. RuMsch-jiidischi ' Künstler: Marc Chagall, N. Mman, Dschaikvw, Pyback, Falk-

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