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Wiener Morgenzeitung · 1924-05-16 · Heft 1886 (16.5.1924) · p. [Seite]

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1886 (16.5.1924)
Date
1924-05-16
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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M. My"" ""' -' mm, qmF***1^ sonders fühlbar an landwirtschaftlichen Arbeitern, da die intensive Tabakknltivierung viel Leute b-e- «ffprucht- Das Ergebnis der Situation ist, daß diese Leute außergewöhnlich gute Arbeitsbedingungen fordern und auch bewilligt erhalten. So wurde mit der allgemeinen Arbeite oorganisatton, die die Arbeitskräfte liefert, ein Vertrag abgeschlossen, der sie zur Hälft e der Tabakernte der Saison bevollmächtigt. Dagegen hot sich die Organisation bvlflichtet, 1500 Arbeiter zu liefern- Sollte diese Zahl nicht sofort im Lande vorrätig sein, so ist man übereingebammen, daß sie auS den im Frühjahr qnkommenden Immigranten ergänzt wird. .Zurzeit verfügt die Organisation nnr über die Hälfte der von ihr zu liefernden Arbeiter. Sehr ermutigend ist die Feststellung, daß auch arabische Tabakpflanzer nach jüdischen Arbeitern fragen,.nachdem sie sich überzeugt haben, daß diesen der Barzug zu geben ist angesichts dessen, daß die Tabak-, kultivierung InKlligettz, Zuverläfsigkeeil und Verantwortlichkeitsgefühl erfordert. Verschiedene Araber haben sich an die Arbeiterorganisation mit dem Ersuchen um Arbeiter, Mrndt. Im ganzen könnte die Organisation noch weite- *i|t 8000 Arbeite^ Beschäftigung liefern, 988 PalWna-VKvanderer im AM. Die paMnen- Mchr Delogvaphen^lgentur erfahrt, daß während des Monats April 938 Immigranten mch PalMna kamen. — Am März betrug die Zahl der Immigranten 566. Aue Anleihe für dar Wische Gemeinwesen in PalWna. Der bekannt 'amerikanische Zionist, Richter Bernhard A. Rosenblat^ äußert sich üb« diese Frage in der letzten Nummer von „The New Palästina". Die lAnleihe von Tel-Awsty wäre em Anfang gewesen; nun müßten auch jene Kolonien, die von der Regierung schon Äls Munizipien Erkannt worden sind, sich zusammetisch ließen, von ihr das Besteuerungsrecht erhalten, worauf sie eine Anleihe sicher erhalten würden, Ferner müßten sie das Recht haben, angrenzende Territorien zu kaufen, um, kommunale Einrichtungen darauf zu schaffen. Solange die Anleihe nicht zurückgezahlt wäre, sollte der zionistische Finanz- und Wirtschaftsrat ein Vetorecht bei der Leitung des Kolonienbundes in bezug auf die Verwendung des Anleiheerlöses erhalten-! Dieser Vorschlag «innert an jenen von Dr. Arlosvroff, d« eine Nationalanleihe auf die Solidarhaftung aller jüdischen Werte m Palästina basieren will. Bekanntlich macht ab« die Regierung wegen des Biesteuerungsrechtes noch Schw-i«igkiten und gerade jetzt versucht der W aad Leumi diese durch Verhandlungen mit der Nrministration zu beseitigen- Ein Erfolg würde jedenfalls ein wichtig« Schritt in der Richtung der Anleihetätigkeit der größeren Kolonien sein. Schwieriger wird es aber sein, irgend^ eme offizielle Anerkennung eines Bundes der Kolonien all« Distrikte zu erhalten, die öffentlich-rechtlich von Bedeutung wäre- Die in der Verfassung Palästinas vorgesehene Selbstverwaltung ist lokal und kommunal gedacht. Bessere Aussichten für die jüdische Gemeindeautononrie in Palästina. Wie die palästinensische Telegraphen-Agentur erfährt, ist die Haltung der Kolonialamtes in der Frage der Autonomie der jüdischen Gemeinden in Palästina jetzt weit günstiger als früher; es besteht die Aussicht, daß die autonomen Rechte der jüdischen Gemeinden binnen kurzem anerkannt werden. Die betreffende Verfügung wird auch das Recht der Besteuerung durch die jüdischen Gemeinden vorscheu. Die amerikanischen gionisten Kr die Uebertrag««» der MnMche« Srelutive mch PMftiim. In seinem nach seiner Rückkehr nach Amerika dem Exekutivkomitee der amerikanischen Zionisten erstatteten Bericht «klärte &>uis Lipsky, daß « nach einem genauen Studium der Lage zn der Ueberzeugung gelangt sei, datz jes für die Stärkung der Autorität und der Leistungsfähigkeit der Zionistischen Weltorganisation keinen anderen Weg gäbe, als die Ueberführung der Zionistischen Exekutive von London nach Palästina. Das offizielle Organ der amerikanischen Zionisten „Dos Mddische Folk", weist in einem Artikel darauf hin, daß diese! Erkenntnis den Zionisten Amerikas Bereits lange klar geworden sei. Schon auf der letzten Konvention in Baltimore habe fast die Hälfte aller Delegierten für die Ueberführung der Londoner Zentrale nach Jerusalem gestimmt. Die Begeisterung, mit d« Lipskhs Berüht vom Exekutivkomitee! ausgenommen worden sei, lasse keine Zweifel übrig, daß die zionistischen Massen in Amerika geschlossen hinter Lipskys Vorschlägen stehen- Sie hoffen dabei auf die Zustimmung der meisten Zionisten in den europäischen Ländern wie auf die volle Unterstützung der palästinensischen Judeuheit rechnen zu dürfen. 116.000 Pfund für den Rutheuberg-Plun. Wie die I. T. A. «fährt, haben Joint Distribution Committee und Palestine Development Eouneil (Brandeis-Gruppe) beschlossen, sich an d« palästinensischen Elektrizitäts-Gesellschaft (Ruthenberg-Gesellschast) mit einer Summe von 116.000 Pfund zu beteiligen. Diese Summe ist sofort in bar verfügbar. Geburts- und Tlwesfälle in Palästina. Nach den osfiztttlen Statistiken betrug die Zahl der Geburten während des am 31. Dezember 1923 endigenden Jahresviertels 9991 gegen 7672 im Zeichen Quartal 1922.'Die Zähl der Todsfälle im letzten Jayresviertel betrug 4738 gegen 845*1 in der gleichen Periode des Vorjahres. (I. T. A.) l|p .' '18. «N IM '3»*s*wik>' ».1096 Die Agudas Mae! und die PMiina-ArSch. Die Agndas Jisroel, welche bisher ihre Tätigkeit in. Palästina im wesentlichen auf die Unierstützmrg des alten Jischuws und der orthodoxen religiösen iMstitntionen beschränkte, scheint nunmehr unter dem Drucke eist« von Tag zu Tag in allen jüdischen Kreisen wachsenden Palästina- Stimmung' ihr Augennrerk auch der praktischen Arbeit zü- -svenden zu wollen. „Einem vielfach geäußerten Wunsche folgend", beginnt die Palästina-Zentrale der Aguda in Frankfurt a- M. mit der regelmäßigen Publikation von Nachrichten über die agudistische Palästina-Arbeit, deren Nummer 1 her Frankfurter „Israelit^ veröffentlicht. Im Abschnitte „Wirtschaftliches" wird der^Aukauf von 2800 Dunam Boden zwischen Petach-Tlstvah und Jaffa durch die polnische Aguda angeführt, der Ankauf eines größeren Lauhkomplcxes in Tiberias durch die polnische Delegation, die Gründung ein« Spinnerei in Tel-Awiw und der Beginn des Baues des Geschäftsvierd „Binj an Haarez" in Jaffa. Ein Kreis von Fachleuten in Palästina wurde beauftragt, eine Reihe von Bodenkomplexen zn prüfen, die relativ billig zn erstehest wären. Etliche dieser Projekte werden gegenwärtig durchdie Zentrale geprüft, die Aguda habe sich, ein Vorkaufsrecht gesichert und di« lettische und litauische Aguda-Orgauisation haben bereits größere Summen für den Erwerb dieses Bodens aufgebracht. Für den Beginn des Häuser haue s im Stadtteil Neweh Israel in Jerusalem habe die österreichische Landesorganisation größere Summen aufgebracht. Zum Bau eines Hauses sind 150 Pfund nötig, da der Rest von 250 Pfund hypothekarisch gedeckt wird. Die für den Bau eines Hauses zur Verfügung gesteltte Summe soll von Herr Bewohnern — Jerusalem« Agudisten, welche Milchwirtschaft und Gemüsebau betreiben, sollen — in Jahresraten im Laufe von zwanzig. Jahrenrückgezahlt werden. In Ostgalizien ist eine agudistische Gruppe „BajiK Wessodeh^ zur Besiedlung Palästinas gegründet werden, welche auch eine Lehrfg r'm bei Kolomea zu errichten beabsichtigt. In Oberschlesien ist die Errichtung eines Lehrgutes zur Ausbildung von Chaluzim geplant, in die kantonale Landwirt-- schaftsschule bei Mendrisio (Schweiz) soll eine Anzahl jüdischer Schüler ausgenommen werden, um sich zu Landwirten für Palästina auszubilden.' —‘ In her letzten Zeit hat sich in Palästina eine 'agudistische Arbeit«gruppe „Poale Agudas Jisroel" gegründet, bere« Jevusalemec Zweig fünfzehn ausgebildete Landarbeit« nnd etwa ebensoviel Handwerker —- sich an' die agudistische Palästina- Zentrale mit dem 'Ersuchen gewandt hat, ihr bei d« Gründung einer agudistischen 'genossenschaftlichen Arbeitersiedlung behilflich zu sein; die-Mittel find vorläufig nicht vorhanden, — Die bisherigen praktischen Leistungen der Aguda in Palästina sind im ganzen noch äußerst gering. Die Aguda wollte getrennte Immiarationslisten. Wie die Palästinensische Telegraphen-Ägeutur 'erfährt, hat die Regierung ein von der Warschauer Agudas Jisroel eingereichnes Gesuch, ihnen eine besondere Jmmigrationslffte zu gestatten, abgelehnt. Die Palästina-Regierung begründete die Ablehnung damit, daß nur die Zionistische Organfi sation als die anerkannte Iewish Agency mit der Verwaltung zusammenarbeiten könne,, loeshalb nur die. Zionistische Organisation das Recht ans eine besondere Einwanderungsliste habe. Peth Sefer Reali Ibri Haifa Hebräische Realschule in Haifa •in.Verbindung mit VorS>ey«ii«ng (Mßlallarbeit, Tischlerei, Buchbinderei für Knaben, Hauswirtschaft kür Mädchen) Internat für Knaben und Mädchen Körperliche Ausbildung °' Sport Gesundes Klima Anfragen sind zu richten an den Leiter der Schule I Dr. Artur Biram, Haifa, P. O. B. 202 Sie Tätigkeit der Jüdischen Nationalfonds Jerusalem, im Mai. Aufteilung des RestbodenS von Teil-Adas In den jüngsten Tagen wurden die Grenzen zwischen den v« schiedenen Gruppen auf dem Boden des Keren Kajemeth vor T e l - A d a s nnd R u b - e l - N a s r a endgültig und. im Einvernehmen mit de,t Siedlern festgeleigt. Aus dem Boden befinden sich bekanntlich vier Siedlungen, dar Moschaw Tel- Mas, die transsylvanlsche Kolonie, die Gruppe Mavkenhos unv die Gruppe der Zerisim. Durch die vollzogene Giwgung steht vor Ausnahme der normalen Arbeit in den Siedlungen nichts mchr entgegen. In seiner letzten Sitzung hat das Direktorium des K. K. L. beschlossen, die noch nicht vergebenen 3 800 Dunam des BodenS von Tel-MaS zur Vergrößerung der Zahl der Ansiedler des Mofchaw Tel -Ada 8 zu reservieren. Aus dem Boden von Nuris befinden sich noch zwei Sümpfe, Ein- Tabun und Ein-Raslan, deren Trockenlegung bisher Schwierigkeiten bodenrechtlicher Natur entgegenstanden. Nachdem die Schwierigkeiten jetzt beseitigt sind, hat das Direktorium -es K. K. L. beschlossen, an die Trockenlegung dieser Sümpfe — der letzten auf dem Nuviskomplex — heranzugcheu und hat den erforderlichen Etat von zusammen 1900 Pfund Sterling bewilligt. Wasserversorgung der Misrachi-Kolonie in Chittin. Da die Misrachi-Kolonie aus dem Boden von Chittin schr unter Wassermangel leidet und der Plan, die Wasserversorgung der Kolonie im Zusammenhang mit anderen Arbeiten gemeinsam durchzusühren, Nicht realisiert, werden' konnte, beschloß das Direktorium des K. K. &, die Wasserversorgung von Chittin sofort in Angriff zn nehmen «nd, falls notwendig, den dafür erforderlichen Betrag biß zur Höhe von 5200 Pfund für den K. K. L. zu übernehmen. Eine galizifche misrachistifche Kolonie. Das Miglisd des polmifchen Parlaments, Dr. Felderbusch, P in JeMs-alem emgetroiffen, um äm Gebiet von 10.000 Dunam für eine m i s« rachistische Kolonie zu erwerben. In einem Interview mit dem I. T. A.-Bertreter sagte Dr. Feidörbufch, daß er in feiner Kampagne fiir die Mlf.bvingnng der Gelder für den Larcherwerb vonr Oiberrabibiner von PMMyslstarr unter» stützt worden sei. Die Kampagne wird energisch fortgesetzt. Die neue Ackerbauschule für ukrainische Waisen im EM entwickelt sich schr gut. In der Schule sollen M Waffen M Alter von 10 bis 16 Jahren erzogen werden Dies geschieht auf Kosten eines südafrikanischen Komitees, welches zu wefem Zweck 900 Dunam vom Jüdischen Rationalsonds in Merchawjah nnd Tel-Adas gepachtet hat. Ein Teil der Böden m bereits in Kultur genommen worden. Die Schüler beschäftigen sich überdies in der Hauswirffchaft helfen bei Häuserbau und stellen die nötigen Möbel und Jnventarten her. Der. Gesund, heitszustand ist' schr zufriedenstellend. Die Schulevzichung soll drei Jahre dauern. . _ Aufhebung der palästinensischen Exportzölle. AUS Jerusalem meldet I. T. A.: Der Oberkommissäv von Palästina empfing am 7. d. den Direktor her RuchenberMErlzstäts- -- gesellschast, M. Nassatissin. der mit einer Anzchl yon Plänen für die industrielle Erschließung Palästinas aus London nach Palästina gekommen ist. Jin Verlauf der Unterredung teilte Sir Herbert Samuel Herr Nassatffsm mit, daß die Regierung einen Verfügungseniwurf ausgeacheiiet habe, nach, welchem importierte Maschinen zollfrei sein sollen. Die Verfügung enthält auch die Bestimmung, daß der Export von Palästina-Produkten vbensalls zollfrei sein soll. Nach Palästina importierte Waren unterlielgeu einem Zoll von 12 Prozent. Man erwartet daß dies« Entwurf vom Kolonialamt genehmigt werden wird. Landwirtschaftliche Maschinen sind in Palästina immer zollfrei gewesen. Der Entwurf dchnt diese Ausnchme auf alle M-aschinen aus. Der Exportzoll auf Palästina-PradMe, den die Regierung fetzt streicht, beträgt 1 Prozent. Eine Ausnahme bildet der Pala* stina-Wein, der zollfrei ist. Der Importzoll, der bisher 11 Prozent betrirg, wird jetzt auf 12 Prozent «höht werden.. Für .die Ausgestaltung von Liberias zn einem moderne« Badeort. Die palästmenfffche Telegraphen-Agentur erlfähr-t, daß eine Anzahl jüdischer Kapitaltsten wögen Achernchme d« Konzession auf die heißen Quellen in TrberiaS mit den jetzigen Konzessionären, die Araber sich, in MerhaMungen stcht. Der Uelbevnahnrspreis beträgt 100.000 Pfund. Liberias soll zu einem modernen Badeort ausgeftaltet werden, dem eine Kroße Zukunft vorausgchagt wird, da nach sachmännlffcher Prüfung die heißen Quellen eilte besondere Hemraift besitzen. Die Errichtung eitles Spitals in TiberiaS. Fmu Schweitzer aus New-Yovk, die Witwe des früheren Schatzmeisters der amerikanischen Zionistiichen Omanffation, Peter Schweitzer, hat beschlossen, arff den Aäamen Hres verstvribenen Gatten ein Spital in Liberias zu errichten. Wie verlautet, sich für das Spital bereits 25.000 Dollar vorhanden, die als Tüll der Zuwendung des verstorbenen Herrn Schweitzer für den Keren Hchessod bereits svicher fiir diesen Zweck bestiimmt waren. Ein Stadthaus in Tel-Awiw. Mn Herr Tokkovsky sen. hat, wie „Jetnifh Ehroniete" berichtet, der Stadtgemeinde Dül« Awiitv 8000 Pfund Sterling für eine Periode von 20 Jahren .ViaP /UaYfk W Wv \tifl CC'vt’iTrfvhtttirt ifötirththrtlfitfS Land und Waffrr. In einer Jeruisalemer Korrespondenz des New-Norler ,DH e n ew Pa lest fine" wird auf die Bedeutung des Wassers sür die Kolonisation hingewiesen und yon der Siedlung Nur 18 im Emok Jesreel das Folgende berichtet: Der Boden in Nuris hat den hohen Preis von 6,6 end. Pfund gekostet, weil er Wasser besitzt. Doch sind die reichlich vochandenen Wässer, noch nicht voll ausgenützt. Die Wässer von A in CH aro d „dienen als Triulwasser für Mensch uA Tier und zur Bewässerung der Pflanzenslächen, verlaufen jedoch ungenützt durch dys ganze Gchiet von Nuris bis in den Jordan, während dieser Wasser zur Bewässerung von 6000 Dunam genügen würde. Nach fachmännffcher Schätzung würde bei entsprechender.. Bewässerung die Ernte nach Quantum und Qu alität a uf das Bier- und Fünssache steigest, das heißt, daß das Gebiet die vier- bis fünffache Bevölkerung vertragen würde und statt 600 Personen 600* Familien oder 3000 Personen angesiedelt .werden könnten. Eine Ausgabe Won 8000 bis 9000 Pfund wäre für die SchafsitM moderner Betvässerungsanlagen für Nuris nötig, upwdie Erträge würden diese Spesen lohnen, die Siedler unabhängig machen und ihnen die Rückzahlung der Anleihen an den Keren Hajessod -usw. erleichtern- Konfkikt zwischen der Stadtvertvaltung von Tel-Awiw nnd den Jmmobilienbesitzern. Die Stadtverwaltung von Tel- Awiw ist. um ihren großen Aufgaben gerecht zu werden, genötigt, neue Steuern auszuschreiben, von denen auch die Hausherren' betroffen würden. Die Hausherren, die wegen ihrer Nled«lage bei den letzten Wahlen geHen die neue Stadtverwaltung verstimmt sind, drohten in entern Schreiben or Bürgermeister Disingosif, die neuen Steuern als un^SsetzW bei den Regierungsstellen anzufechten. Da sie sich >ab« darum den Unwillen der öffentlichen Meinung im ganzen Lande Mgezogen häben, sahen sie sich genötigt, ^c>n ihrem VyxhMn abzustehen. Armenier in TransjordanieN. AuS Jerstlsalem meldet I. T. A.: Wie berichtet wich, treffen täglich Hvuppeu armenischer Immligranten m d« Hau-ptstadr Transjochaniens, Amman, ein. Die Emheimischen^fürchten sehr die armenische Konkurrenz. Die Regierung unternimntt Schritte, um die WnM>ndeMn>g von Armemern zu. ’bt* . schränlien. ’ . . Arbeiterkurse am Haifa« TechnWm. Am Haifa ei Technikum wurden in diesem Schuljahre technische For!b'!.du'.'gskurse für Arbeiter «'öffnet, und zwar je einer für Maurer, Tischler und Schlesstr.

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