Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1886 (16.5.1924)
- Date
- 1924-05-16
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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' «r. ms" ... Wien, KWch MeMe MinMrkzrRkunZ. re: Mai 1922 ' pw’T M. 1888 Sie Arbeiterbank. t'\ Me ArLäiterbatek, welche vor zwei Jahren als zentMes FittanMstitut der jüdischen Arbeiterbewegung in Pa- Wittck von der allgemeinen ArbLiterorganisation mit Unter-« Witzmlg der Zionistischen Organisation gegründet wurde, h'at sich als einer der nichtigsten Faktoren im Prozeß der Festsetzung der jüdischen Arbeiterschaft und der Eroberung neuer ArbeitsgeLiiete durchs diese erwiesen. Man kann ge-- iradezn sagen, daß die bisheriger jüdischen Leistungen im. Lande ohne die Unterstützung durchdie Arbeiterbank, welche jedes, neue Unternehmen von Arbeitern erst durch ihrci Kredite.ermöglicht:, undenkbar gewesen wäre. Diese Kredite kamen sowohl den landwirtschaf tl ichen wie den Ind ustrie-- und H andwerkerko oster a tiven und der .Arbeiterkonsumgenossenschaft M a sch b ir zugute. Das Grundkapital von 30-000 ägypt. Psd. verteilt Llch auf 100 Grunderaktien a 1 ägystt. Pfd., 15.000 Borzugsaktien a 1 lägyistt. PN und 14.900 gewöhnliche Aktien ä 1 ägystt. Pfd. Im Verlaufe des ersten. Arbeitsjahresi erhielt die Bank von der Zionistischen Organisation einen „Anleihefonds" von 39-000 ägypt. Pfd., und die Zionistische Organisation erwirbt von Zeit zn Zeit auÄ ^diesem Fonds Pakete von Borzugsaktien entsprechend, der Zahl der durch die Bank verkauften gewöhnlichen Aktien^ Innerhalb! von drei Jahren sollen durch die Arbeiters organisation selbst 10.0M Aktien abgesetzt werden. BiS zum Zeitpunkte, da! 40.000 solcher Aktien durch die Arbciter-- schast abgesetzt sein werden, hat die Zionistische Organisation durch einen von ihr bestellten Gouverneur 'daS Vetorecht. Im ersten Jahre schon hat die Bank 15.000 gewöhnliche Aktien verkauft, davon 7 5 23 durch die Ar-' Leiter in Palästina, so daß 15.000 ägypt. Psd. aus ti0 Anleihesonds ans Rechnung der Vorzugsaktien übergingen. Damit war das Grundkapital gedeckt und es wurde zu einer zweiten Aktienemission geschritten. ' Leistungen der Bank: Noch vor der vsfi-- zMen Eröffnung der Bank, die am 1. Dezember 1921j erfolgte, wurden Anleihen gewährt zum Ban der Chausseen bei Rosch-Pinah, Haifa, Afule-Nazareth und in TellAwiw, ferner der Eisenb ahnst recken Petach-Tikwah —Ras eX Ain tm-b Lud-Sarasend, wodurch tausende jstdi sche ArÜeiter Beschäftigung erhielten; außerdem verschiedene Anleiheu an Landwirtschaftliche und städti- < sche Arbeitergrustpeu. Die Leitung der Bank, be--!>nüht, mit ihren Mitteln das Maximum zu leisten, hat bereits im ersten Jahre einen U m s a tz von 7 5 0-000 Pfund Sterling aufzuweisen. 'Das erste Arbeitsjahr wies im Rechnungsabschluß 1530 Pfd. St. Gewinn auf, wovon nach Abzcch'lnng der Prozente an den Anleihefonds ein Reingewinn von 6 7 5 P'ifd. St. blieb. Auch der landwirtschaftlichen Arbeit kam die Arbeiterbank sehr zu Hilfe, indem ihre Anleihen den Ausbau der Bienen-,. Geflügel- und Gemüsezucht und der Milchwirtschaft förderten, wodurch die landwirtschaftlichen Siedluttgen vom zionistischen Budget immer unabhäirgiger werden. Anleihen wurden ferner gewährt: für den Bau von Hteusern, Ställen, Wasserleitungen und Straßen in den landwirtschaftlichen Siedlungen, besonders, wichtig erichesen sich, diese Kredite für die neuen Siedlungen im jCmek -Jesree l. Eine besondere Bedeutung ikanr der Erteilung von Krediten äuf Grnnd des z.ivnisti sch en'Budgets zu. Da die von der zionistischen Leitung bewMigteNi Summen sehr oft mit großer Verspätung'einkimgeit, was einen für alle landwirtschaftliche Arbeit ganz unmöAichen Zustand darstellt, ist es die Arbeiterbank gewesen, welche hier gegen sichere Garantien als Darlehensgeber anftrat, und manche junge Siedlung wäre ohne ihre Hilfe geradezu zusammen-gebrochen. Schließlich war die Arbx'iterbank der Kreditgeber fürs Amt für öffeintliche Ar-! beiteu (Misrad laawodoth ziburwth), welches ohne eigenes Grundkapital arbeitete. (Vgl. Artikel über Solelboneh, „Wiener MvrgttizeÄung" vom 21. März.) Im Verlaufe des ersten Jahres - erhielten die la n d-, wirtschaftlichen Arbeitersiedlungen zweihundert acht Anleihen, gleich 50.962 Pfd. St., davon 27.860 Pfund Sterling die neuen Siedlungen im Emek usw.j Alle diese Anleihen sind durch Garantien der zionistischen Leitung oder durch das Inventar der Siedlung gedeckt. Die Anleihen an das A m t für ö f fe n t l i ch e Arbeiten im Jahre 1922 betrugen 74.062 Pfd. St., mittels welcher Arbeiten im Werte von 294.77,0 Pfd. St. dnrchgeführt werden konnten. Als Garantien dienten die Arbeitsverträge, sodaß die Zahlungen sowohl von der Regierung wie von Privaten direkt bei der Bank emlaufen, welöO aus diesem Wege ihre Raten in Abzug bringt. Da die> Anleihen kurzfristig sind- bis zum Maximum Vor; sechs Mo stocken, meM aber in drei bis vier Nkyimten abgezchhlt werden,. M.die Bank in der Lage, im- Verhältnis zu ihrem Kapital, sehr große Umsätze zu machen- Wichttzg wurde die Tätigkeit der Bank auch für die ftMiischen Kooperativen, die bisher noch wenig entwickelt sm-d (Druckerei-, Tischlerei-, Schineiderei-, Schlosserei- und -atedere Kooperativen!), urtd meist ohne Kapital gegründet; wilden, In Wer Zeit hat die Amt eine Sp arkaffe gegMttdch welche die Möglichkeit gibt, Beträge von einem Piaster angefangen anzulegen, demnächst will sie an die Schaffung einer Versicherungsgesellschaft.herantveten. Im letzten Jahre begwm sich, auch schon das Destositengeschäft zu entwickeln, ein Beweis, daß das Vertrauen zur Arbeite rbank in stetem Wachsen ist. Es ist bereits Aussicht vor-» Händen, daß schon Heuer eine Dividende gezahlt werden wird. Aber trotz Mer Prosperität ist die Bank mit ihrem -knappen Kapital noch, nicht in der Lage, Me Kreditbedürfnisse zn befriedigen und den landwirtschaftlichen und städtischen Arbeiterkooperativen jene langfristigen Kredite zu gewähren, deren, sie zur Ausgestaltung ihrer Tätigkeit bedürfen. Aus dieseni Grunde hat sich die Bank entschlossen, ihr Grundkapital zu verdoppeln, das heißt, dieses auf 60.000 Pfd. St. zu erhöhen, eine Aktion, welchä -angesichts der guten Führung der Bank und ihrer großen Beliebtheit sicherlich znm vollen Erfolge führen wird. Brlanz -er Arbeiterbmrk vom 31. Dezember 1923. Aktiva: Pfund Barbestand und BankengMaben . . . 6,804.162 Aktienzeichner für nicht voll eingezahlte Aktie» . . . . ... . . ... ... 9.112.440 Aktienkonte für Mverkaufte Aktion . . 16,609.000 Debitoren und Kreditoren ...... 61,673.538 Diskontierte Wechsel . . ...... 29,269.818 Außerordentliche Darlehen ..... 1,767.500 Gründungsivesen (Amortisation). . . » 900.000 Inventar (Abschreibung) ...... 154.196 Anticipative Ausgaben für 1924 ... 75.000 Aktienpropaganda und Inkasso . . . . 2,101.298 Summe. . 118,461.952 Pas s i v a: Anfangskapital........... Reservefonds.. Darlehensfonds der Zionistischen Organisation ...... ...... Depositen und Spareinlage» . . - . . Bankkonti »» » . Laufende Rechnung . ... . ... . Aktienwertzuwachs .. Aktienvorschuß Gewinne auf 1924 . - . . ... . . Reingewinn für das Rechnungsjahr 1923 Psmid 60,000i000 5412.53 22,361.784 11,101.972 18,277.803 1,072.435 1,339.110 788.037 379.561 2,100.000 Summe . .118,461.952 Aue de« Statut der Soklbüueh.*l 1. Die Gesellschaft bezweckt die Vereinigung aller bei Bau-, Industrie- und öffentlichen Arbeiten beschäftigten Arbeiter auf kooperativer Basis, um den Genossen bei der Spezialisierung in verschiedenen einschlägigen Gebieten und mit gegen» seitiger materieller Hilfe beizuftehen. Um das zn erreichen, wird die Gesellschaft alle Bau-, Industrie- und öffentlichen Arbeiten übernehmen, sie wird sich bemühen, Boden flachen zu kaufen, zu erben und auf alle mögliche Weise (Geschenk, Erbe usw.) zu erlangen. Auch den Export zu Land, Wasser und in der Luft wird die Gesellschaft betreiben, alle Jngemeurarbeiten, Vermessungen, techich'chen Ausführungen übernehmen. Sie beabsichtigt, für ihre „Chawerim" Stadtviertel, Gartenstädte, Moschawim zu errichten, die ihnen in Pacht oder in anderer. Form übergeben werden sollen. Sie wird in steter Verbindung mit der Regierung und wichtigen Institutionen stehen, um Konzessionen, Freibriefe, Meistbegünstigungen und andere Vorteile zu erlangen. Sie wird mit dem Vermögen, den Effekten und dem Gewinn der Genossenschaft operieren, - Verkäufen, versteigern, verpachten usw. Sie wird Zeitungen, Zeitschriften, Journale und verschiedene Fachliteratur zugunsten der Genossenschaft herausgeben. § 4. Mitglied der Kooperation kann jeder, der btzi der Arbeit in den Fabriken der Genossenschaft beschäftigt ist, jeder, bei öffentlichen Ärbeiten, Bau und -Industrie . Beschäftigte iverden. Jedes Mitglied muß eine I-Pfund-Aktie eriverben. § 5. Das Berurögen der Gesellschaft bestcht aus Mtien wir folgt: 1. Mien zu einem halben Pfund Sterliirg für die Genossen; 2. 10 Grundaktien zu 1 Pfmrd Sterling, die der Genossenschaft gchören; 3. Vorzugsaktien zu eineur halben und 1. Pfund Sterling, die Genossen und kooptierte Genossen erwerben können. In einer Hand dürfen n i ch t m e h r A k t i e u als um 600 Pfund Sterling angehäuft werden. § 9. Im Falle eines Bankrotts bezahlt die Gesellschaft den Glältbigern, nachdem sie sich die ihr gehörende Summe abgezogen hat, den von ihr diesem Genoffen zukommenden Betrag.; § 12. Ein eigenes Gericht wird zur Schlichtung von solchen Streitigkeiten und Klagen der Genossen bestellt, die sich auf die Betätigung in der Gesellschaft bezichvn. § 16. Die Haftung der Genossen ist beschränkt: 1. Durch die Zahl der Aktien; 3. eine Zusatzhaftung. bi§ zu fünf Pfund jährlich. . 8 29. Die Kooperative gründet für ihre Mitglieder eine Sparkasse. Der Soleltoneh aus der Ausstellung in Tel-Awiw. Zum evsten Male w: rden Arbeiten des Misrad l' awodoth - zib u rio th. .der Baugilde der Allgemeinen Organisation der > Mischen Arbeiter Palästinas, einem breiteren PubMm: Vergleiche „Das neun Palästina" vom 31, Märg.. vovaaführt. Die Bebauung BLaMeitung -u^ MMe-ruug der verschiedenen 'S't'-einprobtn, ,Ibic _ in -betet Pavillon der Söle'kboneb gezeigt wurden, war vollständig Won Arbeitern der Solvlbonch ausg'chichrt worden. Diese Pvobon - bswlchen ihrer natürlichen Schönheit, welcher Schatz m den Bergen-.des Landes verborgen liegt und weisen >auf ldre^ großen Mv-gtichkeilen der ^St eini'Ud'ustrie 'Kr. - d«f A?nevA Markt und-für den Export hin. Es wurden-ferner Proben van B e ton chaus!s eeu vorgesührt. die seitens des- Mrsrad in -den verschiedenen Stadtlvierteln von Del-Mivjiw gebaut worden sind. Der Misrad führte -als erster den Bau vom-Betonstraßen im Laude ein und hat bis heute bereits 10 Kilomete-r. derartiger Straßen gebaut. t>ie den Bechäsinissen des Landes besonders entsprachen. Neuerdings befaßt sich GolEoneh mrt Versuchen sür den Bau von Asphalt!straßen und es bestcht^ die Aussicht auf Gelingen, - besonders, nachdem die -naArlichen Asphalt'vorkommen im Lande teMden ausgebeutet, werden können Im Pavillon wurden -auch Proben von Ar!belten der kooperativen Holz- und MetaMeavbeitnngsbetViebe gezeigt, die dem Solekbonch unterstellt sind. Die Möbel der TMerer Dror -zeichnen sich durch ihre Einfachheit, ihren GMinack imd ihrer Billigkeit aus. Die Brutmaschrnen. Getrerdewrck,-- segen. HühnersMe und Bienenstöcke, die von der Tischlerei hergestellt worden sind und sich die vollste ZuftWenheit der landwirts-ck-aftlichen Siedlu^ngen -erworben hahe-n, -ermöglichen den Ausbau eines neuen Arbeits!.-Aveiges der Hotzindustrie mvb wer- Brief aus PalWua. Die Lehrerschaft. — Der ArbeitekMMgel. Jerusalem, anfangs Mai 1924. . In der vergangenen Woche fand, in Jerusalem-die. Jahresko-nferenK der Lehrer .Palästinasstatt. Seit Jahren drückt auf allen Beratungen der Lehrer, die materielle Frage: Mormtelange Verzögerung in der Aus«, zahluug der Gehälter," Verringerung des Kulturbudgets. Auch diesmal mußte sich die Konferenz mst dieser.Frage beschäftigen, demr es sollte ein Weg gefunden werden, wie das Erziehungsdepartement der Ziorristischen Exekut-ive init dein auf 60.000'Pfd. St. herabgesetzten Budget sein Auskommen finden, sollte. Bon sciten der Voltsschnllehrer lag ein Antrag vor, welcher eine Herabsetzung der Gehälter „ijt, den Weise vorschlug) daß die Gehälter der. Mittelschullehrer-. mehr, die der Volksschnllehrer weniger herabgescht. werden, sollteil. Der Antrag führte zu sehr lebhaften Diskussionen, und bedrohte beinahe die Einheit, der Organisation. Am Schlüsse wurde ein Antrag angenommen, wonach der.-An-, fangsgeh alt der Mittelschullehrer. 13 statt. 15 Psd.- der der Volksschullehrer 9 statt 10 Psd. St. betragen soll.- Der Anfangsgehalt der KirrdergärtnerinneN-bleibt bestehen:. 8 Pfd. St. Gegenüber diesen materiellen Fragen traten, die pädagogischen Probleme in den Hintergrund-. Ein Referat, von dem Redakteur der pädagogischen Zeitschrift „Hachi-. liuch", Dr. Lew in, erstattet, behandelte die Frage .der Jnspiziermig. Er wandte sich gegen eine Inspizierung, welche nicht beraten mrd anleiten, sondern herrschen wW.V An Stelle einer Aufsicht von oben sollte eine Inspizierung durch frei gewählte Vertreter der Lehrerschaft treten. Gleichzeitig mit der Tagung der Lehrer fand eine Konferenz- - des weiteren Aktionskomitees (M o a z aH) der A r b e i t e r s ch a f t statt. Von ihren . Beschlüssen sei be- -soliders hcrvorgehoben, daß .die Moazah zu einer Verstärtung und Erneuerung der Einwanderer ausforderte, insbesondere mit Rücksicht ans die Tatsache,-,daß; die; Herab- ' nrinderung der Emwaridernng in den Wintermonnten die Folge zeigte, daß jetzt allgemeiner Arbertermangel herrscht. Die vielen Beschränkungen der Emwänderring haben vor allem die Zahl der ins Land gekommenen Ehalnzim so verkleinert, daß die Arbeiterorganisation Len an fie gestellten. Ansprüchen in bezug auf Beistellmrg von Arbeitern sür den Tabakbau nicht entsprechend kaltn. Die Beratung - forderte die im Auslande befindl-ichen Ehalnzim ans, die Zeit ihrer Ausbildung im Ausland den dringenden Erfordernissen an Arbeitern im Lande anzupassen. In den. letzten Wochen sind viele Hunderte von Arbeitern ans der Stadt in die Kolmrien . abgegangen. Aus Tel-Awiw allein 700, aber noch immer konnte die Nachfrage nach Arbeitern für den Tabakbau nicht voll befriedigt werden; zirka 100 neue Einwanderer ans dem Jemen, welche vor zwei Monaten ankamen, siird ebenfalls sofort zn den Tabakarbeiten gegangen. Aber wie lueuig unser Apparat dem Plötzlichen Uebergang von drückender Arbeitslosigkeit im Winter zu plötzlichem reichlichem Arbeitsangebot in den Kolonien gewachsen.-tvar, zeigt die Tatsache, daß das landwirtschaftliche -Zelllrmn der Arbeiter-, schast nur mit größter Mühe seinen Verpflschtungen-.in bezug auf die Einstellung von Arbeitern Nachkommen konnte. Es bestand sogar in einzelnen Kolonien die. Gefahr, das; die mühselig errungene Bereitwilligkeit der Kplonisten zur Einstellung jüdischer Arbeiter wieder verloren ginge. Bei Gelegenheit dieser Ueberführung großer, Arbeitermassen von der Stadt auf das Land zeigten sich, die.Vorteile der. O r-r g a n i s i e r u n g in Gruppe n (Kwuzoth). Der einzelne Arbeiter ist sowohl von der. Organisation der Arbeitnehmer als auch von den Arbeitgebern nur schwer ,zu erreichen,und bleibt oft mitten in der Fülle des Arbeitsangebotes ohne Arbeit. o ' - ■ hb. * * ....; Das jüdische Siedlungstverk war nie so knapp alt Arbeitern, wie in diesem Augenblick — selbst-in den Tagen nach der Balfonr-Deklaration war die Nachfrage nach Einwaltderern nicht so stark, wie jetzt- Mängel inacht - sich, de-