Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-05-16 · Heft 1886 (16.5.1924) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1886 (16.5.1924)
Date
1924-05-16
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2980969--18959-3006068
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

"^psr Wiener Morgenzeltunü/^ '16. f öt 1981 >> Me Handel und Berkehr. 8«dev und Halenkreuzler bei de» Kisenbahnen. - Ser Handelsminister Wer die Wirtschaftslage. Nach Annahme der Kapitel „Land- und Forstwirtschaft" setzte gestern der Nationalrat die SptzziiMe-'batte Wer den nächstem Budgetabischnitt, der die dem Wnistermm fiir Handel und Verkehr unterstehenden staatlichen Betriebe, wie Eisenbahnen, Post, Telegraph, Telephon, Postsparkasse, Mont'Lnibetrivbe usw., umfaßt, fort. Mehrere Redner, darunter auch der Handelsmmiister Dr. Schur iss, reflektierten aus die Vorgänge aus dem Arbeitsuns Geldmarkt. Dr. Schürft trat allen beunruhigender- Gerüchten über das Bestehen einer schweren Wirtschaftskrise mit dem Hinweis darauf entgegen, daß die Ziffern der Arbeitsloisenstatistik nicht für eine derartige Annahme sprechen, wenn auch nicht geleugnet werden könne, daß die Geruchivmachevei im Ausland zu KreditkündigUng e n-geführt halbe. Der Großdeutsche Oberst Kl re mann, Sekretär des Kärntner JnduistrieÜenveckanoes und Organisator der Kärntner HeiMwehven, stellte nicht in Abrede daß die Regierung nicht immer und vor allem nicht rasch genug alles getan habe, um der Krise Herr, zu werden. Die Vorgänge auf dem Arbeits- und Geldmarkt würden ein sofortiges und energisches Eingreifen unbedingt erfordern. Die Arbeitslosigkeit nehme zu. Kurzarbeit ziehe wieder in die Betriebe ein, und es ift eine Frage der Zeit, wann wieder an die Schließung der einzelnen Unternehmungen wird geschritten werden müssen. Dabei ist nicht Arbsitsinangel die Ursache dieser Zustände; die Industrie brauchte nicht passiv zu sein, was ihr emsig und allein fehlt, ist das Geld. Die Regierung muß alles Saran fetzen, um der Industrie langfristige G o l d k r L d i t e zur Verfügung zu stellen, damit sie über die schwere Zeit.hinwegkmnmt und^ein Gedeihen dieses wichtigsten Zweiges unserer BÄkswirtschast in der Zuikunst wieder gewährleistet.ist.. «••• ■ Abg. Gra iler, ein' GroßdeUtscher aüs '.Steiermark, der noch vor ganz kurzer Zeit Nationalsozialist war; erging sich in einer sehr ausführlichen Philippika ' gegen die Sozialdemokraten, die daran schuld seien, daß Lei den Bahnen brave Familienväter abgebalut werden, während' eine Reihe von Vorbestraften noch iimner imt Dienste der Eisenbahnen stehen. Es müsse sestgestellt werden, daß die Bundesbahnen ihre Angestellten nicht st» hartherzig behandeln wie die Südbahn. Ueberhaupt müsse Wer die planmäßig andauernde Zurücksetzung der Südbahner ernstlich Klage geführt werden.' So seien die lleitenden Dienstposten fünf Juden Wergeben worden, wahrend jüngere Südbahner Wgebaut wurden.. Der SrtziaL>mrokrat Zwenik erwiderte ihm: Mgeordneier Grailer behauptet, daß die SogiaHemokraten den ALL an v on Juden' nicht zugeLaffen HNben. In d er ganzen GeneraldireLtion der Bundesbahnverwaltinng befindet sich och nicht ein einziger Jude. Kein einzeher Von den Hakenkreuzlern ist abgebaut'worden, die hättm abgebaut werden sollen. Ern vauftnännssch gchuhrter Betrieb laßt sich nicht aus den Raffenstandpunkt eines Dr. JerzaLek oder eines Dr. Wacher einrichten. Es wäre die vornehmste Ausgabe der Bundesverwaltung, dafür Sorge zu tragen, daß die Verwaltung vereinfacht, und daß die leitenden Pissten mit fachmännischen Kapazitäten besetzt werden, unbekümmert u.m die Rassen- oder Kdnfessionszugehorigreit. - > KandÄSminister Dr. Schürff benützte die Gelegenheit, um einige Worte Wer unsere Wirtschaftslage im allgemeinen und die spezielle Sage von Handel und Industrie im Zusammenhang mit den-Vorkommnissen der letzten Heit zu sagen. „Der Prozeß des Einströmens fremder Gelder -in unsere Volkswirtschaft ist," meinte er, „noch lange nicht intensiv genug das zeigt uns der noch immer exorbitant hohe Zinssatz. Doppelt schwer muß es daher unsere Wirtschaft empfinden, wenn ihr die zur Verfügung stehenden Kapitalien durch irgend welche Ereignisse verkürzt werden. Das ist in einem gewissen, wenn auch an sich nicht großer» Umfang durch?> die Franken- und Warenspekulatiouen geschehen. Falsche Gerüchte, die -fem Inland', kolportiert wurden, haben den Weg ins Ausländ gesunden Und wurden dort durch tendenziöse Darstellungen gewisser daran interessierter Kreise noch bedeutend übertrieben. Dir Folge davon war ein gewisses Mißtrauen der ausländischen Kapitalögeber, das sich unter anderem auch in Kapitalskündigungen äußerte. Da sich über die cmsläMschrn Kapitalisten ist)»mengen konnten, daß die österreichische Produktion, der f . ihr Geld geliehen haben, intakt und jederzeit imstande ist, gclichene Gelder vüchutzahlen, werden dir Kündigungen wieder gurückigego gen, bezichangswefte die Rüchchlungstemnine verlängert. Jnttnechin hemmen derartige Vorgänge die Beweglichkeit.der Industrie. Die nachteiligen Konsequenzen der Börsenvorgange der letzten Zeit für Industrie und Handel sind aber damit noch nicht erschöpft. Es ist für den guten Ruf eines Jndnstrieunternchmens keineswegs zuträglich, wenn die' Kurse seiner Mien in einem Maße sinken, wie wir dies in der letzten Zeit ' nahezu ohne Ansehung der Qualität, und Leiftu-nysfcchig'kei't der betreffenden Unternehmung beobachten konnten. Die starke» Ausbietungen unserer Jndustriceftektett auf dem offenen Markte können natürlich auch zu Besitze verschieibungen führen, die unter Umständen dem Interesse einer gedeihlichen Jprtfiihruug des. Betriebes abträgnch sind. Hier erwächst den Banken die volkswirtschaftliche Pflicht, dafür zu sorgen, daß die Papiere ihrer Konzernunter nchmungen weder jetzt noch zu einem späteren Zeitpunkt in unerwünschte Hände gelängen. Die UnmöKichkeit der Kapitalsbesckaftusig durch Kapttalsvermchrung mutz zu steigenver Verschuldung der Industrie, an ihre Banken führen. Wenn auch der Geschäftsgang in manchen Industrien zu wünschen übrig läßt, so wäre'es doch wohl nicht richtig, .von einer allgemeinen Jndustriekrise in Oesterreich zu sprechen. Diese müßte sich wohl auch in einer bedeutenden Steigerung der AckeitslasiZkeÄ äusdrückan, was aber bekanntlich erfreu- . licherweife nicht der Fall ist. Es muß also alles dava» geifetzt .wecken, neue Absatzwege für unsere indw« strielle und gewerblliche Produktion .zu schäften und durch gute Handelsverträge unseren Ev-eugnissen - un AuslaW einen erweiterten Markt zu sichern: Wenn ich das Gesagte kurz zusammensassen will, fo kann ich nur nochmals betonen, daß gewiß «usere Industrie und unser Handel in einer schwierigen s Dttuatton ' sind, daß die Besserung nur sukzessive und langsam Vor sich gehen wird, daß KveiMos auch ein oder das andere Opfer nicht erspart bleiben wick, daß. aber der Kern unserer Industrie sowohl als auch'unseres Handels intakt gc*., blieben ist uud von der weiteren Entwicklung der Dinge , nichts zu befürchten hat. Der Minister tafelte dam mit, daß der Zolltarif 'den.Nationalrat schon in allernächster Zeit beschäftigen wecke, 'das Haus möge ihn bM> in Beratung zichen. Sein Mnisi'e-- rium vechotze die Lockerung des Paßvisumswanges. Es sei gelungen, ein Einvernehmen mit den beteiligten Stellen dahin zu erzielen, daß voraussichtlich schon in naher Zeit jene weitgehenden Erleichterungen, die bisher den ausländischen Besuchern der Wiener Messe hinsichtlich der Beremfachung der Einreiseformalitäten zugebimgt.wurden, grundsätzlich auch auf ausländische Kaufleute und ans bestimmte, für den Fremdenverkehr besonders wichtige Kreise ausgedehnt wecken. Dies wick praktisch die Beseitigung des PaßvifumzWangeS für die bezeichneten Gruppen ermöglichen. Nachdem noch mchvere Rckner gesprochen hatten, wucke die VerchaMung abgebrochen. Nächste Sitzung: Heute um 10 Uhr vormittags.' Lwkratie weiß es nicht oder wagt es nicht zU wissen, daß diese Bureaukratie innerlich bereits vermorscht und ausgehöhlt ist, daß rn den breiten Massen des Volkes sich die Wut und der Zorn wieder zu sammeln beginnt. Sie weiß, daß die Sanierung des Staates ohne die Sanierung der Geister unmöglich ist, aber sie umckt nicht auf gegen die Gewalt, die so int, als ob sie ewig lebte. Die Demokratie schreibt Broschüren und Artikel, aber sie geht nicht in die Versammlungen. An ihre Stelle ist die Demagogie getreten. _ Edouard Keniat. Der langjährige Bürgermeister von Lyon, Edouard H«rriot, der gegen einen Kandidaten des nationalen Mocks einen Sieg davontrug und jetzt als Nachfolger Po.incares gilt, ist der Sohn eines unbemittelten Offiziers und konnte seine Mittel- und Hochschulstudien nur mit Hilfe staatlicher Stipendien zu Ende führen. Die Prüfung als Mitte lschullprofessor bestand er mit Auszeichnung. Sein Spezialfach war die Philologie des Altertums und seine Schriften über Philo und die alexandrinische jüdische Schule lenkte sehr früh die Aufmerksamkeit dev Fachgelehrten auf ihn. Er wurde bald zum Professor am Gymnasium in Lyon und kurze Zeit danach zum Professor an der Lyoner Universität ernannt. In der breiteren Oefftntlichkeit wurde der Name Herriots duch sein grundlegendes historisches Werk über „Madame Recamier und ihren Freundeskreis" beginnt. Der junge Professor zeigte sich hier als der ausgezeichnete geschmeidige Stilist, Situaüonsmäler und Milieuschilderer, so daß er auf Grund dieser Erfolge als ernster Kandidat für die Akademie der Unsterblichen in Betracht kam. Er wäre auch sicher in die Akademie eingezogen, wenn er nicht durch sein auffallendes Interesse für die Probleme des Lyoner Arbeiterviertels Lei den konservativen Akademikern Bedenken erregt hätte. Diese seine soziale Tätigkeit machte Herr io t in Lyon so populär und beliebt, daß er nach kurzer Zeit in den Gemeinderat gewählt wurde, wo er sich als hinreißender Redner, als weitblickender Kommunalpolitiker eine führende Position im öffentlichen Leben der großen Fabriks-. stadt errang und, noch nicht vierzig Jahre alt, Bürgermeister der Stadt, wurde. Genan vierzig Jahre war Herriot alt, als er -in seinem Departement zum Senator gewählt wurde. Diese Wahl erregte in ganz Frankreich Aufsehen, ( denn die unterste Mersgrenze für einen Senator ist das vierzigste Lebensjahr, und Herriot war der erste französische Senator, der mit knappen vierzig Jahren in diese ehrenwerte Körperschaft be'rilfen wurde. Obgleich er im Senat bei der Struktur dieses zweiten Hauses der französischen Gesetzgebung nicht viel Gelegenheit zu einer aktiveren Rolle hatte, verstand er es doch, mit einer Anzahl größer Reden auf die weitesten Kreise tiefere Wirkung zu' üben. Als im Jahre M6 Br Land sein Kriegskabinett. bildete, wurde Herriot Minister für die öffentliche Verpflegung und, obgleich er dieses Portefeuille bloß ein Jahr lang innehatte, lieferte er auch während dieser kurzen Zeit Beweis« seines politischen Scharfblickes und zielbswußter Energie. Zum offiziellen Führer der radikab-fozialistifchen Partei wurde Herriot, der nach seiner Demission als Minister wieder den Mrgevmeistersitz in Lyon eingenommen hatte, auf dem Parteikongreß im Jahve 1920 gewählt. Bei den Wahlen im November 1919 schien es, als ob Herriot zu den Nationalen hinüberschwenken wollte. Aber schon nach einigen Tagen stellte er seine Mitarbeit an der Schaffung des nationalen Blocks ein und nahm dann bei den Wahlen den heftigsten Kampf gegen den naüonalen Block auf. Heute ist Herriot der unbestrittene Führer der radikalen ^Partei, Senator ßoustant gestorben^ Paris, 15. Mai. '(.Havas.j Senator d'Estournelles de konstant ist gestorben. ' . v Jas antiiahanische kinwanderungsgeseh. . Washington, 15. Mai. (Woilff.) Präsident Coolidge hat die Führer' der Parteien des Repräsentantenhauses zu sich geladen und neuerlich die Auffassung der Regierung kundgegeben, daß der Ausschluß der Japaner von der Einwanderung bis zum Abschluß' der diplomatischen Verlhande lungen a u f g e s ch o. b em werden sollte, Sie AufenthaltrbeschrSnkuugen für Aurliinder in Kngland. ' London, 18. Mar. (I. T. A.)' Ber Minister des Innern, Mr. Artur He nderson, empfing eine im Hinblick auf die bestehenden Beschränkungen für Ausländer (wie Registrierung, das Recht auf Ausweisung, die Art, wie Naturalisationsgesuche erledigt werden) entsendete Abordnung des Board of Deputtes der britischen Juden. Der Mnister eMarte den Delegierten, daß diese Fragen unter Rücksicht auf die Tatsache zu betrachten seien, daß die-Bedingungen in manchen Ländern seit dem Kriege noch nicht normal geworden sind. Was die Naturalisation anbelangt, so würde er sein Bestes tun, um eine Erledigung der eingelaufenen Gesuche herbeizuführen. Es feien dabei aber eine Anzahl Bedingungen in Betracht zu ziehen, und in manchen Fällen kann die Verzögerung geraä als ein günstiges Zeichen für den betreffenden Ausländer angesehen werden. Er versprach jedoch, diese Angelegenheit sowie alle anderen ihm vorgetragenen Punkte einer Prüfung zu unterziehen. ' i" . I Ml. I— rr. Sei versische Mator. '' Londött, 14. Mai. Molff.) In Beantwortung einer Anfrage betreffend die Lage in Pechen erklärte Lock P a rmoor im Oberhaus, es wäre ein großer Fehler, die paritätische Frage mit der Frage der Stellung Großbritanniens im Persischen Golf, die vollkommen unberührt und unerschütterlich sei, zu vermengen. Die p o I i t i s ch e L a g e in Pechen habe sich Mhrend der letzten Jahre infolge des Erscheinens Reza Khans, der imstande gewesen sei, eine disziplinierte Armee mit einer Anzahl von FluMUgen und Panzerwagen KU schaffen, beträchtlich verändert. Reza Khan scheine in Pechen die gleiche Rolle zu spielen wie K e m a l P as ch a in der'Türkei. Eine republikanische Bewegung habe zu Beginn des Jahres begonnen, aber infolge des Widerstandes der Gedstlichkoit sei der Plan im Mär^ aufgegeben worden. Der Schah habe Persien verlassen aus Furcht für seine persönliche Freiheit oder sogar für sein Leben, aber seit seiner Abreise 'habe die republikanische Bewegung nachgelassen.; Seitdem der militärische Diktator Reza Khan die oberste Gewalt ergriffen habe, sei die England seiMiche Preßpropagända zeitweilig eingösteÜt worden. Lord Parmoor teilte weiter mit, daß die britische und die indische Regierung Persien wahrend des Krieges über vier Millionen Pfund vovgestreckt hätten. Im EisenbahübaU seien sehr wenige Fortschritte gemacht worden. Zum Schluffe erklärt Lord Parmoor, daß die e n g l i s ch - p e rsische Petroleum-Gesellschaft ihre Operationen in vollständiger Sicherheit fortjühre. Die Konzession der amerikanischrn Sinelair-Gruppe sei vonr persischen Parlament noch nicht ratifiziert worden. Reza Khan habe,gegenüber England niemals eine Feindseligkeit an den Tag gelegt. - . ' . . < Sitte Konferenz der nationalen Minderheiten in der Amine. Kiew, '13. Mai.' (I. T. A.) Die hier vor einigen Tagen gebildete Staatskommission der nationalen Minderheiten hat für den Monat Juli eine allukrainifche Konferenz der nattonailen Minderheiten einlbemfen. Man rechnet, daß in der Ukraine etwa sechsMillionen Bürger dennationalen Minderheiten angehören. Diese bestehen aus 70 verschiedenen Nationalitäten, von denen die bedeutendsten die Juden, - Polen, Deutsche, Russen und Moldawaner sind. Je 2500 nach der Sowjetversassung wahlberechtigte Bürger haben das Recht, einen Delegierten zu der Konferenz zu entsenden. Die Köm,- fevenz wick einen Permanenzausschuß -wählen, der für-die matericXIe und kulturelle Entwicklung der naüonalen Minderheiten zu wirken haben wick.. Alle die Interessen der nationalen Minderheiten berührenden Gesetze Wecken - vor ihrem Inkrafttreten der Exekutive der» Nationalen Minderheiten vorgelegt werden. __ Jas MirwkMemechtsprogramm der Wischer Nationalverbandes von Siebenbürgen. Der jüdische Nationalverband vpn Siebenbürgen hielt am 11. d. in Klausenburg eine, Konferenz ab, in welcher die Er^ssung einer Deklarätiön in Angelegenheit der Minderheitsrechte beschlossen wurde. Diese Erklärung deckt sich im wesentlichen mit. der im November 1920 beschlossenen programmatischen Deklaration, in welcher verlangt wird, daß die nationalen Mmderhsitsrechte der jüdischen Bevölkerung Rumäniens. im Perfassungswege gesichert werden. Dementsprechend fordert der Naüonalvevband die vollkommene kulturelle, religiöse und soziale Freiheit. In Aus-. Wirkung der nationalen Minderheitsrechte Wird für fctq Juden eine entsprechende Vertretung in den gesetzgebend - dm WKMWM iffi der RegievuMKvevwaUrus. WM

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.