Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1880 (10.5.1924)
- Date
- 1924-05-10
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2979076-2980834-2980963--18888-3005991- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
9k. 1880 Wien, Samstag Welt gesetzt. 1 Die Wirklichkeit sicht elber ganz anders aus. Eine Kommission ist ■eintgefe^t worden, fei« sich, wie Professor LuLomÄY berichbete, in zwei Untevabterlunigen gliedert, welchen die Erforschung der alten unfe die Beschäftigung mit der modernen Kunst obliegen. Auch die ausländische. Kunst jüngster Tage ist in Moskau reichlich betreten, so befindet sich eine An-zahl Bilder von Gauguin oder van Gogh in Privatbesitz. Alle Museen sind nach deutschem System neu eingerichtet und eingeteilt worden. Exkursionen unter der Führung bewährter Fachmänner tragen dazu bei, die Kenntnis dieser Kunstschätze als lebendigen Besitz in die weitesten Kreise zu tragen. Auch Restaurabionsarbeiten und archäologische Studien sind bereits im Angriff genommen und haben «vfreulliche Resultate gezeitigt. So wurden Fresken au^ dem 11., 12. und 13. Jahrhundert bloßgelsgt und russische Ikone (Heiligenbilder) aus dem 16., 16. und 17. Jahrhundert auf« gefunden. Die Knnlsthistovische Kommission, deren Präsidentin die Gemahlin Trotzths ist, hat auch die Inventarisation sämtlicher Kirchen verfügt und besonders in SüdruUand mehrere Ausgrabungen unternommen, die von Erfolg begleitet waren. Wie es zu erwarten war, haben sich die russischen Frauen als Konservatoren und als Mitarbeiterinnen an der Katalogisierung der Kunstschätze besonders bewährt. Mer der Mangel an Fachleuten trat zum Beispiel bei der Aufnahme von Möbeln oder bei den Studien ägyptischer Kunst fühlbar in Erscheinung. Die Hilfe des Auslandes wird daher gerne in Anspruch genommen werden. In Petersburg hat eine ,/Gesellschaft für Alt-Petersburg" die Aufgabe übernommen, die historisch wertvollen Kunstolbjekte der Stadt zu behüten und auch den Privatbesitz an Kunstwerken der Oeffentlichkeit zugänglich zu machen. Hand in Hand «mit der öffentlichen Kunstpflege ging eine Reform der Kumstschulen, die aufhörten, ein Bollwerk der Reaktion zu sein. Die Träger der modernen Entwicklnu«g sind auch im Ausland nicht unbekannt (zumr Beispiel Chagall). Mit einem Appell an die Zuhörer, die Entwicklung der russischen Kttnstvechältmsse, it*- ie';t gegen die Zeit des Zarentums bedeutend gebessert haben, abzuwarten, schloß Prof. LuikomÄY sein? interessanten Ausführungen. Aus den Theatern. Im Deutschen Bolkstheater findet honte die deutsche Uraufführung des Schauspieles „Mama Kolibri" von Henry Bataille mit Claire Wallentin in der Titelrolle statt. Die Vorstellung ibe^nmt um 7 Uhr. In den Kamm erspielen findet Mittwoch den 14. d., 7 Uhr abends, die Premiere des dvciaktigen Lulstspielles ,Mvnette u. Cie." (La femme du svur) von Paul Armont und Leopold Marchand statt. Im I o h a n n Strauß-Theater findet Dienstag den 13. d. die HO. Aufführung der Operette „Marietta" .von Walter Kollo statt. Im Theater in der Jos esst a dt findet heute, 7 Uhr, die Erstaufführung von Paul Geraldhs Schauspiel „Armee" statt. In der R e n a i s s a n c eb üh ne findet Montag den 13. d., 8 Uhr abends, die Urausführnng des dreraktigen Schwankes „Familie Hatschek" von Armin Friedmann mit Gisela Werbobeziuk in der weiblichen Hauptrolle statt. Apollotheater: Die heute stattsindende Premiere „Die Königin vom Montmartre" beginnt präzise 7 Uhr. Späterkommende können erst nach dem ersten Akt Einlaß finden. Wochenspielplan des Bürgt Henkers. Sonntag nachmittags, halb 3 Uhr, „Einen Jux will er sich machen"; abends 7 Uhr, „Wenn der junge Wein blüht". Montag, ,/Der TenfelsschAer". Dienstag, „Die rote Mühle". Mittwoch, „Was ihr wollt". Donnerstag, „Ueber allen Zaubern die Liebe". Freitag, ,/Der Alpenkönig und der Menschenfeind". Samstag, .^Julius Cäsar". W o ch e n s p i e l p l a n des Alk a d e m i e t h e a t e r 8. Sonntag, nachnriittags 3 Ahr, „Die Fahrt ins Blaue"; abends halb 8 Uhr, „Der Zerissene". Montag und Mittwoch, „Das Konzert". Dienstag, „Garten der Jugend". Donnerstag, „Der Zerissene". Freitag, „Garten der Jugend". Samstag. „Der gerissene". W o ch e n s p i e l P l an der Slaatsop e r. Sonntag, Richard Strauß-Feier 6, „Ariadne auf Naxos". Montag, „Schlagobers". Dienstag. „Die Frau ohne Schatten", „Färbers Frau", Frau Barbara Kemp als Gast. Mittwoch, „Die Entführung aus dem Serail". Donnerstag, „Manon" (Massenet). Freitag, „Die Jüdin". Samstag, „Scheherazade" „Schlagobers". S p i e l p l a n der B o l k s o p e r. Sonntag, halb 3 Uhr, „Der Trompeter von Säkkingcn"; abends 7 Ahr, „Die Fledermaus". Montag. „Der fliegende Holländer"? Dienstag, „Die lustigen Weiber von Windsor". Mittwoch, „Margarethe" (Faust). Donnerstag, „Der Maskenball". Freitag, .Mignon". Samstag, „Die Meistersinger von Nürnberg". Wochenspielplan des Deutschen Volksthea tcrs. Sonntag, nachmittags halb 3 Ahr. „Die Brüder von St. Bernhard"; abends halb 8 Uhr, ferner Dienstag, Donnerstag und Samstag, ,Mama Kolibri". Montag, „Faust". Mittwoch, „Erlich der Vierzehnte". Freitag, neu'elinstudiert „Brand". W o ch e n s p i e l p l a n des Raimund-Theater s. Sonntag und Montag, ,-Fräulein Julie", „Debet und Kredit" (mit Elisabech Bergner). Dienstag, „Sechs Personen suchen einen Autor". Mittwoch und Samstag, „Ich liebe dich" (mit Elisabeth Bergner). Donnerstag (zum ersten Male) und Freitag, ,-Die. schlimmen Buben in der Schule", „Ein Heiratsantrag" (mit Elisabeth Bergner). Wochen sp ielplan fees Th eat e r s in der Ios esst ad t. Sonntag, „Kabale und Äielbe". Montag und Dienstag, ,-Der Schwierige". Mittwoch, Donnerstag und Samstag ^Aimee". Freitag, „Dante Kobold". Wiener Morgenzeituns. Mitteilungen ans dem Publikum. Ethel Händel Nathan König Wien, XX. Dresden Ve r1o ble Mai 1924 —„IFA“ PALAST- K1HO —i II. TABÖRSTRASSE 1 Von heute bis 12. Mal Rafael Schermann im Film ferner Erika Glässner, Carmen CasteUin!, Eugen Neufeld Zwischen Che und Flirt 4. 7*6, 7, 7,9 Uhr HOTEL „ZENZ“ II. Leopoldsgasse 19, Kleine Pfarrg. 2 heu renoviert und neu eingerichtet, ab 1. Mai wieder in Betrieb Ermässigte Preise, auch für Monatsparteien 9133 SinandbaslehssMse?» im städt. Strandbad Klosterneuburg mit einem und mehreren Raumen, Sommer über bewohnbar, verkauft mit 20jährigem Pachtvertrag auf den Grund. Wir liefern auch Holzhäuser nach auswärts Klosterneuburger Wagenfabrik A. G., Wien, 12. Bezirk, Grieshofgasse 16, Telephon 82-4-39 m Saisonschluß an der Jüdischen Bühne. Die Jüdische Bühn e (Hotel Stephanie, 2. Bez., Taborstraße 12). welche unter der Lettuing von Isaak Deutsch, gibt heute und ntorgen ihre letzt e n V 0 r st e l l u n g e n in dieser Saison. Heule Samstag, abeuds,.gelangt dasGoldfadeuscheSingspiel „Die beiden Kune-Lemel", morgen Sonntag, nachmittags, Schomers „Eikele Mazik", abends Schalem Alejchems „Stempvuju" zur Aufführung. Das Ensemble unternimmt jetzt eine Gastspielreise nach dem Ausland. Direktor Deutsch gedenkt durch Engagement neuer Kräfte das Ensemble zu komplettieren und beabsichtigt, anfangs September die Saison mit einem auf das moderne jüdische 'Sprechstück konzentrierten Repertoire wieder zu eröffnen. Romain Rolland kommt zur Smetana-Feier nach Prag. Wie tschechische Blätter melden, trifft Romain Rolland mit seiner Schwester Mitte M a i in Prag ein, um an den Smetanu-Feiern teilzunehmen. Angeblich trägt sich der bekannte Romancier mit dem Gedanken, ein Smetana- Buch zu schreiben. . . Berliner Kunstnachrichten. Im Kunstsalon Cassirer hat der Maler Ulrich Hübner 100 Ansichten von Potsdam ausgestellt. — Die Sezession bringt eine Ausstellung deutscher Künstler, in der alle Richtungen vertreten sind. Expressionismus, Kubismus und überlebter Verismus kommt in den Werken von Orlowslki, Braß Md Davringhausen zum Ausdruck. — Die N atiioua lg alerte hat eine Kollektion des Kleinmeisters aus der Biedermeierzeit, Erdmann H n m in e l, zusammengestellt. Ein englisches Festspiel. Jur Sommer wird in der britischen R e i ch s a u s st e l l u n g zu Wemblay ein gewaltiges Reichsschanspiel zur Aufführung gelangen, zu dem Sir Edward E l q a r die Musik und Rudyard Kipling den Text geschrieben haben. Antikes Theater in Syrakus. Jin Antiken. Theater zu Syrakus wurden von einer. Kiüustlergesellschaft, an deren Spitze Graf G a r g 0 l l 0 steht, unter künstlerischer Leitung von Ragnioli „Sieben gegen Theben" von Aeschylos sowie die „Antigone" des Sophokles in italienischer Nachdichmng aufgeführt. Die Wirkung im uralten steinernen Amphitheater war herrlich. Ein internationales Publikum wohnie der: Ausführungen bei. Besonders hervorragend war die Leistung der Letitia'Celli aus Rom. Moderne Musik in Italien. Arnold SchöubergZ Melodrama „Pierrot lunaire" gelangte in Mailand zur Aufführung. Trotz der ausgezeichneten Interpretation durch Erika Wagner verhielt sich das Publikum teilnahmslos. — Darius Milhaud, der französische Pianist-und Tonsetzer, wurde in Rom mit einer seiner ausgezeichneten Balladen ausgepfiffen. Er tröstete sich in einer Ansprache an das Publikum mit dem Hinweis darauf, daß seine Werke in Deutschland und Holland Anerkennung finden. Musiknotizen. Walter Braunfels hat rin neues Werk für großes Orchester vollendet. Es heißt „Don Juan", eine klassisch-romantische Phantasmagorie, und kommt im Herbst in Leipzig zur Nraufführnna. — Henry Rabands Oper „Marns" gelangte im Züricher Stadttheater zur ersten deutschen Aufführung und hatte Erfolg. Das Werk des, Pariser Konservatorimnsdirektvrs benützt als Anterlage für die Musik einen Stoff ans „Tausendundeine Nacht". — An der Stuttgarter Staatsoper wird Hans P f i tz n e r Heinrich M a r s ch n e r s „V a m p i r" neu inszenieren und musikalisch leiten. — In Genf veranstaltete der hervorragende Dirigent Ernest A n s e r m e t einen D e b u s s y - Abend, an dein die Mnstk zum „Martyrium des heil. Sebastian" und ein Chorwerk ans der Jugendzeit, „Demoiselle eine", zur Aufführung gelangten. Eine lustige Jugendvorstellung findet Sonntag den 11. d., halb 4 Ahr nachmittags, im Ifa-Pa last Kino, -2. Bez., Daborstvaße 1, statt. Es wirken mit: Frau H a la t s ch ka v. W i t t i n g h a u s e n (Märchenvorlesnngeu); Herr Leopold Gott w a l d, Kunstpseifer und Tonki'mstber; Ändree L e n 0 i r, Opernsäugerin (Lustige Märchen, die Kinder singen mit); Duo Farras, XyllophonÄnstler. (Entgeltlich.) 10. Mai 1924 Seite f Ein Konzert moderner jüdischer Musik. Die „Ewer", Gef. m. b. H. (Verlag „Jnwal", Berlin) veranstaltet Donnerstag den 22. d. (Lag Baomer) im neuen Saal der Hofburg ein Konzert moderner jüdischer Musik, an dem ein Teil des Hakocch- Orchesters unter Leitung des Professors Braslawsky und andere erstklassige Kunstkräfte Mitwirken wevden. Das PrograMn dieses Konzertes, an dem auch die Suite aus der Musik zu An—skis Dybuk von dem bekannten jüdischen Komponisten Joel Engels gespielt werden wird, wird größtenteils in Wien noch unbekaunte Sachen bringen. Das Reinerträgnis dieser Veranstaltung fließt dem jüdischen Schukwer!e zu. Karten von 10.000 bis 60.000 K. bei R. Löwit, 1. Bez., Rotenturmstraße 22; Buchhandlung Rath u. Präger, 2. Bez., Taborstraße 20 a; „Aida", 2. Bez., Taborstraße 5, und im Sekretariat des jüdischen Schulvereins, 2. Bez., Zirkusaasse 33t _ (Entgeltlich.) Verichtrsaal. Wer ist der Vater? Zwe-i sondertbare Attmentationsklagen beschäftigten dieser Tage die Gerichte und zeigten, wie wenig stichhältig die Angaben der Verführten über die Batevschaft oft sind. In einem Falle hatte die Kindesmutter sogar drei verschiedene Personen zur Alimentation eines Kindes hevanzuziehen versucht. Bezeichnend ist auch das Eintveten der Gattinnen einiger Beschuldigten für ihre Männer, während von dm Ehefrauen in ähnlichen Fällen sonst gern andere Konsequenzen gezogen werden. Ein Kindevfräulein klagte einen Holzhändler wegen Anerkennung der Vaterschaft und Zahlung einer Mimsntation von 600.000 Kronen monatlich für ihr neugebornes Kind, das einem galanten Menteuer mit dem Holzhändler entsprossen feint soll. Der Mann schien geneigt, eine einmalige angemessme Abfindung zu zahlen, j-edoch der gegenwärtige Lebensgefährte des Kinderfräuleins verlangte die Summe von 160 Millionen, was dem HolzhäMer zu hoch erschien. Die Gattin des Beklagten erfuhr von der Sache und leitete auf eigene Faust eine U'Ntevsuchung ein, die zu verblüffenden Resultaten führte. Die Kindesmutter hatte schon vorher mit einem Bundesbeaimten dieselbe Geschichte ausgefühvt und schließlich auch ihren Lebensgefährten zur Anerkennung der Vaterschaft und zur Heirat verhalten wollm. Ihm stimmten jedoch die „Daten" nicht, weshalb die Dame schließlich auf feen HoWändler verfiel, . mit dem sie einmal eine „flüchtige" Begegnung hatte. Er koMie jedoch mit Hilfe eines Reisepasses den ihm zur Last gelegten Termin entlkräften. Schließlich mußte das Kmdcrfräulein die Klage zurückziehen. Nicht besser erging es einer Hausgehilfin, die angab, in einem der beiden Ehebetten ihrer Dienstgeber regelmäßig genächtigt zu haben, um wegen des unruhigen Söhnchens des jungen Paares zur Hand zu sein. Als einmal die Gattin aus einer Unterhaltung weilte, sollen - sich die „Umstände" zugetragen haben, welche die Hausgehiffin zur Klage gegen den Dienstgeber veranlaßten. Die Eheleute stellten entschieden in- Abrede, daß die Hausgehilfin im Zimmer genächtigt habe. Ihr Platz sei die Küche gewesen. — Vors.: Haben Sie sich denn nicht gegen Ihren Dieustgeber gewehrt? — Zeugin: O ja, ich habe sofort am nächsten Tage gekündigt. — Vors.: Das ist doch kerne Abwehr gegen einen uuisittlichen Angriff. Haben Sie nicht geschrien? — Zeugin: Konnte ich nicht, weil er mir den Mund zugehalteu hat. — Die Eheleute erklären abermals, die Hausgchilsin habe niemals in ihremr Schlafzimmer . geschlafen, die Klägerin, mit ihrem Dieustgeber konsrontiertp bleibt aber bei ihrer Aussage. — Gattin des Geklagten: Sie werden schon wissen, wer der Vater Ihres Kindes ist. Haben Sie nicht auf einer Tanzunterhaltung mit einem jungen Burschen getanzt? — Klägerin: Ja, aber davon kriegt man kein Kind. (Heiterkeit.) — Das Bepvksgericht schenkte dem Geklagten Glauben unid wies die A l i m e n-- t a t i 0 n s k l a g e a b, was vonr B e r u f n n g s s e n a i b estätigt wurde. In der Begründung wind es als ganz unwahrscheinlich bezeichnet, daß das Ehepaar die Hausgchilfin im Ehebett habe schlafen lassen. Die Autolenkerm. Ein Wachmann berichtet: Am 28. März d. I. um dreiviertel 4 Uhr nachmittags während meines Rayoiwienstes fuhr die Gattin des Direktors der Ford- * Werke, Frau Albiue Stua, mit ihrem Personenauto A4392 unter Aussicht des Ghanffeurs Anton Kral in mäßigem Tempo, die Fabrordnuug einhaltcnd, in der Hernalser Hauptstraße staldtabwärts. Nach kurzer Zeit bemerkte ich eine große Menschenauisaminlung. Mau sagte mir, daß die Dame mit ihrem Auto auf den Bürgersteig hiuaufgefahren sei und den dort befindlichen Gaskandelaber anfuhr. Dieser wurde beschädigt und die Laterne zertrümmert. Die Dame war, als ich dazu kam, bereits verschwunden. Zum Schluß der Metdung heißt es: Die körperliche Sicherheit war im höchsten Grade gefährdet, da um diese Zeit ein großer Personenverkehr stattgesu'nden hat. Im Verlaufe der Verhandlung beim Bezirksgericht ergab sich, daß Frau Direktor Stua überhaupt keine Berechti>gun,g hatte, ein Automobil zu lenken, da sie keinen Führerschein besitzt. Wegen Gesährdimg der körperlichen Sicherheit, derentwegen sie sich vorgestern vor dem Strafrichter zu verantwortm hatte, wurde sic zu einer Geldstrafe von 200.000 Kronen verurteilt. In der Begründung wurde hervorgehobcn, daß es besonders zu tadeln sei, wenn eine Frau am Hellen Tage bei starker Dtraßenfrequenz cs unternehme, in der Großstadt ohne Führerschein ein Automobil zu lenken. Kartell der Zion. Techn. VerbSgMäwng „JORPANIA-AVOPAH-JEREMIA“ Der neueste Palästina-Film ip SOMltlßi6H 11.Him„PliÖniX-RiliO“, 1.UiMeHm35 Mg: Frau ANITTA MULLER-CONEN Beginn 10 Uhr vormittags // K a s s a e r ö f f n u n g l/a10 Uhr vormittags Die noch restlichen Karten sind an der Kassa erhältlich Erstaufführuns: für die Bezirke VI, VIIU. VIII zu ermässigten Preisen Straßenbahnlinien: 46, 3, 13 // Strassenbahnlinien: 46, 3, 13