Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1880 (10.5.1924)
- Date
- 1924-05-10
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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WWWD w» i ^.r m% TMMtz "7 v;; z»f«tz««, wmn bk wirtschaftlichen Vevhältnisie es Maten «chheive» kaffen. DaS Metz tritt am 1. Juli d. I. in Srnft. -k der Begründung zu der Berlage wird «usge- BHÄ: VS kann kein Zweifel bestehen, daß der heute gettenve Satz von 5 oder 6 Prozent nicht genügt, sondern einer Erhöhung bedarf. Gegen den Nächstliegenden Weg der Erhöhung des Zinsfußes auf einen bestimmten Satz sind insbesondere aus HäudelÄreffen Bedenken erhoben worden. Da8 richtige sei, die Verzugszinsen gitr Baukrate in Bezichung zu sttzM, etwa einen bestimmten Zuschlag zum Bankzinsfuß aufzustellen. Der Bankzinsfuß ist jedoch vielleicht der Großhandelswert, fonst aber nicht' allgemein bekannt. Auch Wüßte das Gericht bei jedem einzelnen Urteil oder MefftbotsverteilungSbSschluß prüfen, ob und zu welcher Zeit wahrend des Laufes der Zinsen sich der Zinsfuß geändert hat. Der Entwurf hat sich für die Aufstellung eines festen Zinssatzes entschieden, eine Lösung, die in den befragten Kreisen überwiegend Billigung gefunden hat. Ser neue Manische Gesandte. Ter neu ernannte Gesandte Japans, Shosuko Akatsuka, hat gestern mittags dem Bundespräsidenten Dr. Harnisch sein Beglaubigungsschreiben überreicht. Bei der Ueberreichung des Beglaubigungsschreibens, die nach Austausch freundschaftlicher Ansprachen stattsand, intervenierten Bundesminister für auswärtige Angelegenheiten Dr. Grünberger und Vorstand der Präistdentfchaftskanzlei Sektionsches Dr. Löwenthal. Ne Beschießung von Galatz. Die rumänische Regierung erhebt bereits seit lungeret Zeit Entschädigungsansprüche für die durch die Beschießung von Galatz entstandenen Schäden. In dieser Frage werden, wie das Abendblatt der „Reichspvst" erfahrt, am Montag in Galatz Verhandlungen beginnen, bei denen die österreichische Regierung durch den Präsidenten des Militärliquidiernngsamtes, Dr. Fritz Hornik, vertreten sein wird. In Galatz werden sich noch deutsche, bulgarische und ungarische Delegationen einfinden. Die Konferenz wird sich vor allem mit den Rechtsgrundlagen der rumänischen Ansprüche befassen und allenfalls das Ausmaß der aus die einzelnen Mächte des ehemaligen Vierbundes entfallenden Quote feststellen. Wenn auch in dieser Angelegenheit noch zahlreiche mehr oder minder strittige Detailftagen zu lösen sind, so ist man in den beteiligten Kreisen der Anschauung, daß es gelingen Mrd, die Konferenz in drei bis vier Tagen zu einem befriedigenden Ende zu führen. Zumindest lassen di« Mher geführten Vorbesprechungen diese Hoffnung als berechtigt erscheinen. Der günstige Stand, der derzeit in Wien zwischen Rumänien und Oesterreich lausenden Verhandlungen wird gewiß dazu beitragen, daß auch in Galatz zwischen den beiden Staaten ein A u § g l e i ch geschlossen werden kann, der beide Teil« befriedigt und zur Vertiefung des freundschaftlichen Verhältnisses beiträgt. Man hofft, baß die vor einigen Tagen zwischender Schweizund Oesterreich in der Frage der Kriegsschulden zustande gekommene Vereinbarung gewissermaßen als Richtlinie für die Galatzer Verhandlungen dienen werben, da die hiebei festgelegten Grundsätze von der Schweiz als neutralem Staat ftstgelegt und anerkannt wurden.^ Soft Telegraph uiid Telephon im Lichte der Fahlen. 66,5 Billionen Geldumsatz. Im Gewerbeverein hielt gestern Generalpostdirekto Hoheisel einen überaus interessanten Vortrag über da österreichische Post-, Telegraphen- und Telephonwesen sott 191? dem unter anderen folgende Daten entnommen seien: De ganze Dienst wird von 2813 Aemtern und Magen mit einer Personalstand von 30.789 Arbeitern und Angestellten ver sehen. Für 1924 ist ein Betriebsüberschuß von rund 133 Mi' liarden Kronen Vorgesehen. Im abgelaufenen Jahre wurde rund 246 Millionen Inlands- und 95 M illi on e Ausländsbriefe aufgegeben, ferner 122 Millionen Postkarte: 7.5 Millionen Pakete, 3,3 Millionen Postanweisungen im G< samtbetrage von 800 Milliarden fiir das Inland und 250.09 im Betrage von 9 Milliarden nach dem Ausland. Im Spai und Scheckverkehr der Postsvarkasse wurden 22 Million? Einzahlungen mit einem Betrage von 2 0 Billion? 600 Milliarden und 7,200.000 Auszahlungen im Bi trage von 8 Billionen 900 Milliarden vorgenommen. Der g i fofitte Geldumsatz bei den Postämtern belief sich cn 86.5 Billionen Kronen. Die Zahl der anfaegebenen Telegramme betrug 3,100.000, die der inierurbanen Telephongespräche 5,400.000 Einheiten. Behufs Verbesserung der Zustellung regte Sektionschef Hoheisel an, im'Hausflur für jede Partei einen Vriefeinwurflasten anzubringen, in den der Zusteller die Sendungen einlegen könnte. Der Vortragende stellte weitere Verbesserungen im Telephon- und Telegraphenverkehr in Aussicht und teilte mit,, daß die Ausnahme des Inland- Radio dien st es noch im Laufe dieses Jahres erfolgen werde. Zum Schlüsse beschäftigte sich SsktioNsches Hoheisel mit den jüngst im Industriellen Klub gehaltenen Vortrag über das europäische Fernkabelnetz, bei dem Oesterreich als eine kabellose Insel in Europa bezeichnet wurde. Er erklärte diese Ve- Hrchtung als unbegründet. Die Gefahr, daß bei dem Zustandekommen des internationalen Fernsprechkabelnetzes eim Umgehung Oesterreichs stattfinden könnte, fei schon lange so gut wi «^ausgeschlossen, denn wir haben schon vor zwei Jahren mit Deutschland und im lausenden Jahre mit der tschecho-slowakischen Republik, mit der Schweiz und mit Ungarn Verhandlungen wegen Festsetzung der Anschlußpunkte geführt, und es' ist aus Grund dieser Verhandlungen sicheraestellt, daß die Führung der w i ch i i g st e n i n t e r n a i i o n a l e n Kabel von West nach Ost' sowie zum Teile auch zwischen Nord und Süd über Oesterreich erfolgen wird. Wiener MornenzelLrms. 1(5. Mal 1924 Rv. 1881 Tagesbericht. daß gerade Nümmev drei der Hauptgrund' ist. Ich! pflückz Die gesetzliche Lase der jüdischen Studenten. Der Bericht auf dem Studentenweltkongreß. Aus dem am 6. d. geschloffenen Weltkongreß jüdischer Studenten führte Herr L e w i n (Warschau) rn seinem Referate über die rechtliche Lag« der jüdischen Studenten auS, daß es in Polen keine gesetzlichen Beschränkungen gegen die jüdischen Studenten gebe. Unter den polnischen Studenten bestehe jedoch eine starke Gegnerschaft gegen die jüdischen Studenten. Dann ging er noch auf da's von dem früheren Unterrichtsminister Prof. Glombinski an die polnischen Universitäten verschickte Zirkular ein, in welchem empfohlen wird, den Numerus clausus in der Praxis auszusAhren. Ungarn, sagte er, ist das einzig e L a n d, in welchem derNumeruselausuSvon Gesetzes wegen besteht. In Oesterreich fft der Numerus clausu'S ebenfalls gesetzlich, alber nur gegen ausländische Juden. In Deutschland hat das Studentenparlament eine Resolution für die Einführung des Numerus clausus angenommen. In Rumänien liegt die Lage ähnlich wie in Polen. Es bestehen kein« gesetzlichen Beschränkungen, aber die rumänischen Studenten sind den Juden sehr feindlich gesinnt, und es finden sehr oft Kämpfe in den Universitäten statt. Herr Löwin wendete sich sodann gegen eine jüdische Universität in Europa, mit der Begründung, daß dies das Inkrafttreten des Numerus clausus in verschiedenen Ländern beschleunigen könnte. Man würde dann den jüdischen Studenten sagen, sie sollten auf die Mische Universität gehen. 8in Graetz gratis! Das berühmte Fundamentalwerk von Heinrich Graetz „Die Geschichte der Juden", das tn keinem jüdischen Hause fehlen sollte, hat noch nicht jene Verbreitung gefunden, di« ihm zukommt. Dies liegt hauptsächlich daran, daß in den letzten Jahren das -Werk vergriffen und daher schwer erhältlich war. Um nun diesem jüdischen Hausbuch weitest« Verbreitung zu sichern, hat die „Wiener Movgenzeitung" eine Neuauflage des Werkes veranlaßt und einen bedeuran-den Teil dieser Auflage erworben. Die „Wiener Morgenzeitung" gibt nun Graetz' „Geschichte der Inden" an ihre Jahresabvnnenten gratis ab. Sie will dem Graetzfchen Geschichtswerk weiteste Verbreitung sichern und so die Judenhait zum 'Sinn für ihre Geschichte führen. Diese Aktion, welche die „Wiener Morgrnzeitung" mit Aufwendung bedeutender Kosten unternimmt, wird den Freunden des Blattes sicher hoch willkommen sein und chm hoffentlich auch viele neue Freund« -»führen. Ne Totenfeier für die Buse. (Eigendienst der „Wiener Mortzenzeitung".) Neapel, 9. Mai. Der Dampfer „DanÄo", der die Leiche der Eleonore Düse nach Italien führt, tvifft in dm Abendstunden dos Samstag in Neapel ein. Der Sarg wird sosori von Bord in einen eigenenWaggondeS Schnellzuges nach Rom gebracht werden, wo er Sonntag borm-ittHgs eintrifft. Hier ftnldet die feierliche Uebersühmng KM Kirche Santa de la Anghöli statt, wo ein TransrdottMmnst stattfrndet. Montag früh flndÄ die Beerdigung im Friedhof von Jsolo, einer kleinen Ortschaft bei Venedig, statt. Hier werdon sich die Tochter der großen Toten, Gabriel« d'Annunzio, viele Künstler und die Spitzen der Behörden einftnden. Der Flug um die Welt. Der Flieger Pelletier Doish fft, wie Reuter meldet, in Rangoon emgetrvsfeu. Infolge schwerer Beschädigungen seines Flugzeuges wird der portugiesische Flieger Pa es, der sich in Simla befindet, seinen Flug nicht sortsetzen können. Warum ich Psirstchblöteazweige pflücke. Für die Leiden ersten Gründe glaube ich unbedingt auf allgemeines Verständnis rechnen zu dürfen- Ich pflücke Psirsichblüten: erstens weil ich sie sehr hübsch finde, zweitens weil ich im Sommer 1923 nicht einen. einzigen Pfirsichs zwischen die Lippen stecken konnte. Nicht etwa, daß ich an chronischer Magenverstimmung gelitten hätte; di« Preis« der Pfirsiche waren für mich aber viel zu hoch, und da ich Pfirsiche sehr gerne esse, auch von nachdenklicher Gemütsart bin, hat tuich die Tatsache, dH ich im Frühling 192.3 nicht das kleinste Pfirsichblüteuzwelglein knickte und mich' trotzdem im Sommer mit dein Betrachten dtzr ausgestellten Früchte begnügen mußte, zu der Vermutung geführt, daß der Respekt vor dem Blühen und Reifen, der jetzt so eifrig gepredigt wird, doch nur für höhere Gesellschaftskreise Geltung hüben kann. Ich möchte nicht gerne anuehmett, daß das Wunder des Blttteubaumes nur den Bauern und oberen Zehntausend bestimmt ist. Und da durch mehrjährige, unerfreuliche Erfahrung nachgewiesen ist, daß mir an den Früchten kein Anteil zufällt, kann ich nicht umhin zw glauben, es sei miv doch wenigstens etwas von den Blüten zugedacht. Wenn diese Schlußfolgerung aber ganz klar und eigentlich ziemlich unanfechtbar ist, so ist es mit Grund Nummer .drei viel schlimmer bestellt. Trotzdem Mck ick bekennen. Dämlich PftrsichMtenzweige, well alle Leute es dm. Oder!!d«och- — um nicht zu übertreiben — wenigstens alle- Gebildeten. Die Mindergebildeten scheinen die Mvraleinwände merkwürdigerweise ernst zu nehmen. Darüber ist der geistige Arbeiter selbstverständlich erhaben. Kaum auf die Hänge des Wienerwaldes losgelassen, stürzt er sich auf die blühenden Obstbämne, zückt Metzenschirm oder Stock mit dem' „Krückerl" und fabelt herunter, was er erreichen kann. Natürlich nur dann, 'wenn er nicht erwischt zu werden Mrchtet. Für Schutz vor Entdeckung sorgt übrigens dir Dame, die, neben ihrem Ritter aufgepflanzt, emsig nach! rechts und links späht, und mit sanfter Stimme spricht: „Vielleicht noch ein paar länger« Zweige für meine blaue Base..." ES scheint namentlich unter der jüdischen Jugend' gebildeter Kreffe als ausgemacht zw gelten, daß die Größe des Blütenstraußes und die Größe der geistigen Kräfte direkt proportional sind. Wenigstens wüßte ich! mir die fanatische Glut der Wettbewerbes im Mütenraub' sonst nicht zu erllären. Solange die Begleiterin nicht einen meterdicken Strauß im Arme hält, und solange nicht eine tüchtige Portion wie Grünfutter im Rucksack steckt so lang« hat die Frühlingspracht dem Herrn Studenten nichts zu sagen- Die Kultur fängt erst an, wenn diese-! edle Ziel erreicht ist. Nun könnte man ja sagen, daß auch diese Szenen mir keine Berechtigung geben, meinen Raubgielüsten die Zügel schießen zu lassen. Selbst wenn man eine blaue Vase besitzt, muß 'die sittliche Reife .. . Bitte sehr — auch ich habe meinen Kant nicht gelesen, wodurch ich in die angenehme Lage kam, mir bei einem seine« Grundsätz« etwas denken zu können, und ich bin fest entschlossen, so zu handeln, daß .. . Aber nuv in der Voraussetzung, dadurch nicht zum dummen Kerl zu werden- Über den sich alles lustig macht. Und da die anderen offenbar in der Kant-Enthaltsamkeit nicht so weit gegangen sind, und' 'Blütenzweigorgien feiern, sowie sie den Armen der Straßenbahn entschlüpft sind, sehe ich nicht ein, warum gerade meine blaue Base leer stehen soll. Ich allein werde die Pfirsichernte von 1924 nicht retten. Und bei den anderen gebildeten Sonntagstzummlern scheint das Streben nach dieser Richtung nicht allzu h«U. Also pflücke ich Psirsichblüten. Das heißt >- selbstverständlich nur im Prinzip. In der Praxis fürchte ich mich zu sehr vor dem Flurwächter, dem bösen Hund und den strengen Mahnungen meines Mannetz. UeberdieS bin ich Viel zu klein und ungeschickt, um auch nur einem' Mrnbäumchen ein Zweiglein zu entführen. Aber tvemt ich Grenadiermaß hätte, mein Mann Mittagsschläfchen hielte, der Hund sich eidlich verpflicht«^ wollte, bestimmt nur zu bellen, und der Flurwächter so Lurzflchtitz wär^ wie ich, dann sollte mich nichtsverhindern .. . Klär« Mautner. Selbstmord eines Berliner Bankiers. AuS Berlin wird gemeldet: Einer der Mtnchäber des seit nahezu 40 Jahren bestchenden Berliner Bankhauses Felix Ulrich A.-G-, der Bankier L i p m a n n - W u! s, hat infolge von Schwierigkeiten seiner Bank heute Früh einen Selbstmordversuch unternommen. Er schoß sich in seinem Bureau eine Kugel in den Kopf und verletzte fisJ» lebensgefährlich. Lipmann spielte in der Reichshauptstaidt eine große gesellschaftliche Rolle und die hervorragendsten Berliner Künstler trafen bei ihm zusammen. Die Schwierigkeiten der Bank sind auf nicht «ingegangene fällige Debitoren zurückznsühren. Ne MW der Spekulation. In der Soziologischen Gesellschaft hielt gestern Herr Dr. Paul S z e >n d e einen fesselnden Vortrag Mer das Thema oziale Mystik". Es gelang ihm, die mystischen Züge der Kriegs- und Nachkriegserscheinungen überzeugend vorzutragen Und gjwffchen dem religiösen Mystizismus früherer Umlsturzzsiten einerseits, Krieg, Revolution, Konterrevolution, Geldanbetung, FreiheitSdurst und Autoritätssucht andererseits Parallelen bis zu den derblüffenldsten Folgerungen zu zjiehen. In gefftreicher Weise legte der Vortragende unter anderem dar, daß der Spekulant psychologisch geschen alles cher als ein Verstandesmensch ist. Das Wesentliche, das sein Handeln bestimmt, fft der Glaube an eine bestimmte Entwicklung, das Gllsühl, daß es so kommen müsse. Für diüsen Glauben führt er vor sich und die aMeren zwar rationalistische Motive an, im Grunde handelt es sich alber um ein gänzlich irrationales, mystisches Gefühl. H a n s s e t a u m e l und B a i s s e p a n i k lassen sich vielfach als reine M a s s e n s u g e st i o n e n erklären, die in ähnlicher Art wechseln wie etstva revolutionäre und diktatorische Strömungen aus politische-in Gebiet. Wenn das Eine, wovon sich die Massen Stillung aller Bedürfnisse, Erfüllung aller Erwartungen erhofft haben, fchlgeschlagen hat, werfen sie sich mit demselben intensiven Glauben, mit gleichem mystischem Eifer auf das andere Extrem. Die wahre Ursache ist in allen Fällen die gleiche! Unzufriedenheit mit den bestchenden Verhältnissen, besonders in ökonomischer Hinsicht. Schließlich erscheint auch die Geldgier dom Auge des Psychologen als eine in seiner Art MgiÄser Wahnsinn: die gefühlsmäßige Einschätzung des Geldes als einer Macht, die dem Besitzer alles gewähren kann, Brot, Liebe, Vergnügungen, ja, selbst Gesundheit und Jugend. Je bewegter die Zeiten an! äußeren Umständen, desto hoftiger die sozial-mystischen Strömungen, die «Mich in ruhigeren und vor allem ökonomisch besser naturierren Zeiten im Meere der verstandsmäßigen Ue'berlegung verlausen. Der Vortragende fand reichlichen Beifall für seine Darlegunaen, an die sich eine rege Diskussion schloß