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Wiener Morgenzeitung · 1924-05-09 · Heft 1879 (9.5.1924) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1879 (9.5.1924)
Date
1924-05-09
Page
Seite 7 (sequence 9)
Language
German
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f fiBSf*’ i879 Wü/pil'W' Wiener MöeWnzertM'^dW^^'i MMiiÄsmimLir Amerikas >im verganige-nen Jahve wird von der iSifi, die sich aus ein Merans voUtgndlges ZMermaterral Mtzt, cnttjf TÜMMavden Dollar bMert». KE Milliachen mehr min Jchve IM. Von diesem Eintzmvmen WUÄ»en IL/5 Ml- Liarlden m Ersparnissen ütÄ©t* wöker all-eMngs btc ifttiet WsParMen Mt « daS wi «ßgjjte* und B aMn ««gelegte AM» versteht, sondeM auch InvOrtionen in wevt- Mänidiaen SachOtern, wie Gisenöchnen, Jmuwbi-lien, M tomobilen «Kv. als Anlage >amrffafel. Inder m ben Deroimaten Staaten im vergangemn Jchre für 3/5 Milliarden Automobile gelkauft und L/6 MMarlden in (£tfcu'l>ai()nniatmaL Mraßenhauten .und gemeinnützige Unternehmungen gesteckt ‘itoAtn. .. - &L.i. WieuerBSrfe. »««ns«». Eine Anzahl von Momenten, wie der Selbstmord des Chefs Fer Firma Herz & Strauß Isidor EtSner und der plötzliche Tod der ®S Ernst Grün, Chef der Firma Edmund Grün, welche in gar keinem Zusammenhänge mit Börsenverlusten stehe«, sowie fortgesetzte unkontrollierbare Gerüchte, welche über Prag nach Wien kolportiert wurden und die Diskussion über eine vorübergehende Schließung der Börse, übten einen derart ungünstigen Einfluß auf' die Tendenz der gestrigen Börse, daß die im Eröffnungsstadium zum Verkaufe gelangte Ware nur schwer «nd zu wesentlich reduzierten Kursen untergebracht werden konnte. Nachdem das StützungSkomitee die ganze Ware ausgenommen hatte, trat wohl etwas Ruhe ein, doch war noch immer eine gewisse Nervosität und Unsicherheit vorherrschend, . wobei sich nach Erledigung der ersten Abgaben das Geschäft in den bescheidensten Greuzen hielt. Die Rückgänge der führenden.Äulissenwerte betrugen 10.000 bis 20.000 K. Erst gegen Schluß trat eine leichte Befferung ein, da verlautete, daß die Börsekammer die Einführung de» zweimaligen Arrangements in der Woche plane. Demzufolge ' schritt die Kontermine zu Deckungen. Mehr Beachtung fanden Alpine, die sich von 450.000 auf 470.000 K. bessern konnten, und gegentiber dem letztgemeldeten Stand nur um 5000 K. im Nückstände blieben. Von den übrigen Kulissenwerten verloren Südbahu-Prioritäten 14.000 K., Bankverein 6000 $.,. östirr. Kredit 7000 K., ungar. Kredit 44.000 K., Depositenbank 2000 K., Länderbank 7000 K., Unionbank 18.000 K., Staatsbahn 25.000 K., Lombarden 5000 K., Felten 16.000 K., Krupp 14.000 K., Poldihütte 16.000 K., Rima 14.000 K., Skoda 17.000 K., Waagner 14.000 K., A. E. G. Union 8000 K., Salgo Kohlen 45.000 K., Trifailer 80.000 K., Brünner Maschinen 15.000 K., ungar. Hofherr 9000 K., Karpathen! Petroleum 19^000 K. und Semperit 31.000 K. Lediglich Anglobank wurden um 7000 K. höher gehalten! Im Schranken trat das Abgabebedürfnis in verstärktem. Maße hervor und unterlagen die Kurse einem neuerliche» Abbröckelungsprozeß. Eine Reihe von Effektengattungen, darunter solche, welche hochwertigen Charakter besitzen, fanden im Kursblatte keine Notierung. So verloren Pester ungarische Commerzialbank 150.000 K., Adria 30.000 K., Dampfschiff 50.000 K., Nordbah«' 300.000 K!,: Navigaziöne 60.000 K., 'Wiesterberger Ziegel 50.000 K., Pilsner Brau 100.000 K., Brosche Spiritus 70.000 K., Zungbunzlauer 200.000 K., Bechert Schrauben 125.000 K., Berg und Hütten 50.000 K., Prager Eisen 60.000 K., Brüxer Kohlen 110.000 K., ungar. allgrm. Kohle 200.000 K. Von den Zuckeraktien büßten Nestomitzer 120.000 K., Schoeller 80.000, Böhmischer 120.000 K. ein. Auf dem Anlagemarkte waren Renten abermals billiger erhältlich. Hingegen wurde die Völkerbundanleihe höher bewertet. Von den Exoten notierten r Holzverband 6000 K., Knobloch 7000 K., Mrazniea 68.000 bis 64.060 K., Tepege 20.000 bis 28.000 K., Universale 18.000 bis 31.000 K. Ae Warenmiirtte. . (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Seide. Auf dem Marseiller Kokonmarkt sind die Käufer nicht so häufig zu sehen wie' sonst, was mit dem regelmäßig andauernden Rückgang der ftemden Devisen zusammenhängt. Die Preise sind unter 62.50 Franken. Der New-Dorker Markt blieb mehr oder weniger unverändert. Infolge des Kursvorsprunges des Dollars gegenüber dem Jen wurden mehrere tausend Ballen in Jokohama gekauft. Am Schanghai-Markte war die Tendenz stetig; der Rückgang des englischen Pfundes bewirkte ein Sinken der Preise. Es notterten r Greges China Filaturen - Threa dancers extra und l 16/18 270 Franken, Snow billand padeda extra und 1 13/16 265 Franken, Minchow fil Nr. 1 13/15 335 Franken. In Karton blieben die Preise infolge schwächerer Wechselkurse leichter und die Geschäfte waren weniger zahlreich. Bei den jetzigen Kursen ging der heimische Verbrauch zum Kauf Über. Der Jokohama-Marrt scheint sich nach einer Zeit der Schwäche wieder uholt zu haben. Mm setzte für Fil. 1 bis 1'/, 13/15 1.770 Jen. ES sind ziemlich zahlreiche Geschäfte gemacht worben. Preise für GregeS Japan Filaturen waren: Double extra 13/15 greifbar 240 bis 250 Franken. Auf Lieferung 224 bis 226 Franken; 1 bi» l1/» 18/16 quf Lieferung 215 bis 226 Franken. Die Schappespinner haben infolge der Steigerung des französischen Franken ihre.Preise um 25 Franken pro Kilogramm bei alle» Qualitäten herabgesetzt. Der Geschäftsgang war minimal. In Kunstseide hat die Nachftage gleichfalls nachgelassen. Die Preise blieben stetig. Die meisten Spinnereien haben ihre Erzeugung bis Mai-Juni verkauft. Spiritus. Die Abberufungen bei der Spiriui< stelle cifuOgc^en die Vorwoche keine Veränderung. In Brennspiriius nahm die geschäftliche Tätigkeit einen größere» Umfang an. Auch in der Preistendem find unbedeutende Veränderungen zu verzeichnen. Es notkereu r Alländerrum 40prozenttge Ware 21.000 bis 21.500 St., 80prozentige Ware 48.500 K., StaniSlauer 60prozentige Ware 28.000 K. 60- bis 80prozentige Ware 84.000 bis 40.000; Slibowitz je nach Qualität 70.000 bis 76.000 K. pro Liter absolut; Weindestillat je nach Qualität 74.000 bis 100.000 K. - pro Liter absolut. Jamäikürum Original zirka 70 Prozent 140.000 bis 165.000 K., 76 Prozent 174.000 K. pro Liter. Kognak 49 Prozent offen 35.000 bis 41.000 K., in Flaschen V, Baut. 38.000 bis 45.600 «. Liköre in Flaschen \t nach Qualität 45.000 bis 70.600 K., offen 88.000 bis 68.000 K., Himbeersaft I 16.500 bis 17.600 pro Kilogramm, Zitronensaft 15.900 bis 16.000 K. " Hopfe». Am Nürnberger Hopfenmarkte waren die Umsätze mit — weniger Tage von keiner Bedeutung. Als sich über ^.' tzpn Woche zu Der Neberzustaud der Wiener Börse. Keine Schließung in Ausficht genommen. - Bersrötzernng des gnterventionrfondr. - Konserenzen der Banken mit dem NaUonalbankpMdentr« Sr. Reisch. - kinschrönknng de, Wtzserttv — 8*ef WchrMtz. 'r Gestern maWe sich die Depression an der Wiener Börse besonders.füh'lv'nr. ES machte sich bei manchen.direkt.'eine verzweifelte StiMmrulg bemerkbar, was in verstärkten Abgaben von Effekten und dem weiteren Niedergang desselben seinen Ausdruck fand. Allerdings hattesich im Lgu.se des Verkehres die Stimmung wesentlich gebessert,stDH läßt sich der Fieber zustand Ler Börse nicht verkemie.n. . Von einzelnen Kreisen würde der Ansicht Ausdrück verliehen, daß eine vorübergehende Schließung 1 der' Börse der vernünftigste Ausweg sei, um,ihr selbst Gelegenheit zu einem ruhigen Uebevblick über die Situation zu gewahren. Die maßgebenden Börsenkammermitglieder hüben sich sofort mit diesem Vorschläge beschäftigt, und' her Ansicht Ausdruck verliehen, daß eine solche' Maßnahme derzeit völlig unangebracht sein würde. Siekönnte nur einen falschen Eindruck über die wahre Situation des Marktes im Ausland Hervorrufen. So ist gar keine Aussicht Vorhanden, daß dieser Vorschlag irgendwie dürchgesührt werden würde. " Hingegen wird sich die Börsenkammer! ernstlich mit dem Plane befassen, die Kontermine/ welche sich auch gestern fühl, bar gemacht hat,> unbedingt zu verdrängen. Zu diesem Zwecke sollen nicht, nicht wie bisher ein Ärrangementtag, - sondern zwei Arrangementtage, nämlich am Mittwoch und am Samstag, eingesührt werden. Jüsolgedessen wird-auch am Mittwoch die Böxse aüsfallen, so. daß danw nur Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag Börsentage sein sollen. Außerdem soll eventuell eine Verkürzung der Börsentzeit in Erwägung gezogen toerbett. . Die 'Jnterventiynstätt'gkeit, der Banken! dürste in verstärktem Maße ihre Fortsetzung finden. Es verlautete gestern, daß der Jnterventionsfonds um weitere 200 Milliarden erhöht werden soll. Zu diesem Bchufe fänden auch gestern Beratungen der Bankenvertreter beim PräsLenten der Nationalbank Dr. Reisch statt.Zweifelilos dürften diese ^Beratungen zu einem pösitiven ErgMis führen, machte, war nur wenig Verkaufsgelegenheit geboten und die Preise gingen langsam aber ständig zurück. Der letzthin erzielte Preis für prima Hallertauer-Hopfen war 800 Mark, erste Kosten. Von der Behebung des Geldmangels einerseits, von der Witterung andererseits, wird es abhängen, wie sich das Geschäft in den nächsten Wochen entwickeln wird. Die Pflanze ist in ihrem Wachstum gegen andere Jahre'wohl noch zurück, doch kann bei Eintreten günstigerer Witterung das Versäumte - rasch nachgeholt werden. Rohkakao. Die nach dem Rückschlag des Jahres 1920 im Jahre 1621 wieder eingetretene Befferung der Kakaoerzeugung setzte ich auch in den folgenden Jahren fort; die Ernteergebnisse res Jahres 1923 stehen nur noch um etwa 3 Prozent hinter den seit der Vorkriegszeit bisher erreichten Höchstmengen im Jahre 1919 (461.000 Tonnen) zurück. Die im letzten Berichtsahr geeernteten und insgesamt ausgeführten Mengen von Kakaobohnen Wertresien die Gesamternte des Jahres 1913 um mchr als Dreiviertel. Der Anteil der Kakaoernten in Amerika und Afrika, der beiden für die Kakaokultur wichtigsteu Erdteile, an den Welternteergebniffen hat sich im Vergleich znr ^Vorkriegszeit erheblich verändert; er betrug in Prozenten für. Amerika: 1913 56, 1920 50, 1922 42, für Afrika 40, bezw. 48, bezw. 54., Das Schwergewicht der Kakaoerzeugung ruht gegenwärtig infolge des außerordentlichen AussGvunges des Kakaoanbaues in den Gebieten der GoMüste und von Nigeria auf Afrika. Die An- ■ baufläche der Goldkuste mit einer Ausdehnung von über 350.000 Hektar im Jahre 1922 zeigt gegenüber dem durchchnittlichen Anbaugebiet der Jahre 1909 bis 1913 .von rund 90.000-Hektar' eine Zunahme um" fast das' Pierfäche. Entsprechend haben sich auch die Erträgnisse' an Kakaobohnen gesteigert, deren Ausfuhr sich gegenüber der - Vorkriegszeit mehr als verdreifacht hat. Die verhältnismäßig größte. Steigerung in der Kakaoerzeuauna hat Nigeria zu verzeichnen, wo die Ernten der beiden Berichtsjahre das Acht- bis Neunfaches des Vorkriegsstandes betrugen. In Brasilien, dem zweit-, größten Kakaoland, hat sich in dem Zeitraum 1913 bis 1919 die ausgeführte Menge nur auf etwas mehr als das Doppelte ihres Vorkriegsumsanges erhöht. Der Welwerbrauch an Kakaobohnen zeigt seit 1921 zwar eine Zunahme, deren Stärke jedoch gegenüber der Steigerung der Erntemengen, insbesondere nn letzten Berichtsjahr, verhältnismäßig weit zurückbleibt. Die Hauptvevbrauchsländer sind die Vereinigten Staaten von Amerika, Deutschland, die Niederlande, Großbritannien und Frankreich. BiehmSrkte in 6t. Marx. (Eigenbericht der ,Mener Morgenzeitung".)' 8iindermarkt. Der gestrige Austrieb belief sich auf 14 Stück inländisches, 112 Stück ungarisches, 121 Stück iugoflaivischeS und 64 Stück rumänisches, zusammen 311 Stück, worunter sich 205 Stück Mast- und.^106 Stück Beinlvieb befanden. Der Gattung nach waren 172 Ochsen, 73 Stiere, 63 Kühe und 3 Büffel. Der Markt eröffnete bei anziehenden Preisen in lebhafter Sttmmung. Im Laufe des Verkehrs jedoch trat eine Verstauung ein, so daß die Preise gegen Montag keine Veränderung aufwissen. Schweinemarkt. Aufaetrieben wurden 728 Schweine, darunter 137 Fleisch- und 591 Fettschweine. Letztere erlitten gegen Dienstag einen Preisrückgang von 1000 K. und Fleischschweine von 500 K. pro Wogramm. ES notierten; Fettschweine je nach Qualität 19.000 bis 23:800 K. und Fleischschweine 22.000 bis 25.000 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. S t e ch v i e h m a r k t. Die Gesamtzuführ belief sich auf 6208 Stück Kälber, 1604 Weibnerschweine, 273 Weidnerschafe, 52 Ziegen, '2028 Kitze und' 528 Lämmer. Unter dem Drucke der gesteigerten Zufuhr war die Tendenz' auf dem Kälbermarkt eine äußerst flaue. Primäsorten. habe« 3000 K., alle anderen Qualttäten jn den meisten Fällen bis zu 6000 K. pro Mogramm eing^bÜßt. Fleischschweine stellten sich bis zu 3000 K. und . Fettsch'weine bis ru 1600 K. pro Wogramm billiger im Preise. Auch Kitze/und Lammen haben sich äußerst ermäßigt.. Es notterten; letzende Kälber -14.000 bis 25.000 K., Weidnerkälber 14.000 bis 28.000 (29.000). K., Fleischschweine 21.000 bis 28.000 K., Fettschweine 24.000 LiS 28.000 K., Schafe-8000 Lj8 18.060 K.. Ziegen 4000 bis 10.000 K., Kitze 8000 bis 19.000 K. und Lämmer 12.000 bis 32.000 K. pro Kilogramm. . ffliettcr SchuhböA (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) ‘ An der gestrigen Schuhbörse kam e8 bei ziemlich lebhaftem Besuche zu emigen Abschlüffen, wobei die letzten Preise erzielt' wurden.' Zum ü f f e n t l i chen Der! a u f e .gelangten laut Art. 348 deS H.-G.-B. 7488 Paar Herren-, Damen-, Kinder» und Tennisschuhe französischer Provenienz zu 35.000 ftanz. Franken ttansit Wien. ' . Die N o t i e r u n g e n, welche behauptet blieben, lauten für H.e r r e.n st \ t f t l Makay Boxkalf und Rindsbox 220.060/I. Braunleder 245.000 ,K., Goodyear' Welt Boxkalf 250.000 K. Braunleder 395.000 K. D.a m.e « st i e f el 'Boxkalst 200.006 K., Rindsbox '185.000 K., Braunleder 245.000 K..' Goodyear Welt Boxkalf 255.000 K., Rindsbox schwarz 235.000 K. D a m e nh a l S s.'ch uh e Makay Boxkalf 166.600 K„ RindSbox 150.000 Kronen, Braunleder 190.000 K., Goodyear Welt Boxkalf 195.000 Kronen, Braunleder 230.000 K. Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der „Mener Morgenzeitung^) Zum öffentlichen V e r k a.u f o. gelangten lau, Art. 311 des H.-G.-B. 70.000 Kilogramm Stahl, 9 Waggons Werkzeuge, und 6 Waggons Braünpappe zu 100,000.000 K., ferner 60 Kisten Nieten, Werkzeuge, - 4000 Kilogramm Eisenfchuallen zu 25,500.000 K., sowie 80 Kisten Stollen zu 19.000.000 K.' Baumwollmartt. 2!ew-Bork. 7. Mai. VaumwollzufuhreN in den atlcmt. und Golfhäfen 18.000, im Innern 1000, Ausfuhr nach Großbritannien 1600, nach dem Kontinent —. Lokalmarkt middling; 30.40 (letzt. Kurs 30.35). Tendenz: Stetig. — Termine: April —. Mai 30.07, Juni , fiult 28.16, August 26.—, September 25.10, Oktober 24.44, November —. Dezember 23.82, Jänner 23.52 Februar ——, März 23.60. Berliner Börse. Berlin, 8. Mai. Bei? Beginn des heutigen Verkchves tzeigtb die KnrsMtattüna entschiedene Mderstanidsfähigkert, die sichauö Deckungen der PlatzspekulaMn erklärte. Jnifobgeidessen fand das aus der Provinz; namentlich aus Rheinland mtb Westfalen, singelaufene Angelbot im allgemeinen glätte Awfnähme. Vereinzelt ' stellten sich die ersten amtlichen KursWtierungen, insbesondere am MontamnaM, etwas höher. Im späteren Verlause-trat die freundlichere Tendem; noch klarer hervor. Die gestern umsausdey Gerüchte wegen ZahmngAsHwieMeften Melden ohne . BöstättgMg. Auch glaubt mtm' die HoMMg hmsichtkich eines allgemeinen BergarbÄteraüsstandes Nicht aufgeden M brauchen. ' Allmählich nahm das Geschäst^eitmeilig einen etwas MhastevLn- Gharakter an,- zumal bekannt wurde,-daß in den zu EmhMkursen gchandelterr Papieren zchlveiche Kaufallsträige ^ngeläuftn seien. : : . ■ . .;;,:V j Mes in Billionen von Mark.) Schlußkurse; Türkische Lose 20.—, Oesterr. Staatsbahn 26.75, Nordd. Lloyd 4.8, Der. Glbeschiffcchrt 2.125,7Berliner Handelsgesellschaft 25.135, Kommerz. Privatbank 8.76, Darmstädter Bank 6.1, Deutsche Bank 8.—, Diskonto- Kommgndit 7.8, Dresdner Bank 4.8, Nationalbank für Deutschland , Oesterr. Kredit 0.325, Oesterr. Länderbank —, NeichSbank 22.1, Wiener Bankverein 0.275, Wr. Union- Lank 0.275. Mg. ElektttzUStS-Gesellschast 7.625, Bochumer Gußstahl 37.25, Daimler Motoren 2.7, Deutsch-Luxemburger 32.5, Deutsche Maschinen 4.8, Dynamit Nobel 4.5, Felten ü. Guilleaume 18.—, Gelsenkirchener Berg. 37.5, Tb. Goldschmidt 9.75, Harpener Bergbau' 47.75, Hirsch Wpfer 28.5, Höchster Farben 10.5. Hohenlohe-WeÄe 18.875, Laurahütte 7.875. Mannesmannröhren 23.25, Phönix Bergbau 20.5, Schuckert ü. Co. 25.125, Siemens u. Halske'32.875. Telephon Berliner 2.76, Goldanleihe 4.2, Dollarschatzanweisungen 79.2. Prager BöO. Prag, 8. Mai. Nach der vorWbevgehenden gestrigen Be» Wigung kam <m der heuttgen MrfeM schwächere Tendenz im verstär.kl'en Maße zum Ausdruck ttttb' fand in den ungünstigen Meldnngen vom Wiener Markte eine weitere Unterstützung, die wieder von Arbitragepapieren . ihren Uusgang nahmen. Die schwache Haltung Wertrug sich auch gus die -übrigen MaMgebiete. Bankaktien tendierten mit nur geringen Ausnahmen etwas fester,- Wiener Banken verloren 10 Prozent und darüber. NoMahnaktten gaben abermals im Kürlse nach. In der Kulisse konnten sich'Gkoda-Mien ziemlich gut bchaWten, während die übrigen Papiere Kurseiübutzen erlitten. Aus. dem Industrieaktienmarkt gäben Zucker-, Chemische-, Eisen- und Bauwerte nach, aber auch die Übrigen.Werte schlossen sich der allgelnremen Wwärtslbewsaung an. / Verhältnismäßig gut bchauptet waren Kupferwerte', nordböhMsche Kohlen, Bergmann und Ollaschauer. Die schwache Grundtendenz beeinflußte auch den Anlagemarkt ungünstig. Von Exoten' erlitten Schönprichener. Bulgaren und Jpar Kurseinbußen. Der Schluß War schwach. schlußkurse; Türk. Eisenbahn-Anleihe 400 Fra'^ien —^ Böhm. Unionbank 439;--, Böhm. ESkomptebank 309 —, Böhm. Zndustrialbank 412.—, ZivnostenSka Banka 399.50, Anglobank 105.50, Oesterr. Kredit 77.—, Wiener -Unionbank 74.—, Wiener Bankverein^.—, Buschtiebrader Eisenbahn Lit. A. — —; Sit. B —.—, Ferdinands°Nordbahir 5300.—,; Prag-Duxer 161.—, .. Auffig-Teplitzer Eisenbahn-.—, Nestomitzer Zuckerindnstrie' 1855.—, Vereinigte Elektrizität Wien 98,—Brosche 1620.—,. Koliner Spiritus 940.—; KöniObofer Zement 930.—, Breitfeld-Danek 457.—, Ninghoffer 640.—, Simmeringer 85.—, Rothkosteletzer . Textil 296—, Silpine Mdntan 210.-, Poldihütte 261.-. Prager Eisen 852.-. Oesterr. Berg u. Hütten 2060.—. .Skoda 641.—, Jnwald 223.'--. Hie Devisenlurse. . Zürich» 8. Mai. (Devisenkurse .von 12^10 Uhr. ~ der Schweizerischen Kreditanstalt mitgeteilte Mittelkurse.) 5'r-v.w pro Milliarde —(—.—). Holland 210.50 (210.50), Ncist-" v.' 561.50 (661.50). London 24.61 (24.64), Paris 36,75 (36,:,0 , Mailand 25.15 (25.25), Brüssel 29.— (29.—), Koveuhaaen 95.50 (95.50), Stockholm 148.50 (149.-), Christiania 73.46 (77.75), Madrid 77.75 (77.87), Buenos Aires 130.-■. Prag 16.46V* (16.47'/,),Budapest 0.0060 (0.0065:Vr', < 2.P0 (2.90), Belgrad 6.95 (7.—), Sofia 4.10 (4.10), ' i7av'5; .',;. (-.-), Wien 0.007912 (0.0079121

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