Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-05-09 · Heft 1879 (9.5.1924) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1879 (9.5.1924)
Date
1924-05-09
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2980962--18875-3005977
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

ckjVff?|\yt v “ M. MS "•ir- \; Hl "■■■ ■ »«*>■»■■ r-t rT ";'WW' Wien, FreRa- «»«*•' Ag^ENLI? NA» tz Mär 1021 •HW» AK. MV ''E. M tzdmovd Benjamin de Rothschild. '. . Anläßlich 'der bovorstchenden Bollen>dung des Werten Bandes seines Golde«t cit Buches hat der Keren Kajemeth Israel Düdischer Nationalifonds') eine öffentliche M- Uon einaeleitet. inn den Namen von Baron Cd- «mond B^flamin de Rothschild auf den letzten Platz ' des Buches einzutragen. , Baratt Edmond Benjamin de Rothschildwird mit Zischt, der Vater der modernen Kolonisation in Palästina genannt. Edmond de Rothschild, der am 9. August 1845 zu Paris geboren wurde. Zeigte schon als junger Mann entsprechend den alten Traditiorwn der Rothschilds Interesse für jüdische Angelegenheiten, und viele jüdische Institutionen in-- und außerhalb Frankreichs zogen Nutzerr laus seiner Freigebigkeit. Aber er hatte doch bereits das 85. Lcbensjch. überschritten, als er begann, sich für Palästina Zn interessieren. Als bald nach dm Pogromen irr Südrußland im Jahre 1889 eine große Anzahl von Flüchtlingen nach Konstantinopel kamen und Gruptien für den Bodenkauf in Erez Israel organisierten, die sich dort als Farmer niederlassen wollten, war es Baron Rothschild, der diesen Plan. tatkräftig unterstützte. Bekanntlich erwiesen sich die ersten Versuche in finanzieller Hinsicht als nicht erfolgreich und nur der finanziellen Hilfe und dem moralischen Beistand Baron Edmvnds ist es zn danken, daß die neuen Siedler imstande waren, endlich, alle Schwierigkeiten zu überwinden. In der Zeit von 1890 bis 1895 wurden mit .Hilfe des Barons mehr als 39 dieser Kolonien gegründet. Dein Werk wurde während der letzten drei Jahrzehnte durch die Jewish Col onisation Asso e iat ion (Jca) ansgeführt. Es war immer der Ehrgeiz des Barons, den Typ/ «ine§ jüdischrtzr Farmers zu schaffen, dem es nicht iura fat materiellen Silnne gut ginge, sondern der der Paläftrttchrser „par exce'llence" werden und den Kern der jüdischen! Siedler rm Lande der Väter bilden würde. Dies ist ihm geglückt, fteÄich. nicht im vollen Umfange, und erst,-die zionistische Kolonisation hat jenes durch eigens ,2lrbeit zustandegekommenL Verwachsen mit dem Boden gezeigt, dös dem Baron vorgeschwebt haben muß. Eine« rnteressaniv Geschichte wird im Zusammetchang mit seinem prsterr Besuch im Jahre 1895 erzählt. Nachdem er P-etach- ' Dskwah besucht hatte, von dem er sehr begeistert war, wollte er. Mschvn--le-Zwtt nicht besuchen, weil zu viele Mitglieder ' 'dek»dortigen jüngeren Generation das Land v erlassen hatten, um im Ausl and e eine ihnen lohnender er^ scheinende Beschäftigung zn,finden- Da es aber der Herzenswunsch des Baratts war, Rischon zu sehen, fahr er heimlich. um Mitternacht nach der Kolonie-. : . Bei seinem zweiten Besuch- (1914) hatten die jüdischen Kolonien einen üeispielloselr Grad von Wohlstand erdicht, der irr geradezu markantem Widerspruch zu der E-' gemein unbefriedigenden Lage jener Zeit stand- Er schiech geradezu bezaubert, von seinen Kolonien. Unglücklicherweise! sollte seine, Freude nicht von larrger Dauer sein- Die ökttüoMsche Krise u-niddie massenhafte Zerstörung von Eigentum, die dem Kriegsausbrüche folgten, lähmten die Entwicklung der jüdischen Kolonien in einem Maße, daß sie sich sMsh heute noch'.picht ganz erholt haben. Aber das lebhafte. Interesse, das der Baron Erez Israel entgegenbringt/ ist Niemals abgüslaut, ün'd immer noch beschäftigt er sich, trotz seiner 80 JHre, mit den Plänen für neue Unternehmungen zur Förderung der ökonomische Entwicklung des Landest Zu den verschiedenen Industrien, die durch den Baron geschaffen: wurden — die Weinkelliereien in Rischon. und' S«lchvou, die Seideuifabrik m Rosch-Pina und verschieden^ kleinere. UmLeriiehmungen —, hat er lchtens viel zur «Errichtung . der' großen M e h l m ü h l e und der Z e m ejnt-!k.oib rik in H aifa beigetragchr, die einen kommeMellcn Erfolg, versprechen. * Der „Baron", der letztens zur Erholung in AeghpteN tt'eilte, empfing, lvie gemeldet, eine Vertretung der jM-> §chen Kolonien, wölche gekommen war, Um ihm die DarG-» Parkett der Kolonistchr zu bekunden und chm von den! Fortschritten (der, jüdischm Kolonisation zu berichten. Es tvurde ihm eine hebräische Adresse überreicht, in l«r u. tu dar>ruf verwiesen tvird, daß Baron Edmond Rothschild), par 42 Jahren, der erste SchKHer jüdischer KoloniÄv Ä, daß' eri jedoch nicht mchr der eh^ige ist, «und daß! Nr Fahne) welche, die ersten KoLmP-St auf dien tvüftM, Hügeln aüspflanzien, heute tausende Zionisten in allen Teilen des Landes aufrichten. Es wirÄ an di« Mahnung des -Barons vor 25 Jahren erinnert» d-e Feldier zn!beziehen und nicht in hie S'tckd't zn gehest^ '„Doch wir, dix wir vom Handel undvon den,Schulen «kamen, hatten, nicht W Kräfte in jenen, unS von Jhnegj 'gezeigten Höhen zn,verweGen. Aber heute ist in dm KÄSvon Metullah LiS Kastinieh, eine-neue, junge Glene» ratwn erstandet, bhe arbeitet, KU arbeiten vechjchch un8 bereu! höchster' Wunsch' Igntet: Boden und lanÄvirtschaMiche? M»- ibell!" ferner erittnert: die -Adresse cm einen ankeren Aus» spxuch deslBärons, es werde.keinen freien Staunt zch'iTchen den Koloni en Men vnb weist darapf hin, daß die Dlirchführu-ntz dieses Krogramms heute m$i* l üch fti. ' - - '■ ,- " Das letzte Werk des „Aarons^ ist bekanntlich! die , Pica, über welche wir bereits mehrmals berichtet haben! Und die eine Vereinigung zwischen Rothschild-Verwaltung! und Jea darstellt. Die jüngst von der Palästina- Regierung genehmigten Statuten der Gesellschaft umfassen in ihren 24 Paragraphen alle TätigNtsgelnete des jüdischen Siedlungswerkes (Landwirtschaft, kommerzielle und' industrielle Gründungen, iBvdenkauf und Amelioration, Straßen-, Eisenbahn- und Hafenbau; das Recht, Syua-i gogen, Schulep, Universitäten, Bäder, öffentliche Gärten usw. zu errichten, Bau- und Bersicherungskooperativen zn gründen). Die Pica erhält ferner das R^ht, „die Einwanderung jener Elemente zu fördern, fcfce zur Bserwlrllühung ihres Programmes beitragen v-der im GeMß ihrer Benesizien sich befinden sollen". Nach dem Statut kann jedermann MiLglied! der Pica werden, der eine Beitritts gebühr von 10 Psd- St. und einmr jährlichen Mitgliedsbeitrag von b Psd. St. entrichtet. Diese Bestimmung ist darum wichtig, weil ihre Vorgängerin, die Jea, sich über die öffentliche Meinung Palästinas hinwegsetzen zu müssen glaubte, während diese Bestimmung hingegen dem Jischuw den Weg offen läßt, fidj, in der Verwaltung der Pica Pör zu verschaffen. __ Set Keren HMod und die Arbeitslage in PaMiua. Im Feibru ar betrugen die Ausgabe-n des Ker eu Hafeffod für die ArbeusbcffchaMirg in Palästina über 5152 Pfund. Jnsgefam-t hat der, Keren Hajessod damit Kr -Ar- -beltsbescha'fsung in den erlsten fünf Monaten des Budgetiahres Wer 2Ö.S87 Psiund ausgegsben. Aus de-ur Bericht des ArlbeitsdeHar-tements der palästinensischen Zionistischen Exekutive ist M entnehmen, daß schon -im Februar ein-e merkblche Besserung auf dem ArbeitsmaM eingetreten ist. Jnfolgedefsen -konnten auch die kleinen «den Arbeitslosen gegebenen Anleih en nach und nach vervingeri werden, -und die Gssmnlausgaben hier-Kr brauchten im Februar die Summe von 430 Pfund nicht zu Wepsteigen. Im Monat,Mätfi wurde sine weitere Kürzung vorgenonnnen, u-wd Ende des Monats iMvde sogar jede derartige Subvention eingestell'lt. , Den Hau-tanteil an dieser günstigen Entwicklung hatte die rn 1»n Kolonien eingeführte TabaWullnr, in «der eine große Zahl von Anbeitslosen untergebracht werden konnte. Die landwirtschaftliche Arbeiterorganisation «hat die Arbeiter in GrupPein organisiert, die auf Grund von Kontrakten arbeiten, nach denen sie mit 50 Prozents n derEr Ute beteiligt s-vm werden. Der hierbei eWelte Lohn ist dadurch natürlich schr gering. 3 Wund inrona>Wh-,.pro Person. Decher wird es notwendig fei«, die Arbeiter mit, Anleihen von etwa 3 Pfund pro «Person -u -unterstützen, damit sie die erfovder-lichen Geräte, Zelte, Betten uNd Ueiberfisdlungskosten «bestreiten können. Manerwartet, daß gegen 50 Pr-ozettt -dieses Betrages im Laufe des Jahvesgedeckt wird. Der «der Arbeiterorganisation als -Anlerhe gewähr-te Betrag von 2Ä0 Pfund ist ein Vorschuß auf die Arlb-eiten, ..die digs« auWhrt. Dem StadtviLvtel Lalpioth bei Jevichalem würde, für den Bau einer' Straße, der dort zwecks BeschäiftMmg von gögen 8Y Arbeitern ausqeÄchrt wurde, eine Anleihe von-280 Wund gewichrt. Weitere Zahlungen erhielten: DaZ Gingevi-a- V ier-t'el 200 Pfund, die Anlage WftanM-naSarboiten) ln T.Bl-Adas, Afar Mal al Md Dil>b IIS PfuW. die lawdwirtschaftliche Gruppe in Pet-ach Tikw-ah 300 PfundMrd värjchredene andere laMvirdschMiche Gruppen; weitere M Pfund wurden a conto der in den- Mheren Äronatsiberichten erwähnten Verträge ausgegeben. , ' Das Ar!bsitsdepart-e>mLnt hat weiterhin eine LHÄMe,-pon Pfund Kr die HandwerL-erorganisatio'n -Äs P or<ch-uß auf -die von -ihr.unternommenen Ba uärb-eiten bestimmt. Die Anleche soll in Schuldscheinen auf, die Hhpod«nhanL Kurückgetzaylt werden.! ' ,. .' Fortschritte der Keren Hajessod^KampcMe r« Amerika. Jeder Stadtteil von N-sw-Bork und s-rde jüdische- GemAML HhU daß die diesjährige Keren Hajessod-KaNchagne. dÄ.'grßßtuHglichrn Erfolg «bringen nruß. «weil von diesem die gäM weitere Arbeit in Palästina abhängig ist. We Mitarbeiter Machen daher die größten AnstrengunKn, -Um die' >gHovdevte Quote von 5 Millionen Dollar außzubringLn..An/der AWeit. beteiligen sich auch Komitees von HandwdrArrn u'nd Arbeitern. Auch die Mischen Schulen hÄb^n sich Kr «die Arbeit Ktr Verfügung gestellt. Dr. Wetzmynn war letztens in den Südstaaten tätig. Man rechnet damit,, in Mm Fxa-misco den Be-tr-ag van 100.0M Dollar, in WW-ngtorr 5SDOO Dollar aufzubrrngen., Bon den letztgenaMtensind fa* töii§ '‘H.ÖOO Dollar g^eichnet. " / ■ - ' 14.000 Pfund für den Keren Hchejsod in JohanniSburg. Als Ergebnis der vom Vertreter des Lonldoner Hauptbüreaus des WsLstina-MHbanfonds, Dr. Akexander GoWtzfn» geleiteten Keren-Hai-esiod-Kaimpcigne, wurderr bisher- ,in. iJ ohannisburg 14.000 Pfund gesammelt. Die'lJMn in JohamtiSburg haben sich eine Quote von 20.(W-Pfund Mm Ziele gesetzt. Liguidatiou der Kützath Milwe. Die allgÄneinr Organisation, der palästinensischen Arbeiter hat im HiMick auf die Besserung der Arbeitslage im Lande rmd das W-vvMge Verschwinden der Ar«beitslosigkkeit «die TäWört der Kupath Milwe, deren Aufgabe die finanzielle Itni erstützun,g de r Arbeiislosen war, -einäkstellt. Die Kupach Mlwe wird sich nur -noch mit «der GiMchun-g' der ausstchenden Forderungen beschüfdigen. st-,' st Kommerzielles Adressenbuch sSr Palästina. Dbaugels einer festen Organisation der Midenchaltung aller Handels- und Güworbrtveiverwen in Palästina hat es bisher keim authentisches und volllommmres Adresssnbuch der Kaufleute.mrd ProduMtchr dieses Landes gegeben, lvas von Exporteuren und WMchaMchen Faktoren als großer Marrgel empsim-d-en wurde. MN hat endlich eure GesellschD die Herausgabe dos -eMen auchentischen Mvessenbuches mit .Jahrbuch iibor PaläsUia m 'fwiöl*S genommen, " l- ' MW« über aktuelle Palästina. Fragen. (Bon unserem SpezialkorrespondeNteu.) Jerusalem, im April 1924, , Der Zandhunger, — Das Kulturproblem. Ihr Korrespondent hatte eine llnt'erredung mit M. M. U-j'sischlkin, welchen -er über «die Pläne des Keren Kajemeth befragte. Ich reise, erklärte Ussischkiu, demnächst nach Europa und werde dort bis zur zionistischen Jahreskonfereng, die wahrscheinlich im.August stattfinden wird, verbleiben. Ich habe, die Absicht, eine neue große Bewegung für den Keren K a j e m e t >h h e r v o v z u r u f -e -n, um wieder Boden in Erez Israel aus-lösen zn-können. Es muß ganz o-ffen gesagt werden, daß wir heute bereits Landhurrger verspüren. Es muß eimnäl 'den Jüden klar genracht werden, daß der Boden, die Landwirtschaft die Basis bilden, auf welcher sich Handel und Industrie entwickeln können. Jnr übrigen besteht wenig Gefahr, wenn Handel und Industrie sich einige Jahre , später entwickeln, was aber nicht zutrifft, wenn es sich um die „Erlösung des Bodens" handelt. Was die Bodensrage anlangt, sc werden die guren Regi-er-Mgsböden kann: den arabischen Pächtern abgenommen werden, die schlechten sind größtent-eiils mckultiviert und müssen große Summen verschlingen, um amelioviert zu wenden. Die Wdei^.der Felachen sind schwer zu erwerben, well sie rine^i'eirs den Boden nicht verkaufen, .andererseits -es auch wieder die Regierung nicht zulassen würde. Im übrigen« wäre das auch für uns schlecht, denn wir würden.dadurch ein arabisches städtisches Proletariat schaffen, das uns in rmiserer Eniwickkmg hindern könnte. F Was uns heute zum Kauf angsboten wird, sind die guten Böden der Efend-is, die sich gegenwärtig in einer schlechten ökono-mifchen Lage b-esinden nnd.gerne bereit find, ihre Besitzungen zu veräußern. Ob wir in Zukunft eine solche günstige Gelegenheit haben werden, ist fraglich, denn schon heute projektiert die Regierung die Schaffung einer Hypothekenbank, ebenso ist eine Steuerreform zn erwarten, schließlich dev Ausbau' eines Hafens, was sicherlich eine Besserung der ökonomischen Lage der Efendis zur Folge haben wird. Angesichts dieser Sa.hlage ist es ein -« nationales Verbrechen der ganzen jüdischen Welt, Senn sie den günstigen Moment.verpaßt, große Bodenreserven zu erwerben. Praktisch wäre noch zu sagen, daß dev Keren Kajemech bis heute 110.000 Dunarn Boden erworben und.verteilt hat, so das; tatsächlich bereits ein Larchhunger besteht und für die, nächste Zeit keine Aussicht.vorhanden ist, neue Siedlungen zu gründen. Von allen Schichten der jüdischen Bevölker-Mg von Evez Israel, die die Situation genau kennen, wird ein gewal r igor Schrei vernommen, ein Ruf nach neuem Boden, nach ider Geulah-Haarez. Diesen Schrei des Jischubs will ich dem europäischen Judentum übermitteln. Es fallt mir schr schwer, im gegenwärtigen.?Noment Erez Israel zü «verlassen, allein ich füge mich dem allgemeinen Wunsch. In den nächsten zw ei Jahren muß der Bodenbesrtz. des.,Keren Kaie« meth verdoppelt wer-dem Der durchschnlitl-iche Preis pro Dunam in der Nähe von Städten Betrügt einschließlich der AmMorierung MaffevversorgMg, .EnchwMmK^ Mge) 4 bis 5 Pfund. Der Keren Hajessod baut dann hie Kyldnir, was bei einer Verdoppelung des Keren Kajemeth-Bodens eine -halbe Million Pfund Sterling onsmacht. Diesen Be« trag muß das Judentum aller Länder in den nächsten zwei Jahren auftzrin-ge«n, wenn es au' sich die Schuld nicht laden will, -st nationalen Bttrat . : begangen zu haben.'Ich bin überzeugt, daß die Mische Wett auf diesen Appell, eine richtige Antwort geben wird. In puncto Keren Kajemech gibt es keine Parteien und auch keine S'veit« fragen. Die primitivste Forderung, Boden.ftrv den Ehaluz, für den Landwirt, für dar Mische Volk in Erez Israel zu erwerben, soll heute-klar und verständlich sein, und darum hoffe ich, daß meine Mssion von Erfolg gekrönt sein wivd. Ich muß noch erwähnen, daß ich mit bei -der mir zur Verfügung stehenden begrenzten Zeit mit der Organisierung von Sammlungen nicht ab-geben kam. Das lnüssen unsere Fvermde und Mitarbeiter in der Galuth machen und mein-e Tourme finanz iell aus nützen. Meine Mission wird sich erschöpfen-in der wirklichen Tarst-ellnug der Lage und in der Ucherin-ittlnng der Wünsche des gesäurten Jischubs nach Baden. In «den letzten Mi Jahren, sagte UschifchSin, haben wir einen großen Fortschritt zu verzeichnen. Die «Kolonisation entwickelt sich nach den Gesetzen der geometrischen Progression. Die ersten 40 Häuser in Tel-Miw «waren viel schwerer zu bauen als jetzt ICO, die erste Siedlung in Galiläa viel schwerer als jetzt die zwanzigste. U eb-er di-e An.fa n g'sschwierigke-iiem sind wiv schon heraus. Düs Fundament zu bauen ist schwerer als. das Haus. Ucberdies sieht -man das Fundament kaum, «die Wände uüd das Dach hingegen sehen alle, und darum ist es klar, daß «die AMit der Ehovewe Zion -schwerer tvar als die Arbeit der Z-ionistvschen Ot'- ga-nffation, und ihre Arbeit schwerer ÄS die der Neulinge, die darauf reflektieren, durch die Jewffh Agency an.der Spitze der Arbeit in Erez Israel zu stehen. . In den Städten ist ein großer «Fortschritt zu.veitzeichnen. Es genügt ein Hinweis cmf «Tel-Mviw, a«uf Haifa^ das vor «d«n

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.