Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-05-07 · Heft 1877 (7.5.1924) · p. Seite 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1877 (7.5.1924)
Date
1924-05-07
Page
Seite 7 (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2980960--18851-3005951
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

mm WW, WWer MENztzilMgl. 7. Mai im Sertr tj /-ervhigend und erüffuetcu die Aktien der Depositenbank zum | Km» von 86.000 gegen 34.000 K. am Vortag. Dieser Kurs wurde auch bis zum SchlusseLeib «halten. Im weiteren Verlaufe 'der VerkchrS konnte mangels einer Anregung keine Belebung -de- Geschäftes Platz greifen, doch konnte die Wahrnehmung ge- 'macht werde«, daß keine exekutiven Verkäufe zur Ausführung gelangten. Lediglich einzelne Entlastungsabgaben verursachten ein weiteres Abbröckeln der Kurse, so daß der Schluß in lustloser und teilweise schwächerer Haltung erfolgte, i Von den Kulissew erten verloren Südbahn-Priori- /ftäten 10.000 K., Bankverein 2000 K., ungarische Kredit 31.000 K., lLänderbarik 10.000 K., Uniönbank 4000 K., ZivnostenSka 5000 K., Staatsbahn 8000 K., Krupp 12.000 K., Rima 7000 K., Waagner!8100 K., A. E. G. Union 7200 K., Timber 10.000 K., Salgo Kohlen 26.000 K., Brünner Maschinen 20.000 K. und ungarische Hofherr 10.000 K. Hingegen gewmmen Britisch-ungarische Bank '3000 K.,. Alpine 9000 K., Poldihütte 11.000 K. und Skoda 20.000 K. Im Schranken war bei wesentlich reduziertem Verkehr ketue einheitliche Tendenz vorherrschend. Nyrdbah» büßten 600.000 K., Dampfschiff 10.000 K., Westböhmische Kaolin 25.000 K., Wienerberger Ziegel 80.000 K., Grazer Brau - 50.000 K., Aussig chemische 40.000 K. Krainer Eisen und Lampen Ditmar je 60.000 K., Wolfsegg- - Traunthaler 82.000 K. ein. Von den Peiroleumwerten wurden Galicia um 46.000' K., Fanto um 20.000 K. und Schodniea um! 25.000 K. billiger abgegeben. Hingegen gewannen Adria 60.000 K., Aussig-Teplitzer Genußscheine 66.000 K., Dux-Bode'nbacher 90.000 K>. Navigazioue 38.000 K., KönigShofer Zement 30.000 K.. Spiritus 15.000 K. und Jungbunzlauer Spiritus 100.000 K. ÄezugS rechter Bömische UnionSank 19.000 K. Auf dem A »l a g e m a r k t lagen Renten etwas schwächer. Von den Exoten notiertenr .Knobloch 80.000 K., Mraznica 67,000 bis 64.000 K., Tepege 35.000 bis 37.000 K., Universale 24.000 bis 28.000 K. Devisen- und Balutenkurse. (Mttgeteilt von der Oesterreichischen Nationalbank.) Vkrtü «mslerön« f.! holl. dulden Agram 1 jog. Kronen . .; * Belgrad 1 Dinar ., Berlin* 1 deutsche Reichsmark Brüssel-1 belgische Francs. . . Budapest I ungarische Kronen . Bukarest-1 Le! . . . Chrlstlanla 1 nqrweg. Kronen . Kopenhagen 1 dänische Kronor . London! Pfund Sterling » . . Madrid 1 Pesetas , . , . . Mailand 1 Lire' ... . . . . ' New York 1 Dollar. . . . ' ' Paris 1 Francs ...... Frag I tschecho-slow. Kronen Sofia 1 Lewa , . . . ... Stockholm 1 achwedlseheKronor ‘ Warschau** 1 polnische Mark. Zürich 1 schweizerische Francs * i Note»' Amerlkan. Noten v.5 Dollar anlw. , . . » kleinere , . . Belgische Noten HW Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Lev« . - * •. Joo » . _ i. - » kleinere , . . Dänische Noten 100 Kroher N( ' 100. kleinere* 6. Mal 5. Mal Deutsche Noten*. Cleld Ware Geld Ware 29800.- 26700.- 28600.- 26700.- 878.— 88*.— 882.- 886.- 878.- 88?.- 882.- 886.- 16.10 16,40 16.10 16.40 3694.- 3706.- 3794.- 3806.- 0.81 0.87 0,8! 0*87 350.- 381,- 361.- 363.- 9680,- 9720.U 9780,- 9820.- 12030.— 12070.- 12030.- 12070— 3U300.- 31?300,- 311000,_ 312000— 9680,- 9720.- 9680,- 9723— 8174'- 3186.- 3166.- 3178.— 70935.- 71185,- 70935.- 71185— 4607.- 4623.- 4592.- 4608,- 2080,- 2090.— 2083,- 2093.- 518.- 522.- 5l8.— 522— 18570.- 18630.— 18670,— 18730— 126851- 12685!- 12685— 70460,— 70860.- 7C460r- 70860— 70380.- 70760.- 70360.- 70760— 3655.- 3685,- 3735.- 3785— 501.- 509.- 501.- 509— 481*— 489*2 48l!~ 489- M890.- 11970.- M89o.- 11970— 15.90 l(L20 15.90 16— » kleinere ...... Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten WO Gulden , Italienische Noten v. 100 Lire aulw, , » , kleinere ... tagest, Noten ungest. zu 1000 Dinar » * ' > ' ‘ b 100 . » ... . kleinere . , Norwegische Noten 100 Krouer . Polnische Noten „ . . . kleinere** , . . Rumänische Noten zniOOO u. 500Lei _ » „ - kleinere . , . Russ, Noten (Roman,) zu 500 Rubel » » . 100 » . » ... kleinere. . Schwedische Noten 100 Kronor , chwelzerlsche Noten 100 Francs, panische Noten 100 Pesetas . . schecho-slow. Not, v.lOOOaufw, » . kleinere , tagar, Noten (neue Fm.) zu lOOOKr. » .zu 10.000 Kr, . . . w klriflwo * 15.80 16— 15.50 15.90 300530— 311100— 300200— «10800— 30930»— 310900— 300060— 310600— 4575— 4605— 4585— 4595- 26300— 26500— 26300— 26500— 3160— 3180— 3162— 3182- 3130— 3160— 3132— 3152— 875— 881.- 878— 884- 865— 871— 868— 874— 9560— 9640— 9660- 9740— 76— 82— 75— 81— 71— 77— 70— 76— 366— 360— 358— 360— 336— 340— 336— 340— H— 18370*— 18470*— 18470— 16570!- 12620— 1270(1— 12820.« 12600— 9560— 9640— 9660— 9740— 2064— 2086— 2064— 2080— 2059— 8075— 2059— 2075— 0.78 "oji 0.84 "o*79 .0.78 Um Für 1009 bk.-Mark, ** für 10.009 poln. Mark. re 0.91 ^79 Men« Warenbörse. (EiHewbericht der „Wiener Morgentzeituntz".) Tie deutschen Tb»mÄ>Menmärkts zeigten noch immer eine überaus nerMe Stimmung. Die uinrfangreichen Apvilengagr* ments in ZiMweißausVasis des franzoftfHen Franken sind Hmcharoße Stützungen so zivm-lich geregelt, aber trotzdem be sichen doch noch ernste Sorgen wegen einer glatten Mvicklur der Maiverpstrchtnngen. Es verlautet, daß die. letzteren no. weit größer sein sollen als die per Ultimo AprA gewesen sind, konnten aber diese mm unter großen Schwierigkeiten aus der Welt geschafft werden, so ist es im Augenblick noch mehr als fraglich, ob die per Ultimo Mai eingegangenen Spekulationen chne schwere GvschAtevunigen zu regulieren sind. DaL Konsumgeschäft in FeinchemiValien läßt viel zu wünschen übrig. frage ist zwar ausreichend vorhanden, aber die meisten schlüsfe scheitern an der Kredrtfrage. Selbst die zurzeit zu äußerst niedrigen Preisen am Markte schwimmenden Partien können nicht Mtergebracht werden. DaL CchlMikalien-Expovtgelichäft ruht. Die zuhohen Forderungen der deutschen Abgeber stehen Mneist über der Weltmarktpavität, wobei zu beachten ist, daß noch immer viel Repavationsware im AuÄande von belgischer und ftauzösischer .Seite offeriert wird, gegen'die die deutschen Mgeber Mch nicht annähernd wettbewerbsfähig sind. -An der gestrigen Warenbörse nahm das Ausgebot in CheanikM« «Wen ganz geringen Umfang' an, da sowohl Mbgeber als auch-der..Konsum Zmückhaltmrg beobachteten. Wtilich waren russisches Terpentinöl gelb zu 18.800 K>. China wachs zu 81.000 K. tvansit Wen Md Darmubawachs zn 36.000 K. tränsit Wien. Zum öffentlichen Verkaufe gelangten laut Art. Sll he» zwei Kisten Parfiickeriewaren zu 1,600.000 5krouen.' O e l e n u d F e t t e hatten mäßige» Geschäft bei preis haltender Tendenz. Generaiveksammluug des Mfenvereihes. - Gegen die GoldÄgabe. - Ser Kampf dei Men geM die Fange«. Gestern fand im Börsengebäude die Generalversammlung Leiten geraten, weil, sie von Hren Kommittenten im Stich gv be§ Wiener Börfenvevelins statt..Rach Vierlesnng des Rechen» lassen wurden. Sehr viele haben.sich ihren Verpflichtungen der Banken gegenüber entzogen, und mit Erfolg. Wir müssen zunr Selbstschutz greifen und «ine schwarze Liste der Pflichtvev gessenen veröffentlichen. Die Ausführungen des Bövsenvatei Stutzer, fanden-lebhaften Beifall. .■ Kommerzialrat Weiß, Mitglied des. Intervention komitees, sagt, es sei nnmÄglich, mit 200 Milliarden die Wien KU Men. Es gibt vielleicht so viel Stück Aktien. Maxwürde es' nicht für möglich halten, was ftW ungeheure Mengen vor Papieren von. dem einen Großspekulanien ans den Markt typ worfln werden. So etwaswar noch nicht da. Es ist kein Wun« : der, wenn das Jnterventionskomitee deshalb die Kurse nicht galten kann. Eine ähnliche Erscheinung gab es im Jahre 1896 in. der Person des Gwßspeknlanten Anton Heller. •: .. Herr Salo Waltuch forderte die Aufstellung einer Auf« sichtsibehörde, welche das, was die Verwaltmvgsräte tun, zu Überwachen hätte. Wenn eine Wie beispielsweife mir den Be» trag von 160.000 K. ausgegeben werde, dann muß das auch bleiben Md nicht 400 K. Man möge 20 Effekten aus dem Schranken nchmen und dem freien Handel Überlassen, und er garantiere, daß alle gehandelten Kurse erhielt werden würden.- Herr Weiß meinte, die Blanken hätten eine gewisse Wer» äntwortung, wenn sie.„JMge" ausgeben, die Kurse Mch eim Zeitlang zu hallen. Hoffentlich werde auch die GefetzgÄbung fltzt anders »über die Börse denken. Dann .wurde die zahlreich besuchte Versammlung geschlossen. Mnanzminister: a. D. De. GÜLtler Wer die jetzige Bövsenlage. Graz,'6. Mai. Heute sprach FinanzmuMe-r.n. D. DWor Gürtler in-, einer chvistlichs-ogtalen/ Veüammlung über aktuelle wirtschaftliche Fragen und kam hi-e-Lbsi auch auf'die.derßel-tlgen Vorgänge an der Börse zu sprechen, Er bemängelte die Art der Stützun^saktiou, für die die Banken so lange kein Interesse beisitzenals sie nicht mit billigen Effekten voll eingedeckt sind. Da jedoch -durch die Verhältnisse der^ letzten Jahre die bveltesten Schichten .des Mittelstandes sich am Effektenlkauf beteiligten, woibei die Banken'die Lust zmn Börfenspiel anfachten, sei es notwendig, nunmehr hre Banken dazu zu verhalt,en, für eine Hebung -des Kurs st an des der uut-eriwertet en Effektenpapiere m'i-tzusot.gen. Dieswäre zü erreichen, wenn durch gesetzgeberische M r ß n a h m e « desi BMett e.i.n Stil' W R/ifikös der . Spekula- .tlon, ubertragen 'würde,;-WMN des weiteren zum. Sud«, stanzwertder EffMen auch das Rmt-abilitätsprinzip treten svürde', Dann^^ WE äufldie StützungsMion' MHdvück. geübt Werden, der sehr rasch zu einer Besserung der Kuäse führen könnte. Redner empfähl, mch.Unfere' Mtiengesetzgebung der englischen Mtiengeisetzgelbung anzüpassen undbegrüßtL die Absicht des FmaiMlinisters Dr. Kien bock, die h -an d e l sgesetzliche Haftung.für B.erwa.ltumgsräte der Miengeifellschaft- Wirffmn werden zu lassen. Der von' einem Persanrmlungsteilnehiwer gemachten Anregung, die Banken un Interesse der Beruhigung des Publikums zum. Nachweis des. Besitzes ihres'Beistandes an gesperrten Syndikatsstücken -und Depotstücken zu. Verhalten, stche Redner sym- -pathijsch gegenüber. Minister a. D. Dr. Gürtler schloß seine Rede mit den Worten, es sei Pflicht der Parlamentarier und der Gesetzgebung, zu-den Vorgängen an der Börse Stellung zu nehmen und der gegenwärtigen Lage entsprechend ein;u- 'greisen. . .. *, •' Reform des Mtienwesens. Die vorstehenden Äusiführungen Dr. Gürtlers sau» den im Parlament allgemeine Beachtung. Es wurde der Wunsch laut, diese Vorgänge- und deren wi-rtsch-aftliche Folgen im. Nationalvat einer-eingehenden Erö.r'taxung zu unbeyzichen und gewisse MaßnahnM, die sich als'unerläßlich erweisen, durchzufühv?n, HMchungAweise deren Dürchsührpng von der Regierung zu fordern. Jnsbejsondere wurde betont, daß es nunmehr , unerläßlich sei,- daß Fmanzmimster Doktor Kienböck ehestens-mit einem Entwurf betreffend die Reform des .Aktienw.es,ens. hervortrete, wonach die BaMirektoren und Berwaltungsräte für ihre Institute die materielle Haftung' zu übernchmen haben. und des Kafsostaxiides referierte Bezirksrat I. Waltuch über die B.ö.rsengold,>abgabe, welche .r mit Rücksicht.«if'.die.^erzMiM^rMjMsi«.als unerlr^Lg. ltchie Pesteuernng der Böüsenbefucher Lezeichnete, weÄ sie.. 'ohne individuelle BerücksichtMNgifli und.den allgemeinen BestvuevungsgMndsätzen nicht -entspreche, Diese Kopffteuer von 100 Goldkronen monatlich ist'in der Zeit der stark, etin-setzenden Inflation entstanden. Sie Wurde damals wt Nationalrot von den Chrrstlichsozialen und. Sozialdemokraten einmütig mit Degeistemng aufgeNonMen, weil sie.damals den demagogischen und börsenfeindliche» Tendenzen entsprach.und' 'einen gewissen konfessionellen Hintetgrund hatte. In der Zeit der Hochllmjünktnr konnte hie Steuer nicht wirksam beLäanpst-werden. Heute Wäre'so mancher froh,' wenn er im Monnt-den Berrog der Steuer'verd-ilenen.würde. Damals hatten die. offiziellen Kreise kein' Interesse an der Börse, weil siesich nrff einen- Lleinen Kreis von Interessenten beschränlkte und noch nicht auf die ganze Volkswirffchast übevgegriffen hatte. Heute sicht man die' Börse mit änderen Auge« an. Die Papiere sind jetzt in der Hand des Mittelstandes, der daran nicht verdism«, sondern infolge der Kronenentwertnng sich scknen Besitz wertbestän-' sichern wollte. Heute weiß man, daß, wenn die Börse zugrunde geht, auch ein großer T-oil des Mittelstandes mit Mn' Lpfer fällt. Es Ware Sache der BörsenLammer, die GoMÄbHaibe zu bekämpfln. Dann los Bezirksvat W a-lt u ch die Resolution des. Börsenvereins vor, in der die Generalverfammlung an den Finanzminister das dringende Ansuchen richtet, das Gesetz über bt>e Goldobgäbe quher Kraft zu setzen und dem NotloMvat -eine diesbezügliche : dringende Vorlage zu unterbreiten^ Bis dohm möge der Fin-anz- Miwister von dem Rechte einergm-evellen Ermäßigung Gebrauch machen und als Kopffteuer bezeichnen, was den Vechalt- «iffln eines jeden einzelnen entspricht. Die Börsenkrise hat schon 'manches Opfer gekostet, und wenn die Börse aufrecht bleibt,.' so ist das auch zum großen-Teil deranerkannten Solidität ihrer Besucher: zuzuschreiben, welche der Finanzmimster von der unerträglichen Börsenstouer, die inkeinem Landebesteht, befreien möge. , ' ' - Börflmat Wortmann erklärte, die Börsenkammer hohe bereits gewisse Zusagen für die AenÄevung -der Börsenwbgabe.- Hievauf sprach'Börsenrat Strasier Mer die gegenwärtige Krise und ihre Ursachem Er bezeichnete dse U-cherstemmng des- Bankgeschäftes als unerträglich. 27 Pro-, tzmt der Löhne, seien als soziale -Abgabett zu entrichten, Der Mißbrauch der Aktienpresse' habeH.' eiitzx '^imnwnse«.' Mir«*- in-flation geführt. Es sind neue- Abte an in riesiigen- Mengen in'den Markt hi «ein gepumpt worden, deren Kirvse die Finanzleitung ziemlich hoch hinauf geschraubt um dadurch entsprechende Steriew zu. erhalten: Redner kann jenen Bänken den Vorwurf nicht -ersparen, die sehr leichtsinnig Aktien Msgegeben haben. Das VerantwortungsgeffM gewisser BanAeiter sei zu kritisieren. Es hat den Anschein, daß sich ein Kampf der Alte« und der Jungen abspi-elt. Basel ist ein Problem für die Börse. Er ist gezwungen, Aktien zu verkaufen. Die Banken jedoch drücken seine Papiere, sta-tt sie zu haben. Die Herren Rothschild, Sieghart usw. kämpfen gegen die- 'sen jungen Manu, dessen Ausstieg gewiß rasch war und der auch kein großes Verantwortungsgesühl gehabt hat; aber der Kampf der Großbanken gegen Basel spielt sich aus dem Rücken und aus Kosten der B ö r s.e a b. Sie sollten sich vielleicht doch zusaimmen an Men Tisch setzen. Was die JnierventiMs- und Stützungskomitees betrifft, sollten sie kleinen Leuten, die es verdienen,, rechtzeitig auf die Beine he>lfen, ohne sie für immer auszuschließen. Die Fvankenspekulat'ion, welche nicht richtig verstanden wurde, fft nur mit eine der Ursachen fei Krise. Zluch der Unfug der'DaMelder müsse verschwinden. Das legale Kostgeld und daS normale Kostgeschäft sollten wieder ausleben. Hierbei müßte« die Großbanken vovangchen, momlisch und materiell. Die Gerüchtenmnöher der Kontevmine sind gleichfalls schädlich. Das „Man spricht", „Haben Sie gehört?" birgt sine große Gefahr^. Diebe Banken sind desWb in Schwierig- . Kolonialwaren und L e b e n s m t t te l der« zeichneten einiges Geschäft in K a f f e e -» schwach behaupteten Preisen. Es notieren cif Triest pro 50 Kilogramm : Santo» ferne 94 Schilling 6 Pence bis 100 Schilling, SantoS superior 91 Schilling 6 Pence bis 94 Schilling, Rio VN Johvston grün 74 ‘ Schilling 6 Pence. , Zum öffentli ch enÄ.erkaufe-gelangten zirka 9562'/, Kilogramm Kästee Johnston VII grün - neue Ernte pro 60 Kilogramm zu 69 Schilling transtt Wien Parität Waggön Triest.- - Piment ernrähigte den Preisstand um 800 K. auf . 90.000. K. Z n ck er tendierte um?»/, Punkte,,respektive 20Y-K. schwächer,, e» notieren:'- Kristall'8.70 tschech,'K., Würfel 9.92V, tschech^ K.. .respektive 10,800 K. und, 11,400,K. ab'Lager Wien. Lekwar 1929 ist um 100 K. billiger Und notiert- 8900 K., bosnische Pflaumen 95/100 ist Kisteit schwächten sich um -200 K. auf 11.600 . Kronen yb. -Gesucht waren Paradeisextrakt „Ozean" zu 8600 K. pro Döse.' Züm öffe n t l i ch e n Verkaufe gelangten laut ß 26 des H.-G.'B. 8600 Onadtatftiß Chevreauleder zu 3600 K. pro Quadratfuß Wien. Zum öffentlichen 83 e x k a »f e gelangen beuLs, 12 Uhr, 600.000 Woaramm Benzin, am 6. d., 10 Uhr, Stahl» , Ware»; Braunpappe, ^11 Uhr Stahl, Flügelpumpen und elektrische .Kocher, am 9. p., 1 Uhr,.Cremor tartari.. NalltonMänk und Börse. Gestern fand eine Sitzung des Generalrates der Nationalbank statt, in welcher Präsident Dr. Reisch auch die gegenwärtige Börsenlage etjte.r eingehenden Besprechung unterzog.. Er glaubte der Hoffnung Ausdruck verleihen zu können, daß es dem'Zufammeuwirken aller maßgebenden Faktoren gelmgen wet'de, die Ueberführung .der Effeftenposit-ionen in stärkere Hände in die Wege zu leiten.' Bon einer Erhöhung, der Bankrate wurde nach eingehender Beratung Abstand genommen ... . Insolvenzen/ Der-Kreditorenverein meldet Geschäftsäufsicht: Kommerziäle Importu. Export-Gesellschaft mb.'H., Wen, 1. Bez., Degetthofstraße 1; Spitzer und.'Bauer, Wen, 8. Bez-, Laudongaffe 13. Gerichtliche Ans- Mavlähilferstraße 3?f. .Klapp Gustav, - Papierwarenh-än-dlN'. Wen, '6. Bez., Magdalenenstraße 19r Philipp Hans, Anto- und 'Zubehörhänidler,. M-en-. 4. Bez., Karlsgaffe 5. K ojiknrse: Brüder Maktar, Kaufleute, Men, 3.. Bez-, Nenf langgasse 26; Blau Robert, Kaufmann, Wien, 6. Märgaretenstraße 138:iKohn Händelsfran. 2. Bez., Tabvrstraße 6tz. . .. Zmuchme des MgariMn Notenumsimses. - An"' Bu-d-apest, 6. d.,-meldet Tel.'-KomP.:. T;-rictzte Aul> weis des staatlichen Nöten-institnts verzeichnet 'ür d'e lelNc

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.