Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1874 (4.5.1924)
- Date
- 1924-05-04
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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-LMN, WMnM ito'. iü/1: Das Mische Meran. «Sicht erschrecken, meine Herren Rassenschützter, *— ein jüdiisches Meran in dem Sinne, wie es etwa ein jüdisches Die»: gibt, mit^Stadtteilen, in denen es von Juden wimmelt, mit Hunderten von jüdischer: Instituten, mit Firmentafeln in jüdischer oder hebräischer Sprache —. gibt es vorderhand nicht, und wird es wohl sobald auch nicht geben. Aber was es an Judentum in diesem herrlichen Orte gibt, ist recht bemerkenswert. Durften doch Jahrhunderte lang Juden in den: katholischen Südtirol nicht, wohnen, und. wenn es auch seit 1848 eine solche Beschränkung für sie nicht gibt, so hatten sie doch mit der Abneigung der Bevölkerung zu rechnen, und zr: einem festen, nennenswerten Gemeinde-- leben ist es noch an keinem Punkte dieses Landes gekommen außer in Mer arr, das vermöge seiner Bedeutung als Weltkurort viele Jude»: herangelockt hat. Nun aber kam: diesem neuesten Gemeinwesen im Judentum ein günstiges Prognostikon gestellt werden, um so mehr, als Meran, das nun zu Italien gehört, berufen ist, zwischen dem deutschen und italienischen Judentunr eine Verbindung herzustellen. Nun gibt es auch, auf diesem Flecken Landes Hunderte von Herzen, die warm fürs Judentum schlagen, noch mehr aber solche, die für es zu Magen an diesem Orte aufgehort haben, weil sie nunmehr in ihren Gräbern ruhen. .Hier hat sich buchstäblich das jüdische Leben aus dem Friedhof entwickelt; der Friedhof war der Ktistallisationspunkt, um den sich immer neue Formationen ansetzten. Daß dem Frankfurter Ehepaar Isaak und Lisette Königswarter hier der einzige Sohn im Alter von 23 Jahren durch de»: Tod entrissen wurde, führte zur Gründung eines Friedhofes in: Jahre 1872, und einundzwanzig Jahre darauf wurde hier durch, dieselbe Königswarter-Stiftung bereits das Asyl für israelitische Kranke errichtet, erst in bescheidenen Maßen, dann aber, dank der Opferwilligkeit der Juden, zu inrmer größerer Entfaltung gebracht, bis heute das herrlich gelegene, großartige Genesungsheim entstand, das Tausenden von Jünglingen und Töchtern unseres Volkes Schutz und Heilung gewährt. Eine Kolonie echt jüdischen Lebens ist dadurch in diesen Bergen geschaffen worden; auf dem Terrain des Asyls entstand eine schmucke Synagoge, die nun in der Kursaison von Andächtigen gedrängt voll ist, und so waren alle Bedingungen eines neuen jüdischen Gemeindelebens gegeben. Es braucht nicht gesagt zu werden, daß wieder die Synagoge ihrerseits dem Genesungsheim reichlich die Spenden zurückgibt, die seinerzeit für sie verwendet wurde»:. Die Muttergemeinde in Hohenems, der früher alle Tiroler Juden zuv gewiesen waren, ist von Meran. weit überflügelt worden, das nun seit 1605 eine auch politisch anerkannte, selbständige Kultusgemeinde bildet, der zum Beispiel selbst die Juden in einer großen Stadt wie Bozen einverleibt sind. Jeder Jude findet hier sofort seine»: Anschluß, wem: er ihn sucht, und der Magen David am Giebel des Tempels Wiener MoraenzeitnnS. Die bekannte Firma „Zur Blusenkönigin“ hat ihre erweiterten Verkaufsräume neu adaptiert und nunmehr eröffnet /// Den P. T. Damen ist Gelegenheit geboten, aus dem reichhaltigen Lager der neuesten Frühjahrsmodelle ihre Einkäufe in Kleidern, Mänteln, Kostümen, Blusen und Jumpers zu besorgen /// 5038 WIENER MODENHAUS ,;ZUR BLUSENKÖNIGIN“ Inhaber; M. WEINSTOCK WIEN, IX ALSERSTRASSE 32 Telephon 22-045 und am Tore des Geltesungsheimes künde»: ihn:, daß er auch hier die attgewohnteu jüdischen Institutionen findet, sofern er nur danach ausblickt und nicht, wie cs .leider viele der Unsrigen tun, absichtlich das A»lge.verschließt, ja, diesen Stätten sogar ausweicht. Doch, das Beste von uns ruht leider auch hier im Friedhofe. In dreißig Jahren ist er voll besetzt »vorder:, und nur: ist bereits vor dein Kriege ein neuer Friedhof gelegt worden, der auch die Heldengräber enthält. Aber Helder: liegen auch am alten Friedhof, in erster Reihe hie Kuratoren der Königstvarter-Stiftung, derer: Andenken, 13 Name»:, an einer eigene»: Tafel verewigt ist, mit Recht, de»:»: sie haben sozusagen in Feindesland für das Judentum gekämpft. Ihnen ist alles zu danken, »vas a»: diesem Orte jüdisch ist. Wie notwendig ihr Mühe»: lvar, beweist allzu gut, daß in wenigen Jahren nicht weniger als 670 Juden in diese von ihnen geweihte Erde versenkt »vorden fittb. Sie stammten aus aller Herren Länder»:, und schon dieser Umstand macht den Meraner jüdischen Friedhof zu einem merkwürdigen Ort. Jawohl, die . Diaspora — sie »vird hier ad oculos demonstriert. Doch, »vie betrübendes auch ist, aus den bald kürzeren, bald längeren Grabschriften die Menschenschicksale zu lesen, die bittere Klage der Hinterbliebenen, die ihren Liebling, der aus weiter Ferne a»: dieser Stätte Genes»u:g gesucht und den Tod gefunden hat, in fremder Erde haben begrabe»: müssen — or;t zu jener Zeit, da ihre Strahlen nicht an Himmelskörpern vvrbeikommen. Dem: das Auge sicht die Körper in der Richtung der Tangente, die knapp vor den: Auge an den gekrümmten Lichtstrahl gelegt werden kann. Einstein hat diese Ablenkung mit 1,7 Bogensekunden berechnet. Nun wurde»: folge:ü>e Messungen vorgenommen: Zur Zeit einer totalen Sonnenfinsternis, »vie sie in den Jahren 1914, 1919 und 1922 auftrat, köm:en die Fixsterne, deren Strahlen an unserer Sonne vorbeAommen, geschen werden, wahrend sie sonst natürlich Von der Sonne verdunkelt sind. Man kann sie also während der Sonnenfinsternis photographieren. Man maß nun die Sterna'bstände ans diesen Bildern (im Jahre 1914 verhinderte der Kriegsausbruch die Aufnahme) und verglich sie mit de»: Abständen derselben Sterne auf Bildern, die zu einer Zeit ausgenommen wurden, da die'Sonne sich nicht in der Nähe dieser Sterne befand. Die Abweichung hatte in Leiden Fällen genau die von Ernstem prophezeite Größe von 1,7 Bogensekunden. Als geometrischer Ausdruck der von Einstein ausgebauten Ranm-Zeit-Relation »vurde die Zeit als vierte Dimension den drei räumlichen Dimensionen gegenübevgesteM. . Hermann Minkowski nannte im Jahre 1908 diese Union von Raum und Zeit die Welt, und meinte damit ein vierdirnensionales geometrisches Gebilde, eine vierdimensiMäle ManniMltigkeit, wie mai: das nennt. Emstem hat nun folgende ÜeberlegmH angestellt, zu der er auch von anderer Seite, durch die Gravitationsverhältnisfe im Weltrann:, geführt wurde: Die ebe»:e Fläche in: Raum ist ei»: spezieller Fall der Kngclfläche, nämlich eine Kugelfläche mit bm Radius „unendlich". Ebenso muß wohl auch der ebene Raum in der Welt (zu dem natürlich auch die'Kidgel gehört, ebenso wie die Kreisfläche eine wohl'von einer kMmme»: Linie begrenzte ebene Fläche ist), ein spezieller F^ll eines in der Welt gekrümmten Raumes sein. Es ist das ein rein mathematischer, unvorstellbarer Begriff. Aber, wie Dhirring l. c. ganz richtig bemerkt, Emstem kann ja nichts dafür, daß wir uns diesen Begriff nicht vorstellen können. Dieser Begriff des gekrümmten Raumes führt weiterhin zu den: Begriff der gekrümmten SMit urch dieses Postulat bedingt wieder die Endlichkeit der Welt trotz ihrer Ulckegrenzthvit. Ebenso wie e'toe Kugelfläche Mm Grenzen hat und doch endlich ist, so, wenn auch ganz anders, müssen wir uns auch die Welt verstelle,:: unbegrenzt, aber endlich. . Eiifftcins Tat ist die Befreiung unseres physikalischen Wcl'bildeS von der Beschränktheit menschlicher Sinne. .. Au's 8er Serie „Schwindende Ghettoge st alten". Bon Jakob Krausz.* 6. Hochzeit beim Fahrenden Volk. Schon Wochen vorher -herrschte unter den fahrenden . Brüdern freudige Erregung. Es sollte ein Fest werden, von den: noch die Urenkel „in sieben Ländern" ihre Wunder erzähle»: werden. Er wurde auch alles-unternommen, damit an diesen: Familienfest der Schnorrer ja keiner fehle. Wie alle anderen erhielt auch ich durch eine geschriebene Einladung, die mir ein.fahrender Bruder auf der Landstraße überreichte, Kunde von dem großen Ereignis. Die Einladung -lautete: „Am Äag-baomer, -dem 93. Tag der Qmerizählung des Jahres 6644 seit Erschlaffung der Welt, nachmittags 6 'Uhr, nach dem M» chagebet wird Pinches Dovfgeher in der Scheuer des großen Wirtshauses des Rcb Jtzrg Faßbinder die Jungfrau Mivl, die Weise nach dem auf seiner Hachnossas-Kallay- Tour zur Sammlung der Mitgift für ferne Tochter im Mutwirtshaus evnrordeten Berisch Schochet, als Weib heim- >M)ren. Messader lKiduschin. der Vollzieher des Tvaunngsaktes ist der . große Gaon Berl Jlnj , die Zierde aller fahrenden Brüder. Abschreiben und weffergebenl" „Der große Gaon Berl Jluj!" Das »var einmal. Nicht nur bei den Schnorrern. Einst zählte man nrich zu .der Sip>pe der „Löwen", ich ivar schon so eine Art Löioenschlsppe. Heute bin ich das geliebte, verhimmelte Haupt der ,/Füchse" und verzichte gerne «daraus, „der Schweif der Löiven" zu sein. Cs fehlten nur »wch wenige Tage bis zun: Lag-baomer. Unter, den fahrenden Gesellen-herrschte freudige Erwartung. In' aller Eile wurden die Sträselrichtungen, sozusagen die Fahrpläne, geändert Und so «berechnet, daß man -zu Lagbaomer in der Scheune des großen Wirtshauses von Reb Jetzig Faßbinder lande. -In den Schlafstätten bildete das bevorstehende große Fest der Landstraße den einzigen Gesprächsstoff und alles war einig darin, '.daß das -Andenken des Märtyrers des Schnorrertums, Berisch-Schochet, nicht würdiger, nicht erhebender geehrt -werden könne, als wenn *) Siche „Wiener Morg-rnzeituirg" von: 30. März, 0. IT 20. und 27. April. _’l Mai 1924___ Seite 5 eines ist für den unbeteiligten Besucher doch erhebend, de» Umstand nämlich, daß alle, die hier in ihre»: Gräber»» ruhe»:, wirklich eingetan wurden zu' ihren Väter»», i,: dem Siime, daß sie ein jüdisches Grab gesünder: und daß auch die Klage um sie zumeist in der Weise der Väter ge? halten ist. Erstaunt steht der Besucher vor der Tatsache, daß hier, auf eurem kleinen Fleck Erde, mitten unter den Häusern Merans, beschattet vor: den . Berg riesen Tirols, ein Wald von hebräischer: Texten aufragt, der uns mit einem Schlage eine»: anderen Bode»: erblicken jutb eine andere Luft einatmen läßt. Ganze Flächen vo" Mn:or sind mit hebräischen Texten bedeckt, die, was Spache nick Ausführung betrifft, i»: alten Gemeinden von geheiligter Tradition nicht hätten besser abgefaßt sein können, (tzelvisz, es ist nicht Meran, was hier begraben liegt, es find das Juden von Ländern alten Gepräges, die natürlich unter den. Formen her Heimat hier begraben und verewigt »vorden sind, aber auch so bleibt die Tatsache.'bestehe»:, das; »vir hier überrascht auf dem echten Boden Israels stehen, und daß es nicht zuletzt auch einheimische u»:b inländische Inden. sind, für die ihre Angehöriger: den angen:Lsse»:e»: hebräischen Ausdruck der Totenklage gefunden habe»:. Zwei Grabdenkmäler sind geradezu in Form eines „Qhel" gebaut »vorden, »n:t hebräischer Inschrift iiuwrhalb des Baues, die mit den Worten »richt spart, um.die Bede»:tu»:g, Frömmigkeit, ja Heiligkeit des hier Begrabene»: der Nachwelt zu künde»:, und diese Nachwelt ist noch immer willens, darauf zu reagieren, »vie die vielen Kritzeleien an den Pfeilern dieser Monumente beweise»:. . . Das eine „Ohel", ganz in die obere Ecke des Friedhofes gesetzt, kündet die Größe eiires gar großen kabbalistischen Lichtes, des Sprößlings großer Vorfahren, die alle mit Namen aufgezählt sind, eines „Eaons" Chajjim Dob aus Tscher- »:astra (in Pole»:?), der im Jahre 1902 hier sei»: Grab gefunden. Ist es Zufall, ist es die Hand eines geschickte»: Arrangeurs, der das Grab des großer: Moritz Lazarus, dieses Sohnes einer ganz anderen Welt, hieher gesetzt hat? „Treu. und Frci"> ist von der stimmungsvollen Platte zu lesen, ein Mager: David leuchtet einem eindrucksvoll entgegen, zum Beweise, daß auch dieser Sohn Israels seinem Volke nicht minder: „treu" war, als jener, »venu sei»: Denken auch „frei" war von dämmernder Mystik.. Zur Mitte zu liegt Peter Smolensky (1842—1885) ' begrabe»:, „ein Held u»:ter den Schriftsteller»: Israels", doch hier ward dunkel „Der Marge»:" : (ha-Schachar, so hieß das vor: Smole»:sky in Wien herausgegebene Organ), der von ihm ausgegangen ivar. Schon. »vegen dieser drei Zelebritäten ist ein Besuch :m alten jüdischen Friedhof zu Meran auch für den von Interesse, der hier nicht direkt einen teuren Dahmgeschiedenen aufsucht, sondern nur Gedanken allgemeiner Art aus sich Wirker: lassen will. Persörrliche Beziehungen lösen freilich noch mächtigere Gefühle aus. Unvergeßlich ist es mir, Wie mich, den armen Studenten^ Lazarus in seinem a»n!! Königsplatze in Berlin befindlichen Palaste freundlich empfing und zu weiteren Besuchen ermuirterte. Nun ging ich hier in Meran seinen Spure»: l:ach; ich. suchte feiner Bücher m die Hand zu bekommen^ u»:d richtig traf sich noch ein alle, die noch vor einigen^Monaten mit chm dieselbe Straße gewarrdevt hatten und von der -Verachtung alles Bestär:- digen, Eintönigen und Alltäglichen erfüllt sind, Wider es zeitlebens gewesen, seine Tochter -Mrl unter die Chuppe führen. ' - ^. Berisch Schochet hatte in der Zuifft nicht geringes A»:-- sehen genossen. Er war Wohl festangestellter Schächter, Vorbeter und Schames in einem Dorft, -in dem acht jüdische Familien, den Hausierer Awrom Dorfgeher und die Marttge'herin Zirl mit ihren drei -Töchtern mit eingerechnet, eine Gemeinde bildeten, aber er war. trotzdem fast das ganze Jahr auf der Landstraße oder-in eurer Schlafstätte arrz-utreffen. Bevffch war «beileibe kein Bernfsschnorrcr oder fahrender Geselle aus innerer Neigung, daz:: war er z»: ernst mrd zu pflichttreu. Das hätte übrigens auch seine Gemeinde, die auf ihr'Ansehen wie besessen 'war, niemals geduldet. Schließlich zahlt man einen: Domestiken nicht für's Schrwrrengehen M Gulden, ein Paar Sohlen und sonstige -Nebenenwlnmente für das Iah»:. Aber der liebe Gott hat schon' Berisch -Schochet 'immer etwas zugeschickt, was einem jüdischen Gememdedornestike»:, «besonders in Ur:garn, von jeher das Recht gab, sich ein schönes Strästl zusammenz»:stelle»r und unter das fahrende Volk zu gehen. Dieses Don:estikenrecht wurde auch Berisch Schochet bei seiner Ausnahrnc in seine Einkünfte eingerechnet. Und der liebe Gott war Berisch Schochet gnädig und ließ ihn die braune, -dralle Ziporah, die vor zwa»:z:g' Jahren von einer zerstreuten Schnvrrerin im Dorfe vergessen und' von Sure Stopperin-auf Gemeindekosten erzogen worden war, "kennen und lieben lernen. Und Berisch Schochet nahm zun: ersten Male sei»: Domestikenrecht in Anspruch und „ging auf Hach»:ossas-Kalloh", da's heißt, er durchzog das Land und smmnelw für die Aussteuer seines geliebten Ziperle. U»:d Ziporah «ivar ein echt Wisches Weib, -fruckMar wie der Fisch im Teiche und scheMe ihrem Berisch alljährlich-ein bis zwei Kinder. Berisch »nachte alljährlich Gebrauch von seinen: Rechte, absolvierte sei»: SttÄsel, un» Kinds- «Wäsche für sein Ziperle zu sa»»r»neln und gleichzeitig für den «Fall,-als «der Sprosse, den Ziporah gerade unter dem Herzen trug, ein Knabe, ein Kaddisch wäre, dem.keimenden SöHuchen, einen „fetten Gevatter" zu sichern, noch ehe er mit einem Schrei des Protestes, sich als Sohn des Berisch «Tchochet-ein Leben lang durchsrietten zu »nüssen, sein Erdenwallen begänne. Und als Ziporah das achte Kind zur Welt . brachte, starb sie im Bewußtsein, ihrern Berisch aeoenübe«.-