Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-05-01 · Heft 1871 (1.5.1924) · p. Seite 10

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1871 (1.5.1924)
Date
1924-05-01
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2980954--18782-3005876
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

DMW- ~,;w' Wierr, Di»nreM>s?Ä- . Wiener Morsenzettititü. _1 Mai1Sfef Nr. M7| Set Äetat Hajrftod »ad die kmdwittschaft« lichr UMt i« Febraar IM. Im Februar 1924 betrüge» die Ansgabeu siir die Lan dw irtfch af t iu Palästina mehr als 12.14 4 Pf» n d Sterling. Dieser Betrag wurde vom K e r c u H aj.e s sod brrettgestellt. Damit erreicht die Summe, die der Keren Hajessüd für das landlvirtschLftttche SieÄliugstverk in Palästina in de«. ersten fünf Monaten des Budgetjahres ansgegeben hat, insgesamt die .Höhe von mehr als 66.721'Pfd. St., hiervon ^47.770 Pfd. .St. in dar, wahrendder Rest im Laust: des Jahres gedeckt werden soll. Ich Bericht des Kolonisationbdepärtrments der Zionistischen Palästina-Exekutive über die Tätigkeit in der Land-: Wirtschaft wird darauf hingewiefen, daß die Siedler »im*- mehr begonnen haßen, dm Boden für die SommererMe vorzubereiten. Obgleich die Größe des Gebietes, das mitj Somnlergetreide bebaut »vertan soll, infolge der starken ' Regenfälle während des ganzen Monats noch mcht end- . gültig '.feststeht, ist es doch .ziemlich sicher, daß im Laufe dieses Jahres die bebaute Fläche mindesten« noch einmal so grsf» fein wird wie im vorigen Jahre. Dies ist teil-, weise auf die im Laufe dieses Jahres erfolgte N-euanLage von Siedlungeu zurückzuführen, teilweise auch auf den Umstand, daß in den alten Kolonien die Zah l der Arbeitstiere um mehr als 100 Prozent vergrößert worden ist. Auch sind im Gegensatz zum vorigen Jahre die Sämereien für die Sommersaat dieses Jcchr rechtzeitig eiygetr offen. In den beider! Mädchen farmen hat man jetzt mit^der-Vorbereitung der Setzlinge für das nächste Jahr begonnen. Die Vorbereitung von Setzlingen für Obstbänme sowie für alle Arten von Blnmen rsnrde diesmal in größerem Ilmfarutz in Angriff genommen als jenmls früher. Dos KokonisätionsdepartemLnt hat ferner in diesem Jahre u. n. Pappelschößlinge eingeführt; das Holz der Pappeln soll ist . Zukunft für Orangenkisten Verroendung finden. In den Kolonien wurden, energische Maßnahmen zur Bekämpfung der Pflanzenkrankheiteu und schädlichen Tiere, und zwar sowohl durch besondere Sachverständige, wie auch durch di« Beamten der Versuchsstationen ergriffen. Die Gefahr der PftanzeukraukheitLN, besonders aber die der Feldmäuse, ist freilich noch nicht beseitigt, da man vonden Fellachen bei der BekÜnrpfung der Mäuse keine Unterstützung erhält, und so immer neue Feldmäuse von dem - benachbarten arabischen Feldern in die der'Indischen Kolonie:!, kommen. . Im garten Lande werden jetzt auch Vo-rbereiLunALN für die. Tabatzucht getroffen. Besondere Sachverständige erteilen .hieran in den einzelnen Kolomelr die nottv-eudigerr Instruktionen darüber, wie die besten Arten gezüchtet werden. Die .Arbeit.wird aber dadurch .erschrvert, düH ein. großer Teildes bereitgehaltenrn Samens infolge des schlechten Metiers und. anderer ungünstiger Umstände-bisher nicht benützt werden, konnte. Der Erfolg, den man mit den Kauf tom Kuhejk. und Zngvieh in Syrien erzielt hat, eruratigre zu rienen Bi eh kaufen in. Syrien; sie dürften, in Kürze ab-' geschlossen sein, so daß im März die letzten TrmrsporLe von-.Kühen, Mauleseln, und Pferden für Siedlungen und für EinzeLLolonisten eilrgetrofferi. sein dürfte«. . Große Mengen Gemüsesameu, die für die Somurerernte Le'nötigt w,irden, find Wiederuin im Auslände bestellt woxden.-. Mähreu- «lau aber bisher jedes Jahr große Mengen, dieser /Sämereien gebraucht hat, wird man jetzt die Samenzucht als ein besonderes Gebiet der landwirtschaftlichen Kultur envoickelu. Dadurch wird in Zukunft nicht nur der. Schii-eniinport ans dein Auslände unterbleiben, sondern-, auch der - E r p o r t gewisser Saimnfortru nach anderen Länbdßnl^ ermöglicht - iverdeu können. Die Buntätigkeic nähert sich nunnrchr in den ein-. zekneil SiedlungeuMhrem Ende. Ju Ge der ah hat man mit de tu Bau Won zirka 20 Ställen und Hausern 'für - neue, dort chnzufftdelnde Kolonisten begonnen. Tic Stalls die in.' der . Kolonie M e r ch a w i a h hecgestellt - iverdeu, sind fast fertig;ebenso die Ic me u ite uh ä n f er in Sch i n>.iit h Z ion und die Ställe in Kfar M a la l. - ' Tie Frage /der. V e r bi l l i g u u g d e r M i c t t it t u W o hn h ä u f e r n unterliegt zur Zeit einer sorgfältigen Pri'ksuilg,ftuch man kanu zuversichtlich hoffen, daß die Lösung dieses. Vrobleats.mit-.Hilfe von besonbrrLn.Sachverständigen bald gefunden-werden wird. »er echte»,n» i« »MM« i« «iirr 1»Ui Im Moiiät' Fcbrttar waren die klimatischrrr Verhältnisse .in.Pgläststra sehr günstig, und die Ernteans- -sicht! n sind d'lcher ftrotz der späten Saison im ellgePeineit b e fr i e ö' ig eud.; eftle A n s n ah m e bildet nur der P e rse b a d - D i ft r t k t. Wenn gute Regrnsätte niedergehen, Wb eine völlige^Echoinüg der Saateir von dem durch, die Tcockenheit inr Npvembcr drehenden Verlust bevor. Spät gesäter-entwickelt sich schnell in. günsLigem.Metier, Gerfte-'Ha'f.er, K«rs«nneh, Linsen Md Bohne.» verspreche« fijmMch guten Ertrug. Kartoffeln stehestdÄrfkig^ andere. Mgetabilien dagegen besriediWld. Melonen und Knrkien gedichen gut, Orangen, Mandeln Md Apiikossu. Wen iu schtoerer' Blülc. T a b a tj a m c« 61 c 11 bi-tt^n in allen Distrikterr gute Aussichten, und die Zahl der Landstriche, deren Bebauung mit Tabak beabsichtigt war, wird wahrscheinlich überschtitterr Iverdeu. Die lankaoirtschaftiiche Arbeiterorganisation hat mit verschiedenen Gesellschaften von Tabakzüchtcrn sowie auch mit einzelnen Farmern Verträge über die Beschäftigung von ungefähr 2 000 Arbeitern geschlossen. Die Zahl der iu der Tabakzucht beschäftigten Arbeiter einschließlich der pr iv at beschäftigten - beträgt nunmehr 3000. . _ Der Jaffa« Orangenmarkt. Der Orangenexport aus Spanien nach Manchester und Liverpool hat vorläufig anfgehört und die Nachfrage und der Preis für Jaffa-Orangen ist infolgedessen gestiegen. Daher kann mit Recht angenommen toerden. daß Ende der Sahon Jaffa-Orangen gut gefragt sein werden. Genossenschaft der Mandelpflemzer. In Anbetracht der l fvrÄauer-nd sinkenden Mandelpreise und der materiellen Schwierigkeit^! der Kolonisten haben sich die Mandelpflanzer zur Dernreidung gegenseitiger Konkurrenz zu einer Verkaufsgenofsenschaft „Hasch aked" zusammeng^chlosfen. Ans RetsAcch. Die starken Regengusie der letzten Mouaw ha'beu die Minterernte arg geschädNi. Auch die Schafzucht hat stank gelitten. Die Kolonie ist an ihrer EniwicklpngsnWfflich- ' seit inifolge 'der allzu großen Entfernung von focn anderen j-üdrschru Siedlnugen stark behindert. In Metullcch. das jüngst vckannblich PaWina einverleibt wurde, soll nun eine ErenHation mit einer klein-« Besatzung errichtet ioerden. Di« Kolonisten erhoffen sich davon «ine Besserung ihrer wirtfchIsrlichen Situativ!. — Den geistigen Mittelpunkt der Siedlung, bildet die kleine Bibliocher. in deren Rahmen bmt Zeit zu Zeit 'populLrÄnsienschaflliche Vorträge abgehÄten werden. 296 jüdische Tabakpflauzer «ms Betzarabie« nach Paläftma. Aus Brßarabien ist ein jüdischer DÄegierter in Jeru- ' salom evngrtrsffen, um in der Angelegenheit von 200 jüdischen Tabak-Pflanzern aus Beßarabien zu intervenieren, die sich in Palästina nisderlaffen wollen. Er verhcrnLelie mit den zionistischen JnstitütionLN toegen Bewilligung von Visen mr die Tabcckpfsm^er. Er'reift nach Paris und New- Porl!, um Verhsudilungen ivrgen ffnemAieller Umterstühung der Tab.ckpflanzrr Ar führen. ' Sitte «»Wtt Sber tat Wiche SiedwrWwrrk der lWe« 4S gähre. . Seit langem wird der-Mangel einer ausführlichen Statistik über die Tätigkeit der Juden in Palästina empfunden. So oft die Juden den Anfeindungen und Verleumdungen der arabischen Nationalisten nnd ihrer Helfershelser . entgegentratcu, verwiesen sie wohl auf die großeir Kapitalien, die der palästinensischen, Wirtschaft von den int Auslande lebenden Inden zugewieselt ivnrden, femer auf die Bereicherung des arabischen Gmndbefitzcrs durch die hohen Kanfschittinge. und Pachtrenien, endlich auf die Steigerung-der Grundrente als Folge der 'Kolonisation wie aus dis Schafsmrg von neuen Arbeitsmöglichkeiten in Stadt und' Dorf mrd die außerordentliche Förderung der Zivilisation hes Landes. Aber das waren allgemeine Angaben. izhnc ■ höhere'Daten. Nun hat die Jerusalemer B'nai-B.'rith- , Loge den Plan gefaßt, solches statistisches Mawrial. zu - sammeln, un! an der Hand von Dokumenten uachzulvxiseu, - welch wohltuenden Einfluß das jüdische Siedlungswerk auch äuf .'die' -arabische - Wirtschaft ausgeübt hat. Die iSürtisstk - spll alleiInvestitionen und alle produktiven Arbeiten, wslche die. Juden in den letzten 4-0 Jahren besorgt habennm- .- Wen.- ' ' -- . ' l - 6ine juWflavische ftoianie ra PMftina. j; - .'' Pbr kurzem ist der palästinensische Agwnom, Ingenieur. S al oscer, in Agram angekommen, um die Vörbereitunchn' für die Gründung einer jugoslawischen Kolonie in . Palästina zu treffen. Die Borbereitungsarbeit wird goihemsam VM den allgemeineir Zionisten und Misrachisten ' betriebe«.- Die- Kolonie soll das Terrain vom Ke r cn ‘ l'J srael erhalten, während das Geld für dseWoHiigebäudL und Stallungen wie auch .ftrr das Inventar den )ng-oslawische>t Jndrn aufgebracht werde», soll. f < - göSische W«nfe,k»llmien. ' I ' Irl, der „Selbstweh r" berichtet Hedwig .Gell- '- ^c'r (Haifa) von der jüdischen Waisenfürsorge in Palä- : sörcha, dle. sÄt vier Jahren von den amerikanisches Juden -erhÄtLN.'wirb. Bei Kriegsende habe es in,Palästinü - 4'5'00 W ai fe.n gegeben, deren Ettern Opfer deH Krieges '. g^wchrden waren. 1019 eröfsnete das amerikanische I o i-n-L. -,.H. 'bsüsts Waisenhäuser in Palästina und eines in Damas-- . ktz^-.Zst 'Äegiim 1923 war die Zähl der in der Fürsorge des ' Joint, siMnden Waisen; aus 1800 gesunlkn, too« denen ungefähr 500 in Waisenhäusern erzogen wurden, während der Nfest.entweder in.Priüatpflege oder bei Müttern od-er Berf.ricjäiipten nntergebracht wqr, welche für die Erhaltung des K^rkbes.Unterstützungen erhielten. Dis übrigen 2700 Kinder .wärest '-inzwischen wiedergefundemn Angchörkgen übergeben vbepi^^so'.''ansgeMdet worben, ^»aß sft. bereits auf eigenen ' Füßen standen. Die Kiirder'wurden bis vor ku^em nteistens 'Handlekl ich arrsigebildet. Später jedoch begann die HckfeiHrsorge ihr Häuptimgennierk auf die Dorbereitnng Khr^'Landwirtschaft z« richten, Mid es wurden zwei, lun-dwir tschaftliche Siedlangen geschaffen, in de- Kinder rieben dem üblichen Schulunterricht in prak- . tifcher Laüwviüschast unterwiesen wurden. Irr der alten, halbderlass-enen Rothschild-Kokonis Chfeya b«i Sichron- Jakob, an einern der schönsten Punkte des Landes, sitz nunmehr ungefähr hundert Mädchen von 6 bis 14 Jahrs zu Haufe, wo sie neben der Hauswirtschaft in Milchwirtschaß Hühner- und Bienenzucht und Gemüsebau unterwies« werden. „Den Gemüsegarten haben die Kinder buchstäM der Erde abgerungen: der Boden Ehseyas ist steinig; monaft lang haben die Mädchen Steine weggetragen, bis der Bode rent wurde. Jetzt wird scharr ein gwßer Teil des Haubedarfes aus diesem Gemüsegarten gedeckt. E2 gibt feilt Arbeiter oder Hausangestellte; alle Arbeit wird von bei Kindern selbst besorgt. Zu diesenr Zwecke sind sie in Grupps von 15 eingekeilt, deren jede mit einem Lchrer arbeitet der eigentlich mehr ein Vorarbeiter ist. Selbstverständkii kochen und tvaschen die Kinder auch selbst und halten dai Haus rein. Sie ternelt und arbeiten von früh bis abeudi und dabei ist es ein Vergnügen, zu sehen, mit n^.che FrendigLit sie alles tun, ohne jeden Zwang. Sie fühlen daß es ihr eigenes Heinr ist, in dem sie lebeir und fü! das sie arbeiten. Boden, Gebäude und Wasferversorgnng Ehseyas tvurde von Baron Edmond Roth schil d gegeben und für di Erhaltung der Kinder sorgt der Joint. Die zweite Kinderkolonie des Joint befindet sich ü B a l f o u r i a, tvo die American Zion Eornmonwralch Ge bände und Boden zur Verfügung gestellt hat. 120 Kriegswaisen, Knaben und Mädchen, werden ft Balfonria erzogen werden. Das Systenr wird dasselbe feil wie in Chfeiza, nur mit dem Unterschiede, daß die Land Wirtschaft in einem ausgedehnteren Maßstabe betrieben wer den rvird, da hier die Einschränkungen, bk bei Mädchenarbeit gemacht tverdeit müssen, Wegfällen. Diese Kindw kolonie wird in engen: Zusamntenhange stehen rnit der Kolonie Balsonria, die am Fuße des Berges in der Näht der Eisenbahnstation - Afule gelegen, ist. Nicht weit davor- Sittb die Kolonien Tel-Adas und Merchavia. Es braucht nicht hervorgehobeu zu werden, wie wichtig diese neue Einstellung der Waisenfürsorge Palästinas ist. die auf diese Meise bodenständige, tüchtige Bauern uB Bäuerinnen heranzicht.^. , PMftim aus der brttischeu AeichsaurfteAuna Ein Vorwort Sir Herbert Samuelß. Der Obrrko-nmifsär vom Palästina, Sir Herbert Samuel, hat für'das zur Eröffmrng .der britischen Reichsans stellung in Wembley herauSgegMne Handbuch tzel Palästina-Pavillons das Porwor: geliefert. . Sir »Herbert Samuel schreibt: „Durch die Ue!be.rnaikfln« de! Löandats für Palästina hae Großbritannien' eine Auf gabt v o n h i st o r i s ch e r Bede n t n in g ü b e r n o m m e n. Den Ehristcntum ist Palästina das heiligste aller Länder. Den Judentum ist es die g e U e b i c Hei nt a t, um di« s iä aller Schmerz nnd di« zw eitanstendjähriigt Sehnsucht konzentrieren; es ist der Mittel Punkt einer die ganze Welt umfassenden Bemühung und großer persönliches Opfer in de: >.Gegeniwart sowie das erhabette Ideal der Zukunft. D« . Jslcm! hängt an Palästina wegen der dort gelegenen heilige» ' Stätten, wegen des langjährigen Bcsitzrechtes an die>M Lande sowie wegen der großen Mehrheit der/jetzt dort lebenden mohamme-danischen Bevölkerung. Das Land wurde nicht dein britischen Reich zn-gc-sprochenj wir halten es als T r c n Hände r. Me Nassen und Kon« stst'ivnen 'besitzen dort gleiche Rechte. Die Hoffnungen der Iw den der ganzen Welt, in Palästina wieder eine neue Heimstätte archübauen, werden unterstützt. Die ’ bürgeMchen uni religiösen Rechte der Araber werden gleichfalls geischützt. Ma, ho-sf.t, in Palästina sowohl ein« arabische als auch «in» jüdische Erneuernng zu erreichen. Die Tor« dek SM-e-s sind für Pilger und Reisende der ganzen Welt lveit ge« öffnet. Wir fanden ein durch jaihrhnndertelange Mtzwirtschaf! verödetes Jmrd vor. Große Landftrecken waren mvilarraverseucht, Eisenbahnen waren nur wenige vocharvden, die Straßen waren sehr unzulänglich; Häfen gab es kenre; die natürlichen Ein« nahmequellen waren ganz unentwickelt mrd ein« Industrie -ga'k es beinah« überhaupt nicht. Fast alle Erfovdevniss« eines §ivili> sierten Staates fehltet!, es mußte ganz von vorne angefanger werden. Der britische Steuerzahler l)at die Kosten Kr die iK ' Palästina stationierten Truppen bezahlt — eine Last, die ftk den.vergangetcen vier Jahren von jährlich 4,000.000 Pfund auf jsihrltch 900.000 Pfund vermindert Mordet! istz und die, wie mar erwartet, auch weiterhin Vevnrinderni irnw. Ml«s übrige wurde von der Pal'ästiM-Regierung aus eigenen Hilfsquellen b« stritten. Zu der Zivilverwattung hat Großbritannien nichtt 'bsigetra-geu. Obgleich Palästina dem -britischen Jimpcriuut tücht an'gchört, hat man es mit Rücksicht daraus, daß es ei»! britisches Atandatsland ist, zur Teilnahme an der großen Aus' stellnng einyeladen." Sir Herbert Samuel Mi«ßt: „Geschützt durch die Mach und gestützt durch die Führung des britischen Reiches, ürspirieü Ärrch s-vine eigene glorreiche VepgangenIiM mtd Fetragen vo» der Achtunig und dem Interesse der drei größten ReligioM» d>er Mens^Heit, erwacht PalLst'ina in unseren La?gett7auS der» jvhchundevtÄangen Schlaf nnd erblickt mit Hvisstmny un? Vertrauen auf.die Morgenröte einer neuen Epoche 'der Arbeit, durch die es zur Größe gclu,-zen wird."

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.