Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1871 (1.5.1924)
- Date
- 1924-05-01
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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MM Men, T^MerStsg - ~X*!SPX?:' 1. Mäi-lSS4 Gerte- H' W Reform der zioMifchen Lvgmgen. Da» üWelle ziomWche Zentralorgan. „Haolarn" in einem Artikel die Frage -er Refor»»», -bet zioniistischen TaMMgen gm:, Diskussicm:- Aus den Korbgresie»» und Jahres^ Lmfererrzen nach dom Kriege ist m immer.höherem Maße. Vas VnbechMchgende der gegcnwärtsge« . VerharMungsweise Mage, tzödseten. Der Kongreß lvar ursprünglich auf ganz andere Ansigo^en Mgeschnitten als die find, die er heute zu erfüllen hat. In HevM Zsjten hatte er fast nur DenWirstrationswert. Heute hat er Mfgaiben zu bewältigen, wiesie schwieriger wahrscheinlich kein «mdvveS Parlament, vor sich hat. Und der tzcnrze Kongreß dauert nur ein ^is zwei.Wochen, und jeder Teilnehmer weiß,' daß von dieser kostbaren Zeit der größere Teil völlig Vevschwendet wird, während das Resultat gering ist und vonallen Teil- «chmern 'als »Pbefr-ivdigend. empfunden wird. In der letzten Zeit haben sich daher die Vorschläge gemehrt, die zionistische Verfassung radikal umzugestalten und den Haupt teil der logiMÄiven Funktion aus dem Kongreß in einem kleineren, auf mehrere Jahre gewählten und periodisch Klagenden Kongreßausschuß. zu verlogen. Außerdem Wurden bssondersnach dem 13. Kongreß. Anträge gestellt, die auf eine Umgestaltung . der Geschäftsordnung der Ta>guugen hinauslaufen, Es sei nötig, in Änbetvacht vor zionistischen. Jahreskonferenz das Problem schm» jetzt in der zionistischen OefferMchkeit zur Diskussion zu stellen,.damit die Jahreskvnfevenz bereits den ersten Schritt zur Durchführung jener Reform machen kann, die dem. heutigen Umfang per zionistischen Agendenerchspvicht. Der größte Fehler der.heutigen Konferenzen besteht viels leicht darin, daß, die.BerhaMuugen in g a n z unzureich e nder Weise vorbereitet tverdenso daß. in den großen' Debatten nichts anderes -'wiederkehrt, als was schon in unzälMgen Zeiinngscmfsätzen in der Monistischen Presse der Welt duxchgekcmt worden ist. Es.sei. notwendig, daß die Exekutive, die ihre -Kandidatur ausstellt (beMv. bei der Jahreskonfvrenß ihr Amt sortsÄhrt), dem Kongreß-! oder der Jahreskonferenz ausgearbeitete Vorlagen auf allen Gebieten der zionistischen -Tätigkeit bringt und ans Grund dieses Programms die Mittel zur; JorWhvtMg der,Arbeit. beansprucht.. Das Vertraue n sivwtuw sollst«.evsetzt werden durch die Bewiil-- lZgung des Budgets. Aus diese Weise würde auch die' Frage, des sogenannten Londoner Budgets, das heißt' die Kosten der zentralen Verwaltung aus dem Gebiete der Politik, Organisation, Propaganda, Presse usw„ - Ms - der zurückgesetzten Po- ‘ sttion, in Wc sie heute gerückt M hervovgezogen, und das Be-! wußtsein der BerpMchtung der Bewegung zur Beistellung dieser Mittel würde stärker werden als 'es heute, ist. ' Um aber aus allen Tätigkeitsgebieten ' mit Vorschlägen kommen zu können, muß die Exekutive vorher Gelegenheit haben, Ms-Migen.-AuMäruuigen,'.(mch. MAeMmgen vertrau-, licher Art, und getraue Begründung ihrer Wsichten /dem Kongreß Mzstteilen. Dies kann Mp in Kommissionen geschehen, in besten jede Gruppe vertreten, ist. Die Arbeitsweise M Kommissionen, ohne die kein Parlament der Welt bestehen kann, hat'sich auch bei uns bstvährt. Trotzdem muß ausgesprochen werden, das; manche Komrmssion infolge der. gegenwärtigen Geschäftsordnung völlig. außerstande ist, .zu arbeiten. Man muß den Kommissionen. Gelegenheit - zu ernster Arbeit geben. Die Kommissionen müssen von der Exekutive , so inforrniert tverden, daß sie sich wirMch ein Urteil bilden können- Die Illusion, daß man bei einer einmalig stattfindenden Jahreskonferenz Me Einzelheiten der Tätigkeit kritisieren oder korrigieren kan«, muß anfgegeben werden, mW in den Mittelpunkt muß die Frage treten, ob nach Anhörung allerA»»f-. Körungen der Exekutive i$a§ Vertrauen für die Fortsetzung der Arbeit zu gewähren, mit anderen Worten: das Budget zu bewilligen ist. Die künftige Jahreskonfe«»»z sollte so vorbereitet werden, daß die Executive über alle Fragen, die sie vor die Jahreskonserenz zp bringen.wünscht, Vorschläge formuliert, falls nötig noch vor der Jahreskonferenz mit dein A, C. berät und dann die Jahveskonferenz in /der Mlichen Weise eröffnet. Nach «den EröffunngÄveden soll jedoch sofort die. Wahl der Kommissionen vorgerwminen und. dann die Konferenz für.drei.Tage vertagt werden. Die Vertrete-r der Exekutive müssen dann in die Kommissionen gehen und dort ihr ProgranM entwickeln -.u»»d ihre Forderungen begründen. Die Kommisfionen müssen die volle Möglichkeit haben,-die Fragen gründlich z»r erörtern und Aendevungei» vorzuschlagen. Die Annahme des Budgets ist gleichbedeutend. Mt einem Vertrariensvotum für die Exekutive. Wird das Budget abgelchnt, dann muß -ein anderer Präsident der Exekirtibe. gesimden werde»», dem es gelingt, eine Leitung zusamnreutzustellen u-nd ein Budget durchzubrmgen. Diese Aufgabe obliegt dann dem Führer der Opposition. Durch eine-solche Reform der Geschäftsovdrmng könnte ein außerordentlicher Gewinn erzielt werden. Die Jahreskouferenz kann wirklich, beitrage»:, die Arbeit 'der Exekutive zu erleichtern, und ein viel stärkeres Vertrauensveirhältnis zwischen Exekuiwe und Bewegung zu schaffen. Das Blatt hält es für.sehr wünschenswert, wenn die angeregte Diskrffsion - in der Presse dazu beitragen würde, diesen'Vorschlag >in eme konkrete Form zu bringen. Jedenfalls könne das Problem der Reform der zionistischen Tagungen nicht mehr ignoriert werden, wenn die- JcchreÄonfer>z nicht wieder. Zeinen so unbefriedigenden Gesamteindruck hinterlassen solle wie der letzte Kongreß: ' ... «t . - Konferenz zionistischer Führer in Palästina. . Aus Jeru salem meldet I. T. A.: Am 22. LlprU traten die in Jerusalem anweseNdm Mitglieder der-palästinensischM Zionistischen Exekutive und deS großen Aktionskomitees sowie ine Direktoren des Jüdischen NativnHfonds und. die Mitglieder des Finanzuiw Wirtschaftsrates' zu einer gemeinsamm Beratung zusammen. Eine zinkogräphische.Anstalt soll in.Jerusalem von. einem russischen Juden namens Pikowslki gegründet werden, der die erste solche Anstalt in Südrußland schuf und als besonderer Spezialist gilt. Die nötige»» Maschinen büsi»wen sich bereits im Laude.. - - - . - ■ - .. M MEsche UWsHM in Semsaim. . ' JerusaAn schrsibtstttM uns: > >s ' .Äin 14. Adpr 2. Murde die^Aufnahme. der' Arbeiten i am ,DliversitätsbÄu durch, .eine 'Mer gelvürdigt? A»r - der '' Feier' beteiligte sich. Such Prof. A o d o r, der Grihrder dLs chemisch-bakteriologischen Institutes der Jerusalemer Uni-. .; rersjtät. .<Lchon .im. Kriege -wurdeauf .-dem .Skopusbergr , ein Hans mit umliegenden großen Plätzen airgekauft. Nun soll das Haus für Universitätszwecke adaptiert und darin eines der Universitätsinstitute.ünt^rgebr-acht werdet». Man beabsichtigt, zuerst die drei Forschungsinstitute rund-die Universitätsbibliothek - als ■ Grundstock für die spätere - Universität zu errichten. Die-drei' Institute, -die in Gründung, -be*-' griffen sind, sind das m i k r o b i o l o g i's ch e, das ch eM-is ch e und das Institut für d i e W i s s e n s ch -a f t d e s, Judentums. Das 'sttikroAologische Institut wird' von einem..Komitee jüdisch-amerikanischer Aerzte'im Verein mit ' der Zionistischen Exekutive gegründet 'und wird eine Abteilung für Bakteriologie und eine für Serologie enthalten, Dgs' chemische Institut, das, wje .gesagt,.,unter: Leitüng' des Hemaliger» Profesjors der Universität i»r.Halle/ Prof. :F o d o r; steht, erhält gleichfalls mehrere Abteilungen. Das Institut für Wissenschaft'des Judentums wird die G e? schichte der hebrätschen Sprache,' die reW giö sen. Strö m nngen im'Judentü»n seit den Mäk kabbä.ern. bis .zur Zeit der - Gaonenuiw palästinensische- ' Archä.ölvgie.im -Zeitalter.der Bibel,'des Talmud:nnd des Mittelalters behandeln. Feriter werden 'im Rahmen--des Institutes.Vorlesunge»: über ar ab rsche Sprache unöLitera tur, h eb r chische Rechts ke-hrerun-d^ heLwä-ische Li- - terätuw' in ' Mittelalter und Neuzeit betrieben.-werden. Nach.'-.-sden" Pessachfeiertagen 'begimM die -Vorlesungen über,, allgemeine Biochemie und Mikrobiologie. Das erste'Wemestep Laü^'bis^WonuKa/ 6.6M und cmszuführen, die vergrößerte A-bteilung. für Treibarborteu liefert Metalltüren und DhovaLaden. In letzter Zeit ist ein Atesier für Kera »nik eröffnet worden, »velches bevgits versWebene AchÄen für die RogieMrsg gelresert - hat, fevner; ei«e grä-phische Anstalt, welche allerlei JllustVaffMsweOe »derpeproduktionon hevstellt. '' und ' Schenkungen für den Bözalel. Aus Parks ist " die zweite Sendung von Geschenken für das Bezalel-MujsMm einaMngt. Die- Senduing ^enthält untev''anderüm. dine Landkarte -Palästinas aus Bronze mit Gdelsteinbosatz, die seinerzeit Max N'ordau. zu seinM. 66. GeburtÄag. verchrt. wurde. /. .... Das Zahr-sbüdget der KrankeÄasse der Wgemeinett Arbeiterorganisation lKapach . WolW. (Vom 1. Oktober 1922 bis 1. Oktober 1923.) ■ Ausgaben: Pfurch, , . Medizinische Hilfe . . . . . .. : .. . .15,348,643 Verwaltung.. 4,468.626 Leitung und Organisation. 2,880.547 Diverse Ausgaben. . . . . 3,040.394 Defizit vom Vorjahre . . . .- . 2,441.246 ' ' Totale . . 28,679 45^ E i n n ahm e:»': - ' Pftuw . . 14,912.386 . - 6,000.000 . 3,322.069 Beth Sefer Reali Ibri Haifa H ebr äi sich e; Real schule in Haifa in Verbindung mit technischer Vorbereitung (Metallarbeit, Tischlerei, Buchbinderei für i; .. , .Kn^jjen, Hauswirtschaft -für Mädehen)" '0 ' ‘ für Knabeli und Mädchen Körperliche Ausbildung o. Sport Gesundes Kllrhä Anfragen sind zu richten anden Leiter der. Schule Dr. Artur Lire»m, Haifa, P. O. B. 202 khrenempfaug für MM und Btzron-Feier in CS, ‘ Aus .Jerusalem mewei I. T. A.: Am 23., d. veranstaltet-e der jüdische Nationalrat - in .-Palästina. Waad.. Leumi) einen 'Empfang.zu Ehren Bialäks und der. anderen jüdischen Schriftsteller, die . kürzlich in. Palästina eingetroffen-'. sind. Der Abend gostaltete sich , zugleich-zu einem Gedächtnisäbend' für den Schöpfer der „Hebräischen Melodien"/ Lord Byron, desseir 100. Todestag aus den 19. d. fiel. An dem. gleichen Tag sprach! der . Oberkommissär -für P'ä'- .lästina, Sir Herbert. S a »n u e l, bei einer öffentlichen Kundgebung-, die-sehr feierlich verlief, Wer'dhs Werk Byrons. Bialiks Eindrücke in Palästina mw. feine, neuen Verlagspläne. In einem Interview mit -einem Berichterstatter des palästinensischen Telegraphenbureaus gab Bialik seine in Palästina gewonnenen Eindrücke folgendermaßen 'wieder: „Ich .kann nicht so-rasch Eindrücke gewinnen. Ich brauche dazu - gewöhnlich eiiie längere Zeit. Aber was ichin Tel-Awiw gefehen habe, ist einfach herzevfreüend. Sv .ein.Tel-Awiw. übrrw»egt hundertjährige Galutharbeit. Ich'weiß, daß hier gegen- Aufbau Palästinas eine. Tatsache ist, die nicht aus der Welt geschafft werde»» kann." Im weiteren Verlause der Unterredung-kam Bialik aus' das hebräische Verlagswesen im Aus^ lande zu. sprechen und' betonte, daß - die hebräische Literatur -sich nur an Orten-jüdischer MassensiMung entwickeln könne. D»e m e i st e n hobrärschen Berlagsanstalten beabsichtigen, nach Palästina zu übersiMn.'Er habe das Gefühl, daß Palästina der richtige Platz für die Herausgabe *-'*■-"**-“ . VI4IW v**v « »V^ * »y V | , . . Bücher sei.- Allerdings müssen die mötigen druätechnischen Vorbedingu'n'gw. geschaffen werde»». Der vereinigte'„Dw ir"-' und ' " - . ... vrv\ ^»>,i . . ’i ,,Moriah"-Beriag sind bereits^ nach Palästma . , worden' und' treffen schon die »rotigen Vorbereitungen zur Herausgabe seiner Bücher in Palästina. Eine; Erweiterung sollen „Dwir-Moriah" durch Angliederuyg einer arabischen Abteilung erhalten, mit deren Leitung ein bewährter - Fachmann betraut wurde. ' Literatur in Palästina. Der. .dritte.Band. von iAch'ad H a a »n s. Briese»», der.den Zeitabschnitt von 1902. bis 1907 urnsaßt. ist in» Jawne-Verlag erschie»»en. Dif Jerusalemer.. Kultstgewerbeschule „Bezalel" vevserrdet an die' amerikanischen Sy»»agagenveroine und' jüdische»» Kongvegabivnen eme»» Ausruf, sich bei Zdeubcmten »Äwr Restauvievnngen von- Stmaaogen -der Tätigkeit des „Bezalel" zu be dieiM» und diesen» ihre Aufträge Alkomnren zu lassen. Dem „Bezalel". ist es unter große»» Schwierigkeiten gelungen,. dcis durch den Krieg Zerstörte wieder aüszurichten üno seine Tätige keit sogar zu evivertern. Er ist in "dev Lage, für" Tempelaus- Wiifi' MMW HWA lKmtwtzM sü* Üftfem Beiträge der Arbeiter . . . . Zionistische Organisation . -Subverrtwn der Hadassch. . ». Besteuerung der Arbeitgeber..- . . . .. . 1,270.055 Diverse Einnahmen ......... 1,239.228 . Defizit für 1924 . . . ...... 1,935.728 r Totale'. . 28-679.45S ' * K o »»s e r e n z der 5k r a'n k e uk a s s e n ä r z t e. Am 14. und, 15. März -fand im Haifa eine Konferenz der Krankenkassenärzte statt, an der 40 Delegierte teilnahmen. Die , Ko»»ferenz behandelte eine'Reihe organisatorischer und, medizinischer Fragen wie r Anlegung' eines statistischen Katasters, Kurgebrauch in Tiberias,- Kampf gegen Tuberkulose, Wochnerinnenfür- > sorge,. Malariabekämpfung - ufw.; ■ ■ 's ‘ Das Arbeitsdepartement der Zronisttschen Exekutive , und die- .misrachistischen Arbeiter. Im.„Doar Hajoxm" richtet! - ein . misvachGischer. Ärbeilerführ-er an den Borsta»»>d des Ar- ' beitsdepavtoments der. Zionistischen Exekutive -einen 'offenen ''' Brief,'' in''dem' er ihm' partechchss - Vorgehen bei'Zutejilung- Woy Arbeite»»..vovwirft-, von -denen alle- Arbeiter,--dir-nicht der allgemeinen. Arbeiterorganisation, qngchvren-, ausgeschlossen. - -'worden fein. Im Anschluß an diesen Brief veröffentlicht das , M i s' r a ch i o r g a n einen Ar-tike'l, in' deck der ‘ Leiter' des^ I 'Mrbeitsdopart-ements ^Sprinzak und did ' ZiöNistische' Exekutive' . bchchlÄdigt Werden-,-. daß<-.sie-den- Kongreßlbeschluß,- --einen Ar. b e'i t s a u s sch u ß beim, Arbeitsdepar-tement aus allen . Fraktionen zu biloenf der. die -Arbeiten des ArbeffMparte-' ments kontrollieren sollte, sticht aüsgeführt stöben. , Astschlüß misrachistischer Arbeiter an die ällgemeine Ar-' ' beiterorganisation.. Zahlreiche Arbeiter' strid aus. d>er! 'OvAnisa-"' tion -Mis»achist-ischer,ÄHeiter Hapoel Hamis'ra'chi aus--'' e t r-e t-e n - und '."staben sich innerhalb der - allgemeinen Arbeiter- -- organifa-tion zu einer 'religionstreuen. Sektion "zusammen-...!-'tzeschloffen^.,.'. >. . Die Bautätigkeit im Lande 'schreitet weiter - fort. In,.. Tel -Awiw und Umgegend wurden neue Häuser erbaut. Mr'' .Sol e l, B o n e.h übernahm in-den -letzten Wochen des. Monats 'März den Bäu von Privatstäuisern-in verschiedenen Siedlu'Ngen in» Werte von 6000 Pfu»»d! Die Bauibewegung gr-efft^auch a-stf. i 'andere Städte Aber. In Jerusalem übernahm der '.Solel Bongst den Bau von dr-e» Häusern im Werte von 3500 >Pfund. In Haifa begann er mit den»'Bau-'des Internats beim Technikum und eines-Privatstastses in Hadar. Halarmel. Insgesamt hat.der..Solel.Boneh -im Laufe des Monats Märtz in Jaffa,. JerAfalem -und Haifa Bauten im Werte von -30'.000 Pft»nd. I; übernommen. ' Ein jüdisches Amtshaus in Jerusalem. Der Waad Leumi hat in seiner 'Sitzung vom 11.' April beschlossen, die in Palästina für den Ke re n H ageulah gesammMen Gelder zum Bau eines großen Hauses' gu verwenden, das sämtlich.« Bureaus der öffentlichen jüdischen. J-nstit.q- ' t io neu -a»»fne!hmen sollt Regierungsbeamte als Gegner des PalästinL-MaildatsNi Söi-t lmrgerer - Zeit wuvde. darüber- - geklagt, patz in. der PalästinaiRegieru-n-g Beamte tätig find, welche aus ihrer Gegnerschaft gegen "die Politik der jüdischen Hedpfftüffe kein Hchl n»achen, das heißt Gegner der Politik sind, welche., die .hauiptfächliche Grundlage'der 'eng-lischen Stellung Äs-Mandats- Macht' bildet-.- Durch", dein vor kurzemerfolgten Rücktritt ' einiger höherer Beamter ist hier eitle erfreuliche Besserung * erzielt worden^ Wie - begründet j-en-e Bejschwerden waren, geht -aus dem folgenden Bericht der J...T. A. hervor: Die palä- , stine-nsffche arabische Exekutive und ' der Oberste Rat dar MAselmanen gaben im Hanse des Präsidenten der-palästine»»- sffchen arabischen Exekutive, Mnsa Kazim Pascha, ein -Abschiedslbaukettzu Ehren des früheren ' stellvelrtrete»»den Obersekretärs der palastinerffischen ' R-egi-er»»ng Mr. E. T. Richmond. Mir. Richmond sagte bei dieser Gelogeicheit: bm zwar -eist MaN-n von .gerivgetr B-edeutwng in meinem Lande, aber ich habe Einige einflußreiche Freunde; ich werde mein Bestes tun, u,m diese über die'Lage in Palästina auf-- -zMäven und ziweifle nicht, daß, eine - Ae-nlde»m»»ig eintraten Wird. Palästina ist ein mohan»m-Ä»änisches Land und muß eine arabische R e >g i e r u n!g haben. Es' ist nötig,' daß Sic, ebenso wie die Aegyptet, ein Bureau in London besitzen. Ich hoffe, es. .tvird mir gelingen, für- Sie ein solches Bureau in LondoneinM-richten!" . '. . Ueberschwemmvngen in Palästina. Die starken Regengüsse -im Monat Februar haben große Schäden verursacht. ' D« . Straße Jerusalem-—Jaffa wurde an einigen - Stellen ' arg be- . . schädigt. Die CUnbrucken am^Sordtbach und am Wihi-Zavar,' ebenso wie die Pontonbrücke an» Jertcmfl.uss-e wurden weggbschwemmt. Im Jö»d'an stieg, das Wasser bis auf 1-,5 Meter unter der Allenby-Brüüe. - ’ n. Die Touristensvison. Die . Zahl der Touristen nmunt in Palästina fortgesetzt zu. Ans Polen kamen wieder. 200 Touristen, unter ihnen der - zionistische 'Führer Dr. Klumel und ' Abgeordneter F a r b st e i n.. In' den einzelne»» -Städten Pa- ,'lastistas haben sich Komitees ..Min Empfang der i»>eua»»ge? \ kommenen Touristen gebildet. Die Komitees gruppieren sich '" Aach den Herkunftsläridern der Toüristen. ' Araber protestieren gegen die geplante palästinensische Währung^ Die palästinensische arabische E x eck u t i v e hat' an den Oberkommissär Sir-.Heribert Samuel ein M e.m.o r a nd n m geschickt, m ' welchem sie gegen den Vorschlag der Re- ''tzrerungf' eme eigene palästistcnsische Währ n n g cinv.»führen, "V'rotL'stle"rt.' ' ......