Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1867 (27.4.1924)
- Date
- 1924-04-27
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2979076-2980834-2980950--18731-3005821- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
t Rr. -Kk7' ' " M-n. i VerhcüMlMHen.«vst einsetzen Wimen, wenn das Orchester vorj «rft schven Wichten nachtommt und den Dienst antvitt. Es bestehe oder immerhin, die Hoffnung, daß -ein Einvernehmen hetgestellt lwird, das'den ungestörten Weiterbctrieb der Volksoper dvmÄMcht, um so eher, als die Streikenden sich besonnen und die Forderungen der Lohnerhöhung fallen gelassen haben. Es handelt sich nur darum, ein Abkommen über ein Pauschale für Jnstrumentenabnützung und -Sai.teng e l,b e r sowie einige belanglosere Forderungen zu irsffen. Die Bolksoper-We tr wbsgesellschaft verlangt G u t m a ch u n g des Schadens, der durch den Streik entstanden ist/ Entlassung, der .Schuldtragenden und Berichtigung der durch die Orchestermitglieder an das Publikum verteilten Flugschrift,- die. falsche Behauptungen enthalten habe. Abends traten in der DirektionSkanAlei die Vertreter des Musikerverbandeß mit Berwaitnngsr-at St-orsex zu einer Besprechung zusammen, die eine Bereinigung der bestehenden Gegensätze bezweckt. Die Verhandlungen werden heute fortgesetzt. Das Wetter. Das Detter war am gestrigen Tage zum ersten Male ^eit langer Zeit schön. Die Temperatur stieg fast überall in Oesterreich auf über 20 Grad, in Innsbruck auf 25 Grad. Am Ostrande der Alpen hat sich ein lokales Störungsgebiet entwickelt, das bei uns eine vielleicht nur vorübergtheude, Verschlechterung zur Folge haben wird. Die Meteorologische Zentralanstalt hat die Hoffnungen auf eine Fortsetzung des schönen Wetters ins Wanken gebracht, indem sie für heute das Wetter als unsicher bezeichnet. ' Erderschütterungen auf den Philippinen. Aus New-Dork wird berichtet: Die Erdbebenwarte von Ällanila aus den Philippinischen Inseln meldet schwere Erderschüttevungen an der Ostküste der Insel Mindando, als deren Folge ein großer Küstenstreifen durch Erdrutschungen ins Meer Versunken ist. DieLebensmtttelmärtte. Die Beschickung der Märkte war in jeder Beziehung mehr als ausreichend. Auf den GrüNwarenmävktm nimmt , das Angebot an- Frühgemüse stark zu. Die Preise gehen wohl etwas zurück, sind aber noch immer unerschwinglich hoch, was die Verbraucher um so empfindlicher trifft,^ als die Gemüse vorjähriger Ernte gänzlich von den Märkten verschwunden sind. Von den Fleischpreisen haben sich nur die Preise für Minderes Kalbfleisch um 1000 bis 2000 K., für Jungschweinernes um 2000 K. und für Speck und Filz u m 1000 bis 2000 K. pro Kilogramm ermäßigt. Alle übrigen Fleischpreise sowie die Preise Kr-Fische und Geflügel blieben vollkommen unverändert. ' Wien, 27. April. * Die Faust. Der historische Tag ist da. Wien wick> eine wirkliche Großstadt. Mr sind kein Dorf mehr. Zwar haben die Hakenkreuzler den Ruf der Stadt weit hinaus getragen, aber den internationalen Stempel verleiht uns erst Eavpentier. Der Wiener hat -ja für Kraftmvievtnm iumrer etwas Mvig igchabt, mehr als für ,Meldung".,/Tolstoi is a Töpp" und ,>Hoch Steinlbach!", das war so die Mentalität. Wr starke Männer hat Men stets eine Schwäche besessen. Das goldene Wiener Herz zitterte inrmer, wenn sich die tvackeren Ringkämpfer mff der Matte ehrlich Plcqgten, wenn es auch dabei nicht immer so ehrlich zugegangen sein soll. Aber das waren harmlose Spielereien. Dann schrie man nach der starken Hand und die Herren fn schimmernder Wehr schlugen mit der Faust auf den Tisch, worauf mit klingendem Spiele der blutige Sport begann. Jetzt ist bereits alles „ertüchtigt" und treibt „Spurt". Wer sich halsstarrig entgegenstemmt, den packt so eine Faust beim Genick und, dr muß mitbrüllen. Die Kultur aber ballt heimlich in den Hosentaschen ohnmächtig die Fäuste. * Ein unvorsichtiges Telegramm. Dem ,/Präger DaMatt wird erzählt: /Gin zur Zeit in Prag, gastierender Künstler warum soll Man nicht sagen, daß 'es- Paul Morgan ist? — zeigt seinem unzertrennlichen mit ihm verbundenen Freunde M. T. einen Brief aus Sorrent. Die liebende Gattin schreibt, daß die Bläue der Adria, die Sonne Jtalias und die märchenhafte Schönheit der Eapri-Orotte den quälenden Gedanken wicht zur Ruhe kommen läßt daß die Beliebtheit des strohverwitweten Künstlers in Prag irgend welche greifbare Formen 'annchmen uNd von einzelnen Personen weiblichen Geschlechtes geradezu -ad oeulos demonstriert werden könnte. Fva-u Josefa Morgan berichtet sogar von einem Trauen, der ihr den Gatten 'erschreckend deutlich gezeigt hatte, wie er in M. T.s Wohnung in Gesellschaft zweier Circen-das weitere war im Briefe durch Tränen oder Regen unlesbar geworden. Dieses Schreiben vom Meerbusen van Sorrent las der Busenfreund. Er sah Movgans betrübtes und völlig unschuldig verdächtigtes Antlitz -und da die Sorgen anderer stets seine Sorgen sind, blickte er auch sorgenvoll d'vein. -Und dann sprach er: „-Ich hab's: Ich gebe ern humoristisches Telegramm auf!" Und er Verfaßtefolgende- Depesche: „8-lxnorÄ morgu>n hot-e! cocumeUa sörrento träum richtig an-zahl -stimmt jedoch nicht -da -bedarf acht stück trauen grüß. absenider max -taussig präg” 1 Ein Bote trug die Depesche an den Schalter.- An die Zimmertüre des Herrn M. T. -Köpfte es um 7 Uhr früh. Ein ernster Herr tritt ein. Herr, M. ft. kennt ihn nicht und bietet ihm infolgedessen -Zigaretten, Schnaps und kandiertes Obst an. Der Fremde nimmt aber nichts, sondern weist -ein Telegramniformular vor. „Sie sind der Absender der Depesche? Die Beförderung wird verweigert. Bitte um Aufklärung. Was heißt: „Bedarf -acht Stück Frauen?" Diese merkantile Be- Mchnüng lebender Personen hat Beidenken erregt, die bereits '<m die Behörden wetteraeleitet wurden. , Mit-einem Wort — '-(der strenge Herr hebt die Stimme —) Giehstird dringend verdächtig, Mädchenhandel zu ireiben uird Menschenware nach Italien und von dort nach Afrika verschicken zu wollen- Das Ende;ber Unterredung intlb dar Resultat der bchöMichen Untersuchung ist nicht bekannt. - -- * Unfall des Direktors Weizmann. Der ehemalige Revisor des reichstätlichen Stenographenbureaus, Karl Ludwig Weizmann, wurde gestern nachmittags gegen halb 4 Uhr in seinem Bureau im Reichskanzlertrakt der Hofburg mit Zeichen einer Veuchtga^vergiftung, am Mdefl lftMnd. LewuLMVa Wiener: Morgenzeitung. ch' PokalentscheMng in England. (Eigendieilst der „Wiener Morgenzeitung".) London, 26. April. New Castle United gegen Aston Villa endete 2:0 (0:0). Beide Tore wurden in den (egten vier Mimten durch Harris und Seymour erzielt. New Castle gewann zum zweiten Mal den , Cup. Mehr als 650 Sondevzüge gingen nach London ab. Das Stadion war ausverkauft. ., Ungezählte Tausende, von Besuchern aus der Provinz und aus den Städten kamen heute morgens in London an, um dem Cupsinale beizuwohnen, das heute nachmittags im Webley-Stadion -stattfand. Es -spielten - der Birminghamer Klub, A st o n B -l l l a gegen N e w Castle U n i t e io. Von Birmingham all-e-in kamen 24 Züge, a-uch in Nord- und Mittelengland war reges Interesse Kr das Wettspiel vorhanden, und es kamen sogar Leute aus Schottland nach London, um dem Wettspiel/beiwohnen zukö-nnen. Man verweist darauf, daß in dem Treffen zwischen Ästön Villa und New Castle United tatsächlich die Besten im englischen Fußball um den Sieg ringen. Aston Billa hat bereits sechsmal den Cup gewonnen und nur ein einziges Mal in der Entscheidung gefchlt, New Castle hat dagegen einmal gewonnen. Der Herzog vyn Bork wohnte dem Spiele bei. anfgefnnden. Er wurde, nachdem man Wiederbelebungsversuche angestellt hatte, ins All-gemeine- Krankenhaus gebracht. -Der Unfall ist auf ein -bisher nicht geklärtes G asr oh rig e breche n znrückzuführen. ' * Ein Doppelselbstmord in Rudolfsheim. Gestern wurde die 63jährige Gastwirtin- Marie Jedlicka und ihre 40jährige Tochter Marie Jedlicka' in der mit.Leuchtgas erfüllten Küche ihres Gasthauslokales bei offenen Gashähnen leblos aufgefunden. Die Rettungsgesellschaft konnte nur mehr den Eintritt des Todes scststellen. Die Ursache der Tat dürste schlechter Geschäftsgang gewesen sein, da es sich augenscheinlich um "einen ' Doppelselbstmovd handelt. - ' * Die Laxenburger Affäre. Mrßer den: Direktor der Laxenburg-Gesellschaft wurde auch der Generaldirektor, Robert Bauer wegen Verdachtes der Beteiligung an den Unter? schleifen v er ha sie t. Bon einer dem .Generaldirektor nahestehenden Seite wird erklärt, der -Kriagsbeschädigtenfonds habe die Tlnzsige nur deshalb ■ erstattet, weil er die Ausnützung Laxenburgs einer anderen Gesellschaftzuschieben wollte. Demgegenüber ist darauf zu verweisen /daß die Laxenburg-Gesellschaft nachgewiesenermaßen Hasardspiele dort .veranstüllten tvollte und unrationell wirtschaftete. Laxenburg befindet sich derzeit unter gerich tl-i cher SPerr'e. Rechtsanwalt Dr. K l ä g.e r 'teilt zu .der Angelegenheit Mt, daß die Mitteilungen, irgendwelche.Antiquitäten seien, von der Gesellschaft aus dem Schloßbesitze - entfernt oder garverkauft worden, vollkmnmen aus der Äfft gegriffen seien. * Monsterkonzerte ick Schonbmnner Schlotzhof. Am Sonntag den 4'. Mai um 11 Uhr vormittags wird ern Monster ko nzdrt der vereinigten Musikkapellen der Jnfanterieregimenter Nr. 2, 3 -und 5 ist der Stärke-pM 160 MuMern im SchönibMnner Schloßhofe zugunstendes Spiräks der Barmherzigen-Brüder statffinden. * Die neue Radio-Verkehrsgesellschast. Wie wir erfahren, 'sind die VerhandKmaen Mt der Hemeinde Wien wegen ,Be- -'teiltzgung an der Radw-Verkehrs A.-G. abgeschlossen. Die Gemeinde will sich mit 20 Prozent des Aktienkapitals beteiligen. Brasiliauisches Klima und Einwanderung. Aus Rio de Janeiro wird dem „Exchange Telegraph" gemeÜ>et, daß die Medizinische/Akademie dieser Stadt der Regierung ein Ansuchen unterbreitet hat, den-Javanevn die Einreise Ms Land zu verweigern. Das'Ersuchen wird damit bmüündet, daß das -;apanische Temperament sich den klimatffchen Bedingungen nicht anpasse. * Anatole France gegen den Strichpunkt. Mawle France hat sich -gegen den Strichpunkt ausgesprochen, den er beseitigt sehen will. „Dieser Bastard", erklärte der greise Schvfftsteller, „ist toeder ein Komma noch ein Punkt, maßt sich aber die Srellung beider a-n. Man sollte,, dieses Interpunktionszeichen, das noch i-mmerdazu dient, in längeren Sä^n den Vtzvderfatz vom Nachsatz zu scheiden, nur noch in Gräb'reden anivenden." ' * Eine gute Mutter kann nicht zugleich AbgeoiLnete sein. Die bei den jüngsten Wahlen in das englische Unterhaus gewählte Abgeordnete Frau Hilton P h i l i,p p,s o n hat auf m Mandat verzichtet, und zwar mit der Begründung, daß ihre Familienpflichten — sie ist Mutter dreier Kinder im Mer, Von zwei bis zu sechs Jahrensie an der Ausübung ihrer Parlamentarischen Pflichten behindern. Dieser Eütschluß der Abgeordneten wird in den Kreffen der Franssnrechttevlnnen scharf kritisiert. - * Muffolini in Mussolinia. Aus Rom wird ernsthaft b-e-' richtet: MinHerpräsitdent Muss olini wi-vd am 1. Mai die Stadt Mussolini a in Sizilien eiwveHen, welche an Stelle der vom letzten Ausbruch des Aetna zerstörten Ort- , schaft Calta-girone erbaut würden ist. Diese Stadt würde deshalb nach dem Namen des Diktators benannt/ weil sie die HeimatstM zweier einflußreicher Gegner des Faszismus, nämlich des Papolarüfiiihrers Don Sturzo und des Sozialisten Pel-la, ist. - * PaderewSkh-Reklame. New-YoÄer Blätter berichten: .Das fünfzehn Jahre alle, chinesische Palafthündchen „Ping Lung" des vevHmten Pianisten Paderewsky, der zurzeit in Chißacho konzertiert, ging dieser Tage ein. Paderewsky war über den Tüd seines Liebl-inigshündchenS so untröstlich, daß er ein Künzert deshalb absagte. Der Leicheram, des Hündchens wurde -im Krematorium von Chikago eingeäschert und die Asche kommt in eine kostbare Urne, welche Frau Paderewsky nach Europa mitnehmen' und im Garten ihrer Besitzu-ngbei Movges in der Schweiz beisetzen wird. * Das Martyrium nach dem Tode. Aus W -i lna wrrd uns geschrieben: Auf dein hieiigen Wischen Friedhoif ist der bevannto „Ger Zedek" von Wilna begraben, um den sich ein reicher jüdischer LeaendeNkvsis gebildet hat. Der „Ger Zedek" war. der p o l n t sch e Graf Valentin. ,P o t o e k -i,. .der zum §udent>um übertrat und dafür im Jähre 17W auf deni cheiterha-ufenden Märtyrertod erlitt. Das Grabmal, das von Juden und Nichtjuden in Wilnawert-gchalien -wird, hat m den letzteü Ovei Jahren allerhand vandalische. Unbill und Schändung erfahren müssen. Voriges Jahr Mruvde der legendenumiwolbene Baum, der über dem Grabe Pruchs, von unbe-kann ten Tätern uingeschlagen; vor einigen Tagen hat ein neuer Rohe-itSakt die Bevölkernng in Aufregung versetzt. Das Maulsoleum über, dem Grabe be8' ,-Ger Zede-k" wurde fast Völlig demoliert. .»Zu bemerkeu ist, daß Grabschändungen auf dem berühmten stioifchen Friedhof von Wi-lu-a -in den letzten Jahren eine geradezu alltägliche^^ Erscheinung sind.- * Künstlicher Mondschein. Aus London-wird uns berichtet: Im Institut für öffentliche Beleuchtrlng wurde dieser Tage (>m Tirti>rpffifi)itt'§ ntv ftnfitrtn hpS Nrnhlpms wie der MMS .. 27. April 1924 Seite - i;it den engen Gassen gesteuert werden soll, in Beratung gezogen. HervorgerNfen wurde -die Frage durch die Erfahrung daß durch die vorhandenen elektrischen Straßenlampen wohl d:> Häuser aber nicht die Straßen beleuchtet werden,, so daß di< Fußgänger trotz der teuren Beleuchtung im Finstern durch dir Straßen gchen müssen. Die - Projektanten der neuen Beleuchtung schlagen nun vor, daß an acht verschiedenen Stellen von Loridon Lenchttürme errichtet werden, die, mit entsprechend starken elektrischen Lampen ausgestattet, wie acht Vollmondscheiben die ganze Stadt selbst in der stärksten Finsternis taghell be. leuchten würden, Laut dem mit oem Projekt vorgelegten Kosten- Voranschlag soll^ sich diese. „Mondbeleuchtung" viel billiger stellen als die gegenwärtige elektrische Beleuchtung von London, die jede Nacht rund taufend Pfund Sterling kostet. * Erschwemngcu des Häuserkaufes für J«den in Posen In der letzten Zeit kamentu der Gegend von Posen Fäll« vor, daß dir Notare sich weigern, Kaufverträge gu unterjchreiben, in denen Juden als Käufer von.Häusern genannl werden. Diese Weigerung' stützt sich auf alte Borschrfften^ die ti Inden verbieten,- tm Pofener Gebiet Haufe: z u erwerben. Der Vorsitzende des jüdischen Sejmkl-ubS ersuchte der Premiernrinister Grabski, im Seim ein Gesetz einzubringen, durch welches diese alte. Vorschrift aufgehoben wrr-d. > . Austritte aus dem Judentum. E l l i n g e r Alexander, geb. 18. Juli 1898, Wien, Riemet 3. Bez., Schimmelgasse 14.- G r ü n h u t Paula, geb. 19. Mü 1901, Wien, Privat, 16. Bez., Ottakringerstraße 108. Enge! Fritz, geb. 2. April 1905, Wien, Buchhalter, 9. Bez., Nußdorferstraße 7. Fragner Alfted, geb. 13. August 1900, EnnS 2. Bez., Novaragasse 13. H i r s ch e n h a u s e r Erwin, geb 7. Februar 1896, Brünn, Beamter, 6. Bez.. Gumpendorfev straße 169. Dr. E m'f ch Aladar, geb. 8. Mai 1883, Einöj (Ungarn), Direktor/ 6. Bez., Dreihufeisengasse 9. A l t b a d Eugenie, geb. 17. Dezember -1890, Hohenau, Privatbeamtin. 6i Bez., Gumpendorfersträße 36. Winter Julie, geb. 21. April 1878, Hermiowitz, 3. Bez., Neulinggasse 16. Müller Pauline, web. 7. Oktober 1872, Brünn, . 9. Bez.. Rossauerlande 85 a. Doktcn Sax Walter, geb. 26. September 1891, Luneenburg, Arzt; ■9* * Bez., Kinderspitalgaste fö. Hirsch Gustav, geb. 5. Novembei 1883, Pobrlitz, Beamter, 9.-Bez., Seegasse 4. Klein Melanie geb. 25. Oktober-1906, 9: Bez., Ettenreichgaffe 7.. M a ch a »j Pinkas, 47 Jahre alt, Pinczow. Zimmermaler, 20. Bez., Rauscher straße 12. Ellenbogen Simon, geb. 6. Mai 1869, Cseite, 18. Bez., Penzingerstraße 142..Jurim Wilhelm, geb. 27. Jul 1895, Wien, 13. Bez., Penzingerstraße 124. Glücksmani Karl Friedrich, geb. 31. Jänner 1896, Wien, 13..Bez., Maytens, gaffe 14. S o u b k i s Fritz.. geb. 24. Juni 1906, Wien, - Lehr ling, 20. Bez., Bäuerlegäffe 9. F e r st l Oskar, geb. 9. Februa 1894, Wien, Handelsangestellter, 20. Bez., Jägerstraße 29? F e Ht l Albert/geb.4. März 1892, Wien, Straßenbahner, 20. Bez.- Jägyrstraße 29. Winternitz Artur, geb. 29. AäMst 1898, Wien, Beamter, "20. Bez„ Kloster,neubmgerstraße 6.StiaßnY Franz Josef, geb. 11. April 1903, Wien, Installateur, 20. Bez., Rauscherstraße 10. Heber Alexander, geb. 7. Andust 1874, Wien,- 20. Bez:, .Kamperstraße 13. P o k o t n y Emil, geb- 29. November 1899, Wien»?Handelsangestellter, 20. Bez., Winter, gaffe 14. F e x ft l Hermine, geb. 10. MLrz 1891, Wien, 20. Bez. Jägerstraße 29. F e r st ( Henriette, geb. 18. August 1887. Wien Private,' 20. Bez-, Jägerstraße 29. M a ch a u f Taube, geh 22. September 1880, Wien, 20. Bez., Rauschersttaße 12. Braur Alexander, geb. 13. März: 1897, Oedenburg, Beamter. 14. Bez. Sechshauserfttaße 5. . Be k Friedrich..23. April 1898,. Wien Handelsangestellter, 7. Bez., Schottenfeldgaffe 62. Bramme: Ernst, geb. 17. April 1898, Wien, Kaufmann, 7. Bez., Zieglergasse 25. Eisen b er g t r Friedrich, geb. 3. November 1896. Wien, PrivatLeawter, 7. Bez., -Mariahilsersttaße 126. D e n t s ck Max, geb. 12. August 1893, Smichow, Kaufmann, 7. Bez., Neu- Mgaffe 22. Klein Fritz, geb. 18. Juni 1906, Wien, Student 7. Bez., Mariahilsersttaße 62. W e i ß k o p f Adelheid. 25. November 1878, Wien, Privat, 7. Bez., Neustiftgafle 63. Wiener Artur, geb. 14. Mai 1884, Troppau, Kaufmann, 7. Bez., Seidengaffe 40. G o l d r e i ch Richard, geb. 8. Mai 1908, Mistelbach. Beamter, 7. Bez., Kirchengaffe 31. ' (Nachfolgende Notizen vis zu der Rubrik „Vereine" sind entgeltlich.) Die moderne Stoffmode'ist Trumpf! Das ne-uervichtete ModeiMschäft Hela Silber, 2. Bez.^Taborfttaße 18 (Hotel Nation a-l), hat sich dieses Prinzip zu Men gemacht und ein reichhaltiges Lagerder modernsten Seidenstoffe. Crepe de Chine und gemusterter Gewebe für chve Kunden zusarnmengestellt. Besonders günstig ist der Einkauf von Resten die sich durch Billigkett bei tadelloser Qualität auszeichnen. Beachten Eie die Preise Kr Leinenwaren im Warenhaus Brüder S ch i f f m a n n, 2. B e z., T a b o r st r a ß e 48. Webe ............ pro Meter 10.500 K. 8.500 K- Chiffon.pro Meter. 13.500, 11.000 „ 9.800 .. Streifgrabl. ... .pro Meter 19.800 „ 17.600 .. Damast . . . v . . . . . . pro Meter 22.800 „ 18.500 Jnlet..- .pro Meter 14.8^'' . Molino...- . . .pro Meter 8.0 0 Bettzeuge . . . -.pro Meter 16.800 K. 12.HO m Batistchiffon .... . r . . . . . . pro Meter 15.^t m Matratzengradl....... pro Meter 30.000 K. 24.00 Bettücher.. . .. 26.500 „ 19.60o Tischtücher . ... . . . ... ... .48.000 .. Kaffeegarnituren . . .... .......... . . . .98.000 .. Gläsertticher... 8.000 * Im altbekannten Tapetterermöbelhaus M. Weiß, 2. Bez., Darwingasse 39 (Ecke Nordbahnstraße), kaufen Sie erstklassige Ottcmranen, Eisen-, Messing-. Patentmöbel usw. in erstklassiger Ausführung zu außerordentlich billigen Preisen. Vereine, Borttiige und Versammlungen. Bukowinaer Zentralverband. Heute, 9 Uhr : vormittags, außerordentliche Plenarversammlung im Hotel . Stephanie, 2. Bez., Taborstraße 12. — Versöhnungs- . b u n d.' Lic. - Dr. Friedrich Siegmund- Schultze spricht .morgen um 7-Uhr ahends im Hörsaal 33 (juridische Fakultät) dft Universität über: „Der Christ im Kampfe der Klaisen und ' Völker," Der Vortrag ist frei-zugänglich. Der Internationale Radioklnb konstituierte sich am 17. d.; In den Vorstand wurden Herr Johann Bondy als Präsi- ' dent, Herr Medizinalrat Dr., Emil Marcus als erster Vizepräfwent, Herr Rechtsanwalt^Dr. N. Kiwe als zweiter Vizepräsident gewählt. Die Herren Professor Karl Michael Koch .und oand. Radtoing. Joftp Sliskovic gehören dem Vor- ' stände als Fachreserenien an. Mitglieder des Internationalen?RMoklnbs treffen einander jeden Donnerstag um 8 Uhr abends im Kliwlokal, Wien, 1. Bez., Schottenring 3. Der KurS „Einführung in die Radiotechnik" beginnt Mittwoch den 7. Matt