Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-04-26 · Heft 1866 (26.4.1924) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1866 (26.4.1924)
Date
1924-04-26
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2980949--18713-3005802
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

( GN 4."" Men. TamSkaZ ---....... ' . .. I ui» i» Inland. Sie Schwierigkeiten der Besolduugrvorlage. I» der gestrigen internen Beratung der Mitglieder der FünifttndzwanzigevauZfckMffes der Bundesangestellten gaben die einzelnen Vertreter der Organisationen den Standpunkt ihrer Vereinigungen zu den- Grundzügen der neuen BesMungsordnMg bekannt. Ziemlich einhellig wurde die vorgefchlagene Teilung der Beamte«Oezüge in Grundgehalt und AktivitätsMagen, die Familiendevstcherung ans Kosten der Angestellten und die Differenzierung der OrtSklasseneintisilung verw o r^ n. Die Redner wandten sich hauptsächlich gegen £?e Wiedereinführung der Aktivitätszulage, weil durch sie die Pensionen der Ruheständler von 9V auf 72 .Pro-/ zent der Aktivitätsbezütze gekürzt würden. Während der Beratung be§ Fünft«ndzwanzigera«rsschusses erschienen wiederholt Abordnungen einzelner Aemter,'die darüber Klage führten, daß die Osterzckvendungen ganz willkürlich und in einem völlig unzureichenden Ausmaß — oft kaum so groß, daß man dafür ein paar Laib Brot kaufen könne — ausbezahlt worden seien. Ihnen wurde bedeutet, daß die Regierung die Vorlage von Richtlinien für die Auszahlung von außerordentlichen Notstand sau sh ilfen zugesagt habe. Solange diesenicht, vorliege««, könne der FünfundManzigerausschuß nichts urrternehmen. In« üibrigen wurde ihnen angerateu, die Notstandsaushilfen nicht artzunehmLn. In der Nachmittagssitzung des Fünfundzwanzigerausschnsses wurde den Regierungsvertretern die Stellungnähme, der Organisationen zur Besoldungsovdnung mit dem Bemerken mitgeteilt, daß die Organisationen die Rückwirkung .der neuen Befoldungsordnung mit 1. Jänner 1924 wünschen. . Äe nächste Sitzung ist für Montag nachmittags einbemfey. .. Wiener Gemeinderat. In der gestrigen Sitzung wurden eine Reihe von Grundankänfen und Sirbventionen genehmigt, darunter Subventionen Mr' das erste ■ öffentliche Kinderkrankeninstrtut in der Höhe vo>n 10 Millionen Kronen und für Ne Wiener pädagogische Gesellschaft in der Hohe von 20 Millionen. Für die Erbauung eines Ledigenheimes für die Arberterschastder Braunkohlenwerke in Zillingsdorf wurde ein Betrag von 2300 MWonen bewilligt, wodurch 104 Schlafstellen geschaffen wurden. Ebenso wurde ein Znschu.ßkredit von 3,1 Milliarden' Kronen, als gesetzlicher Beitrag zu den goweMichen Fortbildungsschnlen in Men gmehnrigt. Der Antrag auf Erhöhung der Lohnansätze für die Arbeiter nt dsn, städtischen GrauittiierEen Mauthcmifen, welcher durch Stadtrat Speifer -vertreten würde,-gab dem -Redner der Minorität. Gemeinderat Haider Anlaß zur Erklärung, daß feine Partei wohl gegen die Lohnerhöhung nichts einzuwenden ha-be, konstatiert aber müsse werden, daß es mit der sogenann-ten Arbeiterfteundlichkeit der sozialdANlolkratischeu Partei nicht weit her sei. Für diese Behauptung glaubte der Redner eine Reihe von Beispielen anführen zu können, die'sich in gewissen Unternehmungen zugetragen haben. Stadtrat Speiser .trat diesen Behauptungen «ndgogen, worauf der Antrag angenom'men wurde. Hieraus gelängten zwei von der Minorität e'mgebrachte Dringlichkeitsanträge zur ^Behandlung. Ter eine, vom Gemeiuderat Biberverlangt, -daß der Bürgermeister anovduq, daß bei einem Verlust eines Autvmobilabgabenken>n-- zeichen-s nach Außerbetriebsetzung des Wagens di« Steuer für den -restlichen Teil des 'Kalenderjahres nicht zu bezahlen ist. Der Antragsteller begründet diesen Tlntrag damit, daß die Abgabekennzeichen aus kleinem, schwachem Blech hergestellt sind und sich -schr leicht vom Wagen loslösen, Be« der Abstimmung -wirb dein Antrag die Dringlich-. Seit nicht zuerkannt. Auch -dem zweiten Antrag des Gemeinderätrs H a i der, daß die parteigemäße Dekoration der städtische!««, Straßenbahnen am 1. Mai verboten werde, wurde nicht zugestimmt. . Bürgernieister Seitz erklärte den Antrag der geschäftsordnungsrnäßigen Behandlung zuzuführen, und bemerkt weiter: Der 1. Mai ist nach dem österreichischen Gesetz vom 25. April 1919 ein staatlicher Festtag und die blu'sfchmückung von städtischen Gebäuden und BetriebsmitlM ist dalhrr nicht als eine Parteikundgvbung, sondern als eine Kundgebung für einen Staatsfesttag zu betrachten. Schließlich teilt der Bürgermeister mit, daß er die nächste Sitzung des Gemeinderatrs am Dienstag anbe- ** --. Riehl über feine Maßregelung. Die Bubokratie und die Gummitnüttelpolisik. Wie die ,^orvespon!denz Herwei" berichtet, verünstaltete Donnerstag abends die uationalsoUiali!ftische -Ortsgruppe des' zweiten Bezirkes im Prater eine Versammlung, in der Dr. Walter Riehl Gelegenheit gegeben wurde, über die Gründe seiner Ausschließung aus der Partei zu sprechen. Dr. Riehl sagte unter anderem, nicht die jetzige Parteileitung, sondern der Parteitag halbe davü'ber zu entscheiden, ob er Mitglied der Partei fei öder d MMe« nicht. Wie die Oüffentlichßeft ühep diese.Künderei denkt, dies beweisen Aeße'vungen seiner politischen Gegner, die meinten, daß der Bsschlarß von einer großen geistigen Beschränktheit «zeige. Der Parteitag wird sich mit der Angolegenhvit befasse«« «nüsser«. Gegen eine solche Taktil habe ich mich immer aufgelchnt und ich .war immer ein Gegne r d er Bubokratie, die_ gewissenlose politische Demagogen seit dem Umsturz großziehen wollen. Ich 4var auch imnrer «in- Gegner der G -u mm i k n ü t t e l p o l iti k und sagte wiedecholt, daß. die Taktik, die Man m Bat-ern anwendet, für Oesterreich absolut nicht paßt. Wer Mitglied ist, wer in der Partei etwas zu reden hat, das werden die alten Parteilmte zu entscheiden haben, nicht die jungen, hereingeschneiten Burschen. Sodann -Mrde ein Rundschreiben der Parteileitung ' verlesen, m wölchsm die Gründe für die Ausschließung - Dr. R« e h l s angeführt werden. Der Inhalt dieses Schretbens wurde von der Versaimmlung unter Pvotestvufen und mit Heitevkeit^ausgenommen. LohndkfferenM im österreichischen Bergbau. Wie das „Salzburger Polksblatt" meldet, hat her Verband der Bergarbeiter über die Berg- und Hüttenbetriebe der Mitterberger Kupfer-Aktien-Ges eil* sch äs r und über den Goldbergbaubetrieb am Radhausber g weg«« LohudisferenM die Sperre verhängt ••**.; 1 --H- I; "' . : ci Heute ist Feiertag... .Der kleine iSpeisesäal des Mvillon 19 ist bis aufs letzte Winkelchen besetzt. Sie sind alle erschienen, die jüdischen Einwohner des Lainzer Ve^sorgungsheimes, alle, die nicht das Bett hüten müssen. Sogar die, ach! sowenigen, die zu Kindern, Verwandten oder Freunden v,nad)j Wien"' geladen , waren, haben es vorgezogen, den Festabend im Kreise der Spitalsgenossert zu verdrillen. Aber es sind, .wie gesagt, herzlich. wenige, denen überhaupt die Wahl freistand. Die Kinder und sonstigen Anverwandten, so klagen die Alten, die wollen den alten Brauch, nicht mehr respektieren, sie „halten" nichts oder nehmen es im Hasten und Jagen des Großstadtlebens nicht allzu genau mit den- Feiiertagspflichtendie alten Leute wären in ihrer Famlliie noch einsamer gewesen als sonst, lind dann gibt es so viele da draußen, nach bejteit jahraus, jahrein niemand mehr fragt, für die die Stadt nichts Liebes und Teures Legt als iein paar Gräber, rveit draußen, .«am anderen. Ende deS groM Hänsermeepes^' ' , -, ü. ' Sür sie alle H^^r ^isch'gedeckt, in dem .kleine^ Saal. ^Lan muß zusämmenrücken,'. das ist wahr.. Vor '.Wt -großen Tischen, die all drei Seite!r des Gesellsch aftZzimmers - ausgestellt sind, müssen noch^ zwei S^sselreih en untergebracht werden, und in der Türnische finden auch noch zwei alte Herren mit Samtkävpchen. auf dem Kops einen Untere schlupf. Es geht ein bißchen schwer, aber es geht. .„Gott sei dank, sind wir Juden dgs gedrückt werden ja gewöhnt", meint ein Spaßvogel,. während er. auf seinen etwas wackligen, alten Beinen zwei Bänke überklettert, um ln seine! „Loge" zu gelcvtgen. Schließlich findet auch noch der große RollsessÄ der Gelähmten Matz. Weit stehen die Türen - offen und hinter der GlaÄvaüd, die das Speisezimmer! vmn Gang ttennt, drängen sich neugierige Pfleglinge. Die Juden kümmern sich nicht um die. Zuschauer. Was immer sie im Leben um ihres Judentums willen, gelitwn, heute erfüllt sie der Stolz M Juden. Ganz still sitzetr sie und sehen zu dem kleinen Tisch des RMiuers hinüber. Der Vertreter der Gemeinde, der sich sonst vor den Bitten, Beschwerden, Vorstellungen, nicht retten kann, wird heute verschont heute ist. Feiertag. - Feiertagsglanz liegt auf den runzeligen Gesichtern. Die Blinde in der Ecke, der Einbellttge, dem gestern die Prothese zerbrochen, ist, das alte Ehepaar aus Rußland, dem der Krieg die Vergnügungsreise nach Abbazia zur ewigeir Verbannung gewandelt hat, der nervenkranke Intellektuelle, sie alle blicken erwartuilgSvoll drein wie Kinden Und lächeln über all ihr Leid, über alle die Enttäuschungen ihres Lebens hinweg dem Fest entgegen. Heute ist Feiere 'tag - - "! Mle Bitterkeit, die sich fitdiesen wundgeriebenfin Seelen angesammelt hat, ist vergessen. Es ist sicherlich nicht leicht gewesen, die Mittel zu dem Fest aufzubringen. DiK Juden „in der Stadt'- vergessen über Sorgen, Geschäften, Vergnügungen nur allzu.gerne und allzu häufig ihre Brüder draußen auf der Insel von Lainz. Die Allerwenigsten, die sich freiwillig ihrer Pflicht erinnerten. Alle anderen mußten gemahnt, nachdrücklich und intensiv gemahnt werden. Aber den Rabbiner wtb seine wackeren Helfer, die sich» dieser Arbeit unterzogen, reut heute sicherlich die Mühe nicht. Der Festtagswein ist von freundlichen Spendern, nicht ohne Schwierigkeit, zustande gebracht worden. Aber jetzt ist er da und glüht dunkel in den Gläsern. Nicht nur ein seltener Genuß — ein Sinnbild, daß. auch der Juden von Lainz noch gedacht wird, ein Zeichen, daß auch ihnen ein fjeiw tag blüht. '' i , . . ' Der Rabbiner füllt den Becher und spricht den Segens-» fpruch. Die Angen leirchten auf. Sie halten dm Atem M. GM 1924 wmariMH iSWiri-SiWlt h! i •Mmmm tm an, und wie sie dew bokannttn Weisen lauschen^ da, veo kläpi die Seligkeit des Erinnerns die müden Gesichjfi-r. Die» Zauber des Festes hat alle ergriffen Halblaut murmG die Männer die Gebete mit, süßem Ggdenksn hingegebeit lächeln die Frauen. So sang dereinst der Pater,. da sie Kinder gewesen, so klang die Weise, als sie selbst dm Fest» tagst«sch im eigenen Heim gerüstet — lang, lang ist's hex. So manche .Hofsluurg hat ihnen das Leberr geknickt, fv manche Wunde geschlagen. Aber sie sitzen wieder Um den Scdertisch, sie lächeln, hofflmugsfroh der Zukunft entgegen — heute ist Feiertag. Beim Austeilen gibt es eine kleine Verwirrung. Di< „bittere«: Kräuter" sind nur für den Rabbiner vorLesorgt, der launig und Mggsertig seststellt, paß er ja ohnehin gewohnt sei, „alles Mkere" für die. archeren zu ertrage««. »Aber der Marke „Kren" und das darn aehörige süße Mus wird mtter großern J««bel in Empfang genommen. Für die S««ppe sind zwar nAt genug Teller da und die Lössel hat mau in der Hast ganz vergessen, aber das stört die gute La««««e nicht. Unaufhörlich ruft das sonst so> gestvAige „Fräulein Köchirr". die wirllich Uebermenschliches an diesen« Tage leistet, die Gäste an, ob.sie nicht noch etmm Teller wollten, unermüdliche schöpft sie aus dem Kessel —* richtige, „echte" Knödelsuppe. Dann werdmr Mazzoth' verteilt. Jeder bekommt ein Kilopaket. Sie nchmen sie mit Andäbt m die Hand, und. den Frauei« werden die Augen se««cht, während sie ihren DM stammeln. Diese Mazzoth sind den Verbannten ein Symbol, ein Symbol, daß u«au chrer gedacht iit der große««, fernen Stadt, daß ihre jüdischen Brüder sich ihrer Pflicht erinnert habm- Andächtig brechen sie vorsichtig, vorsichtig ein Stückchen ab und kosten, mit demselben Leuchten in den Augen, das den ga««zen Abendihr Gesicht überstrahlt hat. Vergessen ist das Leid, der Aerger, die Bitterkeit, vergessen ist der Hader und Zank des Alltags, das Elend ihres Lebens. Die Juden von Wien haben Mazzoth gesendet — heute ist Feiertag, ' K.lar.a Mstnttten. , Pessach bei de» Samarttanern. L Im Hinblick auf die von UNS am SS. d. be» fprochene Falschmeldung der ,Muen Freien I > Presse" üjbrr De«noWrationen antizwnistischer Bewohner Sichoms wird die hier folgende Skizze unseren Lesern willkommen sei». Red. Sie waren einst unsere erklärten Gegner. Jcchchstndertelange Kampfe führten sie mit uns und ließen uns nicht zur Ruhe kormmrr. Und sigentlichj waren nicht sie es, die den Kampf begannen. Im Gegenteil. Ms die Juden aus der Verbannung zurückkehrten, fanden sie unter den Völker* schäften, die von den Assyrier«« angesiedelt waren, auch die S cho m r o n i m (Samavitawer), die sich in' der Umgebung Smnarias niederkeßen. Sie reichten uns dis Hand zum * Frieden. Siewollten uns am DempMm helfen, wollten' 'uufer-e Brüder fein. Sie' nahmen Mische Sitten und Bräuche an, auch unsere Dhora und das Buch Jofua Wer- Nahmeu sie, das sie allerdirrgs nach ihrem Gsschmack verarbeiteten. Mer das Judentum machte keime Pvofelyten. Und da sie am TempeMumitzuarbeiten sich hereit eErter«, schlüge«« die Inden ihre Hilfe aus. „Nicht <hv sollt mit Ms baue««," hieß es kurz und unfvmndkich. Seichev wandelten sich die Äinavitauer iir unsere Gegner. Nicht baß sie unsere Lehre versch«näht hätten. Sie erbauten mit Hilfe einiger Juden, die Mischehen mit ihnen eiingegan-gen waren, einen Tempel an« Berge Gar-isim und deklavierten sich von nuir an als das jüdische Volk. Uns ließen sie nicht mehr gelten. Der Berg Garifim sollte es mit dem Berge Moriech und, was noch wichtiger war, mit Sichern und Jerusalem au'fnehrnen. Sie. schoben einen Keil - zwischen Judäa Und Galiäa uwd wollten die Judenschaft sprenjgem Wurde in Jerusalem der Neumond auMmfen und durch Leuchtfeuer aus den Bergen Judäas feierlich angekündigt, löschten sie unsere Fackeln und verwirrten die NoOPasästinenser durch falsche Flammenzeiche««. Sichen« -hat den Kampf Mt Jerusalem! -nicht la«W bestanden. Johann Hyrkan eroberte Ae Stadt und zerstörte ihren Tenrpel. Indes sind JahrtanseM verstrichen. Auch Jerusalem traf bald daSseVe Schicksal. Mr dmchzogen die ganze Welt. Wie viele Völker nach den Samariülmm nahnren es mit uns noch aus! Nach zwei Jahrtausenden und n«ehr ziehen wir lvieder ins Land An. Wir fragen nach unseren alten Nachbarn. Nach Freu««den und Feinden. GS fft ganz einerlei. Tausendjährige spätere Anfeindungen haben alle früheren vergesse«« lassen. Und siehe, die Sanm* ritaner leben noch. Antiseinitifche GeschichtÄonstmkteure mache««, uns so oft de«« Vorwurf: Wamm seid -ihr denn nicht iin Lande geblieben? Wäre es doch chreichaifter geLvesen, in« Lande zu bleiben «u«d nicht fluchtartig die Heimat zu verlassen! Was ist nun aus den VMevschaften Ueiworden, die im Lande geblieben sind? Keine bis auf die Samarita««er hat sich erhalten.- Und sie -sind alt Und siech. 170: Seelen zählen sitz und ntan Mnie' genau «mchrechnen, wie lange sie ««och leben werden! Mr aber, im wir durch die Hölle gegangen sind, gehen daran, uns unser altes Heim von. ««eu-e«n einzurichten. Den Samaritaliem aber, zu denen wir vor allen Völkern der Erde die ältesten Bezi-ehurrgen ihabu«, gilt ««nsev nneinges-chränktes Mitleid. Z«r Pessach, der da« ihnen nicht mit unserem Pessach zuisam'merffällt, koenrrren viele Juden, um sich ihr uraltes Zerernoiliell, das ein -Abklatsch der althebräischen Pessachfeier ist, mital«zusehen. A««ch nichtjüdische Touristen kommen hin.' WHN.I,AOLEROASSE b. ''T<tf.efonNe.7Skjyä^ wm ßMW Ml«

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.