Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1865 (25.4.1924)
- Date
- 1924-04-25
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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MM- ÄMrer Mörgenzettunü. -.^^» i Ä/AM 1924 ' gfenwr Ae WHroW von Bellinzona. Nach den Mitterkm-gen ' der Schweizer Bu.MKba!hnbfeeftton beträgt Me Zahl der Todesopfer der Katastrophe van Bellinzona. 16, dapon. 10 Reisede. Verletzt wurden'!19 Passagiere. Die .Gesamtzahl der Reisenden des Zuges Ertrug 260. Die Ursache des Unglückes H noch nicht genau aufgeklärt. Die zuständi-gen Organe, lheistatigen das Ueberfahren des geschloffenen VinifahrtslsignalS, während vom Personal beha-uptet wird, daß die Einfahrt sw eiche von dein Weichensteller vn. idem ,Glauben unrichtig gestellt worden sei, -daß noch vor dem Schnell^ ldg ein Küterzug emsahvey müsse. Dem verunglückten Zuge ist ein Ersorderniszug vorausgesahren, der die Schweizer..Reisenden und die Ostergäste aus dem Tessin au-sgenÄMMtn hatte. In: verunglückten Zuge Lesanden sich daher fast.. ausMießlich . D u r chreisendeaus I ta l i e n. Der Extrazug ist eine Stunde vor der Katastrophe unversehrt durchgefahren. Dagegen Hatte der internationaile Schnellzug mehr als eine Stunde Verspätung und sollte sich, daher jiördlich des Bahnhofes .von Bellinzona mit dem Nachtschnellzug aus dem.Norden treffen. Die ^beiden Züge stießen in voller Fahrt auseinander. Auf dieser Strecke fährt der Zug aus dem Norden gewöhnlich mit einer Schnelligkeit, von 70 'bis 80 Kilometer, der Zug aus Mim Süden dürfte eine Geschwindigkeit van 50 bis,60 Kilometer gehabt haben. Dank der starken Bauart halben die Schweizer Wagen dem Anprall Widerstand geleistet, '.welchem Umstand^ es zuquschreiben ist, daß im Zuge aus. -dem Norden außer dem Maschinenpersonal niemand lebnsgefährliich verletzt wurde. Die meisten Reisenden kamen mit ungefährlichen Quetschungen, Mschürfu-ngen nnd dem Schrecken davon. Bisher haben sich vier Personen gemeldet, die .sich aus dem brennenden Personenwagen retten konnten. Es sind dies der Italiener, der die Angaben Mer den verbrannten Chemiker Fröhlich aus'Reichenberg machte, zwei . Herren aus Frankfurt und ein Professor aus Nancy,-die ihre Reise 'bereits fortsetzten. . - - - D?r deutsche Konsul. in Lugano teilt mit, daß aus . Grund -der .aufgefundenen/ -Ausweispapiere festgesteüt' werden kannte,-daß sich - - - Abgeordneter Hchferich und seine..Mutter unter /den Opferiv des' Eisenbahnunglücks ■ befinden. - Dies wird auch durch die Schweizerische Depeschenagentur bestätigt. Reich'sbMjwästdW sich ' nicht, iff' dem Zug, sondern Wst.in BMn..Auch, der stalienffche Diplomat Graf Hella Torre war nicht mit dem verunglückten Zug freist. Di«. JdentWevwngder Opfer der. EisenbahnLatastrophe' i-st nach wie vvr' sehr schwierig. Die Prüfung, des. Handgepäcks, das nur aus unförmlichen Ueberresten besteht, hat bisher keinerlei Anhaltspunkte ergeben. Heute werden die Koffer, die. m einem anderen Wagen liegen, durchsucht werden. Der deutsche Konsul in Lugano erhielt zahlveiche Telegramime vön' Familien, die dringend Aus-' kunst über das Schicksal ihrer Angehörigen erbittend . Helfferichs Tod bestStigt. - Das Verschulden deS Zugsführers.! Bellinzona, 21. April. (Del.der „Wiener Morgen^ Leitung".) Wie von. Fachkreisen festgesbellt wird, trifft dis Hauptschuld an. dem Zusammenstoß den getöteten ZugS« führ-er Cavigioli, der das Haltesignal des Rangierbahn-. Hofes trotz der Warnung feines Hllfsfühver überfuhr.! Als entlastend .für Cavigioli wird angeführt, -daß «rt zugleich mit. dem Haltesignal des Rangierbahnhofes das pignäl . „Freie Einfahrt" Ms Hauptbahnhofes eMSen mußte, so daß in ihm die Ansicht entstehen, konnte, die Ginfahrt sei für den.Schnellzug frei.. . . ■> Cavigioli Hai seit mehr als einem Jahr. bloß. Rangierdienst versehen / und war nur..zur Bewältigung des außergewöhnlich große« p si e rverkehrs zum SchnellzugSdienst ‘ hevangezögen worden. . , ' ■ Gänzlich unerklärt ist aber bisher, weshalb die Weiche -der- Eins-ahrtslinie .überhaupt. nach dem Raltgierlbahnhof stand an-stait nach dem Häuptbahnhof, da doch um diese Zeit der. fahrplanmäßlgc Schnellzug' vom Notzdsn ein-., lausen mußte'und. auch keine'Verspätung hattes söndrrn vielmehr um zwei Minuten zu früh kam.. Diese zwei Minuten wurden den Leiden Zügen züm Verhängnis. Wäre der deutsche Zug nur nur.eine Minute, später gekommen, hätte der Zug aus dem Süden unversehrt die verhängnisvolle Stelle paffiert und das llebersahren des geschlossenen Signals hätte bloß zur Folge gehabt, daß der deutsche Zug in den Rangierbahnhos, statt in den Hauptbaihnhof eingefahren wäre. Die Schweiz verbietet den Verkehr: fremder Wagen mit Gasbeleuchtung. Bellinzona, 24. April. (Tel. der Miener Morgenzeitung".) Bekanntlich wird erklärt,- daß die Schweiz den Verkehr fremder Wagen mit Gasbeleuchtung auf dem -schweizerischen Bahnnetz künftig nicht mehr gestatten werde. ... Berliner Nachrufe für Helfferich. Die gesamte Berliner Presse widmet Helfferich längs Nachrufe, in denen-' fern politisches Wirken kommentiert wird. Besonders interessant ist hierbei, daß, wie aus de»-. Nachrufen der> deutschnationalen.- Blätter^ hervorgeht». Helfferichs nach dem von den' Deuffchnationalen erhofften.. Wahlsieg für einen Mt n i.st e rp o st e n. auseriväMt war.-. Die Zentrums- und linksstehenden Blätter anerkennen!.^ zwar Helfferichs Fähigkeiten, schreiben thm aber , vor allem ' die Schuld an der deutschen 'F-tnanzkataff r-o M. Ditz ^Be-MMia" -nennt. -.-feine.7Politik Ü Ml ückf ü.r.iha's^d eu ts ich e.-B olk/- DaK--,MÄinöv Tageblatt" schveibt:» Helfferich, dessen verfehlte Finanzpolitik die Hauptschuld an der f.nrchtha-ren ' I nflation trug,'der auch alle großen Fehler im Kriege, zum Teil gegen bessere. ^Äenntms mitgemacht >hat, der Ur- - Heber des verhängnisvollen.Wortes von den „B l-e-ikugeln der Kriegsschulden", die DeuffchlaE ' Gegner jahrzehntelang würden tragen muffen, ist fetzt gern in der Pose des Retters des Vaterlandes ausgetreten. Auf seinen falschen Rat sei aber das Unterbleiben jeder Finanzierung de's Ruihvwi-derstandeS durch Steuern und -• die infolgedessen eingetretene ungeheure Geldentwertung- - zurückzuführem. - Fnmz KKW. f" Per ehemalige Justizminister und UrheberdeS öfter» teichischen ZivilProzesseS, Dr. Franz Klein, feierte gestern seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlaß hat die „GerichiSzeitung" eine Festnummer im Vereine mit der. Wiener Juristischen Gesellschaft und den „Juristischen Blättern" veranstaltet, die u. a. Artikel von Friedrich Engel und Erwin Helmer über die Tätigkeit Kleins und weitere Artikel über die Zivilprozeßordnung enthält. - Franz . Klein war sieben Jahre in der Rechtsanwaltschaft' tätig und wurde. im Jahre 1885 Privatdozent an der Universität Wien für österreichisches Zivilprozeßrecht. Im nächsten Jahr erfolgt seine Berufung als Ministerialsekretär ins Justizministerium. Jetzt beginnt seine Tätigkeit für.die Neugestaltung des gerichtlichen Verfahrens in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten, deren Ergebnis die Zivilprozeßordnung und die" ExekutionSordnung sind, die am 1. August 1895 Gesetz werden. Im Jahre 1895' wird' er. ordentlicher Universiiätsprosessor mtd Sektionschef. Am 1. Jänner 1905 wird er mit der Leitung deS Justizministeriums betraut und im Jahre 1906 .Justizminister, auf welcher Stelle er bis Ende 1908 verbleibt. Seit dieser Zeit ist er, abgesehen von der siebenwöchigen Ministerschaft im Jahre. 1916, nicht mehr, in einem öffentlichen Amte, da er es stets ab-' lehnte, sich in den Vyrdergrund. zu stellen. Nach dem Umsturz beging er den Fehler, ' als Kandidat der bürgerlich-demo- ' kratischen Partei aufzutreten, und siel durch. Franz Klein ist einer der wenigen, die Hervorragendes geleistet haben und dabei stets selbstlos blieben. Die stark vernachlässigte. J-u g'e n d f ü r s 0 r g e verdankt ihm ihr Dasein,'? die Neugestaltung des Strafrechts wurde unter ihm in Angriff genonnnen, ist jedoch von seinen Nachfolgern ganz vergessen,. und: als Mitglied der österreichischen Friedensdelegation in Saint-Germain hat er, wie er selbst sagt, eine „schmerzhafte Obliegenheit" erfüllt. Der Handelsgerichtspriisident Dr. Engel nennt ihn mit Recht einen österreichischen Aristides, der es stets verschmähte, den Glanz seines Namens, seiner Begabung und Stellung auszumünzen. .... % ... ' Der ° BurÄespräsident Dr. H 0 i n i s ch hat an Minister a. D. Dr. Franz Klein anläßlich seines 70; Geburtstages ein Glückwunschschreiben gerichtet, in dem er mit warmen Worten die besonderen Verdienste des. Jubilars auf wissenschaftlichem und legislativem'Gebiete als . des Schöpfers, und geistigen Urhebers des modernen österreichischen Zivilprozeffes hervorhebt und. des weiteren-feiner Tätigkeit in der Oeffentlichkeit und auch seines Wirkens, als Präsident der internationalen Hochschulkurse gedenkt. .... Bundeskanzler' Dr. S e ip e l hat gleichfalls ein Glückwurxschfchreiben an.den Jubilar gerichtet. . . DerSa.Seb«rtstagMakkoair. Hmt« feiert 'Guglielmo Märc'oni feinen 50. Geburtstag. Der Erfinder einer der epochalsten- Errungenschaften der Neuzeit stammtaus dem Orte Griffoni bei Bologna und beschäftigte -sich', schon in frühester Jugend mit physikalischen, haupisächlich elektrischen, Experimenten.- Noch nicht zwanzigjährig, richtete er sich auf dem Gute seines Vaters bei Bologna eine kleine Versuchsstation ein, auf der er bald sensationelle Erfolge erzielte. Durch Benützung der Hertzschen Wellen gelang eS ihm, auf kurze Distanzen Nachrichten zu übertragen. Diese Erfolge,' die er durch einige' Jahre hindurch mit stetem Verbesserungen erzielte, ermutigten ihn, sich an die Oeffentl-ich- - keit'zü wenden, doch fand er die erste Unterstützung nicht in seinem Heimatlande, sondern in England, wo ihn'zurrst di« englische Telegrdphenverwalltung -tatkräftigst finanziell unterstützte. Eine große Gesellschaft brachte bedeutende Kapitalien auf/ 'die Marcvni in die Lage versetzten, seine Versuche in großzügiger Weise durchzuführen, und es gelang chm, im Jahre 1902 zum ersten Male, von bet irischen bis zur kanadischen Küste vollkommen deutliche Zeichen zu geben. Von diesem Zeitpunkte ab. hat Marconi unentwegt an seiner Erfindung gearbeitet und sie durch ständige Verbesserungen auf eine fast ideale Höhe gebracht. Marooni ist auch sonst aus physikalischem Gebiete - ununterbrochen tätig und auch die neueste Bewegung in der Technik, die Radio-Telegraphie, verdankt Marconi nele Anregungen und grundlegende Wege. Lek Stand der gnWntheradie. Auf dem gegenwärtig in Kiff in gen tagenden Jnter- Nistenkongreß sprach vorgestern Professor Minkowski (Breslau) über den jetzigen Stand der Insulinbehandlung der Zuckerkrankheit. Bon der praktischen Seite hat sich nach diesen Ausführungen der Standpunkt der Kliniker ziemlich geffftigt, und man kann nicht mehr im Zweifel sein, daß man im Ins ulinden wahren Ersatz st off besitzt, den die Bauchspeicheldrüse beim normalen Individuum ins Blut abgibt. Ganz außer Zweifel steht die geradezu lebsnsrettende Wirkung beim- Coma^ und die ausgezeichnete Wirksamkeit bei den so häufigen daS Leben unmittelbar bedrohenden Komplikationen entzüMicher Natur der FurunculonS, den Eiterungen, und den diabetischen Brand, aber auch beim leichten. Diabetes erleichtert es die Ernährung der Kranken und erhält sie kräftiger als bei bloßer DiälbehaMung möglich ist. Fraglich ist, ob es auch einen merklichen Heileffekt hat, daS heißt, auch Dauerwirkung entfaltet für die Zeit, in der eS nicht infiziert Eine sehr große Anzahl von Rednem sprach dann in der Diskussion über zahlreiche zum Teil sehr interessante Einzelheiten. So brachte Gegon (Basel) die interessante Mit-: teituitg; - daß das Blut von Tier'en, denen Insulin‘ eingespritzt würde, dieselbe Wirkung hat wie daS Insulin selbst, daß demgemäß das Insulin nicht direkt, sondern durch die Vermittlung eines im Körper 'entstandenen Stoffes wirkt. Von .Wienern sprachen Professor P 0 r g e s über die günstige Wirkung reiner Eiweitzernährung, Professor.Gustav Singer über die günstige Wirkung von Caseosaninjektionen - aufdendiabetischen Stoffwechsel undnamentlich auf die Komplikationen (Brand), Professor F a l't a über Einzelfälle seiner rechen Erfahmng. . König RMtar Schütze aufgefunden. Aus Belg r 0 d wird uns gslneldet: Da nach dem Rüchuge der ästerreichisch*ungarifchen Truppen aus Montenegro die Kostbarkeiten der -mont'eneg.rMlschen KonigSfcrmckie nirgends awfgefumden werden konnten, war die Belgrader Regierung der Meinung, daß diese Schätze nach O e st e r r e i ch transportiert wurden. Vor einigen.Wochen wurde einem, nach Agram enjsendeten. Beamten des Belgrader Finantzminlsteriums als Avbeitsraum ein, Zimmer in einem Amtsgeibäude angewiesenworin seit Jahren sich mehrere Koffer befanden, die seinerzeit da's Eigentnm K ö n i g.N i k i t a s bildeten. Der Beamte untersuchte den Inhalt der Koffer und stellte fest, daß'sich darin die langgesuchten Schätze König. N,)kita's befinden-, Ter Fund wurde nach B e l g r a d ü b e r 's ü h r t und dort ein genaues - Inventar ausgenommen. . Es handelt sich hauptsächlich um ve-vschiedeue Tafel-' fervice, goldene und silberne'Eßbestecke und Pokale,'deren Gesamtwert auf über 10 Mill'i'-one n Dinar geschätzt wird... - LIe interuationale Radiokonferenr. Aus' Genf meldet die Schweiz. Dep. - Ag. r Die ^Vorkonferenz, für eine 1 n t er n a t i 0 n a l e V e r stä n d i g u n g auf dem Gebiete d e r R a d i 0 t e l e p h 0 n i e hat gestern ihre Arbeiten beendet. Dik". Konferenz gibt folgenden. Mnichen Ausdruck : 1. daß befjjmckte Wellenlängenfeldex-aW: -schließlich für radiottlephonische Sendungen bestimmt werden, ußd. daß diese derart differenziert werden von den für die drahtlose., Telegraphie bestimmten Felder; 2. daß angesichts der großen Anteilnahme der A m a t e u r e an der Entwicklung der Radiotelephonie, deren Rechte in Erwagun g-g e zogen " w e r d e n und gewisse Felder ihnen für ihre Versuche reserviert - bleiben; 3. daß die Versendung von. abgeschwachten Wellen ausschließlich auf N 0 tsi gn al e im S ch if-fSv erLeh rt sowie auf Zeitsignale beschränkt, werden. Die Konferenz bittet den Völkerbund sowie die Welt-Telegraphen-Union, ihr Möglichstes zu tun, um den Zusammentritt einer, wenn möglich n n i v e r s eilen, zumindest-aber e u r 0- - p ä i s ch e n K 0 n f e r e n z zu beschleunigen. Sie lädt alle radiotelephonischen Organisationen ein, cm ihre Regierungen Petitionen zu richten, um sie zu veranlassen, in Genf und Bern auf eine beschleunigte Einberufung einer derartigen Konferenz hinzuarbeiten. ■ . DK LKbsbande der Jemte de MarMe". Aus dem Leben internationaler Hoteldiebe. Aus Paris sind nunmehr Mitteilungen über die - Streiche der internationalen Hoteldiebe, die' am 34.' Juli.. vorigen Jahres in einem Hotel auf dem Semmering den '. Millionendiebstahl an dem Großindustriellen H a l m 0 s ver- - übt haben, und die als „C 0m t e de M a rv ill e", ,Iharte § H e l a r d" und. „R i.c e 0" auftraten, hieher gelangt. Sie hatten sich bekanntlich: den Anschein gegeben, als ob sie im Aufträge eines Konsortiums wegen Errichtung einer Spiel- . bank in einem der. Semmeringhotels unterhandelten. Der . „Comte de Marville" heißt in Wirklichkeit Richard S v j te r, „Charles Helard" ist ein Belgier namens Jakob Felix Picard, der angebliche.,Mcco^- ist ein Franzose namens Heinrich Julius P 0 s s 0 n. Die Pariser Behörde zählt m ihrer Mitteilung die verschiedenen Diebstähle auf, die sie in verschiedenen Orten von Europa begingen. So haben, sie im Zuge einem Fräulein Klara Rabinovic den Paß gestohlen, den Sojter später benützte, nachdem er ihn auf den Namen Harry Rabinovic gefälscht hatte. Im Hotel Palace in. Montreux stahl Poffon.,-eiiner Amerikanerin. Juwelen und den Paß,, den er fälschte-, und den Picard bamr ..benützte. Am 17. Juli v.. J..:hat Sojter dem. Kaufmamr Isaak Mayer Juwelen um 100.000 Franken gestohlen. Am 30. September fuhr Sojter im e igenen „Bug atti"--