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Wiener Morgenzeitung · 1924-04-24 · Heft 1864 (24.4.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1864 (24.4.1924)
Date
1924-04-24
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Üetfe f' Giw, Donne^W Wie wird das Fleisch untersucht? / Bei den großen Lckensmittelqn^nuisiiicn, die täglich in Wien verbraucht wecken, ist es sicherlich von JMevesst, zu erfahren, durch welche Vorsichtsmaßregeln Verhindert wird, daß gesundheitsschMiche, bezrehnntzstoeise gestMstiisgefähckche Nahrnngsnrittel zum Verkauf gelangen. Die Ueberwachung der Schlachtung um der Aufbewahrung des Fisches wird.von zirka 80 städtischen Amtstierärzten, die über abgeschlossene HochschuMDung verfügen müssen, besorgt. Durch die Bahnboamtrn wird das Veterinaramt recht-. zeitig von dem Eintreffen der Vichtransporte verständigt. Die Tierärzte untersuchen nun vorerst alle eingetroffemn Rinder, Kälber, 'Schweine, Ziegen, Schafe usw. in lobendem Zustands. Wenn die Tierärzte das Schlachtvieh als völlig einwandfrei he, zrichnen, wird die Bewilligung zur slusschrotung erteilt. Nach der Schlachtung findet eine neuerliche eingehende Untersuchung statt. Ergeben sich fetzt irgend welche Veckachtsgvünde, so erfolgt die neuerliche rigorose Untersuchung in der modernst eia:« gerichteten städtischen Untersuchungsstelle, diesich im Hauptschlächthof St. Marx befindet. Diese Anstält verfügt über alle notwendigen. Behelfe urck das erfyckerliche geschulte Personal. Hier werden die-Fleischproben unter der Leitung vuies Dozenten der tierärztlichen Hochschule mikroskopisch, bakteriologisch und chemisch untersucht. Durch diese peliMche Kontrolle ist eS möglich, m zweifelhaften Fällen jede GefundheitStzrfährdung der Bevölkerung mit voller Sicherheit hiM-^zuhälk'M, jedoch auch zu verhindern, daß konsumfähige Waren leichthin konfisziert werden. Bei Koscherflersch geht ou Beschauung durch die Anttstierarzte eine solche durch die Organs der israelitischen Knltusgemeinde^ die'Schächter, voraus. Diese haben darauf zu achten, daß nuc Fleischwaren zum Verkauf gelangen, narb ,eder Richtung hin den rituellen Vorschriften entsprechen. Der Leiter der städtischen Untersuchungsanstait, ein Nichljnde, sprach seine . Bewunderung über das kolossale Wisien der alten Juden aus, die bereits in so früher. Zeit bei den damaligen primitiven Hilfsmitteln in der Lage waren, die Genußfähigkeit von Fleisch festzustellen. Es ereignet sich mitunter, tafj die Schächter Reisch beanständen, das von den Tierärzten als eimva-ndfvsi befunden wick. Es geschieht dies zumeist bei tuberkulösen Rindern. Denn : es sich um lykale Erkrankungen der Lunge handelt, gestattet der ' - Veterinär'nach Entfernung der kranken Kelle deA Kirres die Schlachtung und den Verkauf, während der Schächter das Fleisch unbarmherzig zurückweift. -Bei der amtsärztlichen.Untersuchung wird insbeisvrckm Rücksicht ans.solche Erkrankungen genommen, die unter Umständen geeignet sind, ,aus Meschen überzugchen. Es sind dies in erster Linie Milzbrand, Lübeck ulost,. Finnen, Trichinen und ein^ Wuckvcmcheiten; die-Kr den Genuß ungeeigneten Medsch- .. teile oder auch ganze Tiere werden unverzüglich beischlaigmchm-t. In manchen Fällen erfolgt die Sterilisierung, um die Gesnndheitsschädlichkeit zu beseitigen. Ost ist diese jedochnicht m-Aich, da die Jnfckliostsgefahr bei der Zerteilung des Tieres zu groß wäre. Das ist vorwiegend bei. dir Rotzkrankheit der Fall. Nach der Sterilisierung wird das Fleisch unter besonderen Vovsichts- . maßregeln in kleinen Quantitäten zu billigeren Preisen abgegeben. Nicht immer werden alle schädlichen.Dttkroovganismen durch die Siedehitze vernichtet, *§ genügt daher nicht, verdächtige Fleisch oder Wurstüvaren eirrifach zu kochen, um jeder Eckrankungsmöglichkeit mit Sicherheit begegnen zu Wunen. - Wenn sich die absolute Unverwendbarkeit der Fleisch' waren, erweist, werden sie in die thermochemische Anstalt nach Kaistr-Ebersiwrf gesendet, wo sie zu Jndustrisfett, Düngemitteln und zum sogenannten Kadavermehl, das als' Fischfutter Verwendung findet, verarbeitet werden. . Bon der Wichtigkeit der Arbeit des Deterinäramtes . zeugen am klarsten die großen alljährlich beschlagnahmten Flcischmengen. So wurden allein im Hauptschlachthaus Sankt Marx im letzten Jahre 40 Rinder, 104 Kälber, 102 Schafe, Ziegen und Lämmer, 1250 Schweine, 11 Pferde und 208.485 Kilogramm andere Fleischwaren beanständet und teilweise vernichtet/ Außer den Amtstierärzten fungieren als Organe der Lebmsmiltelpolizei fast ebensovicke MarkltmnmMve, die dem Marliamte der Gemeinde Wien unterstellt sind. Diese Beamten haben einen mehrmonatigen LchrkurS absolviert und führen hauptsächlich die Überwachung der Lebensmittelgeschäfte und Märkte durch. Diese Tätigkeit ist nicht gering zu achten, wenn man in Betracht, zieht, daß es in Men allein 97 Detailmärkte» 3 Großmärkte, nämlich den Naschmarkt, die Märkte im 14. Bezirk, Schw-nbergasse, und im 16. Bezirk, Drunnengasse, außerdem Detailmarkthallen und zwei Großmarkthallen gibt. Auch. diese Organe beschlagnahmen ganz erhebliche Mengen unbrauchbarer Rahrrurgsmitiel, meistens Vegetabllien und verfälschte Milch. Letztere wird bei Bedenklichkeit mit dem LaktoiTteicr gemessen, bei Verdacht etwarger Verfälschungen werden Proben zur näheren Untersuchung in di« staatliche LebenSuritteluntersuchungsanstalt gesendet. Erweist sich der Verdacht als begründet, erfolgt durch die Anstalt di« Anzeige an die Staat sanwaltschgft und die Geweckebehöcke. Wenn auch auf. dies« Weise das möglichste geschieht, um die Bevölkerung' vor dem Genüsse gesundheitsschädlicher Nahrungsmittel und unnötigen wirtschaftlichen Verlusten zu bewahren, kann es doch nicht immer verhindert werden, bafi sich oft Fälle von NahrungSmitteÜrergiftung, besonders ln der nxrrmen Jahreszeit, ereignen, die größtenteils durch zweckrvidrige Ausibewahvung verschuldet werden. Philipp Freund. Wiener Morgenzektimü. w/oL-mt. ’~'5‘ Mnbchnkatastrvphe am Sankt Gotthard. Bisher 81 Lote. - Zwei Wogen vollstilMg verbrannt. Bellinzona, 83. April. (Schwei-. PeP.-Äg.) Bet der Statton. Bellinzona ereignete.sich , in der. vergangenen. Nacht gegen 2.Uhr ein schwerer Zugs.zusammenstoß zwischen den beiden Gotthard.Nach-tzügen..Das Unglück.ist darauf zurückzuführen» daß der von 8uzern ky.mmende N a chjfch n.el l z u g das - geschlossene EiwsthrtSsignÄ d:r Statton Bellinzona überfuhr und dann in den von Ch'iassy , kommenden Zug hineingofahren ist. Di« Gesamtzahl der Toten und. Verwundeten noch nicht festgestellt, well eindeutscher - Wagen,, de'r mit Gasbeleuchtung anSge rüstet war, - sofott in' Brand geriet und noch nicht ausrinandergenommen wecken! konnte. IN das Opitaf. von'BelsiMM. sind W jetzt . , sechs Schwer- und drei LeichiAvletzte'.WselWrt worden...DieRet-. tungSaktion wurde sofort ausgenommen. Eine Untersuchung über dj« Ursache, des Unglückes ist im Gange. Es ist insofern geklärt, als das'geschlost.n«' EinfahrtGgnal von' dem von Luzern kommenden Zug nicht.Mchjef wucke. Di« offizielle Mitteilung. - (Ekgendienst der „Wiener. Morgenzeitung")/ Berlin, 83, April,- Ueber daS schwere EiistnbahnuMück H Bellinzona tritt die fchwetzecksche Goneraldirektivn der - Sumde'Kbahnvn folgendes offiziell« Communique mit: DaS iWnhahtrunylück wäre jedenfalls ohn« die große Hahl der' Todesopfer abgelaustn, wenn nicht der bqvffche Hügyr ' - >urch die Gasexplosion in Brand geraten wäre. Die neuen ' Schnell>zngswagen der Gotthard-Lime sind derart stark gebaut, daß sie einen KffamMnstoß auShalten,. ohne in Trümmer zu. gehen. - - - ' Gin Oefterraicher verletzt. Chiaflo. 83. April. (Tel. her ,-Diener Morgenzeitung^.). Auf der Fchrt nach der. UnMcksstelle vernimmt man die ersten Einzecheiien der schrecklichen Eisenbahnkatastrophe. bei Bellinzona, Beide Züge waren sehr stark besetzt. Der 'Nachtschnellzug aus dcm Süden führte besonders Viole internationale Reisende mit sich. Wie die italienische Paßkontrolle' mitteilt, war dieser ' Zug von 15 Schweizern, 46 Deutschen, 68 Italienern, 4 Amerikanern, 2 Norwegern, 2 Tschechen, 8 Franzosen und 2 Engländern besetzt, die Über Bellinzona hinausschren -wollten.' Unter den Italienern soll sich auch der italim'asche Gesandte in Kopenhagen, Graf De l!a To t re, nrit seinem Sekretär befunden haben. Das Gerücht hät sich bisher picht bestätigt. Der Zug führte'von'Mailand au-fünf internationale Per-. sonenhvagen sowie den Schlafwagen Genua—Basel. Im letzteren befanden sich von Mailand aus 8 Deutsch« und 4 Amerikaner. Unter den italiLnischem Neiisetchen'l ^fandm' sich einige Studenten, die sich indeutsche Universitäten begeben wollten. :Mn O*st«rrekch«r namens itztto Brüll wurde verletzt.' Di« Gesamtzahl der Reisenden des Michen Zuges wird auf 860 geschätzt. . ES bestätigt sich, daß die beiden ersten Personenwagen dieses Zuges sofort in Brand gerieten. An der Spitze des südlichen Zuges' böfänd sich ein durchgehender Wagen nach Berlin, der vollständig verbrannt f ist. Aus diesem Wagen soll nur e i n e i n z i g e r R e-i s e n d er ge're ttet worden se i n. Die Roten Kreuz-Organisationen des TeffinS sind nach der Unglücksstelle abgefahren. Die R-ettnngs, und Bergungsarbeiten sind im vollen Gange. Der schuldtragpnde Maschinführer toi. — 5 Millionen Franken Sachschaden. Bellinzona, 23. April. .(Privattel. der „Wiener Morgenzeitung".) Erft auf der UnglückSstätte vermag man sich ein richtiges Bild t»n der schrecklichen Eisenbahnkataftrophe zu machen. Beide elektrische Maschinen sind auf der südlichen EinfahrtAweiche deS Bahnhofes von Bellinzona mit aller Wucht seitlich.ineinander gefahren. Die vorderen Maschinen wurden in die Höhe gehoben und Pier über 'daS Geleifs, geschoben. Die beiden Führerständer ' wllchen zerquetscht. Der Anprall wurde für den Zug aus dem Norden, durch daS Ge- , wicht der vorderen Lokomotive abgefchwächt. Der vergnsi». w o r tliche M a sch i n e ns Ähre r, tzef. daß Esufahrtssitznas, nicht boachttt hatte, würde' g e tö t-ei, der HsiMr f chw er vZ re * letzt. ' " n Bis jetzt wurden / . '' ' '' 'h\' ., 18 Verletzt« in das BürgerMckl von Bellinzona gebracht. Di« gckßt« Zahl de^ Opftr ist.in den beiden verbrannten Wagen, zu beklagen. Di«.,' genaue Feststellung -er Opfer in diesen bejden Waa-n ist schr - schwierig, .weil nur mchr geringe.Ucherrest« vorhanden, sinh, Pis jetzt wurden in diesen beiden Wage« allein neun Tote fchgestellt. . - Der durchgehende Zugsverkehr ist aus. einem NebengeileSs« . wieder kargestem worden.. Der Sach schaden der.Katastrophe wird nach den ersttn Feststellungen auf über fünf Millionen Frank«« geschäht. Di« bis' zur Unbrauchbarkeit beschädigten ~ Mtrischen ' Lokomotiven' halben allem etwa vier Millionen Franken gekostet. Am meisten beschädigt wurde die vorder« Lokomotive des ' Zuges aus deni Norden.' . Dem verun-Mckten Zuge 'ist ein fakultativer Zug voraus- " gefahren, der die'Schweizer Reisenden Md'die' Ostergäste aus dem Dessm ausgenommen hatte. Im verunglückten Zuge befand ' den sich daher fast'ausschließlich Drerchreisende aus Italien. Der ' Extvazug ist eine Stunde vor der Katastrophe' Unversehrt'durch« gefahren. Dagegen hatte der international SchneltzugMer ein«' Stunde Verspättlng rntib sollte sich daher Mdfich des'BÄnchdseS von Bellinzona mit dem Nachtfchnellgug aus dem Norden irüffen. ' Die beiden Züge stießen in vpller Fahrt aufeinander. Auf dieser Strecke fährt -er Z'ug aus dem Norden gewöhnti'ch init einer Schnelligkeit von 70 vis 80 Kilo--' meter, der Zug aus dem Süden dürfte eine Geschwindigkeit-von ' 60 bis 60 Kilometer goha>üt haben. . . .. . Dank der starken Bauart' haben die Schweizer Wagen - dem Anprall 'Widerstand geleistet, welchem Umstand es zuzu« '' schreiben ist, daß im Zuge aus dem Nordest äußer dem Dkd* schinenpevsostal n-i e m and I eben, s ge führ l ich ' verletzt wurde." Die meisten Redsenden'Mstren Mit 'nngrfährlrchett-' - Quetschungen, Mischürfüngen' und dem Schrecken davon. ' :} r “ Die Ursache - des Unglücks ist noch nicht genau aufgeklärt.' Die - zuständigen Organe bestätigen - das Nchevfahckn .'des ge-- schlosienew-Mirrfch'rtMchMss.^wälst'stch dM -^'DW^WWpWf^ wick, daß die Einfahrtsweiche'hon dm Weichensteller in dem Glauben unrichtig gestelltworden sei, daß n o ch v o r d a m Schnellzug em Gü'terzüg einfahren mÜsse. Di-e Zchl der amtlich festgestellten Toten beläuft sich auf 21, deren Namen jedoch noch nicht genau errnittelt werden Jomurt ”/ da die Leichen größtenteils stark verkohlt sind.. , - Dr. Helfferich tSMch veirunglüektd Berlin, 23. April. Nach allen Nachrichten, die in Berlin eingetvoffen sind, schsiut es nunmehr festzustehen, daß ' der : Staatssekretär Dr. Helsferich und dessen Frau bei dem EiscubchnungMck bei -Bellinzona umS Leben ge kamm e» sind. Aus einem Telegramm, daS Helsferich aus. Mailand stach Berlin sandte, geht hervor, daß er Freitag oder Samstag abends in. Berlin eintroffen wollte und den verungMten Schnellzug über den St. Gotthack benützen wird. Auf der Rück- - reffe nach Berlin Me er in Mannheim zum Be-suche von Verwandten ein treffen sollen und dann abends in Hannover in einer Wählervevsammlüng eine Rode halten sollen. Weder in Mannheim noch -in Hannover ist er «mgotrolffen. Der - Verfmnm'lungsleiter teilte -bei der Versammlung mit, .-aß'! Helfstrich wahrscheinlich beim EisenbahmmWck umS Loben ge« kommen ist. - Moderne Badeanlagen WatchtitcHe u. Klosette GEBRÜDER MEDEK III. UitgargaissQ 47 s«i •lephone1BB3,1040, 70197 Ler Sieg der Radiotrielihouie. . Die erste Rcchioweltaubstellung. Am 88. Geptomber wick in N e w - D o r k eine W «l t a ü s st e l l ü n g für d<iS gesamte Gobiet' deS RadiowesepS eröffnet/Die AusMung wick in gangrohem Stil gehalten ünd Mk einer großen Anzahl von Preisen auSgestatiet sein. Auch' Konkurrenz für Amateure, und zivar HochMler, Mittelschüler und sunge Mädchen wird stqttfinden. Eine internationale Radiokonferenz. Aus Genf wick gemeldet: Dienstag ist hier die vor« beredende Konferenz für eine internationale Verständigung auf dom Gebiete dßr Radiotelephonie eröffnet worden. Uvber die Ziele her Konferenz referierte der Präsident der schweizerischen radio-elektrischen Gesellschaft. Die autzerordentliche Entwicklung, die'die Radiotelephonie erfahren habe, erheische den A b s ch l u ß v o n neue n'i.ni e r-- i nationalen Abkommen ÜbÄc die DevtsilüE'der Wellenlängen, die EinMrung einer internationalen Hilstspräche und die Schaffung eines europäischen Zentmms der Sendestationen. Der Direktor der Abteilung für Transit beim Völkerbünde, Haas, teilte mit, daß das von der Transttkommist sion ernannte Sachverständigenkomitee für die Einberufung einer internationalen Konferenz der verschiedenen Regierungen die Londoner Radiokonvention dom Jahre 1918 zu revidieren habe. Sodann sprachen verschiedet« Delegierte über den Stand d e r R a d i o t e l e p h o n i e in ihren Ländern und betonten, daß man überall die Beseitigung der bestehenden Schwierigkeiten durch ein internationales Uebeveinkommen wünsche« romiftenunMe. , Todessturz auf dem Oetscher» Der Idjährige Max Kretzer aus Wien, der Sohn eines pensionierten PostamtSdirektorS, der über die Ofterfeiev tage in guter alpiner Ausrüstung eine Tour auf den Ottfcher unternommen hatte und am SS. d. abends hätte zuvückkehren sollen, ist abgestürzt und blieb sofort tot. Tödlicher Absturz vom Groß-»«nrdigrr. Ans Berlin wick berichtet; Wie die Blätter melden, ist am Ostevsonntag der OLerlandeSgerichtSrät Dr. Kühne aus Frankfurt am Main bei einer Besteigung des Groß-Venediger abgeftürzt und tot liegen geblieben,

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