Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1864 (24.4.1924)
- Date
- 1924-04-24
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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'M. 1861 .. "“rr SÖfett, KsnmMätz Wiener MovgenzerLuns. 24. April 1924 Seite 8 WKerbimdgeld für die AMmg der Börse. MMelluvgen Lr. Seipel« in Vesten» fand im Festsaale des ehemaligen Militär-! /aftnoS am Schkvarzenbevgplatz eine Versammlung der ,^ZamilienerhaLter des öffentlichen Dienstes" statt. Nach den Ausführungen des Referenten, der insbesondere das gegenwärtige Lohnprinzip ziffernmäßig bemängelte, da es im Gegensatz zur Vorkriegszeit und zu anderen Staaten aus die Verheirateten kerne Rücksicht nehme, ergriff Bundeskanzler Dr. Seipel das Wort. Er bezeichnete das österreichische Beamtenpvodlem als überaus schwierig. Der Beamtenapparat früherer Zeiten sei von von vornherein auch in den Kreisen der Bevölkerung für das kleine Oesterreich als zu groß empfunden worden. Der Abbau ha-be bereits 65.000 Bolunte entfernt. ES ist bezeichnend, sagte der Bundeskanzler, daß in der letzten Zeit wiederum allgemein eine beamtensvoundliche Stimmung wahrzunehmen sei. Insbesondere die österreichische Bevölkerung mochte einen bequemen Beamtenapparat auch bei unbeliebten Aemtern nicht misten. Schon zeigt eS sich, daß in vielen Amntern für die Fülle der Arbeit die verringerte Zahl der Beamten nicht ausreicht. Der ÄH bau kann, wie auch der scheidende AVbaukommistär Dr. Horuik konstatiert hat, in dem bisherigen Tempo nicht mehr stattfinden. In den einzelnen Verwailtunysgruppen muß nunmehr intern die notwendige Beamtenschaft festgestellt werden. Die Beamtenschaft 'befindet sich -weifeLoS in schlechten materiellen Verhältnissen. Die etappenweise erfolgten Verbesserungen sind nur augenblickliche Aushilfen gewesen. Wenn derzeit von den Beamten wiederum einesolchemomentane Aktion verlangt wird,so kann sie keine dauernde Remedur schaffen. AtckrernseitS könnte sie das Samerungswerk gefährden und wir kämen wieder in die Inflation'speriode. Dr. Seipel stellte in Abrede, daß die Regierung Gelder zur Verfügung habe, aus denen sie, wie ihr vorgeworfen wird, zum Beispiel dieBörsestütze. / Die Stützungsaktion für die Börse sei auS den Hei der Nationalbank deponierte« Bölkerbundgeldern ge flössen, über die die Regierung nicht verfügen könne. Nicht um einzelnen zu helfen, sondern um die unheilvollenAuswirkunge« auf die wirtschaftliche Lage der breiten Massen der Bevölkerung hintauzuhalte«, fei diese brmme vom B ölkerbu ndko m- Vissär den österreichischen Großbanken auf kurze Zeit, und nur für diesen Zweck, in bauk- «SßigeS Depot gegeben worden. Auch die Hilfe für die akademischen Beamten in den Aentvalstellen sei nur eine individuelle Notftaudsaktion. Der österreichischen Beamtenschaft wird, wenn in Kürze das SanieruugSwerk erfolgreich beendet ist, wirksam geholfen werden können. Dann wird eine zweckentsprechende Bejjtt'dungSordmvng eintreten und di« Bezüge der Beamten werde» in dem von der Regierung angestrebten Normal- 'budget einen dom BalorisatwuSprinzip entsprechenden Raum «rwnehmen. Die Rede des Bundeskanzlers wurde von der Versammlung mit großem Beifall ausgenommen, in dm sich allerdings auch einiger Widerspruch mengte. Die Versammlung beschloß eine Resolution, in der sie die schleunige Durchführung der Besoldungsreform unbeschadet der Familienversicherung fordert. einer Seamtenversammluvg. Sin halber Monatsgehalt für die Beamten. Gestern nachmittags trat im Parlament der 25er-Ausschuß der Bundesangestelltenorganisationen zusammen, um über die Besoldungsresorm zu beraten. Vor Eingang in die meritorischen Verhandlungen über die Besoldungsreform gab es eine sehr erregte Debatte über die individuellen Zuwendungen, welche die Regierung einzelnen Bundesangestellten gewährt hat. Das Vorgehen bei der Verteilung dieser Zuwendungen in den einzelnen Aemtern, namentlich im Ministerium für soziale Verwaltung, wurde scharf kritisiert und dagegen Einwendungen erhoben, daß bei der Verteilung die Vertrauensmänner übergangen und nicht immer die Bedürftigsten unter den Bundesangestellten ausgewahlt wurden. Die Mitglieder des 25eEusschustes verlangten ferner, daß bei der Verteilung der individuellen Aushilfen unbedingt die Vertrauensmänner der Beamtenschaft zugezogen werden. Hierauf wurde die Sitzung unterbrochen und Sektionschef Uebelhör informierte den Bundeskanzler über die Stimmung der Mitglieder des 25er-Ausschustes. Mch Wiederaufnahme der Beratungen teilte der Vertreter der Regiemng mit, daß die im Finanzministerium tagende Konferenz der Restortchefs heute vormittags fortgesetzt werden wird. Der ursprünglich gedachte Betrag für die individuellen Unterstützungen werde eine Erhöhung erfahren. Eim generelle Unterstützung werde jedoch nicht gewährt werden können. Dawaushin beschlossen die Mitglieder des 25er-Ausschustes, die Forderung zu erheben, daß die Notstandshilfe womöglich im Ausmaß eines halben Monatsgehaltes allen bedürftigen, jedoch nicht den notorisch wohlhabenden Bundesangestellten gewahrt werde. Nach dieser Beschußfaffung wurde in die Beratung über die Besoldungsresorm eingegangen, wobei Sektionschef Uebelhör und die übrigen Vertreter der Regiemng die gewünschten Aufklärungen über die Grundzüge der neuen Besoldungsresorm, Gruppeneinteilungen, Spannungen und Zusammensetzungen der einzelnen Bezüge gaben. Die Grundzüge der neuen Besoldungsordnnng. Auf Wunsch der Organisationsvertreter nach konkreten Angaben über die Grundzüge der neuen Besoldungsordnung, der im Hinblick auf. den Zusammenhang zwischen der Reihungsrevision und der definitwen Besoldungsordnung durchaus berechtigt erscheint, stellten dir RegrerungZvertveter folgende Grundsätze zur Diskussion: 1. Durch die geplante Kategorisverung der Beamtenschaft soll erreicht werden, daß die Leistung an di» besonderen Dienst- Verhältnisse angepaßt und. dementsprechend auch die Bezüge geregelt werden. Die BesöldungsregeluUg -sämtlicher neuzubildenden Kategorien hatte in einem Gesetz zu erfolgen. Das Dienstrecht soll für sämtliche Kategorien einheitlich sein. 2. In Hinkunft sollen die Bezüge nunmehr aus Geheckt und Aktivitätszulage bestehen. Ortszuschl-ag und Teuerungszulage sowie der IndeMültiplikator würden sohin wegfallen. 3. Die Gewährung von Familienzulagen von Bundes wegen wird nicht mehr in Aussicht genommen. Die Berücksichtigung des Familienstandes ist eine Frage, deren Lösung im Wege der Selbstversicherung gesucht werden muß. 4. Das neue System für die Beamten der Hoheitsverwaltung soll wie folgt aufgebaut werden: a) Einteilung der Beamten in vier Hauptgruppen, die in RangÄlassen eingeteilt werden. Die Vorrückung innerhalb der Raugsklassen findet all« zwei Jahre statt. Die Beratungen werden heute um 10 Uhr vormittags fortgesetzt. Re letzten Kurse. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) London, 23. April. (Radios Auf der heutigen Börse, lebte wieder die fieberhafte Frankenbewegung auf. Es kam zu großen Umsätzen und infolgedessen auch zu großen Schwankungen der Kurse. Der Franken stand zeitweilig 63,50, später 66,75. Auch der belgische Franken wies starke Schwankungen auf und besserte; sich. DaS Pfund weist einen gebesserten Kurs auf, nur Holland, Argentinien und Wien waren schwächer. Wechselkurse: New-Dork 48,96 Paris #5,20, Brüssel 76,6270, Berlin 19 Billionen, Christiania 31,577„ Stockholm 16,76, Kopenhagen 26.27'/s, Schweiz 24.827», Amsterdam! 11,667», Rom 97,66.7, Madrid 31.095, Wien 311,500 Prag 149, Warschau 39 bis 45 Millionen, Athen 217, Sofia 600/ Bukarest 83,75, Konstantinopel80,7b,Budapest 320.000 bis 420.000,' Riga 22.80. Oesterreichtsche Anleihe 92 50, tschechische An-, leihe 97,60. Centre Mining 10,75, Gern. Mining 13, DebeerS 13, Royal Dutch 38, Shells 4,666. Silber unverändert, 33'/,, greifbar und Termin Gold 4 Pence niedriger 93,10. Baumwolle: Zu Beginn des Marktes sanken die Preise um 6 Punkte. April 17,19, Mai 16,93, Juli 16,28, Oktober 14,20, Jänner 13,58. Um 7,2 Uhr notierten April 17,15, Mai 16.87, Juli 16,23, Oktober 14,17, Jänner 13,56. Auf der Effektenbörse war die Tendenz fest, ohne daß die Umsätze größer wurden. Die meisten Handelsaktien, die franzöfi-- schen Renten, die Untergrundbahnaktien und Petroleumwerte pro--, filierten von der Befferung des französischen Franken. Wenn sich, auch die höchsten Kurse nicht behaupteten, schloß die Börse in fester Haltung. Füufprozentige Anleihe 27,60, vierprozentige 22,25, siebenprozenttge 102. Ji: österreichischen Anleihen fanden Umsätze zum Kurse von 92,66,6 statt. Japanische Werte weiterhin schwach, amerikanische Eisenbahnen mit Ausnahme der Canadia Pazific, die 169 notierten schwächer, Rio TinteS 33,50. Lonöo«, 23. April. (Radio.) Devisenschlußkurse: Wien 812.600, Prag 1487,, New-Aork 4,39"/». Paris 63,95, Brüssel 75.127,, Rom 97,377,, Zürich 24.877z. Madrid 31,07V., Amsterdam 11.86'/,, Kopenhagen 26,277», Christiania 31,67*/,, Stockholm 16,777„ Helsingfors 175*/,, Berlin 19'/, Billionen. Lew-Dork, 29. April. (Radio.) Devisenschlußkurse: Taggeld 4 Prozent. Wechsel auf London 4,39,12, 60 Tage-Wechsel 4,86, Paris 6,68, Amsterdam 37,10, Prag 2,96*/», Berliner SchlußkurS 23 bis 237„ Silber 647,. Paris 23. April. (Radio.) Die heutige Börse stand unter dem Eindrücke des Wechselkurses. DaS starke Sinken der auswärtigen Devisen mußte natürlich auf alle Valutapapiere eine Rückwirkung ausuben. Man bomerSte jedoch, daß die Kursrückgänge auf dem reinen Wertpapiermärkte viel schwächer waren, als dies dem Rückgänge der Devisen entsprechen könnte. Der Markt in französischen Werten zeigte trotz all dieser all-?emeinsn ungünstigen Umstände eine bemerkenswerte Festiaeit 0 oöesserten sich zum Beispiel Petroleumwerte. Im allgemeinen war der Markt schwach besucht. London 62,12. Slew- York 14,82, Prag 42,76, Bukarest 7,95, Wien 21,26. Paris, 23. April. (Radio.) Effektenschlußkurse: Banque de France —, Pragobanka —, Credit LyonaiS 1543, Sutz 98,30, Platine 664, Dabrowa 764, Banque Ottomane 726, Central Mining 710, Rio Tinto 2200. Le Napüte Russe 328, Sueeeried Egypte 962, Baku 2185, Cautchoues sin 154.—, Chartered 47.50, Debeers ordin. 858, GoldfieldS 66.—, HnanchakaS 303, Jägers Fontain 201, Malacca ordin. 131.50, Maltzoff 346, Mexiccm Eagle 77.25, Padang 330.—, Rand Fontain 73.—, Randmine 192.60, Silva plana 163.—, Tanganvika 119.-, Tubice fote 566, Utah Copper 1035, Shell 802, Royal Dutch 25.100, Burmah , ©ödete generale — Steaua Romana —, Schneider «. Cie. —, Metropolitaine —Thompson Houston —.—, Raffinerie fat) ord. —, Russe eons. 4*/„ —, Russe cons. 3°/, 1891/94 —.—, Russe cons. 3®/, 1896 . Russe eons. 3‘/s% 1894 —, Ruff, cons. 5®/, 1906 —, Russe cons. 4*/a°/0 1909 —Serbie 4*/0 1895 Dette Ottomane 4% —, Ottomane 5% 1914 litte Ausstellung valvstineusifcher ProduMon. Die fundamentale Tatsache in der ökonomischen Strukkur Palästinas ist die negative Handelsbilanz. Einem Import von 4,935.00V Pfd. St. stand im Jahre *1923 gegenüber ein Export von 1,555.000 Pfd. St- Was diese Handelsbilanz ökonomisch, politisch und kulturell 6e* den'et, bedarf keiner weisen Erklärung. Sie macht das Land in. jeder Beziehung abhängig vom Auslände. Im Sommer 1923 hat sich in Tel-Awiw eine Gruppe aktiver Menschen gefunden, welche einsahen, daß wir nicht rveiter mit verschränkten Armen dieser Tatsache gegenüberstehen dürfen. Es liegt natürlich nicht im Machtbereich einzelner und selbst ganzer Organisationen, diese ökonomische Grundtatsache mit einem Schlage zu ändern, aber sie ist doch nicht ganz unserem Willensbereich entzogen. Der Palästinenser ist so sehr gewöhnt, ausländische Produkte zu kaufen, daß er sich gar nicht einmal die Mühe nimmt, nachznprüfen, ob nicht dasselbe - Produkt im Jnlande zu haben wäre. In dieser Beziehung sündigen nicht nur einzelne, sondern auch Korporationen, sündigen wir selbst, sündigen die zionistischen Institutionen, indem sie sozusagen aus Gewohnheit importierten Waren den Vorzug geben. Jene Gruppe in Tel-Awiw schuf das Schlagwort „Tozereth-Haarez" (Produktion des Landes), für das sie seit einen: halben Ickhre mit Energie und Hartnäckigkeit kämpft. Nach einem halben Jahre Arbeit, welche nicht nur in der Propaganda, sondern auch in der Sammlung von TatsachenmMerial über die Produktion Palästinas bestand, konnte die Tozereth- Haarez-Bewegung mit einer Ausste llung in die Oeffentlichkit treten. Am 4. Nissan wurde in Tel-Awiw im neuen Gebäude der städtischen Schule die Ausstell ung und Messe eröffnet. Auf dem Hose um das Schulgebäude sind Zelte und Ausstellungsbar ackert aufgestellt. Mehr als 150 Aussteller nehmen teil. Namens der Regierung beteiligte sich an der Eröffnung der Ausstellung der Gouverneur von Jaffa, Mr. Campbel. Er verglich die Ausstellung mit der Londoner Weltausstellung und sagte: „Die Londoner Weltausstellung hat Geld in Fülle, die Organisatoren dieser Ausstellung hatten nur Begeisterung. Und darin übertrifft die Ausstellung von Tel-Awiw die von London. Der Fortschritt von Tel-Awiw hat mich schon an jede Art vor: Ueberraschung gewöhnt, dennoch ist auch diese Ausstellung für mich eine Ueberraschung." In der Tat ist die Ausstellung selbst für den Palästinenser eine Ueberraschung, dem er erfährt erst hier, wie viele Arbeitszweige, von deren Vorhandensein wir selbst nichts wußten, in Palästina bereits heimisch geworden sind. Neben der Ausstellung landwirtschaftlicher Produkte der verschiedenen Wirtschaften und Farmen, der Weine, der Keltern usw., Produkte Palästinas, die auch dem Ausländer bekannt sind, findet mm: chemische Produkte, elektrische Artikel der Firma Knmenetzll, Mehl der Haifaer Mühlen, Seife der Schemen-Oelfabrik, Kerzen der Fabrik Sahar, Kühlmaschinen, Brutapparate, Hühnersteigen, Wagen, Rei.sekoffer, Leder, Kleider, bis hinunter zu Knöpfen und anderen kleinen Artikeln. Die Arbeiterorganisation hat einen eigenen kleinen Pavillon eröffnet, welcher Abteilungen der Baugenossenschaft Solelboneh, der Konsumgenossenschaft H a m a s ch b i r, der landwirtschaftlichen Arbeiterorganisation und der verschiedenen Kooperativen umfaßt. Die Ausstellung ist ckit dem elektrischen Licht der Ruthe nb erg-Zentrale beleuchtet, und dank der vielen Touristen, die gerade in dieser Woche in Palästina angekommen sind, dank auch einer guten Reklame, welche die Nachricht von der Ausstellung bis in die Kreise der Araber brachte, hat sie eine.Be su ch erzähl bis 2 000 Personen täglich aufzuweisen.! Auch Jerusalem hat seine Ausstellungen. Die erste expressionistische Ausstellung, die des hochbegabten Zeichners Rubin, dessen Holzschnitte eben in wunderbarer Ausführung in Tel-Awiw erschienen sind, ist speben geschlossen worden. (Auch eilt Beitrag zum Kapitel Tozereth- Haarez. Niemand von uns hätte geglaubt, daß Holzschnitte in so wunderbarer Ausführung in Palästina hergestellt werden könnet:, wie dies bei dem Zyklus „Gottessucher" von Rubin der Fall war.) D r e i K u n st a u s st e l l u n g e n sind in einer Woche eröffnet worden. Die dritte Ausstellung des Vereines jüdischer Künstler im Dav'idsturm, an ihr. nehme:: 22 Künstler teil; eine Ausstellung des Bibelittnstrators Abel Pann vermittelt uns die Kenntnis neuer Bibelillustrationen, die er seit seiner vorjährige:: Ausstellu>:g geschaffen hat. In: Bezalel stellt Professor Schatz neue Arbeiten Ms. Und noch einer eigenartigen Ausstellung muß.gedacht tverden: einer Ausstellurrg vor: Steinen. Der Gdnd Haawodah, die bekannte Arbeiterkommune, hat soeben zur Londoner Weltausstellung seine Steinarbeiten eingesandt und sie vorher in Jerusalem zur Schau gestellt. Es ist dem Gdnd gelungen, den Stein von Jerusalem und von Metullah zu Marmor zu verarbeiten, und es ist sicher, daß die Produkte jüdischer Steinarbeit, die jetzt in London zur Schm: gefüllt werden, die Aufmerksamkeit vieler Besucher auf sich lenken werden. Die Steinbearbeitung eröffnet uns ein neues Kapitel und neue Möglichkeiten der Tozereth- Haarez. jeder bewußte Jude zahle den Schekel! üüü!