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Wiener Morgenzeitung · 1924-04-20 · Heft 1861 (20.4.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1861 (20.4.1924)
Date
1924-04-20
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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fi>*c /'-v. DK. 1881 Wfln, Sonntag '> ... -'--- " ' ' ■—..,... Ser Brand von Pera. Von Armin T. Wegner. Aonstantinopel «ist feit dem Frieden von Lausanne wieder eine türkische Stadt, in der seit 'dem Abzug der alliierten Truppen das orientalische Gepräge wieder wie früher überwiegt. Armin T. Wegner, der lange Jahre in der Türkei MM hat, schildert im folgenden einen der zahlreichen Brände, von denen die vielgeprüfte Stadt am Goldenen Hon: auch gerade in den letzten fahren wieder heimgösucht wurde. D i e R e d a k i i o u. Irgendwo oben in Pera begann ein Horn zu schreien. ES war vier Uhr nachmittags an einem hellen und durchsichtigen Sommertage und ich ging vom Typhus genesen mit langsamen Schritten den Weg nach Findikly hinunter. Hinter dem breiten vielstöckigen Konak Faik-Paschas stieg eine leichte Rauchwolke in den . Himmel, zitterte, löste sich und zerfloß in der , Sonne. Am Ende der Straße erblickte ich eine brennende Wand. . . Die freiwillige Feuerwehr, eine Horde halbnackter Gesellen, mit bloßen Füßen, die br.aune behaarte Brust hinter dem offenen Hemd, den grellrote:: Gürtel um die Lenden geschlungen, Hörner und. Stäbe schwingend, eine lächerlich kleine Handspritze auf den Schultern, die mit bunten Bildern bemalt war wie eine Jahrmarktsbude, stürzte sich schreiend, mit wilder: Gebärden an mir vorüber. Auf allen Gassen standen Handspritzen umher, viereckige Holzkasten mit einem Pumpenschwengel, wie man sie bei uns nur auf dem Lande oder in kleinen Städten findet. Ein bejammernswerter Wasserstrahl entfuhr ihrem Munde. Denn diese vielköpfige, menschenwimmelnde Stadt war arm an Wasser wie ein Bettler an Brot. Die zerrissenen Schläuche aber lagen verwaist auf dem Pflaster. Soldaten, Feuerwehrleute, Polizisten, Bürger, Frauen, Kinder stürzten sich in die Häufte zwei, drei Stockwerke hinauf und aus den geöffneten Förstern regneten Betten, Polster, Teppiche auf die Straße hinunter. Me 'war«: nur von einem Gedanken beseelt, vergewaltigt, gehechtet. Niemand schien sich um das Feuer zu kümmern. Ich blieb im Garten einer kleiner: Moschee auf eine .Steinmauer gelehnt stehen, wo die Blätter eines Feigenbaumes, dessen Früchte erst halb gereift waren, mich gegen die. glühende Sonne schützten. Bon hier aus konnte ich eine schmale Gasse hinunterblicken, die von niedrigen Hutter: eingefaßt an der Seitenwar:d eines hoher: hölzerne:: Konaks endete. Dahinter flatterte das breite, .feurige Siegel in den Himmel, knatterte im Wind und schlug schwer aus die. Dächer. In den hohen Wänden prasselte es wie das Groller: ferner Gewitter. Das Feuer raste mit tausend sprühenden Husen über die Dächer; die Firste begannen mit flammenden Mähnen und Schweifen im Winde zu reiten. . Auf, der Gasse vor mir flutete eine sinnlose Menge auf .und nieder, deren Schulten: mit eilig zusammen gerafften Bündeln behängt warer:. Jeder, nackte ausgestreckte'Arm schien sich zu vervielfältigen, schien sich, ertrinkend um der: rettenden. Halt einer Kiste, einer Bank, irgeill>welcher Möbelstücke zw klammern, die in immer schnellerer Folge aus den Türen hinaus drängten. Die merkwürdigste und seltsamste Völkerwanderung der Hausgeräte begann. Es schien, als gäbe es nichts anderes auf der Welt mehr, als Schränke, Kommoden, Tische, Bette::, Teppiche, Polster und Stühle. Nie wurde mir die Macht toter Gegenstände über die Herzen der .Menschen stärker bewußt als zu dieser Stunde, Zum zweihunvertstsn Geburtstage Kants. Bon Dr. Ernst Müller. Wie die Verkörperung der deutschen Philosophie ragt jer Name Immanuel Kants aus einer Leit herüber, welche die beginnende Blüte des klassischer: deutschen Geisteslebens bedeutete. Fast währerrd eines ganzen Jahrhunderts ordnet sich, was nur Philosophie heißt, in irgendeiner Weise um ihn wir' um eine Achse, und noch heute steht die Umversitätsphilosophie m seinem Banne. (. ' So mächtiger Einfluß kam: nicht dem abstrakter: Gedanken allein entstammen, als vielmehr einer Zeitidee, welche er ausdrückt. Die emschlagende Wirkung dieser Philosophie entspringt einer Synthese zweier Strömungen: der vornehmlich von England aus den Denker beeinflussenden Aufklärung und einem nach inner: gewendeten preußischen Zuge gedanklicher Selbstzucht. Aufklärurrg in strerrgercm philosophischem Sinne als bei den oberflächlicher: Tendeuzphilosophen Frankreichs heißt: neuerliche Prüfung der Erkenntuisquellen, nicht nur empirische, sondern prinzipielle Prüfung,' das heißt konsequenterweise Beschränkung auf die empirische, in ihrer Realität doch ungewisse Welt, das heißt Ausschaltung jeder Gewißheit' außer derjenigen der logischer: Selbstevidenz. Frühere Denker hatten den subjektiver: Faktor irr: Zustandekommen der Erkemrtnis aufgedeckt und aus der objektiver: Erscheinungswelt der äußeren Tatsachen ihren'Sinn (z. B. die Kausalität) ausgeschaltet, Kamt mußte die Krkemttnismoglichkeit des Aeußereu, die Metaphysik, und diejenige-des Innern, die Psychologie (im reinen Sinne), dadurch, daß in der Kritik die beiden. Welten auseinanderfielen/beide negieren urrd behielt nur, weil sonst ja das große Frageobjekt verschwunden wäre, den leerer: und, wie er zugleich bewies, unerreichbaren Begriff des „Ding ar: sich". Doch, gegen dieses Resultat der „reinen Vernunft" sträubte sich ein ihm immanenter, tiefreligiöser Emst in der Gestalt der „praktischen Vernunft", der er in grandiosem Widerspruch eine völlig. unabhängige, wahrheiterzeugende Kraft vindi-i zierte, wenn er, wie aus der Grundstimmung eines religiösen, Mystikers, aus . den Postulaten sittlicher Weltbetrachtung die.drei metaphysischer: Ideen: Gott, Freiheit uub Unsterblichkeit, deduzierte. Und der konsequentere Relativist aller. Wiener Morsenzeituns. Erstklassig Wiener sowie die bestbekannte erste original orientalische KÜCHE noen an1? während PESSACH-FEIERTAGE der * iu zivilen Preisen •TCO Restaurant „NATIONAL“ Wien, H. Taborstr. 18 ,EIH"ISÄ«f5 Feinste inu. ausländ. Qualitäts- Weine, Sliwöwitz und Meth W nb'ön in w diese blinde Gier des Beutzens, die wie eine gewalttätige iGottheit ihr Leben lar:g diese Seelen gefesselt hielt mrd sie durch Not, Armut und Feuersbrünste grausan: hinter sich her schleifte. Die Frauen, vor: Schweiß urrd Atemnot gepeinigt, hatten ihre Gesichter entschleiert und chre flehenden Augen kämpften, um den Besitz wertloser. Habe mit der Angst und Verzweiflung vor: Mütter::, die um das Lebei: ihrer Kinder kämpfen. Die schwarzen Tücher ihrer Frauenmantel öffneten sich. Strähne dunkler Haare quollen hervor, das geblümte Muster einer billigen europäischer: Bluse, oder die nackte und behaarte Brust einer Greisin, die barfuß , und mit zahnlosen: Mur:de umherlief. Jemand ging mit einen: in Glas gerahmten Koranspruche vorüber, der Rahmen stieß auf die Erde, so daß Bild und Scheibe herausbracher:,. er ließ der: Kornnspruch liege::, nahm den Rahmen und die leere Schutzpappe und gir:g damit weiter. Nackte Füße schnitten sich an den Scherber: blutig. Aus einen: Nachbarhause begannen Männer Gebetsteppiche vom Dachfirst herabzuhängen und mit einer kleirren Gießkanne zu befeuchten. Junge Mädchen verteilten mit einer liebenden Bewegung die Schätze des.Hauses an ihre Brüder und Väter, die mit der Geduld eines Packesels die schwersten Laster: auf chrcm Rücken davontrugen. Ihre weißer: Dädchenarme lqngter: mit zitternder Gebärde nach den Fenstern hinaus. Wie schön sie waren mit dem sanften Oval ihres Gesichtes, das die Glut der Stunde gerötet hatte. Aber, die Verwirrung wuchs, je näher das Feuer uiüer Dachfirsten und Bretterwänden versteckt sich im Rücker: der Häuser herauschlich. Unaufhaltsam eilten die Menscher: diesen abschüssigen, steirrernen Hohlweg hinauf, begegneter: sich, stießen einander und stauten sich in den Winkeln zusammerr. Schleppten ihr Bündel talab, daß es staubend über die 20. April 1924 ~ . Seite 5 Sie ine schleifte, kletterten in entgegengesetzter Richtung mühr sam und keuchend die Straße hinauf, bis sie irgendwo auf ein' brennendes Haus, einen verstopften Torweg trafen, um in atemloser Hast den Weg von neuem zurückzukehren. Die Gasse vor mir glich einer schwarzen und raucherfüllten Schlucht, in der die Bretter der gegenüberliegenden Häuser mit flammenden Zungen gegeneinander losfuhren. Aber noch immer brachen sie eine unkenntliche Masse von Gegenständen auf das Pflaster ausals. würden sie von Krämpfen geschüttelt, die Schutzleute ergriffen die Vorübergehenden und forderten sie auf, die Habe der bedrohten Wohnungen zu retten. Wer nach oben in sein eigenes Haus eilen wollte, das Letzte zu bergen, wurde unbarmherzig in eine fremde Haustür hiueingestoßen, raste die. Treppe hinauf, ergriff ir: wah'usinniger Hast irgend einen gleichgültigen Gegenstand und stürzte damit wieder ans die Straße. Lehnstühle,' Armsessel, Fliegenspinde, Phonographen, Bilder, Betten, Truhen, Matratzen, Vogelbauer, Teppiche, Küchengeräte wirbelten umher wie ein Orkan. Und das alles staute sich, ein hoher Wall vor den Mauern mrd in den Vorgärten der Häuser. Der ganzes minderwertige Hausrat Europas, den der gewissenlose Unternehmer auf den fremdländischen Markt wirft, mit dem die Geidmänner Frankreichs, Englands und Deutschlands die Städte des Orients wie mit einer Sündslut verwüsten. Jene hcchwandigen Betten aus unechtem Buchsbaum mit den kümmerlichen Resten eures Renaissancestils, wie sie der kleine Mann in Europa am! Tage seiner Hochzeit auf Abschlag kauft. Jene Waschtische mit ausgeleimten Marmorplatten, jene mit vielkantigen Leisten verzierten Kommoden, gleich der Stukkatur eines . Berliner Mietshauses, der Neunzigerjahre. Jene ungezählten Zwillinge dickbäuchiger Porzellanlampen mit ausgefransten Glasglockei:, die nie entzündet werden undimmeränngeichlageu sind. - Das ganze übervölkerte Warenlagey Europas, das in die Fremde gewandert war, um in foett Gemächern türkischer Frauenhäuser ei:: sonnenloses Dasein zu führen, ein Fremdling, in den Stuben türkisches griechischer und armenischer . Bürger der Zeuge ihrer Leiden .und ihrer Annut, der Gegenstand ihrer Verehrung zu werden, den sie mit ihren - Erlebnissen, ihren Erinnerungen, ihrer Liebe und ihrem Ungeziefer bevölkerten. Und immer noch schien dieser Strom kein Er:de' zu nehmen. Ja es war, als hätten die Menschen die Führung über sie verlöre!:, als hätten die stummen und klaglosen Träger ihrer Leidenschaften plötzlich ihrer Stille entrissen, sich selber zu eigenwilligen Herrschern der' Stunde gemacht. Eine ausgebrochene Menagerie, drängten sie aus ihrem hölzernen Gefängnis, ohne zu wissen, in welche Richtung sie sich wenden sollten. Sprangen, an Stricken gefesselt, Tische, Stühle und Sessel aus den Fenstern hinaus, ahne Rücksicht aus die Köpfe der Vorübergehenden, und fiele:: wie die .Katzen immer wieder aus chre Füße. Es schien, als hatten die Menscher: keine Macht mehr, diesen wahllosen Haufen zusammenzuhalten, der erst scheu in die Winkel geduckt, nun mit Gewalt die Straße hmunterdrängte, der sie bei Seite zu schieben und zu ersticken drohte. Ein Maru: trug einen geschliffenen Spiegel wie einen leuchtenden See vor sich her. Mit ausgebreiteten ArnM: suchte er seine glitzernde Masse z.u Haschen; aber der Spiegel rannte gcger: eine Mauer und das Licht zerfloß zwischen seiner: Füßen. Eine.Frau lies hinter einer Lampe her. Sie hatte diese Lampe aus ihrer Wohnung getrieben, eine hohe theoretischen Erkenntnis prägte die Tatsache der Sittlichkeit in die absolute Form des kategorischen Imperativs, schuf der: Forderungen eines ireuen Zeitgeistes nach menschlicher Freiheit und Würde entscheidende Worte, vor allem jerres, daß der Mensch immer nur als Selbstzweck und niemals als MittÄ betrachtet werden dürfe, urcd prägte das erhabene Gleichnis vom „g e st i r u t c 1: H i m m e l über uns u n d dem Sitte ngesetz itt it it s", das auch flirre Grabschrist bildet. In der „Kritik der Urteilskraft" versuchte er dann Noch, die Kluft zwischen Natur und Freiheit, die sich bei bloß theoretischer Betrachtung des menschlichen Wesens,.wo Logik und sittliche Postulate iu getrennte Bereiche verlegt wurden, r:och künstlich aufrechterhaltei: ließ, wieder ebenso künstlich dort zu Überbrücker:, wo die Ersahrrrug selbst in den Erscheirruttger: der sinn- und zweckvollen Natur und mehr noch in dener: der vom Menschen geschaffene!: künstlerischen Schönheit eine förmlich greifbare Verbindung von Notwendigkeit und Freiheit darbot. Es ist dies ja der Punkt, wo der begeisterte Schiller, der zunächst an . Kant anknupfte, ihn in seinen „Briefen über die ästhetische Erziehung des Menschengeschlechtes" überwunden hat. Die historische Gestalt des Königsberger Denkers ergänzt sich durch iueitere große und kleine Züge: durch seine äußerlich unterwürfige, innerlich ironisch-unabhängige Halttrng vor Fürstenthronen, durch seinen „Entwurf zum ewigen Frieden" dessen philosophisch begründete, aber völkerrechtlich sornnilierte „Artikel" das Vorbild des .Wilsonscheu Friedensvorschlages abgegeben haben, durch seine eigentümlichen und die Folgezeit Vielfach beeinflussende!: geschichtsphilosophischen Gedanken. Und zur wissenschaftlichen Charakteristik Kants, der von den Naturwissenschaften im damaligen Verstände und der reinen Logik und Metaphysik erst zwischen dem 60. und 60. Lebensjahre zu den drei großen Kritiken kam, gehören ebenso seine berühmte „Naturgeschichte und Theorie des Himmels", worin er seine mit Laplace übereinstimmende mechanische Erllärungshypothese des Sonnensystems ansstellte und sogar ans ganze Milchstraßensysteme erweiterte, wie seine Vorlesungen über iphysi- , sche .Geographie, deren Material er gänzlich aus Büchern schöpfte, da er selbst, hierin Sokrates vergleichbar, niemals .• ein Gebirge und vielleicht, nichteinmal das nur einig; "Stuui der. entfernte Meer gesehen hat. Bon einein gewisse:: besonderen Reiz sind die psychologischen und seelendiätetischen Schriften des ir: seine. Begrisfskonstruktionen versponnenen und dennoch freundlicher Geselligkeit, und Menschenbeobachtung zugetanen Deukers. . . Freilich ist der Ruhm Kants weniger mit einer den Geist des Volles ergreifenden schöpferischen Gedankenfülle, als mit der Dunkelheit seiner Darstellungsform verknüpft, die allerdings an sich nicht durch besonderer Schärfe der Präzision, solllern vielmehr durch Schwerfälligkeit und Ver* sponneuheit und teilweise sogar durch eine gewisse plaudernd« .Breite charakterisiert ist. Dennoch waren die in wunderlichen Formen versteckten Gedankcnkeime fruchtbar genug, daß fast alle Denkerpersöulichkeite:: und Schulen der. folgende!: Zeit — teilweise» bis in die jüngste Gegenwart (hieher gehört z. B. die Voihingersche Als-Ob-Philosophie) — ai: feinett Namen anknüpfen und aus seiner Philosophie die Konsequenzen ziehen, welche allerdings sowohl im gedalllenmystischen System Hegels wie in den verschiedenen Gestaltungen des sogenannten „subjektiven Idealismus", wenn auch in entgegen* gesetzte!: Richtungen, eine Aufhebung des Sinnes der Philosophie bedeute!:. Die drei großen Vertreter des deutschen Idealismus: Fichte, Schelling, Hegel, haben in: Grunde Kaut nur zum Ausgangspunkte ihrer eigenen Systeme genommen, welche durch die subjektive Sphäre hindurch wieder den Anschluß au das Absolute behaupteten. Eine im Grund« naturwissenschaftlich verfärbte, hauptsächlich durch Helmholß. und Lange vertretene Deutung des Kantschen Apriorismus ging von der Sinnesphysiologie nutz, speziell dem sögenannter:1 „Gesetz der spezifischen Sinnesenergien", wonach auf die unbekannter: Wirkungen der unbekannten Wirklichkeit jedes Sinnesorgan nur mit seinen Empfindurrgsreaktionen antwortet, die allein uns von jener Wirklichkeit Kunde geben. Schopenhauer ivar es dann, der Elemente der Kantscheu Philosophie in weiteste Kreise getragen hat. In subtiler Weise wurde erldlich der strengere erkenntnistheoretischa Subjektivismus, zumeist, unter Fallenlasfln des „Ding an sich "-Begriffes, in zahlreiche Einzelströmungel: wie Jmmayenzphllosophie, Positivismus, Empiriokritizismus, subjektiven Idealismus usiv. zerspalten. Die konsequenteste Erweiteruilg bildet der NenkäntianiSnins, welcher, Kant gewissermaßen überbietei:d. alle „Gegebeuheiteu", die dieser t.

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