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Wiener Morgenzeitung · 1924-04-19 · Heft 1860 (19.4.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1860 (19.4.1924)
Date
1924-04-19
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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'«jjL M Stuft a Wen. Samstag Bttenev Movfte«zeltUNK. 19. AM IM A. IM gqsetzt. 8- Mcku ihn Rathe vsn ZsrWN. namentlich aus dem Wohnhaus W Tphmka. tzinvernommeu, Sk wachen darüber befvagt, wann ste aus her Wohn>«m des Großvaters des TobWa am Ahend des 11. das ViojiiisPkL des Jungen gehört Hatzen. Ganz gencur können sich die Zeugen nicht erftmrrn. da ja haß Viol^spidl kein besonderes Ereignis war und fast täglich vor sich ging. PK Angaöen der Zeugen über den Äsgimi psS Spieles vsMren zwischen der Zeit vor 8 Uhr und halb 9 Nhe. De? HauShtzsoxger des Hauses glaubt sich Pl erinnern, daß ex den Toümßa am 11. d. abvnds zwischen viertel upd halb 8 Uhr mit Holz nach Hanse kommen gesehen hat. Dieft FestskArmgen Mucken gestern lrachinittqys dem Brzobohaty. der in saiyM letzten Geständnis bchauptet hatw, Tobmia sei hei der Tgj zuMkn gewesen, vorgehalten, und Brzobohaty w i d e rvßtzf nunmehr dieses „lstzte^ Geständnis und ggtz Nunmehr gu, er habe die Tat allein begangen Md Tobinsa sei nicht dabei gegvesmi; allerdings behqOWt.Brzobohary, er habe mit Tobi-nftr die Sache heftrochen uwd Tabinka habe ihn sogar zur Ausfnhruivg der Mordtat üderucker. Er habe ihm mich für die ErlanMrg des FahrradsS RY.OOtz Kj versprochen. Als MN dieses non-rliche Geständnis dem Tobinka vorhielt, hezoichnew ex auch diese Angabe als u n° richtig und hchqrrte nach wie vor dabei, daß er locker an de« Bluttat beteiligt tvar noch den Hansl ZN ihr angrstifjethqt. Mßobyhqjh;nch Tobin-ßl ivscken hsM tVig Landssgerichte sinMeferi checken. W^8Ci e n, 19- Milie sind eimntstch. Khsnpch ich. keine sit- Mgn Wich WO sie zu sehr aus pejtßndsch, der * 2Hi FeiertM. dÄ'Äw^mjW Mtzm'gMWU'' 'Är Uheitchdswnst das gqW Jahr in Per MH mMckt, bann schWy und wird dadurch m feinor " .. >MNp empgWen daraus sehr leicht Zummmenr wuw'bf , „. ... ..... ..n vor dem Rathaus und m weitere Folgo die blutigsten Resolutionen. Der Ktzichtz ärgert sich, daß sich auch einmal ein andrer ans? rOen kann und dann ftm itzm m aa,m NichrtztMei nicht Whr, WüWrch die iGsalen GMiMe, vWmMrch «stylt wer? den- GH ist ja ipchr. Di? FeiWwas ssrMÄichen es den Lehrbuhen, durch reichlichen Kinobesuch siche wertvolle Anregungen fürs Leben zu empfangen. Auch die Bekämpfung des Dänchms AMol fördern die Feiertage, gn denen große LtamMijten unschädlich WIM iUrhen- Dmnurch, sage?ch, ttagen die Feiertage sehr viel Zwkst in das Fauksiisirlchkn, während man sich die mm Ooche gläWtck verträgt, weil man einander ich? wenig sicht- Wem mMer? Miertqfiü hmwreiMMp eMas Gutes m lich hghen, lmm ist es, daß keine MNMU erscheinen. Man braucht.sich M?r dtz Llvigen ftruhlings-r pkMegeiunarn nicht -u ärgern, es kmn-ruen keine -wchrschlen dom ftamWMN Franken Und die Gsisi'WtzWlt braucht sich nicht Wex AuMen«g zu asiwm di? sie chnchin besssr ftunt als hie Ntzchmittggsvlatter. Ich bin kein Gegner der Feiertage, aber wenn schon, dann wenigstens sch? Woche ein paar Stirn und «Nt genügendem Vorschuß. g. s. Wung des Herrn Dr. Fosrj LSwrnherz. fjfe d-r ktztep MnartzeriammlMg der ÄsnMiiMn WirW?ttion Prat?r- WreMl wuche der BMrMetsi hes ZipmstEtr PMdes? kamMs, Herr Dr, LlM tzow-euherz, durch die feiMchs UchsrrerchuW des Mlams übe? seine Eintragung in das GtzKentz Buch des JOWen NatiynMndß sesieuß her Hektion gechrt. Die Gründung uO gcheihliche WwicklM dieser W-- Uon ist der Initiative und hinstchenhen Marbeit des Herrn Dr. Mvsnhem^su dstchn. * Sechs Juden M M WM ItÄiMiW« HaWMßr Ws Rßw %\ Am Grund tzrr MMN WMrn werben sechs Inden fnt n-eyen Parlament sitzen. Von wesen gehZrt 'ßiner der faszisttschen Partei an, drei sind Sozialisten-RtzfpMistöu und zwei GazialistenMaximalisißn. * Anaeitelltenstreik bet den Droaenaroitsirn'en. UnrrmMtmm sich poxgeMrn dt? VuMsiten W; Drygengroßden Streik getreten, Ae Wüae dieser Ä-ngcstellten sind durch einen. WllektWvertrgg qereM. Mtzdem^wuM setzt neuerlich esye krneqre Zrh.ohnnsi m Gehatk M 35 Prozent verlangt uch außechem eine Whbhuna de? Gren-?m m WndOgchWr und der AnschaffunDreiträge. Seitens ex pnte-mMm Mcke her ErMmg der WMtgehälttr uch auch einer unhetxMlichen EchWna der Aw schOnngsbeitrag? WWwmt. hinWen wuche die Fochernng nach tz?r lmearen Echöhung her Gchgm abgelchnt. Di? Firmen haben sich nun auMdem noch bereit erklärt, noch eine vor den Feietzagen fällige außerordentliche Auszahlung zu hewilligeni die ÄngeMten sind Mch ohne bst enWltW Entschechung der Verhandlungen abzuwarten, vorgestern;n den SIM getreten. * Die Kunstpreise der Stad, Wien. Der Wiener OemeiMxat hat Mlosten. am V Mi iß Predse für Musik, Literatur und HMche Kunst w WaWhetrag pon 18) Mtl? liomn Kronen zu vergeben. * Kröfsnung deß Flugpostperkehres Wien—München— Zürich. Der MgposweMr zwischen Wien, München und ™ pick nicht am Hs. April., sondern Mn Dienstag den 2ü. Mrsi aufganommen werden. » Einer, d?x sich jn hie 8»st sprengt. Batzid Mrjgbt, Arbeiter in einer New-Aorker Zundkapfilsavrik, verübte, wie aus New-Aork berichtet wird. Selbstmord, indem er drei D h n a m i j tz g f | o n «*n M ft!n?N Wrtkl styßie und das Dynamit mitteleenes FunrenS aus einer «tektrischsn Batterie zur Explosisn Aachte, Der Körper des Heibensmülden wurde in Atome zerrißen. * Sehnte Sftepp-tchjischß Moffenlutt'rie. Bei der gestern ahttbaMM Siebung des h. Waaes der fünsten Mste Mannen r m MichneN ArMkn. has LoS. M, MS; s Mlionen Krpnen daß «os Nr. 85.3dtzr je S MiMonen Mpnen di» Lose Ar. stv.pbS und SV.S7S l je 4 Wrltqnen Kronen die Kose Nr. lo.lw), 91.005, 22,841, 81.841, 88.819. 50,061, AM mb 7SM; je 8 Millionen Kronen die Äs? Nr. 16,041, 88,805 28,554, yy.iß 45.651,48.262,68.092,58.189,66.062,78.107, 81.662 und 97,M. je 2 Millionen Kronen die Lose Ar. 4092, 6287, 7760, 17,498, 24.780, 86.005, 86.120, 86.569, 87.496, 80.652. 41.978, 59.107, 56,005, 60,005, 60.100. 67.179, 09498, 70-179. 74,186. NM! 88.978, 96.123 und 96.654 \ außerdem wurden 3956 Gewinne zwischen 1 Million «nb 800.000 Kronen ausgelost. * „Haolayr" daß hebräische Hauptorgan der zionistischen «ation. Zick mit dm 1, Mi d-Ä.. vgn Bexltn nach > n verlegi' Dir Pekleyung geschiehs,m tzn?rssie einer engeren Zmammenqkbelt zwischen der OrgaM wnWung unh mm Ürggn. m Verwßung des «Haolam<- wiph lei.nerlet Unterbrechung in der Hsrgttsgsve der Wochenschrift veruyachen. Auch wird kein« AstwerUM im Format erfolgen. Die Redaktion wick nach wie vor Herr M. Kleinmann inne haben. (I. T. I.) vu, -MmjFv'.^WU .l|.p»l.llip HU—mijli liWjiklWI »W*l Wi— ■ »rffM ’ — An die zionistischen Lrgavifationen. Hi^ls HrMtMyWr hqbßN^m Wem ^-chrc tzine viel kst'iuere Anzahl Vau Sch?^alim zum Mah überswmmeu Äs sie im vorigen Ä verkauft haben- Da mch den setzt gÄtendsn ^mMWasilten dw Ml bsr KWk«hd?lMkkten davon abhängig sit. wie viel au Schskalftu wtvohl im KongrMchr«, als in b?m i'hm vppauMWngöMn fttngx?ßloss,l Jchre ab, gesetzt Uncrdeu, machen wir auf dies« Diskrepanz mit dem Bemerken aufnwrksam, daß es -inffhrenpGW unserer Hvgamsatiun sein mutz, auch in Wem Fahre zumindest ch-ntin viele Gchtzkatim m verkau-fen wie in; Bantahre. W>^ legen den Organisationen dringorch nahe, die m ihrem Kontiucynt noch ftMu-heu Schekelblo0!s in, Bureau dLs'Handsskomitces zu heben, und sich mit allen Kräften um den Matz SU beinWn, Mix bMerstn. daß Familienpäter di? Verpflichtung hchsn, nicht nur für sich den Schekel m nehmen, sondern auch ffir ihr« Frau und Kinder, und ychgon sie noch so Wtt sein. So will es die altjÄdische Tradition. SEfcei dichx Megenhtzit l'wchwn wir Ihr? WMr? Ansnrerksamkeit aus vi? EilstPyrhung bk? Pa?t?ist?Uö? lenken. Nur Pie wenigsten Organisationen sind dieser fundamewalen zioriffti- >schön Wicht nachgekotflNten. Daß Landeskomite? sttzht gegenwärtig ohne Witte-l Pa, ein Umstand, der dazu flchrsn muß, Paß aus GeldlNMMl wichtige organisatorrscho Aufgaben vornach? läfstgt -wecheuanüßtsn. Wclchsr Schaden dapauS Per OrMisatwn. und utnnijtelbar dadurch der gesautt?n Bewogu-ng evwaWn kann, soll nicht erst besvlcherä b-ckaWlwbeit lverpsn. Die Ge«, sinnnngsgönossön haben Pie Wicht, Par Partei die Mittel zuauMwN, di? sie znm Leben und zur Enstailtung ihrer Energien benötigt. Das Zionistische Äaudßskonftt?? fü? Oe?wrr?jch. dienstbeflisienen Beamten, uch „ D»r DtzppMnß?» des Kßnie». Des MstvÄ-nx Mt« Leopold von "Belgien patte bekanntlich gtn?n DopMgangfr, der ihm sprechend ähnlich sqh, Auch k? war groß von Gestalt und trug einen sorgfälttg gckflkgtkn Viere^ik zugeschnittenen schneeweißen BoNhärt. Mn könntihn regkMaßm im Sommer auf per Gtrachprmtznch« m WM tzroMni-ren sehen. Es war eine stchtbekannte P?Wnltchkett, W aqh aber noch einen zweien Doppelgänger! de« Königs sind Wer ist jetzt, in; Alte? von 88 fahren/ seinem Borbild ch Loh? gefasgt. W M Pier Hei? si dee Aniar der tzgltsee V?rleger, ptzr,---?taentumlichsr MdLr SM 0t* siorben chst ww der Aegror der ' Pariser AouMglisten Hftr Amur Metzer. Sy oft Fouret nach Mgt«u kam, wurh« er Ä-Wlsi chm Pnhlihtm wktzOtzyll pi, tüfe tzch als 0 Legpold noch sehr hemtz war. Geme Aehnllchkesi mst dem König war für 'm die Mache her tzeMichimsteu Abenteuer Eiuss Tages w?Me er yach "- ^m — — mit dem M estqtwn Michalken Zechen des Respekts, die MSN em»r Mjests Duldet,,und sagte ihm) -M? kleinen Stunde wird, ein nach Stund? v-Wtsnet pedaMe .... ... .... kehrte nach eitle? Stunde wie *." i| n nahm dieser -WMch«in^b''t-sneMMrusta'q'ü,'M Kun^e ober Weh er doch hsrtGcktg hei seiner einmal gefaßten Mei, nunSj uch Mer sagt er m selmn Kollegen? „HWr M WiKalß VSNMPM will «eher für weiß GZtt wen Malten werden, als die -osten eines GonheMges beMen,» rnn Mm Schrift den HtgnMnkt, dgtz t der öbttmGjgs Genuß von Zucker dke Gesundheit untergrabe und gagz htz, sonders auf sie -rebsbildsing fördernd wirke. Die güf der untersten Kulturstufe stehenden primitiven Bolker, sagt Doktor Gnespa, warkn.^solange sie nicht durch die Pertzgegnngs'' methoden per ZwiMt-n MstWtert »ygpen. tzWWMM fret von Kreb-kranwetten. Mer unser?? größten Exforscher Z-Ntralaftstas. ein Mediziner von Beruf, bestättgt mir, daß er m den von Wilden bewohnten Gebieten, .die ei bereist und durchftxscht hat. keinen einzigen -Hsfall konstatieM kannte. Emex Muer Freunde, der uyex zehn Jahre lang 'N Aoxh« oftika Militärarzt war. bestätigte mix gMfalls. ffgh er frotz ber Berührung Weier Zivijjsamtten in Wm Westrell unser hunderttausend SferbMen yon Angeborenen, hexen tztz» Wl »nd KrantzeWeschlchte chm hMnnt waren, Nicht mm als fünf oder sechs Todesfälle an Krebs fchzustellen vermochte. Dte medizinische Fachzeitschrift veröffentlichte vor M den Wicht uoer eine Forschungsrftisim Achet und-hoh ebenfalls hextzpr. tzgh hie Kingeborenen, die auch den LMgenuß kanm rennen, nahezu immun sind gegen Jot*« kranFelten. Jn meiner Brtpatpraxlß habe lch den Ansluß des Zuckers auf die KxehßbMng an der Land Mtoser Vtzs* spi-se. und ExMimente WWgt gefunden- .?8-Hnhn qls Jyurnalist. Schlechte Mamstritzte haben tN Buchdruckerkreisen oft Anlaß zu gelungensten Eplsoden ae? geben. Unter diesen bot aber dje herrlichste der berühmte Mi» t'ker und Gtatistcker Boberts, W zsi den voxnehMen Wt« arbeitern des .Äewyork Herarld" gezahlt wurde. Seine tu tirel denen es den Ätzern mMW graute, sKt?h ex M der Pacht. ES gab untex ihnen bloß einen, der die Hierogchphm Boberts zu. buchsiqweren .verstand. Aneß schönen Tätzß h-, schlsW einige KollegG dt?W tzpeztallsirn einen Nlpichnm tzerschgssten sich enle.Henne. Händen m an. die Fuße eine Schnur und nachdem sie ihr die Krallen in me Ante fauchten,, ließen sie siau feinem Bogey reinen Papiers entlang spazieren. Dieftö eigenartige Manuskript gelangte sodann rn hen Sktzersaal des „mm ( wo es dem emahnten Spe, jsialisten zum Setzen gegeben' wurde. Der Setzer sah Nus aas Manuskript, seufzt? schwer und begann zu setzen. Ws ging schon mm Schluß, mls er hei einem Hieroglyphen, den er nicht enträtseln konnte, stecken blieb. Er yli?h nun hinauf in di? «edaktion und furchtsam sprach er zu Robertsi „Verzeihung «her ich weiß Ä, was dieses Gott bedeutet." Roberts Mb ungoduldia W und agt-r „SKn Sie nicht, hgß tztese» Mx Fonstltuiton« bedeutet, Me Mot?^ * An« interessant? Stznaaogenwtzihtz i« Aew.Aork, Aus Rew-Pork wird uns berichtet? Dies«? Tage wurde-hier die Einweihung einer neuen Synagoge vorgenommen. Den Einweihungsalt vollzog Rabbiner Dr. W i s e. Den interessantesten Punkt des Einmihungspragramms bildete die ö?ner an der Front des Gebäudes sn-gebtachtsn d:e, ursprünglich als Grundstein zum Gebäude gedacht, vor zwei Jahren vom Zivilgynvsrneur tzon Palästina, Sir Whndhqm D e e d e 8. dem Dr. Wife wähvsnd seiner Anwesenheit ln Palästina für den Spnpaagenbsu znm Geschenk? gemacht hat. Da diese pglästinensische meftanie zu spät ankam. wurde sie an der Front eingesügt. Die Steinplatte stammt vom akte« Mauerwal! in Iernsalem. An der Atznagogenweihhabm ein zahlreiches Pnbljknm und auch Vertreter der Stadt» gemeinde teugenommen. « Jybilänm des „Lembergsx Tageblattes", Am 18. d. be-! ging >das in siidischer Spracht erscheinende .Mmbevger Lagej ^tt" sein «wanziaicihriaes JMläum. Di« erste Nummer erj W?n zu Pessach IM- W wqx Ws zu M6 die eimia? M«s4, Tageszertung in Oesterreich. Das ^emberger TagMsft^ wurde von Gerson Bader gegründet. Seit dem 190« wird die Zeitung vom jetzigen Seimabgeordneten M. Frostig redigiert, Jn den Jahren 1917*1918, als Redakteur Frostig ir England interniert war, stand das Tageblatt unter der W dqftipn pvu W. Tennenblatt. * Eine jüdische Zvitunq in Kairo. Herr Mauvivg N Papouchado hat die Konzession erhalten, in -atro £nt4 shMlsch-jüdisch? Zeitung herauszugeben, die ' den Name» „La Berdad" (Die Wahrheit) führen wird. DW Wtunll wrrd ein allgemeines Rachrichtenblatt sein; -in besondere» Raum wird wissenschaftlichen und literarischen Angelegenheiten gewidmet sein. (I. T. A.) ' lNschsolgrnde Notizen bis zu d?r Rubrik „Vereine^ sinl entgcltlich.s * Tanzinstilut Hermann Prqun. 1s, Bez., R?indorfgasie 4ß D«? moderne Fvq» Kqnn Mr Effschesnung zu? Geltnns bringen, wenn sie dje richtjflsn Modestoffs zu wäblef Das neu? Mod?ng?fchSft Helg Silber, 9. jßaz, ZasMaß« lH» t 6j Jt q H 0 na |), legt?ht? wichhgltigl Koffeftisn modernster Seidenstoffe, Crepe de Mine und ge musterter Gewebe nach den neuesten Entwürfen vor. Auch M den billigen Einkauf von Resten bietet sich in diesem erstklasfige» Geschäft die beste Gelegenheit. Vrrekns. BoUrSge und Versammlungen. Zionistische Sektion 8 w i s ch? n b p ü cketz Mörgen. 7 M abends in Mtzftck Gasthaus. M Nez-, Dresdner« strM 64, Wstenvermmmiung. Referenten - Dr, Lhwrnhexz Dr. Gelber. - K u l t u r a r u p p e d? r Z i 0 n s tz jl ch x ß B? z i r k 8 0 r g g n i f a r i 0 n Pri gi t ten au, 30. B». Uhr abends, Vortrag r „Dis Be Karl Oeißlstraße 6. Hem«, l/,7 . ... deuwng dsZ Pesiach-Metz^. dann Borl?snngtzN. Sonntag i/,7 M abends. Mitglieberzusammenkunst- Erscheinen Psticht. Mynta' den 31. d., zweijäbriae Gründungsfeier. Freunde der Kultur gruppe werden gebeten, zahlreich zu erscheinen. non-st- WläNtNN'FtlM. M WMW m de Zisnsstjschkn G? ii jo n L y nh st r a ß? unter Ph ruMyhM au« unsere gestrige Notiz über die H o u n f a a pe- 90. d. um 10 Mr abends im L ö w e n k s n 0, 9. Bez Löwenyaffe 88. stattsiudende Vorführung her Palästina,AM «Gin? Reis? durch Erez Israel im Jgyri zL8S* mit heMtendm Vorträge der Frau Anif M ü N r r? E 0 d e it um die Mitteilung Mchf, daß m sii aus dieser Veranstaltung ergebender Reinertrag zur Gänze der w* r e n Kafemeth (jüdischer NktionMondss. ßtzMM ist * Die hebräische Schultz üep giynistischett S?btio' Prater veranstaltet während der Pesiach-Fetertage in ihre? Lokalitäten. 2. Wz,. Jungsftaß? 6, tzin M l N l a n. M Zionisten heg Prater»' wecken ersucht, an diesem Minian teil Wkhmen. Beginn 9 Uhr ftiib. Eintchreibungeu in die hebräisch fh bis 84, d. und vW M AprÜ bis 6 W Mich im Seftsynsheim, 9. B?z., Jnngstraße §, ziyischrl 4 und 7 ubr nachmittags statt. Gleichzeitig findet die AÜfnühm in den Kindkrgarten. für st tzts ßfährige Ander, tu hMbm M.sM »WturgMlt im B?M N-rd-yst. Der hManisifto sMi schtz Hormn NochMst veraMlttzte in de? verganarmu Winter faison?WN Voxtpagsztzklus, de-v sich eines äußeforbentlick MWN Bdsuches «Mute. Um W ZusamMÜftestung deS.Bav trsMppgramMs »B hi? Poistellung hßOovxaGOer MM« hat sich Herr M Kantor Mr wfani M ^®ie rechte «qd W IM Hach" MtzemWeM.) Dft ampfäuglichstssn und wchlwollerchsten PremiewNh? sicher waren Mr bestürzt, W liegt m Jnwresse des Pupg. Hoajtzrs uch d?s sleihigsu Autaps. der nichts paifür kann, WM tzw?rsttz. Bühne tzW.Mmöglich schlechtes GW pW ihm Mb führt, daß dtzsßs 'Asfspial WeunW yor-schwiM, FxsnA Luft ft-ielidoen sind mit unglaublicher Naivität übernommen uÄ mit offtubarer WGigkeit pLrqpbeit?t. WlhomWsiWcht-Austuste Wilbxgndt hatte etm UM Rchon der Verehrungswückigen Greisin mMten sich Künstler von Ranft Devrient, Reimers, Dhimig, Mayer« hsser, hi? Damen Mayan und Mall, um die vernnssückt« Rovitüt. . Nicht drr Autor das WrgGMr'trD die SchO, M, wchl das GM Mseftn und angenommen hat? A . Rwe Wiener Bchne. «Tab «nd Tstzfel/« „Das Gonnenfpsktrunn" Ein Wchekiud.Zyklus wich von hör Direktion dt Reuen Wiener Bühne angekündigt und Fine Hensilybehäche hat mehr ditz Macht, dem genialen LebenSwexke des großen Dichters sich hindernd in den Weg zu stellen- V»r Ernst der künstlerischen Problelnstellung, die Jahre hindurch verkannt als MnoMnir eines zwar begabten, Mv auf die nißdrigan Instinkte spekulierenden Dichters galt, durchdringt selbst die dramatischen Randglossen dieses unvergleichlichen SchöpfergeisteS, als ste sich die lockeren Gzenenfolgen „Tod und Teufel* unp das „GgnnenspHktvum" da'rsWen. In der Hauptfigur der srsten Mikes. dM MgrquiS/Easts Pianj, dW msdßiM« Gaethaschen Mephisto, dessen Kälte und AutqfM MS Ml« mismus und Mnismus entspringen, in der Gestalt de- AM. leinvon Welches, das hpn ysrschültetW EmpfsndungStisss den Weg zur wahren Leidenschaft findet, in dem Freudenmädchen Lisiska, das, am Abgrund stehend, nach dem Seile

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