Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1860 (19.4.1924)
- Date
- 1924-04-19
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Wird der junge oder der aste Weltmeister die Spitze erklimmen? Tatsächlich war das Turnier ein Wettlauf zwischen diesen beiden. Capablanca fing etwas unsicher an, während. Lasker sofort mit voller Kraft einsetzte und dadurch nach der ersten Runde mit 1,5 Punkten Vorsprung die Führung «laugte,. Damit war aber sein Endsieg noch lange nicht sicher. In Petersburg 1914 war gerade das Umgekehrte der Fall. Damals führte Capablanca nach der ersten Hälfte mit 1,5 Punkten und wurde von Laster überholt. Koniue diesmal, dem. Kubaner nicht dasselbe, gelingen? Wird der 56jährige Lasker die kolossale Ncrvenkraft, den jugendlichen Ehrgeiz, bis zum Schlüsse bribehalten? Nnh der alte. Weltmeister hielt stand. Ja noch mehr, er spielte sogar noch besser als in der ersten Tnrnierhälfie. Obwohl.- nun Capablanca erst bewies, daß er' der Weltmeister ist und eine. nie dagewcsone Leistung vollbrachte, obwohl er seine - letzte , Chance ausnützts »ud die Partie gegen Lasker gewann, der Exweltmeister spielte nicht schlechter als er. Bon 10 Partien erreichte er. 8,5 Punkte (davon acht Gewinn-' zähler!) und passierte mit 1,6 Zählern Vorsprung das Ziel. Im ganzen erzieUe er von. 20 Partien 16 Punkte, das sind 80 Prozent, was fiir cm Turnier mit solch starker Besetzung als Weltrekord zu bezeichnen ist. Er gewinnt den. ersten Preis von 1500 D o l l a r. - Dr. Emanux! Last« wurde am. 24. Dezember 1868 zu Berlinchen in der-Neumark geboren, studierte zu Berlin und Götdingen Mathematik und erwarb sich seine schachlichen Grundlagen, in Berlin gemeinsam mit seinem Bruder Dr. B. Lasker. In der Ocssentlichkeit machte ex sich zuerst im Breslauer Turnier 1889 bemerkbar,, in. welchem er nach einem Stichkampf mit dem Wiener Spieler Feyerseil im Hauptturnier den ersten Preis'und damit den Meistertitel sich errang. Seitdem" hat Lasker" eine stattliche Reihe von Erfolges äufzüweisen. Erwähnt seien nur die bedeutendsten: London 1892 erst« Preis. im .Fünfkampf vor "Blackburn/. Gunsberg^ Maso»^ Bird.r New-Nor! 1893 .erster. Preis .ohne Berlustpartie, Petersburg 1895 erst«.. Preis. im Vierkampf vor Steinih, Pillsbury, Tschigorin. Petersburg 1914 erst« Preis vor Capablaneaj Aljechin, Marshall, Tarrasch. Mährisch-Osträu 1928 erster Preis vor Reti, Grünfeld. Wettkämpfe gewann er gegyr Blackburne, Bird, Showalt«, Steinitz (womit er Weltanefiter wurde), Marshall, Tarrasch, Janowsky; rmr d« Wien« Großmeister Schlechter vermochte einen Wettkampf unentschieden zu halten. Im Jahre 1923 wurde « 'von demunaufhaltsam vordringenden Kubaner Capablanca zu'Havärma besiegt und verlor daher an diesen hie Weltmeisterschaft. Lasker bezeichnet« daS dott für Europäer Unerträgliche Klima als Ursache seiner Niederlage. Ab« die Welt fliegt immer dem Sieg« zu, und so meinten viele', daß der „alternde" Lasker unterlegen wäre. Lasker mutzte also mit der Tat beweisen; er kämpfte in New- Dork für die Wahrheit seiner Worte und die gerechte Sache hat gesiegt. -Den zweiten Preis (120V Dollar) «rang der Weltmeister Joe Capablanca mit 14,5'Punkten. Seine Leistung, besonders in der zweiten DrrküLrhälft«, hat wieder bewiesen, daß er seinen Titel nicht zu unrecht tragt. Ziemlich weit zurück folgen die weitere» Preisträger: Dritter wurde der Weltmeffterschaftsanwärter Aljechin (Rußland) mit 12 Zählern, ’ Vierter Marshall (Nordamerika) mit 11, Fünft« Reti (Wien) mit 10,5, der Capablanca die einzige' Berlustpartie Leibrachte, Sechster wurde der Ungar Maroezy mit 10 Punkten.' Die Nichtpreisträger erzielten: Bogohubow (Rußland) 9.5, Dr. Tartakower (Wien) 8, Date8 (England) 7, Eduard -Lasker (Amerika) 6,3, JanowSki (Amerika) 5 Punkte. Das New-Aorker Turni« hat einen Monat lang alle Schachkroise d« Welt in Spannung gehalten. Obwohl daS tausendjährige Schachspiel noch nicht die ihm gebührende Popularität besitzt, so ist seine fortschreitende Verbreitung in daS Volk deutlich erkennbar unä> hoffen wir, daß es eine Zeit geben wird-, wo die Boxerkönige wert hinter einem Geisteskömg marschieren werden, wie es Dr. Emannel Lasker ist. _ Fritz I g e l SeuWonelle rauchversuche. Die LonLwmr Blätter beschäftigen sich mit den. sensationellen Versuchen der Taucherin Margarete Naylor, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Wrack der im November des Jahres 1588 gesunkenen spanischen Galeere „Admiral v o n -Floren z" auf dem Meeresgründe -an der. schottischen Küste auMfinden. Dieses Schiff gehörte zur Armada Philipp des. Zweiten und - wurde von einem englischen Kriegsschiff gerammt.,Der„Admival von..Florenz." führte 30 Millionen Goldmünzen mit.sich. Einew englischen Offizier, Oberst Boß, gelang es, an Hand von Dokumenten in den Archiven der Arghllschen Bibliothck in Jnvovawy die genaue Jage des gopmkenen Schiffes festzustellen. Oberst VoßWdete auchMs. Naylor zu der.arvgchlich Lesien Aauchevm der^Welt auß. An. England steht mag mit großer ßfmvm dem ÄcgebmS' W Bemühungen; her jungen Dyme.eniWD, die Wrig^ns. bei «üem Der hetzten Tauch-' versuche Mstrhe eines MsseS in ihrem Kaütschu-gewande nur mit knäAer Mühe' d«n Tohe entronnen ist. '■ Deuwuftmüoueu gegen Prof. Bodoulu le Eourtrnay in Kralau. Aus Krakau wird Mts berichtet: Der bekannte polnische Gelehrte UnivevsitütSProseffor Bodouin - de Cowrtenay ist nicht nur eine Leuchte dpi: Mffew» schast in Pollen, -sondern auch ein Musterlbeispieil. echter, von WirMicher Hammnität und von Politischem Blick ge«- tragen« Toleranz. In den - letzten Jahren halben Me Vorträge und Publikationen Mer die nationalen Fragen in Polen besonderes Interesse erweckt, zu«, mall Pmf.. Courtenahfür' eine von Gevechtitzkeit und polittscher Einsicht getvagene Losung der nationalen Fragen eintritt und sich scharf gegen de-n Chauvinismus in jeder Form wendet. Diese Stellungnahme, welche der greise Gelehrte in allen nationalen Fragen Pollens, auch der Judensvage, öffenEich verkündet, hat ihm schon viele Anfeindungen von feiten der chauvinistischen Par-' teien unk ihrer Anhänger eingetragen. Dabei ist rroch Mt bvnrerken. daß Prof. Courtsnay sich «m fchavfften gege?» den Numerus clausus wendet. Bor einigen Tagen hielt nun der Gelehrte Mer Ein« ladung der polnischen Bolksunivevsität in! Krakau im Saale des alten Theaters einen'Partrag Mer die nationale Frage. Schon kn-rz nach der Ankündigung des Vortrages hatte der wegen DiMtahls aw> StaatseigenÄlm in gerichtlicher Untersuchung' stehende ehemalige Minister Kuch-avski in dem Krakauer' an-tisemitischen Hetzblatt „Goniec" einen Brandartik-el losgelaffen, in dem auch gesagt wu-vde, die nationalen und patriotischen Elemente Krakaus würden di» Verdreiklng von Ideen, welche den patriotischen Stronmngen des polnischen Volkes zuiwidevlausen, nicht dulden. Tatsächlich wurde auch' der Bor trag, der vor überf-ülltanl Saale I'tattsv-nd, durch Zwischenrufe v o n d e r G a l e r i e ge st ö r t. Die Zwischen-vuser waren Studenterl derselben jagellomschen Universität, der« Rektor, ein Schüler Courtermys,. dom Vordrage beiwohnte. Courtenay quittierte die Zwischenrufe, welche besonders stark wurden, als er die IudeUfrage behandelte, mit dom Ausruf: „Arme polnische Toleranz!" Der Kaltblütigkeit des Gelehrten und der Disziplin des . Publikums war es zu - verdanken, daß -der; Vortragende! seine. -Ausführungen beenden konnte. Als Prof. Courtenay geschloffen lMe, ereignete sich der boschämerche Borsall, daß von der Galerie -faule Eier. g<.gen. den. Redner g e s ch l e ud e r t wurden; diese patrior-vschen Wuvfgoschoße trafen ihn MMchevweise nicht. Das. PMiklvm schritt nunzur SeBsthilse und versuchte, die Ruhestörer hiucmszudrängen,- wodurch es zu S ch l ä g. e r e-i e n> auf.de r^Ka-l e r i.e.- ta m> denen das. E-i n g r e i f-e,n - der Polizei ein Ende nrachen nmßte. .... / Bemerkt muß werden, daß Prof. Courtenüh den Vortrag auch in Tarn ow aWelt, wo die ihn veranstaltende Volksunivevsität beim Magistrat um die Ueber-laffung des Pfe .Urattfföhriing fand unter ungeheurem Zudreng des jüdischen und nichtj&dischen Publikums vor Vertretern höchster Bundesbehörden, der Oessndtschsften und der ganzen Presse statt D r e i Wiederholun ge n d e r U r a u ff 0 H ru n g AngezelohntttBtsprechunn Lu eymäsagqleit Preis»»!I der Wiener Blätter! Israel im Jahre 1923 WIEOERSOLUNQEN IM IFA-PALAST-KINO, II. 1 Montag, 21. April, 11 Uhr vorm. (Redner Prof. Artur Freud' Dienstag, 22. April, 6 Uhr nachm. (Redner Dr. Ch. Tartakower* Mittwoch, 23. April, 6 Uhr nachm. (Redner Dr. Josef Löwenherz^ Kartenverkauf: Im Bureau des Jüdischen Nationalfonds II. Zirkusgasse 33; in der Buchhandlung R. Löwit, I. Roten turmstrasse 22; an der Ifa>Kasse, II Taborstr&sse 1 icsn Feinde ' wurde. Zum zweiten Male erlebte Byron eine völlige Umwandlung der öffentlichen Meinung in England, aber diesmal im umgekehrten Sinn«. Die Folge war, daß er,. Von allen Seiten Verleumdet, Verbittert uttfo vereinfantt in die' selbstgewählte Verbannung ging, um- ,sein Vaterland nie mehr zu. betreten. . Diest Verbannung, die menschlich fiir ihn eine Duelle unsäglicher Schmerzen wurde, hat ihm künstlerisch Unschätzbares geschenkt und' wurde iirdirekt die Ursache - seines'dichterischen Aufstieges; denn seine unstete, exzentrische und dämonische Natur brauchte diese Kasteiung seiner Seele, die erst die reiche Quelle seines Wohllüstigen Schmerzes und die Jnbnmst der Leidüberwindung in ihm erschloß und ihm seine Eigenart aufprägte, indem sie ihn zum ersten Dichter des Weltschmerzes und der Melancholie ge-macht hat. Byron ging zunächst nach der Schweiz, wo ihm bald eine enge Freundschaft mit seinem größten, gleichfalls verl?annten Zeitgenossen, dem Dichter Shelley, verknüpfte. In den folgenden Jahren finden wir ihn abtr<chs'.'lnd in Ravenna, in Pisa und vor allem in Venedig. Bald in zügelloser Verschwendung lebend, mit leichtsinnigen Fr-onen. bald in einer ebenso leidenschaftlichen -nie inniger: Liebe zu der kurz darauf geschiedenen ita« lieniMn Gräfin G ui cc i oli, der einzigen Frau, mit der ihn drrrch Jahre.hindurch eine echte tiefe Gemeinschaft verbindet; bald im Kreise italienischer Verschwörer zur Befreiung Italiens, denen er seine besten Kräfte und sein Vermögen opfert; bald in strenger Arbeit.' In diesen "Jahren entstehen unter einer -e-ifpiellosen Fülle von Werken, die der Genius ihm eingibt, seine großen episch-lyrischen Gedichte sowie feine Dramen, unter denen wiederum jenen der Vorzug zu geben ist, in denen das lyrische Aement vorwiegt. Unter den dramatischen, aber bühnensremden Gedichten sind es vor allem „M a n s r e d" :unb das Mysterium „ft a t n", gewaltige Gebilde, die sich mit den höchsten i Fragen des Menschengeschicks aüseinandersetzen.' In - .beiden ist Byron von t'wethes „Faust" beeinflußt, in beiden Werken aber tritt er ihm durchaus nnt Wahrung seiner künstlerischen Selbständigkeit gegenüber. .Seine bühnensähigen Stücke dagegen, wie „Sardanapül" und andere, erreichen. nicht die gleiche Höhe. In.derselben Zeit verfaßte Byron' schließlich seine umfangreichste und letzte Dichtung, die ihn bis in sein Todesjahr beschäftigt hat, das satirische Epos „Don Juan". Hier finden wir alle hervorragenden Gaben seiner Kunst, Witz, Poesie, dichterische Phantasie und Bosheit noch einmal zueiner glänzenden Meisterschaft vereinigt. Man hat den „Don Juan" nicht mit Unrecht Mit einer jener grc^iösen englischen Vergnügungsjachten verglichen, mit denen reiche Engländer zuweilen weite Kreuzfahrten im Mittelmeer machen. Sie führen neben Pasteten und Champagner auch Pulver und Blei gegen Seenot und räuberische Ueberfälle an Bord. So ist das ganze Gedicht beinahe ein ununterbrochenes Scharmützel mit englischen Lächerlichkeiten und Nattonallastern. Es ist Byrons Rache an der.englischen Gesellschaft. Hier offenbart er sich als politischer Dichter, lange vor Beranger und Heine. Die sinnlichen Stellen dieser Gesänge streifen oft hart an Obszönität, zum Entsetzen aller heuchlerischen Tugend in England. Byron wußte das, als er die Worte ' „Cher wird ein Kamel durch ein Nadelöhr, als mein „Don Jüan" in ein englisches Familienleben gelangen." Die englische, Gesellschaft hat ihm dies bis heute nicht verziehen. Noch ehe'Byron die letzen Gesänge des „Don Juan" vollendet hattet trat jenes Ereignis ein,, das sein Leben zu einery so, plötzlichen tragischen Abschluß brachte: der Befreiungskampf Griechenlands gegen die Türkei. Immer hat Byron auch, nach der politischen Tat gedürstet:. „Wer wird wohl schreiben, sobald, er nur etwas Befferes vorhat. HaMung,. HaMung sagt Demosthenes." Noch kurz vorher beschäftigte sich seine Phantasie mit dem Gedanken, Farmer in Am«ika zu werben. Man. mag daraus erkennen, daß nicht allein ethische Beweggründe ihn nach Griechenland führten; auch hieraus spricht der Trieb des romanfischen Abenteurers, der allein Ruhe in der Unmhe, Rast, in der Bewegung fittdet. Deünöch fft Griechenland'das eigenMche. Län.d seiner Besfimmung - gewesen und deshalb war diese Fahrt. für ihn ebenso wenig allein -eine Sensation. Noch kurz vorher hatte e: Zhelley, den Freund, der vom Gewitter überrascht auf einer Bootsfahrt in Jtatte« kentepte wtfe ertrank, wie einen antiken Helden auf einem Holzstoß verbrannt und seine Asche in Rom beigesetzt. Auch er. fühlte das Borbewußtsein seines nahen Unterganges: „Ich werde nach Griechenland gehen und dort sterben." So opfert er Werk und Leben dem letzten und brennendsteil irdischen Erlebnis: dem des Todes. Mit der großen Geste, di« ihm eigen war, mit her er einst lausend Pfund für eine Jacht verschwendet hatte, oder großmütig ein« ganze Familie unter seinem Dach aufnahm, gab er den ganzen Rest seines immer noch stattlichen Vermögens für die Ausrüstung der griechischen Truppen hin. Seine Fahrt nach den griechischen JnsÄn, aus der ihn die bewunderten Grüße des alten Goethe erreichten, gestaltet« sich wie ein Triumph. Aber er starb nicht auf dem Schlachtfeld. In Missolunghi raffte seinen in letzter Zeit oft geschwächten Körper in wenigen Wochen ein Fieber am 19. April 1834 dahin. Dem oberflächlichen Beschauer mag dieses Ende einer mit überaus großem Reichtum begabten Natur sinnlos erscheinen, dennoch liegt es durchaus folgerichtig in der Idee seines Schicksals, ja als ein tiefts Gleichnis muß dieser Tod «scheinen, mit dem eine pathetische, in vieler Hinsicht maßlose Natur ihr exzentrisches Leben nach seinen eigenen. Worten durch eine selbstlose . und reine Tat sühnen und adeln wollte. U-nd wie so oft in dem bewegten Leben groß« Männer geschieht auch hier daS Gleich«: ihr ^vben wächst in den Augen der kommenden Geschlechter alS Sinnbild eines großen Menschenschicksals dem Mythos gleich über die Bedeutung ihres Werkes hinaus, dem einst die Lebenden ihren Ruhm verdankten. So wird auch das Werk Byrons überragt von dem Schatten des großen kämpfenden, liebenden und leidenden Abenteurers, dem es das Schicksal nicht erlaubte, seine reichen Gaben zur letzten Reffe zu bringen, dem es aber dafür bestimmt war, gleich einem von allzu hohen Energien bis zum Zerspringen: geladenen Gefäße in d« Fülle seiner Kraft und seines Könnens sich selber meteovengleich an das All zu verschwenden und Mitten in den Verzückungen seines höchsten Rauschesglanzvoll untevzugehen^