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Wiener Morgenzeitung · 1924-04-18 · Heft 1859 (18.4.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1859 (18.4.1924)
Date
1924-04-18
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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«rtMin. rTTT** ^v. tdris * Die Trafiken am Ostermontag. Am Ostermontag den 4L fe. haben bk- Trafiken im Verschleißgeibiete der Stadt Wien hoffen zu halten.. Die einzelnen Trafiken erteilten be» t>we» Bewilligungen zum Offenhalten an Sonn- und wenden durch diese Verfügung nicht berührt. * WÜapostverkehr Wien—München—Zürich. Am 23. tzlpril WH vnrd der Flugpostverkehr zwischen Wien, München und Zürich mofaenommen. Die Flüge werden um 8 Uhr 30 Min. nach München—Zürich. und um 12 Nbr 15 Min. nach München vom Flugfelde irt Aspern abgchen und um 13-Uhr (von München) und 16 Uhr 30 Min. (von Zürich— München)., aus dem Flugfelde eint ressen. Zu und von den Flügen werden Postkraftwagenfahrten mit Perionen'beförderung eingerichtet. Die Kraftwagen fahren vom Oesterreichischen Verkchrsbureau, Wien, 1. Bez-, Friedrichstraße 1, um 7.30 und 11/15 ab und berühren unterwegs das Hauptpostamt Wien 1, um. die .Flugpost und allenfalls Personen mitzunehmen. Vom Flugfelds werden sie nach Ankunft der Züge um 12,20 und 16,46 abfahren und beim Hauptstostamt um 13,80 und 16,33, beim Oesterreichischen Verkchrsbureau um 13,20 und 16,46 eintreffen. Der Fahrpreis für eine Fahrt beträgt 60.000 K., die Reisegepäckgebühr 18.000 K. für je 20 Kilogramm. Die Anncchtneschlußzeiten für Flugpostsendungen beim Hauptpostamte Wien 1 sind 7,00 und 10,45. * Zehnte österreichische Klassenlotterle. Bei der gestern abgehaltenen Ziehung des 4. Tages der fünften Klasse gewannen: 30 Millionen Kronen das Los Nr. 93.854; 20 Millionen Kronen das Los Nr. 58.962; 10 Millionen Kronen das Los Nr. 51.227; je 6 Millionen 'Kronen die Lose Nr. 33.763 und 34.794; je 5 Millionen Kronen die Lose Nr. 51.301 und 61.794; je 4 Millionen Kronen die Lose Nr. 30.391, 41.281, 49.400 und 56.470; je 2 Millionen Kronen die Lose Nr. 1459, 3078, 9397, 14.702, 27.342 , 29.868, 55.281, 86.342 und 99.304; je 2 Millionen Kronen die Lose Nr. 1388, 10.763, 13.868, 16.470, 20.397, 25.388, 29.054, 29.392, 32.054, 35.304, 40.073, 45.281, 45.459, 58.393, 59.753, 62.658, 64.397, 65.292, 68.393, 78.388, 83.062, 87.342 und 90.392; außerdem wurden 3957 Gewinne Mucken 1 Million und 300.000 Kronen ausgelost. * Die jüdischen Gemeindewahlen in Leipzig. Aus Leipzig berichtet I. T. A.: Am letzten Sonntag fanden hier die Wahlen in..die jüdische Gemeinde statt. Nach der Wahlordnung für die jüdischen. Gemeinden Sachsens wählen die deutschen Juden und die Ostjnden in einem besonderen-Sektor. In Leipzig hatten die deutschen Inden, die etwas mehr als ein Viertel der-Wählerschaft bilden. 25 Repräsentanten, die Ostjuden,chie drei Viertel der Wählerschaft ansmachen, acht Repräsentanten zu wählen. Im Sektor der deutschen Jude n erhielten die Liberalen 17 Mandate, die Zionisten 5 und die Poale Zion 3(Mandate. Die 8 Mandate des ostjüdischen Sektors verteilen sich wie folgt: Zionisten 4 Mandate, Orthodoxe 3 Mandate und Poale Zion 1 Mandat. Es ist interessant festzustellen, daß auch die Kommunisten eine eigene Liste ausgestellt hatten, die ganze 11 Stimmen erhielt. * Jnfekiionsanlagen in Palästina. Herr Wilhelm Drehsüß,-, ein aus der Schweiz stammender jüdischer Eheschemiker der „West Desinfecting os New-Dork", reist, wie I. T. A. meldet, im Aufträge seiner Gesellschaft nach Palästina, um in den wichtigsten Städten Jnfektionsanlagen einzurichten. .* Tanzinstitut Hermann Braun, 14. Bez., Reindorfgasse 42. ■ . __ (Entgeltlich.) Vereine. Borträge und Versammlungen. ' T echnischsS Museum. Samstag von 1 bis 4 .Uhr. geöffnet. Sonntag von , 9 bis 1 Uhr, um 10 Uhr im Großen Hörsaal Lichtbildervortrag von 'Ing. A. Wiedamann: „Der Radio-Aryäteur^.>'Montag - von 9 bis 1 Uhr geöffnet das Erdgeschoß zugunsten des Notstandsfonds. * LaudeSoerbarrb der Kriegsinvaliden unS Kriegsrwstwev. In allen Ortsgruppen und Sektionen findet an den Vereinsabenden im Ortsgruppenlokal die Ausgabe von billigen ausländischen Zigaretten statt, in der Ortsgruppe Mariahilf, außerdem am Samstag von 3 bis 6 Uhr, im Lokal Wallgasse 17. Verkauf gegen Vorweisung des Mitgliedsbuches. Berel«- Ferienheim. Die Vereine Ferienheim und Oesterreichisches Seehospiz - entsenden auch dieses Jahr Schulkinder des Wiener jüdischen Mittelstandes im Alter von 8 bis 14 Jahren in ihre Kolonien Vöslau und Grado. Formulare zur Anmeldung abzuholen täglich, außer Samstag, von 11 vis 12'Uhr vormittags im Zentralbureau, 9. Bez., Türkensttaße 17, im Hof, Tür 20. Sederabend. Der Verein Machsike Hadath zur unentgeltlichen Ausspeisung jüdischer Notleidender, Wien, 2. Bez., Schiffamtsgasse 20, gibt beute und morgen, lvie alljährlich, Seder für Bedürftige. Der Vorstand des Vereines' lädt seine Mitglieder, Gönner und Förderer für heute, 8 Uhr abends, und morgen, v Uhr abends, ein, dem Sederabend beizuwohnen. Der Verein macht diejenigen,- die sich fiir Kartoffeln angemeldet und die Katten nicht abgeholt haben, aufmerksam, daß sie sie erst Montag den 21. d., zwischen 10 und 12 Uhr vormittags, abholen können. Hofmannrthalr .Der Schwierige". (Wiener Erstausführung bei Reinhardt.) Erlaucht Bühl ist in seinen durchaus gut geborenen Kreisen sehr angesehen. Die Frauen vergöttern ihn; die männlichen Altersgenossen beneiden ihn, weil er, wenn er auch nur auf der Bildfläche erscheint, alle und alles schlägt. Daher ist er so gar nicht aktiv, so vornehm gelassen, spricht von den Dingen, die ihm nahegehen, nur mit halben Worten, wappnet sich für alle- Situationen mit kühler Liebenswürdigkeit 'und ist in seinem Gehaben genau so wie dieses Lustspiel: hochkultiviert und entsetzlich fad. Innerlich aber ist Erlaucht Bühl nicht wie dieses Lustspiel!. Er hat ein Herz. * . - Aber da sind wir schon von der Hauptperson auf das Stück abgelenkt. Es spielt im exklusivsten österreichischen Hoch adel. Das Milieu ist mir unbekannt und ich weiß nicht, ob es dem fast durchaus ebenfalls israelitischen Publikum des Josef städter Theaters näher steht. Juden sind ja in diesen Kreisen nur zu Hause — wenn sie Hausjuden sind. Schon möglich, daß die Blaublütigen sich nicht echauffieren wollen und solch tranquilleS'Theater odorieren (um in der Sprache des Stückes zu sprechen). Da aber der durch häufigen Gebrauch hauchdünn gewordene Stoff dieses Lustspieles Nebensache, die Milieuschilderung hingegen Hauptsache ist, bin ich nichtkompetent. Kleinmütig geworden durch die rauschende Zustimmung /der Sachverständigen in den Logen und im Parkett versichere ich bloß für meinen Teil: Es war, bis in die letzten lebendigeren Szenen, geradezu einschläfernd. Also Erlaucht Bühl, hochgeehrt und geliebt, ist glleichzeitig eine Wurzen. Sie beraten'sich alle mit ihm imb lassen durch ihn ihre Herzensangelegenheiten ordnen. Der Gute, Vornehme, Degagierte ist aber 40 Jahre alt geworden und, von gelegentlichen Amouren abgesehen, ein. einsamer Mann. Sein Neffe, ein ftir die Verhältnisse dieses Stückes auffallend amüsanter blaüMtiger Frechdachs (von Hermann Thimig außerordentlich ge'spie-lt), verlangt m einer Augenblickslanne von Onkel Bühl, daß er ihm jene reiche, schöne, kluge Helene beibiegt, der Onkel Erlaucht selbst längst ergeben ist. Man merkt's bei der Uebernahme des Auftrages um eine Nüance stärker, als sonst beim „Schwierigen" seelische Erregungen in die Erscheinung treten. Er sagt zu, bei Durchführung der diplomatischen Aktion aber lüftet er, ganz wider Sitte und Gewohnheit, ein Zipfelchen der luftdicht schließenden Hülle seines Wesens, läßt in das verliebte Herz blicken, und statt des Neffen wird der Onkel Helenens Bräutigam. Es gibt noch eine Nebenhandlung: es gibt superb gesehene und gezeichnete Figuren, nachdenkliche Dialoge, Pointen und satirische Lichter, aber das Ganze plätschert so langw.'ilig und langwierig dahin, daß man schon wirklich auf Fadesse dressiert sein muß, uns durchznhalten. — Die Premiereulente, wie gesagt, waren höchst amüsiert oder sie vermeinten es, zu sein. * Den „Schwierigen" spielt Gustav Wald an — wir finden kein passenderes, wenn auch zu diesem kühl-vornehmen Ltück unpassenderes Wort — mit - ergreifender Zartheit. Unendlich vorsichtig tasten Stimme und Geste »m sich, über allem Tun und Lassen (es wird mehr gelassen als getan) dräut die Lorge, sich mitzuteilen. Resch und rassig Iran H a g e n als seine Tchirester. Sic erinnert irgendwie an die seine, geistvolle Frau Förster und nimmt" dadurch sofort für sich ein. Bezaubernd Helene Thimig in der Liebesszene des letzten Aktes. Vorneh-nheu, die kern Wappen zir zeigen braucht, umrandet die Gestalt und macht sie verchrnngswürdig. (In den früheren Szenen stört ein fatales Lamento, ein Knantsch-Ton.) Sehr angenehm fällt Fräulein Eckersberg durch anmutigen, parodistischen Ton auf. Als Gpisodist betrat der Schriftsteller Egon Friedell die Bretter. Eine Bewegung ging durch die Reihen, als er kam. Das Publikum fiel aus der Rolle und man ertappte es dabei, daß ihnen dieser Gast der hochadeligen Soiree näher stand als die von Bühl, Mtenwyl und Hochingen. Er war so Volljude, daß man ihn trotz der Namensänderung (im Leben) und des wissenschaftlichen Ruhmes (im Stück) zu diesem hochadeligen Abend kaum gebeten hätte. Mer wie er den „berühmten Mann" spielte — er gab ihn nicht wie Forest oder Roberts, sondern etwa wie der gottseelige Eisenbach — war charakteristisch und voll Humor. Ueber allem Zauber Max Reinhardt. Belebung der Gesellfchastsftenen, kluge Gliederung des endlosen ersten Aktes, Wunder der Toiletten und Stimmung der Syene sind sein Werk. Hugo Hofmannschäl, oft gerufen, brachte schließlich den großen Heil Ir mit. Da schwoll der Beifall. _ Otto Abeles. Das Recht des Autors auf fei« Werk. (Lnigi Pirandeffo und das Raimund-Theater.) Pirandello, der Verfasser des Stückes „Sechs Personen suchen einen Autor", und seine Uebersetzerin hüben gegen die weitere Aufführung des Stückes im Raimund-Theater Einspruch erhoben, weil beide, Autor und Iftckersetzerin, in den willkürlichsten Aenderungen des W.'rk'cs eine Verballhornung und Enistellüng der Komödie sehen. Nach den Eindrücken unseres Gewährsmannes und seinem Referate in unserem Blatte ist die Stellungnahme Pirandollis nicht unbegründet. Das Raimund-Theater teilt mit, daß das Stück weiter auf dem Spielplan bleibt. In der Zuschrift der Direktion heißt es: „Der Einspruch, den die ftebersctzerin dieses Werkes gegen „die weiteren Anffübrungen erhoben hat, scheint hauptsächlich aus der irrtümlichen Ansicht basieren, daß hier nicht die autorisiert.' Bearbeitung benützt wurde. Die Direktion des Raimund-Theaters hat jedoch diese Groteske durch den Verlag Felix Bloch Erben rechtmäßig erworben. Nunmehr werden neuerlich Herr Lnigi Pirandello und Frau Mitteilungen am dem Publikum? k Parfümerie „LORR/IIN** Savonnerie Führende Marken: Eau de Cologne Russe Eau de Cologne Chypre Creme Lorignon Creme Lorignon- Chypre Lorrain-Toiletteseife, Badeseife, Speikseife Alleinerzeuger der Rasierscifen in Stangen bestbekannten ^walDrlftVln und Würfeln Wien, XX. Taborstrasse Nr. 93 Telephon Nr. 42-1-65 J iwi STRENG ORTHODOX HOTEL und RESTAURANT BAR SCH AK II. GROSSE SCHIPPGASSE 3 82» TEL. 40-1-39 HDD bv l'n sowie vorzugl. Meth, Sliwowitz und original Carmel-Palästina-Weine Mantiea-Be.szi als Uebersetzerm eingeladen, einer rung 'beizuwohnen, um einerseits sich persönlich zu überzeugen-, daß der künstlerische Charakter voll gewahrt bleibt, andererseits aus den Tantiemenabrechnungen ersehen au können, daß die Aufführungen dieses Stückes den größten .Kassenerfolg dieses Theaters als Prosabühne #u verzeichnen hatten." Dieses „andererseits" ist bezeichnend. Es gibt ungeschminkt der Hoffnung Ansdruck, daß der Kassenerfalg den Autor beruhigen wird. Aus den Matern. Heute bleiben sämtliche Theater geschlossen. Burgtheater. Morgen Samstag, 7 Uhr abends, zu erhöhten Preisen „Geschäft i ft Geschäft" -von Oktave M i r b e a u, deutsch von Max Schönau. Akademietheater. Morgen Samstag, */,8 Uhr abends, „D i e rechte und die linke Hand* von Rudolf E g e r. Als Veranstaltung des Burgtheaters .im Großen Konzerthaussaal wird morgen, 7 Uhr, „D a 8 Osterspiel von Klosterneuburg", deutsche Nach- ' dichtung von Gisela Berger, Musik von Andreas Weißenbäck, aufgeftihrt. Staatsoper. Morgen Samstag, 7 Uhr abends, .Cavalleria ru'sticana“ in i t a lienifcher Sprache. Bolksover. Morgen Samstag unter der Leitung der Direktors Felix Weingartner Wagners „P a r s i v a l". Für die Montag abends stattfindende „B o h ö m e"-Aufführung wurde Kammersänger Petar R a i c e f f als Rudolf gewonnen. Modernes Theater. Sonntag und Montag fiinden je vier Vorstellungen statt, und zwarum 11 Uhr vormittags „D e r Ursa u st" von Goethe, um- 3 Uhr nachmittags „I n g e b o r g" und um 7 Uhr abends die neuen Einakter von Kurt K ö tz „D a s M ä r ch e n", „Die tote Tante" und „Der Spätz vom Dache" mit dem Autor und Valerie v. Martens in den Hauptrollen. Um 10 Uhr nachts geht das zweite Programm des Pariser ThSätre du Grand Gui g n o 1 mit den Stücken „Du b e r g e r älaberger e“, „L es c ruc i f i 6 s“ und „A 1 c i d e P 4 p i e“ in Szene. Im N a i m u n d - Tbea t e r bleibt die Groteske von Lnigi Pirandello „Sechs Personen suchen eine n A u t o r" auch weiterhin am Spielplan. Theater in der' Josef st ad t. Samstag und Sonntag „Der Schwierige" von Hofmannsthal. Montag Goldonis Lustspiel „Der Diener z w e i e r H e r r e n". Dienstag „Der Schwierige". Mittwoch, Donnerstag und ^reitag Schillers Trauerspiel „Kabale und Liebe". Samstag und Sonntag ,.D e r Schwierig e". An der N e n a i s s a n c e b ü h n e an den beiden Feiertagen. '/,8 Uhr abends, „Baronin F r i tz i" von Emil und Arnold G ö l z mit Gerda Sand a, Fritz G r ü n b a u m, Hans L a ck n e r und Nikolaus L o v r i c als Gästen. Im Carl-Tbeater beginnt die morgen stattfindende Premiere der Spitzbubenoperette „Der Liebling v o n L o n d o n" von Felix D ö r m a n, Musik von Dr. Hans Ewald H e l l e r, um 7 Uhr. Die Zensurbehörde hat in dem Buche eine Reihe von Stellen g e st r i ch e n und die Operette mit dem Verbot für Jugendliche belegt. I o h a n n S t r a u ß - T h e a t e r. Morgen'Samstag 25. Aufführung der Operette „M a r i e t t a" in der Premierenbesetzung. Wochenspielplan derStaatsoper. Sonntag, 746 Uhr abends, „D i e Meistersinger v o n N ü r nb e r g". Montag, 7,7 Uhr abends, „Der Rosenkavalier". Dienstag, 7 Uhr abends, „Die B o h e m e". Mittwoch, 6 Uhr abends, „L o h e n g r i n". Donnerstag, 7 Uhr abends, „D i e Z a u b e r f l ö t e". Freitag, 7,7 Uhr abends, „C a r m e n". Samstag, 7,8 Uhr abends, „Das R h e i n g o l d". Spielplan im Redoutensaal. Sonntag, 7 Uhr abends, „Oos! kan t u 1 t e". Montag, 7,8 Uhr abends, „Der Barbier von Sevilla". Samstag, 7 Uhr abends, „Figaros Hochzeit". WochenspielplandeSDeutschenVolk»- t h e a t e r S. Sonntag, 7-3 Uhr nachmittags. „D i e zweite h ei l i g e N a ch t", 7 Uhr abends, „Die Journ a listen" (Dr. Rudolf T y r o l t als Schmock). Montag, 7,3 Uhr nachmittags, ' „W i e n e r i n n e st , 7 Uhr abends, „G r o tzstad tluft" (Dr. Rudolf Tyrolt als Crusms). Dienstag, 7 Uhr abends, „Mora l" (Dr. Rudolf T Y r t»11 als Beermann). Mittwoch, 7 Uhr abends, „Erich XIV. . Donnerstag, 7 Uhr abends, „Die Journalisten (Leopold Kramer als Konrad Bolz). Freitag, 7 Uhr abends, „D e r T e u f e l". Samstag, 7 Uhr abends, „P a p a". W o ch e n s p i e l v l a n der Kammerspiele. Sonntag^ und Montag 7 Ubr, „G r e t ch nt", Groteske in drei Akten von Davis und Lipschütz mit Erika Glaeßner und Ralph Artur Roberts. 10 Uhr, „D o m i n o", Lustspiel in drei Akten, von Etienne Rey und Alfred Savoir, mit Evelyne Landing und und Karl Günther. Wochenspielplan, des Neuen Wiener Stadttheaters. Sonntag, 3 Uhr nachmittags, „L o l o S Bäte r", 748 Uhr abends, „T a n n h ä u s e r p a r o d i e . Montag, 3 Uhr nachmittags, „D i e s p a n i s ch e F ll e g e , 7.8 Uhr abends, „T a n n h a u s c r p a r o d i e". Dienstag und die folgenden Tage, 7,8 Uhr abends, „DaS Weib im Purpur". W och enspielplandeS Apollotheaters. Sonntag und Montag, 3 lUhr nachmittags, „B r « d e r S 1 r auch i n g e r". 7.8 Uhr abends, „Ein B a l l r o m a n n . Dienstag bis inklusive Samstag, 7,8Uhr abends", „E i n B a lltültut n". _____ „Der Tokajer". Die Direktion des Burgcheäters hat HanS Müllers neues Bühnenwerk, die dreiaktigc Komödie „Der Tokajer", zur Uraufführung in der kommenden Spießett an genommen. . Errichtung einer Beethoven-Gedenktafel. Anläßlich der Jahrhundertfeier der ersten - Aufführung von Beethovens gewaltiasten Werk, die „Neunte Symphonie", im Karntmrtheater ■ am 7. Mai 1824 enthüllt der Wiener Schulbertbund eine Gedenktafel mit dem Monumen-talrelieif Beethovens von der Meisterhand des Wiener Plastikers Professors Anton Grath. Das Gastspiel der Wilnaer Truppe in Czernowitz verboten. Auf Grmrd einer Denunziation, daß die Czernowitzer Juden aus Rache über den Ueberfall der rumänischen Sttlldenten auf das jüdische Theater die Störung eines christlichen Bor- "CB bv Firma M. BUCH, Weinkeilerei, II. Taborstr. 59 nafc^i^c befindet sich jetzt 58» Telephon 46-4-52 Erstklassige Qualitäten und billigste Preise "Mss 7

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