Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1859 (18.4.1924)
- Date
- 1924-04-18
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Akv. 3SW _ Men, f?rcT!<tg^ brrschönerungSveremi) werden nun alle halbfertigen und sch adh-ftW Häuser m iFexnMW WtM kynsk pthie r fc jptt AMstmer MrhtzN WMMN. bi* Bnuttm his 5U einem Wmmten Mmm sßHijMstellW. widrigenfallA die hau-- fMmn Häuser KelogieÄ, Pitz nnftvtigW expryWiB fycchen tzMntP. P. &.) »ie WWe WM WOM k« We«. Unter dem Vorsitze des Präsidenten Wachtel fand Montag den 14. d. im großen Sitzungssaals der Knltns-- gemeinde die ordentliche MWo^eGersMUlung der „Z e ntralstelle für jüdische fokale 'Fürsorge in Wien" statt. Noch Begrüßung der zahlreich erschienenen Delegierten der Wiener jüdischen Wohlfahxttztzerchw durch den Bovsitzerchen erstattete Sekretär Al- M. höwy dm WiMits-- bericht, her ein Bild der umfangreichen prganisgtoMchen und fürsorgerischen Tätigkeit der Zentralstelle und Hrer Per» bände gab. Der Kurv erb and bringt schon seit einer Reihe von Jahren die Kosten für die Erhaltung des Mischen Hospital? 'in Gleichenberg ans, W antzechem namhafte Kurbeiträge bewilligt und dadurch vielen Personen die Möglichkeit geboten, Gesundheit nutz HOverhsMigkeit wrchtzp zu exlangen. Der ÄlterSftzrsorgeherband befüvsovgt gegenwärtig 270 alte Frauen und Männer durch Gewäbruug van MonqtSrent^n prch zeitwtzMße andere Aushilfen. Pie Kosten dieser FürspHe, die durch HeWtzK her Mefchfossenen Bor; rinr- und dar MMKgemeiM sstpie durch SpenÜneingäM geheckt wecken, belaufen sich auf zirka Hü Millionen monatlich. Auch in der ErtzolungSfürsprge wurden erfreusiche Rssulhate er-iZlt. In den Ferienkolonien Posfau. Ze ebenst «in/ Tngerhof und im Somin^rtagsshc-im Augarten, ersteve vom Verein .Oachlgth Jaschnrun", die drei betzwven Non dyn B'mi B'riGMeremiAiZNtzeu echglten, wurden 4§0 Ainher untergchracht. Für glle vier Kolonien hat die Zentralstelle Geldzuschüffe und Lehen smittel aus AffantlichM Fonds, insbesondere vom Memr JugeMilfsweck, baschafft. Im Herbst 1838 wurde von.her Kultusgemeinde die Organisation und Durchführung der „jüdischen Deutschlanhhikfe" der Zentralstelle Metrum Au? hen Mn, gängen der unser Mitwirkung her BchMommissimwn, der Lcwpelvereine, der jüdische« WchlfchrMo.retntz und Jugendorganisationen veranstalteten Sammlungen sowie aus den son einHesnen Orgaußsstzipnm selbst aMebrachten Mitten wurden zahlreiche jüdische Flüchtling?. die au? Deutschland qusgewiesen Wurden, Mt MMftn tzckqcht, Tausende von LchensurittelWeten nach Deutschland versendet und hunderte jüdische Kinder aus Deutschland zu mehrwöchigem Erholungsgirsenchalt hierher gebracht. Der Bericht, der auch Mer das Ergebnis des „Istdi--, kchen Sammeltages" der Eingang betrug' über tlya Millionen Kronen --- und Mer die Verwendung desselben Mitteilung machte, wurde vmr der- Dele-gierten- Versammlung zustimmenid zur Kenntnis genonrmen. Der vom Kassaverwafter, -Herrn Hans Kohn, verlesene Kassenbericht wncke über Wtrag des Revisors, Herrn Mx Mayer, einstimmig genchnngt und dem Kuratornm das Wsolutorium erteilt. Mt großM. Interesse wucke der von Herrn Dr. Hermann Löw erstattete Bericht Mer die Tätigkeit der von der Zentralstelle errichteten und seit j. Jänner M4 amtierenden jüdischen JngendfürsHrgv" Msgenommen. In dar .kurzen Zeit ihres Bestandes hat die „JWsHe Jugsndffrrsarge" ,8 70 Falle, hgrWter M neue Füvsargefälle, bchandslt. Zur Durchführung einer so aGgchchnten W^vrgetyttgkM bedarf es nicht nur reicher Mhnftjtsl, sondern auch der intensiven. M« achcht fttziwWgstv Hilfskräften der RaferM appMexte daher »N die aWosguden Mlogierjem dev Pexeine und KorpyratisnW, au? Hren KrMn msgftchst viele Damen und Herren, hie Herz und Ginn für die JugendfürfaW tzOen, zur UMOÜtzWg >)e? Arbeit der hevuslichan MrsoMvinnen und Fürsorger der „Jüdischen Jugertdfüvsorge" zur Verfügung zu stellen. 'Bei der Vornahme her Wahlenm da? Kuratorium wurden Frau Direktor Regine UImann, Frau Helene Stein und Frau Sophie Ly. wtznherz sowie die Herren Ober-MdiMglrat Dx. S. Krüger und Hans Kahn wickergewählt. Mord M Wbstmorhversnch auf der Weden. Mm hat m SMmm HMbeftmtep seine Mhrtg* Gattin durch Mn Revolverschüsse in den, Kops tödlich und dann sich selhst' durch einen Lungenschuß lshenWMBch verletzt. Wtr erfahren über den Fall folgendes: Vor ztM eiminhÄb Jahren hatte der ZMritz? vormMe Raron RndvN Fiedler« der Tyhn W ßßluefeitctt Felkma.rschalleutmnts und vormaligen KomMtv» danten des Jnsanteneragimentes Nr. 1, Heinrich Ftcklsr, die Tochter eines Großintznstrtvllen rn Troppan geehelicht und das innsa Paar wchnia . seither in «imr bescheidenen Wohnung im vierten Stockwerk der MhxingergM Ä- Ru« dols Fiedler, dar bis gegen Ende porigen Jghres W dey Kreditanstalt 'qls Bankbeamter'in Stellung wgr, verfügte übqr sräsWe Geldmtttvl.. Sogt drei PiertMßhxen war er jedoch durch vrrfshUa BSvsan.f-e?».L'gtiMtz« IN H e l d s ch in i ö v i g f «i t n Mrsüm uyd mußte sich btz4 deutend emschckMn. Gestern smh schickte Rudolf FieWr seine Hausgahikfin in. we Wohnung ftinas Gchivagex?, bG dein auch der greise Vater des Bankbeamten wohnt, mit Wiener Morsemeftun-. einem Briefe., der nur abzugehyn war- Her Gchwagyr las zu semem Entsetzen, daß das junge Ehepaar die Absicht heb?, l M ein Leid anDtM In hem GchrtziAn hwß gM we-itrr- - daß der GchwaW ' sofort ru ihm« kommen mügc. Her SchwaW fand die Fxau tat und dm Mann mit einer Wm«r AmmchuW an tos rchtW. Brust.. Ml da« PyrUfmMM MÄwdßhrWn hat Rudolf Fiedler die Tai rm vollen EiNveichtäickttis mit fttMp Frau ausgeführt. Gr wurde sofort IN das Wedener KraMnhaus' ühöxsühnt/ doch konnte er noch nicht pfrnvmmen werden. » Ar Aaubmord in Ar FoWOt, VrMhsttzWrsW dW MoO. De« GchichMchexlMiM Josef Brzobohaty hat gestern vormittags gestanden, daß er allein di? Tat begangen We und daß TMnka überhaupt nicht dabei gewesen sei. Dann änderte er seine Angaben dchin ab, daß die Tat mit Missen de? Tobinla und sogar auf dessen Aufsarderung Mchchen fei, Gngeleitot wurde dieses neqze GestqMiis durch Erhchnngen dos Hicherheitshur-eans, die ergaben, daß Eduard T o h j n k a am Donnerstas den io. d, mn halb 7 Uhr abends bei dem MchanEer in tot, RämMasse war, he-i dam VWbohaty das in Purkexsdorf gestchlene Fahrrad mit dem roten Rahmen kingestellt hatte, M peylairgte von dm Mechaniker daß Rch, doch verweigert dieis?« die AusfalGW. Darqushm war der Bursche wesgegange«. aber nur. um am Fre-itag den lT d, um halb 7 fthr Muds wieder bei dem Mechaniker zu exschoinen und Oeruials die HerausWbe des Fahrrades seine? FrorrOes ^Hansl", angMch in dessen Bustrage. zu Verlangen. Auch diesmal bekam er das Fahrrad nicht. Tobinka wurde darüber einvernommen; er ga-b die beiden Besuche beim Mechaniker zu und behauptete, daß ihn Brzobohaty zuvor ausgesackert hat. er solle das Rad holen. Nun wurde Brzabohaty neuerlich einvernwnmen. Er gab an, Tobinka habe schon seit Tagen mit dem Gckanksn an den Raubmord gespielt. Tobinka hätte das alte Rad bekommen sollen, wofür er dem Brzobohattz 860.060 K. versprach. Brzobohaty selbst hätte sich das zu raubende Rad behalten sollen. Beide seien mit der vorgefaßten Msicht de? Raubmordes schon einige Tage zuvor im Geschäfte de? Pachotik gewasen. haben sich für Räder interesfiert und einen Kauf voxgeschsitzt. Schon damals, behauptet Brzobohattz, Hafte TMnka den Pacholik erschlagen wollen. Er habe bereit? einen der schweren Hämmer in dar Hand gehabt, allein die OolegeOeit sei der Ausführung dev Tat nicht günstig gewesen, weshalb sie das Verbrechen p e ps Hoben und sich unter einem Vorwand entfernt hätten. Als sie später wieder Mer dis Tat sprachen, soll TMinba wchl sein Einver-ständnis wieder bekundet, aber den Brzchphattz aufgefockert haben, die Tat, wenn er nicht rechtzeitig käme, allein mrszuführen. And da an Am für die Ausführung dev Tat bestimmten Freitag Tobinka wirklich nicht kam, Will Brzobchaty dann die Tat allein «usgesührt Wen- Brzobchaty behauptet ferner, ex Ws bisher den Tobrnkg der Täterschaft deshalb so steif und fest berichtigt, weil er von diesem förmlich die Erlaubnis dazu bekommen hat. Tobinka habe ihm gesagt, er solle nur alle Schuld auf ihn schieben; und dys hat denn auch Brzobohath mit solcher Standhaftigkeit getan. Nachmittags nahm Brzobohaty sein Gestßndm s zum Teil zurück, indem er bchanptete, daß auch Tobinka zugegen gewesen sei, als er selbst den Raubmord beging. Und zwar soll sich die Tat in der Werse abgespielt Wen, daß die beiden Jungen das ..Kosmos"- Fahrrad wählten, etliche Behelfe bestellten, mck daß, als Pacholik nicheckuiete, um an dem Rch eine Weinigkeit zu richten, Przchohaty den Hammer ergriff uO die Schläge gegen den Kopf des Unglücklichen richtete. Als diese Pchauptnngen dM Toßtnks entgWNßchalten wurden, Astvitt er Grs RWMit, und blich nach wie pyr dabei, den vHan?l.^ wetze« zu der Tat ausgefnrdert noch beim Raubmgrtz gl? Tatzeuge geweilt zu haben Das letzte Geständnis Aß Brzobohaty, Nachts wird berichtet: Brzobohath wurde gestern in die Werkstätte des Ermordeten geführt, um dort auzugchen, wo er und Tobinka und der unglückliche Mechaniker gestanden waren. Dem Brzobohath wucke auf der Polizei uahcgelegt, doch endlich die volle Wahrheit zu sagen. Daraufhin erzählte der Wüsche, daß ex in Anwesenheit des Tobinka dem Mechaniker 100,000 K. als Angabe überreichte mch nach oinmu KilpyieterzWev verlangte. Pacholik wgr nttdertzchttet UM tzm Kilometerzeigcr auszumontieren Md dazu habe er einen Achranbenzichtzr benötigt. Mit Ar Arbeit beschäftigt, bat er den TopiM. diM MMug VM Meitsttsch zu Mw W holte den Schraubenzieher und händigte ihn dem Pacholik ein. Während dieser mit dem Werkzeug-arbeitet^ gah TyPiM dem Przöbohaty insgeheim MM Wink, daß die Gclegeicheit jetzt günstig sei und schob chm heimlich den Hammer, dxn «r insgeheim ergriff, in die Hand. Mit beiden Händen faßte HanÄ tzaS Werkzeug und ließ cs ayf den Kopf' de? Knieenden niedersgusen- BrWHgfp sah, haß hgs Opfer noch lebte, versetzte er tzhm einen zweiten Hieb über den Appf. Aus der Hand de? GwrbMdep nqW W den. GchxaMnzieher und warf ihn unter den WrkZßUHtisch, Mxt ist auch tatsächlich nach Entdeckung der Bluttat das Werkzeug gchtttden worden. Auch de« MMktkWWr. von Um Brzobohaty spricht, ist nachträglich in der Wohnung BMbchattzs gefunden Wochen. ■fAt-Mt «t»AaJAttta>»a»Ajwui-1 wwlv. l8. Aprff 1984 MLäZrf 1 CVIR » Das Rad Wte Tobinka die Stufen hinan rnr Tür geschoben und dem Brzobohgty gereicht. Den Haimner soll Gi weWworsen Wen, Er soll geäußert Wen, er mstsie sich Nim nach Hause beeilen, Tobinka Weiht weiter dabei, dev Mocktat fernzustchen. W MemmMImSttte. Mf jenen MarftMblLien, auf denen M gestkM. Myst sMgstepc Nachfrage mnsttzM. so auf heu Fisch" uns GyM» wachnmärkten, kam e? hevtzst- W PreißevWuNMw. Sö stnd. GeefisD um M9 K.» Karmen UM Wtz, W oQQO K, und Maler um 6M K, pro Mlpigramm im Ppeift MMN-. G«tgK§ irnd Kabeljau kosten aus den MäHm 12.660 toi 14,006 K„ lDnd? Karpfen M.oyy bis Ä.M K,. Aufflex 8ß,660 K, pro Wlosromm- , Auf den GriinwareuMrstM war du? Angebot mehr als ausreichend. Trotzdem sind die PreK umrschNnglich hoch Gpmqt hat sich meuerdiWs um PQi gramm int Preise erhöht lmd kostete.selbst auf den Motten ün Kleinhandel 12.600 bis 18.000 K. vry Kilogramm- Salat, gurkeit kosten auf den Märkten?6'660 K-f m hen Städte gMästen bis 120.600 ft. pro Kilogramm- . . Ar Fleisch und Geflügel wurde noch sehr wenig Interesse bekundet. M für den Lsterhedgrs maWhen-ev Märkte tN Gt, Marx haben Pekorhzufuhren gufzywetsen, so daß es tzoraussschtilch keine VrhähiingM dar MischprM W dm Fewrtflgen geben wich. In Rindfleisch hemm Kugppbett. Ersahrunasgcmäß ist der Heparf an RindfleM )n der Karwoche mrs'crordeMich gering, doch habW M HWUrr llemv den Bedarf an MdsieisE noch '.mferschätzt und Woß so gkMge Memsen nach Wien gebracht, daß der Bedarf nur knapp gedeckt werden kann- Der GesrierfleischkonsuW in Wen» Im KMiageMus der Gtadt Bm sind 'N letzter Zoll namhafte Sendungen van. aus ländischem fr r o r f l e i 1 ch oingetrosfen« dessen Absatz lehr r e atz m «qdiMM Z«„chmW kmijftil und NachkrteMaliM wurden fast ausschlwh.W gre fleischhostäude nach Wien gebracht. weW vor ihrer Ankunft eine Sageruns von e i n h i s e i n e l n h a l h I a h r e n tu Ast mangelhaften Notgefmraulagen und emen achtms vieritehntägrgsit Eisenbahntransport m terlwmse ungeeMtM und schadliasten Waggons hmter sch hatten, so daß das PtrÄrkum eine berechtigte Antipathie gegen wefes Gesrierslopsch zeigte, Bet den ietzigett EinlieserungeN. we unmittelbar aus dtzN Prodnktionsländern ohne ZwischMagerung nach Wen gelangen, dürfte das Borurtell gegen.das MrwMW Wtz gänzlich schwinden und das Gesrierstmch, ebenso Wo WB tn England und Amerika der Fast ist. zu Mem semer Qualität allsemetn gerne begehrten, billigen Mh" riptgsmittel werden, Das Wetter. Die We««,ssich>,n fik die Feieet«, Hdkx!>K lchr gebessert. Die starken Winde werden nach Mitteilung der Zentralauftalt für Metrtzolügie rasch Nachlassen, die Bewölkung wird abnehmen und die Temperatur langsam zuitehmen. Es ist daher eine fortschreitende Besserung zu erwarten. Gestern nachts' hat allerdings der Sturmwind nach mancherlei Schaden angerichtet. Im Hause Mariahilfer^ straße 31 wurde bei der Firma Weiler eine große Spiegelscheibe vom 1. Stock auf die Straße geschlendert und bei der Fchertvarenschrik Gutfreund in der Wqhlgasse 47 die Rollbalken losgerissen und auf die Straße geworfen, so daß drei Fensterscheiben zertrümmert wucken. Vom Hanse Marchetti-? gasse 11 wurde ein Teil des Ziegeldaches gusgerissen und dtt Ziegel sielen auf hi? Gtrahe. ~ Wien, 18. U'ril. » llussrc Rubrik „Film und Kino" erscheint diechnal. an8. nallmApeife statt in der heutigen erst in der morgtg^n Gamstagnummer. * Direktor Emmerich KtM gestorben. Ter Bankdirektor Emmerich K u u. her vor mehreren Tagen durch einen Sntrz in. das Siiegeuhaus seines Bureaus verunglückte, ist Mern nacksts nach einer chinHrtgetretstiten LungtuieriMnd>tng in einem Wiener GpnMrium seinen Perletznugen erlegen. VEgr Kuu kam vor ungefähr dwp Jahren "nach Wien Md trat in die Depositenbank ein. Gelegentlich einer SozeGon in der Depositenbank wurde Direktor Knn in die.nengegründote Lästig« lioniMgnk berufen. * Mrnung vor her Teilnahme an WukeMrsen. Die Ppl'Mikorrespchndem erinnert daran,^ daß die TeÄnahuw W nicht genehmigten Börsen tWinkc-lbörsen) verbaten ist. Die Uobertretung dieses Verbotes wird von der politischen^ Behörde erster Instanz mit Geldsttafen und Arrest bis zu einem Jahre geahndet. * Telephonisches Herbeirnfeu der Feuerwehr yder der Rettungsgesellschaft. Die TeilLgr-aOendlrektiou. schMbs uns: Bei telephonischen Anrusen zur Hilfeleistung bei Bränden und Unfällen stutz keine Rummern, svudern WueMchk" oder „Rettung" M verlaitgen, Es liegt dies im eigenen Interesse der Anrnfeniden, da die Umgestaltung der Wiener. TelophonqMgq Mr tzen Wfmmtiis^n Petrivb eine UentzerrW vieler »tmern, däruilttr mm solcher der Feuepwchr und der Fre;- . gen Retttrngsgüsell'schaft' erfordert. * Pr? Verwaltung des Lgxenburger Schlosses. Richard Hilfreich, Direktor der französtMn Laxen>5urg-Gesellschast, die unter anderem beabsichtigt hatte, dort Hcckardspieltz eiWU^ führen, witche wegen Betrügereien verhaftet Er hat das LaMburgir AnWsen samt Furch,rs widerrechtlich um IM Millionen Kronen ap eme Wiener Firma verkauft und schon ftühöv B-stäM dos Paxrnburger Schlosset eigenmächtig Veräußert. Auch der- KricgsbeschadigtetttfWs hat gegen hiß Laxenburgcr Gesellschaft die GtrafanzeW bei der Htagts, anwaltschaft erstattet. * Urabstimmung bei den Bäckern. Die Genossenschaft der Bäcker Wiens veranstaltet unter ihren Mtgjliedern eine UrchstMwuug Wk den Akheitsböginn- Whreud die Gs-ister ftz Ui. Prüpim pick in de» äußeren Bezirken Giens für eiiwn raton ArhestLöemun sind, tnten die BWr der Mer, Bezirke für den bisherigen 5 MEeginn ein. --wfiit.vi; u.i jr.rgür’rrwr-'Tiyw prima Qualität '■'"'U’nauaWBi imm,1 wia > mwiyw^nfjwww WtlM.I^AO tiipt T.o;t?£ i'U«i