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Wiener Morgenzeitung · 1924-04-17 · Heft 1858 (17.4.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1858 (17.4.1924)
Date
1924-04-17
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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DeKe 8 Wien, Donnerstag Wiener MorsenzeiLrrnA,iW' 17. GrA 1924 Nr. 1858 Sin Rechtsanwalt wegen Amtsehren-eleidtguug nugrklagt. Güstern war der Rechtsanwalt Dr. Max Eitelbrrg wegen AmtSehrenbeleidiguug angeklagt, weil er, wie nO geteilt, in einer Berufungsschrift zugimstm des vom Oemser Schöffengericht wegen Betruges zu sechs Monaten Kerkers verurteilten Möbelfabrikantew Josef Ruß das Urteil tttft dem Ausdruck „Justizabtreibung" kritisiert hatte. Er gtch an, daß er die Beschwerdeschrift nicht selbst verfaßt Habe, daß er jedoch die volle Verantworhmg übernehme.- 'Dre Angriffe in der Beschwerdeschrift seien nicht aus Schmähsucht, sondern im ehrliche>n Zorn als gerechte, wenn auch scharfe K r i t i k gegenüber M ißständen n n d A b- .sonderlrchkeiten in einem Verfahren erhöhen worden, in welchem nach Ansicht vieler .Juristen ernÄnschuldiger verurteilt wurde. Als 'der Verteidiger die Verlesung der inkrrnnmerten Beschwerdeschrist aus dem Kremser Strasakt verlangte, bemerkte der Richter, daß der betreffende Strafakt, obwohl er viermal bereits» vom 'Kveisgerichte in Krems verlangt worden sei, bisher k-icht ein gelangt sei. Dr. Eitel borg: Es ist seltsam, daß der Akt nicht kommt, er will offenbar, nicht kommen. Ter Richter beschloß, zur neuerlichen dringlichen Requisition des genannten Strafaktes sowie zur Ladung mehrerer Zeugen btt Verhandlung zu vertagen.. Ein jüdischer Ball mit antisemitischer Einlage. Bor dem Stuhlweißenburger Gerichtshof fand, wie uns aus Buda-« Mist berichtet wird, vorgestern die Hanptverhandlüug in: dem Strafprozeß gegen eine Gruppe von. Erwachenden Ungarn, die vor einigen Monaten einen Ball des indischen Frauenvereines von.. Dimaventeke dllrch Revolverschüsse gehört hatten, statt. Laut der Anklage erschien während der Tanz- Unterhaltung eine sogenannte Abordnung des lokalen Zweig-« Vereines der Erwachenden Ungarn im Saall, nahm an einem Tisch .Platz und begann die Baltgäste anzuststnkerii. Ter Führer der antisemitischen Gruppe, Emmerich Remenpi, forderte den Zigeunerprimas auf, das antisemitische Lied „Erger Berger" zu spielen und als der Zigeunerprimas das Ansinnen zurückvies, zog Remeiivi seinen Revolver und feuerte einige Schüsse in die Ballgesellschaft ab. Eine Kugel traf die Gattin des Kaufmannes Josef Jha sz, die schweb verletzt zusammenbrach. Wegen dieser Ähießerei wurde Re- M«rM von der Staatsanwaltschaft der versuchten vorsäjk bichen Tötung angeklagt, doch hat der Staatsanwalt sonderbarerweise diesen seinen Strafantrag im -Lause, der Betzi Handlung zurückgezogen und 'beantragte, RemenM bloß des Vergehens der schweren körperlichen Verletzung schuldig zn sprechen. Tas Gericht schloß sich diesem Antrag an und verurteilte Reinenhi zu 800.000 K. Haupt- und lOO.OOO K- Rebenstrase. Abfertigungen von Buntttsangestellteir nicht fürsorgeabgabepflichtig. Der Verwaltungsgerichtshof hat eine Entscheidung des Wiener Magistrats, wonach die den abgebanten Bimdesbahnbedienste len ausbezahlten Absertignngen fürsorgeabgabepflichtig erklärt wurden, als nngeseMch aufgehoben. Der Vertreter der Gemeinde Wien hatte bei der Verhandlung darauf verwiesen, daß muh Bantdirektoren große Mferti gangen erhalten haben, die vom Magistrat nicht alz abgabefvei behandelt )verden können. Die russische Fürstentochter auf der Anklagebank, Gestern stand Veronika Seidl, die Tochter eines russischen Fürsten, die mit einem Hilfsarbeiter verheiratet ist, unter der Anklage des Verbrechens der Frucht abtvsrbung. Beim Umsturz war sie als Witwe eines hohen russischen Beamten nach Omsk geflohen. Es wurde ihr befohlen, ÄS Witwe eines Kolschak-Offiziers binnen drei Tagen das Gebiet zu verlassen. Sie heiratete rasch den österreichischen iKriegsgefauyeurn Seidl, der mit einem Transport nach Oesterreich abfling, und gelangte so mit ihren zwei Kindern nach Oesterreich, wo es den Leuten sehr schlecht «ging und sie von Unterstützungen fremder Leute lebten. Die Frau, die in Rußland Medizin studiert hatte, ließ sich in ihrer Not verleiten, an einem jungen Mädchen einen vorbotenen Eingriff vorzunehmen. Vor dem Richter erklärte die -AngeKagte ihre Schicksale in gebrochenem schiechten Deutsch. Sie ist ärmlich gekleidet und sieht körperlich ganz herabgekommen ans. Bei ihrer Emlioferung ins Landesgericht mußte sie wegen starker Unterernährung sofort an das Inquisitenspital abgegeben werden. Der Aufenthaltsort dort tvar seit vielen Jahren ihre erst« Erholung. In ihrer Verantwortung gibt sie an, das Mädchen, selbst ein uneheliches Kind, habe sie auf den Knien gebeten, ihr zu helfen. — Richte r: Sie haben gewußt, daß dar in Oesterreich verboten ist? — Angel 1: Es ist überall verboten. — Richter: lieber all vielleicht nicht! Da8 Mädchen, das gleichfalls anMagt ist. gibt an, auf dem' Tanzlbvden sei ihr. gesagt worden, sie solle den Eingriff an sich vornehmen lassen. — Richter: Das ist also das Tagcsgeshräch bei euch auf dem Tanzboden. — Angek l.: Manche Mädchen sind HM so, daß sie eine Neuigkeit gleich erzählen. — Richter: LeWer ist das in Wien keine N'einakeit. Beide Angeklagten wuichen bedingt verurteilt, die Seidl drei $Ro* nuten, daS Mädchen zu sechs Wochen strengen Arrests. Das Gericht nahm Notlage und vor allem bei der Angeklagten Seidl die Tatsache als mildernden Umstand an, daß sie durch die dielen in den letzten Jahren ansgrstandenen Leiden s^ychisch so herabgekommen war, daß sie nicht die notwendigen Hemmungen zur Unterlassung der Tot aufbringen konnte. Auch habe sie sich von einem menschlich begreiflichen Mitleid gegenüber dem Mädchen leiten lassen. Eine Strafe von hundert Goldmark für eine Aufforderung zum Mord. Bor dem Charlottenburger Amtsgericht fand dieser Tage, wie I. T. A. berichtet, die VechaMuug über erne Klage des Chefredakteurs der WochenschMen ' „Das Tagebuch" und des „Montag Morgen", Stephan Großmann, gegen den Verantwortlichen Redakteur des jetzt als großdeutsche 'Zeitung erscheinenden Münchener Hitler-Blättchens „Völkischer Beobachter". Msräd Rosenberg, statt. Der Anklage lag folgender Tatbestand zugrunde: Am 15. April vorigen Jahres sollte in München ein Prozeß gegen Grvtzmann vechaudelt werden, der über die Geldquellen der Hitler-Bewegung mancherlei erzählt hat. Großmann reiste nach München, uni vor dein dortigen Gericht den Wahrheitsbeweis zu erbringen. Am Vorabend dieses Prozesses 'veröffentlichte der „Völkische Beöbcichter" einen Artikel, der in Riesenlettern die U eibersch r ist „Die j Wiche Äa»Mlle — Stephan Großnrann — Verhöhnng des dmibschen Volkes^ trug.?lm Schluß enthielt der Artikel die Bemerkung, sicher freche Jude" sollte wegen Förderung fauMischer Interessen zum Tode durch den Strang verurteirlt werden. Größlmann sah darin um so mehr eine versteckte A u f-- forderun^ zu einem Mordattentat auf ihn, ÄS in dem Artikel auf Hardens Schicksal angrspiM worden war. Der Angeklagte Rosen beug war vor Gericht nicht erschienen, auch hatte er keinen Vertreter gesendet. Der Richter Tr. Reumann verurteilte beit abwasen« dm AngMagten zu eimr Geldstrafe von 10 0 Goldmark. Dir Zeitung „Montag Morgen" schreibt zu diesen! UotsA: ,Meun die Auiffordermm, einen Schvifüstellrr an den GÄgen zu bringen, mit der lächeAtichen Sun,me von hundert Mark gösühnt werden soll, dann ist es kein Wunder, wenn die Mord Propaganda sich ungehemmt in ganz Devtschland auSbreibet." HWSB& Alle Arten von Bankgeschäften Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram (Ecke Bognergasse beim Graben) Telephone - 60-4-82, 60-4-93. 63-4-85, 64-4-42, 68-4-78, 69 4-82 10465 Kreditum Warengeschäfte Telegrammadresse i (Frapobaitk $ Winke für den Handel mit Sowietrubland. Das „Journal de Pologno" schreibt: Der Handel mit Rußland bietet, seitdem dort der Bolschewismus herrscht, kein besonderes wirtschaftliches Interesse, weil — wenn auch der Bedarf des zerstörten Riesenrsiches unbegrenzt ist — die Zahlungsmöglichkeiten es nicht gestatten, im Auslände viel von dem, was wünschenswert erscheint, zu kaufen. Indessen selbst da, wo die wirtschaftlichen Gewinne vom internationalen Standpunkte ans gesehen nur gering sind, bietet der Handel im Einzelfalle ein enormes Interesse, dgs heißt für diejenigen Händler, die sich mit dem Im- und Export bezüglich des alten Zarenreiches zu befassen beabsichtigen, da viele unter ihnen sind, die damit ein Vermögen machen wollen. In Polen ist die Zahl derjenigen, die mit den Untertanen des verstorben Lenin ihr Geschäft machen wollten, sehr groß, was sich aus der geographischen Lage der beiden Länder von selbst ergibt. Aber man muß sich ins Gedächtnis zurückrufen, daß die französische Regierung, wenn sie es auch ablehnt, offizielle Beziehungen mit der Sowjeircgieruug zu unterhalten, wiederholt erklärt hat, daß die Franzosen durchaus berechtigt * sind, kommerzielle Beziehungen mit dem Lande zu unterhalten. Wenn mau mit diesem Lande in Wirtschaftsverbindung tritt, muß man vor allem die Formalitäten kennen, die hierbei zu erfüllen sind. Es wird deshalb angebracht sein, einige genaue Angaben darüber zu geben. Vor allem gibt es in Sowjetrußland nur ein einziges Anskttnftsbureau, da§ ernstlich in Frage koinmt, das ist das „Kreditbureau" das von dem Kommissär Klakschkin geleitet wird. Dieses Bureau gibt den Kaufhäusern Auskunft; indessen kann man Auskünfte auch erhalten von der Kreditsekrion des „Gosbank" und ebenso von der Bereinigung der Konsumgenossenschaften, die bewndere Vorrechte genießt und amtlich „Eentrosojusz" heißt. Wenn man genügend informiert ist, kann man trotzdem noch kem Geschäft tätigen, ohne vorher eine Ermächtigung oder „Lizenz" erlangt zu haben. Diese wird erteilt durch dis Lizcozburean, das eine der Sektionen des Kommissariats für den Handel mit dem Auslande in MoSkan ist. Die Lizenz erlangen heißt, im übrigen noch weit davon entfernt sein, ein Rrcht zu besitzen. Das Bureau richtet sich nach der Ansicht, die es über die Person hat. welche die Erlaubnis uack/uchr, und zwar in dm Füllen, .wo es sich um Artikel handelt, für die der Handel er.aubt ist; denn es existiert eine lauge Liste von Waren, deren Handel mit dem AuSlande verboten ist. Was nun die wirtschaftlichen Operationen selbst anlangt, so sind zwei Möglichkeiten dafür vorhanden. Entweder man bildet eine gemischte Gesellschaft, bei der der Rat der Volkskommissäre einen Anteil hat, was zu Anfang daS einzig erlaubte Vorgehen ist, oder man erhält eine „Konzession" zur Gründung eines Magazins ober eines Depots. DaS ist die zweite Möglichkeit des Vorgehens, das die Negierung jetzt als den gegenwärtigen BevhAtnissen besser entsprechend betrachtet. Die EntscheÄ»ung erfolgt durch das Kommissariat für den Handel mit dem AuÄande, an das man das Gesuch zu richten hat. Der Anwärter muß aber besonders darauf oufmerkfam gemacht werden, daß er vollständig zwecklos handeln würde, wenn er sich an die staEchen Dienststellen wenden würde, seien ihre Angebote noch so verlockend, wenn er nicht durch Verinittlung des Bureaus für die Lizenzen, von den: oben die Rede war, die Genehmigung dltrch das Kommissariat für den Handel mit dem Auslände erhalten hat. Allsgerüstet mit dieser Lizenz kann der Kaufmann sich an das Regiemirgsamt wenden, dessen Aktivität auf diesem Gebiet außerhalb des Bureaus sehr groß ist — wir wollen von den öffentlichen Dienststellen die wichtigsten hier anführen: „Gum", „Moskwotorg" und „Petrotorg", lmd unter den gemischten Gesellschaften „Koszyrjo", Lnotorg" usw. — Von allen diesen Organisationen ist der „Gastorg" eine direkte Agentur des Kommissariats für den Handel mit dem Auslaudr, der die meisten Waren importiert. Im übrigen echält der „Gastorg^ alle erforderlichen Lizenzen ohne die geringste Schwierigkeit. Wie wir schon gesagt haben, genießt die Vereinigung der Genossenschaften „Centrosojusz" in gleicher Weise die Privilegien, die den Handel erleichtern. Es genügt ihr, sie im Kommissariat für den Haiwel mit dem AuAaude zu registrieren, und sie ist dann keiner besonderen Kontrolle auSgesetzt. Es sind noch mehrere gemischte Gesellschaften zu erwähnen, die nach einem primitiven Typ gebildet wurden und mit gewissen fremden Ländern verbünden sind, die einen Teil des Kapitals in den Händen haben. In diesem Zusammenhang ist in erster Linie die engöisch-bolschetvikische Handelsgesellschaft „Dawa-Brytopol" Ulw das deutsche Wolfs-Konsortium unter dem Namen „Rusgertor g" zlt nennell. Eine französische Gescllschast dieser Art existiert llicht, Hitb Warschau scheint der gegebette Ausgangspunkt zu sein für die Anknüpfung dorr geschäftlichen Beziehrillgen mit den Sowjets. Im übrigen kann man hier direkte Äusknnft erhalten, tveil die Vereinigten Sowjetrepubliken irr Warschau (ul. Monulszki) eine Halldoksverttetung unterhalten. Die Vertretung des Kommisiariats für den Handel mit dem Anslande, Torgpredzwo genannt, kann auch Entscheidungen treffen, wenn es sich um Fragen von geringerem Gewicht handelt. Man weiß im allgemeinen, was Rußland für einen Bedarf hat. Aber wegen Mangels an ZahlungSmittsln muß eS allsznführen trachten, tan kaufen zu können. Man teilt mir mit, daß die Ausfichr von Eiern zurzeit gute Resultate liefert. Daß Holz wäre ein Artikel, der gute Geschäfte verspräche, aber die Frage des Transportes biete Schwierigkeiten, da das ganze ökonomische Leben desorgqmsiert ist. Andererseits .ist es ' sehr gewagt, sich in Bolschetvien niedeMilassen, denn man weiß nicht, war morgen werden wirb. Doch darf man nicht vergessen, daß viele Geschäfte an den Grenzen abgeschlossen^ werden, waS, wenn es auch nicht vollständig legal ist, dennoch von beiden Ländern geduldet ' wiüd. Schließlich muß noch bemerkt werden, daß die Sowjets nmner mehr die Vermittler ausznfchalten suchen und sich bemühen, direkt mit den Erzeugern zu handeln, so daß diejenigen, die aus zweiter Hatid Waren nach Rußland eirvführen wollen, sich umsonst großen Kosten auLsetzm konnten. Die Jrldustriellen, die Vertretungen in Rußland einrichten wollen, haben also bessere Chancen. Ae gnterveotio» der Banken. Der gestrige Tag ist an der Börse wie der Vortag ruhiH verlausen. Die Banken haben weiter ihre Jnttervent'öonStätigkeit fortgesetzt, Dieselbe hat sich nicht Wer ba8 normale Maß als notwendig herauSgestellt: Soüvohl m der Kulisse als auch im Schranken griffen die Banken sofort ein, wenn sin größeres Angebot zun; Ansdmck Kam. Die dem MaM für die Intervendronen zur BerfüMng gestellten Summen sind noch lange nicht ailsgebraucht. Dabei will aber das JntevventionÄkaMwe auch verhindern, daß Mentuell durch SdspMtMndiigunHen größere Mengen Matxri-cck -dem. WHtz, ß8 |pt nunmehr beschlossen, ölte wSfteren tiJscibeYc^ und ohne alle Umstände zu verlängern. Auch für diese Tätigfeit sind genügend Mittel vochanden. Interessant ist, daß von cmslättdischen Banken die Bsreitwilligkoit erNärt wtrrde, sich eventueN an einer Intervention zu betätigen, daß aber dieses Angebot nicht angenommen wurde, da die Notwenidigksit dazu nicht vorhanden ist. Die größeren ExeLutivabgaben, die noch gestern auf denn Markt zum Vorschein kamen, sind in erster Reihe aus die Lösungen eürzelner Positionen aus der Provinz zurückzus'ühren. Auch hier dürfte bald der Strom zum Stillstand kommen. Es wird für die nächste Zeit mit einem vollkommenen Stil! st and. der Abgaben gerechnet. Sollte diese Erlvar tun g zrttreiffen, so düüfte nach den Ostern eine Wendung za konstatieren sein. Die offiziellen FMoren sind boinüht, in jeder Hinsicht beruhigend ans dm Markt zu wirtken. Bisher haben sie mit diesen Bemlühuirgen vollen Erfolg gehabt. Scblfctt* und Balutenkurse. (Mttgeteitt von der Oesterreichischen Notivuolbank.j Vista 16. Gdd Amsterdam f. t holt. Guide« * Agram 1 fu*. Kfonea .... «78.- Relprad 1 Gfijar .. 878.— Perlln* t detifaclie Refehamatlc . tg.85 Rrnnae! 1 pelglsc|i8 I^rflncß . . 3824.-=“ Ruttepest 1 tinRarlecIie Kronen . 0.32 Ruknrest 1 l.el ...... 385.— ^Urlntlanl« I norvex. Kronen . 8580.— Kapenl,s-ien I d»n«etcfie Kronor . 11830.— I.ondon 1 Pfund Sterling . . . 3TOW«.~ Modrld I Penetas D3BO,— Mailand 1 Kire ....... 3169.- N’ew -York 1 Dollar ...... 70935,— Paris 1 Francs ....... 4442,— Prag; I tscliecho-slow. Kronen . 2107.^ t I.ev.i , . , . . . . Zoz.» ^toclrl'olm 1 schvedllciieKrpnor . >8670.— ^Voräekau" I polnische Mark. . ZflTicJt I schweizerische Francs . Noten Amerlkan. Noten v, 8 Dollar aulvr, _ » i. kleinere . . 8elgt§pf,e Noten 100 Ffanos . , Bulgarische Noten zu 1000 Leva . * * ,r, , » - , kleinere. . . Dänische Noten 100 Kroner , , Deutsche Noten*... . . . . . . .100 , . . _ » . kleinere* . . . Ettal. Noten von 5 üvresf, aufnr, , , kleinere ..... Franzhalsche Notön 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten tf. 100 Lire auf vr. * , kleinere . . i -IuttosLNotenutigest.su lOQGOInar . . . .100. - . , kleinere . . Norwegische Noten 100 Krönet . Polnische Note« . . . .', , - . kleinere** . . . Rumänische Noten zulOOQ».500Lel „ * p kleinere . . , Rtiss. Nofen (Roman.) au S00 Rubel . . . . 100 . . » kleinere. . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs, Spanisch« Noten ifiO Pesetas . . isehcdm-'slow. Not. v.lOOOaufw, ■ . » kleinere Ungar. Noten (neue Gm.) zu lOOOKr. , . zu 10.000 Kr. ... . . kleinere ..... April Ware 2$42H,— 882.- 882.- 16.15 3836,- -.98 867.- 9620.- 11870.- 31(10®°.- 9423,— 3181.- 71,85.- 443«,- 2J17.- 612.^ 18730.- 15. April Geld Ware 26I5ÖO.- 26659, — Bo.- «84.- 880.- 13.35 369J— 884. 15.65 3706. -.98 367.- 9480,— 9520. - 11830.- 11870.- 398900,- 399909,— 9380,- 94?o.- g.3154,- 3166.- 70935.- 71185— 4372.— 43P8.- 2108.— 2118.- 508,— 512.— 18770.- 18880.- 12492,— 12545.- 124051— 12545- 79460.- 70850,- 70463— 70866— 70360.- 76760— 70761.-. 7078,1— 3785.— 3815— 3650. - 3680. - «1.- 499,-7 401.— 499— A7li— 479— 471— m.~ 11690.- 11770— 11697.— i1?7o— 13.20 1S.M 14.80 15.20 15*.- w’47 1L60 15— 3072Ö0.- N08810.- 807110— 308700— 307Offl.Tr 30860O— 306901— 30B5M— 4410.- 4440— 43 iS.- 4375— 261(0.— 26300.77 28300— 2«5QO— 3,8-1.- 320.7— 3165— 3185— 3150,- 317c— 3135— 3155— 873.- 881 — 877. - 883— 865.- 871 — 8V7— 8Ü— 9460.- 0540— 936-1— 9440,- 75.- St— 7S— 8t— 76,- 76— 70— 76- 360.— 364— 362— 386- 340.- 344— 348— 34«,- 18460'.- 18860— 18566— lh66o— 12380.- 12460— 12330— 12469— 9260,-. 9340— 926®— 9340— 2092.- 21§S- 2092— 2)04— 2087.- 2103— 2087— 8103— 0.88 0.94 0.88 0.94 *Üi83 0.*89 oltzS ol»9 * Für 1000 U.-Mark, »* für 10.000 tzoln. Mark. A-/:+/.-$2A

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