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Wiener Morgenzeitung · 1924-04-16 · Heft 1857 (16.4.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1857 (16.4.1924)
Date
1924-04-16
Page
Seite 6 (sequence 8)
Language
German
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3etfe* Merr, MtftvoH Wiener Morgenzeiturrg. 16. A-prL 1984 Nr. 1887 Wi e n, 16. April. * R<^io«Ko»zert der Sendestation „Radio-Hekaiphon" hu HolÄ de Franc«. (Eingang. Maua TherMnstraße 4). Mittwoch den 16. d., nachmvttagS von halb 6 bts halb 6 Uhr. Programm: „Monidmner Tanzn«chmittag." 1. (One Ste'tp) Stolz: „Im Monat Mai". 2. (Boston) Lcvy: „Rangthy Waltz". 8. (Shimmy) Engel-Berger: „Heut hob' ich. etwas. Vitt". 4. (Tango) Bassi: „Mangia Papimsa". 5. (Blues) Lehar: „Pflücke die Rose". 6. Gounod: Gssangswalzer aus der Oper „Romeo und Julia"; Gesang: Fräulein Grete Kovacs. 7. (One Stepp) R. Fall: „O, Katharina!!". 8. (Boston) Moret: „Mello Cello". 9. (Shimmy) Menes: „Im blauen Nock". 10. (Java) Engel-Berger: „Wenn meine kleine Frau nicht so vergeßlich wäre^'. 11. (Boston) Heartfield: „Persian Moou". 12. (One Stepp) Leopolds: „Ja, so ein Rutscher". Karlen in der Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung", 2. Bez., Taborstraße 1—3. * Schach. Wiederum tobt einer der größten Kämpfe aller Zetern Es ist eine gigantische Schlacht, welche die berühmtesten Strategen gegen einander ausfechten. Und die Welt horcht auf und wartet'gespannt auf die Berichte aus dem New-Dorker Hauptquartier. Könige wackeln, Ttöuigiimcn fallen, natürlich verenden zuerst die breiten Volksschichten, dre Masse der Bauen:, wie es sich für einen richtigen Krieg geziemt. Auch hier heißt es, durchhalten bis zum glücklichen Ende, aber über die wahre Lage gibt es keine Täuschung w:e durch die unseligen 'Generalstabsberichte. Ter allgemeinen Erschöpfung folgt aus dem Fuße die Ermattung. Es ist ein unblutiges Ringen r>n Reiche des Geistes. Ein Spiel der Nerven und des (whirnes. Als 'Spiel schon zu sehr Wissenschaft, als Wissenschaft doch nur ein Spiel, wie irgend jemand einmal sagte. Aber, daß die Welt diese Krone der Spiele mit Interesse verfolgt und Alt und Jung die Berichte mit Spannung erwartet, ist ein gutes Zeichen der Zeit, die vielleicht langsam emacht, von der Hypnose des aufpeitschenden Gelbfiebers, 'das an den Nervensträngen zerrt und die Generation zerrüttet, sie zwischen Wahnsinn! und Kriminal hin und her schiebt. T-ie Abkehr von diesen Abgründen des Ta fern s und die Genesung kann nur in der Gesundung der' Nerven geschehen, nn Spiele, dessen Erfolg den berückenden Rausch materieller Zahlen nicht kennt. Wenn dieses große Turnier der Riesen fasziniert, daun entströmt ihm der Drang und die Sehnsucht der Menschheit *Eine Erweiterung der SperrstuudeLegüustigungen. Wie aus Gastwirtskreisen mitgeteilt wird, wird Gastwirten und Tafetrers auf vorheriges Ansuchen eine H i n a n S s ch i e b n n g Der Sperrstunde rn der Form von Monatslizenzen oder für einzelne Tage zngestanden werden. Außerdem können sie ihre Betriebe auch ans vorheriges Ansuchen dreimal wöchentlich um eine weitere Stunde länger offen halten. Eine weitere Begünstigung betrifft die in nächster Nähe von Märkten, Bahnhöfen, Straßcn-bahnbahnhösen und größeren (Gewerbebetrieben mit Nachtbetrieb gelegenen Gast- und Kaffeehäuser, denen gleichfalls auf Ansuchen gestattet wird, ihre Betriebe um eine bis zwei Stunden vor 6 Uhr früh;u eröffnen. Diese Begünstigungen treten heute, in Kraft. Die Derchiebung für Kaffeehäuser und Kaffeeschenken auf -Uhr und der Gasthäuser auf 1 Uhr wird gegen Bezahlung einer Gebühr von 5000 K. für den Tag, die Berchiebung um eine weitere Stunde, also für Kafsechänser auf 3 Uhr, für Gasthäuser ans 2 Uhr, gegen eine weitere Gebühr oon 10.000 K. für den Tag bewilligt, aber höchstens für drei Tage in der Woche. Tie Lizenzgebühr für das frühe Aussperren beträgt 20.000 K. für den Monat. * Abenteuer in der Großstadt. Die Vielen Ueb-erfälle haben die Aufmerksamkeit auf die japanische Kamipf- und Abwehr- .nethode des Im Jitsu gelenkt und diese Kcmrpfesweise wurde «either bei den meisten europäischen Behörden ausgenommen. Bros. Willy Cur ly, der Instruktor der Wachmannschaften, in den europäischen Staaten, wird mit seiner ans drei Herren and einer Dame bestehenden Truppe zum ersten Male in der breiten OeffenMchkeit das Jin Jitsu dein Publikum vorführen, U'Uö zwar in der Form om-.'s ÄÄanegesketchs unter dem Titel „RmMberfälle in der Großstadt", der im Zirkus Hagenbeck zur Vorführung gelangt und sicherlich das Interesse der Sportfreunde und des Pnblitums finden wind. Diese Borfuhrnngen mhmen Mittwoch den 16. d. ihren Anhang und werden allabendlich im Rahmen der übrigen Darbieiungen einen ProgrammPunA bilden. * Jüdische Militärärzte in Rußland verhaftet. Aus M o skan meldet I. T. A.: Tr. Kenigsberg aus Schpoliansky und Tr.^ Welsl c r aus Iolisaweihgrad, die als Militärärzte bei der Somjct-Militärkommissiml an gestellt .vareu, wurden unter der Beschuldigung verhaftet, daß sie 11ntauglichkeitsattcste für indische Rekruten, die sich dem Militärdie-nst entziehen wollten, gegen Bestechung ausgestellt hätten. * Tanzinstilnt Hermann Braun, 14. Bez., Reindorsgasse 42. (Entgeltlich.) Mdische Tischgesellschaft Landstratze Heute Mittwoch, '/-9 Uhr abends, im Eas6 Lovrana, kll. Löwengasse 06 Bortrag Mjmd’wi.s# »-Wiener Inden im Vormärz- Gäste willkommen!. Gäste willkommen! Vereine. Vorträge und Versammlungen. Verband zioni st i scher Studenten ans Rußland Hechawer veranstaltet Freitag den 18. d. im Restaurant Barschak, 2. Vez., Große Schiffgasse, einen Seberabend. Anmeldungen für Mitglieder bis spätestens Mittwoch von 7 bis 9 Uhr abends im Caf6 Kamptat, 9. Bez., Spitalgaffe 26, beim Vereinssekretär. — JüdischeTisckgesellsckiaft Wäbring, Türkenschanzpark (roter Saal). Heute, Vrd Uhr abends, jüdischer Volksliederabend. Vortragende: Fräulein Rosa Rosen. — Bno1hJehnba,1.Bez.,Drahtg a s s e 4, 4. St., Z. 9. Heute, 7 Uhr abends, Literaturkurs. geleitet von Herrn S. Schwager. Gaste willkommen. — B e t h W a a d L e i w r i m, 9. Bez., Türken straffe 9, 3. Stiege. Heute, 3fß Uhr, wird Schriftsteller David Silberbusch aus seinen Schriften „Sichronoth" vorlesen. — Verein Tikwath Jehuda. Heute, 8 Uhr abends, im Lokale 8. Bez., Vennoplah 1, Vortragsabend. Herr Adolf Schwertfinger: Aktuelle Tagesfragen: Herr Richard Kurth: Ernste Rezitationen; Quartett des jüdischen GesangSveretns; Herr Vachbar von der jüdischen Bühne; Humoristischer Gesang. Anschließend Tanz. — Z i o n i st i s ch e F r a u e n o r g a n is a t i o n Brigittenau. Heute, 8 Uhr abends, in der Weine und Sliwowitz Mitteilungen ans dem Publikum. Srrofuiiii lK|,e LLUülS LI 19 ummi» nur bei der (Kabliau)! ui f rl sch! Kronen 008 M IAH ® NVL bv ->d'2 s" 'jnmsn:;a ininst’ i Engelmanns llfCIlIC orthodox kosch er W tlllCIi UngepM sind PalSsfiiia-Weine in diversen. Versclileisstellen und bei A. Engcrimann L Sohn, Wien, 99. SchlfS’amftsgassa 4 «*•***{ ' ***t>**+*‘>-'*t-*M ,+f. 1Täglich Vorführung der n euesten frühjahrs- M m o d e 11 e MDDENPALA'lS'' KRlUrNIK vorne^mer Kleider, VB. KAIS ERSTRASSE 111 *113 «US jrr*. , > TELEPHON 3!m.62 Kostüme u. Mantel iuch Palästina weine) Sli wowitr. unter etrengsier Anfstclit eorvie Spezereien nosbwntPD §27 he, Ghai'asch, II, Noyaragasse I2a. Hhsrat Dr. Karl Ko bald. Referent des' UntrrriHKS umristeriumS für. MusiMeratur -und darstellmü« Kunst nmrde mit Zustimmung des Unterrichtsministers, ferner Hoe Hosrat Dr. Arnold Lehmann in den BerivaltnngSval gewählt. Ter Direktionswc Hsel wurde zur Kennk nrs genommen. Aus den Theater«. B n r g t h e a t e r. Morgen Donnerstag, *7 Uhr aBtitbl „Coriolanu s\ , A k a d e m i e t h e a t e r. Morgen Donnerstag, ¥,8 W abends, wird daS dreiaktige Lustspiel „Die rechte «nt die linke Hand" Won Rudolf E g 11 zum erster Dt al e aufgeführt. Regie: HanS B r a h m. S t a a t s o p e r. Zn der heutigen Vorstellung vmi „Mignon" singt Fran Kammersängerin K n r z die Titell rolle, Fräulein Rosa W a g s ch a l von der Volsoper dst Philine. Volsoper. Heute Mttwoch letztes Gastspiel PaSgnal« Amatosin ,C a v a 11 c r i a rusttcana" und Jb «* i a z z o. Morgen Donnerstag e r Freischütz". ImDeutschenDolstheater mußte infolge de: Erkrankung der Herrn Dr. Rudolf T y r o l t der Spielplar dahin eine Aenderung erfahren, daß heute die Komödie „D a r verschnörkelte Gitter" zur Auffühmng gelangt Dr. Rudolf T y r o l t wird sein Gastspiel Samstag den 19. b als alter Grutz in Schönherrs Komödie des Lebens „Erde' wieder aufnehmen. In den K a m m e r s p i e l e n spielt^ Ralph Artur Roberts nur mehr heute und morgen Donnerstag in den Lustspiel „D o m i n o". Samstag den 19., Sonntag den 20. und Montag den 21. b. spielt Ralph Artur Roberts die Roll« des Erlaucht in „G r e t ch e n" und verabschiedet sich in dieser Saison vom Wiener Publikum. Erika G l ä ß « e r spielt das Gleichen. .Im Theater in d er I o s efst ad t gelangt heut« Mittwoch Hugo HofmannSthalS Lustspiel „D e r Schwierig e" zum ersten Male zur Aufführung. Regie? Mar Reinhardt. Anfang 7 Uhr abends. Die Dekorationen wurden nach Entwürfen be8 Herrn Prof. Oskar S t r n a b angefertigt. DaS Carl-Theater bringt als Osterpremiere die Uraufführung der Spitzbubenoperette „DerLiebling von London" von Felix D ö r m a n n, Musik von Dr. Hans Ewald Heller. Apollo-Theater. Als nächste Novität wurde die holländische Operette „Die Königin von Montmartre" von Denn Spranklin, Musik von Bada E n n e m, angenommen. Tovnbeehalle,!i!0. Bez., Tenisgasse 33, Vortrag: Frau Anitta Müller-Cohen: „Reiseeindrücke in Palästina". Tas N a t n r h t ft o r t T cli e Nt n s e u m ist Samstag und Montag von 9 bis 1 Uhr in sämtlichen Räumen geöffnet. * Das neue Pessachschattenspiel des Bundes südischer Jungwanderer wird zum ersten Male Sonntag den 20. d. im Makkabi, 9. Bez., Liechtensteinstraße, öffentlich vorgeführt. (Karikaturen und Verse). Beginn Punkt 7 Uhr abends. MH« Md MO. „Grand Guignol." Gastspiel im Modernen Theater. Zunächst ein lustig zngespitzter Einakter. Gilles ist ein junger Mann höchst verliebter §catur und gar nicht harmlos. Er nimmt seinem Busenfreunde mit Konsequenz jede Geliebte weg. Das kränkt nicht bloß den Freund, sondern auch — ein Pariser Einfall — dessen Mama/ Die sorgt dafür, daß ihrem armen Jungen solches fürder nicht passiert. Madame mimt nämlich, bei geeignetem Anlaß, die nette Geliebte ihres Sohnes, Gilles fängt prompt Feuer, flötet sein siegreiches „Ich liebe Sie" — Tableau. Die tapfere Mtlttcr soll — on dit — eine vortrefflich konservierte Schötiheit sein. Ta Gilles bei dieser Allsführnng eben erst dem Freunde eine Dame lvegfischlc, die auch nicht mit Schönheit und Grazie gesegnet ward, ist der Reinsatt dieses sichtlich abgehärtelen Frauensägers glaubwürdig. Tie Darsteller der männlichen Rollen des Stückes sind tauglicher Durchschnitt. Dann ein Sketch, der den Vorzug (und Nachteil) Hai, ilicht umständlich zu sein. Im Krankensttchl sitzt einer, dem die Ungetreue mit Vitriol die Angen ansgebrannt hat. Sie kam über seine Bitte, damit er Abschied nehme. Er umkrallt sie mit kräftiger Hand, zückt ein Fläschchen,, weidet sich rm ihren Angstzustäirden und tut ihr dann, wie sie ihm getan hat. Langsam tropft das Vitriol auf chr schönes, gepflegtes Gesicht. Sehr bemerkenswert der Darsteller des Geblendeten, Herr Rene Stern. Er spricht und agiert mit tragischer Gefaßtheit. Auch seine Partnerin, Mine. Marcclle Gylda, hat die seltene knnstlevische Qualität der kargen, maßvollen, packeliden Geste. Das Spiel der beiden.rechtfertigt Stück und Aufführung. Zum Schluß: Ter Anshälter rächt sich durch eine httmorvolle Unterschiebung. Er hat erfahren, daß seine kleine Schauspielerin einen exotischen Prinz«! erwartet. Ein Mann, der ins Hatts bestellt wurde, um die Lichtleitung zu reparieren, wird von ihm veranlaßt, den exotischen Prinzen zit spielen. Herr Robert Zeller stattet den vierschrötigen Mann ans dem Volke mit allerlei Humoren aus, die Dame hingegen, welche die kleine nnbedeutetcde Schattspielerm gibt, ist wirklich eine und scheiitt es schon lange zu sein. Der Beifall war freundlich, nur nach dem Sketch gab es einigen Widerspruch. A. Lrr DireMomwrchsel in Ser Bolksoper. Ntüer Vorsitz des Herrn KoinmerKicnralas Robert Metzger, »and gestern bei Beteiligung sämtlicher Atttonäre e-.ne o n öt o r b c tt Ui ff e G e n e r a l v e r s fl m in t n it g he r o i k s o p e r - B c t r t e b s - A. -'Ä. satt. Ter Verwaltungsrat wurde mit Rücksicht ans das bevorstehende n n v e r m e rb t i ch e D e s i z i t der "kommeüde'»i SomitiermoNate ermächtigt, das Aktienkapital in mehreren. Tranchen bis zu einer Milliarde zn erhöhen. Herr Korngolds „Tote Stadt" in Berlin. Erich W. Korngolds Oper „Die Tote Stadt" kanr an der Berliner Staatsoper zur Aufführung. Wie unser Berliner Korrespondent meldet, fand das Werk beim PiMikum starken Anklang. Die Pressekritikcu loben die technische . Meisterschaft des jungen Künstlers, ohne sich mit der mangelnden Originalität der nrelodischen Erfindung befreunden zu können. Die Hauptdarsteller, Richard Tauber, der ausgezeichnete Tenor, und Lotte Lehnt aitit, die hervorragende Sopranistin uivserer Staatsoper, wurden mit dem Dirigenten Georg Szell lebhaft gefeiert. Die „Psarrhauskomödie" auch vom Landeshauptmann verboten! Der Rekurs betreffend die Aufführung von Lauten- ' so.cks „Psarrhanskomödie" an der Renaissancebühne wurde vom Bürgermeister als Landeshauptmann abschlägig beschieden. Direktor Oestreicher hat nun an die Polizeidirektion eine Eingabe um Bewilligung einer Reihe geschlossener Vorstellungen gerichtet. Kleine Kunstnachrichten. Der in Wien lebende tschechische Maler und Schriftsteller Anton Trcka hat Sonntag den 13. d. eine Führung durch die Ausstellung der Prager tschechischen Künstlergruppe „Die Unentwegten" im Hagenbnud veranstaltet, wodurch das Interesse an dieser neuen revolutionären. Knust verbreitet wt:Ä>e. — In der KunschaMung W n r 1 h l e hat der bekannte deutsche Karikaturist George Grosz Aquarelle, Zeichnungen, Theaterentwürse, Konstruktionen und Graphik ausgestellt. Eine Symphonie von Pietro Mascagni. Pietro Mas eagn'i hat eine Symphonie komponiert, die den Titel führt: „In Betrachtung der heiligen Therese von Bernrni". Das Werk wurde im Augusteum zur Aufführung gebracht. Austausch von Kunstgegenständen zwischen Rumänien und Oesterreich. Wie di-c Bukarester „Diminoata" meldet, soll im Verlauf der jetzt >m. Wien siattsindendcn österreichksch-- rnmänkschen Wirlschaftsverhandlungen auf Wunsch Rnntämens auch em Austausch von Kunst gegenständen zwischen Nniuänien und Oesterreich, durch ge führt werden. Die rumänische Regierung beabsichtigt auf Grund eines Antrages des rnmänischen Experten Prosessors Tziaara- Samnrcas, steben im Besitz des rumänischen. Staates beftndliche Gemälde, deutscher Meister an§ dem 15. und 16. Jahrhundert gegen ln, Wiener Museen befindliche Kunst" gegenstände, die ans Rumäin-ien Bezug haben, ansizim tauschen. NumätueN'verlangt von Oesterreich insbesondere verschiedene archäologische Funde aus bxr Bukowina,, das „Ebangekkar" von G n r a - v it m o r a mit einem 'Minlatnrln'ld 1>es moldauischen Fürsten Stephan der Große sowieein Gemälde des niederländischen Meisters Franken. „Fürst Michael der Held ain Prager Hofe". Zum Tausch dafür will Numänien an Oesterreich ein Werk des Meisters Wilhelm v. Köln, ein Gemälde von Bartholmnätts Zeit»- blom und einett Lukas Granach auslieserm Zwanzigjähriges Jubiläum des Dauziger Mischen Museums. Das jüdische Mnseitm der Neuen Synagoge in Danzig beging dieser Tage die Feier des zwanzigjährigen Inbilätttns. Das Museum enthält eine Kuttstsantmlnua von über 130 antiken goldenen mti> silbernen Gegenständen ocS Thoraschmuckes, die einen unermeßlichen künstlerischen und kulturhistorischen Wert haben.. Das Museum befindet sich unter der Atkfsicht des Rabbitters Dr. Kahlter. Ern staatlicher Ehrenpreis für bildende .Kunst. Zur Förderung der bildenden Künstler hat das Bundesministerium für Nnterricht einenstaatlichen Ehrenpreis von sechzig Mrlliotteu Kronen gestiftet. Dieser Preis soll an. jenes Werk eines lebenden Künstlers auf dem Gebiete der bildenden Knttfi zttr Verteilung gelangen, das nach den: Urteile der f)icvit berufenen Jury (Prof. Anidre. Prof. H e. l l nt t r, Pros. Hoff m ann, Prof. S ch m n tz e r, Banrat Schönthal) als das künstlerisch bedeutendste Werk der bis 15. Juni 192-1 in Wien statlfindenden Frühjahrsansstellungen Wiener Künstlervereiivigimgen erkannt toird. Es können auch von der Jury an Stelle eines einzigen Preises derskhied^n abge.sluste Geldbeträge bis zum angegebenen GesamtatiSmaße als Staätspret'se ztterkamlt iverdeN. befindet sieb jetzt ila 7 TeSephon 46-4*52 der Firma M. REICH, Weinhellerei, II. Tabomtr. 59 WT Eritktasaige Qualität>n und billigst» Preise TB*0

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