Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1851 (10.4.1924)
- Date
- 1924-04-10
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
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«JL tz VNrE s MeO, DouMrStag Wiener Morgenzciiuna. wr.zsRM ■nflKwsuR Alle Arten von Bankgeschäften Kommandite der Kroatischen Eskomptebönk, Agram Wien, I. Seitzerga$$e 4 (Ecke Bognergasse beim Graben) Kredit* und Warengeschäfte Telephone! 60-4-82, 60-4-93, 63*4-85, 64-4-42, 68-4 78, 69-4-82 10465 Telegrammadresse! FrapobanSt Volkswirt. Sie tschecho-flowMchr Industrie iw ersten Quartal 1924. Don unsere m Brünner 8. T.-M i 4 <i t b«111 r.) DaS Jahr 1921 $citzt sich fiir die tschccho-slowakiscbe Iu- Mtflrt« im allgemeinen a(§ ein Iabr fortschreitender Besserung und St o b i 11 ii i c v n it 5 der Erzen- : g u n g? v e r h ä l t n i s s e. Der gleichbstibende Währimgsstand und die daraus reMtiercude Konsolidi.'nmg der Produktion^- bebinguugeu hoben bewirkt, das; sich dre wirtschasllichon Verhältnisse, die vor Jahresfrist — wenngleich bei zögerndem Einsetzen einer langsamen Belebung — noch Leine durchgreifende Besserung anfwiescn, im heurigen Jahre fast durchwegs weiter znm Besseren wenden. Unsere Industrie hat einen stufenweisen Fortschritt drr Beschäftigung zu verzeichnen, wobei allerdings bemerkt werden muß, daß diese Adehrbeschästigung , der Betriebe nur mit meist kargem Nutzen verbunden ist. Die Anzahl der Arbeitslosen ist im letzten Vierteljahr gegenüber der gleichen Zeit des Vorjahres gesunken und auch die Anzahl der Konkurse und Ausgleiche hat sich verringert. Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung wurdnatürlich auch durch Anpassung der Löhne und Regien au den Kronenkurs sowie durch Deduktion der Kohlenpreise und taiifarischcn Maßnahmen gefordert. Wenn auch die Besserung nicht alle Zlvcige der Volts Wirtschaft gleichmäßig umfaßt und große Industrien nach wie vor unter -der Lnagnation leiden, so kann trotzdem auch bei ihnen in absehbarer Zeit eine Besserung erwartet werden. Aus den einzelner Produktionszweigen wäre für das erste Quartal l&M folgendes zu melden: Die Geschäftslage der Eisenindustrie fmut als günstig bezeichnet Ivetzdon, da im Vergleich zu denselben Monaten des Vorjahres eins: Absatzerhöhnug des IirlandsmarkttS sestzustzellen war. Damit Hatzen die Werke wenigstens für einen Teil ihrer Kapazität Aufnahme gesunden, wovon.man sich -auch für die Zukunft eine halbwegs gleichmäßige Beschäftigung verspricht. Tie W a l z e i s e n i n d u st r i e ist zwar gegenwärtig ziemlich schwach beschäftigt,-da mit der Stagnation fern Baugewerbe die Nachfrage nach gewalzder Ware bedeutend n-achlwß, doch hofft man mit dem Einsetzen der Fri'lhjayrsbmitätigkit aus neuerliche Marktbclcbung. .Die D l e ch w e r k c haben für die nächste Zeit noch genügend Beschäftigung, desgleichen ist bei den Eisengießereien der Beschäftigungsgrad befriedigend. Demgegenüber sind die Ex p 0 r ta!'.s s i ch t e n unserer Eisenindustrie, deren Ausfuhr im letzten Quartal eine weitere Abnahme erfuhr, unausgesetzt u u st ü n st i g zu beurteilen. Sonst Wäre über die Memllindustrie zu berichten, daß beispielsweise die C in a i l g e s ch i v r f a b r i? c n, die hn Vorjahr nicht in der Lag-: waren, ihre Kapazität auch nur annähernd auszunützeu, infolge der 'Annäherung der deutschen an unsere Erzengnngskost-n einen viel ruhigeren Verlauf der Beschäftigung aufweisen, der mit einer stetigen Tendenz zur.Steigsrung darauf deute,' läßt, daß das Jahr 1^4 als Uebergang ' zu einer besseren Periode ausziisassen ist. Die Lag« der in-läudischen M a s ch i it c it i n dustrie hat gleichfalls seit Febril-«beginn eine schrittweise Besserung zu verzsichncn, so daß bei halbwegs licsrredigendem.Befclstiftigungsgrad auch für dir Zukunft eine anhalleitde MfchüftsbeleblMg zu erwavten steht. Dis L 01 v m 8 f i b e it* und Waggonab reilnngen der Werks sind allerdings nach wie vor unzureichend beschäftigt, dr die Fabriken dem.der!schecho.slt»wakischen Eßcnbahnverwaltung nur vcrhälntismäßrg gering« Aufträge erhalten. Dagegen sind drr Dampfturbinen- und Kes. selabte ilungen schr gut beschäftigt, da für diese Artikel unausgesetzt größere Bestellungen aus dem Aus« und Inland tZucker- und Textilindustrie) etirläufen. DieZuckerfrbkiksa d t e i l u n g « u arbeiten em Lieferungen nach Ingoskuwien sowie inländischen B-rstelliingen lRekonstruktionen von Zuckersabrikseinrichtungen). Auch in der l a n d w i r t s ch a f t l i ch « it M a s ch i n t ti I n 4, it ff t i c hüt sich das Geschäft in letzter Zelt erheblich gebessert. Die Ausfuhr richtet sich nach Rußland, Frankreich, dtze kErschen VtäÄen, Spanien und Güdämerlka. Tie P u m p e n b a u a b t e i l u n g e n der Werke sind ausreichend beschäftigt und liegen zahlreiche BeskellnuGu für die BerOverke und die Privatindnstrie vor. Die Zlegeteimsschinenfabriken berei-ten sich energiisch auf düs Frühjahr vor, da bei Einsetzen der Bautägigkeit eine größere G?- schäftsbe'lr'öung bevorstzeht. Die Abteilungen für Petr 0 len mfabrikseinrtchti, ngen sind gieichs-alls besser beschäftigt und flieszen umuögvsetzt größere Austrätzr ans tom Answnv ei«. Zn d?r Textilbranche kann seit Iährrsbtzglnii sine weitere Belebung konstatiert werden, die sich in einem allerdings langsamen Tltigetl der BesthäftiMWzahlen tntsspricht. Das Steigen der.NoWoffpvetse dürfte jedoch seinen Einfluß aus di« Preise der fertigen Textilerzeugnisse nicht verfehlen. Ebenso ist der Gsschästsgang dcr Leder- und.Schuhindustrie im allgemeinen als befriediz)eud zu bezeichnen, wenn er auch nicht hinreicht, .den Betrieb vall auszuwehrnen. Dis Lage der tz 0lzi ndnstr i s hat sich hingegeu »och n»cht wesentlich Acbessert. ()mmer noch stehen große Eiägebe.- I sie de still und arbeiteu die kleinen Sägewerke nur gerade ioviek, als am Platz benötigt wird. Die Nrfdche liegt vottvietzeftd im Fehlen der Exportmöglichkeit sowie in der durchschnittlich geringen Belebung dcr Bautätigkeit. Dennoch besteht für die nächste Zeit eine bessere Aussicht auf grbjzere Beschäfirgung in den Sägewerken, »18 sie es zur gleichen Zeit des Vorjahres gewesen war. In den Tischlereien ist die Beschäftigung mittelmäßig. In der Bürsten- und Pinselerzeugung sowie, in der K0rdwarendranche ist der Geschäftsgang gering. Slehnlich ist in dcr -A 0 l z s p i e I >v a r e n- und M uf i kä n st r u m e n t en e rze u'g u n g noch nicht viel von einer Besserung zu bemerken. Kritisch ist die Lage d:r Bugholz- Mobklsabrikation, die zu den am lsärteslen von dtr Absatzkvise betroffenen Industrien gehört. Die S-ituativn der Papierindustrie weist gegenüber dem Borjahr, das durch andauernd schlechten Geschäftsgang gekennzeichnet war, keine ,merkliche Veränderung aus. Im allge-meiven rechnet man für die nächste -Zeit mit einer Beleb,mg des Geschäftes. Vorläufig ist der Markt schwach und ,verden hauptsächlich Arbeiten für frühere Aufträge fertig gestellt. Eine gewisse Belebung hat die chemische Industrie zu derzeHnen, die ihren Grund zum Teil in der langsam zunehmenden Besserung einzelner hiesiger Industrien, besonders der Textilindustrie, znm Teil auch im Aufhören der deutschen Konkurrenz findet. Im allgemeinen kmn-man hoffen, das. sich der Llbsatz van Evemikalten im Jahr 1924, wenn nicht bedeutend besser, so kaum schlechter als im Vorjahr gestalten wird. Ablauf Ser SerKhrungsfMeu in Srfterreich und der Lschecha-Slowakei. Die rschechoZIowakische Negierung hat mit einrr V'r.mdn>ung vom 8. Februar 1921 die dreijährige Verjähr,,ngsfrist für jährliche Leistung.'!,, wie Zinsen. Au-nuitäien, llnterhaltsbei-- träge usw., ferner für die sogenannten Fotzderimaen des täglichen Lebens (Kaujpreis.forderungen im geschäftliche,! Verkehr, Lolin- und Honorarsordcvmngcn, Mie«. un-d Pachlzime u. dftl.) derart verlängert, daß diese Forderungen nicht vor dem 1. April 1625 verjähren. Da die ischetbo-slcäväkische Rogiern ug seinopzcit erklärt hat, eine. Verlängerung dieser Verjähnlrngssristcn nicht in Aussicht zu nahmen, wird mit einer' g be rm c> l i gc n Fristverlängerung nicht zu rechnen s ei n. Ailch in L e st e r r e i ch wirrde mit einer Verordnung vorn Dctzember 1929 für die bczeichneten Forderungen das Ende der dreijährigen VersÄhrungsftist bis zum 31. TezeUtber 1921 hinausgeschrHe!,. Diese Verlängerung ist gleWalls als letzle gedacht: Weiler soll die Frist nicht mehr erstreckt werden. Es wird sich daher dringend empfehlen, Ford.'nrngen dcr angeführten Art tunlichst bald yu bereinigen, um Rechtsverliistc aus dem Abläufe der dre-sährigen Verjährungsfrist zu vernieiden. Mo Frinrkenciearing m feßelBng fee« gronfeBcngagetstentü. NachtragHkundmachnng.?Xlft Nachtrag zur Kundmachung vom 8. b. nvO äuge ordnet, daß jene itt ftan.zäsischon Franken auf Termind gegen anden Gähnrugen geschlosseneu Geschäfte, welche aus eine frühere Fäslistkeit als ultimo April 1621 alhzestell! sind, nicht auszugcben sind. Zur Vermeidung von Mißversiändntsftn irird erklärt, däß nicht blvß Ultimotermine, sondern auch alle anderen Termirte li-nsbessndere jene per medio>. jeder Dermin ans eineu besonderen Bogen, auszugoben sind. Der Ausweis der Deutschen AeichrSauk. Berlin, 7. Apvil. Der AüKweiä der NeichMnk vom 31. Mävz laßt beträchtlich gesteigerte Kredilansprüche an die Zentral Notenbank und erhebliche Abflüsse von Zahlungsmitteln in den Verkehr erkennen. Tie Zunahnre ist, abgesehen von der Erteilung weiterer umiMänglich nötweudiger NeuftttMärkkredite au die Landwikftchäft, auf die besonderen hu wesentlichen vorhergehenden Erfordernisse des Bierteljahrsfch'lusses znrück.znsühreu. Die gesamte Kapitalsanlage stieg mit 180,(‘, ans .1011,1 Trillioricn Mark. Der Blinkuoiejinmlans eestchr eine Erhöhung um 83,4 ans 660,0 Trillionen Mark. Die fremden Gelder der Bank gingen im ganzen um 87,8 ans 704,7 Trillionen Mark zurück, während den PapieruiarkguHaben .10,0 Trillionen Mark neu Anslofsen, vernliuderten sich die Nenienmarkgulhaben nM 03,7 Millionen Ntniewnüru Den starken RentemnaMuforderungen entsprechend evhöhie die Reichsbank das ihr bei der RenteubaNk zur Berfügiiug stehende Darlehen um 300 auf 800 Million«n Rentrirmark. Für die Bestände der Bank an RenteiMnkscheinen ergab sich aus den Geschäften in Rcntemnvrk ins- I Werbet Abvmreitteufördlr f 1 „Wiener Norgeuzektnag" 1 10. April 1924 _ Nr. 1861 gesamt eilte Vevmshruny um 141,3 auf 225,4 Million? Rentenmark. Die Zunahme des auSgviviesene.it GoMvstandeS u 33.000 Goldmark rührt her aus Mieferimgen von Go^ die auf Grund der Verordnung deö Reichsipvästdenft i'tber die Mlieserung ausländischer BerMögenSgogettistklA evfolyt sind und der Reichsbank zugsftrhrt wurden. Neuerliches Suchorichnelle« des framösische Franke». Der Achlußkurs des französischen Franken cmh Zu r i ch weist «tue eiwMte AustväriSbelwegnng von, S8Z0 anij 34,10 auf. Demtzusoilge. waren wt P-cirtstr Devftenlwndel sämtliche fromden ZühAngsmittel wesentlich schwächer. Itt Wien votierte hn gestrigen Moaring der fvauKvsisch Franken 1276 siegen 4105 m VortG). Devise»- und Balnteukurse. (Mitgeteilt von der Oesterrrtchischen NatwnawankO . 8. Xpn'I 7.4M VtSt» atid Wtr« Oeid W«i Amsterdsm f. 1 holl. Oulden Asrsm 1.!»». Kro»»n . . . Belgrad i Dthaf . . . . Bfftln* t deiMseh« Reteh»tn»rli BrOits«! 1 betgluclie Pranes Biidapsak 1!niß»rl»ch« Krone» Bukarest 1 Le! C1irlsN<>n!u 1 «ororetf. Kronen Kopenhaeen 1 cir 'Isetie Kronor l.ondon 1 Pfand Sterlinß . . Madrid 1 Pesetas. Mailand 1 Lire ....... New Yortr 1 Doll« Parts t Prahen ....... Pra« 1 tschtchO-alötff, Kfonen »?offa 1 t.eWa . Btoehholm t acliwedlseheKronof . Warschau** 1 polnische Mark , , 7«rlch 1 schweizerische Franc» . Nöten Amerika». Noten t.5 Dollar aufw* » kleinere . . , Bsiftlacfte Noten n» Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . . . . wo . . . . kleinere. . , Dünlsche Molen tlW Krörer . . D«ti leche Noten* .. , . ,100 ... , » kleinere* . . . Fn*1. Noten ton 5 Llereat. «ufwr. , . kleinere. FrtnsSsiache Noten 100 Francs . MollSndische Noten 100 Gulden , Italienische Noten ♦. tMLlre aufw, , kleinere . . . Jugcßl. Noten unßest. zu 1000 Dinar * » « löo 4 Wtlncfc « Norweslsche Molen 100 Kroner . Peinliche Noten . . . kleiner»** , . . Kum8nfsch« Noten »ulÖOO u,500Lel , . kleinere . . . Kuss. Noten (Roman.) zu 300 Rubel . . . .100. , kleinere. . 5chwed!$ehe Molen ICOKfOnor . Eehwelzeriache Noten 10O Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOOOdufw. . , kleinere UHear. Noten (neue Fm.) zu lOOOKr. . . 7.U 10.000 Kr. . . . . . kleinere ..... * rtilt 1000 lU.-Mürk, ** 8. April Oeld War« assso.- 56681.— »77.- 8-1.- Frr. - -81.- 15.1s 15.45 3604.- 3616.- 1»*“ »7.- 2SS80.- 2«653.- B?!.— 11810,— 1l3M,— tl.18 3503.- O.Otz?Ö4.- 0380.-- 11730.- 3rsnr»n_ZMoo.- 30730h.- 93«1 — 9420.- 9380.- 3160,- 3181.- 3180.- 70035,— 71183.- T0B3*S.~ 4267,- 4283.- 4187.« 211«,- 2125,— 8105.- 505.- 510.- 5ft8.- 18720.— 18780.- 18720.-!247&- 12525!- 124C3*— 70581,- 7C060.— 71860.- 70480.— 7085«.— 70460.— 358a- 3590.- 3465.- 484.- 492.- 484.- 464.- 472i- 464!- 1T6Ö0.- 11770.- I1S50.- 14,50 14.59 14.90 88!.- 18,4* 382}.- 866.- 11770.- 308300.- Diro.- 3171.-!878o!- 12433.'- 7«M.- 14.30 14.76 14JO 3187.- 3150.- 872.- 0480.- 73.- 68.— .182.- 342.- U80.- 2087.- 2092.- 0.85 307890.- 305500.- 307600.- 355300.- 4273.- *130.- 2«5«0.- 383141.- 3300.- 3165— 3170.- 3183.- 878.- 873— 888*.- 863— 5540.- S«a.- 83.- 73.— 18.- 68.- 388.- m.- 346.- f —'f* 18610!- 12440.- 83W.- t884oi— 12280— 92ttV— 2113.-* 2092— >108.- 0.95 0.85 0.80 0.90 0.80 fSr 10.000 pvlN. Mark. 493.- 492.- 472'.- 11870.- 14,91 14JÖ »ort0fi.-' S«SOo.- 4l6a.~ 26500.- S!83.- ».183.- 379.- fi69.- 8840.- 83.- 78.- 354.- 344.- »M-- 12364.- B046.« S1ÖBT.— 21Ö3.- 0,95 H Vereinigung der Firma Günther WsMr mit Hardtmutt, in BirdweiS. Rach einer Meldung der „Rarodni Listh" derwüte', daß die rftchsdew'.sche Fmna Winther ÄiaHiver t'„ HM* ,wver siw mit der BuMeiser Firma Hardtniuih vereint Hab« und in der Tschecho-Dlowakei (Iarben, .Kopierpapkr«, Tusch«, ^ntten ulw. erzeugen wende. Diese Er.zeuanisse wurden Mher au-i Ischl and eingeslihrt, können jedoch in letzter Zeit wogen der- Zölle und wegen anderer SchwierlgkeUen sticht mit den in* ländischen hü'.'.eugnissen konkurrieren. Miener Warenbörs«n-B«rband. D«r Wiener ltÄireirtzövsen* Verb ind hält am 15. d., N Uhr abends, et irr Mitgliederversammlung und um 7 Uhr die ord<nUiche Genemlvnsauimlir.^ ab. Cvl: 'LchredsMlchtch'aal der Diener Bors«, 1. Bez., Borsegasse 11, I. Dtock. SZystVakrtverkrhr mit Bulgarien. Du HanidelSSamme.r gibt bewnm. daß die bul'wrische. Postvsvwaltun,g jetzt auch Postpakete bis zu 1Ö Mlogminm zuläßt. Tie Gewichtsgebühr für ein Voket im Gewichte von mehr als 5 Kilogramm bi» zum Gewichte von 10 Kilogramm beträgt bei der Leitung: 1. über §. ft. £. 3 F,r:anken 70 CcuUanes, 8. iibei Utt* e/.int und Kuinünien i Franken 10 Len Mies, S. Äev Augavn und Z. H. L. 1 Franken 10 Centimes. Die sonstigen Berscndungsbcdmgungen bleiben unverändert; insbesondere wich daraus hittgcwiesen, daß sperrige Sendungen nicht zugelässen sind. Die polriischr Dermö.qeusstruer. Aus Waftschau, 3. b7 wird gemeldet: An außerordentlicher Vermögenssteue.r, die bis 1. Mai mit dsm Betrage von 70 Millionen Gvlofvänftü prä- [imiiuett war, sind vom 1, Jänner bis 6. Avril 67,3 Millionen Goldsranken eiugezahlt worden. Die Emkünste aus Zolle,,, Monopolen tttrh anderen indirekten Steuern werden den Boe'äNschlag beit übertvesfell. Etweiteritüg der Äiißstchrfreilifte ln RiiMitnieü. Ktrichteü ans Bukarest prfätge, befaßte sich der Ministcrrat mit der Frage des Eppovies vepschidtzeiiLv Walen und es wurde die Nnsfuhr von Hanf« imd Leinens entert poMonnMN fte igegeiben sowie die AuZfiihr vetLdelter WeriiMs ans GrüNd einet NkwillMn-g ok-s AckMaimtlnftkevinmJ gei'Mmigl. Cs tmtfte ferner beschlosien, die Ausfuhr -von Cichenfässern zu bowllligen, doch dürftu dir Fässer üichi größer als 10O Liier sein. . Mttttitungtztt das Ät'r-Il0krnyc'kei»trs vön tS70 D a 8 gerichtliche A u r g l s i ch s v e r f »1, r e n wurde 11 it ä e t c i 11 i t Oesterreich : Naikovits- Rajkdv Emil, faihltt, 3Ö3tc«, 16 Vez.,, Hofferplatz 3^ tzchich Franfttzka, Houdelsfrau, Haag, Niederösterreich. Weischykcker Ltkopold, Deltkatessenhmidlimg, Mttach. PawliS Rudolf und Detmine, TaschuerwareiierzeNtzNug und Hans Schnidl, Wien, ft. Bez., Eiiiikeuaasse 21. Altheim Mfted, HsndolSmanti, Wen. 21.!»ez., Gchlsenkgajje -iÜS. ßaidl M. u. Äfttzn, Geniischtwarenhliudluug, Men, 15, Bez., Ttaglgasse li. Hreifolder Gabriel, Vankgoschäsi-Uihaber, Wien, 3. Bez., ÄwhSgasse 26. Hwügvberg Wilhelm, Kounnann, Wien, 1. Bez., Hiiumelpfottwst'e Lerkovie Zohoun, Fleischwarenhandlung, Wien, L'e-.. tp oß* 3981299539083971