Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1851 (10.4.1924)
- Date
- 1924-04-10
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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nt. IW WM, Dd6«?r?tag Wiener Morgenzeitun», 10 bahre schweren Keüers M KMr. . N^ch dveitä^r-er Verhandltmg wurde dä8 Urteil im Proich Otto Erßler gefällt. Das einseitW Resume des Vor-- schenlden Ramsaner. das s«hr ungünstig für tett Sluge klagten ausM. hat stark auf die Geschworen gewirkt und ihr Verdikt nchtlrch beeinflußt. Trotzdem überraschte dis strenge Verdikt sehr, da allgemein angenommen wurde, daß eS auf Totschlag lauten werde. Der letzte Vei'bandlMgLtag war ganz mit dein Bericht der Psychiater und den PlaldoyerS ansgefmli. GerichtSpsychtaier Dr. Hövel erstattete das psychiatrische Gutachten. Otto Eißler verläßt den Saal über Ansuchen der Verteidigung. die erklärt, daß ihn die Ausführungen sehr erregen würden, da »r auf dem Standpunkt steht, nicht geisteskrank zu sein. Der Psychiater erklärt unter anderem! Die Untevsuchungsevgebnissö und da8 Beweisverfahren haben ergeben, daß an den B e h a u p t »i n g e u des A n g ek l a g t e n e t w a 8 d a r a n ist, daß er in gutem Glauben der Ueberzeugung sein konnte, ohne du Wahnsinniger zu sein, er wecke von seinen Angehörigen benachteiligt und geschädigt. Vom psychiatrischen Standpunkt aus kann das nicht als Wahnidee bezeichnet wecken. Wir hoben es also nicht mit einem Wahnsinnigen!m Sinne einer Paranoia zu tun. Der Angeklagte ist bis zu einem gewissen Grade als erblich belastet anzusehen. Sein Vater war ein schwacher, energieloser Mann, seine Mutier eine herzlose ftfmt ohne Gemüt. Wir müssen ihn als einen in seinem äußeren Verhalten verschrobenen Hvpochonder bezeichnen. Seine Hypochondrie Kat einen gewissen pathologischen Grad, ohne daß es z» einer WahnfinnSform gekommen wäre. Wir können sagen, daß er weder wirklich geisteskrank noch geistesschwach ist, sondern ein minderwertiger, leicht erregbarer» mißtrauischer, ängstlicher, also charakterabNormaler Mensch. Wegen seines ausgesprochenen Mißtrauens erklärte es sich auch, daß er stets bewaffnet herumgöganaen ist. Das Motiv der Tat ist vollkommen klar. Er w Utz te s i <f) benachteiligt, er befand sich in N o t l a g e» wenn auch nur in einer relativen, er mußte auS dem Gefühl der Zurücksetzung während seines ganzen Wegen Mord verurteilt. Der Schiedsspruch der Geschworncn. Der Angeklagte ist das Opfer feines zerrütteten Nervensystems geworden, dessen sogar die Gsrichtspsychiater mit besonderem Nacydruck Erwähnung taten. Der Verteidiger b est reit et, daß sich der Angeklagte, obwohl er sich iu der Derglei-,... . __ erklären. Es ist auch gar keine Frage, vsß er unter dom Druck dieser Verhältnisse zu einer Art Tauerafsekt gelangt ist. Die Tat ist Racheackünken entsprungen. Wir sind aber nicht in der Lage zu erklären, daß der Angeklagte in Oinuesverwirruna oder Sinnesverrückung gehaitdelt hat. Er hat ein klares Tat' bewußtsdn. Seine Handlungsweise ist aus seiner Persönlichkeit heraus zu verstchem Das Motiv war Geld, der Nnglücksbringer für so viele Menschen. Verteidiger Dr. Teirich stellte den Antrag ans Einholung eines Faknltä t gut achtens, das er damit begründet, daß, wenn es sich bei Eißler um eine Geisteskrankheit handle, es nur Paranoia sein könne, eine Krankheit, die, wie die forensische Praxis zeige, häufig zli Fehlurteilen führe, weil sie äußerst schwer erkenimar sei, da der Betroffene über ein logisch geordnetes Denken trotz der Erkrankung verfüge. Die Kur des Staatsanwaltes. Der Staatsanwalt Hofrat Dr. W! u t c r ft e i n ist der Ansicht, daß dem Angeklagten ein schlechter Dienst erwiesen worden wäre, wenn das Gutachten der Gerichtspsychiatcr ihn im Sinne der Verteidigung für tlnzurechtutngsiähig erklärt hätte. Dann hätte er doch für lebenslängliche Zeit iu das Irrenhaus wandern müssen, während er setzt im Verhältnis doch nur ein paar Jahre im Gefängnis verbringen wird, für seine Nervosität Übrig«,,s keine gar so schlechte Kur. Man müsse sich gegen den Antrag ans Einholung eines Fakul. tätgutachtens wenden. Er, der Staatsanwalt, wisse wohl, daß alle Juristen der Meinung seien, sie wüßten zumindest alles besser als die anderen, über in dem Ft Ile habe er volles Per' trauen zu den Gcrichtsärzten. verrweiseltsten Stimmung befand, 'mit Mordgedanken beschäftigt habe.^ Otto habe die B e st u n tt n g V e rloreu, als Robert sagte: „Und wenn der Prozeß acht Jahre dauert, ich gebe Nicht nach. Von ntir an? könnt Ihr alle krepieren." . Nicht Robert Eißler sah er mehr vor sich, sondern irgend ern Gebilde, vielleicht das Kapital selbst, von dessen ehernen Fußen er eben zertreten worden war. Dr. Teirich bittet schließlich die Geschwornen. den Angeklagten frei', nsp rechen. Nach der Rede deZ Verteidigers ertönte längerer Beifall. Da sich derselbe trotz der Ermahnungen des Vorsitzenden nicht lcgt^. ordnete Hofrat Dr. Ram sanier die nusnahmäsose Räumung des Saales an. D<r S t a al s a n tv a s i behauvtete in seiner Replik, daß der A pplaus b e st e l l t und b e z o I) 11 sei. Der Vorsitzende nickt -zu dieser Bemerkung beifällig. Dr. Teirich wies in seiner Erwiderung diese Infinna lion des öffentlichen Anklägers in scharfen Worten zuaufnahmc des Bcweisweksahrens bchltss BeibrirMtNg der Geschäft sb sicher und Lad'.rng einer Zeugin, die bestätigen soll» baß Robert Eißler vor bir.u Vawr des Angeklagten des'öfteren ansgespuckt habe. Der Gerichtshof beschließt, die An räae als nnerhehlich abzutohnen. Ter Vorsitzende führt in seinem Rcsumr aus, daß das Mitleid für die Geschwornen keinen Maßsla', zur Bendeilnna der Fat bilden dürfe, denn dieses könne auch n it g :> n st i g s \\ r d? u A. »geklagt c. n s e in. wenn man tzn dir W'tlne und die Waisen des Gemordeten denke. Dft' Ge schwaen.en dürfen nicht den Stimmen jenek lauschen, dir für MN Anaeklarten Sv-uPattzirn heischen, denn es können Hnnde.rttcmsrnde auch Verabschennna für ihn empfinden. In dem weiteren Teile seines Reftmtts l>c:bl der Vorsitzende alle s, w a? gegen den Angeklagten s p r ich t. mit besondere m R a ch d r n ck he r \) 01. jeden Abend? „Ich lasse mich mit Diana FränibfahflU weift masdetön!" ftWärtito gerftde mit DianE^Fra»Bbf«ri,ttwein?*1 „Weil ich mich überzeugt babe, dasB nur Massage mit DIANA Franzbranntwein mit Henüiol Cs wurde uun der Anaaklagle wieder herein geführt und der Vorsitzende teilt ihm mit: Die Psychiater haben Sie für g e i st c 8 g e s ü n d und z % v c ch n u n g 8 s ä b i g erklärt, auch im Zeitpunkte der Tat. Haben Sie dazu etwas zu bcmerketl'? — An gell.: Rein. Der Gerichtshof lehnte die Einhölnna eines Iakuliätgillachkens^ a b. weil das Gulachteji den PsNchiaten keinen Mangel ünsweise» sondern klar, tzelttlich und d^?n Soch verhalt erschöpfend sei. Der Vorsitzendü verlas die Schuldstagen, bis den Gefchwornrü vörgelegt werden. Die erste Frage lautet auf Mord, die zweite Frage» eine KventnaiftvHe, auf Totschlüg und die dritte Frage» eine Dusatzsraqe zu den beiden Haitptsragetz» aus CinueSverwierung zur Zeit der Tot. Cs begannen die Reddi des Staeiksanwaltes und des Verteidigers. Staatsanwalt Dr. Witttekstein bezekchuete die Berantwörtung des dlngellcig.eu, daß er keiiie Msckabsicht hatte und Ni,r lüt Jähzorn bllNdelie, als bewußt unwahr lind erlogen, und verwies oaraus, daß er nach vslibrochwr Tai sein Opfer höhnte- ES wurde versucht, Rodert Eißler als brutalen, gewissenlosen Menschen hinzustellen. Er ist wie ein Mann gestorben, nicht dis Dptzr diisd Adtßekirim von TodeSangsl kam Über feine Lippen, ruhig I!nd gesklßft Nicht wie sin VSsewichl, sondern Wie ein MciUU, 8d,8n GkWissdi tdlt ist. Rach den Trgehnissen deß BöweiSvetfährsns ist kein Zweifel. das, hisr ein Vorbedachter Mord VMstgr, ek beäkttroge daherdie Ho-Uptfräge zll bc-sahsü Ü5V dtö Züsätzfrage zlt verneinen Tr- Drätz rrksärts, dch tt sich M\ ArtSfGrüUgtzit m StaaiSStiwaltes btttlfoiiltiU’u änschlikße. Vtrisidiger Dr. Teirich schitderls die itälttigc KiiDstsii SeS ÄtiKstlagidk lind d'w MacheuskhnftHn Gißitts ßrgtztt Ost» Md das Htiwilsdrtilläeu drS Ayrikflägtst; ÜllS der FiM8. Ttt AhgESgks dkfitzt faft gov teit» Vermöge.!, De sk )« Äsh^N nichtöot! dem Erbe fHfte* Voltkrtthülteü hatte. Von dM, ^sMtsilntdle dcß VatSrs. 1 $ Millisneu HMrSWI beÜW» ertziSlt der Angeklagls ltdiglich gram .Ich AissttMsl; Mi«Mstren.iM Jahrs lv2l. AllsseckeNt srhitzlk tt nöch Lchwsizsr' Kränken. M.i \i muß sich die Situgkitiit des tzvifltSltSü» der n>!' äl> I-iftreu sich, in estltt söichsn Sscückendtzn Nvtlögö deiand '' t'e'e,' Ilttrstä'.Kdl mu'ßkön sich ^'i>trg?r^ ^'owätrön solctzs üs-.b.msrrsD lindert, welche von Uebefänstfen gung von «cbwofer Arbeit berrlibreti. f.heudarum kaufe ich öuf D A»Prastsbr@Etstlw@in Und rjidbta ahdele^ VSVS5SN erbSItticHI D iäAä-Franzbr anslw ein-Profluktion-Ses. WfSM,«.» pum, vm«, EASarthSWaats MebCft^oyahdbSMdVa 1073 Der Vvtsttzdche üks KtsatSühwätk. Cr Erklärt» eS sti Noch den ZeugenaiiöfaMN klar, daß die FiMü üti der Skhädigüng ünschii.Idlg ist, da die Vernitnd<r>iNg des Börmögeiis durch dis Goidentwerftiftg eingStkeiett sei. Es ist für daN Angeklügleü chävakteristisch, daß st Winz r Uh cg gewsseli ist, als während der Verhandlung über dst Tät selbst gSsprochen würde, und iiiit stiegt Wucke, Weny fich mit biß CröUMlng bau Geldfragen händetke. Die Geschwornen werden am besten ermesstzr, ob der LirmeNagte m der A b s ich t, zü 101 k ft, gHäudklt Ws, wenn sie die Jät 1 ll.ch e tzenckitcn, daß sich Otto Eißisr eilte Wtzchs vor tzsr Tät Wöfsätt gekauft habe. WtzitekS M kitM Efttstr-iNiitg öött tch MetSL Rit Mi Mvolvsru geschossen Habs. Auch dis Bchüdligkei!, ilUl her sich vtt Vor aasig MMsPiklt ifttbß, sei bsPichüsstd- Matt Muß sich auch vis RuW des AtWklngleN wähkßnd der V^thäWluW vsk^ negulMtirtigen swvlö kis ÄdisftkunpaN des Aiigsftagleit wach der Dzt. ES ist auch iNNttsssaM. daß die ängstzlillts Aeüßskttiig- .»I.he köwnt Vvn mir aüS krsplürdi." nisniäittz gkMt hat: Ri, Bia ftb hat S*is §! ech .sSlöst zu ri clU s tt- Es ist dftß Scmierüüg des RechtWiichjs Wk MttMfchWk -As die GaniE^ruig der srrmrnzeU; , Mn fQirtt Nicht slGu, daß dissks Rsstims Bsrktltz gshülten ist, da es in WrMKkeit mr-hr dst Rede eines SiMts» anwakts d^rstsstl, s^r bSgiet'ig istdis Vdui^tdliiug ivegsü Mbrdes dutchztisetzeü. Mll sölch-ss Msttütr Silkf ein V o x f i'tztz üd z r. dsv filr unparteiisch augdetzeu seiin will, nicht vollen.' Dr? GsschworueN Wr-ll sich, fcfefiSSK Ws Oeraiung zurück. Z.utz- 7v,'rc.nm ck: dicht. Mt oll'.. IV. frem tK>'wände nt-rrten f* ifrmn*» -*v 'k»U tri:!--;i. v: W. «M 1624 .. QMk I Gegen hütb 11 Itzhr ivuotzs daö V«ckÄt der VA-tMMN verlosen. Dre Geschmoruen haben die FvW auf Mvck «st z -s h n Strutmen gegen zwei besaht, me Zus<chfvaqe auf SiimcSvevwirrung c i n st i m nti g vevneint. A uge klu Ich bitte, mich hinmtSMven M lassen, tzch habe kein Interesse mehr a>n der Berhanmung. Vors.: Sie müssen hier bleiben. Der Stalatsatiw.alt beantragte die Anwendung äußerster Milde» da keine Erschwerungsgründe, Wohl aber zahlreiche Milderung-» gründe für den An ge klagten sprechen. Der Verteidigst! bittet um Milde bei Vemsssung des StrnfanAiwßev. Während seiner Worte bricht die Lebensgefährtin Elßlers ohnmächtig zusautmen und mnß ans dom Saals getragen lverden. Rach kurzer Beratung verküicket dsr Vorsitzende das ÜY* leis, das auf zehn Jahre schweren Keidiers läutet. Das Urteil wird vom Publikum mit großer Bewegüttg ftuf#* nommev. Iit der Begründumz des Urteils wird als mildernd das Geständnis, die Antzescholtetcheit. die psychologische Minder« wenigp'il und tze.r Umstand a>ts^sm>n<n, daß sich der Auge» klagte snbsektiv schwer geschädigt erachtete, als erschwerend nichts. Deshalb würde vom außerordentlichen RUlderungsrecht Gebrauch ,remacht. Tie Verteidiger meldeten die L!ich>trgseitSbcichwe>rde und die Berufung gegen das Strafausmaß an. Ollo Eißler nahm das Urteil g e s a ß t entgegen. L«r bevorstehende BanibeamlmMau. In der allernächstst Jeu gelangt in den Banken eilt B o a m t r u a Hi a u großen Umfanges zur Durchfiihrung. Man spricht, wie uns ans Bankkreisen be^ kainügegebett wird, von einigen tausend Angestellten» deren Entlassuitg bevorsteht. Bekanntlich muß im Sinne der nach dem großen Streik erfolgten Einigung ein Drittel der prövisorischeit Beamten J) t a ß nt a t if ler i, das heißt, definitiv altgestellt werden, während der größere Deil deß übrigen das Material des Abbaues für die Banken bildet. Es handelt sich dabei um s ü n g e t c Kräfte, die sich beruflich noch umgrnppieren können, wobei ihre Lage durch die Atzftrtigtmgösninme erleichtert wird, die sich ungefähr in der Höhe eines halben Jahresgeh altes bewegt. Der Abbau lvird Mit dem E n d e d e t K o n.j unkt ur und ker Einschränkung des Geschäftes begründet. In der Bankenwelt wird auf die Tätigkeit der alten, gutgeschulten Beamten Gewicht gelegt, während die jüngeren AnaestelUenkreise gerne deren Pensionierung sehen würden. In der Konjunkturperiode war ein großer Angestelltenzustrom zu den Banken wahrzunehmen, und die Aufnahme war ziemlich wahllos, im Gegensätze zu früheren Zeiten, wo die Aufnahmsbewerber einer strengen Siebung unterworfen warett. Irr Bankeukreisen sieht man sich zu diesem Abtz au-- schritt genötigt, umso mehr, da die rein kaufmännische Führung der Institute auf Grundlage dnes nur unumgänglich notwendigiött Beamtennpparates damit noch nicht erreicht erscheint- Aus Bankbeamtenkreisen wird uns hiezu mitgeieilt: Die unter einem Jahre im Dienste stxh^tden Angestellten erhalten eine Abfertigung Von vier Mott a t s g e h Ä l t e r udie über ein Jahr eine solche von ^echs MottüteN, jene Mit zwei oder mehr Dienstjahren eine Abfertigüng von zehn Monatsgehältern- Dazu kommt die Einhaltung der Kündiguitgsfrist nach dem Angeflelllengesetze und die in diesen Zeitraum fällenden Begünfligungen, wie Urlatlbsgeld, Aitschaffuttgsbeitrag, usw> Ztr diesen Beträgen wird ttoch em ÜOprozenliger Zuschuß von der Gesamtsumme gewährt. Der Abbau hat bereits bei einer Reihe von kleinereit Battken begonnen und wird sich besonders auf jene ausdehiten, die zu viel Filialen besitzen und in der jetzigen Zeit der Stagttation keme genügende Beschäftigung für so viele Angestellte haben. Äbßßfout werden vor allem nach den letzten BereinbartlNLen Vertragsbeamte, wobei jedoch ein Drittel von diesen am 1. April pragmatisvert werden mußte, so ^>aß sich der Abbau Nur auf den größten Teil der zwei Drittel bezieht. Die Halste der verbleibenden Verträgsbeämten muß am 1. April 1925, der Rest am 1- April 1926 defAitlb «Ngtzstiellt werden. Wie groß dieser Rest sdn wird, wird von der Zahl der Abgebauten abhäNgen. Jedenfalls wird eine große Zähl dieser BertrStzsbeäMteN dem Äbbaüe verfallen tzinftSndiger DemoiftraMurftdeU der Straße«, üahnangesteme«. Bd einigen Bähnhösütt der Gträßenbahn wird heute früh wahrscheinsich statt Um 8 Uhr erst um sechs Uhr ausgesähveN wecken. Es handelt sich um eilte DeMonsträtiön der „Unpolitischen Vereinigung der Ztraßenbahner", ditz sich gegen einige Desöckerungen von M Werkstätte zum Betriebe wendet, die sie als ProtektlöNssystßM tzezeichnd. Verhandlungen sind in dieser tzrage zwischen der GeMeitwe ünv der Vd'eitti^ung nicht geführt worden, dä stäch einem Beschlüsse des Gcmöindcräies Verhandlnügßn Mi! mit der die Mehrhdt bildenden Örganisation geführt weckeii durfeii, d. i. init der Gewerkschaft der Händdsuüd Ti'änsportärbeiter. Die Temonstrattöti Wird nicht ernst geltömmeü, dä höchstens ättf den Vohithösen Favoriten, Brigittenau und Floridsdorf ein eingeschränkter st-rühbetriöst ttfolgen wird. Die Straßenbahndirektion erklärt die Behauptnng, daß sie unter Uiügehnng dsr ill oöti Werkstiiitdt arbeitenden Ldltß itell citgägiertS Kräfte iit deü Fährdiküst stelle, für vollständig llürichtig. Die sti«Mr««g der Sümmerzrit. Das WeMinm der Gieüet KsüftnaMischest hat» wie wir stersils berichlddl, megeik dor EittsnhruW der Sonmtcr- Dii äu das HnWdsUirkistßrittm eine Ei üg ab« heriLtei. Jü di-östt' Ein^Os wird kiM dStälts MMlEtsütt. daß vßlk Ätaef« rnaiütschüsr fett dntzr Reihe bbü Iühfiii» stzidtk cchcke Erfolg, I ckUf dtz 'faWMt bei Wievßrdits-iwuklg der Aeumllttpir HMe.