Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1849 (8.4.1924)
- Date
- 1924-04-08
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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GDe F ' ©fettst Wiener M^rgenzeilunft. 8. AM ml * Nr. 1848 Zer Prozeß Sw Wler. D« üeftrkqe Bormittaia war nahezu ganz bem Verhör mit Dtto TiN'er gewidmet. Der Angeklagte macht den Eindruck eine- Neurasthenikers. Er unterbricht zu wiederholten Malen den A>rsttzenden, den Staatsanwalt und die Zeugen. so daß ihn der Vorsitzende ermahnen muß. Er ist in einen laugen, altmodischen Mantel gekleidet, einen sogenannten Menlsürikow, mittelgroß, und macht einen shmpathifchen Eindruck Immer wieider. spricht er von dem Vertrag, bei dem ihn seine Vettern betrogen haben. Ans den Zeugenaussagen ergib: sich daß Otto Eißler ein Sonderling und Hvpochoudcr und offenkundig nicht normal war. Im Sommer trng er Pelze, zu weite Kleidungsstücke, war Tag und Nacht mit einem Revolver bewaffnet, lies; sich im Winter die Zeitungen vorwärmeu, weil er meinte, er könne durch Luftzug eine Lungenentzündung bekommen, war sehr mißtrauisch und wurde auch -tut Geschäft seines Vaters nicht für vollwertig genommen. Boi der Abgabe der Generalien erklärte Otto Eißler, daß er 50 Jahre alt sei, ledig, Kaufmann, Gymnasium und :wei Semester Hochschule für Bodenkultur und vier Semester Jus studiert habe und für drei uneheliche Kinder zu sorgen habe. Er bekenn: sich schuldig, jedoch nicht im Sinne der Anklage. Er schilderte in so raschen Worten, daß man ihn kaum folgen kann, die VwmögensverhcDnisse der Tirana I. Eißler und Bruder, die inklnsive ihres halben Anteiles an der bosnischen Forst industrie Eißler u. Ortlieb ein Vermögen besaß, das aus 80 Millionen Schweizer Franken beziffert werden müsse. Ein Viertel, also 7,5 Millionen Schweizer Franken sei von Rechts wegen Ei g e n t n m sein e s Vaters gewesen. Drei Viertel des Vermögens bestanden in stillen Reserven, da alle Güter. Fabriken und Forstbahnen nur mit zirka 10 Prozeni verbucht wurden. Auch die großen Warenvorräte wurden mit nngenihr 50 Prozent ihres wahren Wertes unterbilanziert. Es ist Tatsache, daß die Firma eine der reichsten und dabei so gut wie vollkom'N"u schuldenfreie Forst- und toolziudustriegesellschaft Europas ist. In der Bilanz des Vaters war das- Nachlaßvermägeu mit 12,5 Prozent, das sind 1,5 M i l l i o n e n S ch w e i z e r- Fr an ke n eingetragen. Zu Buch standen aber nur 500.000 jugoslawische Kronen, das.war bei der 1021 voraenommenen Umrechnung eine Million österreichischer Kronen oder nicht 7000 Schweizer Franken, das heißt also, daß die Ebben so gut wie qar nichts erhalten haben und um beinahe 1.5 Millionen Schweizer Franken betrogen wurden. Das Gefamwermögen seines Vaters schabt der Anmklag'ie im Zeitpunkte seines Todes auf 5,870.000 Schweizer Franken, der Vater satierte durchschnittlich ein Ein kommen von 250.000 Goldkronen im letzten Jahrzehnt snucs Löbens jährlich. Ter Angeklagte schildert dann, wie er sich überreden ließ, zwei ungünstige Verträge, den letzten!m Jahre 1918. abzuschließen, wo sein Anteil ans 20 Prozent Herabgn'eht und er zum stillen Gesellschafter degradiert wurde. Er nrnßte neuerlich 750.000 Schweizer Franken einlegen, um die er von den Firmainhabern auch bewogen wurde. Der Zweck einer beabsichtigten neuen Gesellschaft war, den Staat um die Steuern zu prellen. Wenn in den Jahren 1919 bis 1923 die Schwester oder der Angeklagte Geld verlangten, hieß es immer: „Wir haben kein Geld". Ichhäbe immer geglaubt, daß Oesterreich ein Rechtsstaat ist. Praß: Also Sie glauben, daß Österreich ein Rechtsstaat ist, in dem jeder seine Handlungen nach dom Gesetz zu richten hat und in dem niemand sich selbst den Richter machen darf. — Ang eck l.: Jawohl, Oesterreich ist ein Rechtsstaat. Darf es aber in einem solchen Staat Vorkommen, wie es mir passicrr ist, daß man mir in den Jahren der fortschreitenden Geldentwertung für eine Million tschechische Kronen .zwei Jahre später eine Million österreichische Kronen ausbezahlt, die jetzt nicht einmal ein Zehntel der Kaufkraft besitzen? Die Szene im Bureau. Der Angeklagte schildert nnn die S-zene im Bureau. Nach Besprechung verschiedener gleichgültiger Dinge hat Robert Eißler zu mir gesagt: „Von mir aus könnt Ihr alle krepieren, ich führe acht Jahre Prozesse" und ist zum Telephon gegangen. In meiner Aufregung halbe ich diese Bemerkung auf meine Kinder bezogen und ohne meinem Willen und eigentlich auch ohne mein Wissen auf Robert geschossen, natürlich ohne zu zielen. Der Knall der Schüsse har mich zur Besinnung gebracht. Ich wollte mich erschießen. Ta kam der Kassier, der mir die Pistolen wegnahm. Es ist nicht richtig, daß ich die Pistolen gekauft habe, um einen Mord zu begehen. Zahlreiche Zeugen können bestätigen, daß ich immer eine Pistole bei mir getragen habe. Ms ich mit Robert noch allein war, sagte er zu mir: „Dummer Kerl, warum hast du geschossen?" Ich antwortete: „Wenn du mich um sieben Millionen Schweizer Franken geschädigt hast - . ." Ich habe nicht gesagt: „Cs nt kein schade um ihn." Ich habe nur gesagt: „Es ist schade, dad ich mich nicht erschießen konnte". Appell an die Geschwornen. Der Angeklagte wendet sich schließlich an die Geschworneu mit folgenden Worten: „Wenn man aus eine so betrügerische, niederträchtige Art;md Weise um sein Vermögen geprellt wird, wenn man bei einem Vermögen von 100 Milliarden Kronen auf sechseinhalb Milliarden Goldkronen Anspruch hat, so wird jeder, der es mit etwas menschlicherem Wohlwollen beurteilt, begreifen, daß man die Besinnung verliert und ohne es zu wollen und zu wissen, ein Unglück anrichtet, daß nur derjenige als Opfer zu betrachten ist, der auf diese Art und Weise um sein Hab und Gut geprellt ist." Als die Rede aus die Mißhelligkeiten Ottos mit feinem Vetter kommt, die auch wegen der Lebensgefährtin Ottos entstanden, fragt der Vorsitzende, warum Otto nicht geheiratet habe. A n g e k l.: Ich habe es für wichtiger gehalten, meinen Kindern das Ebbe des Großvaters zu verschaffen, als diese Formalität zu erfüllen. Ueber Befragen gibt er weiters an, daß er die Tai aufs tiefste bereue. Die frühere Quartiergeberin Ottos, Frau Bock, erklärt, daß er sehr nervös, jedoch nicht streitsüchtig war. Ein früherer Angestellter der Firma. Fröhlich, bezeichne: den Angeklagten als nicht normal. Er mar sehr ängstlich und halbe den Revolver auch nachts bei sich gehabt und sich verbarrikadiert. . Der Hausarzt des Angeklagten, Dr. L a ck e n b a ch e r, bezeichnet gleichfalls Otto als Hypochonder und nicht normal. Rechtsanwalt Dr. Heinrich Pollak, der die Schwester des Angeklagten vertrat, bezeichnet den Angeklagten als einen Narren, der nie recht wußte, was er wollte. Die abgeschlossenen Verträge waren sehr unvorteilhaft für den Anget'lacheii. Rechtsanwalt Dr. Eduard Benedikt, d:r die Schwester Otto Eißlers, die Baronin N i k o l i e 8, vertrat, weit die Vettern den 78jährigen Vater Ottos, Heinrich Eißler, der sechzig Jahre der Firma angehört hatte, aus der Firma ausschließen wollten, sagt aus, daß Otto Eißler den Vertrag hinter dem Rücken aller geschlossen habe. Ich habe schließlich zu Otto gesagt: „Sie sind ein Narr und ich will mit Ihnen nichts zu tun haben." Der Vertrag sei nicht so ungünstig gewesen. Auch die weiteren Zeugen geben au, das; der Angeklagte nicht deii Eindruck eines normalen Menschen gemacht habe. Frau Ida v. M o l n a r, die Witwe des ungarischen Staatssekretärs Moluar und Schwester des Angeklagten, gibt, des öfteren durch Wcinikrämpf: unterbrochen, cm, das; der Erschossene ihrem Vater seine Existenz zu verbankeu hatte, und in die Firma ausgenommen wurde, obwohl er nach dem Gesellschaftsverlrage nicht der Nachfolger seines Vaters werden konnte. In den Büchern tvar nur ein Zehntel des wahren Wertes des Vermögens eingetragen. Verteidiger: Wieso kam es, daß Ihr Bruder ein Sonderling wurde? — Z c u g i n lwehmütig): Die arme Mama! Tie hat sich um den Otto nie gekümmert, sie hat ihn nie bei sich gehabt, für ihn hatte sie niemals Zeit. Ein Kind, das so ohne Mutter auswächst, muß ein Sonderling werden. Es wird sodann die Lebensgefährtin Otto Eißlers einvcrnommen. Sie kennt ihn seit 1? Jahren. Eißler wirb von ihr als ein wenig nervös bezeichnet. Er trug Waffen bei sich, war mißtrauisch rlnd etwas absonderlich veranlagt. Wenn ihm jemand die Hand reichte, pflegte er sich nachher zu waschen. Tie Zeugin gibt an, Eißler sei gutherzig und habe oft Wohltätigkeit geübt. Er war nicht geldgierig. Ucber sein Verhältnis zur Firma habe er sich geäußert, daß er daß nicht bekonrme, was ihm gebühre. Die Verhandlung wird sodann auf morgen vertagt. Nur ProteBersMmlimg der BWnenangesteMen. Die Bühnenangestellten hielten gestern im großen Musikvercinssactlc eine 'Versammlung ab, die sich gegen d i e K ü n d i g n n g von 6 0 0 B ü h n e n m i t g l i ed e r n und die beabsichtigte Sperrung der Operettentheater wandte und heftige Vorwürfe gegen die Direktoren, besonders gegen Mari schka erhob. Es wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: „Die Bollversatnmlung der Wiener BnhncnangesteH- Lci: erhebt Einspruch gegen die an sieben Wiener Thcaterbetrieben vorgenommenen Massenkündigungen. Tie Bühnenangestellten verschließen sich durchaus nicht der Meinung, daß die Ansätze der Lustbarkeitssteuer dein heute bestehenden wirtschaftlichen Verhältnissen der Dheaterbetriebe nicht entsprechen. Sie lehnen es aber energisch ab, Opfer zu werden in einem Konflikt zwischen der Stadtgemeirtde und den Unternehmern. Die Versammlung beauftragt die Arbeitsgemeinschaft, die Unternehmer mit aller Eindringlichkeit zu warnen, die in den Masfenkündtgungen zum Ausdruck gebrachte Drohung, am 1. September ihre Betriebe nicht zu eröffnen, wahr zu machen. Die Versammlung erwartet von der Arbeitsgemeinschaft, daß ste jene Unternehmer, welche am 1. September ihre Betriebe nicht eröffnen, f n r den den Angestellten zugefügten Schaden haftbar mache. Die Vetffammlung beauftragt die Arbeitsgemeinschaft außerdem, die Gemeindevertretung zu bewegen, die Sätze der Lustbarkeitssteuer den tatsächlichen wirtschaftlichen Vevhältnissen der Theaterbetriebe a n z u p a s s e n." Mitteilungen aus dem Publikum. vsr Verein „Chawlrah OJae Cheaed W. Eines“ gratuliert herzlichst seinem Vorstandsmitglied Herrn i, _ U anlässlich derVermäh- 3 K O U 1—2. fl CI 2 11 lung seiner Tochter Regina mit Hem, Oskar Nagler Der Jüdische UnterstütBungsverein „Esra“ gratuliert herzlichst seinem Mitglied Herrn Lazar fülle Helene mit Herrn anlässlich der Vermählung seiner Tochter Dr. Emil Glaser Kultus- und Justiz-Talare und Barette erhalten Sie vorrätig oder nach Mass bei der bekannten Spezialfirma RUDOLF GOLDSTEIN, Grosses Lager feiner Stoffe für Massbestellungen Tal. 45-6-29 WIEN, El. TABORS7RAS5E 54 Cegr, 18S6 ™ „Wienea“ | 723 W *II. OBERE DONAUSTRASSE 91 I Grösstes streng T^^-Restatirant unter Aufsicht des Ehrw. Rabbinats der Schiffschu! Wiener Mktwäsche-Anstatt Tel,42.135 Wien, XX Wallensteinplatz 7 Tei.42.125 liefert leihweise hygienisch gereinigte Wäsche an Bureaus, Fabriken u. Geschäftshäuser £ Pension Goldberger £ E Eröffnung am 1. Mal. — Preis für komplette Pension In der H m Vorsaison Lire 30. — Anfragen vor dem 1. 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Der PhBiograph K a n i tz e r im 18. Bezirk zeigte bei der Polizei an, daß seine Hausgehilfin von Insassen eines Lastenautom>obils^ entführt worden sei. Am nächsten Tage sei das 16jähvige Mädchen zurüchvkehrt und habe erzählt, daß es gegen feinen Willen gewaltsam auf dem Auto zurückbehalten worden sei. Sie sei von zwei Männern, mit denen sie vorher Gasthäuser besucht hatte, unter Gewaltanweuduug sowohl auf dem Auto als auch in eitler Garage des 11. Bezirkes mißbraucht worden. Die beiden Männer sind der 23jährige Chauffeur Karl Wala und der 27jÄhrige Äkitsahrer Franz Bur i an. * Selbstmord des ehemaligen Varietedireltors Waldmann. Der ehemalige Varietedirektor Emmerich Waldmann hat sich in seiner Wohnung erhängt. Er hatte in letzter Zeit mit' stets wachsenden materiellen Schwierilgkeiten zu kcinrpfen. Sein Vermögen war tu Effekten angelesAt und infolge der Börsenkrise hatte er große Verluste erlittow Waldmann war der Sohn des Leiters der Ronacher-Bühue und tvar seinerzeit Mitinhaber des Apollo-Theaters und später an dem Unternehmen Venedig in Wien und Kcvffevgarten beteiligt gewesen. * Neue Zigaretten. Wie die Korrespondenz Herzog meldet, gelattgen mit heutigem Tage Sport- ^und D r a m azigaretten mit Golddruck zur Aus gäbe, die 350, respektive 250 Kronen pro Stück kosten und qualitatiiv höher stehen als die Notdruck, die 300, beziehungsweiise. 200 Kronen kosten. Gleichzeitig geilangt die Filmzi-gartztte zu 200 Kronen zur Ausgabe. Der in den letzten 14 Tagen bestandene Mairgel an Mcmphiszigaretten ist behoben. * Gegen den Zementzoll. Eine Abordnung des Komitees zur Bekämpfung der Hochschuhzölle hat den Bürgermeister ersucht, den Kampf gegen den Regiemugsentwurf Aber die Zollerböhung auf Baumaterialien, vor allem ans Zement, zu unterstützen. Der B ü r g e r m e i st e r bezeichnete e iitc Erhöhung des Zementzolles als unerwcilMch für die gesamte österreichische Volkswirtschaft und versprach, entschiedenst gegen diesen Zoll auszutreten. * Umwandlung des Berliner AtelierhauseS in eine Schule. Wie die I. T. A. erfährt, hat der Vorstand der orthodoxen Svnagogengemeiitde Adaß Iisroel zu Berlin das bekannte Atelterhaus im Berliner SöMundshos käuflich erworben, um dort die Schule der Synagogengemeinde unterzubringen. Die Schule der Genreiude Adas; Iisroel besteht schon seit einigen Jahren, ohne daß sie bis jetzt über ein eigenes Schulgebäude verfugt hat. Gegenwärtig ist die Schule, die von 600 Kindern besucht wird, in verschiedenen Mieträumen uutergebracht. Die Gemeinde Adaß Iisroel gedenkt, in absehbarer Zeit aus diesem Gelände auch eine Synagoge zn errichten. * Das Radiologische Institut in Krakau. Anr Sonntag fand in .Krakau in Anwesenheit der Vertretler fast aller Ministerien die feierliche Eröffnung des Radiologischen Instituts statt. Die Anstalt besitzt bereits ein Gramm Radium und ein zweites wird eben setzt aus Belgien bezogen. Als Leiter des Instituts fungiert Dr. Heinrich Wachtel, Mitglied des Internationalen Organisationskomitees für die Bekämpfung des Krebses. * „Der Jude". Eine Monatsschrift. Heran sgegebcn von Doktor Martin Bnber im Jüdischen Verlag, Berlin N. W. 7, Dorotboenstriaße 35. Das dritte Heft des achten Jahrganges ist soeben erichienen und hat folgenden Inhalt: ChaÄes Gide: „Die zionistische Kolo-nisation" (aus dem Französischen übersetzt von Walter Fischcl); Mbert Maurüber: ,Landung und Quarantäne" laus dem „Palästinensischen Tagebuch")'; R. Mendel v. Witebsk: „Hachscharah": Arjeh Tartakower: „Zur Geschichte des jüdischen Sozialismus"; E. I. Lesser: ,K-arl Marx als Jude"; Ch. N. Bialik: „Erscheinun'g der Kindhoit" (deutsch von Ernst Müller). Bemerkungen Umschau. Vereine. Vorträge und Dersammlungen. Jüdische Tischgesellschaft Innere Stadt. Heute Dienstag um halb 9 Uhr abeltds spricht im großen Saale des Cafe Siller, 1. Bez., Franz Josefskai (Mezzwrin) Julius Rosenseld, Llmtsleiter und Matrikelsührer, über: „Die Bedeutung des Matrikelwesens für das Judentum". — Zionistische I u g e n d g r u p p e L e o P o l d st a d t. Heute Dienstag, präzise halb 8 Ahr, Plenarversammlung. Morgen Mittwoch. präzise viertel 8 Uhr, an Stelle des Turnens, Ausschußsihnng. Donnerstag, präzise halb 8 Uhr, Hebräisch. Samstag, präzise 7 Ahr, erste ordentliche Generalversammlung. Sämtliche Kurse und Versammlungen finden im großen Saale des Landeskomitees, 2. Bez., Tabörstraßc 20a, statt. — Kulturgruppe der zionistischen Bezirksorganis a t i o n Brigittenau, 20. Bez., Karl Merßlstraße 6. Heute um 8 Uhr abends Literaturkurs (Schluß). Referent Prof. Wilhelm Aieukes. — ,Iugendve r c t n 21 h aw ath- Z i o n, 2. Bez., Glockengasse 30. Heute um halb 8 Uhr abends Zusammeukunst aller Gruppen. * Persoiralnachricht. Die Sängerin Hilde D >rl i tzk a j a wohnt 9. Bez^ Günthergasse 3, bei Hornstein. Telephon 29-0-16. Zu sprechen Dienstag und Donnerstag von 5 bis 0 Uhr. Zionistische Sektion für den 6. bis 8. Bezirk. Heute um halb 9 Uhr abends im Vereiusheim, 8. Bez., Bennoplatz 1 a, Konzertakademiel Programm: Herr Dr. Karl Lahr: Klavier. Frau Dr. Fritzi Lahr-Goldschmidt: Gesang. Herr Fritz Pollow: RezitatiouLN. Hevr Hans Wolfsberger: Konzertsänger. Frl. List Rinaldini: Tanz. Lluschlichend Tanz. Regiebeitrag. Während der Vorträge kein Gm.«aß! Gbft?. willkommenl /