Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1847 (6.4.1924)
- Date
- 1924-04-06
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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§ Seite 8 i Wkn, Sonntag Wiener Morgenzeitung. 6. April 1924 Nr. 1841 Phänomen ereignet, das das Aussehen der Landschaft vollkommen verändert. Fn Mehreren Orten wurden nämlich Vsm Krrev ßmeffsd. durch das Gleiten de r Erde zahlre i che Häuser and HauerngeHöste zerstört. Di« Eirüvohner der Ortschaft Olle de Torr es beklagen den Verlust ihrer Landhäuser, die nach und nach in ble Erde versinken. Lnstfahrzmge beobachten das heimgesnchte Gebiet und berichten von zahlreichen großen Erdrissen u n d Löchern, die denen gleichen, die durch das Einschlagen von Granaten und Bomben entstehen. Tie Erde, die sich nt Bewegung befindet, scheint drei bis vier Meter dick zu sein. Tie Tiefe der Erdrisse de wägt durchschnittlich 20 Meier. Zar NM-Wrker Sch«N»r«itt. New-Aotk, 5. April. Die Hängepartie Dr. Ernanuel 6 a s? d r - B o g o l j u b o w wurde von B o g o l j u b o w r u f 0 c g c b c n. ProteMrrsammiung «»»lünditcher ShiSenten an den Wiener Hachschnlen. Ein ans Delegierten von 20 ansländischeit Studenten- Sereinen zusammeniaesetztes Aktionskomitee veranstaltete gestern in der BoltShalle eine Protestversammlung gegen die Erhöhung der Studien gebühren für Ausländer. Tie Bersammunft gestaltete sich sehr bewegt. Eine verschwindende Minderheit deutscher und -ungarischer Studenten machte gegenüber den Anträgen des Akttonskonntees scharfe O p p os i t r o lt, sie tvurdc jedoch nie-dergestmnnt. In ieinenr Referat teilte der Ingoslaive Zirkovic mit, daß das Könnt ee' sich au''die deutsche Stndenten*ammer >rnl Unterstützung wendete, dieses jedoch ein gemeinsames Vorgehen abgelehnt habe. Diese Antwort sei unvorsichtig u'nd undiplomatisch, denn die Zerren vergessen, daß in den Nachbarländern viele deutsche Studenten an d'n Hochschulen si-.w, deren Lage durch eine derartige Halbing nicht gefördert werde. Das Aktionskomitee stehe aus dem Standpunkt, daß es leine Trennung zwischen der Studentenschaft geben soll. Der Referent wies daraus hin. daß'in eiwzclnen Staaten die ausländischen Studenten begünstizu werden und daß Wien heute eine der teuer st e u Stäblc sei. Tie SmdmtgoWhren sollen nicht nach der Staatszngchörigleit, sondern nach der wirtschaftlichen Lüge der Studierenden, noch Kategorien abgestnft, seftgejtellt werden. Wenn die geplante Belastung verwirklicht werde, iriir eu die ausländischen Studenten geFvungcn. Wien massenweise zu verlasset!. Die ausländischen Studenten, die gern zur Helntng des Altsehens. Wiens bis Großstadt beitragen wollen, appellieren Mt die OeffsntUchkeit, sich für die Wahrung ihrer Ilnteressen einzusetzen. Ein Aiitglied der Sinder,tenkammer, Körner, ritt der Versammlung, nichts zu unternehmen, was den deutschen Eharalter der Hochschule verletzen würde, ft'roteftrufc: Das ist nicht unsere Absicht.) Wir erwarten, daß die Ausländer nicht als unangenehme tMte erscheinen werden. Wir haben gar nichts gegen die Ausländer.' So lÄM st« sich als Freunde deutscher Kultur aufsührett, geschieht ihklen nichts. Es sprechen noch mehrere Vertreter verschiedener StWentLUarnppev, worauf eine Resolution angeuotmten wurde, tü der das feierliche Versprechet gegeben wird, büß als GegeMistMtz die österreichischen Studenten im Auslände des vollsten Schutzes teilhaftig wenden und diesbezüglich eilt Manifest an die einzelnen Länder gerichtet werden, soll. Es wird der Hoffnung Ausdruck Kjgeben, daß Wien -durch das wohlwollende Entgegenkommen die Sympathien aller anAändischen StNdenten gewinnen und seinen internationalen Ruf als führende Großstadt der europäischen Wissenschaft beinhalten werde. ßnthMmlg einer guckerkandl-LenNnkilr. Beabsichtigte Demonstration der Hakenkrettzler. Anläßlich der Enthüllung des DetUntals des berühmte» Anatonren Emil Zuckerkands in der Arkadeichalle der Universität, die gestern stattsand, hatten die haleükrenzlerischen Studenten beabsichtigt, durch eine Demonstration die Feirrlichkeit Zu stören, da Zuckerkandl Zu de war. Rar den: Einschreiten des Rektors gelang es. diese Absicht zu vereiteln. Zur Enthüllun-gsseier hatten sich die Witwe des V-ersiarbcueu, Bürgermeister Scitz, der Rektor mH dem akäd.-.Nischen Senat und viele Professoren ei »gesunden. Professor Tandler, der Nachfolger Zuckerten,dls im Lehramt, hielt die Gedenkrede, worauf er die Enthüllung vor nahm und das Denkmal dev Obhut der Universität übergab. Mt der C r w i det\\>;•:<sünsprache des Rektors fand die Feier ihr Ende. Das Tenlmal, das von Anton Hanak entlvorfen und anägesührt wurde, besteht aus der Kniefigur ans dunkler Bronze, welche nach modernster Antf.sisung geschaffen wurde, und einen). Hellen Marmor- ’rcfcf. Emil Zuckerkand l ist der Begründer der topographisch cm Amatamie, insbesondere hat er sich auf dem Gebiete d.'r Rchinologie sNa'fenanatonties eilten Romen gemacht, lach entdeckte er in der menfchticheu Bauchhöhle eine bis 'hin unbekannte Drüse mit innerer Sekretion, die nach nmbcNanut wurde. Der Gelehrte wirkte durch fast dreißig ',c. von 1882 bis 11)10 an der Universität als ordettta,.-c Professor der Anatomie. Er war einer der Hestert . . u>rcn, der sich durch sein» besonders leicht verständlichen präzisen Vorträge auszeichnete. Er wurde in Raab geboren, war Schüler des berühmten Hyrtl und Assistent Rokitanskys. Rühre re Schüler Zückerkandls sind zurzeit als Pvofe sie re» tätig. Für dir Keren Hairssod-Woche Uotu 4. bis 11 Mai brauchen, wir die aktive Mithilfe von 400 Zionisten (Tanren intb Herren), die bereit sind, in Kommissionen von je zwei Personen eine größere Anzahl von Besuchen zu absolvieren. Jugendlich kommen für diese Arbeit nicht in Betracht. Da die Borarbaiten in »lngriff genommen wltrden und eine Reihe wichtiger Besprechungen mit unseren Mitarbeitern schon jetzt unumgänglich notwendig ist, bitten wir die Zionisten, die sich, wie wir nicht gveifeln, in großer Anzahl zur Verfügung stellen werdc-n, uns ihre Bereitwilligkeit umgehend schriftlich mittels Postkarte bekairntzugoben und zu bemerken, ob pe sich während der Tage vom 1. bis 11. Mai ganztägig oder halbtägig lvovmittags oder nachmittags) für die Besuche svemtachcN werden. Für unsere Mitarbeiter bei der Keren Hajessod-Wock>e und die freiwilligen Sammler des Keren Kajometh findet eine Sonderaufführung des neuen Palästina-Films „Eine Reise durch Eraz Israel im Zähre 1W3" statt. * Wir bitten alle jene jüdischen Körperschaften (Genteinden, Logen, Dezirkssektionen, Verbindungen, Vereine nfw.), die uns regelmäßig oder gelegentlich bei ihnen eingehende Beträge für den Palästina-Aufbansonds (Keren Hajessod) überweisen, uris bei. jeder U-obevweisnng gleichzeitig genaue S jK s i f i t a t i o n, möglichst mit Adreßenaugaben der Zahler, zugeheu zn lassen. Anläßlich der letzten Tagung des Parteirates hat es sich herausgestellt, baß eine Reihe von Bezirkssektionen und insbesondere akademische.rr Verbiudungerr die bei ihnen eingezahlten Keren Hajcssvd--Beträge nicht prompt an das gefertigte Keren Hajessod-Bureau abgesührt haben. Wir ersüchsn dringend, cittfafficrte Keren Hajesjod- Gelder in Zukunft unbedingt innerhalb von höchstens einer Woche bei uns einzitzahleii, bezichnngsweise auf unser Postsparkassenkonto zu überweisen, und machen ausdrücklich darauf anstnevksmn, daß wir fortan die säumigen Sektionen, beziehungsweise Verbindungen in der „Wiener Movgenzeitnng" mahnen werden. Formulare für Zeichnuu<iserkläruna.n:. und Erlagscheine stehen hti MS jederzeit zur Verfügung. Akademische Berbirwuttgeu uird Vereine. ü)t v n t a g den 7. d., präzise 6 Uhr abends, Keren Hajessvd-Kvnferenz im Keren Hajessod-Bnreau, Wim, 1. BeZ., Bauernmarkt 24. GenE Adresienlisten der A.ktivitas und Altere Herren mitbringen! Die Erstchargierten, beziehungsweise Borsitzeiwen n«b die Steren Hajessod-Kommissäre der Verbindungen, beziehmdgAoeise Vereine, werden dringend aüfgesordert, pünktlich zu erscheinen. Pvlkistkna-Ausbausonds (Keren Hajessod), Wien, 1. Bez.. Bauernmarkt 24, Tel. 63.1-27. vir LebrnrmittelmiiMe. Die Fleischpreffe blieben ziemlich unverändert, bloß für urmdere Sorten von Schweinefleisch sind die Preise weiter um Ihäy dir 20ÖÖ K. pro Kilogramm zurückgegangen. Ans den Geflügelmärlten sind die Preise durchwegs um 4000 bis 10.060 K. pro Kilogramm sestiegen, da jetzt schon Geflügel für die Feiertage gurÜckbehalten wird. Seefische sind im Preise etwas zurückgegangen, Angler waren um 4000 K., »uudeve Sorten tarn Seelachs um 2000 K. pro Kilogramm billiger. Auf den Grünwavenmärkten fiel die Beschickung nicht besonders günstig ans» bloß Spinat war reichlich angeboteil. Twtzdem verlangen die Garürer für Blätterspinat bis 10.000 K. pro Kilogramm. Der ungarische Spinat stellt sich aitf die Halste. Eier notieren unverändert. Butter hat sich scholl jetzt mit Rücksicht ans den echöhten Fciertagsbedars verienert.. Wärmeres Wetter. Das Adriatirf nach Kleinasien gtzogell. Tiefer Luftdruck über Italien hat in der vergo'MMN Woche bet rins nordöstliche Wurde lM-d schlechtes Wetter zier Folge gehabt. Das Adria-Tivs ist nun nach Ätttiunficu gezogen. Rach starkem Regen vorgestern nachmittags hat gesieril hie Bewölsilllg in Oesterreich etwas abgellonuilen. Mittags war cs in dm nördlichen Alpenlänidern heiter, sollst noch trüb. Tie Tembcraiitr bat itttr in Tirol 10 Grad erreicht. Voraussage: Ziemlich heiter, etwas wärmer, Schönlvetter nicht gesichert. Wien, 6. April. * Sechzigster Geburtstag. Der Präsident des Oesterreichischeu Kantorenvercills, Oberkuratar uiid Ehordwigent Isidor Löwi.t feiert an, 10. «d. feinen sechzigstell Geburtstag. Ans diesem'Anlasse sind zahlreiche EhvnnaM von seiten seiner Kollegen wie aus MMlndes- und Bebanttteükroisvti in Altssicht gciloirniten. Bmr frühester Jugend im Dienste der Syilagvgeiiunlsik ftehelld, hat sich tüberkantor Löwit speziell auf denr Gebiete 'des scphardischen Gottesd-ienstes lmverstäUigliche Verdienste erworben. Int Jahre 1681 von -dein dätrtaliM PräsidLNten der tsiMchen .DtltnsgLMMlde Markus htnsso düKt berufen, igvÜMete er den Chor des vÜrkischSn DntchAs, brachte er dis sephardischen Melodwn, von .denen er nicht eine Rote vorsand, - nach drill Gehör zu Papier, komporvierte, was nicht au OrigulatmcIübUit vorhamen war, neu und behailf sich dabei litt! Utt Kmupositionen von Stllzer, LewändMsm, NaltNtb'.lra itsw., d!« et jedoch, der sesthardischen Dextausspvache entsprechend, iml ryhlhinrsürctl ntußte. Dar so geregAte türkische Gottesdienst müb Tenrpelchvr erlantgteil bald eilten großen Ruf. * Promotion. Morgen Montag Herr 7. d. um dveiviertel 11. Uhr. vormittags silldet im großen Festsaal der Wiener Um* vcrsität die Promotion des caufo. invd. Ernst Adle x, eines Sohnes des ersten Sekretärs dc-r Wiener Kultillsgellleinde, Doktor Elnil Adle r, zlun Doktor der gesamten Heilkunde statt. * Ableben des Kultusprasidenten von Kairo. In Kairo starb vor kurzen,, wie bereits berichtet, >der Präsident der bor- . jüdischen Gememda MoiLr LnttLr».!», AMa. Das Leichenbegängnis fand unter außerordelltlicher Beteiligutlg beb Behörden und der Vertreter der verschiehenen Konfessionen start. König Fnad ließ sich durch oirwn Adjutanten vertreten, sülntliche katholischen Gtemeirtfoen. von Aegypten entsendeten Delegierte. Die Minister und die auswärtigen Konsuln sowie eine große Anzahl hervorragender Persönlichkeiten voll Kairo nild Alexandrien waren bei der Leichenfeier ^rschieliell. Moise Eattani Pascha bekleidete 41 Jahre lang das Chrenaillt des Präsidenten der jüdischen Gemei-üde von Kairo, war Viitglied des Direktiousrates der größten Ban-besellschaftell sowie der Aogyptiischen NaüonaGank invb des Credit Foneiere. Der Verstorbene zählte zu den verdienstvollsten Philanchropen in Aegtjpben. (I. T. A.) Namensgleichheit. Herr Anton San du er, Halldeisallgestellter, Ü. Bez., Arsenalweg 61 toohnhast,^ ersucht uns, festzustellen, daß er mit dein avt 2. d. verurteilten Kasstnbecrttlten gleichen diamens weder idttttisch lloch verwandt ist. * Tödliche Alkoholvergiftuug eitler Frau. Das Kollimiffaviat Prater vemnlaßte über eine Meldung des Bezirksarztes gestern die Intervention der Rettungsgcsellschaft in der Wohnung her 57jährigen Privaten Genoveva Ar tu er, Cngerthstraße 57, die mit einer Mkoholvertgist-mlg betvnß'tlos aitsgeftlndorl wltrdc. Die Rettiukgsgesellschast ltbersührte die Frau ilt das Wiedner Spital, wo sic bei der Uebergäbe verschieden ist. Eit» Totschlag in Meidling wegen eittrgec Tabakpäckcheri. Der Hilfsarbeiter Dominik Wessely hat gestern uachmtttags in der Wolsganggasse in Meidlnt-g tu völltrunkenem Zustande den Altstreichcrgchilfoit Ferdinand Miller lvähreild c-nies Streites erstvcheil. Beide waren tvegen Diebstahls in der Strafanstalt Möllersdorf lNltergbbracht gvwosM. Ms Wesseln int vorilgen Jahr swiging, halte der Bruder Millers den Wessely gebeten, diesem etwas Tabak zu brsitgen. Wessely hätte don Tabak mtterschlagett. Als Miller freigelassen tvttrde rmd gestern den Wessely tras, kaut es wogen des Tabaks;u einem Streit, wobei Wessely^dem Miller einen Stich in die Herzgegend mit seinem Messer versetzte. Der Toitschläger wurde verhaftet. Kindesleich« als Fußball. Aut 4. d. fanden einige Knaben in Meidlinp ein middliches in Zuckermtd Packpapier esitachülltes Paket, das sie nichts ahnend als Fn ßh a l lstbeniihten. Als ^das Paket aus dm Boden aussiel, sahen die Kinder -;u ihrem Entsetzen den Kopf eines Kindes ans ident zcrrissen...m Papier hervorlttgon. Die Sicherheitswache ivurde verständigt, das Paket geöffnet und die Leiche eines uengoboruen Kindes darin gefundert. Rach der Kindesmutler tnirdstctzt gcsorschi. * Zstga Engel ans Senice. Von verschiedenen in- und ausländischen Behörden wird seit einiger Zeit der berüchtigte Heiratsschwindler Siemitnnd Engel — der Mann stammt ans S c it i c c in der Slowakei — gesucht. Er trat hier und anderwärts als Filmregisseur Richard V er non Short auf und entlockte seinen Bräuten sehr aitsehnliche Beträge, n. a. einer in W ien zum Besuch weilenden Amerikanenin unter dein Vorwand, er werde ibr am Tage der Hochzeit ein Schloß in B »d c n kaufen, 1500 Töllar. Einer Witwe in New-?)ork stahl er 05.000 Dollar. Zn Berlin lockte er seiner dautäligen Bia»: 000 Rlillilinen Mark für einen angeblichen Valuten laus lmraus. In London, wo er sich als Direktor der Fvx-Filmgeseltsckmst ansgab. verheiratete er sich z wo i m a I und prellte d>e eine seiner Gattinnen um 200 Pfund, die andere um 70,w Psnnd. Engel, der seither mtaufsindbar isi.t war ancli in Llew-Rork verheiratet und hat dort drei Kindev. Verstärkter Kchlaslvageiiberkeht Wisu—Merätt.?(itf Ersuchen des Kurortes Meran wird die Inlernaumiate Tchlaflvagengesellschaft außer dem täglich lansenden Smias wagen Wien—'Blergn. der bis 15. d. bereits nach neiden Richtungen atlsverkanft ist, ab 1. b. wöchentlich zweimal eine» Peudekichlaßwagen Wien—Inuichen lGrenze) lausen lassen. Wien ab Dienstag, Samstag 21.50, Inuichen an 10.1;J, Inn! chen ab Ätittwoch, Tonntaa 19.40, Wien au 7.00. Für einen ergänzenden Pendelwagen Inuichen—Meran und retour wird von italienischer Sein Sorge getragen werden. * Uebersiedlung der Genewldirektion der Lesterteiclnscheu Bundesbahnen. Ab Mittwoch den!>. d. befindet sich die Einlansstelle der Generaldirektio>it der Oesterroichischen Bundes' bahnen im lstebände, Wien, 1. Bez., Schwarzcnbergplatz Tie nunmehr am Schwarzendergplatz mttergebrgchten Tireklioucn sind in der Zeit von lt Uhr früh bis 7 Uhr 30 Minuten abends unter Telephon Rr. 75-5-70 Serie zu erreichen. Die Wiener Wohnung der Budapester Opernsänderin Maria Nentöth. In der letzten Zeit Itmrbc in vinigen Zmtungen gemeldet, daß die Säuigoriu des ungarischen Opernhauses in Budapest, Atavia Remeth, die für die nächste Saison von der Direktion der Wiener Staatsoper engagiert wurde, -bereits eins FiinfziinlnerlvvhMng in Wien erhalten hätte. Das Wohnungsamt Wen ersucht Um die Feststellung, daß diese Nachricht unrichtig tst. Frau sttetueth ist bis jetzt überhaupt beim Wiener' Wohiltmigsamt nicht vorgenterkt und es konnte schoit ans diesem Grunde eine WohnnngsMve-isimg nicht evfolgen. Der Zirkus Hagenbeck für die Barmherzigen Brüder. In der großen Wohltätigkeitsborstelltmg, welche am nächsten Frokiag ftattfiuDei, ivltd außer km sensationellen Auftreten des Bakteriologen Prof. Tr. SI)lo| So starte, der im LöMniäsig ein Flügelhorttsolo sinn Portrage bringen wird, und der Elesautenvorfiihrnttg durch Baron Siegfvied v. RMoitz auch Gisela Werbczirk ntitwirken. Mar-gri-t Brien von der Äerlmer Oper wird ans einem KmNel nt die Manege reiten uthd dort eine Arie singen, Volt der Wiener Bolks-oper wirken Käthe Ranzau und Fratt Iosefine Fischer mit. Dia Sängeri-imen werben durch Fran dlelvald-Grasse ans dem Klavier beMitet. Herr Otto Glaser rtnd Fran vont Komödie,chans, die einen Taltdemrilt iutt) ein T-anzd-uott ausführen werden, sowie dev bekannte Liebling Turl-Wiener und der Nestor der Clowns ans dem alten Zirkns Renz Levater Tno vervollständigen dieses inhaltsreiche Programm, zn dem überdies noch 'das. Anstreten, der im Zirkus engagierten Artisten kotNMt. - * Zionistisches Landeskomitee fiir Oesterreich. Das Zio ntstische Lkindeskmiiibeie teilt nrit: Morgen Montag, 7 Uhr abends, findet im Lokale, 2. Bez., Taborstraße 20 a, eine Sitzung des Lmtdeskomitees statt. — Heitte, 11 Uhr Vorusittags, ist Sitzung des LokalkottlUbes. Eine Zeitschrift fiir jüdisches Äenossensck^ wweseu in Berlin. Vor knrzent ist in Berlin die evsle stiu.»- „Zeit schrist der jüdischen KvoperaUmt", Organ dts Je we.-rbandes zur- Förderung des jüdischeit Genossenschastslbejerv in Ost.- eurvpa, erschienen. Die erste MmtNttt enthält einen Programm' artikel der Redaktion. Ferner: N. Stia: ,»Indische Arbeit und jüdlsch-e Kooperation"; I. Behaut: „Die Kreditkovperatton >!n Deutschland": 9)5 Schwikowitsch: „Die jüdische Kreditkooperation in Beß-arabien vor und nach de-nt Kriege". Endlich Mitteilunaeu über die jüdischen .Kroditkoopevattonen in Litauen, Lettland, Polen und Palästina, die mtent-ationale genossenschastliche Ausstell,mg in Gens, den Zentralverband jiidi - ich« Genossenschaften m Olimrova uttv. Kt. T. A-).