Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1847 (6.4.1924)
- Date
- 1924-04-06
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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ffif. $%jT Wien, Sonntag ebettfo eine gleichfalls bunt Antor eigenhändig gcjdii’iebeitc Response des Sohnes Matmoui'des, Abraham. Beide Texte sind avabffch. .Im Jahre 1920 schenkte Awnüuer Schiss, der Sohn Jakob H. Schfffs, selbst ein eifriger Büchersainurler. der Ai- MotheL eine in London angetanste SantnEnng von Älnglo- Judmea. Diese Sammlung enthält 1800 Bücher und Broschüren, die für die Erforschung der Geschichte der Inden in England von außerordentlicher Wichtigkeit Md. Eine ganz bedeutende Anzähl von Exemplaren dieser Sammlung besitzt nicht einmal das Britische Musouin in London. Von großem Werte such die 1100 Bilder und Karikatnren von jüdischen Persönlichkeiten des englischeil öffentlichen Lübens sowie Bilder alter Synagogen und Landkarten von Palästina. Von beit Schätzen der Bibliothek seien auch Zwei Bibe-Handschriften, und zwar eine spanische auS Covdova vom Jahre 1483 und eine italienische, gleichfalls aus dem 15. Jahrhundert, erwähnt. So war die Seminardibliothek im Jahre 1022 bereits im Besitz von etwa 70.000 Bänden ititb 2000 Handschriften. Die letzte große Bereicherung der BMiother evsolgte durch den Ankauf der berühmten Bücher- und Handschriftensammlnng Adler in London. Diese Sammlung enthielt 17.000 Nummern. Der Kaufpreis betrug 120.000 Dollar, wovon 70.000 Dollar von Mortimer Schiff und der Reift zusammen von Louis Marshall, Felix Marburg, Nathan Miller und anderen gespendet wurden. Diese Sammlung enthielt ungeahnte Schätze an seltenen Fragmenten von Inkunabeln, die in Spanien gedruckt und von der Inquisition zum Teil zerstört wurden, Talmndausgaben, von deren Existenz man keine Kenntnis hatte ititb von denen kein zweites Exemplar bekannt ist. Von den Siddur-Gübetbuchausgaben ist eine in Lissabon im Jqhve 1400, also einige Jahre vor der Entdeckung Amerikas durch Eolumbns, und eine zweite in Konstantinopel int Jahre 1510 gedruckt worden. Diüse Sidduvinr stchrett den Titel „Zu Tekioth'tz d. h. zum Schosarblasen, und enthalten Notenzeichen hierzu, die für Mnstkfovscher von besonderer musikhistorischer Bedeutung sind. Gegenwärtig sucht Dr. Magnes in Palästina und im weiten Orient nach seltenen Büchern und Manuskripten für die Bibliothek des jüdisch-theologischen Seminars in Now-'Iort. Die erste Sendung von Magnes kam bereits ans Mosful. Interessant ist, daß in dieser Büchersendnng sich auch kurze Erzählungen und Märchen in jüdischer Sprache aus dem 16. Jahrhundert befinden. Es wird angenommen, daß diese dort deutschen Inden, die im 16. Jahrhundert nach Palästina und von dort nach Mussol oder vielleicht direkt nach Mosful gewandert sind, mitgchracht wurden. Immerhin bilde,i sie einen Beweis, daß die deutschen Juden damals bereits einen jüdisch-deutschen Dialekt sprachen. Zum Schlüsse seien noch zwei interessaute Fälle vom Schicksal wandernder Bücher erzählt. Die Bibliothek besaß schon von früher her eine Handschrift über eine halachische Abhandlnng. Die Handschrift war jedoch nicht vollständig, es fehlten zwei Blätter. Jetzt, bei der Sichtung der Adler-Bibliothek wurden diese fehlenden zwei Blätter in einer modizimschen Handschrift vorgesnnden. Es ist einwandfrei sestgostellt, daß beide. Handschriften von einer Hand stammen. Ein zweiter Fall. Als Professor Schächter aus Palästina kam, brachte er unter anderem die Hälfte eines Buches, es sind dies Randglossen znm Kommentar des Alphasi zürn Talmud. Den Fund hatte er in Hebron geinacht. Die Handschrift war jedoch nur zur Hälfte vochanden, die andere Hälfte war imauffindbar. Auch diese langgesuchte zweite Hälfte der Handschrift hat sich in der Adler-Bibliothek wieder gesunden. Die Mische Gemeinde in Leningrnd. In Leningrad, dein frühereit Petersburg, macht sich, wie I. T. A. berichtet, feit längerer Zeit ein Wiede rauf l eben der dortigen jüdischen Gemeinde bemerkbar. Im deit Jahren 1920—1921, da sich ein rapider Niedergang der ehenraligerr russischen Residenz vollzog, hat sich auch die jüdische Bevöllerimg stark vermindert. In den letzten Jahren und Monaten aber 'hat eine intensive Rü ckwanderung eingesetzt, so daß man in Leningrad die Zähl der jüdischen Bevölkerung, auf 30.000 schätzt. Der größte Teil derselben setzt sich aus Geschäftsinhabern, Handwerkern und Angehörigen der Jntelligenzberufe zusammen. Arbeiter zählt mmt 2500. Auch wohnt in Leningrad eine größere Anzahl jüdischer Studenten. Die jüdischen Instituts neu wurden mehr geschont als in M-oskmr. Die Bethansvereine, Kultusangcstellten und Rabbiner haben sich zu einem „religiösen Verb a m d" zusa murengeschlossen. D ic Wohltätigkeitsgesellschoft „Jokopo", ferner die hebräische Gesellschaft zur Verbreit nng der Bildung, die Institutionen für jüdische Kultur und Wissenschaft, bie Historisch-ethnographische Gesellschaft sowie eine Reihe jüdischer Bibliotheken existieren und entwickeln eine intensive Tätigkeit. Es erfcheinert auch neue jüdische Bücher in russischer und hebräisckpr Sprach!?, aber nur über wissenschaftliche Fragen. Rabbiner Dr. Eise ustädt steht nach wie vor an der Spitze der jüdischen Gemeinde. _ .. . eine SchadmeMklage seoen Prof. Lormz. Aus New-Iovk iutrb uns gemeldet: Wie die Blätter berichten, haben die Eltern eines Knaben, namens David Evans, eine Schadenersatzklage auf 60.000 Dollars gegen den Wiener Chirurgen, Professor Dr. Lorenz, angestrengt. Professor Lorenz hat dem Knaben anläßlich seines Aufenthalts in Amerika einen Arm amputiert. Die Eltern behaupten, daß die Operation überflüssig qen-ese« sei und unterstützen ihre Schadenersatzklage mit i&imvtv schriftlichen Gutachten New-Horker medizinischer S.^.'eDliän-dü'VL.. Wieuev MoLgeuzeiLunK. 6. April 1924 ""** Seite 7, BeäÄenförderWeu. Ire 8rrtz«M«ngeu Rit den MudesbeaMe«. - Die neue BesMmgsvrdAMS ohne Fudex Gesteril nachmittags ovschieneli in, Bundeskanzleramte die Atitglioder des Fünfundzwanzigerkomitces der Organisationen der DilndcSangestellten, um von der Regierung die Mitteilungeit über die desinitive Regelung der Besold ungsverhält nisse entgegen;,mehmeti. Bnndeökanzler Dr. Seipel cvöffuctc die Besprechung mit einer Siede, in der er die definitive Besoldungsregelnug als Stück eines großen Arbeitsplanes bczeichnete. „Von früher her erübrigt die Novellierung des Abgaben teil ungsg e s e tz e s, die aus den, Grunde dringend ist, weil die Answendimgeli, die wir für die zweite Etappe der Besoldungsordnung machter!, dilrch sie erst budgetär zu decken sind. Aitch die Frage unseres autonomen Zolltarifes, der für unsere Stellung im internationalen Wirtschaftsleben vo,l Bedeutung ist, gehört zu deri demnächst zn lösertden Problemen. Auch hierüber werden die entscheidenen Beratungen in der nächsten Zeit aiifznliehmen fein. Zn all diesen Aufgaben tritt ituu als eilt gleichwertiges Stück die neue Besold,,,igsovdnnng." Olachdem der Kanzler solcherart ein Junktim z w i s ch e n A b g a b e n t e i l u n g s n o v e l l e, Zolltarif und B e so l d n u g 2 o r d n n n g hergestellt hatte, machte der Finanzminister Dr. Kienböck einige sehr vorsichtige Mitteilungen, über die Art und Weise, wie sich die Regierung die iteue Besoldnngsorditn.i'.g vorstellt. Die Regierung denkt znitächst an die Ausdehnung des bei den Bahnen bestehenden Prämiensystems auch aus andere Gebiete. Die Besoldungsreform soll ferner die Bezüge genau fixieren. Zum alten Rangsklassensystem ivcrde man wohl nicht zurückrehren, aber etwas l chaff e n, was dem R a n g s k l a s s e n s Y st e m in „tancher Bcziehnng ähnlich ift. Es ist beabsichtigt, in den untersten Stufet, sie Zeitvorrücknng einzuführen. Daran muß sich über ein Aufbau schließen, der wenigstens für die Deamteir in der Hoheits- Verwaltung ein angemessenes Au-fsteigen im Range mit sich bringt. Die Bezüge tu den einzelnen Stufen würden in fixen Beträgen sestgestellt werden. Wenn das Aufrücken des eittjC'Itteu Angestellten in den unteren Stufen mehr als ein Aufrückeit nach der Zeit anzusehen ist, muß cs sich in den mittleren und höheren Stufen ausschließlich durch fallweise Beförderung vollziehen. Hofrat Leth nahm die Ausführungen des Bnndeskanzlers uns des Finaitzministers zur Ke,tnt,ti§, bchielt sich jedoch die defiititive Stellung vor. Ja nickt fragte unter Hinweis darauf, daß die geltende BesoldungLnovelle mit 31. Mai äbläuft, was die Regieruug in bezug aus den Index, der dann wieder in Geltung träte, beabsichtige. Dr. Seipel erwiderte: Die Regierung hofft, daß t»i; z u diesem Zeitpunkte eine deftnitive Be s o l d -u n g s o r d n,t n g beschlossen sein wird, in der allerdings ein Index nicht mehr Platz finden wird; Venn Jitdex und de sinitive Besoldttngordnnng stehen in oineur inneren Wider spräche. Am Schlüsse der Beratungen lud der Bmtdeskanzler di erschienenen Delegierten ein, ihre Vorschläge über di Art ltito die Zeit der Fortsetzung der Verhandlungen bei Re giernngsvertreterit bekan,ttzngebe,t. Erhöhte Bezüge der Müschen Beamten. Die Verhandlltngen zwischen der Gemeiltdeverwalmitl und dem Verbände der städtischen Angestellten (Verwältnngs beamten, Lehrern und Bediensteten der Gementdehohertsver ivaltung) ltmtfbeu gestern int Rathause fortgesetzt. Parallel da mit wurden die BeichandluttAcn mit der Gewerkschaft der Un ternchnmngsbeamten geführt. Es gelang iit später Abendstundi in den Grundlagen eine Annäherung z-ustauve zu bringe,! Die Berhandluit-gsteilnehmer nahmen als Grundlage für di» Regulierung die Aufftellung eines neuen Schemas an, innere halb dessen die Wünsche der einzelnen Kategorien der Angestellten nach Möglichkeit in Erfüllung zu bringen sind. Ten Vertretern der unteren Kategorien wurde zngestanden, daß ihre Bezüge trotz der erfolgten Valorisiernue bei dem neuen Schema so erstellt werden, daß die Vertenernng der Lebenshaltung seit der letzten Reg-ulierung im Dezember Berücksichtigung findet. Die Vertreter der unteren Schichten erklärten sich damit einverstanden, daß für die höheren Kate goricn, die in ihren Bezügen hinter der Valorisierung ganz außerordentlich zurückgeblieben sind, das bestcheude Mißverhältnis wieder um ein Stück ausgeglichen werde. Die Schemaregulierung wird den mittleren und oberen Schichten der Beantten und Bediensteten eine Verbesserung ihrer derzeit wesentlich schlechteren Lebenshaltung bringen. Die zu treffe,wen Maßnahmen sollen auf den 1. Februar d. I. rückwirkend gemacht lverdeu, wodurch es ermöglicht wirs, jedem städtischen Angestellten etwa um die Monatsmitte den sich aus der Durchrechnung ergebenden Betrag anzuweifen. Am 1. Mai d. I. werden schon die erhöhten Bezüge ausbezahlt werden. Die Nachträge werden bei den untersten, schon valorisierten Schichten 270.000 K. ausmache,i und rtach obenhin entsprechend Ansteigen. Die Schemaregulieruttg wirkt auch aus die Pensionfften aus. .. Die Vorlagen werden den getnemderätlichen Körperschaften wahrscheinlich in der Mitte der nächsten Woche zugehen, so daß die Hoffnung besteht, daß sie am Freitag int Gemeinderate erledigt werden. Wahrheiten und llnwahrhetten der Woche. Es ist uiUvahr, daß Oesterreich die tvirtschaftlichen Bezichnugen zur Türkei durch starke Belieferung mit Gummiknütteln ausgebaut hat. Wahr ist vielmehr, daß sich die Türkei immer mehr im europäischen Sinne orientiert, was die Einführung des Numerus clausus beweist. — Auch aus Ungarn kommen erfreuliche Meldungen. Es ist unwahr, daß das Jnteruiertenlager in Zala-Egersze-g aufgelöst wird, weil es sich ai§ zu klein erweist. Wahr ist vielntehr, daß der Numerus clausuZ für Kindevspielschulen endgültig gefallen ist. — In der Weltpolitik hat sich nicht viel geändert. Einmal ist Deutschland unten, dann wiederunt ist Poincare oben. Uebrigens ist es unwahr, daß Deutschland die Ausfuhr von Hakenckreuzlevn verboten hat. — Es ist unwahr, daß es keine Demokratie mehr gibt. Wahr ist vielmehr, daß es noch Richter gibt in Bayern und in Oesterreich. Auch wenn ein Jude sich Leon nennt, statt Leib, wird er deshalb nicht gleich verbrannt. — Es ist wahr, daß sich infolge großer Naturereigttisse die Erdoberfläche Verändert. Im Zusammenhang mit dem letztett Börsenbeben zum Beispiel, verwandelte sich der Semmering in den Kahlenberg. — Es ist unwahr, daß die Regierung für die Börse«,ter die Ausgabe von ermäßigten Volksküchenanweisungen plant. Wahr ist vielmehr, daß nicht alles stürzt. Die Preise von Fleisch zum Beispiel, obwohl es liegen bleibt, fallen nicht. — Es ist unwahr, daß die starke Besteuerung von verhängnisvollen Folgen begleitet ist. Wahr ist vielmehr, daß sogar der Breitner den Finanzkreiseu zu Hilfe kommt, indem er die Schadenfreude des lieben Nächsten besteuern wird. — Es ist unwahr, daß zwischen Chauffeuren und Alkohol engere Beziehungen bestehen. Wahr ist vielmehr, daß sie selbst erklärten, Trunkenheit im Dienste sei standeswrdrig, was nicht zu der Annahme berechtigt, daß die Chauffeure arbeitsscheu sind. — Es ist ferner unwahr, daß infolge der Verhältnisse von den oberen Zchntauseud die Nullen wegfielen. Wahr ist vielmehr, daß alle Nullen geblieben sind. Uebrigens kommt der Reinhardt deshalb nicht in Verlegenheit und wird in fernem Theater dann eben Stierkämpfe aufsühren. — Weiters ist es unbedingt unwahr, daß unsere großen Künstler nur mehr nv Ausland wirken. Wahr ist vielmehr, daß die Jeritza schon demnächst wiederunt in der Wiener Oper erscheinen wird, um sich einige Vorstellungen anzuschauen. — Es ist auch unwahr, daß in den Bergen eine antisemitische Luft weht. Wahr ist vielmehr, daß es auch den Juden gffruttet ist, die Schutzhütten materiell zu unterstützen. - Wien bleibt Wien. In der verflossenen Woche ging es hier sehr prosaisch zu und gar nicht pervers, weshalb das Interesse des Publisinns für den großen Boxfesftf kolossal ZMimmt. . a. s. rfw'ii' W» Sie Unwetterkatastrophen. Erdstöße in Nor-tirol. Innsbruck, 5. April. Seit 26. März werden iji Tirol Erdstöße int der Brewn-ergegend verspürt; säst jeden Tag kommen leichte ErDerschütterungen vor, die meist durch ein kurzes Geräusch angekündigt werden. Die Erfchütterungen sind tvellensörnrig und scheinen au? siüdiwestltcher Richtung zu kommen. Erdstöße in England. ' ' London, 5. April. In der Graffchast D e r il c s y i r i Hat sich geistern nachts ein heftiger Erdstoß ereignet, der von einem bebenartigenRollen begleitet war- Zahlreiche Häuser wurden schwer befchädigt. Die Ueberschwemmnngen in Ungarn. Ans Budapest wird uns berichtet: Aus allen Ge»- Aeten ObevMgarns kommen Hiobsposten von der Ueberschiwemmungskatastrophe. In Tokay tvütete in der vergangenen Nacht ein furchtbarer Orkan, der die Flutet, der Theiß in die Stadt trieb. Mchrerc Hauser sind eingestürzt. Die Gemeinde Bodrogsara wurde von den reißende,c Fluten der Bodrog nahezu gänzlich dem Erdboden glei ch g e nta cht. Bei Tiszakeszi stoht das Masse'' der Theiß 7 Meter hoch. , Die Wettevschäden in der Ostslownkei. Aus Prag wird berichtet: Dia Wetterschädeu in bet Ostslowakei sind unübersehbar. Bisher wurde festgestellt, daß in zivei Bezirken mehrere hundert Häuser vernichtet und 1600 Menschen obdachlo's wurden. Dia Lage wird dadurch verschlechtert, 'daß durch das Wasser alle Lebensmittebvorväte wcggeschwemmt und wnbrauchixrr gemacht imrrdeu, so daß schnelle Hilssaktionen eingelli.tet werden müssen, die aus enorme Transportschwierigkeiter stoßen. Der Ausbruch des Vulkans Stromboli. Aus R o m wird gemeldet: Der Vulkan S t r o m b o l auf den Manschen Inseln, der seit einer Woche in heftiger Tätigkeit ist, speit fortgesetzt gewMge Alengen von Lava und glühender Asche aus. Die Weinkulturen aus der Insel sind vernichtet. Der größte Teil der nur 400 Menschen umfassenden Einwohnerschaft hat sich bereits in Barken nach Sizilien eingeschifft. Durch den Aschenregen haben 15 Personen schwere Brandwunden erlitten. Bodenverändernngen in Spanien. Paris, 5. April. Wie aus Madrid geineldet wird, Hai ^ch in der Gegend von Monchigue ein ftfdjpS