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Wiener Morgenzeitung · 1924-04-05 · Heft 1846 (5.4.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1846 (5.4.1924)
Date
1924-04-05
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Wiener Morgenzettunz, Nr. 1846 Men, SamStag u. April 1924 fotiott der Kanalräumergchilftn Oesterreichs hat mit der Gemeinde Wien im November des Vorjahres einen Kollektivvertrog abgeschlossen, der bis jetzt nicht gekündigt worden ist. Die Wiener städtischen Kanalränmergehilfen haben nun .außerhalb dieses Vertrages die erwähnte Lohnforderung gestellt, welche die Gemeinde deshalb nicht bewilligen konnte, weil die Kanalräumergehilifen bisher immer indexmaßig entsprechend dem Kollektrvvevtray entlohnt worden sind und ein Präjudiz für sämtliche Gemeinde arbeiter geschaffen worden wäre, wenn den Kanalräumergehilfen jetzt außerhalb ihres Vertrags Lohnverbesserungen.gewährt worden waren. Die Kanalisation der Stadt Wien ist derart ausgebaut, daß von einer u n m i t l e l b a r e n s a n i! ä r e n Gef a h r auch bei einem Streik keine Rede sein kann. Es wird von der zuständigen M-agistratsabtoilung feftgestcllt, das; selbst bei einem Streik, der mehr als einen Monat andcm-ert, irgend welche sanitäre Gefahren bei der in den meisten Stadtteilen bestchenden Schwemmkanalisation nicht zu besorgen sind. Kanalgebrechen mögen im Rathaus bei der Ma g i st r a 1 s c> b 1 e ilnng 31 an-gezeigt werden. Ungünstiger liegt die Situation bei den Senkgruben, wie sie in einigen älteren Wiener Bezirksterlen, wie Wtmannsdorf, Hetzendorf, noch bestehen. Hier ist aber Vorsorge getroffen, daß für den Fall sanitärer Ucbclstände die Organe der städtischen Straßenreimgung eingreisen werden. Die Ge Wirtschaftskommission wird bei der Gemeinde Wien interveniere::. Jas schlechte Wetter dauert an. Das Wetter hat sich nach kurzer Besserung wieder verschlechtert. Es ist allgemein trüb, kühl und regnerisch, miltags unter 10 Gra-d. Voraussage: Keine wesentliche Blenderung des herrschenden Wettercharakters. Die Lebensmittelmärtte. Auf den Grünwarenmärkten, die gestern gute Beschickung aufwiesen, ist ein erfreulicher Rückgang der Spinarpreise zu verzeichnen. Ungarischer Spinat ist im Preise so stark gesunken, daß ein Kilogramm im Kleinhandel um 5000 bis 6000 K. zu haben war. Auch für hiesigen Spinat mußte infolgedessen der PrKs heruntergesetzt werden, innnerlin kostete aber hiesiger Spinat noch immer 10.000 bis 16.000 K. pro Kilogramm. Die Preise der übrigen Gemüsegattungen blieben so ziemlich unverändert. In der Großmarkthalle waren reichliche Fleischvorräte für den Konsum zur Verfügung, doch hielt sich der Absatz in sehr bescheidenen Grenzen. Die Preise für alle Gattungen von Fleisch blieben unverändert aus der Höhe der letzten Tage. Wien, 5. April. * Selbstmord oder Verbrechen am Traunsee. Ans Gmunden. wird gemeldet, daß dort ein Mädchen namens Marie Giller nach einer Tanzunterhaltung beim steinernen Löwendenkmal in den Trcmnkirchenerstraßr über das Geländer in den Traunsee gestürzt sei und dir Leiche von ihrem Bruder geborgen wurde. Ihr Begleiter erzählte, sie habe sich von ihm losgerissen, rnn. sich in den. See zu stürzen. Zweimal habe er sie daran verhindern können. Da seine Verantwortung verdächtig erscheint, wurde er in Hast genommen. * Doppelselbstmordverfuch in Perchtoldsdors. Beim Durgermeisterrm: von Perchtoldsdors traf Donnerstag abends eine Meldung aus Wien ein, wonach ein Liebespaar aus Wien in der Absicht verschwunden sei, bei Perchtoldsdors Selbstmord zu begehen. Es erfolgte sofort eine Streifung durch die Gendarmerie, und in einem Hotel wurde das Paar,angetroffen, als es sich eben mit -einem Rasiermesser die Pulsadern geöffnet hatte. Sie wurden rechtzeitig gerettet und nach Wien gebracht. Das Befinden der beiden ist zufriedenstellend. Es handelt sich um den Bankbeamten Hans W. Der Grund des. Selbstmordversuches war die v e r w e i g e r t e Z u st i m m u n g des Vaters des Mädchens zur Eheschließung, da der Bankbeamte erst 24 Jahre eilt ist. * Oberrabbiner Kn? in New-Aork. Oberrabbiner Kuk ans Jerusalem, der in Begleitung der Rabbiner Schapiro und Epstein nach Amerika fuhr, um für die .Mischen Lehrstätten in Palästina und Europa zu wirken, wurde bei seiner Landung in New-Iork mit außerordentlichen Ehren empfangen. Die drei 'Rabbiner wurden im Boot des B ü r g -e r m e i st e r s von N e w - 2) o r k ans Land gebracht. Ein unabsehbarer Zug von Delegierten verschiedener Körperschaften und Vereinigungen geleitete die Gäste durch beflaggte Straßen ins R a t h a u s. wo der feierliche Empfang durch den Bürgermeister .erfolgte. Auf eine überaus herzliche Bearüßungsairsprache des Bürgermeisters antwortet: Oberrabbiucr Kuk in hebräischer Sprache. Tie Delegation hofft, in Amerika einen Fonds von einer Million Dollar für die Zwecke der riotleidewden konservativen jüdischen Lehrstätten auszubringen. * Richtigstellung. In unserer Nummer vom 3. d. wurde die-Verlobung des Fräuleins Mannsohn ang'.'kündigt. Die Namen der Verlobten lauten richtig Fräulein Esther Mannsohn und Herr L a; a r W e i n b e r g e r. * Das italienische Visum. Vom italienischen Konsulat wird mügeteilt: Infolge der großen Anzahl der Bewerber um -das Visum nach Italien ist der italienische Koüiul Commendgtore Zannoni leider nicht mehr in der Lage, das Visum am Tage der Einreichung selbst zn erteilen, weshalb die nach Italien reisenden Personen gebeten werden, ihr Visu mausuchen zwei oder drei Tage vor der beabsichtigten Rene einzureichen, und zwar bei der italienischen Paßstelle, 4. Be;., Belvedercgasse 9. an Wochentagen in der Zeit von halb 9 bis halb 12 Uhr. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß die Vis um gebühr effektiv in Lire zu bezahlen ist. * Von der Cousine ermordet. In Bndapest ist, wie uns berichtet wird, ein Raubmord entdeckt worden. Eine ledige ältere Frauensperson namens Irma R a f f >e r s b e r g c r, die mit ihrer Cousine Bogumila Oreskovics in gemeinschaftlichem Haushalt lebte, wurde ermor-det in einem zuge- § deckten Bett hälbverwest ausgefunden. Die Ermordete hatte | ein bedeutendes Vermögen und Schmuck, der. wie frstgestellt /, wurde, vor, der Oreskovics verlaust wurde. Sie leugnete zu-- r erst die Tat. Bein, gestrigen Polizeivechor gestand sie | schli eßl i ch. daß sie ihre Cousine ermordet habe, indem sie chr im Schlafe mit einem Rasiermesser die Kehle durchschnitt. * Zionistisches Lokalkomitee. Das Zionistische Lokalkomitee teilt mit: Morgen Sonntag um 11 Uhr vormittags findet im Lokal, 2. Bcz., Taborstraße 20«, eine Sitzung des Lokalkomitees statt. Grand-Cafe Stadt Wien! II. Taborstrasse Nr. 8 Wiedereröffnung w heute als gut bürgerliches Tagescafö ohne Konzert unter der bewährten Leitung des Besitzers II Herrn MAX ROBITSCHEK // son * Tanzinstitut Hermann Braun, 14. Bez., Reindorfgasse 42. _ (Entgeltlich.) Vereint, Vorträge und Bersammiungen. AkademischeSektionHitachduth, 2. Bez., Zirkusgasse 33. Heute, 7 Uhr abends, im Lokale, 2. Bez., Zirkusgaffe 33: Hakroab (Stich). — Zionistische Sektion Prater. Heute, 8 Uhr abends, spricht Herr Dr. Gelber über die HaSkalahvorkämpfer Osteuropas. — Z i o n i st i s ch e Sektion Xlll. Heute, 8 Uhr abends, im Saale des Hietzingerhof, 13. Bez., Hauptstraße 22, -Bunter Abend. — Z i o n i st ischakademiscker Verein Gen lat. Heute, V,7 Uhr, t,n Lokale des Lcmdeskomitees, 2. Bez., Taborstraße 20 a, Plenarversammlung. Erscheinen der Mitglieder Pflicht. — ZiouistischeSektionZwischen brücken, 20. Bez., Allerheilgenplatz 17. Heute, 7 Uhr abends, Elternversammlung. Vortrag über: „Die Erziehung der Jungjndeu im Kreise Mendelsohus. Gäste willkommen. — Kulturgruppe der zioiristischenBezirksorganisationBrigittenau, 20. Bez., Karl Meißlsiraße 5. Heute, 4 Uhr. Vortrag Prof. Wilhelm Menkes: „Antisemitismus im Lickte der Wissenschaft". 7 Uhr abends Mitgliederversammlung mit wichtiger Tagesordnnng. — Bukowinaer Z e n t r a l v e r b a n d. Die Monatsversammlung findet n i ch t am 6. d., sondern am Sonntag den 13. d., 9-Uhr vormittags, im Hotel Stephanie, 2. Bez., Taborstraße 12, statt. — Bnoth Iebuda, 1. Bez., Drahtaaffe 4, IV. Stock, Tür 3. Heute, 6 Uhr, Vorlesung S. Schwager. Gäste willkommen. Anmeldungen für hebräische Kurse: Samstag und Dienstag zwischen 6 und 8 Uhr abends. — Verein der Freunde des R a t u r h i st o r i s ch e n Museums i u Wien. Montag, 6 Uhr abends, im Naturhistorischen Museum, 1. Bez., Burgring 7, Vortrag Schaffer: „Die Wandlungen des Bildes der Erdoberfläche". — Sephardisch-akademischer Verein Esparau za. Heute, 8 Uhr abends, im Vereinslokal. 2. Bez.. Novaragasse 27, Bericht über die letzte Aktionskomiteesitzung. Gaste willkommen! Leopold st ädterVolkshe im, 2. Bez., Zirkusgasse 45. Heute, 7 Uhr, Vortragskünstlerin Elise K a r a u : Moderne Dichtungen. Karten von 2000 bis 8000 K. Samstag den 12. April 1. J., y,8 Uhr abends, veranstaltet BERNHABD SCHABBER in der Jftdisohen . Bühne, II. Taborstrasse 12, eine Sonder-Vorstellung Zur Aufführung gelangt : eis 21 Tage Arrest Komödie In 3 Akten und einem Prolog vonA. GOLDBERG Karten im Vorverkauf am Schalter der „Wr. Morgenzeitung“ Kantorenkonzert. Mntwoch den 8. d. um 8 Uhr abends findet im Theatersaale des Cafe „Neichshof", 2. Bez., Pratersttaße 60, zugunsten eines kranken Kollegen ein Vortragsabend statt, bei dem die Herren Oberkantoren Alter, r ä n k l, P o st o l o fco, die Herren Mitglieder der StoatSooer Reich, Strik 8, Cellovirtuose Theo S a l z m a n n und der Wunderknabe des polnischen Tempelchores L i ch t m a u n, sowie die Pianistin Frau Golde nberg Mitwirken werden. Zentralstelle für jüdische Wale Fürsorge in Wien, 1. Bez., Seitenstettengasse 2. M o n t a g d e n 14. d., 6 U h r abends, findet im Sitzungssaale der israelitischen Kultusgemeinde, 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock, eine o r d e n tlicheDelegiertenversammlung statt. Tagesordnung: 1. Tätigkeitsbericht, 2. Kassabericht, 3. Bericht der Revisoren, 4. Wahlen, 5. Anträge, 6. Eventualia. Die Vereine und Institutionen werden ersucht, ihre stimmberechtigten Delegierten dem Kuratorium schriftlich hekauntzugeben. Auf je eine Beitragsembeit (50.000 K.) des geleisteten Jahresbeitrages entfällt eine Stimme. Anträge für die Delegiertenversammlung find bis spätestens acht Tage vorher dem Kuratorium schriftlich zu überreichen. Verein Kurfürsorge zur Unterstützung armer Kurbedürftiger. Zugunsten des Vereins Kurfürsorge findet heute Samstag um 10 Uhr abends im Zentralkmo, 2. Bez., Taborstraße 8 a, eine Festvvrstelluug statt. Es gelangt der amerikanische Se-usationsfilm „Die wiedergefundeme Tochter" zur Erstanfführuug. Karten bei dem Obmann des-Vereins Doktor I. L. Braun, 2. Bez.. Große Stadtgutgasse 7; Cafe Carl- Theater, 2. Bcz., Praterstraße 20; Cafe Niebauer, 2. Bez., Taborstraße 37; Restaurant Grüner, 2. Be;., Zirkusgasse 30. mr nvv bv ■*« v‘7//'. */ff‘ '"Jt WmMMM erzeugt unter streng ritueller Aufsicht Seiner Ehrwürden des Herrn Oberrabbiners S. B. Ehrenfeld, Mattersdorf Bühne und Kunst. „Der Frechdachs." Berncuil-Premiere in den Kammerspielen. Der französische Lustspieldichter Berneurl hat das Prinzip» den Frauen, wenn man ihre Gunst gewinnen wolle, zart entgegeuzukommen, ad absurdum geführt, in frivol zu gespitzter, aber dabei flotter Weift. Seine These wird vom Titelhelden eindeutig vorgebracht: ponr avoir Adrienne, und um Adrienne, die Gattin des tolpatschigen Ehemannes, der die Höruerzierde verdient, zu erringen, jagt seine graziöse Frechheit durch die lustige, mit Pointen reich bedachte Akte, so daß man zeitweise an diese These vevgißt. Der junge Mann (un garcou), die Gattin, der Gatte — ein pikantes Trifolium, dem man selbst an den Grenzlinien des gefährdeten Geschmackes nicht bös werden kgnn. Eine, den Wiener Geschmack grotesk anmutende Episoden.figur, ein Herr Rimbot, der Loans, der Gamin, und die Kokotte Raft Pompon deuten das Milieu an, in das sich die drei solÄ^n Bürgertypen verstricken. Die von Freund zu Freund Karriere machende Rose Pompon lag bei Maria Orska in guten Füßen. Ihrem Temperament liegt der Mistkäsertyp, wenn sie auch den Zauber ihrer Persönlichkeit durch einen schnoddrigen, polnischberlinemschen Dialekt, verwischt. Der üdertöpelte Gatte wurde vom tüchtigen Ernst W u r m s e r nach bewährtem Maran-Rezepte dargestellt, während Frau Steinsieck für die obenso heikle wie undankbare Rolle der. Gattin Töne des Widerstandes fand, die voller Delikatesse waren. Ueberraschend gut hielt sich Karl Günther als Frechdachs; die seinerzeit von Reinhold Schünzel gespielte Figur nuancierte er schärfer und kecker, seine Unwiderstehlichkeit ward vom ersten Augenblick an glaubhaft. Oskar Karl weis als der verflixte Louis kleckste einen reizenden Typ hin. Die konzentrierte Technik des Lustspiels fand in der Regie Untertntzung. Erst nach dem Fallen des Vorhanges beginnt das Dreieck, eine neue Variante des französischell Ehebruchthemas. Das Publikum verstand diesen Trick und beklatschte ihn, angenehm überrascht, auf das Lebhafteste. o. r. Operntheater. Infolge Evkvankuwg der Frau Weid! und der Frau K a p v e l muß die S o n n t a g v o r st e l l u n g von „Tristan und Isolde" im Operncheater abgesagt werden. Es gelangen dafür die „Meistersinger von Nürnberg" zur Aufführung. Infolge dieser Aenderung muß die Ballettsoiree im Redouiensaal entfallen. Der Betrag Mr die zur Dalletbsoiree gelösten Karten wird bis Sonntag mittags an der Kasse der BuAestheater rückerstattet. Tschechische Kunst in Men. Morgen um 11 Uhr vormittags wird in den Raumen des Hagcnbuudes, 1. Bcz., Zedlitzgasse 6, die Ausstellung der Künstlergruppe ‘ „D i c Unentwegten — Prag" und die Kollektivausstellung des Malerdichters Ant. Trcka eröffnet. — Am 10. d. erfolgt in der Kristallgalerie, 9. Bez., Währingerstraße 3—4, die Eröffnung der Ausstellung der jungen tschechischen Zeichner und Graphiker. Maler Franz Bahros 1. Der Maler und Illustrator Franz B ayros ist im Alter von 67 Jahren gestorben.' Er Hai die Bilder zur Jubiläumsausgabe von Dantes „Göttlicher Komödie" geschasfcn. Er war ein Muster der galanten und erotischen Zeichnung und hat unter anderem den „Dvkamerom", die „Boheme" und „Manon Lesoaut" illristriert. Bekannt wurde er durch den Sittcnprozeß den die Münchener Staatsanwaltschaft gegen ihn angestrengt hatte. Engen d'Albert, der ausgezeichnete Pianist und erfolg reiche Tondichter, feiert am 10. d. seinen 60. Geburtstag. Aus den Theatern. In der Volksoper findet heute anläßlich des 50. Jahrestages der „F l e d e r m a u 8"-Premiäre unter Leitung des Direktors Felix Weingartner eine Aufführung dieses Werke» statt. Im Deutschen D.olkstheater beginnt heute die Uraufführung der dreiaktigen Komödie „D i e W e g e nach N o m" von Rudolf Eger um 7 Uhr. Zuspät Eintreffende können nicht vor Ende des ersten Aktes zu ihren Sitzen gelangen. Im Carltheater gelangt heute zum ersten Male neu eittstudiert die Operette „Die K i n o k ö n i g i n" zur Aufführung. Morgen, Vz3 Uhr nachmittags, geht die EySlericke Operette „Die S ch ü tz e n l i e S l" bei ermäßigten Preisen in Szene. , W i e n e r K o m ö d i e n h a u 8. Im Komödienhaus gelangen noch in dieser Spielzeit die Novitäten „Das Z 8 l ib.a t", fünf Bilder von Johann Ferck. sowie „Die M i z z l v o m A. l s e r g r u n d", Wiener VolMück mit Gesang in vier Akten de8 Autorenehepaares Bleper- Grobmann. letzteres mit Mizzi Z w e r e n z in der Titelrolle, zicr Uraufführung. Apollo-Theater. Morgen, 3 Uhr nachmittags. „Der V o g e l h ä n d l e r", 7 Ubr abends „E in B a l lr o m a n". Montag den 7. d. bis inklustve Samstag den 12. d. „Ein B a l l r o m a n". Woche nspielplan des Burgtheaters. Sonntag. '/»3 Uhr nachmittags, „Iphigenie auf T a u r i s", 7 Uhr abends, „D i e K a t a k o m b e n". Montag „DerRichter vonZalame a".. Dienstag „B l a n ch e E a l i n e". Mittwoch „Die r o t e M ü b l e". Donnerstag „M a e b et h". Freitag „Der A l v e n k ö n i g und der Menschenfeind". Samstag „Die rote Mühle" Wochenspielplan des Akademietheater 8.' Sonntag, 3 Uhr nachmittags, „Die Fahrt ins B l a n e", V-8 Uhr abends, „M i t t a g 8 w e n d e". Dienstag und Freitag „M i t t a g s w e n d e". Mittwoch „Jolandas letztes Abenteue r". Donnerstag „D i e L i eb e wacht". Samstag „Die Fahrt ins Blaue". Woche nspielvlanderStaatsoper. Sonntag, ^6 abends, „Tristan und Isolde" (Brangäne — Frau Maria Olszewska a. G.). Atontag „D e r M a 8 k e n.b a l l". Dienstag „D i e PA f r i k a n e r i n". Mittwoch „W i e n e r W a l z e r", „D i e P u p P e n f e e". ,,S 0 n n e u n d Er de". Donnerstag „Hans H e i l i n g" (Königin — Frau Maria Olszewska a. G.). Freitag „T o 8 c a". Samstag „P a r s i f a l". Wocheirspielplan im Redontensaal. Sonntag „B a l l e t t S 0 i r 4 Froitag „Cosi ün, tuite'

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