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Wiener Morgenzeitung · 1924-04-04 · Heft 1845 (4.4.1924) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1845 (4.4.1924)
Date
1924-04-04
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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«fette W Men, Freitag Wiener Morgenzeitung. .. ’L April 1924’ &t.m $k zweite Konferenz der Mischen Bauarbeiter in Jerusalem. Dem auf dieser Konferenz erstatteten Rechenschaftsbericht entnimmt man manche interessanten Daten. Bon Juli 1920 bis Februar 1924 gab es Arbeit um 641.000 Pfund, davon waren: 1. Oeffentliche Arbeiten (Straßen, Bahngeleise, Gassen usw.) 329.000 Pfund; 2. Bau (Reparaturen von Regierungsgebäuden, Bau von .Häusern, Fabriken, landwirtschaftlichen Gebäuden) 312.000 Pfund. Die Bautätigkeit kann man in drei Perioden teilen: 1. Die Zeit der großen Straßenbautcn (Kwischim); 2. der großen Bauten ^Gassen, Städte, Privathäuser, Fabriken); 3. der Arbeitslosigkeit. Die Summe der Ausga benfür jüdische Bauten beträgt schätzungsweise 600.000 bis 650.000 Pfuno, davon entfielen auf die Organisierten 280.000 Pfund, den Rest erhielten die außenstehenden Arbeiter. Zahl der Arbeiter, die durch, den M i s r a d beschäftigt wurden: kleinste Zahl im Dezember 1921, die -Zeit der Beendigung der Kwischim, 1195 Mann, die größte im September 1922, die Zeit der großen Bautätigkeit, 2480 Mann, int letzten Jahre zwischen 1400 bis 1800 Mann, der Durchschnitt betrug 1500 Mann. Es wurde allgemein Klage geführt über die gleichgültige, oft ungerechte Haltung der Regierung bei der llebergabe verschiedener öffentlicher Arbeiten. Das Public Works-Departement hat Arbeiten, die auf 100.000 P f u n. d geschätzt werden, einem ägyptisch-italienischen Unternehmer, der nur Aegypter und Araber beschäftigt, übergeben. Auch die Bauarbeiten für die Friedhöfe der gefallenen Soldaten in Jerusalem und Ramleh, die 50.000 Pfund betrugen, wurden demselben übergeben, Proteste halsen nichts. Gegenüber diesen Erscheinungen ist unt so nachdrücklicher t^c Kampf gegen alle den jüdischen Arbeiter verdrängende Institutionen, zn führen. Auch die (aus Arabern, bestehenden) S t ä d t e v e rwaltungen übergeben alle ihre Arbeiten nichtjüdischen Händen und außer zwei Chausseen (Meah schearim in Jerusalem und Rihow Bostros in Jaffa) wurden alle Gemeindearbeiten von Nichtjuden ausgesührt. Der Leitung des Keren Kajemeth wird vorgeworsen, daß sie den Bau eines Wasserturmes in Nahalal einem Privatunternehmer übergeben habe, obwohl der Misrad Pläne unterbreitet hatte Die einzige Bauarbeit des jüdischen Stadtrates Tel-Awitv, ein Wasserturm, wurde Privatingenieureu und nicht dem Misrad (Bureau der kooverativen Bauarbeiter) übergeben. Die Kritik weist ferner darauf hin, daß mit dem Beginn verschiedener Arbeiten trotz vorhandener Möglichkeit gezögert werde, während im Jahre 1923 die Arbeitslosigkeit dringend eine Linderung erfordert habe. So habe der Nationalfonds den Bau eines großen Hauses in Jerusalem beschlossen und zögeke mit dem Beginne, dasselbe sei beim Montefiore- und anderen Vierteln der Fall, wofür das nötige Geld schon ber e i t liege. In derselben Zeit seien bedauerlicherweise viele jüdischen Bauten von fremden Händen geleistet worden^ (Hauser in Jerusalem und Haifa und Bauten von orthodoxer Seite in Jerusalem), Die erste von den Hasmon ä e r n angelegte Straße bei G e s e r wurde von Arabern restauriert. Zur Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit wurde begonnen, neue Arbeitszweige einzubeziehen (Steinbearbeitung, Kalkerzeugung). Das neue System brachte doppelten Nutzen: Verbill igung derMaterialien und Arbeit für 600 bis 700 Arbeiter. Ferner wurde eine Tischlerei ltrtb eine Zimmermannswerkstätte auf kooperativer Basis geschaffen. Die Frage der Metalls a b r i k a t i o n, für welche zahlreiche qualifizierte Kräfte vorhanden sind, harrt noch ihrer Lösung. Mit gutem Erfolg hat'man den A s p h a l t, der sich am toten Meer in Massen findet, für Dachbelag zu verarbeiten begonnen. Die eingerichteten fachlichen Lehrkurse wiesen sehr starke Frequenz auf, reichere Fachliteratur wäre erwünscht. Ein wichtiges Problem bildet die Verbilligung der Bauarbeit, die jedoch nicht wirch Hcrabdrückung der Löhne, sondern durch technische Verbesserungen und durch Erweiterung der Arbeiten zu erzielen ist. Eine interessante Statistik. Während früher die Artbeiter nur nach landwirtschaftlicher Betätigung strebten und die städtische Arbeit mehr zufälligen Charakter hatte oder einen Schutz vor Arbeitslosigkeit bedeutet, wächst die Zahl der Ar- £kirer, die beim Bau und in der Stadt verbleiben wollen. E'.i'.e Enquete im Jahre 1923 ergab, daß 50 Prozent Landarfceit Äs ihr Ziel Gezeichneten, 20 Prozent städtische, 16 Prozen: sich für Bauavbeit aussprachen, 16 Prozent gaben keine dezidier.e Antwort. Die Antworten zeigen, daß ein großer Teil de: Arbeiter ihre Zukunft in der Stadt sieht. Bauarheit und Finanzierung. Eine große Schwierigkeit erwuchs dem Misrad aus dem Geldmangel 'im Lande. Infolge des Mangels an Hypothskarkredit ist der Arbeitgeber selten imstande, die Arbeit aufzunehmen, wenn ihm der Unternehmer kein Geldborgt und die Löhne usw. nicht vorstreckt. Da die Privatunternehmer so Vorgehen, -mußte der Misrad das gleiche tun. Da er kein« eigenen Kapitalien hatte, mußte er mit verschiedenen Banken und Geldinstitutenin Bestehung treten. Die Geldgetzarung des Misrad (Anleihen. Zmicn, Auszahlungen usw.) betrug: bei der Arbeiterbank 163.330 igypt. Pjld. (bis Ende 1922), 63.664 (im Jahre 1928); bei der Anglo-Palcstine Bank 213.471 ägypt. Pfd. (bis Ende 1922), <>0.000 (im Jahre 1923); bei der Anglo-Egyptiau Bank 4000 ägypt. Md. (im Jahre 1923); bei der Bank Ottomaune und Banca di Roma 1000 ägypt. Pfd. (im Jahre 1923). «Künftighin oll der kaielboneh die Anleihentbegelbung normieren. — Der hi'.sratz \-f»> —Mchetter-Aonsumgen^.-nschaft^ Lrlar Straub über seine Eindrücke in Palästina. Oskar Strauß, einst Gesandter der Bereinigten Staaten in Konst antinopel uittz später Handelsminister, der sich jetzt auf einer Reise in Palästina befindet, sprach fick am 24. d. in einem Jnterwiev mit dem Vertreter der Jüdischen Telegraphen-Agentur itr folgender Weise über seine bisherigen Eindrücke in Palästina aus: ' Ich weile schon einige Tage hier und finde eine wunderbar zu nennende Aenderung zum Besseren vor. Ich bin hierher auf Einladung des Oberkommissärs Sir Herbert Samnel und auf Ersuchen des Präsidenten der Zionistischen Organisation Dr. Weizman n gekommen; ich habe hier keine offizielle Mission zu erfüllen. Ich möchte helfen, die Beziehungen zwischen den verschiedenen Gemeinschaften Palästinas zu ver'esierii. I h habe Könitz H u.s se i n von Hedschas besucht »und ihm die Wichtigkeit freundschaftlicher Beziehungen zu den Christen und den Juden auseinandergesetzt. Ich werde auch den griechischen Patriarchen besuchen und wahrscheinlich ebenfalls den römischen Patriarchen in Jerusalem, Mgr. Barlassina. Herr Strauß sagte dann über die Drage der Jewish Agency: Ich fördere die Jewish Agency als diejenige Körperschaft, die die Mitarbeit aller Juden an dem Palästina-Aufbauwerk sichert. Um dieses Werk erfolgreich durchzuführen, ist vor allem Geld und Geduld notwendig. Körperliche Ausbildung Gesundes Klima Beth Sefer Reali Ibri Haifa Hebräische Realschule in Haifa in Verbindung mit technischer Vorbereitung (Metallarbeit, Tischlerei, Buchbinderei für Knaben, Hauswirtschaft für Mädchen) Anfragen sind zu richten an den Leiter der Schule für Knaben und Mädchen Waren um 40.000 Pfund (35 Prozent des ganzen Umsatzes des Maschbir). Der Krankenkasse der Arbeiter zahlte der Misrad in der ganzen Zeit 6506 Pfund. Vor einigen Monaten wurde, wie bereits -berichtet, eine Gesamtreovganisaiion des Misrad beschlossen und als dessen Nachfolgerin die kooperative Aktiengesellschaft Solelboneh gegründet. ' Sie tzebMsche Presse Palästinas. Von dem reichen geistigen Leben unter der palästinensischen Judenheit zeugt das folgende .Verzeichnis der hebräischen Presse des Landes: Tageszeitungen: „Doar Hajom" („Tagespost"), politische, literarische und Handelszeitung (Jerusalem). Herausgeber „Hasolel", 6. Jahrgang. — „Haarez" .(„Das Land), (Tel-Awiw). Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft. „Haaren-Redakteur: Dr. M. (kicffmt, 5. Jahrgang. — „Hazman" („Die Zeit"), Tagblatt für Telegramme, Berichte über Handel und Industrie (Jaffa), Redakteur I. Eh. Kastel, 1. Jahrgang. Wochenblätter: ^Hapoel Hazair" .(„Der junge Arbeiter"), Organ der gleichnamigen Arbeiterpartei, (Tel- Awiw). Herausgeber: Zentralrat der Hapoel Hazair, 17. Jahrgang. — „Kuntres" („Schrift"). Herausgeber: Zionistisch-sozialistischer Arbeiterverband Achduth Haawodah m Tel-Awiw, 4. Jahrgang. — „Hator" („Neue Zeit"), Misrachistisches Wochenblatt (Jerusalem). Herausgeber: Misrachiorganisation. Redakteur: Rabb. I. L- Fischmann, 4. Jahrgang. — „Kol Jaokob" („Stimme Jakob"), Organ der orthodoxen Judenschast Palästinas (Jerusalem), 3. Jahrgang. —- „Kol Jisrael" („Stimmen Israels"), orthodoxe Wochenschrift (Jerusalem). Herausgeber: Agudath Jisracl, 3. Jahrgang. — „Machsike Hadath" („Glaubensstützen"), (Jerusalem). Herausgegeben von der gleichnamigen Gesellschaft, 6. Jahrgang. Zweiwochenblätter: „Hamlachah" („Das Handtverk"), Fachblatt für Handwerk und Kleinmduftrie. Herausgegeben b-oit der Handwcckerzentrale in Tel-Awiw. Redakteur: A. Nachmann, 2. Jahrgang. — „Mis'char w'taasijah" („Handel und .^Industrie"), für Wirtschaftsfragen Palästinas (Tel-Awiw) Redakteur: I. Gordon, 1. Jahrgang. Monatsschriften: „Haschilo ach", Monatsschrift für Wissenschaft, Literatur und Lebensfragen (Jerusalem). Herausgeber: Gesellschaft, für Förderung des Judentums in New-Iork, gegründet 1897. Redakteur: Dr. Josef Klausner. — „Hachinuch" („Erziehung"), Pädagogische Monatsschrift für Lehrer und Eltern. Herausgegeben von der Zentrale hebräischer Lehrer Palästinas (Tel-Awiw), 7. Jahr--, gang. — „Hasadeh" („Das Feld"), praktische und wissenschaftliche Monatsschrift für gemischte Landwirtschaft (Tel- Awiw). Herausgegeben von der Organisation landwirtschaftlicher Arbeiter, 6. Jahrgang. — „PinkaZ" („Buch"), Organ der allgemeinvt Arbeiterorganisation Palästinas (Jerusalem). Redakteur: D. Scstün — „Makkabi", Heft« für Turnen und Sport in Palästina. Herausgegeben von de? Organisation Makabüi in Palästina (Jerusalem), 1. Jahv gang. — „Schachinat", Monatsschrift für Schach. Herausgegeben vom Schachklub Emanuel Laskcr . (Fernstem.) 1. Jahrgang. — „Hagdud" („Die Truppe"), Hefte für Sprache, Literatur und Jugendbelvegung (Tel-Awiw) Heransgegeben von der Sprachschutztruppe, 1. Jahrgang — „Hazair" („Der Jugendliche")- Organ des Weltverbandes jüdischer Jugendlicher (Jerusalem). Herausgegeber vom Weltverband, 1. Jahrgang. Z.weimvnatsschriften: „Hagintch" („Der Garten"), Hefte für Kindergartenwesen. Für Kindergärtnerinnen und Mütter (Jerusalem). Redakteur: I. Heilperin. — k,,Dwir^ („Hos"), Sammelschrift für Thorah und Wissenschaft des Judentums (Jerusalem). Herausgegeben vom Hamisrachi Hazair, 6. Jahrgang. — „Briuth Haored" .(„'Arbeitcrgesundheit"), Hefte für Arbeiterversicherung und jo- .ziale Medizin (Tel-Awiw). Herausgegeben von der Krankenkassenzentrale der allgemeinen Arbeiterorganisation Palästinas, 1. Jahrgang. — „Hakatar" („Die Lokomotive"), Organ der Organisation der Bahn-, Post- und Telegraphen- Vediensteten (Haifa). Herausgegeben vom Zentralausschuß. — „Hedim" („Klänge"), Literaturblätter (Tel-Awiw). Redakteure: Jakob Rabinowitz und Ascher Barasch, 2. Jahrgang. — Schließlich sei noch das in englischer Sprache erscheinend« Wochenblatt „Palestinc Weekly" genannt. Die Pica. Das palästinensische Regierungsblatt veö ösfeutlichte am 20. Mauz eine Verfügung i>er Neigierung, laut welcher der P a l e st i n e Jewish Colonisation Association (Piea) die Ermächtigung erteilt wird, in Palästina landwirtschaftliche u irb industrielle Siedlungen zu errichten, Straßen, Trambahnen und Häsen zu bauen und die Einwanderung derjenigen Personen nach Palästina @u «fördern, toe auf den Besitzungen der Pica und in den anderen Unternehmungen beschäftigt werden sollen. Die Palestine Jewish Colonisation Association wurde im vergcuugenen Heitbst von Baron Eduroud de Rothschild gegründet. Die von Hm in Palästina gegründeten Kolonien, die bisher von der Jca verwaltet wurden, werden fürderhin von der Piea in Verwaltung genommen werden, an deren Spitze James de Rothschild, der Schn des „Barons" sieht. Neue Filialen des Maschbir. Im Laufe der ersten Monate des Jahres 6684 wurden vom M a s ch b i r (Atbeiter-Konsuingenossenschaft) neue Filialen errichtet in den Siedlungen Kfar Jecheski el (Zentral« für alle Siedlungen im EmM und Ain Chai und in den neuen städtischen Diertelu Beth Hak e rem (Jerusalem) und Ha dar Hakarmel (Haifa). Außerdem wurde durch den Maschbir eine Küche -m Liberias eröffnet, die sich schön entwickelt. Die Filiale in Benjamma, die infolge von Differenzen mit der Jca eine zeitlang geschlossen war. wurde aufs neue eröffnet. Die Zahl der Filialen des Maschbir beträgt außer der Zentrale derzeit zwölf. Dane>ben unterhält der Maschbir drei Küchen und eine Bäckerei. Die Portland-Zement-Kompagme Nesher. Die Vorarbeiten der Zament-Kompcchnre schreiten günstig vottvörts. DaS Land um die FabrÄ wird trockengelegt, Schotterstraßen werden über das Grundstück der G-eiellsch-aft gechaut und Quartiere für die Arbeiter rmtz das technische Person al errichtet. Besschäftigt sind zurzeit über 200 Hände. Man einer direkten BeMrümng zwischen Rjußla-nd und Palästina. In der letzten Zeit hat die russische staatliche Schiffst Gesellschaft Rusiflott angesangen, die nach übersecisäM Länd-rir reisenden russisä-en Emigranten auf eigenen Schiffen zu befördern. In diesem Plan'ist auch eine Bcvbmdung mit P aq lästina vorgesehen. Man erwartet, daß in kurzer Zeit direkte Routen russischer Schiffe zwischen Odessa und Wexandrien mit Anlaufen der Hafen von Syrien und Palästina geschaffen werden. (I. T. A.) Medizinische Tätigkeit im Jänner. Einer ausfüh^ichen S'atisi'ck der zionistischen samtüreu Gesellschaft H a d a s s g h entnehmen wir die folgenden Ziffern: In den Hadassah- Spitälern (Jerusalem, Jaffa, Saftd, Diberias, Ha'ifa) wurden im Jänner 630 Patienten awfgenommen. In klinischer Behandlung standen 3764 Patienten mit 20.662 Visiten; in den Daboratorien wurden 5918 Untersuchungen voMnannnen. Eine fartschreitende Entwicklung nimmt die sanitäre Tätigkeit für Schulkinder in Jerusalem. In Jaffa hat die Organisatwn der Zahnärzte mit Unterstützung der Hadassch eine Zahnklinik für Schulkinder eröffnet. Der Handelsverkchr zwischen Syrien und.Palästina. In der ersten Mävzwoche wurde zwischen den Zollamt iw Haifa und dem Zollamt in Damaskus die Vereinbarung getroffen, daß von nun ab alle Waren, die nach Damaskus via Haifa zur Vavsendnng gelangen, in Haifa nicht mehr der Revffivn unterlwgen. Die Internationale zionistische Frauenorganisation für die Miidchenfarmschule in Nahalal. Die Jnbevnatirmalf zionistische Fvauenorganifation hat einstimmig sür Q: landwwtschaftliche Mädchenfavmschrcke in Nahalal eine Grimme von 3500 Pf. St. bewilligt. Hiervon sind 2000 Pf. Gt. f'ü r. d^n Baufonds der Schule bestimmt, während 500 Pfunde für gelegentliche Verwendung bei der lanidiw-notschaftlichen Er- Alchnng der Mädchen der jüdischen Kolonien in Palästina KUMckgsstellt werden sollen. Arbeiterbibliotheken. Die ZentralibMigtcheZ der Arbeiterschaft umfaßt 3 3.460 Bände und versorgt 86 BM'wthsken m Stadt und Dorf. „Mischar Wetaasfia." Die vor kurgeon erschienene vierte Nummer der in Tel-Awiw herausgagebenen Zeitjschvift ,Mischar Wetaasfia" („Commerce and Jndustry^ enthält Armd siber die HainidelÄtzilanz Palästinas, iiffeer die Bautätigkeit, die Oelindustrie, die Er-zeugung von <Äide als auch über die Kolffervenindusivie und .den TabaUau. Außerdem finden sich Ä oreser Nummer devschiedene ÄditterlniMN betreffs des MMmnsffchen Handels, der Preise, der neuen Unternch- MMgen im Lande sowie Daten imd Ziffer« aus verschiedenen Untersuchungen itttt schon existievenden Unter- -nchnnrngen. Die Adresse der Redaktion ist: Tel-Awiw (Palästina) P. O. B. A. Ramsah Mae Donald: „In Palästinas. Der deutsche Keren Hajeffod (Berlin) hat soeben «ine schön ausgeffattete Broschüre herauLgegetzen. die «RMstzorichte, Briefe und Aeußevnngen des neuen englischen >PreMiermnvisters Nanvsay Mac Donald über seine Eindnucke von Palästina enthÄt. Di« Herausgabe dieser Schrift des gewesenen Parteiführers und jetzigen ChchS des englischen lKabineftZ, dessen warmes Cmön.

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