Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-04-03 · Heft 1844 (3.4.1924) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1844 (3.4.1924)
Date
1924-04-03
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2980927--18418-3005485
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

Nr. '1844 Wien, Donnerstag Rach dm HMer-HwZch. Ruhe in München. MAtche», 2. April. (Tel. der „Wr. Morgetrzoitmitz") Der von den Deutschvölkifchen für L u % c ndor s j veranstaltete Jackelzug hat nicht die erwartete Betmligung gefunden. Etwa stinfzig Fackelträger waren, von einigen hundert Personell bcgleitet, vor die Villa Äudendorffs auf der Ludwigshöhe im Isartal gezogen. Dort wurden Ansprachen gewechselt, wobei LudeuLorff über völkische Ideale sprach. -— Die Nacht auf heute ist ohne Störungen verlaufen. Die scharfen Maßnahmen der Polizei sind weiter in Kraft. Hitler im Zuchthaus. Muttchen, 2. April. Dia im Hitler-Prozeß verurteilten Angeklagten H i t l e v, W c b e r nrid K r i e b e l wurden im Kraftwagen nach Landsberg zur StrafveMßnug ged rächt. Nunmehr sind auch die StachÄdrahtverhette vor dem Regierungsg^bäilde in der Marinrilianstraße, wo bisher KÄhr anitierie, verschwtiudell. Die Londoner Ansicht über das Urteil. London, 2. April. Das Urteil im Hitler-Prozeß wird von der gesamtett Presse als possenhaft, bezeichnet. Die „M orningpost" nennt den Gerichtshof ein K o m ö >d i a n t c n g e r i ch t. Die „T i m e s" nteinon, der Prozeß habe jedenfalls bewiesen, daß eine Verschwörung gegen die R c i ch s v e r f a s sn n g in Bayern nicht als V e r >b reche n angesehen werde. „D a i l \) Te I e g r a f" spricht von einent Posse n h a f i e u tcit d c des HUer-ProzesseS nnd „D a t l y E x p r e ß" «neint, -das Urteil sei mit Recht am 1. APril gefall t worden. Auch die übrigen Blätter äußern sich ähnlich. Das Pariser Echo. Paris, 2. April. Das Urteil im Hitler-Prozeß wird in der Presse außerordentlich ungünstig kommentiert. So schreibt der „G a it I o t s", cs sei neben -anderen Anzeichen ein Beweis für eine Stimmung in Deutschland, die allZUviele Leute in Frankreich und im Auslairde doch nicht gerne ftststellen möchten. Der „Matin" schreibt, die Vorgänge in München offenbaren einen GeisleszustatÄ), der Frankreich Opfer auferilege, die es lieber nicht bringen würde. Die alliierten und amerikanischen Sachverständigen mögen noch so gewissenhaft Monate hindurch arbeiten, um den praktischen und gerechtesten aller Reparationspläne anszuarbeitcn, Mac Donald mag von einer internationaleit Cntente träumen, alle diese -humanen Utopien stürzert wie Kartenhäuser zusammen. Loffow tritt in das ÜirMche Heer ein. München, 2. April. (Tel. der „Wr. Morgenzeitung".) Die in 'den letzten Tagen umlaufenden Gerüchte, daß Genera? v. Lossow von seiner Reise nach dein Süden nicht mehr nach München znicückkchrsn wivd, haben ihre Wie ae r MoraemeitunK. Brsrättzuttg ersahrm. General v. Lossow hat mit der türlrschen Reglernng einer: Bertrag über seirren Eintritt in das türkische Heer aibgefchlossen undAvird sich demnächst nach Angora begeben. EiällinEiiiiHn Sie letzte« Kurse. (Eigendicnst der „Wiener Morgenzeitung".) London» 2. April. (Radio.) Die auffallendste Erscheinung aut D e v i s e n m e r k t e war die K u r s b e iv e g u n g d e s b el g i s cki c n Franke n, der ficf» auf 82.n0 belgische Franken für ein englisches Pfund nach 89.07 belaische Franken stellte und mit 84.50 belgische Franken schloß. Paris besserte sich von 75.45 auf 72.50. London. 2. Avril. (Radio.) Devnenscblunlurse: Prag 144,50, New-Pork 480°/,.,, Paris 73.80,. Brussel 85,627, Rom 95,50, Zürich 24,50, Madrid 82,14, Amsterdam 11,6274, Kovenbageil 25,90, (jlirimanta 31,177.., Stockbolm 16,27Vo, Helsingfors 172'7. Berlin 19'/- Billionen, Wien 305,500, Alben — London. 2. April, Gstdio.) Wechselkurse: Amsterdam 1162,75, Berlin 197- Billionen. Belgrad . Prag 144,50, Wien, 305.500 — ., Budapest —. Bukarest 8,35, Paris 72,85, Brüssel 84%, Rew-Iork 30%, Sofia —, Kopenhagen 2602.50, Stockholm 1632, CbMiania 3132, Konstantinopel —, Athen 247, Französischer Franken —, Riga Warschau 40 vJJalL., Schwell 2454, Petroleum Shares —, Rom 06.50, Madrid 32.42. Paris, 2. April. (Radio.) Esiet'tenschlußknrse: Bmrque de France , Credit Lyonnais 1539, Societe generale —, Metrovolitaine —, Thompson Houston Raffinerie say ord. -, Russe cons. 4*/0 Anne com. 3% 1891/94 Russe couf. 3°/0 1896 Russe cm. oy«% 1894 Rufs, cons. 5-/« 1906 Russe cons. 4y.//0 1909 , Serüie 4% 1895 —, Torte CUomntie 4% —, Ottomane 5V. 1914 —, Rio Time 2400 Schneider n. Cie. , Baku 2190, Rohal Dutci) 27.35t). Shell 333.—, Steana Romaua —, Prago Banka 420, Bank Ottomani 723, Sne; 9210, Platine 639. Dabrowa 748, Le Navlite Rüste 320, Süccerie d'Egypte 875, Goldsilds 6650, Chartered 5050, Silvec vlana 147, Taganika 119, Camckwms sin 144. Debeers Ordiu 950, Jägers Fontei« 220. Malacca Ordin 130, Maltroff 325, Mexikan Eagle 7250, Handmine 219'/,., Tubice Soie 521, Utah Covper 1138, Central Mining /80, Rand Fonutein 80, Huanchakas 226. New-Iork, 2. April. (Radio.) Die Börse von heute früh erössncte m folgenden Kursen: Canadian Pacific 144,5, United Staates Steel 99, Vorzugsaktien 119,50. Mailand, 2. April. (Radio.) Die Ankündigung des Gleichgewichtes tm iialieuischeu Staatshaushalt durch F'inanzm'inister St es an i har an der heutigen Mailänder Börse ein-e Abschwäch nng aller Kurse der ausländischen Zahlungsmittel zur Folge. Finannniüister Stesani erklärle einem Berichterstatter des ,Mopolo d'Jtalia", das; seht fremde K a p ita l s a n l a g e n i n I t al i e n st euerfrei seien. Italien werde zu einer Art Freihafen für das ürternaitonale Kapital. Hackenkreuzler-Lumulte in Berlin. Berlin, 2. April. (Del. d. „Wiener Movgenzeiiung".) Heute nnttags fand anläßlich des- Eintreffens der Leiche des in französischer Gefangenffchaft verstorbenen Ruchrdeutschen Willy Dreher eine große Trauerbuindgebung statt, au der sich eine größere Anzahl vaterländischer Die ßröffnung der Reinhardt-Bühne. Theater in der Josesstadt. 2)can hatte ordentlich Mühe, sich durch die hüraurollenden Automobile, die gaffenden Zaungäste mtb die aufgeregt drängenden Premierenleute in die Garderobe zu schaffen. Auch bei der Eröffnungsvorstellung des Zirkus Hagcnbeck sott es so gewesen sein. Und doch wurde diesmal das alte, liebe Theater in der Josefstadt wicdereröffnet. Die einfache Fassade des historischen Hauses, die äußere Beleuchtung (sie blieb stilvoll bescheiden), die Erinnerung an Alt-Wiener Theaterkuust und dieser hasteiche Trubel aller jener, die sich prompt einfinden, weull man dabei sein muß — ein fataler Gegensatz. Bei wirklichen Kunstereignissen — und nach hundertfacher Versicherung, hat die Niederlassung Reinhardts in Wicil gar epochale Bedeutung — bleibt solches Vorspiel vor dem Theater in der Regel ans. Hoffentlich war cs eine Ausnahme, der symptomatische Bedeutung nicht zuiommt. Die öde Vorhalle voir einst ist durch kluge, geschmackvoll eineebaute Vorräiune glücklich umgeändert. Der Thcatersaal selbst, von Küustlcrhand renoviert, hat seinen Charakter behalten und sieht, wohl nur anfangs, zu sehr „ausgescischt" nnd herausgeputzt ans. Anheimelnd die frei gelegte Sträußel-Sälc. Es währte ein akademisches Viertel bis sich die läri'acnde Erregung der Prcmierengäste gelegt hatte. Nach deur Glockenzeichen nochmalige Unruhe und ein. überraschter Blick nach oben. Der Referent der „Wiener Morgenzeitung", von Professor Reinhardt wegen nicht konveullrenden Betragens in die allerletzte Reche versetzt, tvußte nicht, was vorging. Heute ist zu lesen, daß vor dem Anfgehen des Vorhangs der Kronleuchter hochging. $ Ein artiger Prolog, von alle,: Mitgliedern des Ensembles in Wechselrede vorgebracht, amüsant, geistreich und in seiner Ansmündung stimmungsvoll, war der angenehnre Auftakt. Dann folgte G o l d o n i s Fcistnachtskomödie „D e r Diener; m e i r r H? r r e n". Viel Kunst n„d mühsame Regiearbeit, dankenswerte Stilsicherheit, eine Unmerrge trefflicher Zutaten des Spielleiters — aber auch eine tüchtige Portion Betriebsamkeit. Man bewundert das präzise Jneinalldergreifetr vieler Mdchen, bewundert die Kunst, Atteure und Publikum ununterbrochen in Atem tgu halten, auch außerhalb des vom Autor vorgeschriebenen Textes, beim 2lufstelleu und Abräumen der Theaterreguisiten Komödie zu spielen, noch in die kleinsten Fugen zwischen Szenen, Dialogen, Monolog^^ ein ganzes Buktt buntfarbener Späßchen einznstecken — aber nach anderthalb Akten ist auch der bereitwilligste Bewunderer übersättigt. ch Ueberladetre Einfachheit, ausgcwalzte Humore. Hermallll T h i m i g zeigt die Sehnsucht des Dieners Trilfsaldiiro nach gutem und reichlichem Futter für seinen unersättlichen Atagen in hundert ergötzlichen Variationen. Jede einzelne ist außerordentlich — aber bei Stücker hundert s^nd doch mindestens fünfzig zu viel. Hugo T h i m i g, der Vater, ist auch in den Pansen, beim Kulissenschieben, stark beschäftigt. Das Nebenanü wird zum Hauptamt. Indem er zur Freude des Publikums dem technischen Perso-;mle ins Handiverk pfuscht, pfuscht er sich selbst ins Handtverk. Virtuos sprechen zwei Darsteller mit größter Zungenfertigkeit nnd heiterster Wirkung gleichzeitig. Aber nicht einmal, sondern zehnmal nnd noch öfters. Ueberwältigend das Fortissimo des Plapperns bei Herrn Waldau, der ein drastischer Komiker von großem Format ist, von bezaubernder Anmut die Damen Servaes und Binder. Elastisch wie ein Gummiball hüpft Helene Th imig über die Bretter und es erweist sich, daß bei solcher Inszenierung mit ungezählten Ausrufungszeichen die Darsteller kleinerer Partien besser abschneidei;. Diesen Gewinn zog arlch Herr D a n e g g e r aus einer Episodce. Zart und gedämpft klang die liebliche Begleitmusik. Sie ist nicht von Reinhardt. O. A. „Baronin Fritzi." Erstausführung an der Renaissaneebühne. Das Zwillingschepaar Emil und Arnold 6 o 13 bat einem eigenen Geständnis mfolge das sünsü'.'.dzv'.naügffc """ 0. April m\. ' ' Sette ft _l_K Verbände beteiligte. Vizekanzler Dr. Fa rrcs verwies ick seiner Rede auf die lvegeir des Rnhrabwehrlampfts von! •b.2it Franzosen eingesperrien. Deutschen hin, deren Ent-i tassrmg er namens des Volkes forderte. Nach der Trauer--! feier ram es aus -ofsemrc Straße zu 'lärmenden! ZtusschreitungLU der mit s ch w a r 3 - tv e i s; - v>o te n H a k e n k r e u z f a h u e n atlsgerüsteten deuIfchvMischeu! Verbände, die durch Zurnfe und Anpöbelungen die Republikaner heranssorderien'. Die Polizei mußte wieder." holt einschroiten, tun die Rrthe lvieder herzu stellen. Birmarck über Bismarck. (Eigendicust der „Wiener Morgeuzeitung^.) Hamburg, 2. April. Auf beut deuh'chliatwualcir Parteitag ergriff, wie schon kurz berichtet, der. Enkel Bismarcks, Fürst Otto Bisutarck, der als deutschnationaler Retchstagskandidat ansgestellt ist, das Wort. Er sprach int Namen der detttschuatiouaLen Jngeudorganlsation, die sich! Bismarck- I it g c it d nennt. „Die deutsche Birmarck- Jugell-d," sagte er. „bekennt sich beit Grundsätzen der dcntschnationalen Bolkspartei. Wir beteuuen unS zur ch r i st l i ch e n G e s i n u n u g, zttr Völkisch-nativuale n Ei nste llunK wir beleunen trn's vor allen Dingen aber auch zur u a l i 0 n a l e n M 0 u a r ch i e." Fürst Otto Bismarck zitierte am Schlüsse einen Ausspruch seines Großvaters, der nicht bekannt ist, und den er a cht Tage vo r s c inem T0d e Mssprach,' als er nicht schlafen konnte. Diese bleußerungen Bis*, nrarcks lauten: „Bis wir so weit sind, daß wir nicht Wasen können, solange wir tins über die Knechtschaft, in der wir leben, zu schämen haben, werden wir nicht frei '.werden/ Verlernet: wir also .das Schlafen! Seien wir 'wach und arbeiten! wir mit heißem Herzen und kühlem Kopf. 2lrbeiten wir alle zusammen. Tann wird ein neuer Morgen ein neues Geschlecht begrüszen." Wenn Bismarck, der Großvater, diese Worte wirklich gesprochett hat — was sehr zu bezlveifeln ist —, dann konnte er nur die .Knechtschaft unter dem Kaiser Wilhelm dein Ztveiterl gemeint 'haben. Neue Santtionem? Essen, 2. Älpril. Gestern nachmittags empistug die M i e u m (die interalliierte Mincttkommission) in Düsseldorf Vertreter der Bergarbeiter und der Ltngestelltcn zib einer von den Bergarbeitern gewünschten Bespechnng. Gegenüber den Forderungen der Bergarbeiter auf Zulassung zu den Besprechungen über die Erneuerung der MieurnVerträge erklärte ider Vorsitzende der Micmtr, daß er dies nicht zulassen könne, die Bergarbeiter würden aber fortlaufend über den Gang der Vevhandlnngen unterrichtet werden. Auch der Wunsch der SlirLeiter nach besf-erer Bezahlung könne nicht berücksichtigt werden, da die Micum erklärt habe, daß auch die Arbeiter an den Lasten' beteiligt fein müssert. Bisher se i noch kein Beweis dafür erbracht worden, daß die Mivunllasten unerträglich feien. Bedeutsam war die Au- Lündigung über die nach denr 16. d. in Aussicht ge- Lm ii 1 Aslititm WieN.I,AOURCASIt«% TdefonHr7a2S4 STOTFE c; 5 EI p:E Bühuenei gelegt, ein gelungenes, absolut nicht kalchältigcs Produkt, mit denr die Reitaissancebnhne unter der Leitung Direktor Emst ^estreichers lustig und hutnowoll jongliert. Dian kennt jene sanfte, bürgerlich-sentimentale Art von Schwänken, die zu unwahrscheinlich ist, um ein Lebensbild zu sein, zu harmlos, mit zu verletzen. Baronin Fritzi? Die Tochter eines Paukenschlägers, eines Artisten also, von ihrer vorgeschriebenen Lebensbahn abgedrängt durch die Heirat mit einem Baron (einem echten Baron!), der in die Netze einer Barietediva gerät, ertappt von seiner Frau, sich scheiden läßt und zu dieser Frau, eben der Baronin Fritzi, die ihn als ausgehender Varietestern blendet, nach Jrmngen und Wirrungen wieder zürückfütdet. Gelegenheit zu Milieutypen wird reichlich atlsgettützt: Lakaienphysiognomien, Stammgäste einer Theateragcntur, Bartypen erhalten die konventionellen Stichworte. Die Autoren haben den Sandweg der Fabel mit Witzworten und Pointen belegt, ein Witz jagt den anderen, Kalauer überschlagen sich, jode Figur zieht ihrer Partnerin Witzwürmer aus der Nase, mau freut sich, auf Schritt und Tritt gute alte Bekannte wiederzufinden. Nichtsdestoweniger — eine unteryali^ same Zlffäre! Ein Dumtett von Gästen focht munter und üverutütig für den Erfolg deS Schwankes. Zunächst Frau Rost W e. v ginz als Baronin Fritzi, die den Ton des Operetteitdialog-.- rasch abstreiste und ein fesches Fritzcrl schuf; Hans Lackner aus einer glänzenden Dialogschule charakteristisch als leichtsinniger nnd bekehrter Gatte, Nikolaus L 0 v r i c diesmal gemäßigter, da er kein Taddädl sein mußte. Für Fritz Grünbau nt, der nun zum zweiten Male das Kabarett mit der Sprechbühne vertauschte, ward ein eigener Typ geschasfeti, eine Eisenbach-Figur mit Märtyreveinschlag, aber Grünbaimr küm merte sich nicht um die Absichten der Schwankdichtcr und stellte sich selbst leibhaftig mit allen Lustigkeiten seiner Figur und seiner Sprechweise auf die Bretter. Sein stiller, unaufdringlicher Humor entschied den Erfolg des Abends, llnd der halbe Theaterzettel, mitsamt dem Regieführcr Max Liebl, erschien beifallsbeglückt vor dem Vorhang. 0. r.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.