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Wiener Morgenzeitung · 1924-04-02 · Heft 1843 (2.4.1924) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1843 (2.4.1924)
Date
1924-04-02
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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wbt*. - Men. MttwoH Der Bin-)?-: v^icx hat mit Recht'gesagt, Latz wir uno: , Hochflut von Pornographie . leiden. ES ist aber nicht die Pornographie, von der er gesprochen hat, es ist eine viel gefährlichere Pornographie, die ’ täglich jedem Lurch die Zeitungen inS Haus getragne die jedes Büvgerschul-, jedes Gymnasralmädchen; jeder ' 14jährige Knabe täglich durch die Zeitung ins HauS geliefert bekommt. Wir haben durch drei Wochen einen vollkommenen theoretischen Kursus über Sadismus erhalten und dank dieser Belehrung durch die Zeitungen ist heute jedes 14jährige Kind imstande, einen durchaus sachlichen Vortrag iiber Sadismus zu halten. Der Bundeskanzler ist daran unmittelbar gewiß nicht schuld, aber er ist schuld der Unterlassung, diesen Strom von Unflat nicht gchemmt zu haben. Wenn die Korrespondenz Wilhelm einen kargen, belanglosen «nd uninteressant gehaltenen Bericht über die Kadivec-Asfäre hinausgegeben hat, an demselben Tage aber in den drei kartellierten Blättern, der „Neuen Freien Presse", dem „Neuen Wiener Tagblätt" und dem „Extrablatt" plötzlich genauere Darlegungen erschienen, und wenn in anderen Blättern, die mit den betreffenden Polizeibehörden in Fehde stehen, die aber doch sehr oft Nachrichten haben, die nur von der Polizei kommen können, hochinteressante Details dargelegt werden, muß sich jeder sagen, daß etwas faul im Staate Dänemark ist. Daß die betreffenden Sensationsblätter ganze Schwärme von Reportern aussenden, mag für den Fall Geßmann richtig sein, aber in den Fall Kadrvec, diesem Fall der gefährlichsten Beschmutzung von Wien, war es für den gesteigerten Reporterscharssinn unmöglich, ohne Mithilfe der Polizei derartige Details zü erfahren. Was sich die Polizei im Falle Geßmann gelefftet hat, geht über jeden Begriff hinaus. Der einen Gruppe von Blättern gibt sie am Samstag voriger Woche überhaupt keine Nachricht, in den drei kartellierten Blättern erscheint eine anderthalbspaltige Erzählung, die den richtigen Schmockstil der Polizei an sich hat, zuerst geheimnisvoll und dann deutlich verratend, um was es sich handelt. Am nächsten Lage treten sämtliche Akteure, der Verteidiger der Verteidiger P. auf die Bühne, und nun kommt auch die Sensationspresse mit ihren Vorräten in Bewegung und enthüllt Dinge,, die keinem Menschen das Mindeste angehen, all dies unter dem Vorwände, die Sinnlichkeit gegen die Eingriffe der Polizei Zu schützen, während sic tatsächlich eine Reihe von Frauen förmlich bezichtigt hat, sich gegen einen bestimmten Paragraphen vergangen zu haben, so daß diese Enthüllungen einer Denunziation gleichen. Abhilfe 'gegen all das kann nur geschaffen werden, wenn man der Sensationspresse eine der wichtigsten Quellen der Verseuchung des öffentlichen Denkens der stopft. Ihre Verbindung mit der Polizei. In einer Stadt, in der dank der Tätigkeit der Polizei dies alles möglich ist, sägt der Bundeskanzler: irgendeine Zeiffchrift, die doch im Vergleiche zu der ganzen Flut der übrigen Blätter ein kleines Bächlein bedeutet, stelle die Pornographie dar und nicht das, toa£ von seinen eigenen Beamten an pornographischer GroßilÄustrie in dieser Stadt geleistet wird. Wien ist tatsächlich zu einer Hochschule der Pornographie geworden, deren Rektor der Bundeskanzler ist« und deren weithin wirkende Professoren die ihm unterstellten Beamten sind, die das Material für diese S ch w e i n e r e i den Blättern seit einigen Wochen in stets wachsenden Portionen reichen. - Redner bekämpfte die Haltung des- Bundeskanzlers in der Frage der Razzien. ES handle sich hier um die Verletzung menschlicher Rechte, die Polizei'hat ' keine Rechtsgrundlage für die Razzien. Der Bundeskanzler hat sich um die Sache herumgeschlichen, indem er sich gar nicht die Mühe gegeben hat, sich vorzustellen, wie sich die Dinge abspielen, Um gewerbsmäßige Unzucht Nachweisen zu können, müßte man seststellen, daß tatsächlich, eine Frau oder ein Mädchen ihren Leib verkauft, diese Verdachtsmomente sind aber nicht zu erhallen. Es gibt sehr hoch gestellte weibliche Personen, von denen jeder Mensch weiß, daß sie einerseits prachtvolle Geschenke erhalten, andererseits ziemlich weitgehenden und ziemlich buntgemischten Verkehr haben.' Es ist noch nie jemandem eingefallen, gegen diese Damen unter dem Titel gewerbsmäßiger Unzucht einzuschreiten, weil sie nicht darauf angewiesen sind, in ein Hotel zu gehen. Die Form, in der sich die Razzien abspielen, spricht jedem Rechtssta-at und jedem Rechtsverhältnis Hohn. Die Mädchen werden in einer Weise behandelt, die ihrem Seelenleben vielleicht den eigentlichen Anstoß gibt, ans den Weg der Prostitution zu geraten.' Natimbalrat und Regierung haben eine neue gesetzliche .Basis zu schaffen, die die Polizei von der unmöglichen Volle ■bei Beaufsichtigung der Prostitution befreit, die reglementierte 'Prostitution überhaupt abschafft und an ihrer Stelle die Einbeziehung der Geschlechtskrankheiten unter das Seuchengesetz nnd die Beobachtung der Geschlechtskrankheiten in der Weise durchführt, wie es etwa in den skandinavischen Ländern bereits der Fall ist. Bundeskanzler Dr. Seipel erwiderte: Wenn wir noch so flammende' Reden gegen die Sittenpolizei oder dafür halten werden daß man ein ganz anderes System einsichren müsse — Sie -und ich werden das bisherige System nicht in kurze? Zeit zu ändern vermögen. Wir hatten Jahre, in denen ein Parteigenosse -der Sozialdemokraten dieses Ressort geleitet*hat. Hat man da die Sittenpolizei abgeschafst? Hat man damals etwas anderes an ihre Stelle gesetzt? Nein, man hat es nicht getan. Wenn -die Sache so klar wäre, wie sie in der kurzen Zeit einer vorgetragenen Rede erscheint, dann Wiener Moimerrzeiiims. . -ou sicherlich auch schon bei uns langst eine rorgenmnmen, vielleicht in der Zeit, in der Ihre Freunde für die innere Verwaltung die Verantwortung getragen haben. Ich habe hier Akten liegen, aus denen hervovgeht, daß -bei der Polizeidirektion seit langem an einem Gesetz zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten gearbeitet und die Frage einer Reorganisation der Sittenpolizei m-chr als gründlich erörtert wird. Aber die beteiligten Herrm sind bei diesem monateja jahrelangen Stundien nicht dazu gekommen, zu sagen: „Also weg mit dem Bestehenden; e8 ist besser ein Nichts eintreten zu lassen, dann wird vielleicht einmal ein Ccv leuchteter kommen, der diese Frage zu losen weiß und etwas Neues aufbaut." Ich glaube einfach nicht, daß man bei der Polizei mit Absicht oder auch nur mit Wissen eine Sensation fördert, sondern ich glaube auch hier an die Schwieriigkoit des Gegenstandes, an die Schwierigkeit, sich zwischen zu viel und -n wenig durchzu finden. Heute ist auch der Fall Geßmann in die Diskussion gezogen worden. Ich habe mich natiirüd) um den Fall gekümmert und finde, daß man am wenigsten der Polizei Vorwürfe machen kann. Es ist eine Anzeige von Doktor Saxl, der den Präsidenten Geßmann behandelte, erstattet worden, daß der Verdacht eines Giftmordes vorliege. Was soll die Polizei in einem solchen Falle tun? Natürlich muß sie soort eingreffen. Mn stellen Sie sich vor: Giftmordversnch zwichen den Gatten^ wobei die Öffentlichkeit noch weiß, daß es ich hier um . v eine sogenannte Sever-Ehe \ handelt. Die Angelegenheit hat schon seinerzeit die Zeitungen beschäftigt. Ferner ist der Hauptbeteiligte der Sohn eines sehr bekannten Vaters, eines christlichsozialen Politikers; wer weiß — denkt sich vielleicht mancher —^ ob man dabei nicht den Chrfftlichsozialen eines anhängen kann. In einem solchen Falle wird daher nachgeschnüffelt. Ueber den Fall Rotzbach ist nicht mehr viel zu sagen. Es ist ein Fall des A -s y I r e ch t e 8 wie andere. Und wenn gesagt wurde, daß sich Roßbach früher in Oesterreich politisch betätigt habe, so wird mir eben ein anderer Fall des Anrufens des Asylrechtes zur Kenntnis gebracht, der eine Ihnen sehr nahestehende Person, nämlich den Ungarn Dov csani, betrifft, ■der. sich ebenfalls hier politisch betätigt hatte und für den das Asylrecht von Ihrer Seite in Anspruch genommen und .dom es natürlich auch gewährt wurde. Das zeigt, wie unparteiisch die Dchörden Vorgehen. Sicher ist, daß das Asylrecht.'in'Fällen^'dre^rZOPposistv^!nHestehen^ oster in Anspruch genowmeN woMn ist, als sti anderen Fällen. Uober den von der Frau Abg. Prost vorgebrachten Fall der angeblichen Mißhandlung e-iPes Schulkindes habe ich eine Darstellung vor.'mir, die in allen Richtungen ganz'ander saussieht als die Darstellung.der Frau Prost. - Die Debatte wird heute fortgesetzt. Mne deutsche Rote an die Botschafterkonferenr. Deutschland ruft den Völkerbund an. Berlin, 1. April. Der deutsche Botschafter in P a r i s hat heute abends der Botschafterkonferenz unter Bezugnahme auf deren Note vom 5. März über die Wiederaufnahme der Tätigkeit der interalliierten Militärkontrollkommifsion eine Antwortnote überreicht, in der die deutsche Regierung den Willen zur Verständigung würdigt, der aus der Note der Botschasterkonferenz spricht. Die Note entwickelt einen Gegenvorschlag der deutschen Regierung, die Durchführung der beschränkten Aufgaben der Militärkontrolkkommission von vornherein in die Hände eines anderen Organs zu legen, das deutlich an die Bereinigung der von den Alliierten im September 1922 aufgestellten fünf Punkte zu binden wäre^ wenn man nicht vovziehe, seine Existenz terminmäßig zu befristen. Wenn die alliierten Mächte bezüglich des heutigen A b r ü st u n g sstandes Deutschlands Bedenken hegen, so sei ihr Wunsch nach einer Nachprüfung verstäMich. Man würde aber in die Rechte des Völkerbundes eingveiftn, wenn man es nicht dem Völkerbund überlassen würde, erforderlichenfalls eine Untersuchung gemäß Artikel 213 des Versailler Vertrages hinsichtlich der Aufrechterhaltung des durch die deutschen Abrüstungen geschaiffenen Zustandes in die Wege zu leiterr. Die deutsche Regierung mache daher 'den weitevgöhenden Vorschlag, daß sich die alliierten Mächte zwecks Herbeiführung der von ihnen für nötig gehaltenen Unters-uchungshLndlungen an den Rat des Völkerbundes werden mögen. Der Völkerbund wird die etwa nach Deutschland zu entsendende Untevsuchungskommission so zusammens-etzen können, daß sie nach Bedeutung und geistiger Einstellung ihrer Mitglieder nicht als im Interesse einzelner Mächte, sondern nur als im gesamteuropäischen Interesse handelnd erscheinen kann. Er wird auch in der Lage sein, durch gleichzeitige Einleitung einer allgemeinen Abrüstungsaktion die breite Oesfentlichkeit davon zu überzeugen, daß die etwa für notwendig . gehaltenen Untersuchungshandluugen -der ehrlichen und endgültigen Befriedigung Europas dienen. Sanierung. Budapest, 1. April. Abgeordneter GömLöü hat an den Ministerpräsidenten Grasen Bethlen ein Schreiben gerichtet, worin er erklärt, daß die Rassenschutzgruppe den einmütigen Beschluß gefaßt habe, im Interesse des Landes alles gegen die Gcsetzwerdmig der Sanierungsvorlage anfznbieten. Z AM 1924 Nr. 1845 sie krmordung des Jtoimattues Siattto. Die Aussagen Barthas. Budapest, 1. April. (Tel. der „Wr. Morgenzertung".) „A Vilag" veröffentlicht die genaue Aussage, weilche der Invalide Bart ha vor der Polizeibehörde in Panc-sov a, Jugoslawien, über seine Begegnung mit dem Marktamttdirektor Szanto gemacht hat. Bardha behauptet, mit Direktor Szanto im Polizeigefängnis von Bekesghula zusammengeroffen zu sein. Szanto erzählte ihm, daß er eines Tages im Cafe Abbazia von zwei Detektives verhaftet und in die Ferdinandskaserne geführt wurde. Hier verhörte ihn der Militärstaatsanwalt Litomerezki. Aus der Kaserne wurde S^mto in das MMärgefangenhaus Margareten ring überführt. Er stand unter Spionageverdacht. Aus diesem Grunde transportierte man ihn nach Bekesgyula, um ihn dort angeblich mit einer Person zu k o n fr o n t i e re n. die in seiner Spiouageaffäre Aussagen machen konnte. Szanto wurde nach dieser Begegnung aus der gemeinsamen Zep" abgeholt und Bartha hat ihn nie wieder gesehen. Jar französische Budget. Paris, 1. April. (Tel. ,Mr. Morgenzeitung".) Die Besprechung der verschiedenen Budgetfragen in Kammer und Senat dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Erst nach 3 Uhr konnten die 'beiden Häuser zu einem Abschluß ihrer Beratungen gelangen, nachdem es unter vielen Schwierigkeiten gelungen war, die Auffassungen dahin zu vereinigen, daß verschiedene, besonders umstrittene Einzelfragen vorläufig zurückgestellt tverden sollen. Die Senatssitzung schloß um 3 Uhr 40 Minuten früh, die der Kammer einige Zeit vorher. Eine erregte Kammersitzung. Die Kammer verhandelte heute die eingereichten In» terpellationen über die allgemeine Politik der Regierung. Die. Sitzung war von Kampfstimmung erfüllt. Der Ministerpräsident teilte mit, daß er die neu oingeveichten Interpellationen nicht Anlassen könne. Die Debatte müsse sich auf die ziterst angemeldeten Interpellationen beschränken. Der Sozialist Lafont ruft: Der neue Ministerpräsident hat das Wort! Poincare: Cs gibt hiev keinen neuen Ministerpräsidenten. Sie werden das gleich bemerken! Poincare erklärt, in seiner Rede fortfahrend, die Kammer müsse sich entscheiden, ob sie ihre Tätigkeit mit Interpellationen beenden wolle oder mit der Beratung der, Gesetze, die noch auf der Tagesordnung sichen. (Beifall im Zentrum.) Die Kammer lehnt nach erregter Debatte dir neu angemeldeten Interpellationen ab. Der Präsident erteilt dem an erster Stelle angemeldeten Inter-! pellanten, dem Abgeordneten des nationalen Blocks, Ga-' borit, das Wort. Redner erklärt sich für die Politik Poincares. Im weiteren Verlaufe der Sitzung kommt e8 zu einem Wortwechsel zwischen Gabarit und dem früheren Ministerpräsidenten Briand. Die Debatte greift vom politischen aufs persönliche Gebiet über. Gabarit wirst Briand vor, er lhabe ihn einmal vor dem Gefälrgnis gerettet. Briand indessen teilt mit, daß Ga-bovit, alS Briand sein letztes Ministerium gebildet habe, ihm -seine, Dienste angeboten hatte, too8 er (Briand) jedoch abgelehnt habe. Das HauS mengt sich in die Debatte ein..Auf den Bänken der Sozialisten schwenkt inan Exemplare von Zeitungen, die belastendes Material gegen Gabarit enthalten.i Abgeordneter Masson besteht darauf, vorlesen zu dürfen. Der Lärm steigert sich, dieSitzung muß unterbrochen werden. Die Galerien wer-! den geräumt. Nach Wiedereröffnung der Sitzung kann Gabarit sein«. Rede 'beenden, worauf 'der kommunistische Abgeordnete' Alexandre Blanc das Wort ergreift, der dem Minister-' Präsidenten insbesondere seine Stellung Rußland gegenüber vorwirft. Während die anderen Staaten• Sowjetrußland anerkannt hätten,. verharre Frankreich in seiner ablehnenden.Haltung. Schließlich besteigt Abgeordneter Forgeot von, der Regierungsmehrheit die Tribüne. Er richtet heftige Angriffe gegen Poinare. Fortsetzung der Debatte morgen. Das Ende dev Kammer. Paris, 2. April. Im 'heutigen Ministerrat wurde nach einem längeren Expose Poincares über die äußere Lage beschlossen, die Legislaturperiode der Kammer mit Samstag den 5. A p r i i s ü r geschlossen zu erklären. Nach der Verfassung muß die Beendigung der Legislatur- > Periode mindestens zwei Wochen vor den Wahlen, Laswäre also am 19. April, erfolgen. Durch die vorzeitige Schließung soll die Frist für die Wahlkampagne allsgedehnt werden. RWimgen aus HungersNeM». Die amerikanischen Korruptionsskandale. New-Jork, 1. April. (Tel. d. „Wr. Morgengeil ung".) Die Korruptionsbeschuldigungen, welche die Parteien zu Wahlzwecken gegeneinander Vorbringen, -bringen immer neue Skandale ans Licht. (Sin früherer Agent des Instizministers, Kapitän Scaisc, beschuldigte heute, vor dem Untersuchungsausschuß des Seugts das amerikauii ch e H i l i ü i c-!r.: e e, cs im -V.-v.r:- ll'j'.l auf

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