Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-03-30 · Heft 1840 (30.3.1924) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1840 (30.3.1924)
Date
1924-03-30
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2980923--18367-3005430
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Seve b Wien, Sonntag LagesberW. Kram Shpenheimer — 88 8ahre alt. Heute feiert Franz O ppc nhei iti c. r, einer der beÄemsttdsten Sc^iologen, seinen 60. Owburrsing. Am 30. März 1864 als Sohn des Predigers der Berliner Mischen Refovmgcmcinde, Dr. Julius Oppenheimer, ge^ öoven, bezog FranZ Oppenheimer nach Msolvierung seiner Mttelschulstudien die medizinische Fakultät und. vrorno-- vierte als Doktor der Medizin im Jahre 1885. -Zehn Jahre war er als praktischer Arzt tätig, befaßte sich aber schon in dieser Zeit mit volksrvirvschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Sttrdien. Im Jahre 1896, kurz nachdem sein bekanntestes Werk „Die Siedkmgsgenosienschaft" erschienen war, Mkb er seinen ärztlichen Beruf auf und rcdi gierte die ,Melt am Montag". Nach etwa zwei Jahren ' legte ec die Leitung dieses Blattes zurück und widmete sich, nachdem er der literarischen Kritik in einem ausgezcich neben Essay über Liliencron seinen Tribut gezollt hatte, ausschließlich seinen volkswirtschaftlichen Studien und Kritiken. Durch seine Werke „Der Großgrundbesitz und die soziale Frage", „Das Mälthusscho BevolkernngS- Prinzip" und „Die Grundgesetze der Marxschcu Gesell -- schastslehre", in denen er die agrarischen Theorien sowohl der Marxschen Gssellschcrftslehre als auch der übrigen soyialwiffenschaftlichen Theorien als unhaltbar angnff, wurde Oppenheimer bald bekannt. Er promovierte im Jcchre 1908 mit der Dissertation ,^Der Staat", einer überaus geistvollen Theorie vom Ursprung des Staatsbegrisfes, zum Doktor der Staatswissenschaften und wurde Dozent für Volkswirtschaft, später Professor au der Universität Frankfurt am Main. Oppenheimer hat, von der Kritik des Agrarproblems und der Grundrententheorie ausgehend, die These von der Notwendigkeit einer Zertrümmerung des Großgrundbesitzes und der Ersetzung des Privateigentums am Boden durch die landwirtschaftliche Gensssenschaftsfiedlung aufgestellt. Theodor Herzl, dem die Oppenheimersche Theorie für seine Pläne der Palästma-iKolonisatiou überaus wertvoll erschien, hat Oppenheimer zu tätiger Mitarbeit in den palästinensischen Kolonisationsfragen herangezogen. Oppenheimer folgte begeistert dem Ruse Herzls. Aus dem Bastler Zionistenkongreß des Jahres 1903 trat er mit einem umfangreichen Restrat vor die zionistische Oeffentlichkeit. Es dauerte jedoch einiM Jahre, bis es möglich wurde, die nötigen Mittel für den Versuch einer Mischen Genossenschaftssiedlung in Palästina bereitzustellen. Ihre Gründung erfolgte nicht lange vor dem Kriege und wurde von Oppenheimer, der sich nach Palästina begab, selbst gefördert. Die Kriegsereignifse haben es unmöglich gemacht, sie in der von Oppercheimer vorgeschlagenen Form fortzuführen. Seither ist Oppenheimer in der zionistischen Bewegung wenig Herdavgetreten. Er arbeitet jedoch gerade in der Zeit, da in Deutschland der Judenhaß zum letzten AuÄunftsmittel dor dem Politischen Bankrott geworden ist, sehr rege dort mit, wo es gilt, den sogenannten Theorien des deutschen Judenhasses entgegenzutreten. Seine kleine Schrift, welche die so häufig als Instrument zur Judenhetze verwendete Judenstatist rk des preußischen «.Kriegsministeriums über den Anteil der Juden am Kriegsdienst - einer gründlichen Untersuchung unterzieht und -sie als oberflächliches Machwerk aufdeckt, ist ein Beispiel dafür. Professor Oppenheimer ist nicht nur ein Gelehrter von Rang und von umfassendem Wissen, ein ausgezeichneter Schriftsteller, dessen wissenschaftliche Abhandlungen gevadM anziehende Lektüre genannt werden können, sondeM auch ein Mensch voll Temperament und Tatkraft, die sich mit geradezu graziöser Liebenswürdigkeit und wirklichem V^ltmenschentum harmonisch vereinen. Sein 60. Geburtstag ist für diesen nimmermüden Geist sicher nur ein — vorübergehendes Ereignis. IMelblaß — ütotnm Skizze aus dem jüdischen Leben in Preßburg. Bon Chad-bar-nasch. Zu den beliebtesten Spielzeugen meiner an Fröhlichkeit Nicht allzureichen Jugend gehörte ein altes Domino. Es schien ein Erbstück unserer Familie gewesen zu sein, und trotz der großen Attacken,' denen es von uns Kindern ausgesetzt war, erhielt es sich in gutem Zustrnoe. Horn- und Holzplatte schmiegten sich fest und ungelockert aneinander wie «in altes, wetterfestes Ehepaar. Als ein untrügliches 'Zeichen des soliden Handwerkes in der guten alten Zeit ließ «s geduldig mit sich Ball spielen, sich schonungslos an dre Wand schleudern, gestattete, daß man ans seinen Steinen den Turm von Babel anfbaue und ihn brüsk niederreiße, kurz, es war so geduldig, wie ein Haustier, das schlimme Kinder quälen, und blieb dabei unbeschädigt und uiwerstümmelt, bis es eines Tages das Auge eines illegitimen Liebhabers auf sich zog und sourlos auä unserem Haust verschwand. Eine schwere Lücke ließ es zurück und viel Leidtragciwe. Die Erinnerung daran blieb aber lange noch wach in ruiserer Familie, um so dher, als sieb an das Domino eine tragische Episode knüpfte, die ich umi »ersuche, aus dem Dämmer der Kindheit ans grelle Lucht der Gegenwart zu ziehen ... Das Dominospiel, so unversehrt auch blieb, litt hoch sozusagen an einem organischen Fehler. Der Doppel- Vlaß-Stein war fcii. erdenklichen che-nn nicht mehr duüei. Dos hemmte uns Kinder vielfach -im Spiel uub. wir öe- Wienen Morgenzeitung. BaKBGsiBaBBiiiiiiiaiiiaiii(ii«rüfliiRnKiiiicB ■ Unterhaltend, leicht verständlich, äusserst billig munnuitn nur Cie weit bekannten auf beispiellose J^-folge rurückbückendwi Original« Unterrichtsbriefe nach der Methode Touwajnt-LangenseheidtHegenjebit auch für Hebräisch vor. Erschienen ist soeben: Kursus 1 (Brief 1—13 und »wei Gratisbeilagen). Jeder Brief Goldmark, der vollständige erste. Kursus?u Karton und Decke ■ ■ B B B BBSB91&SBS 2 Goldmark 16 Goldmark. Zu becioheo durch jede Buchhandlung. Probelektion Heb. 35 voraeadet kostenlos und portofrei der Verlag Lanzen« «eheidtacha Verlagsbuchhandlung (Prof. G. Langen acWdt), Berlin- Sehöneberv, Veriaj der Sprachunterriehtsbriefe r.nth der weltbekanntes 10606 Methode Toassalnt-Langenscheidt Quellen -daher diesen Mangel recht tief, spracht-! aber nie miieinander davon, denn eine abergläubische Scheu ver-- wemie uns, darüber auch nur ein Wort zu verlieren, und doch war es uns allen im Gedächtnisse hasten geblieben, wann und wie der schmerzlich vermißte Stein seine Brüder verließ... . " ' linier den Liebeswerte», denen sich auch der ärmste Jude befleißigen korime, weil kein materielles Opfer damit 'verknüpft war, nahm die Wache bei den Schwerkrankcn und Sterbenden eine bedeutende Rolle ein. Die behierztestet: Mitglieder des heiligen Vereines oblagen dieser frei* willig übernonnnenen Pflicht mit rührender Hingebung. Ost verbrachten sie, nach den Mühen des Tages, lange düstere Nächte am Bette eines Wandermüdeu, lauschten beklommen dem imnter leiser werdenden Rhythmus des Lebens und sprachen in dem Augenblicke des Erlöschens als letzten Scheidegruß das über Grab und .Tod siegreiche Bekenntnis zum Einzigeinen . . Wir saßen beim schmalen Abendrot. Ei-n kleines Lämpchen warf sein spärliches Licht in unsere niedere enge Stube. Da ging unerwartet die Türe auf und der alte stadtbekannte, viel gefürchtete „Stbern" trat polternd in das Zimmer. „Guten Abend", sagte er zum Vater, „ich komme Sie zur Wache rufen" und dann fügte er in geschäftsmäßiger Kühle hinzu: „Der alte Schneider Schlemne Eisenstadt macht sich fertig. Seien Sie so gut und kommen Sie mit mir." Mein Vater erhob sich sofort und folgte ihm. Uns war es unheimlich zu Mute und unsere anfgewirbclte Phantasie malte dor unseren Augen grausig quälende Bilder von dem letzten Ringen eines allerärmsten Menschenkindes. Wir gingen zu Bett, aber der Schlaf stellte sich nicht ein und wir waren im Geiste dort mit unserem Vater und sahen beim flackernden Lichtschein das fahle Antlitz des Entseelten. . . Unsere Mutter saß bei ihrem Gebetbuch am Tisch und von Zeit zu Zeit befeuchtete sie ihren Finger, um weiierzublättern. Ein Gefühl des Friedens und der Beruhigung überkam uns, als wir die Mutter ins Gebet vertieft sahen, schon legte sich allgemach der Sturm unserer kindlichen Seele, da vernahmen wir plötzlich ein Geräusch. Jemand klopfte ungestüm an die Türe und bat um Einlaß. Die Mutter öffnete und einen Augenblick später stand eine ältere Frauensperson nn Zimmer und trug ihr dringendes Anbiegen vor. Sie sei das Weib des todkranken Eisenstadt, unser Vater habe sie hierhergesandt, um das Domino zu holen. Auf die Frage meiner Mutier, wozu denn dieses Spiel in solch schicksalsschwerer Stünde dienen sollte, wußte sie keinen Ausschluß oder wollte keinen geben. Das Domino wurde ihr cingehändigt. Es mag bald nach Millerrwcht gewesen sein, als uns die Stimme des h-eimgekehrten Vaters aus dem Schlafe weckte. Wie von unsichtbarer Hand gerüttelt, sprangen, wir ans und lauschten mit banger Spannung, auf die Mitteilungen des Vaters. Er erzählte mit gedämpfter. Stimme, indem er aus der einen Tasche das Domino, aus der anderen das Buch mit den Gebeten für Krankheiten und Sterbesälle, das „Maver Jabol", hervornahm, daß das Ereignis vorrkber sei und daß er feine Mission bei der Betreuung des Vereinsbruders nach uralter Sitte und Tradition aufs genaueste erfüllt hat. „Als ich ins Zimmer trat", setzte er fort, „glaubte ich schon, daß das letzte Stündlein für den Kranken geschlagen hat, doch nach einigen Augenblicken schlug er die Äugen aus, und da er merkte, daß ich ein Buch au§ meiner Tasche ziehe, ahnte er sofort dessen Zweck und Bestimmung und rief mir laut und entrüstet zu: „Sie hätten noch warten können, ich halte noch mchi so weit, >ch lasse mir Zeit, ich lasse mir noch Zeit. . Nun hielt er einen Augenblick nach Atem ringend inne, dann rief er mich mit einem verzerrten Lächeln um den Mund;nm Bette hin und flüsterte: „Sic wissen doch, Reb Schamsche, ich habe für mein Leben gerne Domino gespielt, darum möchte ich aller Sünder jetzt gerne noch eine einzige Partie machen". Ich wollte diesen seltsamen Wunsch linde ablehnen, doch er ließ mich nicht zu Worte kommen, und indem er die Decke aushob und seine geschwollenen Füße ze'gte, sprach er bebenden Mundes: „Für eine Partie langt es noch, dann können Sie mir mein Rechtes nur. . Sein Bitten war so drängend, daß ich mich entschließen mußte, ihr Ke-nüge zu tun, und so schickte ich die alte Frau um das Domino. Als ich die Swine mk der Schachtel nahin, leuchteten dem Kranken die Augen und eine dicke Träne rollte über seine Wange hinunter auf das Brett, das wir, seine Frau und ich, auf seine Decke legten. In stimm Herzen stieg schmerzvoll die Erinnerung an einstige heitere Stunden auf .. „ . Das Spiel begann. Eisenstadt war gcistesftisch und voll Eifer dabei und setzte seinen Ehrgeiz daran, in dieser ailmleGen Partie seine üb.-rlegein. Dunst fühlen zu lassen. CS ging ihm alles ganz nach Willen und als er nur so. im __ _ M. w«r ~u>~iT einenStciiT trT"her Hand prchw. stieß er schreien« die Worte aus: „DoppeMaß— Domino" und sank entseelt in seinen Polster zurück . . . war 'nicht möglich, ihm den Stein der krampfhaft geschlossenen Hand zu nähmen, darum ließ ich :hn dort und ... will :hn auch nicht mehr zurück verlangen. Er hat ausgedient. . Und so ist unser Domino um einen Stern ärmer geworben. Sine Gesellschaft siir AatM und Wirtschafts, lande ver Anden. Vor klUvzem nuirde in Berlin eine Jnitiatwgvuppe ztveckr Gründung einer allweltlichen Ge. soll schaff für Statt- ,stik und W irisch astskund c der Juden geschasstit. Die Aufgabe dieser Gesellschaft ist: Wissenschaftliches Studium und Erforschung der sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse der jüdischen Bevölkerung in allen Ländern, Sammlung aller Statistikett und Materialiett, die ans Juden Bezug haben und deren Bearbeitung zivecks Aufklärung der jüdische» Ocsstirtlichie-ü. Der Initiativgruppe gehören die folgenden Herren an: Professor B. Brutzkus, Obecregiernngsrat Dr. Hans Goslar, Professor S. Dubnow, der frühere Staats» stkrelär Professor Hirsch, Professor Wischnitz er, iscv frühere Direktor des preußischen statistischen Amtes Professor Silber g l e i t, Redakteur Jakob Leschzinsky, Dr. Jakob Scgall, Bankier Dr. EskeleS, Abg. Dr, Otckar E -c h n, I. C o r a l n r k und Redakdeur A. S t e i n. Die Initiativgruppe ^der Gesellschaft hat die Herausgabe der „Blatter für jüdische Demographie, Statistik und Oekonomic" übrrnonnnen die seit einiger Zeit unter der Redaktion dort Proscssor Brutzkus, I. Leschzinsky und Dr, Svgall herausgegeben loerden. (I. T. A.) , As „Fahrrad der Löste". Aus einem Gespräch mit dem Erfinder Dr. Raimund Nimführ. Dr. Nimführ ist Erfinder und Oesterreicher. Das bedeutet ein traditionelles Schicksal und heißt: die Berühmtheit nicht mehr erleben. Zum Glück hat Dr. Nimsiihrs Forschergeist schon ftühzeitig zu schaffen begonnen und der hochragende Fünfziger mit dem ausdrucksvollen Askctenautlitz wird hosfeinlich noch die Früchte seiner zwanzigjährigen Arbeit ernten. „Es ist eigentlich ganz galt", sagt Dr. Nimführ lächelnd, „daß sich ein Erfinder nicht gleich durchsetzt. Denn am Anfänge ist sein Werk meistens noch im embryonaien Stadium. Allerdings glaube ich an meinen Konstruitionsplänen nichts mehr ändern zu können. Meine Erfindung stellt eigentlich eine Summe von Entdeckungen dar, die auf der Grundlage des Bogelfluges beruhen." „Somit loäre es ja der uralte Menschheitstraum, zu fliegen wie der Vogel, dem durch ihr Werk die endliche Erfüllung winkt?" „Jawohl, die Idee ist so alt, wie die Menschheit. Leonardo da Vinci hat sich damit befaßt und der jüdische Forscher Otto Lilienthal wirkte bahnbrechend. Mein System, das Wesen des V o g e l f l u g e s m e ch an i s ch n a ch z u a h m e n, beruht auf meinen Konstruktions- Prinzipien, welche meiner Meinung nach die entsprechende Stufe der Vollendung für die praktische Erprobung erreicht haben. Mein Motorsegler besitzt Pneumatijch pulsie rende Tragflächen, die in gewissem Sinne eine mechanische Nachahmung des Fluges der Schwirrvögel darstcllen. Mein Motorsegler vereinigt alle Vorteile der andern Flugzeugtypeu, ohne deren Nachteile zu haben. Er kann beliebig langsam fliegen, vom Ort ohne Anlauf auffliegen und ohne Auslauf landen. Ueberdies übertrifft mein Flugzeug alle ändern Typen noch durch die Möglichkeit des automatischen Segelflu ge s, wodurch eine wesentliche Verbilligung des FliegenS gegeben ist. Mein Apparat ist kipp- und sturzsicher. ^„Micso kommt es, daß Ihre Ideen bis nun so wenig beachtet wurden? Hat das Ausland Kenntnis von Ihren Arbeiten mto Koitstruktionsplünen?" „Nemo propheta in patria. Ich habe im Laust der Jahre eine Anzahl von Broschüren geschrieben, die im Auslande größere Beachtung gefunden, haben, als hier. Französische und deutsche Fachleute haben überaus ehrende Gutachten abgegeben. Im Jahre 1.920 hat -ein französischer Professor an der Straßburger Universität über meine Arbeiten Vorträge gehältett. Die tsch e ch o -sl o wa ki sche Regierung zeigt für mein Werk großes Interesse." „Und das offizielle Oesterreich?" „Führende Persönlichkeiten, wie Bundespräsibent Dr. b ainis ch, Dr. S e ip e l und Bürgermeister S e i tz, interessieren sich für meine Arbeit. Die Bedingung cit des Ministers Dr. S ch ü r f f, meine Tetailpläne einem siebeiiglicdrigcn .Komitee vorzulegen, in dem eine Anzahl von Konknrrenten oder deren Vertreter sitzen, kann ich nichr akzeptieren. Ich muß die Kenntnis mcnt-.'r Jdccu letzten Endes doch iwch für mich behalten. Der Umfang ,meiner schriftlichen Arbciten, die Würdigung meiner Erkenntnisse durch das kompetettte Auslauh, im Inland durch P o p Pc r- Ly n kon s und Baron Econo nt v, der übrigens in dein -Siebeneirkorniiee präsidiert, bieten eine /icullgende Gritndlage für die Beurteilurta meines Schasseus. Die Negierung möge einen P r o b e a p'p a r a-» banen und ich werde zeigen, daß ich fliegen kannl" „Und wie rveit ste-ht es mit der privaten Initiative?" „Den grvßeir Mäzen, der übrigens sein. Geld nicht schlecht aitlcgen würde, konnte ich bis jetzt nicht erfassen, wohl auch, weil cS mir an der nötigen Propagandageschick» lichstit sthli. Um meine Erfindung praktisch zu pierwevten. ist ein Betrag von 100.000 <S)« 1 b£r o neu. nötig. Gelingt pH, die 8>ü!st» in ftrrz-in anfzr bringen, dam dürfte W

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.