Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-03-28 · Heft 1838 (28.3.1924) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1838 (28.3.1924)
Date
1924-03-28
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2980921--18339-3005400
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

^ßOüTL Men/ FrerSg"_ «Ws amtliche Ergebnis der larpathorulfischr« Wahlen. f: Prag, 27. März. (Tfch. P. B.) Nach bcm o. w 111 $ t it MckrutiniAM der KreiAoahlkonuniffion für Karpatho- IttGand sind in das Abgeordnetenhaus vier Kommunisten, ein oppositioneller Ungar, ein Trudovik ^oppositionell), ein Republikaner, ein tschecho-slowakischer ^Sozialdemokrat, ein Vertreter des landwirtschaftlichen ^ojus (oppositionell) gewählt worden. In den Senat wurden zwei Kommunisten gewählt. »Die vereinigten oppositionellen Parteien erhielten ein Mandat, der landwirtschaftliche Sojus eberftalls ein ^Mandat. Die Mehrheit der politischen Pa vielen hat Lekannt- ^sgeben, daß sie wegen Verletzung des W ahl geimniss es und wegen Fälschung der Wahlen vielen Bezirken beim Wcchlgevicht in Prag Beschwer, entlegen und die Annullierung der Wahlen verlangen iverden. -er Nachfolger Lusarr. . Prag, 37. März. „MoravSke Noviny^ melden, daß zum Dachfolger des verstorbenen Gesandten Tusar in Berlin der ^ehemalige österreichische Handelsminister Fiedler ernannt 'Verden solle. Eine Traiterfitzung des Ministerrates. 6 ^ag, 27. März. Heute nachmittags ist der Mnristerrat ZU einer Tvauerkundgebung anläßlich des Ablebens T uif a r s zusammengetreten. Der Stellvertreter des Ministerpräsidenten, B e ch h n e, hielt eine Ansprache, in der er das Gebens werk des Verstorbenen schilderte und die Verdienste desselben um BE, Nation und Staat hervorhob. Di« Kundgebung ttmrde steherch angehört. Inland. Ae österrelchisch.rm»Snischen Aerhandlaagen. Gestern vormittag wurden im Bundeskanzleramt die -osterreichisch-rumämschen Verhandlungen eröffwt. Bundessminiister für Aeuheres Dr. Grünberger verwies in Begrüßungsansprache an die vom Minister Ni stör geführte rumänische Delegatio-n auf die anläßlich der Bukastester Reift des Bundeskanzlers Dr. Seipel geführten Besprechungen mit der rumänischen Regierung, die das Ergebnis hatten, daß eine Reihe während des Besuches nicht erledigter Fragen der Bereinigung durch eine gemischte Komm isst oit vorbehÄLen wurde. Der Minister betonte, wie sehr die Losung dieser Fragen im Interefft der beiden Staaten liege. Den Vorsitz übernahm hieraus SektionÄhef Dr. Schüller, worauf die Kommission sofort in die Mritorischen Verhandlungen eintrat. Der Sitztrng wohnte auch der rumänische Gesandte M i t i t i n e u bei. . Bundeskanzler Dr. Seipel fand sich gestern in dem Sitzungssaal des Bundeskanzleramtes, in dem die rum änisch-österreichische Kommission tagt, ein. Er ibe.^rüßte die rumänische Delegation und gab der Hoffnung auf ctttcn gedeihlichen Verlauf der Kommissionsavbeiten Ausdruck. Sie nMch-mmSMche Konferenz in Men. - Gestern nachmittags fand im N i e de röste r re r ch is ch e n Landhaus die Eräffnnrtg der rumäncsch-vussis-chen Konferenz statt. An der Sitzung nahmen außer den Testgationsmitgliedern Bundesmünster für Asußeres Dr. G r ü n>b e r g c r, Sektionschef Peter und Gesandter Dr. In n ke r teil. Minister für Asußeres Tr. Grün-bevger erösfnete die Konferenz mit einer Begrüßungsansprache, in der er unter anderem sagte: Mit ganz 'besonderer Befriedigung hat die österreichische Bundesregierung die Wahl Wiens zum Sitze der Beratungen begrüßt. Vielleicht dürfen wir mit Ihrer Wahl ein Zeichen des Wohlwollens für mistr Land und des Vertrauens in unsere eminent friedliche Politik erblicken. Möge die Wiener Atmosphäre und das spezifisch österreichische Milieu einen wohltätigen Einfluß auf den Gang der Beratungen ausüben, die G e g e n s ä tz < mildern, den Ausgleich er- 'leichtern. Ein glücklicher Ausgang der Konferenz wäre ein neues Unterpfand für die von uns allen so sehr «wünschte politi sche und wirtschaftli che Erstarkung Europas. Botschafter K r e st i n s k i dankte im Namen der De- -l-egation der Union 'der sozialistischen Sowjetrepubliken der österreichischen Bundesregierung für die Gaftjfteundschaft und für die guten Wünsche. Er sagte weiter: Indem wir der rumänischen Regierung Wien als Ort der Zusammenkunft der Delegationen vorschlugen, ließen wir uns von den freundschaftlichen Beziehu-ngen, die sich zwischen der Union der sozialistischen Sowjetrepubliken u>ld Oesterreich entwickelt haben und von der Ueberzsuoung leiten, daß Wien dank der eminent fr:edl i ch c n Politik der ö st e r r e i ch i s ch e n Bundesregierung die günstigsten Bedingungen für die Arbeiten der Konferenz bieten werde. Ich -halte es für angebracht, nn Namen unserer Delegation hinzuzu-fügen, daß die äußere Politik . der Union der sozialistischen Sowjetrepubtiken stets darauf gerichtet war, den allgemeinen Frieden zu sichern, und daß die Delegation mit teil gleichen Intentionen nach Wien gekommen ist. Sie. wird Poll und ganz-bemüht sein, alle zwischen der Union der sozialistischen Sowjetrepubliken und Rumänien strittigen Fragen zu Melai. Gesandter Langer Nascanu, der für die vmiräm- WKHsaiM.WaK, versicherte, daß die rmchmiW. Dek- Wiener Morgenzeitung. gation die Reise nach Wien mU der aufrichtigster^ Absicst angetreten hat, mit der Delegation der Union der sozialistischen Republiken zu einem vollständigen Ernv c r n ehmc n zrr ^Tiinig>cit. Nach diesen Begrüßungen nahm Minister für 2leuße« res Dr. G r ü n b c r g e r auf Ersrrchen der Präsidenten der Delegationen den Austans ch der beiderseitigen Vollmachten vor. Tie meritorischen Verhandlungen zwischen den beiden Delegationen werden heute ausgenommen. In dieser Sitzung wird die Tagesordnung der Konferenz festgesetzt werden, um die Reihenfolge der Verhaudlu-ngsifragen zu 'boftimrnen. Mittags empfing Brurdcskanzler Dr. Seipel die an dcn russisch-rumänischen Verhandlungen teilnehmende r k manische Delegation unter Führung des Gesandten v. Langa-Rascanu, die ihm vom vnmäni-- schen Gesandten M i t i l i n e u vorgestellt wurde. Kurze. Zeit darauf empfing der Bundeskanzler den Führer dr russischen Delegation, Botschafter Krestinskij, der von seinem Sekretär begattet war. Tagesbericht. La» Schachturnier in Rew-Dork. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) New-Nork, 27. Marz. Die achte Runde brachte eine einzige Gewiimentscheidung. Aljechingewavrr gegen R e t i in 42 Zögen. Die Spiele Capablanca — Maroczy (30 Züge) und Tartakower-—Eduard LaSker (83 Züge) wurden remis. Die Partien Jauowski — M a r 1 h a l l und Emanuel LaSker — Bogolj u b o w wurden abgebrochen. Dates war spielfrei. Staub nach der achten Runde: Aljechin 5, Emanuel Laster 4'/, (1 Hängepartie), Reti, Ta r t akowerje4, Bogoljubow 3'/, (1 Hängepartie), Capab l a n e a 8*/, (1 Hängepartie), Janowskt3 (1 Hängepartie), Maroezh 3, Eduard LaSker 2'/„ M arshall 2 (1 Hängepartie), D a t t i 2 (1 Hängepartie). Ser Londoner Berkehrsstreik. Abwehrmaßuahwen der Regierung. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitu««g".) L> ndon, 27. März. Die Regierung dürfte angesichts der?chw:crigen Lage Mit Londoner Verkehrsstreik durch erneu .Kablnc ttsrat das Vorhandensein eines N a t i o n a l n o tj'm ude s erklär-n lassen. Eine «solche Pr-oklamierung berechtigt die Regievung, jederzeit geeigneteM aßnah meu zu .rereifen, um di« öffentlichen Interessen gegenüber den Parteien im Lohnkampf.-wahrz-nnehmeu. Ter Ausschuß des Kabin-'rts soll in erster Reihe folgende Maßnahmen ms Auge gefaßt haben: Die A n t o l a st k r a f t w a g e n von Heer, Marine und Luftfloiie sollen herangezogen werden, um die Angestellten, Beamten und Arbeiter aus den Vororten nach der City zu schaft'cu. Ferner sollen die Autolastwagen von großen Privatfirnren zu diesem Zweck herangezogen werben und sowcit sich Militär und Privatchauffeure auftreiben lasten, solle«: die gesamten Omnibusse und Omni'busgesellschrften von der Regierung requiriert werden. _ IlMetterkatasttMen. Uebevschtt^mmungen in Süditalien. Autalfi verwüstet. — 130 Menschenopfer. Rom, 29. A!ärz. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung".) Starke Regengüsse haben die herrliche Kunststraße -von Amalfi nach Sorrent fast -völlig verwüstet. Der C a r n e t o f l u ß ist ausgetreten und hat bedeutenden Schaden angerichtet. Ein Erdrutsch, der durch da's Hochwasser hervorgerusen wurde, hat in Amalfi eine Anzahl von Häusern zerstör t. Das Hochlvasser hat auch das alte .Kapuzinerklvsler, das jetzt als Hotel dient, stark bestlzädigt. Die Hochwasterckatastvophe hat iui gatrzen Gebiet große Schäden augerichtet. So weit bisher bekannt, lat sie ct«va 150 Menschenopfer gefordert. Die Telegraphenverbiirdrtngen sind unterbrochen. Zu - den Rettungsarbeiten sind Pioniere und Infanterie aus N e ap c t beordert worden; von dort ist auch ein Torpedoboot mit Hilfsmaterial abgegangen. Infolgie nc-ner Eodrustchungen har die Katastrophe von Annvlfi einen immer größeren Umfang angenomnten. D?an zahlt heute bereits mehr als hundert Tote. I«« Posttmro ereignen sich noch imnter neue Erdnitsck)un'gen. In Detica Maggiore begrub ein Erdsturz ein Haitis mit scchs Personen, die alle ums Leben kanten. Ve-bica Mmore ist!jo gut wie vom Erdboden verschwunden; Ä) Hauser sind zerstört, 25 Mensck>en getötet. In Marina Trojana wenden 13 Tote verzeichnet. Irr Eo-nca Marin! sinld gleichfalls furchtbare Verwüstun-gen. Die Et-drutschnngen bei Pastone hatten m«e Breite vott 300 Meter. Honte hat der Regen etwas nachgelassen. Militär ,i,nlb Rote - Kwuz- Züge wurden zur HiMvistttttg entsendet. Die Zahl der Michtlinge wivd auf mehr a-ls 30.000 Menschen geschätzt. In Salerno wuvden in der Nacht Erdstöße verspürt und heute stürzte dort ein Palazzo ein, glücklichevweiise ohne Opfer an Alettühen loben z«l fordern. Die Ueberschwemmungskataftrophe in Polen. Warscha»«, 27. März. (Tschecheslowakisches Preßburcau.) Die lleberschtvennlngskatastrophe infolge de-r plötzlicheit Zu- .nahme des Wasserstandes der Weichsel nimmt erschreckende Formen-a««. In Warschau selbst erreichte der Wasserstcovd Par Weichsel Vie-Leinhalb Meter Mex dem aror- 28. März 1924' _Skr. 18N m alen S ta ud. Unterhalb Wauschau trat die Weichsel reits aus dcn Ufern und überschwemmte die tiefer gelegenen Dörfer sowie die nach der Stadt führende Chaustee. Infolge der Ueberschivernmmtg ist der Eisenbahnverkehr auf der Strecke Lemberg—Warschau uitd Lemberg—Wladimir-Wolynski gänzlich unterbunden. Die Telephonleitungen gegen Osten si««d gestört. Menschenopfer sind bisher dank der rechtzeitig getroffenen Bovsichtsmaßregeln nicht zu beklagen. Dagegen sind die materiellen Schäden sehr groß. Wolkenbvitch in Ungarn. Ans Budapest wind gemeldet: Das Kamitat Zemplin tvurde durch einen kabastwphalen WolLenIbmch hevurgesucht. Die Stadt Satoraljaujhely wurde größtentellS unter Wasser gesetzt. Zahlreiche Häuser «wußten cvaluievt werden. Die Ueibevschwommung erforderte auch Todesopfer. Der Schadon ist cinsüvellen unaibsehbar, gcht aber jederffalls in die Hunderte von Millionen, da' im Kormtat sehr viel Vieh und gwße Mengen von Getreide und Futtermi-tteiln zuguntde gegangen sind. Infolge des Wolkenbruchs und der Ueberschwentniatngen ist in den WaWarpathen und ün Koanitat Saros fast der gesamte Bahnverkchr bchmgolsgt. ' Die Donnu steigt! Infolge der eingelvetenen Schrreeschutelze werden den Nebenstüsten der Donau große Wassermengen zugeführt, so daß ein starkes Ansteigen des Donanwasievstandes zu konstatieren ist, der in Wien 122 Zentimeter beträgt und «um 52 ZMimeter zugeMMmen hat. Auch im Donaukanal ist das Waffer gestiegen. Die Wchworrichtungen des Do««a««- kanals können auch den höchsten Wasserstand reguliere««. Eine Hochwassergefahr in Wien ist nicht zu beftirchten. Ein ErÄstoß in Innsbruck. Innsbruck, 27. März. Gestern um 6 IHr 8 Minuten abends wurde in Innsbruck ein. schwacher Erdstoß verspürt, den auch die Seismographen der Innsbrucker Universität als wirkliches Erdbeben von mehr als einem halben Millimeter verzeichnete«:. Schlechtes Wetten bevorstehend. Das Wetter in Oesterreich ist örtlich wie zeitlich verändert lich. ES liegt noch unter einer warmen Südostströmung. Uebe^ Skandinavien wehen kalte nordöstliche Winde, die schon gestern in Nordwestdeutschland eingedrungen sind, seither aber gegen Südwesten, nicht aber gegen Mitteleuropa vorgedrungen si«to. Gleichmäßiger Ttefdnrck beherrscht Europa. Die weitere Gestaltung wird größtenteils durch die Vorgänge im Südosten bestimmt werden, von wo Meldungen fehlen. Voraussage: Wettercharakter unsicher. Abkühlung mit Regen amb nordwestlichen Winden bedorstehfu-t, Zeitpunkt des Eintreffens unbestim«nt. Die Wiederbelebung des Praters. .Der einstige Glanz des' Wurstelpraters ist seit dem■ Kriege -immer mehr verblaßt und die ehedem gut Mellten Gudenbesitzer und Wüte lasst«« es an Klagen über die schlechten Zeiten und höhen Steuern nicht schien. Wohl war der Praterbetrieb muwer eilt ,-Sai>son.geschä!ft", das -ein raglveriischer Sommer nicht selten verdarb, aber Feste und Veram-staltan-gett «lockten seinerzeit gmng Mei«sch.?«'.masstn und eiUschädigen die Unternehmer reichlich. Die Bositzverhältmisft verschoben sich -da unten auch nicht, die Familientraditian echvelt sich tut große«« und ganzen. Der koniservative Zug -jedoch beeinflußte auch die Darbietungen, die den geänderten Bevhältnissti« der Zeit nicht recht Rechnung trugen. Mt -der Nückständigkeit soll nun, wie der Obmann der Praterbudenbelsitzer Pretscher nn:teilt, eilt womg aufgeräumt werden^ Der nach Abwechslung lechzenden Bevölkerung sotten ' einige zugkräftige Neuheiten g-clboten werde««. Zr«r Zeit -der Herbstniesst, die bekanntermaßen eineu Fremdensirorn in die Stadt bringt, wird -im Prater eine große Vera-nstallUlrg im Stile des Münchnler Okto b t rf eft c §■ abgehalten werden, bei dem sich -die wemfr-ohen Wiener -auch an einem für diese Zeit hergestellten Spezial>bi-er der Wiencr Brauereien werde!« gütlich tun?ö««nen. Eine ganze Reihe neuer Bc-lustig!u«gen und Ueberraschungen wird für entsprechende Sllmimung sorge««. Zu Ostern schon wird a««f den Gründe«« des Winzecha-u-ses ein malerisches künstlerisches Alpe««- dorf eröffnet werden. Einige neue Karusse-ls und eine A.dn o rn« ität e nscha u werde«« den Prater gleichfalls bereichern. Eine veritable Salzkammr-rg-utbahnwird sicherlich großen Zuzug häben. Für das leibliche Wohl sorgen im Prater nicht weniger als 56 Gasttvirtschaften und Kafsecthäuser mi-t 130.000 «Sitzplätzen. Die Zahl der Etchplähe ««icht wird nicht genannt. Sechs Mn«os bieten ,/Spammn-g", „Belehrung" und ,Missenschaft", 15 Karussel lasse«« uns das politische Ring-Äspiel pergesstn, an zehn Schießstätten kHmnen sich die Monarchisten au stoben und drei Grotte u-bahnen machen «ms erschauern. Zahllose Schaubuden für >gr-oße und kle-iue «Kinder lasst«« die Saui«ernng vergessen. Der Prater hat angeblich di-c größte Hochschciubahn der Welt (hof-stutlich -kom«m«t kein a-«nerikar«-ischcs Demenü), zwei große- Rennplätze erleichtern das L-cbe«r u««-d dic Tasche«« der Bevölkerung, und drei Sportplätze -sorge«« für Körperkn-btuv und erziche«« zu „Ruhe mrd A-nstand". Die Zuischauer der Wettspiele dürften übrigeirs an schönen Tage«« teilweise auch in --b.cn Wurstelprater abströmen, der den gr-ößteir VerMügungsP-ark Europas darstellt. Hoffe««-Üich foinuut feilt ■ Dementi aus Hilvterstixtle-u'siebol oder «einer anderen -Metropole.) Die Mitteilungen, daß der Träbrennplatz für große Fußballspiele verwendet loerben ivird, werden als -unrichtig bezeichive'!. Der Bode««, aus bem sich der Prater befipdet, ist Bu««de§' eigentun«. Wenn ««icht alle A««zcichen trügen, geht der Wurstelprater wiedcru-n« einer neuen Blütezeit cnigcstu, den Wiener«« zur Freude, den 1l.n«t-ev«tchnrern zur Zusric-e:! ri-. und dem Br-eiäter ein WoWefallei«.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.