Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1836 (26.3.1924)
- Date
- 1924-03-26
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Wien, Mttivo'H Wiener MorsenzeiLung. Kr. im "toPollik Alle Arien von Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Kredit- und Bankgeschäften Wien, I. Seitzergaste 4 '“Äabisr Wa'enJ^täfte Telegrammadresse > FrapobanK Telephone - 60-4-82, 60-4-93, 63-4-85, 64-4-42. 68-4-78, 69-4-82 10465 Volkswirt. Sie Krise in Argentinien. Buenos Ai»es, Mitte März. Argentinien, das Land der Bichzucht und Ackerbaues, steht seit einigen Monaten in einer schweren Kr.,> und versucht mit ungeheuren Anstrengungen, aus dem wirtschiftlichen Elend herauszukommen. Nur die finanziellen urä) lnindustriellen Kreise iu London wissen, wie die schlechte Lage des Landes auch für andere Nationen von Bedeutung ist. Argentinien ist ein Land, das bisher gewohnt war, von der Ein- und Ausfuhr zu leben, und eine ganze Reihe ungünstiger Ereignisse haben es mit sich gebracht, dag heute dieses Berätigungsgebiet stockt und dadurch wirtschaftlich bedenkliche Schädigungen Hervorrust. Schon in den Hafenstädten bietet sich heute ein ganz anderes Bild. Während man früher den emsigen Verkehr, die stete Abfahrt und Ankunft von Frachtdampfern tagtäglich stundenlang verfolgen konnte, ist es heute fast eine Seltenheit geworden, wieder einmal ein Kauftnannsschisf zu sehen. Dafür bringen die Europadampfer immer noch Auswanderer aus Italien, Spanien, Deutschland, Oesterreich und der Schweiz. Für Sie heimatliche Bevölkerung, für den argentinffchen Landwirt hat der diesjährige strenge Winter schwere Rückschläge gebracht. Die wochenlauge, scharfe Kälte, die großen Schneestürme haben in die guten Viehbestände unheilvolle Lücken gerissen und großen Schaden angerichtet, der manchem Bichüesitzer zum Verhänignis wurde und dessen Existenz vollständig vernichtet hat. Das Land hat hiervon zum kleinsten Teil etwas verspürt, außer daß hie und da die Schlachtviehzus.chr stockte. Aber der Großviehbesitzer wurde doch empfindlich getroffen, denn er ist es gewohnt, alljährlich im Sommer große Reisen auszuführen, die dieses Jahr nun freilich unterlassen werden müssen. Auf Veranlassung der schweizerischen Gesarrdtschast in Buenos Aires sollen etwa 80 bis 90 Viehbesitzer geplant haben, diesen Sommer die Schweiz für einige Monate zu besuchen, um hier landwirtschaftliche Studien zu machen. Es ist nicht zu zweifeln, daß diese Exkursion für beide Teile erfreuliche Resultate ergeben hätten. Die Viehpreise in Argentinien sind erschreckend genucken, Kühe wurden wochenlang zu Schleuderpreisen abgegeben. Es war dem Besitzer nur darum zu tun, wenigstens für die Haut noch etwas zu lösen. Heute ist wenigstens in gewissen Landstrichen eine merklicl>e Besserung zu konstatieren, wenn auch die schlimmsten Zeiten noch nicht vorbei sein werden. Die Ernte 1928—24 verspricht nach den Urteilen der Landwirte goldige Einnahmen, wenn auch das Wetter noch döse Streiche spielen könnte. Der Dezember bereits hat das erwartete warme Wetter nicht gebracht, der Jänner verlief sehr unstet, gegenüber der Tagestemperatur sind noch recht kühle und auch nasse Nächte zu registrieren. Häufige Gewitter mit Hagel und Schneeschauern haben doch da und dort die Saat fast ganz vernichtet. Mit dem ihm eigenen Zukunftsglauben geht aber der argentinische Ackerbauer über solche Schicksalsschläge hiulueg und macht sich unverdrossen neu an die Arbeit. Viele unserer Schweizer Bauern und andere Einwanderer müssen sich immer wieder über diesen Optimismus wundern. Er mag viel dazu beitragen, daß man nur wenig arme Leute in Argentinien kennt, weil sich auch der geplagteste Arbeitsmann immer wieder mit einer gewissen Leichtigkeit und einem selten schönen Glauben an die besseren Jahre über alle Mißerfolge hinwegsetzt. Auch in der Regierung schwankt es hie und da ganz X-denklich. So sind im Ministerkollegium schwere Zwistigkeiten abgebrochen, welche schon vor einigen Wochen den Rücktritt des Innenministers Tr. Matienzo zur Folge hatten. Zum Nachfolger dieses sonst so beliebten, aufrichtigen Staatsmannes wurde Dr. Gallo ernannt, der sein Amt bereits angetreten hat und u-ach all den Vorfällen und Zänkereien auch keinen leichten Stand haben wird. Er gehört seit dem Jahre 1895 der radikalen Partei an, welche seit 1916 die Oberhand in der Regierung hat. Dem Answanderungswesen wird auch in Argentinien selbst immer mehr Beachtung geschenkt, und es ist zu wünschen, daß sich auch in der Schweiz die aufnrerksamen Beobachter mehren. Gegenüber früheren Jahren sind vollständige Umwälzungen zu notieren. Knapp nach Abschluß des Friedensvertrages setzte eine Masseneinwanderung ein, die noch bis heute nicht nachgelassen hat. Die Haupt- und anderen Hafenstädte sind überfüllt von Einwanderern aus allen Ländern. Man frägt sich oft, was aus diesen Immigranten, die gewöhnlich mit übertriebenen Hoffnungen ankommen, werden soll, da die Industrie und Landwirtschaft, Handel und Berkchrswesen lange nicht alle arbeitswilligen Hände beschäftigen kann, wenn sie nicht die eigenen Arbeitslosen dem Elend preisgeben will. Immer wieder wird in Zeitungsartikeln gegen gewissenlose Auswanderungsagenten, welche den Leute goldene Berge versprachen, protestiert, und die ausländischen Gesandtschaften sind erst dieser Tage angewiesen worden, ihren heimatlichen Behörden und Amtsstellen, die sich mit diesen Fragen zu befassen haben, strenge Bestimmungen mitzuteilen. Es gibt nur wenige Beruft, die wirklich ihr gutes Einkommen in Argentinien finden können. Ungelernte Arbeiter aber sind allgemein der Not ausgesetzt, wenn sie nicht der Zufall zu irgend einer einträglichen Beschäftigung führt. Zudem wird meist von den ankommenden Arbeitsuchen den der große Fehler gemacht, daß sie sich erst wochenlang in den Großstädten aufhalten und nach Arbeit suchen, bis dann der letzte Groschen aufgebraucht ist und sie die Not zwingt, in das Innere des Landes zu gehen. Dann aber, wenn sie vollständig auf ihre eigenen Hände angewiesen sind, geraten sie in die Klauen dubioser Subjekte, welche aus dem Notlage solcher Einwanderer Nutzen ziehen und sie ausbcnten. Wenn auch der argentinische Camp für manchen viele Enttäirschungen bringt, fft es doch möglich, daß sich mancher bei nutzbringender Anwendung auch geringer Kapitalien zu einem wohlhabenden Manne ausschwingeri kann. Doch sind es in Buenos Aires bereits einige hundert Mann von Italienern, Deutschen, Oesterreichern und auch etwa zwei Dutzend Schweizer, welche nur aus die nächste Gelegenheit warten, wieder in ihre alte Heimat znrirckkchren zu können. Panik a« der Pariser Börse. Paris, 26. März. Die stürmffche Erholung des Fra«- kenkurses 'hatte, wie „Figaro" berichtet, an der gestrigen Pariser Börse eine panikartige Stimmung zur Folge, doch wurde durch das Eingreifen der Banque de Paris und des englischen.Hauses Lazavd eine Krise verhindert. Sowohl aus dem Devisenwie ans dem Aktienmarkt ist wieder einigermaßen Ruhe eingetreten. Nach einer.Information sei die Börsenpanik aus die he ran nahende Liquidierung zum Monatsende zurückzusÄhren; es sei angezoigt, die Liquidierung bis zum Ende April aufzuschieben. Senkung des französischen Franken in New-Iork. (Eigendienst der „Wiener Movgenzeitnng") New-Iork, 25. März. Der Franken vepzeichnete gestern zunächst eine starke Bewegung nach auswärts, doch traten Plötzlich nur Abgaben hervor, wodurch der Kurs von 79,90 auf 76,25 siel. Die Stimmung in Finanzkreisen war gestern von Bureau zu Bureau entschieden gebessert, die Umsätze jedoch sehr minimal. Notwendigkeit genauer Adressenangabe bei Postsendungen nach Belgrad. Wie das Gremium der Wiener Kaufmannschaft erfährt, ist bei Postsendungen nach Belgrad unbedingt die genaue Adresse (Straße und Hausnummer) anzugeben, da dort ein genaues Adreffenverzeichnis nicht besteht und auch das Firmenregister der Belgrader Handelskammer sehr lückeichaft ist. Insbesondere ist daher auch bei Korrespondenzen mit unserem Konsulat über dortige Firmen in jedem einzelnen Falle neben dem Namen der Firma auch die genaue Adresse anzugeben. Wiener Lombard- und Eskompte-Bank. In der am M. d. äbgchaltenen Sitzung des BerwoLtnngsrates der Wiener Lombard- und Eskompte-Brauik wurde Herr Max Goitein in den Derwattungsrat kooptiert und unter einem: in die oberste Gefchaftsleitung berufen. Gleichzeitig wurde das Exekutivkomitee des Instituts durch die bereits im Oktober 1933 kooptierten Derwaltungsräte, die Herren Kommerzialrat Emanuel Grcvb-Hermannsworch und Kommerzialrat Alfred Koffer ergänzt. (Entgeltlich.) Industrielle gegen de» Zementzoll. Der Verein der Deutfchösterreichffchen Möbelmdustriellen und Möbelinterestenten hat seine Mitglieder anfgerusen. in entschiedener Weise gegen den Zementzoll Stellung zu nehmen. In dem Aufrufe heißt es, daß die Baumaterialienbranche in einem schweren Kampfe mit der Zementindustvie stehe, die eine Zollerhöbung zu erreichen trachtet, was in weiterer Folge eine Erhohung^er Zement- und anderen Baumaterialienpreffe nach sich ziehen würde. Diese Erhöhung würde dazu führen, daß die ohnehin schon geringe Bautätigkeit eingeschränkt werden würde. Die Mbbelhändler haben nun das allergrößte Interesse daran, daß gebaut wird, denn ohne Bautätigkeit keine Wohnungen, ohne Wohnungen kein Bedarf an Einrichtungsgegenständen. Die Möbelhändler haben daher alles Interesse, die Bestrebungen der Bautätigkeit zu unterstützen. Der Verein utzndet sich an die Abgeordneten und sucht, ihnen klar zu legen, welche Verantwortung sie übernehmen. wenn sie für die Erhöhung des Zementzolles stimmen. Der Verein richtet im Gegenteil an die Abgeordneten das dringende Ersuchen, die Zölle für Baumaterialien bei dem ungeheueren Notstände, in welchem sich uckser Wohnungswesen befindet, mit sofortiger Wirksamkeit aufzuheben. Englands Außenhandel in Stahl und Eisen. Die englische Ausfuhr an Esten und Stähl stellte sich im Februar auf 330.523 Tonnen, gegenüber 337.724 Tonnen im Jänner. An Schrott wurden 10.988 Tonnen ausgesührt, Rohesten 33.282 Tonnen gegen 39.128 Tonnen im Jänner nnd nur etwa die Hälfte gegen den Februar vorigen J-cchres. Aehulich steht das Verhältnis bei Ferromanganesten, von dem im Februar 7710 Tonnen ansgesührt worden sind. Schiffsplatten und Eisenbahnschienen wurden um etwa 1000 Tonnen mehr als im Februar des Vorjahres ausgesührt, galvanisiertes Blech um 4000 Tonnen und Zinkblech um 6000 Tonnen weniger. Die Einfuhr an Eisen und Stahl betrug 190.434 Tonnen, ungefähr 60.000 Tonnen mehr als im Jänner. Der Monatsdurchschnitt im Jahre 1913 stt 185.900 Tonnen gewesen, so daß vle Zahlen sich ziemlich gleichkmumen. Die Februarziffer schließt 10.433 Tonnen schmiede- und Gießereiroheisen und 19.859 Tonnen basisches Eisen ein. Vom gesamten Eisen- und Stählimport waren 121.397 Tonnen Roheisen und Halbfertigfabrikate. Mitteilungen des Kreditorenvereins von 1870. Das gerichtliche Ausgleichsverfahren wurde eingeleitet: Oesterreich: Haas u. Gcrstmann, Textil- und Wälschehandlung, Wier:. 1. Bez., Judengasse 2. Weiß Ewald, Kaufmann. Wien, 2. Bez., Laborstraße 21. Bauer Franz, Kaufmann, Äapfenbero Weinbevger eviewmevhaMum- 26. März 1924 Wien, 2. Bez., Eastellezgasse 20. Goldenberg Fratelli, titouf* laute. Wien. 0. Bez.. Freiheitsplatz 4. Berger Jgnwz, ckda-up mann iu Wien. 13. Bez., Hiitteldovfevstraße 111. Topor Ästnitz, Kaufmann, 20. Bez., HannMergasse 3. Meiste«, Israel und Anna, Drogisten, Wien. 18. Bez., Gertsthofersttaße 108. Battan, Kommanditgesellschaft, Wien, 6. Bög, Luftbadgasse 13. Berger Heinrich, Schrcherzouger, Wien, 7. Bez. Westckahnstraße 21. Berger Philipp und Arnold, Mäischelvareverzeuger, Wien, 9. Bez.. Fechtergasse 4. Blaha Franz, chelbenK. Mittelgroßhandlung, Wien, 6. Bez., Linke. Wienzeile 14. Blaschka Josefs Sohne. Inh. Othmar Waschka, Kaufmann, Wien. 18. Bez., Lacknergassc 77. Gabriel Georg und Marie,' Lederwarenhandlung. Wien, 14. Bez., Schwchlerstraß^ 30. Gjurkovic Michael, Kaufmann. Wien, 1. Bez., Predigergasse 3. Heiz- und Holzmaterrätieu-Bertriebsgefellschoft ui. b. H., Wien, 5. Bez^, Jahngassc 34. Janeschitz Leopold, GemischtlvarenhaMmvg. Wien, 3. Bez., Hainburgerstvaße 50. Kümmerer -Leopold, Metalltvarenerzeugung. Wien, 7. Bez., Wimlbergergasse 8. Knall , Ignaz, Schuhwcrrenhandlung, Wien, 8. Bez., LerchensMerstraße 85. Kwbik Marie, Haudelsfrau, Wien. 4. Bez., Wiedener Hauptstraße 81. Lclban Paul. Kaust manu Wien, 1. Bez., Göldeg-asse 5. Lillian Heinrich, Kauf-' mann. Wien. 2. Bez., Pillersdorfgasse 8. tMorbevger Stephan, Kaufmann, Wien, 4. Bez., Margaretenstraße, -10. Nouber Fvarrz, iSchuhmachcr, Wien. 16. Bez., Arnethgasse 52. Richter Fanni, Hanvelssrau. Wien, 1. Bez., Knrgerstraße 5. Rosenkranz Sqloma, Kaufnmnn, Wien, 2. Bez., >D<wwin-gasse 5. Scholl Älisreo, Privatier, Wien. 4. Bez., Schelleingaffe 12. Skorsch Rudolf und Marie, Wien, 18. Bez., Theretsiengasse 4. Wieshoser Rl-aric, GemischtwarenhaMung., Wien, 12. Bez., Brertenfurterstraße 15. Pa'lz Alois, Gstustchtioarenhandluua, Bmck a. d. Mur. Weiß Alexander -und A-nna, Kauflente, Graz, Grazbachgasse 3. Ber-enhi Max, Ges. d. Fa. Brößler u. Berenpi, Graz. Schreier Hermann u. Co., Kaufleute, Graz. Winrmer Michael und Karoline. Hotelbesitzer. Massergspreng, Mödling. Rcarterbauer Franz, Holzwarenindustrie und SäigÄverl, Hallbach. Post Rohrbach a. d. Gölseru Hein-zluraier Wichelm und Anna, Schuhwarenhändler, -Scheibbs. Oesterreicher Adolf, Kaufmann, Eisenstadt (Burgettland). Jais Este, Handellsfra-u, Innsbruck. — T-s ch e ch o- Z l owa k ei: FrankenlbusKarl, Schnittwarenhändler, Pöhm.-Bele-uice. Fiala Heinrich. Spengler. Böhm.-Trüöau. Levicek Emanuel, Gemstcht'warenhanÄuing, Brünn. Jochmann Thomas, Kaufmann, Brünn. Rtueek Ladislaus. Kaustnann, Brümt. -Stefan Oskar, Fabrikant, Teutfch-<Jaßnik. Schillay Ernst. Handelsmann, Eger. .Krarkv Adalberi. Kaustuann, Frain. Bauer Anton. lKaufmamt, Handlowa. Rösenberg A., Äaustnaun, Hodolany. Moravek I. Wenzel, Älöbelerzeu'gung, Josefstadt. Pitroff Josof, Jrrst-allateur, Karlsbad. Szinuay Eugenia, Handelssrau, Kaschau. Jerabek Jaroslaus und Josef Kosma, Elektrotechniker.. Kolin. Hudecek Stanislaus. Schnittwarenhandlung. Liitau. Weiß S-, Fuhrlverksunternchnrung, Lundenburg. Stern Jakob. Kanstnaun, Male Sarluhy. Weiuiuger Viktor. Pwdükteuhäudler. Mißlitz. Kühncl Anna. GalanteriewareUhandluug, Mistet. Toman Josef. Kaufmann. Namiest a. d. Ost. Garay Johann, Müller, mafchau. Baueurg Jävoslew, Sperrglor, Odev'berg. Pospischil u. Co., Rival boheinian Film, Prag. Krehnac Karl, Wei»»^ Händler, Prag. „Äremen", Lampen- und Metallwarenfabrik 'A.-G., Prag. Menisik Goitlieb. TexiMvaren-hanAung, Prag- Zizkow. Magda Mois, Kaufmann. Presiburg. Seidel 2luion, .Älufmann, Prichowitz. Pitlik -Anton Mois, Kaufmanu, Rosenau. (Slowakei). Urban Franz, Schneider. Tinrscht a. d. Ä.. Kubala Josef, Kaufmann, Vrbove. Napravskh Leopold, Kaufman«, Witkowitz. Janecka Arnold, Kaufmann, Wiickolvitz. — Jugoslawien: Manie Milan, Bäcker. Agram, Jlica Nr. 135. Danon Elias, Kaufmann, Saras'evo. — 11 ngam: Feher u. -.Kovefi, Produktenhändler, Stuhtwcißen!bu-rg. — Tor Konkurs wurde verhängt: Oesterreich: Gvaßm-rnu Karl, Kaufmann, Donawitz. Weingartner Hugo, Elekmtechniker, Wulkaprodersdorf (iBur-gen-laud). Lewloivicz Salomo)!, Kauist mann, Wien, 14. Bcz., MeisMr-aße 40. Smaraü Fanni, Handelsfran. Wien, 11. Bez.. Sinrnreringer Hauptstraße 185. Ostler Rudolf, Sägewerksbesitzer. Haidbachgräben am Semmermg. Peter Frau.z, Elektrotechuiker, Wien, 6. Bez., Gumpendorferstraße 142. Rind Julius. Kauftnaml, Wien. 20. Bez., Hellwagstraß? 32. Bollcnberger Rudolf und Rlarie, Wirtschastsbch'itzer,' Wolfshof 25, -Post Drofendorf. Einkaufs- und Arbeits- >genoffeny'chaft der konzeffionierien Cls'ktroinstallateure Ober österreichs, reg. Gen. nr.!b. H., Linz. Mitterhauser R., Karrst mann, Salzburg. — T f ch e ch o -Slowakei: Tierfeld Friedrich jun.. Glaser. Komotau. Ferkl u. Co., Kaufleute, Prag. Aosek Franz imd Marie, Webereibeisitzer, Wstadt a. d. M. Teisler Karl, Handelstnanu, Elbogen. „Corona", Berg'baulUinternehmnng. Ges. m. b. H.. ,Karlsbad. Kolprecht Wilhelm,!ge!w. Ges. d. Fa. Kolprecht -u. Mpnar, Prag-Weinberge. Patocka Franz. Feilenhauer, Roigern. iDpinnler Adolf u. Co., -Frächter-ei, Rothan. Die WarenmiirNe. «Eigenbericht der „Wiener MoveMHertung". > Rauchwaren Die schon ^it Wochen in Erlsche-innug getretene 2ß&* schwächmrg des Wildwarenmarkles kam auch Ls» der letzten in Leipzig stattgefundenen Auktion zum Ausdruck. Füchsr lagen wesentlich schwächer, besonders die Untersorten, die bis 20 Prazent uachg-aben, bessere Sorten bis 10 Prozent. Für Iltisse zeigte sich zu 10 bis 20 Prozent niedrigeren Preisen Interesse, mit Msnahme -bester Lose Oberköpfe, die fest lagen. St-einm-arder waren weiter äbgefihwächt, auch Banmmiarder fanden zu llickdrigeren Preisen Abnahme. Ottern Oe* haupte-tein Februar^Preise. Die Gebote für Wiesel bewogtell .sich unter FdbrMr-»Notieranrgen. Am zweiten Tage zeigte "sich mehr Kairflust, doch konnten für einzelne Artikel Februar- Preise nicht erreicht werden. Eichhörnchen waren bjs 10 Prozent niedriger. Dachse waren unverändert, desgleichen .Hamster. Maulwürfe Weben behauptet. ■ Katzen waren dernachläsiigt, mit Ausnahme der schwavze-n Wint-sr- und Extraforten. WM-anin lagen unverändert. Hafen etwas fester. Gummi. Die Weltgummlpwduttion in 1923 betrug insgemlnt 405.941 Toruren, die mit Ausnahme von 22.580 Tonnen Plantagencrzsugnisse darstelleu. Der Weltvev'brauch - an Gummi stellte sich in 1923 auf 411.360 Donnen, von denen allein 297.706 Tonnen, das heißt 72,6 Prozent, auf die Bereinigten Staaten entfielen, während Frankreich 7,8 Prozent, Deutschland 6,1 Prozent und Großbrrtanlnen 3,1 Prozent verarbeiteten. Der Gummibedarf in 1924 wird auf 448.000 Tannen geschätzt, von denen die amerikanische JnHuristrie 315.000 Tonnen beanspruchen dürfte. Leim. Die Nachfrage nach Knochen- und Lederleim hält an den Weltmärkten bei anziehenden Preisen weiter an. Wegen des Frostes mußten insbesondere die Lederleimfabriken ihre Produktion sehr einschränken. Es konnte daher nicht so reichlich fabriziert werden, wie der Eingang der Aufträge es eigentlich erforderte. Bei regerer Nachfrage war die Tendenz steigend. Die Preise stellen sich wie folgt: Knochen 9 Goldmark pro 100 Kilogramm. Leimleder. Für Prima handgeschorenes frisches Riudlennleder wurden 1.10 bis 1.20 Dollar pro Kilogrmnm gezahlt. Für andere Onalitäten entsprechende Preise ans dieser ^-+/$/.-$2D