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Wiener Morgenzeitung · 1924-03-25 · Heft 1835 (25.3.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1835 (25.3.1924)
Date
1924-03-25
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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' Nr. 1833 Wisn,DievStag Tagesbericht. Smiemug durch Kartengelder. Das Budapester Magnatenkasino in Schwierigkeiten. Aus Budapest wird uns gemeldet: Der exklusivste ungarische Klub, das Nationalkasino, der Sammelpunkt der Magnaten, kämpst mit finanziellen Schwierigkeiten. Das Unglaublichste ist geschehen. Ein Teil der Räume wurde an eine Bank vermietet und die berühmte Kasinoküche, in welcher besonders in der letzten Zeit für die vielen auswärtigen Diplomaten und Missionen gekocht wurde, ist aufgelassen worden. Dieser mächtige Staat im Horthh-Staate hat nun nach berühmten Mustern ein Sanierungsprogramm beschlossen, und der ungarische Witzbold, der vor einigen Tagen in den Couloirs des Parlaments entrüstet behauptete, daß dieses Sanierungsprogramm nur einem jüdist)".: Hirn entsprungen sein konnte, wird nicht ganz unrecht haben. Das Direktorium des Rrtionalkasinos beschloß nämlich eine unerhörte Erhöhung der Kartengelder. Es soll durch eine sinnreiche Staffelung die Spielleidenschast progressiv besteuert werden, und zwar so: bis 1 Uhr nachts bleiben die bisherigen Kartengelder aufrecht, von 1 bis 2 Uhr nachts sind separat 5000 Ungarnkronen Pro Kops zu zählen, zwischen 2 und 3 Uhr nachts beträgt die Steuer 15.000 K., nach 3 Uhr nachts 30.000 K., nach 4 Uhr früh 60.000 K. und nach 5 Uhr früh 200.000 K. für jeden Spieler. In dem noch übrig gebliebenen kleinen Speisesaal gibt es von jetzt ab auch für zusammengebrochene Spieler keinen Kredit für Speisen und Getränke. Wer trotzdem mit seiner Schuld länger als eine Woche im Rückstände ist, muß die Schuld in ungarischen Sparkronen entrichten. Wer auch dann nicht bezahlt, kommt aufs schwarze Brett, eine Maßregel, die bisher nur säumigen Zahlern von Kartenschulden gegenüber geübt wurde. Auch die Regelung von Kartenschulden hat eine radikale Aendernng erfahren. Diese müssen,jetzt unbedingt innerhalb 24 Stunden beglichen werden, wobei Sonn- und Feiertage nicht eingerechnet werden. Wer seine Spielschulden auch nach 120 Stunden nicht beglichen hat, kommt zunächst aus die schwarze Tafel, und wenn er auch noch weitere 48 Stunden mit der Begleichung der Spielschuld säumt, wird er aus der Mitgliederliste des Kasinos gestrichen. Z'utrefseuder und prägnanter könnte kein Chronist das Ungarn von heute schildern, wie es in diesen Beschlüssen des Direktoriums der mächtigsten gesellschaftlichen Vereinigung Ungarns geschehen ist. In diesem Nationalkasino wird, soweit es das Kartenspiel zulaßt, die Politik Horthy-Ungarns dirigiert. In diesem Kasino wird einmal im Jahre Lei dem sogenannten Szecheny-Bankett nicht nur um erhöhte Summen Bakkarat gespielt und gesoffen, sondern dem von der Magnatenoligarchie irregeleiteten arbeitenden Teile des magyarischen Voller die politische Richtung diktiert. In diesem Kasino wurde de« englischen Gesandten Hohler und den übrigen auf gute» Wein und schöne Weiber reflektierenden auswärtigen Diplomaten jene Meinung über Ungarn buchstäblich eingeflößt, die so lange Zeit nicht nur den Budapester Vertretern, sondern auch ihren Auftraggebern ht den Ententelandern daS UrteU getrübt hat._ ft» Problem der jüdischen Kranknfürsorsr. Daß die Mische Krankenfürsorge ein drängendes Problem fft, und ein schwer lösbares noch obendrein, das weiß vielleicht niemand besser, als der Rabbiner im Lainzer Bersorgungshaus, .der sich wieder einmal mit einer Anzahl anderer begeisterter Volkspfleger zusammen getan hat, um die Fürsorgeovganisation zu schaffen. Wenn er da- -rauf zu sprechen kommt, seufzt er tief auf. Und da wir habet in seinem gemütlichen Wohnzimmer sitzen, hält Minka, die schöne Katze, die Notwendigkeit für gegeben, auf den Tisch zu springen und schnurrend ihren Kopf an dem Arnr des Herrn zu reiben, worauf Fritz, der Reinrassige, (Kreuzung von Seidenspitz, Dogge und Schäsir-- hund), eilfertig die Pfoten auf die Schulter seines Gebieters legt, aus diese Weise seine höheren Rechte betonend. Aber auch diese Familienfveuden können den Fürsorger nicht beruhigen. Hund und Katze werden ins Nebenzimmer befördert, wo sie eine lebhafte Auseinandersetzung miteinander beginnen — der „Herr" hört es nicht einmal. Er hat zu viel des Elends heute gesehen, um es zu hören. Es ist nämlich nicht so leicht, arme, kranke Juden zu besuchen, ohne tiefster Verstimmung anheim zu fallen. Nicht so leicht, wie die Leute Einen, die grundsätzlich alles in Ordnung finden und der Ansicht sind, daß „ohnehin jetzt so viel für die Armen geschieht — so viel, daß ein Mehr von Uebel wäre. Diese Ewigzufriedenen kümmern sich ja überhaupt nicht darum, wer für ihre Tranken Brüder sorgt. Sie überlassen das getrost dem wunder- Mgrir „Verein". In Wien bringt man nämlich das Kunststück zuwege, «nicht wur auf bestehende, sondern sogar auf nicht bestehende Organisationen seine Pflichten aHusch leben. Freilich, für manche ist keine Rettung mehr zu hoffen. Der hohe Siebziger, der mit «einem vorgeschrittenen Krebsleiden nach Wien gekommen, kann hier nichts finden als ein sanftes Ende. Er liegt, von Schmerzen gequält, in dem kleinen Zimmer, das Sohn und Schwiegertochter als Behausung dient. Beide Eheleute gehen einem Beruf MenerMoLgLnzeituns. nach, sind völlig mittellose Arbeitsbienen, die nicht einen Dag lang in ihren Anstrengungen, sich an der Oberfläche zu halten, nachlassin düvsin. Was sollte mau mit dem Alten .beginnen? Die Heimreise in die Verzweiflung der Rettung'slosigkeit 'hätte der Mann seelisch nicht ertragen, auch verbot sein Zustand 'bald genug den Transport. Man ließ ihm den Hofftrungsschimmer, ein mitleidiger Arzt sicht von Zeit zu Zeit nach ihm und verspricht ihm alles Gute und Schöne. So liegt 'der alte Mann in dem öden Zimmer, liegt und hält Zwiesprache mit dem Tod. Eine Krankenpflegerin zu 'bezahlen siard die Kinder nicht imstande, und die jüdische Krankemfürsorge — na ja, das sind doch nur Uebertriebenheiten von ein Paar wehleidigen Narren. Natürlich sind nicht nur die „Zugereisten" der Fürsorge bedürftig. Es gibt 'bekanntlich nicht wenige Ju«den, die seit Jahr und Tag in Wien wohnen und dennoch Fremde geblieben sind. Wird einer von ihnen spitalsbedürftig, so verbietet sich der Spitalsaufenthalt oft genug, -weil die Kosten unerschwinglich sind, und das jüdische Spital den Anforderungen nicht Nachkommen kann. Namentlich wenn es sich um unheilbare oder doch um lange währende Krankheiten handelt, ist der Jammer grenzenlos. Die Gemeinde Wien hilft — geben wir der Wahrheit die Ehre — wo immer sie helfen kann. Und wenn es selbst anders wäre (es i«st wahrhaftig nicht so), dürsten wir uns darüber -beschweren, wir, die wir keinen Finger rühren, unseren kraulen Brüdern zu fjeCfcn? Da ist die Lungenkranke — sie liegt in der eisigkalten Kammer auf schmutzigem, dürftigen: Lager und erstickt das Husten unter der D-ecke, damit die Vermieter nicht unwillig werden. Sie fürchtet sich vor dem Spital, dem: sie will „doch unter Inder: sterben". An.-? Gcsundrverden denkt sie gar nicht mehr. Aber auch dichr lebte Wunsch wird wahrscheinlich allzu unbescheiden sein. Der Familierivatcr. Er w-ar ein kleiner Angefteiuer als ihn die „.Kopfgrippe" ereilte. Siebe,: Kinder, das älteste -elfjährig, Ingen -der Mutier zur Last. Kein Spital -will den Kranke:: aufnchmen. Niemand hat Zeit. Erfahrung. Energie genug, die norwerwigen Wea.- zu machen. -Es gibt hunderte solcher Fälle. Die Are Erzieherin, die das Unglück hat, nach Tschechien „zuständig" zu sein und die „ihre" Familie, der «sie Kraft und Jugcudfrcudc geopfert, -kaltherzig im Stiche läßt, der Privatbeamt-e, die Witlve, der alte Schneider — alle zeugen -für die Gleichgültigkeit -der Wiener Judenschrft. Es sind so viele da, die Hilfe -brauchten, und ach! so wenige, die diese Hilfe leisten -wollen! Man möchte glauben, daß Jeder, der einmal krank gewesen, verstehen müßte, -was es bedeutet, neben den körperlichen Leiden noch die Sorgen um das tägliche Brot, noch die Angst, noch die Einsamkeit ertragen zu müssen, man möchte glauben, daß die Notwendigkeit einer Kvankenfürsorge nicht lange bewiesen wenden müßte, «daß sich Männer finde« müßten, die die Mittel ibeistellen, Frauen, die die Arbeit leisten wollte«. Aber scherzend und mit heiterer Selbftverspottung sagt der Seelsorger: „Vorläufig bin ich die jüdische Krankcnfürforge vo« Men." Er lächelt dazu ein grimmige's Lächeln. Wahrscheinlich hat er seine Erfahrungen über die Indolenz, in die das Strohfeuer des ersten Eifers immer -wieder übergeht, gemacht, vielleicht klingt chm die Antwort der Gesicherte« trn Ohr, die Antwort, die wir alle so gut kennen: Ach Gott, wir gaben doch auf so vielen Seite.«.- Die gute« Leute begreife« nämlich nicht, daß es sich nicht um ,MoWätigkeit" handelt, sondern, daß Fürsorge für Kranke zu den' ersten Pflichten der Allgemeinheit zählt. Sogar wenn diese Mgemeinheit durch kein anderes Band zusammengchalten ist Äs durch das Bind des Judentums. _ K. M. ins -chachmeifterlmiüer ftt Nrw>4ork. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".)' New-Aork, 24. März. Aus der vierten Runde ist nachzutragen, daß Dr. Emanuel Lasker gegen Janowski Wohl auf Gewinn steht, aber die Partie noch nicht beendet ist. In der fünften Runde bildete die Ueberraschung die Niederlage Capablaneas gegen Reti, der in 31 Zügen seinen Gegner zur Waffenstreckung zwang. Als Reti zum 31. Zuge anfetzte, sagte Capablanca: „Wenn Sie jetzt den richtigen Zug machen, werde .ich Sie nicht weiter bemühen, sondern gebe auf." Nach Retis Zug erklärte sich Capablanoa geschlagen. Die Niederlage Capablaneas wirkte in den amerikanischen Schachkreisen sensationell. Weiters gewannen: Bogoljubow gegen Maroczy und Hanowski gegen Eduard Lasker. Dr. Emanuel' Lasker remisierte mit Tartakower, ebenso Aates mit Marshall. Aljechin war frei. , Die gestern (Sonntag) absolvierte sechste Runde brachte Capablanca seinen ersten Sieg im Turnier; er gewann gegen Tartakower. Reti schlug Pates und Ianowski unterlag gegen Aljechin. Die Partien Maroczy gegen Marshall und Dr. Emanuel Lasker gegen Eduard Lasker wurden nicht beendet. Bogoljubow war frei. Stand nach der sechsten Runde: Dr. Tartakower, Bogoljitzbow 8,8, Aljechin, Capa-blanca, Reti 3, Dr. Emanuel Lasker 2 (plus zwei Hängepartien), J-auowski 2 (plus 1 Hängepartie), Haies 2, Eduard Lasker, Maroczy, Marshall 1,5. 25. März 1924 Seite 5 Eine großzügige Krre» HMod-AItio« k» Lesterreich. Wie 'die österreichische- Keren Hajefls-oLi Kommission mi-tteilt, wir-d für anfangs Mai eine großzügige Keren Hajessod-A«tion in Oesterreich vorbereitet. Unter dem Ei-itdrucke -der letzten Nachrichten aus Amerika, wonach die amerikanischen Juden die Vergrößerung ihrer OPferleistungen davon abhängig machen, daß auch die europäischen Juden und insbesondere dir Juden Oesterreichs mit materielllen Leistungen an dem Aufbau der jüdischen Heimstätte in Palästina teilnehmen, welche ihren Leistungsfähigkeit entsprechen, wurde nach eingehenden Beratungen beschlossen, für anfangs Mai «ine großzügige Propaganda für den Keren Hofesiod unter den Juden Oesterreichs durchzusühren. , In den eingehenden Vorberatungen, cn: welchen auch em Vertreter des Londoner Direktoriums teilu-aihm, wurde im Einvernehmen mit dem Zionistischen LandeZkomitee ein Arbeitsplan entworfen, welcher guten Erfolg verspricht. DaS Bureau des Österreichischen Keren HajessÄ» (1. Bez., Bauernmarkt 24) ersucht eindringlichst alle Juden und Jüdinnen, welche ihre Kraft in den Dienst der Werbearbeit stellen wollen, unverzüglich mit ihm in Verbindung zu treten. Umwandlung der „Stafa“. Ein Arbeiterwarenhaus. Die Arb eiterbank hat, wie ivir erfahren, die Stasa- Aktien des Bankhauses Straßer erworben und ist nun« mehr in Verbindung n:it den Gewerkschaften der Arbeiter und Angestellten Besitzerin der Mehrheit der Aktie::. Die Staatsangestelltenfürsorgeanstalt (Slafa), die gegründet war, um den Bundesangestellten billige Ware zu liefern, geht so aus den Händen der ursprünglichen Besitzer, die anscheinend unfähig waren, sich die nötigen Finanzkräfte zu verschaffen, in andere Hände über. Es ist geplant, -die Bankbeamten, Pri-vatangestellten und die anderen geistigen Arbeiter an der „Stafa" teilnehmen zu lassen. Die bisherigen nichtsozialistischen Vertreter werden weiter auf ihren Posten verbleiben. Die Arbeiterbank übernimmt die weitere Finanzierung. Auf diese Weise ist ein im Interesse der Bundesangestellten geschaffenes Unternehmen diesen weggenommen, was wiederum deutlich zeigt, daß die Führung der Bundes-, a «gestellten nicht die nötigen Fähigkeiten besitzt, um derartige Unternehmungen zu organisieren. Keglernngsrat Sellaer zur PresietzMer versetzt. Ein Avancement? Regievungsrat Dr. Gellner, der, wie bekannt, aus Freundschaft für einen Hofrot Wolfs ein Mädchen als Prostituierte abschieben lassen wollte, damit dieser das Kabinett der Untermieterin erhalte, wurde zur Preßpolize: versetzt. Ob dies etwa gar ein Avancement bedeutet, wird wohl schon die nächste Zukunft lehren. Wir glauben wohl annehmen zu können, daß sich gegen die ursprünglich beabsichtigte Versetzung zum Pvbizeikommissariat Margareten, wo Gellner Leiter-Stellvertreter werden sollte, der Widerstand der Beteiligten geltend machte, so daß Dr. Gellner schließlich dorthin versitzt wurde, wo gerade eine Stellung frei geworden war. Allerdings ist die Pressepolizei just nicht jenes Amt, für welches die An-tezedenzien des Regierungsrates Gellner taugen. Metzer zwei Mützche» verschwmtze«. Aus seltsame Weise sind i« den letzten Tagen zwei 14jährige Mädchen — zwei SchulsteuMnnen — aus de-m Elternhaus verschwunden, die 14jährige Katharine Kaschpar, die in einer Strohhutfabrik in der Webgassi feit einigen Wochen als Lehrmädchen in Stellung war, und die 14jährige Therese Meixner, die in der Druckerei Ignaz Brecher u. Söhne als Hilfsarbeiter:« bedienstet war. Nach Betrvebsschluß holten |rc: einander stets ab und kamen pünktlich nach Hause. Erst in der letzten Zeit suchten sie wiederholt Kinos auf, gingen jedoch nit mit jungen Burschen. So waren beide denn auch am vergaisi gcmu Mittwoch den 20. d. nach Betrrebsschluß in ei» Kino gegangen und gegen ihre sonstige Gewohnheit später am Abend i heimgekehrt. Am Donnerstag früh gingen beide aus ihrem' Wohnhaus und sind bis sitzt nicht zurückgekehri. Bein: Polizeikommissa-riat Margareten wurde die Abgängigkeitsanzeige erstattet. Es ist sistgestellt, daß beide am Donnerstag nicht mehr" den Dienst anHetveten haben, vielmehr, daß die Kaschpar schon feit Montag ihrem Betrieb ferngeblieben war. Donners tag gegen 10 Uhr vormittags war die Kaschpar in dem Betrieb der Druckerei erschienen und hatte dem Betriebsleiter mitgeteiit, daß sie im Auftrag der Mutter der Meixner komme, um den noch fälligen Lohn und ihre dort verwahrten Kleidungsstücke zu -holen, da die junge Meixner zu ihrer kranken Ta-nt-e nach Loosdovf fahren müsst. Der Betriebsleiter erklärte jedoch, ihr' die Gegenstände nicht auszufolgen, da sie die Meixner selbst abholen müsse, und das Mädchen entfernte sich, kchrie jedoch weinige Minuten später mit der jungen Meixner zurück, die auch ihren Lohn von 30.000 K. ausbezahlt und ihre Gegenstände.

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