Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-03-23 · Heft 1833 (23.3.1924) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1833 (23.3.1924)
Date
1924-03-23
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2980916--18277-3005333
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Wien, Sonntag Wiener Morgenzeitung. Z3. Marz Xm )rr. 1888 Blasiimil Sitfai plötzlich sesisrben. Der Berliner tschechische Gesandte« Berlin, 22. März. Heute um -dreiviertel 7 Uhr abends ist der Gesandte der ischecho-slowakischen Republik, Vlastimil Tusar, in seiner Wohnung Plötzlich gestorben. Er ist dum alten Herzleiden erlegen. In Tusar verliert die tschechische Republik dum ihrer fähigsten und arbeitsfreie!» igsten Führer, einen Manu von klarer, unbeirrbarer Urteilskraft und voll eines fanatischen Friedenswillens. Tusar, ursprünglich Drechsler, kam in jungen Jahren in die sozialdemokratische Bewegung; als Sekretär der Brunner Gewerkschaft nahm er tätigen Anteil an der Rationalisierung der tschechischen Sozialdemokratie, ohne dabei jedoch den Zusammenhang mit der internationalen Idee zu verlieren. Er war dann Redakteur des Brünner „Roonost" und wurde bei den allgemeinen Wahlen des Jahres 1307 als Brünner Arbeitervertreter in den Reichsrat gewählt. Hier gehörte er der von Soukup und Nemee geführten tschechischen sozialdemokratischen Partei au und trat hauptsächlich als Kenner sozialpolitischer Fragen hervor. Zu großer Bedeutung gelangte er in der Kriegstagung des Parlamentes, au deren durch das Autonomie-Manifest Kaiser Karls jäh abgebrochenen Session er als einziger Vertreter der gesamten tschechischen Delegation teilnähm. Er war einer der Intimsten der sogenannten „Maffia", die während des Krieges mit den int Ausland weilenden Masaryk und Benesch in Verbindung stattd, hielt aber doch an der Idee der Föderalisierung der 'Monarchie fest. Nach vollzogener Revolution wurde er der erste tschechische Gesandte in Wien, als der er in dieser empfindlichen und von Konflikten erfüllten Zeit stets in Freunoschafi uut? sympathischem Verständnis für die schwierigen Fraget! Oesterreichs seine Mission, erfüllte. 0tach der Rückkehr Äcasaryks und der Demission des Ministerpräsidenten Kramarsch bildete er das zweite Kabinett der tschechischen Republik und wurde 1922, ttach dem Rücktritt Dr. Körners, als bevollmächtigter Minister und Gesandter aus beu Berliner Posten gestellt. Hier hat er sein schwieriges Amt mit Takt und Vornehmheit ausgeübt. Es ist ihm zu danken, daß sich die Tschecho-Tlowakei den Sanktionen gegen Deutschland trotz des uou Frankreich ausgeübten Druckes niemals anschtoß, wie bcuit überhaupt Tusar stets nur im Sinne, des Friedens und der Verständigung wirkte. Ein besonderes Wort sei T u s a r s Verhältnis zum .Judentum gewidmet. Tusar gehörte zu jenen Politikern, die die politische Bedeutung des Zionismus schon in einem Stadium erkannten, wo diese Idee noch als Utopie behandelt wurde. Er las alle ihm erreichbaren zionistischen Zeitungen und Bücher und lernte sogar noch als Abgeordneter das hebräische Alphabet, um insbesondere die in der jüdischen Voltssprache geschriebene, jüdisch-sozialistische Presse Amerikas verfolgen zu könnem Es gab keine Phase in der Entwicklung der zionistischen Bewegung, die er nicht genau studiert hätte und in den Tagen, wo das Palästina-Mandat vor den Völkerbund und damit in das lebendige Völkerrechr gelangte, tat Tusar eifrig mit, die Widerstände wegzuränmcn, in dem Gefühl, wie er sagte, das; ein logisch und historisch denkender Tscheche es als Pflicht erkennen müsse, dem jüdischen Volk aus der Rechtlosigkeit zu Helsen, in die das tschechische. Volk nach der Schlacht am Weißen Berg geraten war, und ans der es sich mit Hilfe der westlichen Demokratie befreien konnte. Das jüdische Volk und die zionistische Organisation werden mit tiefster Trauer von dem Tode dieses ausgezeichneten, redlichen und braven Mannes Kenntnis nehmen. Tusars Lebenslauf. Blastimil Tusar wurde am 18. Oktober 1877 als Sohn eines Advokatursbeamten geboren. Gegen Ende der Nenn- ,zigerjahre war er tätiges Mitglied des dentschbohmischen SchuheI Fachoerbandes der Handlungsgehilfen. 1903 wurde er von der sozialdemokratischer! Partei als leitender Redakteur der Zeitung' „Rovnost" nach Brünn entsendet. Dort beteiligte er sich auch an den Verhandlungen über den tschechisch-deutschen Ausgleich und über die Wahlreform. 1906 wurde Tusar znm Abgeordneten in den mährischen Landtag und 1911 iu den Rcichsrat gewählt. Während des Krieges übersiedelte er voll Brünn nach Wien, wo er nach dem Umsturz auch znm t sch ech vslow a k isch e u Gesandte!: ernannt wurde. Im Juli 1919 wurde er auf Grund des Ergebnisses der Gemcindewahlen nach Prag berufen, um die Bildung der neuen Regie r u n g zu Übernehmer!. Als Ministerpräsident führte Tusar die Wahlen in die Nationalversammlung durch. Rach der Spaltung in der sozialdemokratischen Partei reichte er am 15. Dezember 1920 seine Demission ein und wurde später tschecho-slowakischer Gesandter in Berlin. Ire Wen SeüMutfe. (Eigendieust der „Wiener Morgenzeitung".) London. 22. Man. (Radiod Tevikeuschlußkurie: Brag U<H/4, Aew-?)ork 4,29'-'/,,, Paris 81.40. Brüssel 102'/,, Rom 99s/4, ' Zürich 24.68'/,,. Madrid 33,02'/,. Amsterdam 11 68'/<, Koveribaqen 27.50'/.,, Ebristiania 31,27'/,. Stockholm 16,25'/,, Helsinafors 171/3*, Berlin 19 Billionen, Wien 304.500, 'Jldcit 257.50, New-Vorb., 22. März. :Radio. ) Devisewchluüktwe: Tagaelb nominell, Äeckiwl auf London 4,29, 60- Taae-Wechiel 4.26, Paris 5.3V, Amsterdam 36,85, Prag 2,99, Berliner Schlussturs 22'/., bis 22"/,, Silber 64. Ne FmWMsetze ins sranMchen Senat (Eigendieust der „Wiener Morgenzeitung".) Paris, 22. März. Der Senat Hai die Beratung iwer Vas Finanzgesetz beendet. Er hat die Fassung der Kammer in verschiedenen Purrkterr abgeäudert und schließlich den geso.-.'.wn Entwurf mit 151 gegen 12 Stimmen angenotutuc u. Stollen nüWett den Lansanner Bettrag. (Eigendieust dep „Wiener Morgenzeitnng".) Rom. 22. Marz. Das Amtsblatt verlautbart die R-atifitätion des Vertrages von Lausanm. : Geschäfts Lokale Bureaus SENSAL JOSEF SALZER 111. GEUSAUGASSE 40 (bei Anfang Erdbergstr.) Tel VL'734. Sprechet. v. 2—4 Söite'8 :i Zemisfion des polnischen gnnenmiMers. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitnng".) Warschau, 21. Mävz. Der Minister des Jmrevn-'IollLN' hat vor eitrigen Tagen nach einer Konferenz mit 'dem Ministerpräsidenten Grabski sein Demisfionsgefuch unterbreitet. Nach wiederholten Konferenzen des Ministerpräsidentert mit dom Staatschef wurde die Demission angenommen, und der Staatsanwalt beim Warschauer 2lppellastons-gericht, Hübner, zum Minister des Innern ernannt. 'Soltan kehrt auf seinen früheren Posten als Warschauer Woiwodc zurück. tzin Anschlag ans das polnische Konsulat in Mensteln. Warschau, 22. März. (Tel. der ./Wiener Morgenz-eitung".), Wie die polnische TeleA'aphenagentur aus Königsberg meldet, wurde -in der verflossenen Nacht von unbekannten Tätern ein Anschlag ans das Polnisch c Vizekonsulat i n Allenste in verübt. Es wurden RvvolVerschüsse auf die Wohnung des Vizdonsnls abgeseuerr. Der Bizekonsu'l blieb unverletzt. Das 2";donsülat wurde Znm Zeichen des Protestes geschloss en. Das polnische Generalkonsulat in Königsberg hat bei den deutschen Behörden die entsprechenden Schritte unternomlneu. Freier Dedisenvettehr in Polen. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Warschau, 22. Mürz. In den nächsten Tagen wird iis Amtsblatt das vom Sejnr und vom Senat beschlossene Gesetz erscheinen, das die Vollmachten des F i n a lt zm t n i ft e r i u nt s zur Regelung des Devistnverkehres,' ferner die auf Grund dieses Gesetzes neu herausgegebenc Devistnverordnung für ein weiteres I a h r verlängert. Diese Verordnung wird den fre ic u Devisc nve rkehr mit Ausnahme von Valuten im Jnlande einführen. Es werden also sämtliche Beschränkungen, welche beit Stauf und Verkauf von -fremden Valuten, sowie die Erteilung dort Krediten in diesen Valuten betreffen, aufgehoben werben. Die Beschränkungen betreffend die Ausfuhr von B a l u t e n ins Ausland bleiben weiter in Straft.' Die Kultusgcuteittdewahlen in Lemberg. Aus Leut b e r g lvird uns berichtet: Die Regierungsverordnung, daß die Wahlen für die jüdischen Gemeinden in Kleinpolen bis 1. Juni d. I. durchgeführt sein müssen, hat im ganzen Lande! großen Eindruck und lebhafte Befriedigung hcrvorgerufen. Der Regierungskommissar der Lemberger Kultusgemeinde hat bereits die Wahlen für Mitte Mai ausgeschrieben. Dieselben werden an drei aufeinanderfolgenden Sonntagen-stattfinden,' und zwar am 11. Mai für die 3. Wahlkurie, 18. Mar für die 2. Wählkurie und 25. Mai für die 1. Wahlkurie. In letzterer sind außer den sogenannten Höchstbesteuerten die Wähler ans denr Jntelligenzzensus eingereiht. Der ömtiernngsplan für Ungarn. Erklärungen Sir Henry Strakofch'. Budapest, 22. März. (U. T.-K.-B.) Der Führer der Völkerbunddelegatio.n, Sir Henry Strato sch, hat heute mittags die Vertreter der ungarischen Presse empfangen. In ferner Ansprache führte er aus, daß die Delegation des Völkerbundes die ihr übertragene Arbeit beendet und in: Einvernehmen mit der ungarischen Regierung einen Sanierungsplan vorbereitet habe, der im Wesen auf. die Erreichung eines ständigen Gleichgewichtes im Staatshaushalt und auf ein gesundes und stabiles System der öffentlichen Finanzen abziele. Die zu diesem Zweck zu ireffertden Maßnahmen werden sich aber auf die Dauer nur d^inn als wirksam crlveifen, iwenn sie ergänzt sein Iverden durch weitergehende Freiheit von Angebot und Nachfrage. Bi's zum 30. Juni 1926 müsse das rimmirrBr Sie sieben Mtage. A u s der Serie „S ch w i u d e n d c G h e l t ogcsta l t e n" *). Bon Jakob Krausz. 5. Der Mittwoch. Von allen meinen Kosttagen war mir der Äiittivoch, an dem ich bei der Witwe Betty Propper zu Gaste war, der liebste. Ich freute mich jedesmal auf den Alittwoch, weil Frau Betty und ihre gleichfalls verwitwete Mutter, die bei ihr lebte, gut und 'schmackhaft kochten, eine wahre, un- -geheuchelte Freude 'hatten, wenn ein Gast zu Tische kaut und -es als eine Ehrung für sich und eine -besondere Gnade desjenigen, >der die Hu-ngerndeu sättigt, -empfanden, daß sie durch Speisung des Bachurs dazu beitragen durften, daß die Lehre und die Gottesfurcht in Israel fortbrüsteheu. Wenn B-etty Propper und ihre Mutter Gitel, Witwe nach Abraham Hovnyak, mich aussragt-en, was ich da oder dort zu Mittag vorgesetzt erhielt, und ob ich diese oder jene Speise gerne esse, so war es beil-ei'b-e nicht weibliche Neugierde, die sie dazu trieb, sondern der ehrliche Wunsch, mir eine Abwechslling zu bieten und mich durch ein Lieblingsgericht zu erfreuen; soll doch der Talmudjünger bei seinem der Bechcrrlichnng des Ewigen geweihten Studium nicht mit Verbl-tteruug an i>ie Menschen denken. Diese hervormgeirden Frauentugenden, die für die Bewerbung eiues Kosttages ja in erster Linie in Betracht kommen, waren es jedoch nicht allein, die mich in dieses gastliche Haus „am Hügcl^, jenseits der Mautschvanken, mit dem Ausblick aus den Kalvarienberg, hi-irzogen und auf meiner Wanderung zu und von diesem schon von außen geheimnisvoll an- -mutenden.Häuschen, meine Phantasie machtvoll anregten. In der Stadt sprach man von Betty Propper im iu *) Siehe „Wr. Morgenzeitnng" vom 24. Februar, 2., 9. leisen. Ton, luic man ein besonders inniges, intimes Gebet zu sprechen pflegt. Ihr Auftauchen in der Stadt vor einigen Jahren, ihre von der landläufigen marktschreierischen -Frömmigkeit abstechende -b-escheiden-ftam-rne Lebensart. -mir der man die unheimliche Kette der furchtbarsten Schiäsalsschläge, die sie trafen, nicht in Einklang zu bringen verniochte, umgaben dieses noch nicht dreißigjährige Weib mit der Gloriole einer „Escheth Ehajil", eines lvackeren, tapferen jüdischen Weibes, von denr selbst die Frau des Rosch-Hakohols nur mit Ehrfurcht zu -sprechen lvagte. * Betty Propper war nicht ein Kind der Jeschüvahstadt. Geboren und ausgewachsen hoch dr.oben auf der dichtuinlva-lbe-ten Bergknppe -des Krivan, dort, wo an der Kreuzung, zweier steiniger Bergstraßen etwa fünfzig ftvohbedachte Lehm- und Holzhütten ein slowakisches Dorf bilden, und Abraham Hornyack — so genannt, weil er, wie die übrigen Bewohner der Siedlung, das Leben eines Hornyaks, eines Bergbauers, führte — mit seiner Frau Gitel ein kleines Geschäft betrieb, in dein das Darf alle seine kleinen, allzu bescheidenen Bedürfnisse decken konnte: Zucker, Kaffee, Salz. Petroleum, -bunte Bänder und Zwirn, Botschkoren als Fußbekleidung für den Winter u-nd nebenbei auch Trafikwareir und Schnaps. In dieser Naturwildnis wuchs und reiste Betty mit ihrem Blondkops und ihren großen, hellblauen Angen zu einer kräftigen, muskelstarken jüdischen Bergdirn heran, die sich tu ihrem Aeußern und Wohl auch in ihrer Lobenstveise von dci: übrigen Mädchen des Dorfes kaum unterschied. Zum Judentum chatte die Familie des Abrahaul Hornya! keine lebendigen Beziehungen, es sei denn, -daß man den Schvchot, -der alle ztoei Wochen aus der mehrere Kilometer ladt unten im Tal gelegenen J-udengemcr-nde den Bergweg zu Abraham Hornyäl hi-nankeuchte, mu der Fmu Gitel eine Stopfgans oder ein Schaf zu schlachten, als eine Verbindung zwischen der 'Faaritie des -Bergs»den und der südischeir Gemeinschaft bezeichnen . wMe, Der alte Schochei Reh .Jizchpk Unterländer wurde. wenn er fant, wie der Bote aus -dein Adärchenlande gastlich, ausgenommen, über alles, ivas sich in den letzten vierzehn Tagen in der Kchillvh z-ugetragen hatte, ausgefragt, miti Botschaften und GeWDaufträgen 'betraut. -Wenn beinr Adorgengrauen die Vögel des Waldes lustig geschwätzig dem kleinen, in die Berge eingenisteten Weltchen kündeten^ tnift der Tag angebrochen sei, und Abraham feine Tefillin a-nlegte, um sein Morgengebet zu verrichten, hielt Bettys die brreits alvf dem WalÄhof arbeitete, in der Arbeit inne i und sprach, als -wollte sie gemeinsam mit ihren kleinen,-, gefiederten Mtgeschöpfen den> unsichtbaren Herrn von- Wald, Berg und Tal für die Ueberwindung -der geheimnisgeschwängerten Nacht preisen, jene kurzen, in Schema Jisroel aus-klingenden Kindergobete, -die ihr die Mittler zugleich mit -den ersten Silben der menschlichen Sprache beigcbracht hatte. Beten, hebräisch beten, oder -die Techinah l-üsen «hat sie -nicht gelernt; der Vater hatte ihr das nicht bei- - zubringen vermocht und die Mutter war in diesen Dingen selbst schlecht 'beschlagen. Sie ko-u-nte den Segen-sspruch über das Sa-bbatlicht sprechen, das Lied am Sabbatausgang in m-ittelhochdeutscher Sprache summen, sonst nichts. Betty war noch nie in einer Synagoge gewesen. Eine größere Anzahl Juden sah sie zum ersten Male beisammen, als die Großmutter zur Winterszeit starb und von dc: Mutter auf einem Schlitten zu Tal gefahren -wui-de, nm auf dem nächsten kleinen, inmitten wil-dem Ge-sträuch gelegenen jüdischen Gottesacker in die Erde gebeitet -zu werden. Damals durfte sie nritfahren, u-ud damals, als sie die Groß -m-utter begruben, sah Betty z-um ersten Male jüdisches Lebcü. Eines Morgens, es war der Bcsuchs'tag des Schachet Rch Jizchok, kam an seiner Statt ein junger, schmächtiger Mann, das bleiche Gesicht von einem schwarzen Bärtchen umrahrnt, in das Bergdorf zu Abraham Hornyak. Es war i der neue Schochet der (Äemeiude drunten im Tal. Red I Jizchok wurde während der letzten vierzehn Tage aus einem I Jctnn Wveren Berge' vom Tode. ereM.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.